Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
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    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 30.06.2013
Der 30. Juni ist der 181. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 184 Tage  bis zum Jahresende.

Fünf Pfund schwer, aus feinstem Silber, mit drei goldenen Kronreifen und einem goldenen Kreuz versehen sowie mit 15 Diamanten und anderen Edelsteinen besetzt., die Tiara von Paul VI.
Fünf Pfund schwer, aus feinstem Silber, mit drei goldenen Kronreifen und einem goldenen Kreuz versehen sowie mit 15 Diamanten und anderen Edelsteinen besetzt., die Tiara von Paul VI.

30. Juni 1963: Letzte Papstkrönung


Als Vorbild für die Tiara, mit der Papst Paul VI. am 30. Juni 1963 gekrönt wurde, diente wohl die Tiara von Honorius III. wie er auf dem Fresko von Giotto in der Basilika von Assisi dargestellt ist. Auf diesem Bild lauscht Honorius III (* um 1148 in Rom; † 18. März 1227 ebenda, war Papst von 1216 bis 1227) dem heiligen Franziskus, dessen Ordensregeln er bestätigte.

 

Gegen Ende der 3. Sitzungsperiode des II. Vatikanischen Konzils, als das Thema Armut in der Welt behandelt wurde legte Paul VI. in einem feierlichen Akt die Tiara ab. Der Papst schenkte die Tiara, deren Wert damals auf rund 10.000 Dollar geschätzt wurde, amerikanischen Katholiken als Dank für grossherzige Spenden zugunsten der Armen in der Welt. Die Tiara wurde von Kardinal Spellmann zunächst nach New York mitgenommen. Sie „reiste“ durch die Vereinigten Staaten. Es kam viel Geld für caritative Zwecke zusammen, u.a. für die Armen- und Sterbehäuser der Mutter Teresa von Kalkutta. Seit dem 30. Juni 1968 wird die Tiara Paul VI. in der Krypta des National Shrine of the Immaculate Conception in Washington, dem Nationalheiligtum der nordamerikanischen Katholiken aufbewahrt. Paul VI., der zwischen Johannes XXIII. und Johannes Paul II. fast vergessene Papst ist dennoch für viele der größte Papst des 20. Jahrhundert. Lesenswert u.a. seine Öffnung zum Osten, seine Predigt anlässlich seines Besuches in Bogotá.

 

Es sagte Paul VI.

(1897 - 1978), früher Giovanni Montini,
Erzbischof von Mailand und Kardinal,
römischer Papst von 1963 - 1978

Wir sind dazu berufen,
die Liebe zu übertreiben.

Zitate der Woche:

Von diesem römisch katholischen Zentrum aus ist niemand, von Prinzips wegen, uneinholbar; auf der Linie dieses Prinzips können und müssen alle erreicht werden. Für die katholische Kirche ist niemand fremd, niemand ausgeschlossen, niemand fern. Diesen Unseren universellen Gruß richten Wir auch an Euch, Menschen, die Ihr Uns nicht kennt; Menschen, die Ihr Uns nicht versteht; Menschen die Ihr Uns nicht für Euch nützlich, notwendig und freundlich glaubt; und auch an Euch, Menschen, die Ihr, für sich denkend so Gutes zu tun, Uns anfeindet! Ein aufrichtiger Gruß, ein besonderer Gruß, aber voll von Hoffnung; und heute, glaubt es, voller Wertschätzung und Liebe.“

 

Paul VI. nach seiner Krönung

Er entschloss sich, nach Jerusalem zu gehen.

Ich will dir folgen, wohin du auch gehst

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

Als die Zeit herankam, in der er in den Himmel aufgenommen werden sollte, entschloss sich Jesus, nach Jerusalem zu gehen. Und er schickte Boten vor sich her. Diese kamen in ein samaritisches Dorf und wollten eine Unterkunft für ihn besorgen. Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war. Als die Jünger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, sollen wir befehlen, dass Feuer vom Himmel fällt und sie vernichtet? Da wandte er sich um und wies sie zurecht. Und sie gingen zusammen in ein anderes Dorf. Als sie auf ihrem Weg weiterzogen, redete ein Mann Jesus an und sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst. Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann. Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben. Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes! Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

 

Lk 9, 51-62

Nachgehen

(zu Lukas 9, 51-62)

Die Dramatik des Erzählverlaufes des Evangeliums nimmt den Blick nach Jerusalem auf. Jerusalem – das wissen die Lesenden des Evangeliums längst – ist der Ort der Entscheidung. Die Ankündigungen von Tod und Auferstehung Jesu sind bereits erzählt. In der Szene der Verklärung Jesu wird den Glaubenden eingeschärft, auf wen sie hören sollen. Dann gab’s den Rangstreit der Jünger und die Auseinandersetzung, wer im Namen Jesu berechtigt auftreten und heilen darf. Der Evangelist hat bis hierher schon einige zentrale Themen seiner Verkündigung vorgestellt.

 

Jetzt – mit diesem Wissen im Hintergrund – geht die Blickrichtung der Erzählung nach Jerusalem – dem Ort von Tod und Auferweckung des Messias Jesus. Der einleitende Vers unserer Perikope unterstreicht diese Blickrichtung auf den Tod Jesu und seine Verherrlichung in der Auferweckung: ‚Als die Zeit kam, in der er in den Himmel aufgenommen werden sollte ...‘ (V 51) Jerusalem ist der zentrale Ort des jüdischen Glaubens. Hier soll und muss sich entscheiden, ob Jesus als der Messias angenommen ist oder nicht.

 

Als die Schülerschar mit Jesus in samaritischem Gebiet übernachten will, stoßen sie auf Widerstand. Es gibt eine Spannung zwischen den Juden und den Samaritern. Die Samariter hatten sich nach dem babylonischen Exil mit Nichtjuden verbunden. Sie hatte ein eigenes JHWH-Heiligtum auf dem Garizim gegründet. Wie nicht anders zu erwarten, gab es zwischen den Führenden der jeweiligen Richtung heftige Auseinandersetzung, wo denn der rechte Ort der JHWH-Anbetung sei. Jesus und seiner Schülerschaft wird die Aufnahme in Samarien verweigert, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war. Das Lukasevangelium lässt nur hier eine negative Atmosphäre aus Samarien aufscheinen. Später wird es gerade ein Samariter sein, der das Gesetz der Nächstenliebe praktiziert.

 

Dieser generelle Konflikt zwischen Samarien und Judäa spielt dann keine weitere Rolle mehr. Interessant ist das empörte Eingreifen der Zebedäussöhne. Sie wollen vernichtendes Feuer vom Himmel fallen lassen, um die Samaritanen zu strafen. Jesus weist diesen menschlich vielleicht nachvollziehbaren Zorneseifer zurück. Gott allein ist es, der zu strafen hätte, wenn es hier um Bestrafung gehen müsste. In den eifernden Schülern Jesu sind ja auch wieder Menschen der Hörerschaft des Evangeliums mit angesprochen. Immer wieder ist es Schicksal der Nachfolgenden, dass sie Jesus nicht wirklich verstanden haben. Er hat ihnen von der Barmherzigkeit Gottes erzählt, hat sie gemahnt, die Feinde nicht vernichten zu wollen. Und in der konkreten Anspannung des Alltags donnern sie dann los, dass der Himmel die Feinde vernichten möge!

 

Der Weg des Hinterhergehens ist eben nicht einfach. Er ist es deswegen nicht, weil die Spielregeln unseres Lebens sehr oft ganz anderen Gesetzmäßigkeiten folgen als die Spielregeln des Evangeliums Jesu. Daher schließt das Lukasevangelium gleich die Aussagen über die Radikalität der Nachfolge. Es wird uns auch erschrecken, wenn wir von dieser Unbedingtheit lesen. In unserer Perikope werden verschiedene Wesensmerkmale der Nachfolge benannt. Sie sind allesamt wenig einladend, wenn wir vom uns geläufigem Lebensmaß ausgehen.

 

Wir begegnen einem Mann, der sich offensichtlich vor Begeisterung an Jesu Ausstrahlung entschieden hat, hinter ihm herzugehen. Die Antwort Jesu ist der Hinweis auf seine Heimatlosigkeit (V 57f). Wie radikal diese Heimatlosigkeit (des Wanderpredigers) ist, zeigt der Vergleich mit der Tierwelt. Dort ist geregelt, wo Orte des Schutzes und des Zuhauses sind. Die Provokation an die Glaubenden lautet: Wer sich auf die Nachfolge einlässt, muss mit solcher Heimatlosigkeit rechnen – einem Leben jenseits des Wohlstandes und der Sicherungen. Dabei geht es nicht um eine Kasteiung des Lebens. Es geht um das Vertrauen, alles von Gott erwarten zu können. Das sagt sich so leicht aus der Sicherung eines eigenen Zuhauses. Obdachlose werden das eher verstehen, was hier gemeint ist. Für sie ist es meist eine unfreiwillig gewählte Lebenssituation. Von Gott alles zu erwarten, das kann uns in Menschen begegnen, die völlig mittellos sind und tatsächlich darauf vertrauen, dass Gott für sie Menschen bereithält, die ihnen in ihrer Überlebensnot geben, was sie zum Leben brauchen. Für manche ist das ein sehr gewagtes Vertrauen. Das Evangelium lehrt am Beispiel Jesu, dass dieses Vertrauen sein darf.

 

Die Nachfolge ist nach dem Verständnis des Evangeliums nicht etwas, was wir gelegentlich ins Auge fassen, wenn alles andere geregelt ist. Davon erzählt die zweite Begegnung. Hier ist es nicht der Mann, der Jesus von sich aus fragt. Hier ist es Jesus, der einen Menschen gezielt anspricht und ihn zur Nachfolge ruft. Auch das kann eine Situation im Leben Glaubender werden, dass wir uns berufen sehen: gerufen zu einem besonderen Engagement, gerufen zu einem Zeichen der Tat in der Nachfolge, gerufen zur Solidarisierung mit Diskriminierten, gerufen als Zeugin und Zeuge eines Gottvertrauens.

 

In unserem Evangelienabschnitt ist der Gerufene bereit. Er will aber Pflichten hohen ethischen und religiösen Wertes erfüllen: Seinem toten Vater die Ehre des würdigenden Begräbnisses zuteil werden zu lassen. Diese Sorge ist auch in der Torá besonders hervorgehoben als ein Werk der Erfüllung des Liebesgebotes Gottes. Die Antwort Jesu provoziert, weil sie nicht im Einklang mit der Weisung des jüdischen Glaubens steht. Die Provokation dient hier der scharfen Konturierung dessen, was Nachfolge bedeutet: Wer Jesus hinterhergehen wird, der wird auch alle emotionalen Bindungen hintanstellen. Der Grund für diese Radikalität ist die Verkündigung des Reiches Gottes. Sie hat hier den Vorrang vor allem. Diese Verkündigung rechtfertigt die radikale Abkehr von den an sich urmenschlichen Verbundenheiten. Wenn wir solche Forderungen in die Realität unseres Lebens übersetzen wollen, stoßen wir meist an grobe Grenzen.

 

Auch in unserer Perikope bleibt offen, wie der Angesprochene auf diese abschreckende Mahnung reagiert. Der Hörerschaft bleibt das Unbehagen, dass es bei der Nachfolge Jesu um das bedingungslos Ganze geht. Wir kennen Menschen, die diese Radikalität leben konnten. Wir werden im Maße unserer eigenen Lebensumstände oft kapitulieren vor solchem radikalen Anspruch. Diese Spannung müssen wir nicht versuchen, überbrücken zu können. Es wird auf alle Fälle bleiben, dass es auch für unser Maß an Nachfolgemöglichkeit keine Beliebigkeit gibt. Auch darin liegt eine Radikalität.

 

In der dritten beschriebenen Begegnung (V 61f) kommt wieder ein Mensch auf Jesus zu und bekräftigt seinen Wunsch, ihm nachzufolgen. Nur eine kleine Bitte möchte er gewährt sehen: Sich würdigend von seinen Nächsten zu verabschieden. Jesus antwortet mit dem Bild eines Pflügenden: Wer zurückschaut, kann keine geraden Furchen ziehen. Er taugt nicht für diese Arbeit. Für die Glaubenden heißt das, dass sie in der Nachfolge nur noch im Blick haben mögen, was der wort- und tatkräftigen Verkündigung des Reiches Gottes dient. Die Vergangenheit des Lebens verliert an Gewicht. Die Verheißung der Zukunft und die Kraft des lebendigen Reiches Gottes sind im Blick zu halten. Wie so oft in den Evangelien zu lesen: Die Familienbindungen haben keine Bedeutung. Sie werden gar als hinderlich angesehen, sich ganz für das Reich Gottes einzusetzen. Eine Beschreibung, die unserem heutigen katholischen Familienideal sehr fern ist.

 

Es geht in unserem Text aber auch nicht um die Frage, wie das Bild einer Familie nach dem Herzen Jesu aussehen könnte. Jesus geht es um das Reich Gottes. Das wird sich auch konkretisieren im Zusammenleben einer Familie. Die Hörerschaft des Evangeliums ist aufgerufen, zu überprüfen, wo die Bindung des eigenen Lebens liegt.

 

Die Radikalität der Nachfolgerufe ist für die meisten von uns schwer, abschreckend, unerträglich. Wir werden mit dieser Spannung leben: Aufruf zur Heimatlosigkeit hier, Suche nach häuslicher Geborgenheit und Sicherheit da; absoluter Vorrang der Nachfolge hier und auswählende Bereitschaft zur Mitwirkung da; abwägende Betrachtung von Lebensgeschichte in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hier und strenger Aufruf, nur den Blick nach vorne zu halten. Es werden Spannungsfelder bleiben. Lukas berichtet uns diese radikalen Nachfolgeüberlieferungen, weil es nicht um Beliebigkeit des Lebens aus dem Glauben gehen soll. In unseren aktuellen Lebenssituationen wird gut zu prüfen sein, womit sich das Leben in der Nachfolge qualifiziert. Es wird sich auch festmachen am Gewicht von Kult und Diakonie. Jesus lebte in der Klarheit, dass Gott nicht Opfer, sondern Barmherzigkeit will. Manche von uns sind in der Beschäftigung mit Jesus und seinem Tun um des Reiches Gottes willen aufgeschreckt, aber auch ermutigt, es mit diesen Zeichen der liebenden Zuwendung zu probieren. Das verlagert von sich aus die Gewichte dessen, was im eigenen Leben Gewicht haben soll. Allein das teilweise Mitleben mit den Armen verschiebt Sicherheitsdrang und Selbstgefangenheit. Von daher können wir ahnen, dass es nicht nur Verlust ist, wenn wir etwas Vertraut-Sicherndes aufgeben – um der Lockung des Reiches Gottes willen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Sonntag, den 30.06.2013

13. SONNTAG IM JAHRESKREIS

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte Peterspfennig INFO >>>

 

Donnerstag, 04.07.2013

um 18.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

und die Verständigung der Kulturen

 

Freitag, den 05.07.2013

um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

anschl. Bibelgespräch

 

Sonntag, den 07.07.2013

14. SONNTAG IM JAHRESKREIS

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
Kollekte LYSKIRCHENSonntag

 

  • Heilige Messe im Notel
    Viktoriastrasse 12, Köln
    Dienstag, den 02.07.2013
    Donnerstag, den 04.07.2013
    jeweils um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Sie sind eingeladen

 

Messfeier und Bibelgespräch jeden Freitag

Bibelgespräch: Am kommenden Freitag ist wieder nach der Messfeier um 18 Uhr (in der Krypta) für Interessierte das Bibelgespräch. Wir treffen uns dazu im Sälchen des Pfarrhauses. Der Kreis ist bewusst offen, also kein klassischer ‚Gesprächskreis’, der in seiner Zusammensetzung fest ist. Die Bibelgespräche über das Evangelium des folgenden Sonntags sind bewusst jeweils offen für alle, die sich gerne einmal an einem Schriftgespräch beteiligen – ohne die Verbindlichkeit eines festen Kreises.

 

Sie sind eingeladen.

Hinweis in etwas fremder Sache

Fremd ist nur der Ort, weil in Bonn, nicht fremd aber die dort Wirkenden: Sommernachtstraum im Kreuzgang des Bonner Münsters. Einer der beiden Organisatoren ist Felix Grützner. Der erste Termin ist kommenden Donnerstag (4.7.). Da werden die uns von Lyskirchen bekannten Musiker des Ensembles Mizard (mit Ulrich Cordes, Johannes Lemke und Laia Genc) Psalmen und neutestamentliche Hymnen vortragen.

Festivalstimmung in der Bonner City: Auf dem Rasen des Kreuzgangs drängen sich Bierbänke und im Anschluss an das künstlerische Programm werden bei Wein und Laugengebäck die Eindrücke des Abends ausgetauscht, Fragen an die Künstler gestellt oder einfach nur die fast schon mediterrane Atmosphäre des über 1000 Jahre alten Kreuzgangs genossen.

 

Nach zweijähriger Pause ist der SommerNachtsTraum wieder da und öffnet den schönsten und stillsten Ort der Stadt an drei Abenden für das Publikum. Den großen Gefühlen und bewegenden Lebenssituationen nähert sich das diesjährige Programm auf sehr unterschiedliche Weise.

Donnerstag, 4. Juli 2013 20:30 Uhr

Ensembles Mizard (mit Ulrich Cordes, Johannes Lemke und Laia Genc)
„Der Herr ist mein Hirte“, Ensembles Mizard (mit Johannes Lemke, Ulrich Cordes und Laia Genc)

Den Auftakt bildet am 4. Juli das Konzert des Ensembles Mizard, das eigene Psalmenvertonungen vorträgt. Besonders spannend die Besetzung: Zur Singstimme kommen Saxophon und Harmonium. Vom klagenden „Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser“, das menschliches Leid in poetische Worte fasst, bis zum preisenden Gottvertrauen im „Der Herr ist mein Hirte“ spannt sich der Bogen des Programms.

  • Zu Beginn führt Matthias Schnegg mit seinen Gedanken zu den Psalmen, die Besucher in den Abend ein.

Mittwoch, 10. Juli 2013 20:30 Uhr

Felix Grützner im Bonner Kreuzgang
„Man sieht nur mit dem Herzen gut ....“ Felix Grützner im Bonner Kreuzgang

„Man sieht nur mit dem Herzen gut ....“ Wer kennt ihn nicht, den Kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Éxupéry. Ihm gehört der zweite Abend (10. Juli). Der Musiker Johannes Lemke und der Tänzer Felix Grützner haben mit ihren eigenen künstlerischen Mitteln eine szenische Lesung erarbeitet und lassen darin spüren, wie gut es tut, alte Bekannte wie den Kleinen Prinzen von Zeit zu Zeit wieder zu treffen.

Mittwoch, 17. Juli 2013 20:30 Uhr

Monika Müller: Das Maskenspiel transportiert auf eindrucksvolle und bewegende Art und Weise die emotionale Ebene des Themas.
Monika Müller: Das Maskenspiel transportiert auf eindrucksvolle und bewegende Art und Weise die emotionale Ebene des Themas.

Abschiede und Verluste sind untrennbar mit dem menschlichen Dasein verbunden. Und doch ist Trauer meist ein ungeliebtes Gefühl, das wir möglichst rasch überwinden und hinter uns lassen möchten. Der dritte und letzte Abend der Reihe am 17. Juli ist in diesem Jahr dem „Märchen von der Trauerverarbeitung“ gewidmet. Die Therapeutin für Krisen, Leid und Trauer, Monika Müller, nutzt dabei nicht nur die Form des klassischen Vortrags. Das Maskenspiel transportiert auf eindrucksvolle und bewegende Art und Weise die emotionale Ebene des Themas, das jeden von uns nicht unberührt lässt. Mittelalterliche Gesänge und Lieder des Ensembles vocdun schlagen eine Brücke durch die Zeiten, zu all den Menschen denen es ebenso ergeht wie uns.

  • Einlass: ab 20:00 Uhr
  • Karten: zum Preis von 8 Euro
  • Vorverkauf: im Münsterladen, von-Are.Straße, 53111 Bonn
  • Veranstalter: Citypastoral Bonn, Katholisches Bildungswerk Bonn
  • weitere Informationen unter www.muenster-sommer.de

Nachklang ‚Glaubensverlust?’

Hubertus Halbfas
Hubertus Halbfas

Eine große Zahl Interessierter hat sich am vergangenen Montag in St. Maria Lyskirchen gefunden, um Prof. Halbfas zuzuhören. Er wies auf den Traditionsbruch hin, in dem sich die Gesellschaft – und mit ihr auch die Kirche – befinden. Dies kann man beklagen; man kann aber auch in diese Wirklichkeit zu gestalten versuchen. Der Referent machte sich nicht zum Maß dessen, wie ‚es’ denn möglichst verbindlich für alle zu gehen habe. Wo das Leben Veränderungen offenbart, werden wir auf vielen Wegen versuchen, diesem als auch geistliche Aufgabe gerecht zu werden. Prof. Halbfas verwies auf die Wurzeln unseres Jesus-Christus-Glaubens. Die Verkündigung des geschichtlichen Jesus ist die vom angebrochenen Reich Gottes. Die praktizierte Liebe zu Gott und den Menschen ist darin das Maß. Jesu Botschaft verstand sich nicht als eine Lehre, sondern eher als ein Lebensmodus.

Die aktuelle Präsenz der Kirche - vor allem durch Papst Franziskus – hat wieder in weiten Kreisen der Gesellschaft Wohlwollen gefunden, weil in seinen Gesten und Worten diese geerdete Menschen- und Gottesliebe greifbar werden. Diese Gegenwart der geerdeten Liebe wird auch das Element sein, mit dem das Christentum in der sich wandelnden Welt seine große Bedeutung hat.

 

Im Verlauf seines Vortrages und der anschließenden Diskussion wurden auch Themen berührt, die manchen vielleicht fremd oder gar die eigene Glaubenstradition in Frage stellend vorgekommen sind. Es sind Aussagen auf dem Fundament der allgemein als gesichert geltenden Erkenntnisse der wissenschaftlichen Exegese. Darum ist auch theologische Bildung so wichtig, wenn Glaubende heute den Traditionswandel mitvollziehen und der Kraft des wirkenden Geistes auf eine Zukunft hin. Die Zukunft unseres Glaubens ist nicht die Resignation. Die Erfahrung der wirkenden Liebe wird das Erkennungszeichen des gegenwärtigen Glaubens sein.

 

Manche gingen nachdenklich, manche hatte Kontrastreicheres erwartet, manche gingen befreit und beglückt und glaubensfroh nach Hause. Es war gut, dass wir uns in diesem Abend der theologischen Bildung in St. Maria Lyskirchen zusammenfinden konnten.

 

Zeugnisse der Glaubens- und Kunstgeschichte in Maria Lyskirchen

Beweinung Christi, noch in der Katharinenkapelle, wird an ihren ursprünglichen Platz versetzt.
Beweinung Christi, noch in der Katharinenkapelle, wird an ihren ursprünglichen Platz versetzt.
  • Nach und nach werden nun die angekündigten Veränderungen in unserer Kirche vollzogen. Wenn man etwas genauer hinsieht, sind die bautechnischen Vorbereitungen für die Schauvitrine in der Katharinenkapelle in vollem Gange. Eine Vollendung ist in etwa 4 Wochen zu erwarten.
  • In der kommenden Woche wird der „Beweinungsaltar“ aus der Katharinenkapelle zu seinem ersten Standort in der Kirche zurückgeführt. Er findet Aufstellung auf dem Altar des nördlichen Seitenschiffs. In absehbarer Zeit wird dann auch der Altaraufsatz mit dem Bild des Gekreuzigten in die nördliche Chorkapelle kommen. Dieser neugotische Altaraufsatz wurde aus wiedergefundenen Teilen wieder zusammengesetzt und, wo nötig, ergänzt. Mit dem Aufstellen dieses Aufsatzes wird es auch eine Parallele zur Gestaltung der südlichen Chorkapelle (‚Nikolauskapelle’) geben.
  • Die Ergänzungsscheibe des Hl. Maternus ist nun auch fertiggestellt. Auch da dürfen wir auf eine absehbare Rückkehr der kostbaren Glasmalereien hoffen.

Es ist auch spannend, wie jetzt doch alles in eine Bewegung gekommen ist. Es wird dann auch schön sein, wenn alles seinen Platz gefunden hat und wir uns an diesen wunderbaren Zeugnissen der Glaubens- und Kunstgeschichte freuen dürfen.

 

Bildergalerie zur Agape-Feier in Maria Lyskirchen

Nachhaltig ist der Eindruck der uns geschenkten Agapefeier am 7.6. 2013 im Zusammenhang mit dem Eucharistischen Kongress. Frau Wagner (Fotografin) und Herr Boecker (Chefredakteur der sind diese Bilder auf www.lyskirchen.de anzuschauen. Den beiden Künstlern von Herzen Dank für die Kölner Kirchenzeitung) haben uns freundlicherweise ihre kunstvollen Bilder zum Ereignis überlassen. Für Interessierte Überlassung der Bilder.

 

  • ... Und wenn Sie gerne immer wieder über das Neueste um Maria Lyskirchen wissen wollen: Bestellen Sie auf der Webseite unseren sonntäglichen Newsletter, den Herr Marx mit je frischer Freude für jeden Sonntag zusammenstellt.

Musik, am 30. Juni 2013 um 20.30 Uhr

 

WEGEN ERKRANKUNG EINES ENSEMBLE - MITGLIEDES MUSS DAS KONZERT AUSFALLEN. DER TERMIN WIRD NACHGEHOLT!

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

"Ohne die Vatikanbank ist die Kirche nicht frei"

Paolo Cipriani, seit 2007 Generaldirektor der Vatikanbank.
Paolo Cipriani, seit 2007 Generaldirektor der Vatikanbank.

Paolo Cipriani ist seit Oktober 2007 Generaldirektor des IOR, des Istituto per le Opere di Religione, besser bekannt als Vatikanbank. In der italienischen Tageszeitung „Il Giornale“ hat er sich nun diese Tage geäußert: Er betonte, die Kirche brauche „finanzielle Unabhängigkeit“ und damit auch „eine entsprechende Institution“, sonst wäre sie „nicht wirklich frei“. Er gehe davon aus, dass der Papst die Vatikanbank schätze und den Personen vertraue, die „die Standards an die Anforderungen der verschiedenen internationalen Einrichtungen anpassen“ sollten. Auf eine mögliche Reform des IOR angesprochen erklärte Cipriani, das Institut führe „schon seit einiger Zeit große Veränderungen im Vergleich zu früher“ durch. Dabei werde seine Arbeit „an neue Normen angepasst, die es früher noch gar nicht gab“. Das IOR „ist und muss immer auf einer Linie mit den internationalen Direktiven sein“.

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knecht­schaft auflegen“ (Gal. 5,1).
„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knecht­schaft auflegen“ (Gal. 5,1).

Das mit der "Freiheit" der Kirche sieht Papst Franziskus wohl eher wie der Apostel Paulus in seinem Brief an die Galater ...

Mitglied im neu berufenen Kontrollgremium,  die Harvard-Professorin Mary Ann Glendon
Mitglied im neu berufenen Kontrollgremium, die Harvard-Professorin Mary Ann Glendon

Papst Franziskus hat eine fünfköpfige Untersuchungskommission ins Leben gerufen, die sich das vatikanische Geldinstitut „Istituto per le Opere di Religione“ (Vatikanbank) ansehen soll. Das Gremium soll „in diesen Tagen“ schon seine Arbeit aufnehmen, wie der Vatikan am Mittwoch bekannt gab. Hintergrund sei eine geplante Reform der Vatikaneinrichtung.

 

Der Papst habe die Einrichtung der Kommission am Montag, dem 24. Juni, handschriftlich verfügt, so die Mitteilung des Vatikan. Im Zuge einer geplanten Reform des Geldinstitutes wolle Franziskus „die Rechtsstellung und die Aktivitäten des Institutes“ „besser kennenlernen“, heißt es in der Note. Ziel sei „eine bessere Harmonisierung“ des IOR mit dem Auftrag der Weltkirche und des Apostolischen Stuhls.

 

Es scheint viel Arbeit in der Vatikanbank zu geben, gibt es doch bereits seit Jahren ein Kontrollgremium von 5 Kardinälen unter der Leitung von noch Staatssekretär Bertone, einen Aufsichtsrat, der bereits einen neuen Vorsitzenden erhalten hat, eine eigene Revisionsabteilung und seit 2012 ist der Schweizer Jurist und international renommierte Anti-Geldwäsche- Experte René Brülhart, als Direktor der Finanzaufsicht AIF des Vatikans, tätig und soll das "Institut für die religiösen Werke" (IOR) – die Vatikanbank – vom Ruch der Geldwäsche befreien.

 

In Rom heißt es, Franziskus habe durchblicken lassen, wenn der Widerstand gegen Transparenz in der Vatikanbank bleibe und mit kircheneigenen Mitteln nicht zu brechen sei, müsse man darüber nachdenken, ob das IOR nicht der Kontrolle der italienischen Nationalbank und des römischen Wirtschaftsministeriums unterstellt werde, so wie jedes x-beliebige Geldinstitut im Lande.

 

PS: Schon vor wenigen Tagen hatte Franziskus einen persönlichen Vertreter als neuen "Hausgeistlichen" ins IOR entsandt. "Vorläufig", ließ er mitteilen, "in diesem Stadium des Nachdenkens". Jetzt, mit seiner neuen, ihm allein berichtenden Untersuchungskommission, umgeht Franziskus auch den von Bertone geführten Aufsichtsrat der Bank. Nur einen aus dem fünfköpfigen Kardinalskreis hat der Papst in die neue Kommission berufen: den Franzosen Jean-Louis Tauran. Und den von Benedikt eingesetzten IOR-Präsidenten, den Deutschen Ernst von Freyberg, hat Franziskus noch nicht einmal formell empfangen. Dabei wohnt von Freyberg, wenn er in Rom ist, im selben Vatikan-Hotel wie der Papst. Und dieser spricht dort mit so vielen Leuten...

 

In Handschellen zur Königin des Himmels

Monsignore Nunzio Scarano musste seine Adresse wechseln, vom vornehmen Prälatenpalast Domus Internationalis Paulus VI in der Via della Scrofa in der Nähe des Campo dei Fiori in die Via della Lungarett
Monsignore Nunzio Scarano musste seine Adresse wechseln, vom vornehmen Prälatenpalast Domus Internationalis Paulus VI in der Via della Scrofa in die Via della Lungaretta auf der anderen Tiberseite.

Über die Lage des neuen Domizils in Rom kann man sich nicht beklagen, liegt doch das Gebäude direkt am Tiber, in dem auch bei Touristen angesagten Stadtteil Trastevere. Direkt am Tiber, mit Blick auf den Aventin, wurde hier im Jahre 1654 ein Kloster gegründet. Seit 1881 ist man hier nicht mehr freiwillig in Klausur, sondern weil Vater Staat mit dem Tun der Bewohner nicht so ganz einverstanden ist. Aus dem katholischen Kloster Maria Coeli ist das römische Stadtgefängnis Maria Coeli geworden. Mit Monsignore Nunzio Scarano ist seit Freitag auch wieder ein Geistlicher in die ehemaligen Klostermauern eingezogen. Scarano ist der verantwortliche Kontrolleur für den riesigen Immobilienbesitz des Vatikans in Rom - oder besser: Er war dafür zuständig, bis Donnerstag.

 

Da wurde er in Handschellen nach Regina Coeli verfrachtet. Mit ihm wanderten ein Carabinieri, der zuvor beim Geheimdienst gearbeitet hatte, und ein Finanzexperte, ein Broker, in den Knast. Monsignore Nunzio Scarano, so die Anschuldigung, habe dem Polizisten 400.000 Euro bezahlt, damit der in einem Privatjet - oder vielleicht sogar in einem staatlichen Flugzeug - 20 Millionen Euro in bar illegal aus der Schweiz holt. Das Geld soll mit Scarano befreundeten Familien gehören. Die Rolle des Finanzexperten ist noch unklar. Wir dürfen gespannt sein. Warum noch Dan Brown lesen?

 

PS: Der Geldtransport fand übrigens nicht statt. Mit dem Schweizer Finanzagenten von Monsignore Nunzio Scarano Freunden ist man nicht handelseins geworden, dennoch verlangte der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter seinen Lohn. Der Monsignore – nicht der Reeder! – stellte einen Scheck über 400.000 Euro aus. Den zweiten blockierte er später; er habe ihn "verloren", sagte er seiner Bank. Das muss der Prälat nun den römischen Richtern erklären.

Süßes ist Nervennahrung, wer hat nicht schon in Stresssituation zu Schokolade, Kuchen oder mehr gegriffen. Das hat der Papst wohl jetzt gerade besonders nötig. Zur Vereidigung der neuen Schweizer Gardisten, erhielt Papst Franziskus eine Kirschtorte. Das Präsent kam vom Vater eines Gardisten, dessen Bruder der Chefkonditor der Treichler-Heini Conditorei ist. Die Konditorei machte die Geschichte jetzt zu Werbezwecken bekannt. Der Papst habe die Zuger Kirschtorte persönlich entgegengenommen. Am nächsten Tag kam ein Dankesbrief aus dem Vatikan mit der Bitte, nicht ein Jahr warten zu müssen, um wieder mit dieser Torte beschenkt zu werden.

Newslettter Sankt Maria in Lyskirchen Köln
Franziskus freut sich über das Geschenk
Ohne Gewähr lyskirchen