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heutiger Tag

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

rechts: Der Heilige Nikolaus tröstet einen Gefangenen. Dargestellt in der Nikolauskapelle von Sankt Maria in Lyskirchen. Fresko aus dem 13. Jhd. Lyskirchen)
rechts: Der Heilige Nikolaus tröstet einen Gefangenen. Dargestellt in der Nikolauskapelle von Sankt Maria in Lyskirchen. Fresko aus dem 13. Jhd. Lyskirchen)

2. Advent 2022

Er entscheidet für die Armen, wie es recht ist

 

Lesung aus dem Buch Jesája.

 

An jenem Tag wächst aus dem Baumstumpf Ísais ein Reis hervor, in junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des Herrn ruht auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn. Und er hat sein Wohlgefallen an der Furcht des Herrn. Er richtet nicht nach dem Augenschein und nach dem Hörensagen entscheidet er nicht, sondern er richtet die Geringen in Gerechtigkeit und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt das Land mit dem Stock seines Mundes und tötet den Frevler mit dem Hauch seiner Lippen. Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften und die Treue der Gürtel um seine Lenden. Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie. Kuh und Bärin nähren sich zusammen, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter und zur Höhle der Schlange streckt das Kind seine Hand aus. Man tut nichts Böses und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn,so wie die Wasser das Meer bedecken. An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Ísais sein, der dasteht als Feldzeichen für die Völker; die Nationen werden nach ihm fragen und seine Ruhe wird herrlich sein.

Jes 11, 1–10

Christus rettet alle Menschen

 

Lesung aus dem Brief des

Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.

 

Schwestern und Brüder!

Alles, was einst geschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch Geduld und durch den Trost der Schriften Hoffnung haben. Der Gott der Geduld und des Trostes aber schenke euch, eines Sinnes untereinander zu sein, Christus Jesus gemäß, damit ihr Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, einmütig und mit einem Munde preist. Darum nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes! Denn, das sage ich, Christus ist um der Wahrhaftigkeit Gottes willen Diener der Beschnittenen geworden, um die Verheißungen an die Väter zu bestätigen; die Heiden aber sollen Gott rühmen um seines Erbarmens willen, wie geschrieben steht: Darum will ich dich bekennen unter den Heiden und deinem Namen lobsingen.

Röm 15, 4–9

Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Er war es, von dem der Prophet Jesája gesagt hat: Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung. Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Zorngericht entrinnen könnt? Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen dem Abraham Kinder erwecken. Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch mit Wasser zur Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Sandalen auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Schon hält er die Schaufel in der Hand; und er wird seine Tenne reinigen und den Weizen in seine Scheune sammeln; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.

Mt 3, 1–12

von Pfarrer Ralf Neukirchen

Liebe Mitlebende an

St. Maria in Lyskirchen,

 

„Mut zum ersten Schritt“ – das war der Tenor, mit dem wir vergangenen Sonntag in den Advent aufgebrochen sind.

 

Das Tagesgebet der Kirche vom ersten Adventssonntag bittet Gott, um „diesen“ Willen, Christus, dem Messias Gottes, der kommt, entgegenzugehen.

 

Und dies nicht mit unrechtmäßigen Schritten – sondern mit Werken der Gerechtigkeit…

 

Mit dem ersten Adventssonntag begann das neue Kirchenjahr (Lesejahr A). Im Zentrum seiner Leseordnung widmet sich das neue Kirchenjahr dem Evangelium nach Matthäus.

 

Die Jesustradition kommt uns im Hinblick auf die Evangelien in vierfacher Gestalt entgegen. Jeder Verfasser eines Evangelientextes setzt unterschiedliche Akzente, die in eine je eigene ganz konkrete Situation hineingesprochen worden ist.

Der tatsächliche Autor des Matthäusevangeliums ist unbekannt.  Die neuere Forschung erkennt in ihm einen Judenchristen, bzw. einen christusgläubigen Juden der zweiten Generation. Er ist vertraut mit den Schriften des Ersten Testamentes, mit jüdischen Traditionen und Argumentationsweisen und das Evangelium ist durchtränkt von der Hochachtung der Tora und ihre bleibende Bedeutung.

Jesus wird im Matthäusevangelium als der verheißene Messias, wie er in den heiligen Schriften Israels anklingt, dargestellt. Erzählerisch umspielt Matthäus die Kernaussage, dass in Jesus der „Gott mit uns“ (vgl. Mt 1,23) aufleuchtet.

 

Die Beziehung Jesu zu Gott und den Menschen durchfeuert das ganze Evangelium. Sollte der heutige zweite Adventssonntag uns nicht ermutigen, eine Umkehr des Herzens – vielleicht besser eine Hinkehr des Herzens zum lebendigen Gott, zu Jesus Christus, im Miteinander der Gemeinde zu riskieren?

 

Der Täufer ruft dazu auf. Ihn nennt Jesus den „größten aller Menschen“! Was für eine Aussage!

 

Mir gefallen Menschen, die mir helfen, zu wachsen und zu reifen. Vielleicht ist der Ruf des Täufers auf diesem Ohr gerne hörbar: „Kehrt um, und zwar jetzt! – Seid gut und ehrlich, und zwar jetzt!“

 

Ihnen allen wünsche ich einen gesegneten zweiten Adventssonntag!

 

Bleiben Sie adventlich behütet und bereit zu Schritten des Heils,

Ihr

@wenn Sie Spiritual Neukirchen  per e-mail direkt erreichen möchten: ralf.neukirchen@erzbistum-koeln.de; Telefon: 0228 / 2674 – 120 oder
über Frau Nowakowski im Pfarrbüro an St. Maria im Kapitol.

Marienplatz 17-19 in 50676 Köln

Tel.: 0221/214615 email: st.maria-kapitol@katholisch-in-koeln.de

Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Mittwoch
und Freitag: 9:00 bis 12:00 Uhr Donnerstag: 15:00 bis 18:00 Uhr

 

 

Der Rest des Baumes

– zu Jesaja 11,1-10

Aber entgegen aller Erfahrung und entgegen aller Hoffnung wächst doch gerade aus diesem toten Stumpf ein neuer, junger Trieb hervor. Ein Trieb, der sogar Frucht trägt. Und dass er Frucht tragen kann liegt daran, dass sich auf ihm Gottes lebensschaffender Geist in seiner ganzen Fülle niederlässt. Ausgestattet und verbunden mit der Lebenskraft Gottes selber hat dieser Spross Gefallen an der Verbindung mit Gott und schafft aus dieser Verbindung Recht und Gerechtigkeit. Besonders für die Armen und Hilflosen. Seine Waffen sind kein Kriegswerkzeug, sondern wirkmächtiges Wort und Überzeugungskraft. Werte wie Treue und Gerechtigkeit sind wieder Tragende Prinzipien des Zusammenlebens. Und so ist eine Atmosphäre des friedlichen Zusammenlebens möglich. Gegensätze können nebeneinander bestehen. Mächtige leben nicht auf Kosten der Ohnmächtigen. Den Unerfahrenen und Hilflosen drohen keine Gefahr oder Hinterhältigkeit. Das Böse ist nicht mehr eine Realität mit der man rechnen muss. Im Gegenteil. Das Wissen um die Wirkmächtigkeit Gottes füllt alles aus. Das Wissen um das, wie Gott sich das Zusammenleben der Menschen vorstellt, dieses Wissen erfüllt alle Lebensbereiche bis in die letzte Ritze. So wie Wasser alles umspült und umschließt.

All das ist möglich, so ist der Autor des Textes überzeugt, wenn sich der oder die Herrschenden in eine Haltung der Gottesfurch begeben und aus der Verbindung mit der Lebenskraft Gottes, aus seinem Geist heraus agieren. Und dann werden sich - wie am vergangenen Sonntag beschrieben - auch wieder die fremden Völker und Nationen aufmachen und zu diesem Spross, zu diesem Herrscher kommen. Das Leben der Herrschenden aus der Gottesfurch und ihr Handeln aus der Lebenskraft Gottes heraus, hat nicht nur Auswirkungen für Israel. Es ist ein Zeichen, auf das die ganze Welt schauen wird. Ja, es ist ein Zeichen, auf dass alle Nationen warten.

 

Interessant ist, dass dieser Spross, dass dieser Trieb nicht mehr König genannt wird. Der Prophet bzw. seine Tradet:innen sind offensichtlich fertig mit allem königlichen Machtgehabe. König ist einzig Gott. Menschen sind allenfalls Stellvertreter, Gesalbte – Messiasse - dieses einen wirklichen Königs. Das ist die ursprüngliche Vorstellung in Israel gewesen. Die sich durch eine schmerzhafte Geschichte immer wieder bewahrheitet hat. Gott ist König! Und menschliche Macht kann sich nur legitimieren und zum Wohle aller wirksam werden, wenn sie sich aus einer Furcht Gottes und von der Lebenskraft Gottes selbst leiten lässt. Das ist die Überzeugung des Textes und auch zugleich seine Verheißung.

 

Aber wie in der vergangenen Woche müssen wir mit Blick auf die Realität feststellen: Die Welt sieht anders aus. So sehr uns dieses Bild der Hoffnung auch anspricht und Mut macht, das Spiel der Macht schafft andere Realitäten. Und dennoch:

 

Wir Christen glauben, dass es mit Jesus von Nazareth einen Menschen gegeben hat, der aus dieser Gottesfurcht und aus der Lebenskraft Gottes heraus gelebt hat. Er hat sich bis in seine letzte Lebenskonsequenz von Gottes Geist leiten lassen, so dass ihn Gott selbst als Gesalbten, als Messias, als Christus in seiner Auferstehung beglaubigt hat. Seinen Lebenspuren zu folgen heißt der Verheißung des Jesaja-Textes zu trauen.

 

Thomas Zalfen

Pastoralreferent

 

Thomas.Zalfen@erzbistum-koeln.de

 

 

Unser "Sonntagsblättchen" als PDF

Das Blättchen vom Sonntag 4. Dezember 2022
Für alle, die auf das 'Blättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden für den Bildschirm und eventuell zum ausdrucken …
sonntag-04-12-2022.pdf
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Krippenempfang

Auch in diesem Jahr steht in St. Maria Lyskirchen wieder unsere Krippe, die versucht das Geschehen der Menschwerdung in unsere Zeit hinein zu tragen.

 

Dem Erbauer, Herrn Marx herzlichen Dank für die Ideen dazu. Die Krippe lebt und spricht auch und gerade durch den Krippenempfang. Wenn Sie Lust und Zeit haben uns bis zum 02. 02. 2023 bei diesem Krippenempfang zu unterstützen, melden Sie sich gerne in der Sakristei oder bei 

Thomas.Zalfen@erzbistum-koeln.de 

oder 0176-45621125.

 

Über regelmäßige Beteiligung oder punktuelle Hilfe, wir sind Ihnen für alle Unterstützung dankbar.

 

Thomas Zalfen

 

Advents - Bitte

Populus Sion -
„Volk von Zion, siehe,

der Herr wird kommen, zu retten die Völker.“

Sonntag:   18.00 Uhr               

Rorate-Messe zum 2. Advent

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Dienstag:  18.00 Uhr               

Wortgottesfeier der Gemeinde zum Nikolaustag

 

Freitag:     18.00 Uhr               

Wortgottesdienst der Gemeinde

 

Gaudete 
„Freut euch im Herrn allezeit“

Sonntag:   18.00 Uhr               

Rorate-Messe zum 3. Advent