Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Dienstag, den 25.12.2012

WEIHNACHTEN 2012

Der 25. Dezember ist in Schaltjahren der 360. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 6 Tage bis zum Jahresende.

Ist Jesus wirklich am 25. Dezember geboren?

GIOTTO:  Freskenzyklus in der Arenakapelle in Padua (Scrovegni-Kapelle), Szene: Christi Geburt, Detail
GIOTTO: Freskenzyklus in der Arenakapelle in Padua (Scrovegni-Kapelle), Szene: Christi Geburt, Detail

Zur Frage nach dem Zeitpunkt der Geburt Jesu schreibt der Exeget Wilfried Eckey:

„Als Geburtsdatum Jesu wurden seit dem 3. Jh. verschiedene Termine ‚errechnet’: 2. bzw. 19/20. April, 20. Mai, 17. November, 25. Dezember wurden genannt. Der tatsächliche Geburtstag ist nicht bekannt. Den Geburtstag als Fest zu begehen, lag in frühchristlicher Zeit noch fern. Gefeiert wurde Ostern als Fest seiner Auferstehung von den Toten und der Offenbarung seiner Erhöhung zum Weltenherrn. Im Vorderen Orient lag es ohnehin näher, den Tag der Inthronisation des Herrschers als zentrales Ereignis anzusehen und zu begehen als im Westen. Beispiele aus dem AT sind Ps 2 und 110. Im übrigen wollten Christen sich lange von den Heiden unterscheiden, welche die Geburtstage ihrer Götter und Herrscher als Freudenfeste feierten.

 

Im 4. Jh. beging man die Geburt Christi mit einer Nachtfeier vom 5./6. Januar und legte sie damit (zusammen mit der Feier der Taufe Jesu und des Weinwunders zu Kana nach Joh 2,1-11) auf ein in Ägypten, besonders in Alexandria seit ptolomäischer Zeit auch mit Umzügen groß gefeiertes Fest, die Geburt des Zeitgottes Aion aus der jungfräulichen Mutter Kore. Die Jerusalemer Gemeinde und ihr Bischof gedachten am Nachmittag des 5. Januar auf dem Hirtenfeld der Erscheinung des Engelsvor den Hirten. Am Abend zogen sie nach Bethlehem zur Mitternachtsfeier der Geburt Christi in der als Geburtsstätte verehrten Höhle und kehrten in der Morgenfrühe zur Stadt zurück.

 

In Rom hat man nachweislich seit 354 die Wintersonnenwende, den von Kaiser Aurelian (Regierungszeit 270-275 n.Chr.) zur Förderung der Einheit des Imperiums gestifteten Reichskult des Sonnengottes seit 274 mit der Einweihung eines prächtigen Tempels auf dem Campus Agrippae (östliches Marsfeld) als dies natalis invicti solis, „Tag des unbesiegten Sonnengottes“, gefeierten 25. Dezember zum Fest der Geburt Jesu Christi, der Sonne dieser und der künftigen Welt, umfunktioniert.

 

Der 25. Dezember wurde in vorchristlicher Zeit aber auch in Syrien und Arabien als Tag der Geburt des Sonnengottes aus der himmlischen Jungfrau begangen. Dass die Wintersonnenwende schon ein bedeutender Tag war, ehe die Reichskirche ihn im Zuge ihrer Christianisierung der spätantiken Kultur zum christlichen Festtag umwandelte, trug gewiss dazu bei, dass das Weihnachtsfest im Westen wie im Osten des Reiches – vom Widerstand in Ägypten und Palästina bis ins 5. Jh. hinein abgesehen – während der letzten Jahrzehnte des 4. Jhs. im gesamten Reich akzeptiert und populär wurde. Die armenische Kirche hält weiterhin am 6. Januar fest.

 

Während Ostern und sein Festkreis vom Mondjahr abhängig sind, orientieren sich Epiphanias und das Weihnachtsfest samt der Vorbereitungszeit auf den Advent des Herrn am Sonnenjahr. Feste sind zwar menschliche Einrichtungen, doch das grundlegende Ereignis ist jeweils eine Himmelsgabe, und Festtermine, die Bestand haben, werden in der Regel entdeckt oder vorgefunden.“

 

W. Eckey, Das Lukasevangelium, Bd I, S. 140f, Neukirchener Verlag 2006

Es sagte Christian Morgenstern

(1871 - 1914), deutscher Schriftsteller:

Das brennt und bricht

durch alle Zeit:

das Ewige Licht

Sinnlichkeit.

Das Wort ist Fleisch geworden

und hat unter uns gewohnt

 

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach Johannes

 

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

 

Joh 1, 1-18

 

Der bleibend eine Gott

(zu Johannes 1,1-18)

Im letzten Satz seines Evangeliums benennt uns Johannes das Ziel der Verkündigung: ‚Diese (Zeichen Jesu) sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen‘ (20,31).

Mit unserem Prolog sind wir am Anfang des Evangeliums. Johannes versteht es wie eine Ouvertüre, in der in verdichteter Form der zentrale Inhalt der Verkündigung benannt wird. Der Prolog ist zudem eine Art Lesehilfe, die wegweisend ist für das weitere Verständnis dessen, was das Evangelium ausfächern wird.

 

Zum weiteren Verständnis des Textes ist gut zu wissen, in welcher geschichtlichen Situation er geschrieben ist. Johannes schreibt als Jude für Judenchristen. Johannes steht in der Auseinandersetzung mit der Jüngerschaft des Täufers Johannes. Johannes und seine Gemeinde stehen zudem in Auseinandersetzung mit der jüdischen Synagoge, die Jesus nicht als den Messias erkennen. Dieses geschichtliche Wissen hilft uns zu verstehen, warum und wie z. B. die Figur des Täufers Johannes einen so breiten Raum einnimmt. Er wird uns gezeichnet als der, der sich klar hinter Jesus stellt, der sogar mit einstimmt in das Bekenntnis der Gemeinde: „Aus seiner (Jesu) Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.“ (V 16).

 

Der Prolog lässt sich grob unterteilen in eine theologische Beschreibung der Glaubensinhalte (1-13) und in das Bekenntnis der Gemeinde zu Jesus, dem Messias (14-18).

 

Der Text hat eine eigene Dramaturgie der Darstellung. Am Anfang wird vom ‚Wort‘ gesprochen. Wer das Wort ist, das erfahren wir erst gegen Ende im Vers 17. Klar aber, dass die Leserschaft der johanneischen Gemeinde vom ersten Satz an das ‚Wort‘ mit der Person des Jesus von Nazareth, des auferweckten Herrn seiner Gemeinde, verbindet. Alles, was Johannes aufgeschrieben hat, liest sich aus der österlichen Erfahrung, dass Gott diesen Mann aus Nazareth als seinen Messias beglaubigt hat.

 

Das Johannesevangelium wird immer wieder von der einzigartigen Beziehung zwischen Gott und seinem Messias Jesus reden. Es bleibt aber auch die Unterscheidung zwischen beiden. Bei aller durch die damalige Weisheitstheologie beeinflussten erhabenen Sprache: Es geht um den Menschen Jesus von Nazareth. Ihn hat der eine und einzige Gott, der Gott Israels, zu seinem Messias berufen. Als Jude steht der Evangelist ganz in der Tradition dieses Glaubens Israels.

 

Der erste Satz des Prologs stellt mit Absicht die Verbindung zur Schöpfungsgeschichte der Genesis her. Die Glaubenden bekennen: Alles, was Leben wurde, ist durch das Wort des Schöpfers geworden. Gott bleibt der allein Handelnde. Dieses Handeln Gottes wird ‚Licht‘ und ‚Leben‘. Das Johannesevangelium wird später Jesus sagen lassen: ‚Ich bin das Leben‘ und ‚Ich bin das Licht der Welt‘.

 

Das ‚Licht‘ wird eingebunden in die Realität der Welt. Die Welt könnte anders sein im Lichte der Erfahrung des Lebens Jesu. Realistisch sagt der Prolog, dass die Welt dies nicht anerkannt hat. Das Johannesevangelium wird sich damit auseinandersetzen, dass Gott sich in Jesus vernehmbar gemacht hat. Die Welt hat diese Chance des schöpferischen Wandels nicht ergriffen.

 

Die Verse 6-8 bringen die Gestalt des Täufers Johannes ins Spiel. Dieser Abschnitt unterstreicht, dass der Täufer ein gewichtiger Zeuge, aber nicht selber ‚das Licht‘ ist. Hier klingt die Auseinandersetzung mit dem Schülerkreis des Täufers an. Erst in den Versen 29-34 wird uns offenbart, wie der Täufer Jesus versteht: In ihm wird die Barmherzigkeit und Vergebung Gottes offenbar: das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.

 

Die Verse 9-11 greifen das Thema von Vers 5 wieder auf: Das ‚wahre Licht‘ stellt Gottes Gegenwart in der Welt dar. Er wird aber nicht anerkannt. Eigentlich ist er kein Fremder, denn Gott selbst hat durch sein Wort alles ins Leben gerufen. Aber die Menschen (und hier denkt das Johannesevangelium zeitgeschichtlich an die Weigerung Israels, Jesus als den Messias anzuerkennen) haben Jesus nicht als den Gesandten Gottes, als seinen Messias angenommen. Ablehnung ist hier beschrieben.

 

Die andere Seite der Realität der johanneischen Welt sind die, die Gottes Wort im Messias Jesus angenommen haben. Sie werden ‚Kinder Gottes‘ genannt – wie einst Israel selbst diesen Würdenamen trug. Der Vers 13 unterstreicht, dass hier Gott der Gemeinde diesen Glauben an den Messias Jesus geschenkt hat. Es ist eine Art ‚Geburt‘, eine neue Schöpfung, die nicht der Mensch aus sich heraus geboren hat (‚nicht aus dem Willen des Fleisches‘), sondern die von Gott geschenkt ist. ‚Kinder Gottes‘ sind die, die sich auf das kommende ‚Wort‘ eingelassen haben. Sie haben erkannt, dass im Wirken Jesu der eine und einzige Gott Israels sich menschlich fassbar zu erkennen gibt. Nach dem Verständnis des Johannesevangeliums ist die glaubende Gemeinde die Neuschöpfung Gottes zum Heil der Menschen – dass sie Leben haben!

 

Mit dem Vers 14 tritt die bekennende Gemeinde auf. Die bisherigen Verse haben die theologische Grundlage des Evangelisten beschrieben. Jetzt spricht er von der Antwort der Glaubenden auf diese Verkündigung. Die Antwort ermutigt jedwede Hörerschaft, sich diesem Bekenntnis anzuschließen: Ein konkreter Mensch ist das Wort Gottes, das Leben ermöglicht. Der Evangelist verwendet das Wort ‚Fleisch‘. Es benennt im Sprachgebrauch der hebräischen Bibel das, was nur ein Mensch hat: Er ist hinfällig und sterblich. Gott kann nie mit diesem Wort (hebr.: basar) benannt werden. Wie gewaltig doch die paradoxe Zumutung, dass Gott, der nie ‚Fleisch‘ benannt sein kann, sich ‚im Fleisch‘ zu erkennen gibt.

 

Das große Glaubensbekenntnis der johanneischen Gemeinde heißt: Gott teilt sich in einem ganz konkreten, sterblichen Menschen mit. Kein Hauch einer Vergöttlichung Jesu. Den Glaubenden ist zugemutet, in diesem Menschen Gott selbst zu sehen – Gott, der sich mitteilt und zugleich als der Gott des Uranfangs nicht sichtbar bleibt.

 

Das ‚Fleisch‘ gewordene Wort Gottes hat unter den Menschen gewohnt – so bekennt die Gemeinde. Es sind vertraute Sprachbilder des jüdischen Glaubens, dass Gott unter den Seinen ‚wohnt‘ – wie im Zelt der Begegnung (Bundeslade), in dem Gott mit seinem Volk zog. Das ‚Unter-ihnen-Wohnen‘ wird von jeher als Zeugnis der Liebe Gottes zu seinem Volk verstanden. Im Menschen Jesus wohnt Gott unter den Seinen – mit seiner ganzen Güte und Barmherzigkeit, auch mit seiner ganzen Herrlichkeit. Selbst die Erniedrigung des Kreuzestodes wird Zeugnis dieser Herrlichkeit und Güte und Barmherzigkeit Gottes. Das Johannesevangelium bekennt: Der Gott Israels zeigt sich in diesem Menschen Jesus.

 

Der Täufer Johannes stimmt mit ein in dieses Bekenntnis zum Messias Jesus – gegen die Schülerschaft des Täufers gerichtet. Der Täufer selber bezeugt Jesus als den, in dem sich die Gnade und Fülle Gottes offenbart. Chronologisch war der Täufer natürlich vor Jesus. Theologisch gesehen verkörpert Jesus die Gnade und Fülle Gottes – die war schon immer, auch vor der Zeit des Täufers Johannes. ‚Gnade über Gnade‘ – so bekennt die Gemeinde die Erfahrung durch das Leben und die Auferweckung des Messias Jesus.

 

Die dann folgende Gegenüberstellung von ‚Gesetz‘ und ‚Gnade‘ (17) ist kein bewertender Gegensatz. Gottes Größe, Treue und Barmherzigkeit zeigen sich sowohl im ‚Gesetz‘, in der Tora – durch Mose den Menschen übermittelt; Gottes Größe, Treue und Barmherzigkeit zeigen sich ebenso im Leben des Jesus, des Christus. Hier wird sein Name von Johannes erstmalig genannt. Dem Juden Johannes ist es wichtig, das Bekenntnis der Messias-Jesus bekennenden Gemeinde nicht abzuschneiden vom Bekenntnis Israels. Jesus zeigt keinen anderen Gott als den Gott Israels! Gott ist und bleibt der eine und Einzige.

 

Das Bekenntnis des johanneischen Evangeliums wird durch die Hervorhebung der besonderen Beziehung zwischen Gott und seinem Messias gekrönt. Niemand hat Gott je gesehen. Das ist allen bekannt. Im johanneischen Verständnis ist der eine und authentische Ausleger des Willens und der Erfahrbarkeit Gottes Jesus: Er ist es, der am Herzen des Vaters ruht. Jesus verkündet keinen neuen Gott. Er legt den Gott Israels aus – durch Wort und Tat. Am Ende des Evangeliums wird Johannes ermutigen, diesem Gott zu glauben, um darin Leben, unendliches, überfließendes Leben zu haben.

Ein Segen sei und werde uns diese Botschaft zu Weihnachten 2012

.

Ihr Matthias Schnegg

 

WEIHNACHTEN 2012

Dienstag, den 25. Dezember 2012

um 18 Uhr festliches Hochamt

zum Hochfest der Geburt des Herrn

 

Kollekte ADVENIAT

 

Hl. Stephanus, Erster Märtyrer

Mittwoch, den 26. Dezember 2012

um 18 Uhr festliches Hochamt

zu Ehren des heiligen Stephanus

 

Hl. Johannes, Apostel, Evangelist

Donnerstag, den 27. Dezember 2012

um 18 Uhr Festmesse

zu Ehren des heiligen Johannes

mit Segnung des Johanniswein

 

Freitag, den 28. Dezember 2012

Tag der UNSCHULDIGEN KINDER

um 15 Uhr Mahnläuten

gegen die Gewalt an Kindern

um 18 Uhr Heilige Messe für die Kinder,

die der Not und Gewalt ausgesetzt sind

 

Samstag, den 29. Dezember 2012

5. Tag der Weihnachtsoktav

um 18 Uhr Heilige Messe in der Weihnachtsoktav

 

Sonntag, den 30. Dezember 2012

6. Tag der Weihnachtsoktav

Fest der Heiligen Familie

um 18 Uhr Heilige Messe für die Gemeinde

 

7. Tag der Weihnachtsoktav SILVESTER 2012

Montag, den 31. Dezember 2012

um 18 Uhr Heilige Messe zum Jahresschluß

um 23 Uhr Friedensgebet (bis 23.30 Uhr)

die Kirche ist zum persönlichen Gebet bis 01 Uhr geöffnet

 

Dienstag, den 01. Januar 2013

NEUJAHR 2012 Weltfriedenstag

Hochfest der Gottesmutter Maria

um 18 Uhr Hochamt zum Jahresbeginn

nach der Heiligen Messe Erteilung

des persönlichen Segens zum Jahresbeginn

 

Sie sind eingeladen

 

Weihnachten feiern

Ausspielen des Festes

An den folgenden Tagen bis zum Neujahrstag spielt sich die Freude an Gottes Gegenwart mitten unter den Menschen sinnenhaft auf:

 

Am 27.12. feiern wir das Fest des Apostels und Evangelisten Johannes. Es sind zwei unterschiedliche reale Personen damit benannt – was aber der spielerischen Freude keinen Abbruch tut. Nach altem Brauch (und in Lyskirchen seit über 10 Jahren wieder belebt) wird im Anschluss an die Messfeier Wein gesegnet und getrunken mit dem Spruch; „Trinket die Liebe des Heiligen Johannes.“ Der so gesegnete, hochwertige Wein, wir dann zu Gunsten der Kirchengemeinde für 10 € (deutscher Riesling) und für 15 € (Französisch) angeboten. Frau Seifert hat es dankenswerter Weise wieder übernommen, den Wein anzubieten. Zur Segnung darf auch eigener Wein mitgebracht werden.

 

Am 28.12. steht das Gedenken der unschuldig misshandelten Kinder im Gebet. Hintergrund ist die Geschichte des Kindermordes von Betlehem. Um 15 Uhr werden die Glocken zur Mahnung an das Schicksal so vieler leidender Kinder im In- und Ausland läuten.

 

Der 29.12. steht einzig in der Verkündigung der Menschwerdung in Jesus, den wir als Christus, als Messias bekennen.

 

Der 30.12. ist in der Liturgie das Fest der Hl. Familie. Es idealisiert die Familie um Maria, Josef und das Kind. Es fällt nicht leicht, diese Idylle (keine weiß, wie es da evtl. wirklich zuging; der erwachsene Jesus hat seinen Eltern und Verwandten große Sorge bereitet. Sie hielten ihn für einen Verrückten...) zum Maß heutiger Familienwirklichkeit zu machen.

 

Am 31.12. endet das Jahr 2012. Wir feiern die Jahresschlussmesse – wieder mit einem Rückblick auf Ereignisse, die das Jahr 2012 begleitet haben.

 

Um 23.00 Uhr sind Sie zu einem kurzen Friedensgebet eingeladen, um 00.00 Uhr läuten die Glocken das neue Jahr 2013 ein. Bis 1.00 Uhr ist die Kirche für Besuchende offen.

 

An allen Tagen beginnen die Gottesdienste um 18 Uhr.
Sie sind von Herzen willkommen zur Mitfeier dieser besonderen Zeit