Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Frühjahrsputz

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

3. Sonntag der Osterzeit 2018

 

Sonntag,  15.04.2018 ist der 105. Tag  des Gregorianischen Kalenders somit verbleiben noch 260 Tage bis zum Jahresende.

15.4.1945: KZ Bergen-Belsen befreit

Annelies Marie „Anne“ Frank (geb. 12. Juni 1929 in Frankfurt) starb Februar oder Anfang März 1945 im KZ Bergen-Belsen
Annelies Marie „Anne“ Frank (geb. 12. Juni 1929 in Frankfurt) starb Februar oder Anfang März 1945 im KZ Bergen-Belsen

Das KZ Bergen-Belsen wird durch kampflose Übergabe an britisch-kanadische Truppen unter Bernard Montgomery befreit.

 

Als britische Truppen Bergen-Belsen am 15.April erreichten, fanden sie etwa 10 000 unbestattete Leichen und rund 55 000 größtenteils halbverhungerte, dem Sterben nahe Menschen vor. Die damals 17-jährige Ukrainerin Nadezda Propopenko, die mit einem Transport aus Drütte nach Bergen-Belsen verschleppt worden war, erinnerte sich: „Was wir dort sahen, erschütterte uns so, dass es uns die Sprache verschlug. Ausgezehrte, dürre, entkräftete Menschen saßen bei den Barackenwänden, einige von ihnen krochen die Stufen hinauf, da ihnen die Kraftfehlte, aufzustehen. Überhaupt waren das keine Menschen, das waren nur noch Schatten. Im Lager herrschten Hunger, Krankheit und Tod. … Man gab uns nichts zu essen, für jedes Wort zuviel mussten wir schreckliche Prügel ertragen.“

Gedenkstätte Bergen-Belsen >>>

Geraten die einstigen Konzentrationslager im Westen der Republik in Vergessenheit? Ein Rundgang über die Gedenkstätte Bergen-Belsen, wo Jean Améry interniert war, Anne Frank starb und jetzt unaufhörlich das Gras wächst. >>>

Ein WORTGEDANKE

Ein hörenswerter Gedanke von Rainer Kardinal Woelki in der Morgenandacht des Deutschlandfunk vom 13.04.2018 (Bild anklicken)
Ein hörenswerter Gedanke von Rainer Kardinal Woelki in der Morgenandacht des Deutschlandfunk vom 13.04.2018 (Bild anklicken)

3. Sonntag der Osterzeit

1. Lesung

Den Urheber des Lebens habt ihr

getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt

 

Lesung aus der Apostelgeschichte

 

In jenen Tagen wandte sich Petrus an das Volk: Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht, den ihr verraten und vor Pilatus verleugnet habt, obwohl dieser entschieden hatte, ihn freizulassen. Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und die Freilassung eines Mörders gefordert. Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen. Nun, Brüder, ich weiß, ihr habt aus Unwissenheit gehandelt, ebenso wie eure Führer. Gott aber hat auf diese Weise erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten im Voraus verkündigt hat: dass sein Messias leiden werde. Also kehrt um, und tut Buße, damit eure Sünden getilgt werden.

Apg 3, 12a.13-15.17-19

 

2. Lesung

Er ist die Sühne, nicht nur für

unsere Sünden, sondern auch

für die der ganzen Welt

 

Lesung aus der

ersten Johannesbrief

 

Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt. Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in ihm. Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet; daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch einen Lebenswandel führen, wie er ihn geführt hat.

1 Joh 2, 1-6

 

 

So steht es in der Schrift:

Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren, erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen. Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist. Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift. Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.

Lk 24, 35-48

Erkenntnis Gottes

zu 1. Johannesbrief 2,1-6

Gerade in Zeiten, in denen eine Vorstellung von Gott, geschweige denn eine Beziehung zu Gott keine Selbstverständlichkeit ist, steht die Frage im Raum, wie Gott zu erkennen sei. Das hat auch den ersten Johannesbrief interessiert, der sich mit philosophischen Strömungen seiner Zeit und innergemeindlich theologischen Kontroversen auseinandersetzte, um die Fragen des Verständnisses von Leben zu klären. Dahinein gehörte auch die Frage nach der Erkenntnis zum Wesen Gottes.

 

Der Autor des Johannesbriefes schreibt seiner Gemeinde. Ursprünglich ist dieser Brief nicht für verschiedene Gemeinden gedacht, sondern als seelsorgliches Schreiben an die Gemeinde. Sie war durch unterschiedliche Meinungsströmungen verunsichert und sollte ein Fundament für das eigene Glaubensverständnis erhalten. Dem Briefschreiber ist ganz wichtig, dass die Glaubenden sich in der Gemeinschaft mit Gott verankert sehen. Ohne diese persönliche Begegnung mit Gott kann eine Gemeinde nicht auf der Spur bleiben. So bekundet der Schreiber, dass ‚Gott Licht ist und keine Finsternis in ihm ist.’ (1,5) Dieses Bekenntnis hat Folgen für den Glaubenden: ‚Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.’ (1,7)

 

Gott als ‚das Licht’ zu er- und bekennen bedeutet, beschenkt zu sein, in diesem Licht der göttlichen Gegenwart leben zu können. Es ist ein Gnadengeschenk, sich unter dem Licht Gottes sehen zu können. Das gilt nicht alleine für Einzelne. Die ganze Gemeinde darf sich unter diesem Licht Gottes aufgehoben wissen. Da die Gemeinde sich aus Einzelnen zusammensetzt, wird sie durch das Licht der Gegenwart Gottes auch zu einer Gemeinschaft.

 

Dieser Gemeinschaft ist noch mehr als die Gegenwart unter dem Licht Gottes geschenkt. Diese Gemeinschaft weiß ja, dass sie im Angesicht der Herrlichkeit, des Lichtes Gottes, nie die gleiche Strahlkraft des Lebens hat. Die Sünde hindert, in der vollen Gemeinschaft unter dem Licht der Gegenwart Gottes zu sein. Sünde ist eine Haltung, die sich aus der Bindung an Gott löst. Diese Lösung wird sichtbar durch einzelne Verhaltensweisen, durch Haltungen, durch Taten. Die Sünde gehört in das Feld der ‚Finsternis’ und gesellt sich in die Abkehr von Gott.

 

Der Johannesbrief lebt aus der Gewissheit, dass der Tod Jesu diese Trennung von Gott aufgelöst hat: ‚durch sein Blut’. Viele von uns tun sich schwer, diese Theologie auf dem Hintergrund unseres heutigen Lebensverständnisses und unserer heutigen Gotteserkenntnis zu begreifen. Die Vorstellung vom sühnenden Tod Jesu stößt auf Widerstand, weil wir uns nicht vorstellen können, dass Gott ein brutales Todesopfer fordert, um in seiner Wut über die Sünde der Menschen wieder gnädig gestimmt zu werden.

 

Der Schreiber des Johannesbriefes lebt u. a. aus den Vorstellungen des Alten Testamentes. Auch da bedeutet das Sühneopfer aber nicht, dass Gott durch Opfer gnädig besänftigt werden soll. Die Überzeugung Israels ist vielmehr, dass Gott aus seinem Wesen heraus vergebend und barmherzig ist. Das Sühnopfer im Tempel ist ein Zeichen dieses Vertrauens in die immer schon gegebene Versöhnung und Barmherzigkeit Gottes.

 

Auf diesem Hintergrund ist der Tod Jesu das Zeichen der Liebe Gottes, die selbst durch die Miss- und Verachtung dieser Liebe sich nicht ablenken lässt. Jesu Leben ist Zeugnis dieser Liebe. Jesu Tod ist die radikale Konsequenz dieser Liebe: Sie wird gebrochen durch die Macht der Menschen, die dieser Liebe nicht trauen. Sie verlassen sich lieber auf sich selbst. Darum muss Leben auch so gestaltet werden: durch Macht, durch Selbstbezogenheit, durch Unterdrückung anders Denkender ...

Der Tod Jesu ist die Folge seines ganz und gar auf Gott und seine Liebe vertrauenden Leben. Für die Glaubenden hat die Erweckung Jesu aus dem Tod bezeugt, dass die Liebe Gottes selbst durch die brutale Erniedrigung und Auslöschung nicht umzubringen ist. Für die Glaubenden ist das eine bleibende Wirklichkeit. Diese unauslöschliche Zusage Gottes gilt demnach nicht nur der glaubenden Gemeinde, sondern allen, der ganzen Welt. In unserem Text wird das so zusammengefasst: ‚Er (Jesus) ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die ganze Welt.’ (2,2)

 

Wenn das dann so gewiss ist, dann könnte jemand auf die Idee kommen, dass das Sündigen kein weiteres Problem ist. Es gibt ja die unausrottbare Liebe Gottes – markiert durch den Tod und die Auferweckung Jesu. Mit dem lässt sich alles wieder bereinigen ... so könnte man denken.

 

Der Johannesbrief weiß um diese Schwäche des Glaubenden. Darum eröffnet er unseren Textabschnitt mit der Mahnung an ‚seine Kinder’, dass er ihnen das mit der Lösung aus der Verstrickung mit dem Bösen nicht als Freibrief zum Sündigen geschrieben hat. Vielmehr: ‚Ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt!’

 

Und dann wird die Liebe des Schreibers auch deutlich, wenn er im gleich folgenden Satz wieder die Wirklichkeit anspricht: ‚Wenn aber einer sündigt ...’ Ja, es wird im Menschen immer wieder Abweichung von der Liebe Gottes geben. Wir sind Menschen, in aller Zerbrechlichkeit des guten Willens. Der Johannesbrief spricht eine Gewissheit aus: Wenn einer dann doch gesündigt hat: ‚Wir haben einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.’ Wie unendlich groß kann der Trost sein, wenn jemand um die eigene Sündigkeit weiß und sich dennoch nicht verloren sehen muss! Uns ist vertraut, dass wir auch bei bestem Willen immer wieder hinter den Ansprüchen der Liebe zurückbleiben – Ansprüchen der Liebe gegenüber dem Mitmenschen, gegenüber Gott, gegenüber der eigenen Lebensreifung. Manche kennen den Zustand der Entmutigung, dass es nicht gradliniger gehen kann mit der persönlichen Reifung des Lebens.

 

Der Johannesbrief tröstet mit dem Vertrauen, dass die Leben wandelnde Kraft Jesu nicht nur im irdischen Leben wirksam war, sondern immer wirksam bleibt. Es ist die Kraft der Liebe, die da wirkt, die unabhängig ist von Leben und Tod. Darum haben wir den Beistand, den Mutmacher, den Tröster (im Text heißt er ‚Paraklet’) bei Gott, in der Ewigkeit. Als Beistand für unser irdisches Leben hat uns – nach den Abschiedsreden des Johannesevangeliums – Jesus den Geist, den Mutmacher, den Tröster, den Parakleten gegeben.

 

Wenn wir das haben begreifen können, dass die Liebe die Kraft der Vergebung und der Ermutigung in die Reifung des gottvertrauenden Lebens ist, dann hilft uns das zur Erkenntnis Gottes. So schreibt es der Autor des Briefes an seine Gemeinde. Diese Erkenntnis bleibt nicht Produkt reflektierenden Denkens. Sie wird zur Haltung, wird lebenspraktisch. Und das geht, indem ‚wir seine Gebote halten.’ Hier ist nicht an das ängstliche Halten von Gesetzesvorschriften zu denken. Ausgangspunkt ist das Vertrauen in die von Gott gegebene und von Jesus bezeugte uneingeschränkte Liebe. Die Gebote sind zu verstehen als die Wegweiser, die Weisung, mit der wir in diese Spur der lebendigen Liebe wachsen können.

 

Für den Johannesbrief sind daher Gotteserkenntnis und tätige Liebe nicht voneinander zu trennen: ‚Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner und die Wahrheit ist nicht in ihm.’ Hier spricht der Autor als Seelsorger seiner Gemeinde, in Abgrenzung zu Vertretern in der Gemeinde, die meinten, Gotteserkenntnis sei ohne die entsprechende Haltung im praktischen Leben zu gewinnen.

 

Positiv formuliert der seelsorgende Briefschreiber: ‚Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet. Wir erkennen daran, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch leben, wie er gelebt hat.’

 

Das ist nachvollziehbar, unabhängig von der konkreten Situation, in die der Johannesbrief geschrieben wurde. Es sind ermutigende Gedanken, dass wir in der Erkenntnis Gottes voranschreiten; dass wir reifen dürfen in die Kraft eines liebenden Vertrauens aus und auf Gott hin. Es bleibt ein Weg, der vom grundlegenden Glauben ausgeht, dass Gott ist.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

15.04.2018 - 22.04.2018

3. Sonntag der Osterzeit:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Sechswochenamt für Frau Anna Weiden und  Sechswochenamt für Herrn Dr. Michael Roeckerath

Kollekte: Für den Dom

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Oberkirche aus Anlass der Goldhochzeit der Eheleute Jutta und H. Peter Kläden.

Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

4. Sonntag der Osterzeit:

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Jahrgedächtnis Maria Brecht

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags und donnerstags 
um 18.45 Uhr

LESENACHT
Einleitung in den Römerbrief
Eine Zusammenfassung von Matthias Schnegg zum Vortrag von Dr. Gunther Fleischer am 6. März 2018 in St. Maria in Lyskirchen, Köln.
einleitung-roemerbrief-05-05-2018.pdf
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Sie sind eingeladen

22.4. Todestag von Frau Brecht

Es war am Karfreitag 2011, als Frau Maria Brecht gestorben ist. Sie war 10 Jahre lang unsere ehrenamtliche Küsterin und in ihrem Wesen ein großes Willkommen für alle, die ihr in Lyskirchen begegnet sind. Unser Dank gilt ihr über ihren Tod hinaus. Wir wissen uns ihr verbunden auch im besonderen Gebet in der Gemeindemessfeier am kommenden Sonntagabend.

Vor ihrem ehrenamtlichen Wirken in Sankt Maria in Lyskirchen war Maria Brecht 40 Jahre als Sängerin an der Oper Köln. Eine Figur in der Milieukrippe, die sie über Jahre mitgestaltet hat, erinnert an sie.


Manchmal führt der Geist Wege, die wir erst zu gehen lernen müssen.

Manche haben auch Vertrauen und Lust darauf, diesen Anregungen des Geistes zuversichtlich zu folgen.

Ein Beitrag von Matthias Schnegg

ie Veröffentlichungen zur Zukunft der Innenstadtgemeinden haben auch Unklarheiten hinterlassen. Daher hier ein paar Hinweise. Mein Ausscheiden aus dem Amt als Diözesan-Caritaspfarrer geschah auf meinen eigenen Wunsch hin. Mit 70 Jahren dürfen wir Priester uns von Ämtern in den Ruhestand entpflichten lassen. Meine Verantwortung als Pfarrer der Gemeinden St. Maria im Kapitol und St. Maria in Lyskirchen ist nicht in den Ruhestand versetzt worden. Hier werde ich gerne noch mit den Gemeinden zusammen in der Verantwortung stehen.

 

n den Medien wurde auch von der zukünftigen Entwicklung der Pastoral in der Innenstadt gesprochen. Hier sind Entscheidungen des Erzbischofs nötig geworden, weil in diesem Frühjahr bzw. Sommer Gemeinden keinen Pfarrer mehr haben werden, weil es weniger Priester gibt, weil es auch Veränderungen in der Zugehörigkeit der katholischen Glaubenden gibt. Vermutlich ist der Priestermangel der Auslöser für die Veränderung. Wir können und sollen aber auch nicht übersehen, dass in den Gemeinden Veränderungen geschehen. Darauf ist seelsorglich und organisatorisch zu antworten.

er Wunsch des Erzbischofs ist es, dass die Kölner Innenstadtgemeinden in ihrer je eigenen Profilierung als eine ziemlich einmalige Vielfalt gelebten Katholischseins erhalten bleiben. In der Zukunft wird es einen Pfarrer geben, der rechtlich die Gemeinden leitet. Diese Zukunft kommt immer dann zum Zuge, wenn ein derzeitiger kanonischer Pfarrer seine Pfarrstelle verlässt. Die jetzt ansässigen Pfarrstellen bleiben also vorläufig so erhalten.

 

ie Zukunft der Gemeinden wird mehr als in bisheriger Tradition durch die sich dort versammelnden Gemeinden geprägt sein – nicht ‚müssen’, sondern ‚sein’, weil Glaube nicht erst da zusammenführt und gelebt sein will, wo es einen Priester gibt.

 

s stehen Fragen an, wie pastorale Gemeindeleitung vor Ort aussehen könnte – z.B. durch Pastoral- oder Gemeindereferetinnen und Referenten – oder durch andere nicht im Priesteramt stehende Frauen und Männer. Die Situation erfordert, dass wir Vorstellungen jenseits der bisher geübten Praxis entwickeln müssen. Es gibt auf der Welt schon andere Modelle, wie Gemeinden ohne Priester leben.

 

ie Aufgabe des ‚Über-Pfarrers’ aller Innenstadtgemeinden wird u.a. darin bestehen, dass er diese gewollt unterschiedlichen geistlichen Gemeindeort in ihrer Vielfalt zusammenhält und einander inspirieren hilft. Wie so etwas gehen kann, das bedarf unserer Wachsamkeit auf das hin, was ‚des Geistes’ sein wird.

 

rganisational wird einiges noch zu regeln sein. Es sind keine Fusionen der Gemeinden der Innenstadt vorgesehen. Wie werden die Gemeinden organisiert in den weltlichen Dingen, wenn es keinen eigenen kanonischen Pfarrer vor Ort mehr gibt? Es wird Verwaltungsleiter geben, die die Geschäfte mit führen, auf fachkundige Gemeindemitglieder wird gesetzt, auf Kirchenvorstandsverantwortliche ...

 

ei einer so komplex zu lösenden Aufgabe bedarf es auch einer Vor-Entscheidung, die der oberste Bistumsverantwortliche, der Erzbischof mit seinen Mitarbeitenden, zu treffen hat. Jetzt besteht die Einladung der Bistumsleitung, dass Mitverantwortliche der Gemeinden mitwirken an der konkreten Entwicklung dessen, was unsere Zukunft mitbestimmen wird. Bisher ist schon einmal sicher, dass diese gänzlich neu zu gestaltende Aufgabe dieses ‚Über-Pfarrers’ und der Gemeinden vom bisherigen Generalvikar Dr. Dominik Meiering übernommen wird. Ihm ein herzliches Willkommen; ihm und allen, die mitwirken werden, möge der Geist ein erwünschter Wegbegleiter sein. Manchmal führt der Geist Wege, die wir erst zu gehen lernen müssen. Manche haben auch Vertrauen und Lust darauf, diesen Anregungen des Geistes zuversichtlich zu folgen.

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Katholische Propaganda für al-Assad

Ein katholisches Kloster in Damaskus

Präsident Assad und Papst Franziskus als Wandschmuck, Frau al-Assad mit den Kindern, die vom Kloster betreut werden.
Präsident Assad und Papst Franziskus als Wandschmuck, Frau al-Assad mit den Kindern, die vom Kloster betreut werden.

Das Pauluskloster der Franziskaner in Damaskus gehört zur Melkitisch Griechisch-katholischen Kirche. Die melkitische Kirche ist mit Rom uniert. Während in der syrischen Stadt Douma Kinder durch Giftgas getötet wurden, besuchte Asma al-Assad, die Ehefrau von Baschar al-Assad das Franziskanerkloster und wird herzlich empfangen. Pater Raimondo Girgis stellt die Aktivitäten des Klosters auf seiner Facebook-Seite der Welt vor. Zu sehen sind auf der Facebook-Seite des Franziskanerklosters auch Videos in denen al-Assad seine Weltsicht freundlich erläutern darf.

Im Schatten der Ikone


Die syrischen Weißhelme veröffentlichten Fotos, die Kinder nach dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz zeigen sollen.
Die syrischen Weißhelme veröffentlichten Fotos, die Kinder nach dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz zeigen sollen.