Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Hosianna – Ans Kreuz mit ihm!

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
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    AN LYSKIRCHEN 12
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    in der Zeit von
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    IN LYSKIRCHEN:

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

14.04.2019

Palmprozession Lyskirchen (Foto: Anna C. Wagner)
Palmprozession Lyskirchen (Foto: Anna C. Wagner)

1. Lesung

Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen, doch ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate (

 

Lesung aus dem Buch Jesaja

Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. Doch Gott, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.

Jes 50, 4-7

 

2. Lesung

Christus Jesus erniedrigte sich; darum hat ihn Gott über alle

erhöht

 

Lesung aus dem Brief

an die Philipper

 

Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der Herr“ - zur Ehre Gottes, des Vaters.

Phil 2, 6-11

 

Evangelium von Palmsonntag 2019

Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn

In jener Zeit ging Jesus nach Jerusalem hinauf. Als er in die Nähe von Betfage und Betanien kam, an den Berg, der Ölberg heißt, schickte er zwei seiner Jünger voraus und sagte: Geht in das Dorf, das vor uns liegt. Wenn ihr hineinkommt, werdet ihr dort einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los, und bringt ihn her! Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr ihn los?, dann antwortet: Der Herr braucht ihn. Die beiden machten sich auf den Weg und fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte. Als sie den jungen Esel losbanden, sagten die Leute, denen er gehörte: Warum bindet ihr den Esel los? Sie antworteten: Der Herr braucht ihn. Dann führten sie ihn zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und halfen Jesus hinauf. Während er dahinritt, breiteten die Jünger ihre Kleider auf der Straße aus. Als er an die Stelle kam, wo der Weg vom Ölberg hinabführt, begannen alle Jünger freudig und mit lauter Stimme Gott zu loben wegen all der Wundertaten, die sie erlebt hatten. Sie riefen: Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn. Im Himmel Friede und Herrlichkeit in der Höhe! Da riefen ihm einige Pharisäer aus der Menge zu: Meister, bring deine Jünger zum Schweigen! Er erwiderte: Ich sage euch: Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien.

 

Lk 19, 28-40

 

 

Segnende Zeit

Können wir einfach so weitermachen – bei all dem, was es an Wunden in der Kirche und in der Welt gibt? Im Stellen dieser Frage spüren wir gleich die begrenzten Möglichkeiten, diese Wunden zu heilen, ja nicht einmal einen wirksamen Zugang zu haben, die Notwendigkeit der Heilung zu beschleunigen.

 

Natürlich ist diese Stimmungslage nicht die einzige, die uns bewegen kann. Unterschiedlichste Empfindungen mögen für uns je einzeln bestimmend sein: Freude, Dank, Kreativität, Alltäglichkeit, Müdigkeit, Not, Verzweiflung, Trauer – alles das sind Ausdrucksformen, wie wir unser Menschsein gerade leben. In all das nun die Feier der Heiligen Woche, die Feier der Mitte unserer christlichen Lebensdeutung.

 

Die liturgischen Feiern haben ihre je eigene Färbung. Sie erzählen vom Lebensweg Jesu und den mitgehenden oder nebenbei stehenden Menschen. Immer ist es ein Begegnen, selbst wenn Einsamkeit und Verzweiflung wie eine unüberwindliche Trennung erscheinen. Wir gehen diesen Weg Jesu nicht als historisierendes in Szene setzen. Es gelingt uns vielleicht, diesen Weg mitzugehen, um unseren eigenen Weg im Licht der Heilsbotschaft Jesu weitergehen zu können. Unsere Ohnmacht angesichts der Wunden der Kirche und der Welt mag sich nicht verbeißen, sondern umso gewichtiger nach dem suchen (oder sich mit dem verbinden), was der Lebensweg Jesu als Weg zur Heilung uns lehrt.

 

Im liturgisch-spielerischen Vollzug besteht die Einladung, mit dem eigenen Leben, mit der eigenen Gestimmtheit sich vom Geist des Jesus beschenken zu lassen.

 

So mag es uns eine segnende Zeit sein, wenn wir durch diese großen Tage auf das christliche Osterfest zugehen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Palmsonntag

Wir nehmen Anteil am Einzug Jesu in Jerusalem. Eine königliche Huldigung vermischt sich mit dem eben Nichtköniglichen. Ein Esel ist das tragende Tier, kein Pferd. Und das Hosanna verebbt in der sich anbahnenden Passion. Als Mitgehende spielen wir mit. Es ist eine oft genug selbst durchlebte Ambivalenz zwischen der befeierten Gottgewissheit und der so fundamental in Frage stellbaren Gottgewissheit. Wir sind ja nicht in der Zeit Jesu. Wir spielen mit. Es wird uns eigen erreichen oder berühren, was unser Willkommen und unsere Wegbegleitung des gegenwärtigen und kommenden auferweckten Herrn sein wird.

 

Wir versammeln uns am Palmsonntag um 19 Uhr im Innenhof der Kirche, um dann mit den gesegneten Zweigen in einer kleinen Prozession um das Kirchenkarree in die Kirche einzuziehen. Dort hören wir die Passion in der Überlieferung des Lukasevangeliums. Wir feiern zusammen Eucharistie, Danksagung für die bleibende Gegenwart des Auferstandenen.

 

Karmontag bis Karmittwoch

Die ganze Woche auf Ostern hin ist eine große Dramaturgie. Die drei Tage vor dem Gründonnerstag sind durch ihre Lesungen geprägt. Es begleitet uns das Bild des Gottesknechtes aus dem Propheten Jesaja. Das Bild dieses ungerecht ins Leiden Getriebenen haben die Glaubenden in der Gestalt Jesu vollendet gesehen. Diese berührenden Bilder werden in Beziehung gesetzt zum Leidensweg Jesu, wie er sich in den Erzählungen verschiedener Evangelisten widerspiegelt.

 

Wir feiern an diesen Tagen um 18 Uhr die hl. Messe im Nordseitenschiff – mit dem Blick auf das Glasgemälde von der Kreuzigung Jesu.

 

 

Trauermetten

Die Form ist die einer kurzen, betrachtenden Andacht. Psalmengesänge rahmen die Klagelieder, wie sie uns im Alten Testament überliefert sind. Es sind Texte, die von großen Zumutungen leidender Menschen erzählen. Es sind Texte, die uns einladen, am Leiden nicht vorbeizurennen. Manchen sind die so ausdrucksstarken Klagelieder Sprachmöglichkeit geworden, das eigene Empfinden auszudrücken. Es ist persönliches Leiden, es ist das gesellschaftliche Leiden, es ist die mögliche Brutalität des Menschseins, die Leiden schafft. Es kann so ein Erleben sein, das Leiden Jesu als Solidarität des göttlichen Mitleidens in der Welt zu deuten.

 

Wir versammeln uns in der Kirche, um 8 Uhr um die Trauermette zu begehen.

 

Gründonnerstag

Das ist ein vielgestaltiger Tag, im Durchleben vielleicht auch eine Zumutung, weil so verschiedene Erlebnisse aufgenommen sein wollen. Es ist der Tag des gemeinsamen Mahles – in Erinnerung an die befreiende Heilstat Gottes, wie Israel sie erlebt hat in der Rettung aus der Knechtung des Lebens in Ägypten. Es ist der Tag des gemeinsamen Mahles, das Jesus mit den Seinen feierte – auch als Mahl der Erinnerung der Rettung. Dieses Mahl bekommt eine neue Deutung: Rettung ist Jesus. In ihm dürfen Menschen begreifen, wie die Liebe Gottes Rettung meint.

 

Darüber spricht die Szene der Fußwaschung. Zeichen des Dienens, Zeichen der Erfahrung von absichtsloser Liebe, Zeichen der Ergebung in Gottes Willen. Auch dieses eindringliche Zeichen Jesu findet nicht gleich ein Verstehen. Petrus weigert sich – und denkt da noch, er handle aus edlen Motiven.

 

Dann der Übergang vom festlichen gemeinsamen Essen zur Leerung. Die Einsamkeit des allein zu durchlebenden Leidens und Sterbens kündigt sich an. Dann hallt vielleicht aus sprachentleerten Möglichkeiten der Wiedergabe von Empfinden die Zuversicht nach: Herr, auf dich vertraue ich, in deine Hände lege ich mein Leben.

 

Wir beginnen diese große Liturgie um 19 Uhr. Die Kirche ist wieder eingedeckt zu einer festlichen Tafel. Wir feiern Herrenmahl. In Erinnerung an die Ursprünge des Herrenmahles folgt auf die Eucharistie die Agape, das gemeinsame, Gemeinschaft tragende Essen.

 

Die Abschiedsreden aus dem Johannesevangelium führen uns in die Nacht des Übergangs. Zuerst wird die vorher so festliche Kirche entleert. Dichter zusammenstehend in der Mitte der leeren Kirche dann das Nachtgebet, die Komplet, mit dem Vertrauen, dass unser Leben in seinen Händen gut liegen mag.

 

 

Karfreitag

Es ist, wie es ist, wenn man einen Menschen betrauert. Man selbst ist ja noch im Leben, aber auch nicht so gänzlich. Der Verlust ruft unsere Trauer. Wir ahnen die Endgültigkeit dieses Verlustes. Wir ahnen vielleicht auch, dass alle Verstorbenen uns nur vorangehen. Die Trauer schreckt oft vor allem Glanz zurück, vor Blumen, vor Sonne, vor Gemütlichkeit. An diesem Karfreitag sind viele grundgerührt von der Brutalität und der Erhabenheit dieses Sterbens Jesu. Wir bleiben nicht ungerührt von dem, was wir an Zumutung, an ungerechtem Leiden, an Angst, an Verrat hören. Wir tragen das Kreuz als Zeichen dieser menschlichen Grenze und Ohnmacht auch durch die Straßen, durch die wir gewöhnlich gehen. Wir ehren den am Kreuz Hängenden. Ergreifende Begegnung oft, wieder nicht in Worte zu fassen – und in all dem wie heilsames Begegnen. Dann die Verkündigung seines Todes und seiner Grablegung. Und am Ende diese Trauertröstung! Sie kann aufleben, weil all das vorher durchlebt ist. Da sind viele von uns mitten im Geschehen, das von Jesus erzählt wird.

 

Wir beginnen diese große Liturgie um 15 Uhr – mit dem stillen Anfang, der Unterwerfung im Zeichen der Hingabe Jesu. Das letzte der Gottesknechtslieder und die Passionserzählung verkünden das sinngebende Leiden und Sterben des Christus Gottes. Wir ehren diesen Gekreuzigten in seiner eröffnenden Hingabe mit der Prozession und Kreuzverehrung. Unsere Bitten für die Welt, die auch Tod und Leben kennt, tragen wir vor den hin, von dem wir Heil erwarten. Und wir legen ihn – einem alten Brauch folgend – in ein Grab – an die Stelle, an der unsere Toten in ihrem Sarg liegen, wenn sie aus unserer Gemeinde aus dieser Welt verabschiedet werden. Trostworte finden Ausdruck in biblischer Gewissheit und in der eigenen Kraft der Musik.

 

 

Karsamstag

Es ist der Tag der Grabesruhe. Der Tod ist Wirklichkeit. Der Tod findet Ehrfurcht. Die Verbindung von Gott und Mensch wird auch sinnenfällig in der Anerkenntnis dieses Todes.

 

Nach der Trauermette ist die Kirche noch bis 10 Uhr geöffnet für alle, die vor dem Grab verharren möchten.

 

Osternacht

Und dann das Unfassbare, das, was Menschen erlebt und beglückt weitergegeben haben: Sie haben den Herrn, den gemarterten und toten Herrn, den haben sie ‚gesehen‘ – lebend. Wir bekommen mit, dass Menschen etwas erlebt haben, wofür es keine passenden Worte gibt. Aber sie haben erlebt und haben unendlichen Mut und unendliche Gottgewissheit und unendliche Gottfreude mitbekommen. Wie, das können sie nur mit stammelnden oder sich überschlagenden Geschichten erzählen. Wem es nicht gegeben ist, Gott zu glauben, wird Fragen haben oder sich abwenden. Wem der Glaube zugängig ist, wird sich einreihen dürfen in die Geschichte glaubender Menschen, die Gott als einen Mitgehenden erlebt haben. Ein Gott, der den Tod mit durchschreitet und zu einer Vollendung führt, die wiederum keine angemessene Sprache hat. Manchmal fasst es der Laut des Halleluja – Preist Gott!

 

Um 4.30 Uhr versammeln wir uns, hören Worte der Heilsgeschichte von der Deutung der Menschen, wie Gott gegenwärtig erlebt wurde. Wir entzünden das Feuer, das Symbol der Lebenskraft Gottes, tragen mit der Osterkerze das Lebenslicht um das Kirchenkarree und feiern festlich Gott – im Dank für das Geschenk der Taufe, in der Eucharistie – und ausklingend im gemeinsamen Osterfrühstück in der Unterkirche und im Innenhof.

Termine in Lyskirchen

14.04.2019 - 21.04.2019


Palmsonntag
19.00 Uhr Festliche Heilige Messe zum Einzug Jesu in Jerusalem mit Palmweihe und Palmprozession Kollekte: Für das Heilige Land

Montag: 18.00 Uhr Heilige
Messe in der Karwoche

 

Dienstag: 18.00 Uhr
Heilige Messe in der Karwoche

 

Mittwoch: 18.00 Uhr
Heilige Messe in der Karwoche

 

Gründonnerstag

08.00 Uhr Trauermette

19.00 Uhr Abendmahlmesse

mit Agapefeier, Lesung der Abschiedsreden Jesu und Komplet

Kollekte für das Sonntagscafé im Notel

 

Karfreitag

08.00 Uhr Trauermette

15.00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Christi mit Kreuzverehrung und Prozession

 

Karsamstag: 08.00 Uhr Trauermette

 

Ostersonntag:

04.30 Uhr Festfeier der Osternacht – mit Wort Gottes, Vigil, Osterfeuer, Lichterprozession, Tauferneuerung und festliche Eucharistie, anschließend Osterfrühstück in der Unterkirche

19.00 Uhr Festhochamt.

 

Ostermontag:

19.00 Uhr Feierliches Hochamt

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr

 

‚nachterfahrung‘,
die nächste Lesenacht
in Lyskirchen

DIE APOSTELGESCHICHTE

18. Mai 2019 ab 19 Uhr


Liebe Gemeinde,

seit vielen Jahren unterstützt die Gemeinde Maria Lyskirchen mit dem Krippengeld die Krankenwohnung des Notels. Dieses Jahr waren es wieder unglaubliche 4.500 Euro. Das Geld brauchen wir zur Finanzierung eines Minijobs für die Betreuung der Kranken. Diese sind von einer großen Dankbarkeit, dass wir ihnen die Möglichkeit geben, zu genesen. Für Menschen auf der Straße gibt es keine Möglichkeit zwischen Straße und Krankenhaus. Wir bleiben mit einer Grippe zu Hause, ein Obdachloser weiß nicht wohin. So ist es ein großes und wichtiges Geschenk, dass Sie uns mit dem Krippengeld unterstützen. Der Dank gilt allen, die spenden, Kerzen anzünden und Karten kaufen. Unser Dank gilt aber besonders den Menschen, die den Kirchenempfang sicherstellen, die Kerzen und Karten verkaufen und auf das Notel verweisen, auf dieses Projekt aufmerksam machen. Dieser Dienst an den kranken Obdachlosen ist unendlich wertvoll!

 

Unser Dank gilt aber auch Benjamin Marx, der die Krippe mit der ihm eigenen Kreativität jedes Jahr neu gestaltet und Menschen am Rande der Gesellschaft in den Fokus nimmt. Ohne Krippe – kein Krippengeld. Danke auch den Frauen und Männern, die den Krippenempfang darstellten. Ohne deren Verkauf auch kein Krippengeld. Danke sehr allen Ermöglicher!

 

Zum Schluß noch eine Zahl: In der Krankenwohnung werden pro Jahr ca. 80 Kranke aufgenommen und wir haben dort 1500 Übernachtungen.

 

So sage ich im Namen von uns allen im Notel, Kranken und MitarbeiterInnen, von Herzen Dank!

 

Bärbel Ackerschott

 

ENDE