Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 30.09.2012
26. Sonntag im Jahreskreis
Der 30. September  ist in Schaltjahren der 274. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 92 Tage bis zum Jahresende.

30.9.1989: Ausreise für DDR-Flüchtlinge

Am Abend verkündete der deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher auf dem Balkon der deutschen Botschaft in Prag, dass alle DDR-Flüchtlinge, die sich in den bundesdeutschen Botschaften in Prag und Warschau befanden, ausreisen durften. Offiziell wurden die mehr als 6000 Flüchtlinge aus humanitären Gründen "abgeschoben", da die humanitären und medizinischen Zustände in den Botschaften unhaltbar geworden seien. Die Ausreiseerlaubnis war das Ergebnis tagelanger Verhandlungen zwischen den Außenministern der UdSSR, DDR, der Tschechoslowakei sowie Polens und der Bundesrepublik. Sie hatten in New York am Rande einer UN-Vollversammlung verhandelt.

Es sagte Dante Alighieri,

(1265 - 1321), italienischer Dichter

Das Menschengeschlecht kann

ohne Freiheit nicht glücklich sein,

die politische Freiheit aber ist

auf die Freiheit des Urteils begründet.

Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.

Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab!

 

+ Aus dem heiligen
Evangelium nach Markus

 

In jener Zeit

sagte Johannes, einer der Zwölf, zu Jesus: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt. Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden. Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört - amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen. Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde. Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer. Und wenn dich dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden. Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.

 

Mk 9, 38-43.45.47-48

Mit ihm

(zu Markus 9,38-48)

Dieses Mal ist es Johannes, der Lieblingsjünger Jesu, der – gewiss im Namen aller – Jesus anredet. ‚Meister’ nennt er ihn, denn er ist Schüler dieses Meisters. Das Problem, das er anspricht, hat etwas mit der Schülerschaft zu tun: Da hat jemand im Namen Jesu Dämonen ausgetrieben – ein ‚Privileg’, das die Schüler Jesu für sich in Anspruch nehmen. Wie menschlich, dass selbst die so geheiligt Bevollmächtigten eifernd darüber wachen, dass nur ja niemand sich diese Vollmacht anmaße. Das Evangelium lässt Johannes sagen: „Wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt.“ (V 38)

 

Ich vermute, dass wir einiges an Mitempfinden für die Jünger aufbringen können. Sie sind Beauftragte – und da kommt jemand und vollbringt dasselbe, und er ist nicht Beauftragter. Einerseits können wir nachvollziehen, dass sie die Reinheit der Lehre in Gefahr sehen und dagegen angehen wollen. Aber es ist ungeschminkt offensichtlicher: ‚Weil er uns nicht nachfolgt.’ Es steht nicht die Nachfolge Jesu im Vordergrund, sondern die Zugehörigkeit zur Gemeinde.

 

Diese kurzen Ausführungen lassen uns begreifen, dass das Markusevangelium hier ein innerkirchliches Problem anspricht. Es sieht so aus, dass auch die jungen Gemeinden der Christenheit schon mit einem Problem zu kämpfen hatten, das immer aktuell bleibt. Das Problem heißt: Kann jemand im Namen und in der Autorität zu Jesu handeln, wenn er nicht im Gefüge der organisierten Kirche eingebunden ist. Das ist für manche ein bedrohliches Problem, weil eine Öffnung jenseits der Strukturen der Kirche wie eine Minderung der Bedeutung der Kirche erschiene. Das ist ein Problem, das auch in unserer Zeit aktuell ist. Manche sagen, dass sie sich mit ihrer Lebensorientierung auf Jesus berufen, lehnen aber eine Bindung an die Gemeinschaft der Kirche ab. Dazu gibt es gewiss mehrschichtige Antworten – z. B., ob man überhaupt ohne eine Gemeinschaft Glaubende/r sein kann.

 

Die Antwort Jesu im Markusevangelium gibt eine gewichtige Wegweisung. Sie leugnet gewiss nicht die Bedeutung der Gemeinschaft der Glaubenden. Sie legt sich aber auch nicht fest auf einen kirchlich erlaubten Rahmen, in dem alleine Schülerschaft Jesu möglich sein kann. Es ist klar, dass solche Offenheit einer Organisation wie Verletzung und Verrat vorkommen können. In der Theologie des Markusevangeliums geht es um Fundamentales: Man kann zu Jesus gehören, ohne in der Organisation der Gemeinde gebunden zu sein. Das entscheidende ist die Haltung, die jemand zur Person Jesu einnimmt. Im Sprachgebrauch der Erzählung des Markus zeigt sich das daran, dass jemand nicht schlecht von Jesus redet. Da gibt es eine Verbindung zu Jesus hin, ohne sich der Gemeinde angeschlossen zu haben.

 

Die Mahnung des Markusevangeliums geht dahin, dass die Gemeinde vorsichtig sein möge in der Abwertung derer, die gut über Jesus denken, aber nicht Mitglieder der Gemeinde sind. Das braucht eine gewisse glaubende Größe derer, die als Glieder der Gemeinde diese Wertschätzung durch Jesus aushalten.

 

Manche von uns werden etwas verwirrt darauf hinweisen, dass bei anderen Evangelisten es nicht so freilassend heißt: ‚Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.’ Bei Mt 12,30 und Lk 11,23 hören wir: ‚Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!’ Der feine Unterschied wird erklärbar, wenn wir den Adressaten hören: Bei Markus ist es die Gemeinde, bei Matthäus und Lukas ist es Jesus. Für Jesus gilt uneingeschränkt, dass man sich für oder gegen ihn nur entscheiden kann. Der Gemeinde aber steht diese Ausschließlichkeit – nach der Theologie des Markus – nicht zu.

 

Der Vers 41 spricht von den Menschen, die der Gemeinde wohlwollend gegenüberstehen, aber nicht Mitglieder sind. Sie werden bei Markus recht positiv gesehen: Was immer sie der Gemeinde Gutes getan haben, das wird ihnen von Gott als Lohn zurückgegeben. Der Lohn ist hier keine berechnete Größe für eine Hilfeleistung. Der Lohn ist gerade darum, weil er nicht erwartet wird. Der Gemeinde wird gegeben, weil man ihr Gutes tun wollte, unabhängig von einem möglichen Lohn.

 

Ab Vers 42 kommen Gedanken, die uns wiederum sehr fremd sind. Sie klingen brutal, krank sogar. Ehe wir uns in diese Gedanken weiter verführen lassen, ist es hilfreich, diese Aussagen wie eine überspitzte Warnrede zu betrachten. Was da beschrieben wird, ist nicht die zwangsläufige Erfüllung eines Gesetzes bei Zuwiderhandlung. Markus zeichnet mit sehr spitzer Feder drastische, symbolische Bilder, die die Zuhörenden zur Besinnung führen sollen.

 

Durchgängiges Thema dieser Überzeichnung ist das Problem des zu Fall Bringens und der Verführung. Das Evangelium beschreibt die Warnung, sich frühzeitig vor solchen Verfehlungen zu bewahren, denn sie sind in der Verantwortung vor Gott von besonderem Gewicht.

 

Gesprochen wird von den ‚Kleinen’. Hier ist sowohl an Kinder wie an sozial klein Gehaltene zu denken. Vermutlich wird Markus hier auch nicht vergeistigten Gedanken gefolgt sein. Er wird wissen, dass Kinder missbraucht wurden (in der Antike waren ‚Lustknaben’ ein gesellschaftliches Spiel), dass sozial Schwache Opfer von rücksichtslosen Machenschaften der Macht und des Geldes werden konnten. Die bleibende Aktualität dieser (und anderer gesellschaftlicher) Problemlagen macht demütig.

 

Für Markus sind diese Missstände Anlass, dass Menschen aus dem Vertrauen, aus dem Glauben herausgeworfen werden. Wir wissen aus den Missbrauchsskandalen, wie viel Glaubwürdigkeit der Kirche und der Botschaft in weiten Kreisen damit verloren gegangen sind. Dabei geht es darum, dass Menschen ihr Vertrauen auch auf den Gründer der Kirche, den Christus Jesus verlieren können. Wir begreifen, wie gewichtig Markus diese Notlagen nimmt. Darum trägt er so unübersehbar dick seine Mahnung auf. Hauptziel seiner Rede ist: Währet den Anfängen! Wo immer ihr aufgrund eures Fehlverhaltens in Versuchung steht, Menschen zum Verlust des Glaubens, des Vertrauens zu bringen, da ist höchste Alarmstufe auszurufen.

 

Das Markusevangelium trägt diese Mahnung drastisch vor: Ehe du Glaubender durch dein Verhalten einen Menschen von Gott wegbringst (und dich damit todunglücklich vor Gott machst), dann wäre es besser, du stürbest eines schändlichen Todes. Das mit dem Ertränken ist ehrlos, weil es keine Bestattung gibt, wenn die Leiche im Wasser versenkt worden ist.

 

Ähnlicher Abschreckung dienen die Bilder der Verstümmelung. Sie sind natürlich nur symbolisch gemeint. (W. Klaiber weist in seinem Markuskommentar darauf hin, dass nach Verlust eines Auges, Hand, Fußes immer noch ein Organ zur Sünde zur Verfügung stünde.) Auge, Hand und Fuß sind Symbole für die Sinnesorgane, mit denen wir Unrecht erzeugen können: Das Auge, das wahrnimmt, aufnimmt, entehrt; die Hand, die zufasst, verletzt, entwürdigt, zerstört; der Fuß, der den Abweg beschreitet und den Weg weg von Gott zu gehen befähigt ist.

 

In all diesen Mahnungen leuchtet die Gerechtigkeit Gottes auf: Das Gericht, die Verantwortung unseres Lebens vor Gott, wird diese Verführungen nicht übersehen. Das Zitat am Ende unserer Perikope stammt aus dem Buch Jesaja (66,24): ‚wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt!’ Das ist Symbolsprache des Prophetenbuches, die von der Unerbittlichkeit des Gerichtes Gottes spricht und von einer totalen Vernichtung. Gemeint ist die ewige Verwesung (das Bild des Wurmes, der nicht stirbt) und das verzehrende Feuer der Vernichtung.

 

Es sind gewaltige Bilder, die uns das Markusevangelium aus der Kultur seiner Zeit heraus überliefert. Das Anliegen dahinter ist eindeutig aktuell geblieben, vermutlich, weil Menschen immer Menschen sind, auch mit der Fähigkeit, andere Menschen zu Fall zu bringen und in ihrem Vertrauen in das Leben und in Gott zu zerstören. Absicht des Markus ist: Bewahrt euch als Menschen, die mit Jesus sein wollen, vor solchen Vernichtungen von Leben! Unser Leben bleibt in einer Verantwortung vor Gott, der Leben will, heil, unversehrt.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

26. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag, 30.09.2012

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde als 10. Jahrgedächtnis für

Helene Trimborn und Elfriede Vockenberg und als 12.

Jahrgedächtnis für Reiner Trimborn

 

Donnerstag, 04.10.2012
18.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

 

Samstag, 06.10.2012
15.00 Uhr Trauung des Brautpaares Carolin Salzsieder und Kay Ludwig und Taufe des Kindes Justus Ludwig

 

27. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, 07.10.2012
11.00 Uhr Taufe der Kinder Aurelio und Mercé Wagner

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Damaskus-Hilfe

Wir alle wissen über die Medien, wie zugespitzt die Lage in Syrien ist. Das betrifft auch unsere Freunde in St. Kyrill in Damaskus. Wir haben regelmäßige Kontakt dorthin. Wenn Sie helfen mögen, die schwierige Lage ein wenig mit zu lindern, können Sie eine Spende an die Kommunität Kosmas und Damian geben – mit dem Stichwort: Damaskus. Pax-Bank, Konto 2007367018

BLZ 37060193. Danke sehr für jedes mögliche Zeichen der Solidarität.

 

Musik im romanischen Raum St. Maria Lyskirchen

Hier die Ankündigung eines weiteren Konzertes, das unser Kantor Ulrich Cordes auf den Weg gebracht hat:

 

Konzert am 7.10.2012 20.30 (nach dem Gottesdienst)

"Vater unser im Himmelreich"

Kompositionen aus mehreren Jahrhunderten

Prof. Stephan E.Wehr, Orgel