Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

"I love You"

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

13.01.2019

Taufe des Herrn

Taufe des Herrn im Deckenfresko von Sankt Maria Lyskirchen (13. Jahrhundert)
Taufe des Herrn im Deckenfresko von Sankt Maria Lyskirchen (13. Jahrhundert)

1. Lesung

Seht, das ist mein Knecht,

an ihm finde ich Gefallen

 

Lesung aus dem Buch Jesaja

 

So spricht Gott, der Herr: Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht. Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht. Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln. Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien.

Jes 42, 5a.1-4.6-7

 

2. Lesung

Gott hat Jesus gesalbt

mit dem Heiligen Geist

 

Lesung aus der Apostelgeschichte

 

In jenen Tagen begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der Herr aller. Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.

Apg 10, 34-38

 

Evangelium von der Taufe Jesu

Jesus ließ sich taufen; und während er betete, öffnete sich der Himmel

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit war das Volk voll Erwartung, und alle überlegten im Stillen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Messias sei. Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.

Lk 3, 15-16.21-22

 

Gedanken zum Evangelium

Beziehungsereignis

zu Lukas 3,15-16.21-22

 

Aus welchem Blickwinkel schauen wir auf die lukanische Erzählung von der Taufe Jesu? Der dort geschilderte Vorgang ist uns sehr vertraut. Wie mag er sprechend werden für unseren persönlichen und gemeindlichen Glaubensweg?

 

 

 

Es wird hilfreich sein, den Text nicht isoliert zu betrachten, sondern im Gesamt der Evangelienerzählung des Lukas. Sein Ziel ist es, die in der Lebendigkeit ihres Glaubens etwas lahm gewordenen Gemeindemitglieder wieder zu begeistern. Dem Autor geht es um die Beseelung der Glaubenden, sich in der Lebensdeutung und Lebenspraxis Jesus anzuvertrauen. Er ist in seiner Person der Weg, der den Zugang zu Gott erleichtert. Ziel aller Verkündigung ist es, sich mehr und mehr auf Gott verlassen zu lernen. ER möge erkannt werden als der, von dem sich unser Leben getragen, beschütz und geliebt wissen darf.

 

 

 

Gott bleibt Geheimnis - und ist vor allem in seinem Messias Jesus ganz greifbar nahe. Daher sind wir auf unserem Weg der Gottesbeziehung sehr gut beraten, uns an Jesus zu halten - an seine Erkenntnis Gottes, an seiner Lebenshaltung, an seinem Lebenswerk, an seinem grenzenlosen Vertrauen in Gott.

 

 

 

Der Evangelist Lukas hat in seiner ‚Vorgeschichte‘ - Kindheitserzählung - sehr bewusst die jeweilige Ankündigung und die Geburt von Johannes, dem Sohn der Elisabeth und des Zacharias, und von Jesus gegenübergestellt. Allein in der Wahl dieser literarischen Form wird den Zuhörenden gleich klar, dass Johannes herausragend ist, Jesus aber das Herausragende gewaltig überbietet. Der Autor beabsichtigt damit, von vornherein zu bedenken, dass die Sendung Jesu einzigartig in der Heilsgeschichte Gottes ist. Diese Feststellung dient den Zuhörenden dazu, sich auf dem eigenen Glaubensweg auf die Wegweisung Jesu zu verlassen. In der Gemeinde des Lukas war das wohl erlahmt; daher sein Bestreben, die Herzen wieder brennend werden zu lassen für die Bindung an Jesus.

 

 

 

In unserem Textabschnitt steht zunächst der Täufer Johannes auf der Bühne. Er steht vor suchenden Menschen. ‚Das Volk ist voller Erwartung‘. Diese Erwartung hat mit der Sehnsucht nach Heil, nach Heilung, nach Gottesverbindung zu tun. In der jüdischen Erwartung ist das eng verbunden mit dem Kommen des Christus, des Messias. Der Täufer hatte eine große Schülerschaft. Sein gewaltiges, unerschrockenes Auftreten hat viele Menschen gebunden. Daher der Gedanken, ‚ob Johannes nicht vielleicht selbst der Christus sei.‘ Der Evangelist leitet diese Gedanken gleich um, indem er der Täufer selbst die Korrektur vornehmen lässt: ‚Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich... Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.‘ Wie unermesslich groß der Unterschied zwischen der Bedeutung des Täufers und Jesus ist, unterstreicht der Ausspruch des Johannes: ‚Ich bin es nicht wert, ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.‘ Wenn selbst der niedrige Sklavendienst nicht zu erbringen ist, weil der Andere unendlich erhabener ist, dann ist die Aussageabsicht des Evangelisten angekommen: Wenn es um die Stärkung der Gottesbeziehung geht, dann gilt es, sich an den Jesus, den Christus, zu halten.

 

 

 

Dann folgt die Szene der Taufe Jesu. Die glaubende Jesusgemeinde mag sich Gedanken gemacht haben, wie denn eine Taufe Jesu überhaupt nötig gewesen sei - und ob er sich dieser Umkehrtaufe zur Vergebung der Sünden anzuschließen hatte? Wie passt das mit der Makellosigkeit des Gottessohnes zusammen?

 

 

 

Lukas vermeidet daher, Johannes ausdrücklich als Täufer zu benennen. Matthäus z.B. nennt ihn, fügt aber einen Dialog zwischen Johannes und Jesus ein, damit klar bleibt, wer der Souverän ist. Der Evangelist Johannes lässt die Tauferzählung gleich ganz weg.

 

 

 

Das Taufgeschehen ist eine Bekundung dessen, was von Gott her den Menschen in Jesus gegeben wird. Es geschieht wesentlich etwas zwischen Gott und Jesus. Das Beziehungsereignis wird greifbar, indem Jesus nach der Taufe betet, also im Kontakt mit Gott sein mag. Während dieses Betens geschieht, was schon lange ersehnt ist: ‚Der Himmel öffnet sich‘. Das Prophetenbuch spricht aus tiefer Not die Bitte: ‚Hättest du doch die Himmel zerrissen und wärest hinabgestiegen...‘ (Jes 63,19) Menschen erlebten in ihrer Krise Gott als unerreichbar, verschlossen. In der Tauferzählung öffnet sich nun der Himmel über diesem Jesus. Er ist in seiner Person das Herabsteigen Gottes, die Berührbarkeit Gottes, die Erlebbarkeit Gottes. Für alle, die Gott suchen, gibt es eine greifbare Verbindung. 

 

 

 

Diese Überzeugung wird erzählerisch unterstrichen mit dem Bild: ‚Und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab.‘ Der Heilige Geist ist die Wirklichkeit Gott, die Lebenskraft Gottes. Der Erzähler unterstreicht, dass dieser Geist für alle sichtbar erscheint. Dem Evangelisten ist wichtig zu betonen, dass das Ereignis der Gegenwart Gottes in Jesus keine Geheimerkenntnis weniger sein soll. Alle Glaubenden sind Zeugen dieser Kraft Gottes, wie sie in Jesus gegenwärtig wird. Das Bildwort ‚in Gestalt einer Taube‘ weckt Erinnerungen an den Geist, der in der Schöpfungserzählung über dem Chaos vor der ordnenden Schöpfung schwebte; oder die Taube, die nach der Sintflut die neue Lebensmöglichkeit eröffnet. Geist und Taube sind Bildworte. Im Pfingstgeschehen lässt der Evangelist den Geist wie Feuerzungen auf die Versammelten kommen.

 

 

 

Schließlich bezeugt die Stimme aus dem Himmel, wie Jesus sich verstehen soll: ‚Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.‘ Hier wird ein enges Geschehen zwischen Gott und Jesus erzählt. Es ist wie eine Liebeserklärung Gottes an seinen Messias Jesus. Aus der einzigartigen Beziehung Jesu zu Gott wächst seine Autorität, Mittler und Offenbarer Gottes zu sein.

 

Der Begriff ‚Sohn‘ ist keine biologische Verhältnisbeschreibung. ‚Sohn Gottes‘ ist im biblischen Sprachgebrauch ein Titel, der die Einzigartigkeit der Beziehung zwischen Gott und Mensch benennt. In alttestamentlicher Bezeugung wird ganz Israel als ‚Sohn‘ bezeichnet. Im Neuen Testament drückt dieser Titel die unüberbietbare Bindung zwischen Gott und Jesus aus.

 

 

 

Wir nehmen wieder etwas Abstand vom direkten Miterleben der Erzählung des Evangelisten. Im Bild: Der Vorhang der Bühne mit der Episode des Übergangs vom Täufer Johannes zu Jesus und die Bekundung der Einzigkeit des Sohnes Gottes hat sich geschlossen. Jetzt sind wir mit unserer Lebenswirklichkeit da. Welche Resonanz bleibt uns vom Erleben der Taufszene? Welche Inspiration wird bei uns gelockt?

 

 

 

Wie immer, wird nicht jeder Text für jeden zu jeder Zeit sprechend. Daher kann es nur Anregungen geben, wie so eine Resonanz aussehen könnte. Da sind einzelne Worte, die vielleicht Stützen der eigenen Nachdenklichkeit sein können: ‚Das Volk voller Erwartung.‘ ‚Taufe mit Heiligem Geist und Feuer‘. ‚Während er betet‘. ‚Der Himmel öffnet sich.‘ ‚Der Heilige Geist - sichtbar‘. ‚Die Stimme aus dem Himmel.‘ ‚Du bist mein geliebter Sohn‘.

 

Vielleicht berühren uns einzelne Gedanken, die uns aufschließen, uns Jesus in der Deutung unseres Lebens und Jesus als den Zubringer zu Gott anzunähern. Manchen ist diese Annäherung längst eine tragende Gewissheit geworden. Der Evangelist ermutigt, uns auf Jesus einzulassen, vor allem wenn es darum geht, in die Gottesbeziehung vertiefend zu wachsen. Jesus kann dann Wegweiser in unseren Erwartungen für eine friedvollere und gerechtere Welt werden. Jesus kann Wegweiser sein, in das Vertrauen auf Gott, den Unsichtbaren, zu reifen. Jesus strahlt die Lebenskraft Gottes aus, ermutigt zu schöpferischen Veränderungen im persönlichen wie im gesellschaftlichen Leben. Jesus ermutigt, die Kommunikation mit dem Himmel zu wagen, die Ausdrucksform zu suchen, die das eigene Gebet als Verbindung zwischen Gott und Mensch sein will. Und Jesus wird vorgestellt als das Zutrauen, dass der Himmel, dass Gott nicht verschlossen bleibt.

 

 

 

Der Evangelist wird mit seiner gesamten Evangelienerzählung uns unterstützen, mehr und mehr von Jesus zu begreifen und mit ihm in der Erkenntnis Gottes zu reifen. Das ist bekanntlich ein lebenslanges Geschehen, durchaus reizvoll und eröffnend - jeder/jedem, die/der sich einlassen kann auf den Glauben an Gott.

 

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 

Termine in Lyskirchen

13.01.2019 -20.01.2019

Taufe des Herrn

Sonntag: 18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde und Gedenken Pfr. Gottfried Kirsch und Maria Brecht

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Anschließend Neujahrsempfang
in der Unterkirche

 

Freitag: 18.00 Uhr Wortgottesdienst in der Krypta Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

2. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag: 18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

 

Neujahrsbegegnung

  • An diesem Sonntag nach der Messfeier zum Fest der Taufe Jesu sind alle zur Begegnung in die Unterkirche eingeladen.

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr


Aus der Gemeinde

In Maria Lyskirchen sind Interessierte unserer Gemeinde ab und an eingeladen, sich zu bestimmten Themen zusammenzusetzen, die meist aus dem Kreis der Gemeinde angesprochen werden. Die letzte einer solchen Versammlung war im Oktober 2018 - als Raum, miteinander das Erleben der Offenlegung der Studie zur sexualisierten Gewalt in der Kirche auszutauschen. Am Ende dieses Austausches stand u.a. ein Brief an den Erzbischof. (Hier ist bisher keine Reaktion erfolgt.)

 

Heute ergeht die Einladung zu einer Gemeindeversammlung, die sich mit Themen der Liturgie in Lyskirchen beschäftigt: Es geht um das Credo-Gebet und um die Fürbitten.

 

Das Credo in der Überlieferung der Kirche bewegt manche schon lange. Dazu gab es ein Projekt ‚Credo‘, in dem sich Menschen zusammengefunden haben, um sich über ihr persönliches Credo auszutauschen. Das waren bewegende und stärkende Begegnungen. Das Ergebnis war in unserem Sonntagsblättchen veröffentlicht. Bei aller persönlichen Ausdrucksart des Glaubensbekenntnisses gibt es auch eine Wertschätzung oder zumindest einen Respekt vor dem Glaubensbekenntnis, das die Kirche über Jahrhunderte durchgetragen hat.

 

Nach der Offenlegung der tiefen Wunde der Kirche als Institution fiel es wiederum Gottesdienstfeiernden schwer, zu bekennen, an die eine, heilige, katholische Kirche zu glauben. Klar, hier ist nicht die Konfession angesprochen. Es geht um einen theologischen Begriff, der anders als institutionell zu deuten ist. Aber das Unbehagen wird deutlich, dass wir etwas sprechen, das in unserem Sprachgebrauch festgelegt ist. Um da ein Missverständnis zu vermeiden, bedarf es für manche der Glaubenssätze des Credos Übersetzungshilfen. Das kann aber auch nicht zufriedenstellen.

Um dieses ganze Feld ins Gespräch zu bringen, will die Gemeindeversammlung ein Forum bieten. Wir werden sehen, wohin der Geist uns leiten wird und welche Konsequenzen wir aus unseren Überlegungen in der Gottesdienstfeier ziehen werden.

 

Das zweite Themenfeld sind die Fürbitten. Schon seit Jahren werden bei uns nicht Fürbitten vorgetragen, die mit dem eigentlichen Leben nicht viel zu tun haben. Wir verwenden die Fürbitten, die im Laufe einer Woche in unserem Fürbittbuch hinterlegt sind. Ab und an werden wir zu freien Fürbitten eingeladen. Offiziell heißen die Fürbitten ‚Allgemeines Gebet‘. Sie sind die Einladung, dass die Mitfeiernden das zum Gebet der Gemeinde machen möchten, was sie selbst bewegt, was aber in den offiziellen Gebeten der Liturgie nicht zur Sprache kommt. Ein besonderes Vorbild dieser Art der freien Fürbitten ist manchen von uns die Gottesdienstfeier der Obdachlosengemeinde Gubbio. Da ist eine lebendige Gebetsgemeinschaft zu spüren, die zu einer eigenen Art der gegenseitigen Anteilnahme am Glauben wird.

 

In der Gemeindeversammlung soll auch Platz für den Austausch unterschiedlicher Erfahrungen und Meinungen sein. Auch da werden wir versuchen zu begreifen, was ‚des Geistes‘ ist.

Wie bei manchen Ergebnissen von Gemeindeversammlungen: Wir legen das, was wir praktisch umsetzen wollen, immer wieder in die Probe, ob es ‚des Geistes‘ für die Gemeinde ist. Gottlob haben wir auch schon die Erfahrung gemacht, dass wir Anregungen aus einer solchen Gemeindeversammlung revidiert haben, weil sie sich als ‚nicht des Geistes‘ erwiesen hat.

 

Hiermit also eine herzliche Einladung an Interessierte, sich zu dieser Gemeindeversammlung am Sonntag, 3. Februar von 16.00 - 17.30 Uhr im Pfarrsälchen einzufinden. Es ist immer eine Kostbarkeit, in solchen Versammlungen in einen achtvollen Austausch unterschiedlicher Gedanken und Erfahrungen zu kommen.¾

 

3. Konzert am Holocaustgedenktag in Lyskirchen

ERINNERUNG - VERANTWORTUNG - ZUKUNFT

Kollekten

Danke für die Sammlung am Dreikönigenfest - zugunsten Afrikas, ein Beitrag, in den sogenannten ‚Herkunftsländern‘ die Lebensverhältnisse zu verbessern, vor allem, dass junge Menschen über angemessene Bildung zu eigenständigerer Lebensgestaltung ermutigt werden. Wir konnten 771,80 € zusammentragen. Danke sehr!

 

  • Unser monatlicher LYSKIRCHENSonntag
    wird an diesem Sonntag nachgeholt.

 

3. Februar - nach der Messfeier der Gemeinde:

Interpretation der Missa Criolla durch Tanz

1963/64 komponierte der Argentinier Ariel Ramirez die Missa Criolla. Unter Leitung von Elisabeth Levenis-Erkens wird eine Gruppe diese Messe im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst tanzen. Choreographie: Nanni Kloke. Interessierte sind auch hier herzlich willkommen.

Terminvorschau:

  • Einstimmung in die Kar- und Ostertage wird in diesem Jahr am Samstag, 30 März von 10-16 Uhr sein.

 

ENDE