Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

4. Advent 2013

Sonntag, den 22.12.2013
Der  22. Dezember ist der 356. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 9 Tage  bis zum Jahresende.

100 so genannte „Saar-Franken“ von 1955, Schriftzug „Saarland“ auf der Rückseite
100 so genannte „Saar-Franken“ von 1955, Schriftzug „Saarland“ auf der Rückseite

22.12.1946: Saarländisch-deutsche Zollgrenze

Frankreich errichtete am 22. Dezember 1946 eine Zollgrenze zwischen Deutschland und dem Saarland. Der französische Staat war nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem an der Kontrolle über die Eisen- und Kohlevorkommen interessiert, weshalb die reichseigenen Saargruben schon im Januar 1946 unter französische Verwaltung gestellt worden waren. Im Dezember 1947 verabschiedete der saarländische Landtag eine eigene Verfassung. Sie sah einen wirtschaftlichen Anschluss an Frankreich bei gleichzeitiger politischer Autonomie für das Saarland vor. 1948 wurde das Saarland durch eine Zollunion noch stärker an seinen westlichen Nachbarn gebunden. Die wirtschaftliche Integration des Saarlandes in die Bundesrepublik erfolgte am 6. Juli 1959.

Es sagte Arthur Schopenhauer

(1788 - 1860), deutscher Philosoph

Jeder sieht die Grenzen seines Gesichtsfeldes
als die Grenzen der Welt an.

Gewissen und Tratsch

Zitat der Woche:

Heiligkeit in der Kurie bedeutet auch Verweigerung aus Gewissensgründen gegenüber dem Tratsch! Wir beharren zu Recht sehr auf dem Wert der Verweigerung aus Gewissensgründen, doch vielleicht müssen wir sie auch anwenden, um uns gegen ein ungeschriebenes Gesetz in unseren Kreisen zu verteidigen, welches leider das des Tratsches ist."

 

Papst Franziskus beim traditionellen
Weihnachtsempfang der Römischen Kurie am 21.12.2013

 

Jesus wird geboren werden von Maria,
die verlobt ist mit Josef, dem Sohn Davids

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.

 

Mt 1, 18-24

Das Evangelium von Jesus Christus,
dem Nachkommen Davids, dem Sohn Gottes

 

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer

 

Paulus, Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, auserwählt, das Evangelium Gottes zu verkündigen, das er durch seine Propheten im Voraus verheißen hat in den heiligen Schriften: das Evangelium von seinem Sohn, der dem Fleisch nach geboren ist als Nachkomme Davids, der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten, das Evangelium von Jesus Christus, unserem Herrn. Durch ihn haben wir Gnade und Apostelamt empfangen, um in seinem Namen alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen; zu ihnen gehört auch ihr, die ihr von Jesus Christus berufen seid. An alle in Rom, die von Gott geliebt sind, die berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

 

Röm 1, 1-7

Jesus, der Christus

(zu Römer 1,1-7)

In der äußeren Form begegnen wir einem klassischen Briefanfang in griechisch-römischen Kreisen der Antike. Da stellt sich der Absender vor, da werden die Empfänger angesprochen und mit einem teils stilisierten Gruß endet der Auftakt zu einem Brief. Dieser Form hat sich auch Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Rom bedient. In der Regel sind solche Brieferöffnungen knapp und schnörkellos. Paulus aber nutzt die Eröffnung des Römerbriefes, um gleich auf Fundamente des Glaubens hinzuweisen. Dabei stellt er auch heraus, wie er seine eigene Berufung und Sendung im Zeugnis des Evangelium Gottes versteht. Der Text ist in dichter Sprache gefasst. Ein erstes Hören wird die grundsätzlichen Aussagen schwer aufnehmen können.

 

Paulus stellt sich in einem nicht zu überhörenden Selbstbewusstsein vor. Das trägt er, weil er sich durch sein Damaskusereignis in einer besonderen Beziehung, in einer ‚Aussonderung’ im Dienst des Messias Jesus versteht. Er hat die Gewissheit erlangt, dass der gekreuzigte Jesus der von Gott auferweckte Messias ist. Aus diesem Glauben an den von Gott Auferweckten dürfen Menschen eine fundamentale Hoffnung schöpfen: Auch unserem Leben ist eine Auferweckung zugesprochen. Das Leben wird durch den leiblichen Tod nicht vernichtet. Was Gottes Atem in uns ist, das bleibt unzerstörbar. Diese Hoffnung ist durch die Auferweckung Jesu zur Gewissheit geworden. Das füllt das nach Sinn suchende Leben.

 

Ehe Paulus diese tiefe Hoffnung ausführt, benennt er sich und seine Sendung. Berufen ist er als Sendbote des Auferweckten (Sklave des Messias, zum ‚Apostel’ berufen). Das heißt, dass er sich in einer besonderen Beziehung zum Messias Jesus weiß. Ihm stellt er sich aus freiem Willen wie ein Höriger ganz und gar in Dienst. Das ist seine Antwort auf den Ruf, den er in der persönlichen Vision des Messias Jesus erfahren hat. Er sieht sich zudem in der Überlieferung der Prophetinnen und Propheten des alten Bundes. Auch sie haben sich nicht gedrängt, Künderin und Künder des Evangeliums Gottes zu sein. Sie sind ‚ausgesondert’. Sie sind in der Welt, aber nicht im Auftrag dieser Welt.

 

Dann spricht Paulus das Wesentliche seiner Verkündigung an. Er will sprechen über ‚Gottes Sohn’. Der ist der Mann aus jüdischem Geschlecht, ein Nachkomme Davids; zugleich ist er der, den Gott in Vollmacht als ‚Sohn’ bezeugt hat. Die Erfahrung der Auferweckung Jesu aus dem Tod hat die Judenchristen zu diesem Bekenntnis kommen lassen: Jesus ist der Messias. Er ist ‚der Sohn’.

 

Eine besondere Bedeutung kommt dem Begriff ‚Sohn Gottes’ zu. Wir sind schnell versucht, darin eine leibliche Verbindung zu sehen. Gedanken zu Weihnachten, das göttliche Kind sei geboren, unterstützen diese Vorstellung einer so ähnlich wie irdisch leiblichen Zeugung, aus der Jesus zum Sohn des Vaters ‚Gott’ wurde. Dieses Verständnis trifft es aber nicht. ‚Sohn Gottes’ ist ein Hoheitstitel. Er drückt eine besondere Beziehung aus. Im alten Bund wird das ganze Volk z. B. ‚Sohn Gottes’ genannt. Auch Könige Israels wurden mit diesem Titel versehen.

 

Paulus verwendet mit den Versen 3b und 4 als Grundlage ein altes Glaubensbekenntnis, das aus judenchristlichen Kreisen stammte. Paulus hat keine Scheu, diesen Bekenntnissatz zu erweitern, weil er das für nötig hielt, um ihn in seiner Zeit für alle (auch für die Nichtjuden, die Heiden), sprechbar zu machen. Dieser Glaubenssatz stützt sich auf die Überlieferung Israels, auf die Weissagung der Prophetinnen und Propheten des alten Bundes. Damit kann Paulus Judenchristen und Heidenchristen miteinander verbinden.

 

Die Grundaussage dieses Bekenntnisses sagt: Ein Mensch, in einer bezeugbaren Geschichte, ein Kind Israels, den können nun alle Völker als den ‚Sohn Gottes’ bezeugen. Grundlage dafür ist der Glaube an die Auferweckung aus dem Tod. Mit diesem Glauben verbunden ist die Gewissheit, dass diese Auferweckung nicht nur dem Messias Jesus zuteil wurde, sondern allen Menschen zugesagt ist.

 

Die Juden erwarteten den Messias in königlicher Würde. Ihr wurde Macht zu einem irdischen Friedensreich zugesprochen. Im Glauben des Paulus greift diese Vollmacht des Messias weiter: Weil er auferweckt worden und zu Gott erhöht ist, dürfen Menschen ebenso auf die Auferweckung ihres Lebens bauen.

 

Paulus bedient sich einer sehr dichten Sprache. Er spricht in seine Zeit, aus der Problemlage seiner persönlichen Verkündigung. Er spricht aus dem Spannungsfeld judenchristlicher Gemeindemitglieder zu der überwiegend nichtjüdischen Anzahl der römischen Gemeinde. Wir hören/lesen diese Zusammenhänge heute – und suchen nach dem, was uns daran erreicht.

 

Das eine ist die unbedingte Bindung des Paulus an das Evangelium Gottes. Diese Heilsbotschaft Gottes ist ganz leibgegenwärtig in dem jüdischen Mann Jesus von Nazareth. Der Hinweis auf diese irdische Existenz des ‚Sohnes Gottes’ ist so wichtig, weil es beim Glaubensbekenntnis eben nicht um einen Glaubenssatz geht, sondern um ein Verständnis der Begegnung mit dem lebendig geglaubten Gott. Wir können den Messias Jesus nicht glauben (lernen), ohne auf sein irdisches Leben zu schauen. Das Evangelium Gottes ist kein dogmatisches Credo. Es ist Einladung zur Beziehung. Es ist Einladung zu einem gelingenden Leben im Vertrauen auf Gott. Es ist Einladung, der Ewigkeit Gottes zu trauen. Wie Er ewig ist, so ist das Leben der Seinen mit ihm unsterblich.

 

Die jungen Kirche ist zur Überzeugung gekommen, dass Jesus der Sohn Gottes ist, weil er ihn aus dem Tod auferweckt hat. Gott bindet sich an diesen Nachkommen Davids – und dieser ist ganz und gar mit dem verbunden. In der Sprache des neuen Testamentes nennt er ihn ‚mein Vater’. Das Wesen Jesu beschreibt sich aus seiner einzig gearteten Beziehung mit Gott. So wird Jesus auch zu dem Repräsentanten Gottes. Wer Jesus sieht und erlebt, der sieht und erlebt das Wesen Gottes.

 

Wenn Menschen sich in den Dienst stellen, Schülerin und Schüler des Messias Jesus zu sein, dann wachsen sie damit in die lebendige Beziehung zu Gott. Der irdische Jesus zeigt durch seine Gottesbeziehung und durch sein Handeln diesen Weg. Dieser Weg führt zum unendlichen Leben.

 

Paulus weist in seinem Briefanfang an die Gemeinde in Rom darauf hin, dass er durch die Gnade Gottes Diener des Evangeliums Gottes geworden ist. Seine Mission ist es, die Herrschaft, die Zuständigkeit des Messias Jesus für alle Völker bekannt zu machen – damit alle, nicht nur Israel, Anteil haben können an der Lebensfülle Gottes. Schließlich ist auch die römische Gemeinde dazu berufen.

 

Als Empfänger nennt Paulus diese Gemeinde. Er nennt sie ‚von Gott geliebt’, als ‚berufene Heilige’. Ihnen spricht er den Wunsch zu, die Gnade und der Friede von Gott werden ihnen erlebte Gewissheit. Denn: Gott ist der Ursprung ihres Lebens. Jesus, der Christus Gottes, leitet uns in diese Gewissheit unserer Hoffnung. Ihm gehören wir. Paulus sieht uns alle im Einflussbereich des Messias Jesus: denn durch ihn ist Gott unter uns gegenwärtig.

 

Paulus ist kein Erzähler von Glaubenserfahrung. Er verdichtet durch seine Gedankengänge seine eigene Glaubenserfahrung und teilt sie mit. Wir werden unseren Zugang im Gewand unserer Lebenserfassung mit anlegen. Auch wir haben Bekenntnissätze unseres Glaubens in der Tradition unserer Glaubensgemeinschaft. Auch wir werden ringen, wie diese Bekenntnisse für uns sprechbar bleiben oder werden. Auch wir werden mit den Hilfsmitteln unseres Verstandes zu beschreiben suchen, was uns in Sehnsucht nach der Erfahrung der Lebenszusage Gottes hält.

 

Letztlich gibt uns Paulus das Bekenntnis mit, dass er diesem Gott grenzenlos traut. Er hat in seiner Lebensgeschichte viele Tragödien, Auseinandersetzungen, Lebensgefährdungen erlebt. Sie haben ihn nicht abgebracht von seinem Vertrauen auf den Gott, der Leben gibt. Dieses Vertrauen bindet er an die irdische Person des Jesus. Den hat Gott als seinen Messias bezeugt, indem er ihn aus dem Tod auferweckt hat. Menschen, die in der Hoffnung Gottes leben oder es lernen wollen, darin zu leben, werden auf den irdischen Jesus verwiesen. An ihm gilt es zu lernen, dass es gut ist, dass er der Herr der Welt ist, der Sohn Gottes in Vollmacht.

Es bleibt ein Weg des Glaubenlernens. Der Menschensohn zeigt, dass das eigentlich keine Frucht intellektueller Erkenntnis ist. Es ist das Mitgehen mit dem, der Heilsbotschaft, Evangelium Gottes ist mit seiner Person.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

4. Adventssonntag:
18.00 Uhr Rorate-Messe der Gemeinde für die Verstorbenen
Wilhelm, Bettina und Stefan Pastor und für die Familien Pastor,
Treiber und Lepentis; in Gedenken an Maria und Dieter Schmitz

 

Montag: Wegen des Umbaus der Krippe ist die Kirche geschlossen.
18.00 Uhr Rorate-Messe

 

Dienstag, Heiligabend:
Die Kirche wird um 17 Uhr zur Christmette geöffnet.
18.00 Uhr Feierliche Christmette
23.00 Uhr Feierliche Christmette in die Heilige Nacht.
In beiden Metten ist Kollekte für ADVENIAT

 

Mittwoch, Hochfest der Geburt des Herrn (1. Weihnachtstag):
18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe zum Weihnachtsfest
Kollekte: ADVENIAT

 

Donnerstag, Fest des Hl. Stephanus (2. Weihnachtstag):
18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe zum Stephanustag
Kollekte: Kindermissionswerk


Freitag, Fest des Apostels und Evangelisten Johannes:
18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe in der Weihnachtsoktav
mit Segnung des Johannesweins

 

Samstag, Fest der unschuldigen Kinder
18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe in der Weihnachtsoktav
19.00 Uhr Lesung: A. Stifter: Bergkristall

 

Sonntag, Fest der Heiligen Familie:
18.00 Uhr Feierliche Heilige Messe der Gemeinde

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Die Kollekte an Heilig Abend und am 1. Weihnachtstag:

Adveniat

 

Die Bischöfliche Aktion "Adveniat" bezeichnet sich selbst als die "Hilfe der deutschen Katholiken für die Kirche in Lateinamerika". Jahr für Jahr sind die Gläubigen aufgerufen, mit einer Spende am Weihnachtsfest (25. Dezember) ein Zeichen der Solidarität mit ihren Glaubensschwestern und -brüdern zu setzen.

 

Der Name des Hilfswerkes leitet sich ab von der lateinischen Bitte im Vaterunser "Adveniat regnum tuum", das heißt übersetzt "Dein Reich komme". Als Initiatior der Aktion, die 1961 gegründet wurde, gilt vor allem der mittlerweile verstorbene Essener Kardinal Franz Hengsbach.

 

www.adveniat.de

Weihnachten

Zur Mitfeier der Weihnachtsfeiertage herzliche Einladung! Die Festgottesdienste sind wie vertraut – das entnehmen Sie bitte der Gottesdienstordnung oder dem Terminplan für die Advents- und Weihnachtszeit in St. Maria Lyskirchen.

 

Um die Festtage herum hat die Liturgie der Kirche eigene Akzente gesetzt, die mit Themen und teils spielerischen Formen verbunden sind.

 

 

 

Am Fest des Apostels und Evangelisten Johannes segnen wir nach altem Brauch den Johanneswein. Den können Sie dann käuflich erwerben: Dt. Weißwein für 10 € und franz. Rotwein für 15 €. Es sind –wie in den Vorjahren bewährt – hochwertige Weine, die ihren Preis wert sind. Ein Teil geht als Erlös in den Erhalt unserer Kirche. Der gesegnete Wein wird nach dem Gottesdiensten verkauft – soweit Vorrat reicht. Es ist natürlich sehr schön, wenn Sie diesen Brauch mit unterstützen...

Am Gedenktag der Unschuldigen Kinder von Bethlehem begehen wir das besondere Gedenken an die Kinder, die auch heute unter Missachtung, Missbrauch, Armut, Krieg ... leiden müssen. Mit einem Mahnläuten um 15 Uhr gedenken wir ihrer ebenso wie im Gebet der Abendmesse.

Am Samstag, 28.12., wird im Anschluss an die Messfeier um 19 Uhr die wunderbare Weihnachtsgeschichte von A. Stifter ‚Bergkristall’ durch den Schauspieler Elmar Nettekoven gelesen.

Das Jahr legen wir zurück in die Hände Gottes in der Abschlussmesse zum Jahresende. Ein kleiner Rückblick bringt Ereignisse des ausgehenden Jahres in Erinnerung.

 

Das neue Jahr legen wir in die Obhut Gottes in der Messfeiern am Abend – und an deren Ende ist die Möglichkeit des Empfangs eines persönlichen Segens für die guten und schweren tage des neuen Jahres.

 

 

Übersicht: Advent - Weihnachten (17.12. 2013 bis 12.01.2014)
Als PDF:
Die Termine vom
17. Dezember 2013 bis zum 12. Januar 2014
in Sankt Maria in Lyskirchen,

WILLKOMMEN!
Termine-Advent_Weihnachten-Neujahr-Lyski
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Adventskrippe und Krippenumbau

Die Adventkrippe hat ihren Verkündigungsdienst getan. Die von Herrn Marx wieder sehr ansprechend gestaltete Krippe hat schon viele Besucher gehabt. Das Thema der verfolgten Christen und der Flüchtlinge hat viele Menschen bewegt – gerade auch in der Verbindung mit den anscheinend so harmlosen Krippenpuppen. Es ist Herrn Marx wieder gelungen, die Verkündigung des Advent und die Realität unseres Lebens in einen Dialog zu bringen, ohne dick politisch aufzutragen. Diese zurückgenommene Art der Darstellung hat gerade darin ihre selbstsprechende Wirkung. Danke für diese Adventsverkündigung!

 

Am 23.12. bleibt die Kirche für Besucher geschlossen. Dann wird die Krippe auf Weihnachten hin aufgebaut. Die Kirche ist nur zur Messfeier um 18 Uhr geöffnet. Sie wird wieder geöffnet zur ersten Christmette um 18 Uhr (Öffnung 17 Uhr).

 

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Vergangene Woche strukturierte Papst Franziskus die mächtige Versammlung der Bischöfe um. Er entließ den konservativen amerikanischen Kardinal Raymond Burke ebenso wie den Führer der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Mauro Piacenza.

„Mir ist es noch nicht gelungen, die exakte Form zu finden, um dieses Dokument zu beschreiben, aber mir scheint, daß es nicht als Teil des Lehramtes betrachtet werden kann“

 

Kurienkardinal Burke über das Apostolische
Schreiben Evangelii Gaudium von Papst Franziskus

 Die Entfernung von Burke zum Beispiel zeige lediglich den legitimen Willen des Papstes, einer neuen „Generation von Bischöfen“ den Weg zu ebnen.
Die Entfernung von Burke zum Beispiel zeige lediglich den legitimen Willen des Papstes, einer neuen „Generation von Bischöfen“ den Weg zu ebnen.

So reagieren die Konservativen:

Der Vatikanist Matteo Matzuzzi der Tageszeitung Il Foglio analysiert die Hintergründe, die zur Entfernung von Kardinal Burke innerhalb von wenigen Tagen aus zwei römischen Kongregationen führten. Er sieht den Hauptgrund in einem „völlig entgegengesetzten“ Kirchenverständnis. Ein am 12. Dezember von EWTN veröffentlichtes Interview mit dem Kardinal habe endgültig zum Bruch geführt. Kardinal Burke äußert darin Zweifel, ob das Apostolische Schreiben Evangelii Gaudium überhaupt als Teil des päpstlichen Lehramtes betrachtet werden könne. Hintergrund sei zudem der große Einfluß, den der Kardinal unter Papst Benedikt XVI. auf Bischofsernennungen in den USA hatte. Ein Teil der amerikanischen Kirche sah unter Papst Franziskus die Gelegenheit, sich dieses Einflusses zu entledigen und wirke entsprechend darauf hin. Offensichtlich mit Erfolg. Matzuzzi spricht von einer „Säuberungsaktion“ gegen Kirchenvertreter, die dem Kirchenverständnis Benedikts XVI. nahestehen. Wegen der inflationären Zelebration von Papst Franziskus als „Reinkarnation“ des „gütigen“ Papstes Johannes XXIII. schreibt Matzuzzi im Zusammenhang mit der „Säuberung“ nicht ohne feinen Hintersinn vom „gütigen Franziskus“. Und erneut richtet sich die Abneigung des neuen Kirchenoberhauptes gegen die Tradition.

So reagieren die Progressiven:

Die Entscheidungen von Papst Franziskus zu Absetzungen und Beförderungen in der Bischofskongregation, kommentierte in der New York Times der Historiker Alberto Melloni, würden bedeuten, daß „man nicht konservativ sein muß, um Bischof zu werden“. Die Entfernung von Burke zum Beispiel zeige lediglich den legitimen Willen des Papstes, einer neuen „Generation von Bischöfen“ den Weg zu ebnen, kommentierte der ebenfalls progressive Vatikanist John Allen. Eine ganz andere Generation als jene, die in den letzten Jahrzehnten herangewachsen ist.

"Lügen! Ich bin betrogen worden!"

„Das Evangelium sagt uns nichts: ob sie ein Wort gesagt hat oder nicht… Sie war still, doch in ihrem Herzen – wieviel sagte sie doch dem Herrn! ‚Du hast mir damals gesagt – das ist es, was wir gelesen haben –, daß er groß sein wird. Du hast mir gesagt, daß du ihm den Thron seines Vaters David geben wirst, daß er über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen wird. Und jetzt sehe ich ihn dort!’ Die Gottesmutter war menschlich! Und vielleicht hätte sie die Lust gehabt zu sagen: ‚Lügen! Ich bin betrogen worden!’. Johannes Paul II. sagte dies, als er von der Gottesmutter in jenem Moment sprach. Sie aber hat, mit der Stille, das Geheimnis überschattet, das sie nicht verstand, und mit dieser Stille hat sie zugelassen, daß dieses Geheimnis wachsen und in der Hoffnung erblühen kann“.

 

Papst Franziskus in der Morgenpredigt im
Domus Sanctae Marthae am 20. Dezember 2013 über Maria

Ohne Gewähr lyskirchen