Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

3. Advent 2013

Sonntag, den 15.12.2013
Der  15. Dezember ist der 349. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 16 Tage  bis zum Jahresende.

Rumänien unter Ceausescu: Abfütterung im Kinder-Gulag: Mit einer majestätischen Geste lehnt Tiberius Varga den Brei ab. Der unterernährte Siebenjährige mit der Körpergröße eines Dreijährigen verwehrte schon seit langem die unbekömmliche Nahrung aus Bohnen, Mais und ranzigem Fett.

15.12.1989: Demonstrationen gegen Ceausescu

In Temeswar (Timisoara), der größten Stadt im rumänischen Banat, begannen Demonstrationen gegen das Regime von Staats- und Parteichef Nicolae Ceausescu, die sich in den folgenden Tagen auf das ganze Land ausweiteten und am 21. Dezember schließlich Bukarest erreichten. Die Armee stellte sich auf die Seite der Bevölkerung, der Staatschef wurde gestürzt und floh gemeinsam mit seiner Frau Elena aus der Hauptstadt. Doch bereits am darauf folgenden Tag wurde das Ehepaar außerhalb von Bukarest festgenommen. Am 25. 12. wurden Ceausescu und seine Frau von einem Militärtribunal zum Tode verurteilt und sofort hingerichtet.

Es sagte Alfred Delp

(1907 - 1945, hingerichtet),
deutscher Theologe

Advent ist eine Zeit der Erschütterung,
in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.

Person of the year

Zitat der Woche:

Wenn er das Gesicht eines entstellten Mannes küsst oder die Füße einer Muslima wäscht, hallt dieses Bild weit hinter den Grenzen der Katholischen Kirche nach“,

 

schreibt die "Time" u.a. in ihrer Erklärung
warum Papst Franziskus zur Persönlichkeit 
des Jahres 2013 gewählt wurde.

 

Bist du der, der kommen soll,
oder müssen wir auf einen andern warten?

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

In jener Zeit hörte Johannes im Gefängnis von den Taten Christi. Da schickte er seine Jünger zu ihm und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten? Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder, und Lahme gehen; Aussätzige werden rein, und Taube hören; Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet. Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt. Als sie gegangen waren, begann Jesus zu der Menge über Johannes zu reden; er sagte: Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt? Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung? Leute, die fein gekleidet sind, findet man in den Palästen der Könige. Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch: Ihr habt sogar mehr gesehen als einen Propheten. Er ist der, von dem es in der Schrift heißt: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen. Amen, das sage ich euch: Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.

 

Mt 11, 2-11

Lesung aus dem Jakobusbrief

 

Darum, Schwestern und Brüder, haltet geduldig aus bis zur Ankunft des Herrn! Auch der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde, er wartet geduldig, bis im Herbst und im Frühjahr der Regen fällt. Ebenso geduldig sollt auch ihr sein. Macht euer Herz stark, denn die Ankunft des Herrn steht nahe bevor. Klagt nicht übereinander, Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet. Seht, der Richter steht schon vor der Tür. Brüder, im Leiden und in der Geduld nehmt euch die Propheten zum Vorbild, die im Namen des Herrn gesprochen haben. Wer geduldig alles ertragen hat, den preisen wir glücklich. Ihr habt von der Ausdauer des Ijob gehört und das Ende gesehen, das der Herr herbeigeführt hat. Denn der Herr ist voll Erbarmen und Mitleid.

 

Jakobus 5,7-11

 

 

Geduld

(zu Jakobus 5,7-11)

Der Jakobusbrief gehört zu den sogenannten ‚katholischen’ Briefen, was nicht konfessionell gemeint ist! Er spricht vielmehr Themen an, die Gemeinden betreffen, die aus dem Ideal und der Kraft der frühen Gemeindegründungen herausgewachsen sind. Es sind Christenmenschen, die sich mit den Denkströmungen der Umwelt befassen. Es sind Glaubende, die die Krisen durchleben, die von außen wie von innen auf sie einstürmen. Der Glaube wird immer in Frage gestellt sein. Der Glaube wird daher immer eine Entwicklung bleiben. Das gilt sowohl für die Gemeinde als auch für die Einzelnen. Der Jakobusbrief versteht sich als ein Lehrschreiben, das mahnt und darin auch ermutigt. Mut macht das Vertrauen, dass im Nachgehen des Weges Jesu wir auch Anteil haben an der Lebenskraft Gottes.

 

Der kleine Brief unter der zu vermutenden Autorität des Herrenbruders Jakobus (der wirkliche Autor bleibt anonym) behandelt grundlegende Themen: Glaube und Werke, Reden und Handeln, Bewährung in Krisensituationen und das Thema der Spannung zwischen arm und reich. Zu diesen Themen müssen nach Ansicht des Jakobusbriefes die Gemeinden sich praktisch verhalten. Wenn das nicht geschieht, steht die Kraft des Glaubens in Gefahr. Wozu nützt er, wenn er zu nichts nützt – außer der blutentleerenden Selbstbeschäftigung mit den eigenen Fragen. Solche Themen lassen erkennen, dass dieser Brief es wert sein mag, auf dem Hintergrund unserer Fragen an Leben und Glauben auch als Ganzer gelesen zu werden.

 

Unser Textabschnitt zum 3. Advent beginnt mit der Mahnung zur Geduld. Die Geduld spielt als Haltung immer eine Rolle. Geduld traut der Entwicklung – und hat darin ein Ziel. Das Ziel, das dem Schreiber des Jakobusbriefes vor Augen steht, ist die Wiederkunft des Messias Jesus. Mit der Ankunft des Herrn wird die Einheit von Gott und Mensch verbunden. Bis zur Ankunft des Herrn werden wir in den Wirklichkeiten unseres Lebensalltages stehen.

 

Der Briefschreiber unterstreicht mit einem Vergleich, was er mit der Mahnung zur Geduld meint: Auch ein Bauer braucht, er hat aber auch die Geduld, dass die Saat zur Frucht reifen kann. Es geht um Reifung und Wachstum. Es ist die Verheißung, dass da wirklich Frucht zu erwarten ist – im Ausharren, in der Geduld.

 

Die Geduld ist aber nicht passiv. Sie wird von Haltungen getragen, die das Wachstum fördern. Jakobus verweist hier auf Krisen, die Gemeinden und Einzelne immer wieder zu durchleiden haben. Er fordert auf: ‚Macht euer Herz stark!’ (V 8) Das Herz ist im biblischen Denken sowohl der Sitz des Verstandes als auch der Gefühle. Die Mahnung ermutigt, den Verstand ebenso wie die Gefühle einzusetzen, wenn es um das Erlernen der Haltung des Christus Jesus geht. In unserem Textabschnitt vorangehenden Aussagen hat Jakobus ganz plastisch beschrieben, was im Herzen vergiftend sitzen kann: Eifersucht, Ehrgeiz, Lüge und Prahlerei (vgl. 3,14). Der Verfasser hat auch einen Weg aufgezeigt, wie das Gift aus dem Herzen herausgenommen werden kann: ‚Sucht die Nähe Gottes, läutert (dadurch) euer Herz.’ (vgl. 4,8)

 

Der Jakobusbrief führt einige Beispiele an. Wir kennen aus eigener Lebenserfahrung sehr gut, was unserem ‚Herzen’ nicht gut tut. In mittelalterlichen Zeiten sprach man von den Todsünden (superbia Hochmut, Eitelkeit, Stolz, Übermut, avaritia Geiz, Habgier, luxuria, Ausschweifung, Genusssucht, Begehren, ira, Zorn, Wut, Rachsucht, gula, Maßlosigkeit, Selbstsucht, Völlerei, invidia, Neid, Eifersucht, Missgunst, acedia, Faulheit, Feigheit ...), die ja nicht nur bedrohlich gerichtlich verstanden werden müssen. Sie sind Haltungen, die einen Menschen auf die Dauer an einem freien Leben hindern, daher Lebensmöglichkeit abschneiden, ‚tödlich’ sind.

 

Der Hinweis, die Nähe Gottes zu suchen, ist ein Verweis auf das Lebenszeugnis Jesu. Seine Haltung ist ein untrüglicher Weg, in die Nähe Gottes zu reifen.

 

Sehr konkret fällt weiterhin die Mahnung aus: ‚Klagt nicht übereinander, damit ihr nicht gerichtet werdet. Seht, der Richter steht vor der Tür.’ (V 9) Richter, Bewerter unserer Lebensreifung ist allein Gott. Hier spricht der Briefschreiber eine gern von uns geübte Untugend an: die der Bewertung. Bewertung artet gerne in Klage über andere Menschen, deren Meinung, deren Haltung, deren Handeln aus. Es reizt immer wieder, sich durch Bewertung abzugrenzen und durch Bewertung andere Menschen in ein ungutes, ein oft genug auch verurteilendes Licht zu setzen. Da wir alle wissen, wie schnell wir bewertend auf Andere sehen, trifft diese Mahnung des Jakobus wieder in unsere Wirklichkeit. Bewerter ist allein Gott.

 

Diese Mahnung ist nicht nur moralisierend zu verstehen. Sie bekommt noch einmal ein besonderes Gewicht, wenn wir begreifen, dass das Bewerten, das Klagen eine Gefährdung des Glaubens und der Gemeinde ist. Wir können uns vielleicht kaum vorstellen, wie wir ohne Klagen und Bewerten auskommen sollen. Der Jakobusbrief vertraut, dass die Beschäftigung mit dem Messias Jesus das Herz weitet für die Großzügigkeit Gottes, die uns zugesagt ist. Unser Text endet ja mit der für Jakobus unerschütterlichen Gewissheit: ‚Denn der Herr ist voll Erbarmen und Mitleid.’ (V 10)

 

Nach diesen alltagspraktischen Mahnungen gibt der Briefschreiber Hilfestellungen, woher wir die Kraft zur Geduld und zur Veränderung unserer Lebenshaltungen nehmen sollen. Er verweist auf die Geschichte glaubender Menschen. Die Prophetengestalten waren Frauen und Männer, die sich teils unter großen Leiden und Anstrengungen in den Ruf Gottes eingefügt haben. Sie haben viel Heilsbotschaft verkünden dürfen. Sie haben aber auch immer wieder Unangenehmes verkünden müssen. Teils hat man sie geprügelt, geschlagen, verachtet, getötet, weil man den Anspruch Gottes und die Weisung Gottes prügeln, schlagen, verachten und töten wollte. Der Jakobusbrief ist gewiss, dass dieses geduldige Ausharren im Vertrauen auf das gute Ende Gottes diese Frauen und Männer im Prophetenamt getragen hat. Sie sind ‚glücklich zu preisen’ !(V 10)

 

Schließlich stellt Jakobus die Gestalt des Hiob in die Erinnerung. Es ist der Mann aus der Erzählung, wie Menschen im Leiden mit Gott ringen. Dieser Hiob hat trotz der Anstachelung seiner Frau am Glauben an Gott festgehalten – trotz aller Verluste, trotz aller Ungewissheiten und Klagen, die er in seinem unermesslichen Leid vor Gott ausgestoßen hat. Die Hiob-Geschichte geht wunderbar aus: Der, der in Geduld im Vertrauen auf Gottes Mitleid und Erbarmen geblieben ist, der wird doppelt entlohnt. So bekommt in der Lehrerzählung der Hiob sein Verlorenes doppelt zurück.

 

Jakobus hat diese Gestalt der Hiob-Erzählung hier erwähnt, weil er fest davon überzeugt ist, dass das Ausharren in Geduld ein beglückendes Ende haben wird. Diese Geduld ist eine Form gelebten Glaubens. Es geht um den Glauben, dass der ‚Tag des Herrn’ kommen wird, dass wir mit Gott und seiner Gegenwart rechnen müssen. Da ist uns der Horizont weiter als zu einer Zeit, in der die Wiederkunft des erhöhten Christus zeitlich unmittelbar erwartet worden ist. Diese Naherwartung hat sich nicht erfüllt. Was bleibt, ist das Rechnen mit der Wirklichkeit und Gegenwart ‚Gott’.

 

Gott hat eine Vorstellung, wie Leben gelingen kann. Das Lebenswerk Jesu bezeugt das ganz praktisch. Wir wissen das – und sind doch immer wieder eingebunden in das, was das Herz vergiftet. Die Empfehlung des Jakobusbriefes lautet, die Nähe Gottes zu suchen. Und dazu brauchen wir Geduld, aber auch vertrauendes Wachstum.

 

Der Jakobusbrief versteht sich als Lehrwort. Es mahnt, sich dieser Wurzeln der Verbindung immer wieder zu vergewissern. Das äußert sich in alltäglichem Tun. Der Herr ist gegenwärtig und der Herr wird kommen. In dieser Spannung befinden wir uns. Es ist eine Spannung, in der wir dankbar Fortschritte unserer Haltung im Geiste Jesu wahrnehmen dürfen. Es ist eine Spannung, die immer menscheln wird. Es ist eine Spannung, die unter der Gewissheit der Zusage Gottes steht: ‚Denn der Herr ist voll Erbarmen und Mitleid.’(V 10) Das ist Ermutigung und dankende Erinnerung an immer wieder Erfahrenes.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

3. Adventssonntag
Sonntag, den 15.12.2013
um 18.00 Uhr Rorate-Messe der Gemeinde

 

O sapientia (O Weisheit)

Dienstag, den 17.12.2013
um 18.00 Uhr Rorate-Messe

 

O Adonai (O Herr)
Mittwoch, den 18.12.2013

um 18.00 Uhr Rorate-Messe

 

O radix Jesse (O Wurzel Jesse)

Donnerstag, den 19.12.2013

um 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

um 18.00 Uhr Rorate-Messe

 

O clavis David (O Schlüssel Davids)

Freitag, den 20.12.2013

um  18.00 Uhr Rorate-Messe

 

O oriens (O Morgenstern)

Samstag, den 21.12.2013

um 18.00 Uhr Rorate-Messe als Sechswochenamt für Helene Trunk

 

O rex gentium (O König der Völker)

4. Adventsssonntag 2013
Sonntag, den 22.12.2013

um 18.00 Uhr Rorate-Messe der Gemeinde für die Verstorbenen Wilhelm,

Bettina und Stefan Pastor und für die Familien Pastor,

Treiber und Lepentis

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Die Kollekte an Heilig Abend und am 1. Weihnachtstag:

Adveniat

 

Die Bischöfliche Aktion "Adveniat" bezeichnet sich selbst als die "Hilfe der deutschen Katholiken für die Kirche in Lateinamerika". Jahr für Jahr sind die Gläubigen aufgerufen, mit einer Spende am Weihnachtsfest (25. Dezember) ein Zeichen der Solidarität mit ihren Glaubensschwestern und -brüdern zu setzen.

 

Der Name des Hilfswerkes leitet sich ab von der lateinischen Bitte im Vaterunser "Adveniat regnum tuum", das heißt übersetzt "Dein Reich komme". Als Initiatior der Aktion, die 1961 gegründet wurde, gilt vor allem der mittlerweile verstorbene Essener Kardinal Franz Hengsbach.

 

www.adveniat.de

Kult und Diakonie

Foto Anna C. Wagner
Foto Anna C. Wagner

Nun ist es der 3. Sonntag, an dem wir die so selbstverständliche Verbindung von Gottesdienstfeier und Solidarität mit den Bedürftigen auch augenfällig in der Kirche erleben können. In den Ursprüngen der Kirche war der Gottesdienst nicht ohne dieses Zeichen der Solidarität mit den Bedürftigen der Gemeinde denkbar. Die Gaben wurden gesammelt (kollektiert), um sie an die zu geben, die damit ihr Leben erhalten konnten. Auch das Brot, das in der Eucharistie gebrochen wurde, stammte aus den mitgebrachten Gaben.

In diesem Advent haben uns zwei Hilfeerbeten erreicht: aus der Obdachlosenseelsorge und aus dem Notel. An den Adventssonntagen steht der Korb am Eingang, in den Sie die von diesen Institutionen benötigte Gaben hineingeben können. Die Gaben werden zur Gabenbereitung der Liturgie in den Altarraum gestellt. (Das Foto von Anna Wagner zeigt, wie sehr das liturgische Geschehen zusammengehört mit den Gaben, die die Gemeindemitglieder für die Bedürftigen mitgebracht hat – als ‚Kollekte’, Sammlung für die, die es brauchen können.

 

Gottesdienste in Erwartung und in Feier des Weihnachtsfestes

Es ist eine einladende Tradition der Kirche, die großen Feste mit einer Woche der Erwartung und einer Woche der festlichen Feier zu rahmen. So werden wir ab 17.12. wieder täglich um 18 Uhr Rorate-Messe feiern. In der Woche nach Weihnachten bis zum 31.12. feiern wir ebenfalls um 18 Uhr Hl. Messe in der Weihnachtsoktav. Sie sind auch hier zur Mitfeier herzlich willkommen.

Vorschau

WEIHNACHTEN

Wie in de Vorjahren, feiern wir zwei Christmetten: um 18.00 Uhr und in die Nacht um 23.00 Uhr. Zur Mitfeier herzlich willkommen!

 

 

Prägungen der Weihnachtszeit

Am 27.12. feiern wir das Fest des Apostel Johannes. An seinem Feiertag wird auch der Johanneswein gesegnet. Wir werden dann wieder hochwertigen, gesegneten Wein zum Wohle des Erhaltes der Kirche verkaufen: deutschen Weißen für 10 €, französischen Roten für 15 €. (Wenn sich noch jemand am Verkauf des Johannesweins beteiligen mag, ist das sehr willkommen. Verkauft wird jeweils nach den Gottesdiensten an den Sonn- und Feiertagen.)

Am 28.12. ist das Gedenken der Unschuldigen Kinder. Seit Jahren ist es für uns der Tag des besonderen Gebets für die gequälten, misshandelten und missbrauchten Kinder.
Am 28.12. wird um 19 Uhr eine Lesung der Weihnachtserzählung von A. Stifter „Bergkristall“ in unserer Kirche sein. Lesen wird das ‚Pfarrkind’ der Schauspieler Elmar Nettekoven. Eintritt frei, Spende für das Honorar erbeten.

Am 31.12. tragen wir das Jahr in die Gegenwart Gottes. Um 18 Uhr feiern wir den Jahresschluss – auch mit einem thematischen Rückblick auf das ausgehende Jahr.

Um 23.30 Uhr findet ein schlichtes Gebet um den Frieden für die Welt statt.

 

Am 1.1. feiern wir um 18 Uhr feierlichen Gottesdienst. Am Ende ist die Möglichkeit des Einzelsegens – eine Ermutigung in das neue Jahr.

Übersicht: Advent - Weihnachten (17.12. 2013 bis 12.01.2014)
Als PDF:
Die Termine vom
17. Dezember 2013 bis zum 12. Januar 2014
in Sankt Maria in Lyskirchen,

WILLKOMMEN!
Termine-Advent_Weihnachten-Neujahr-Lyski
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PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Nach 9 Monaten, ein Mosaik geboren

Über dem Grab des heiligen Apostel Paulus wurde bereits im Jahre 324 eine Kirche geweiht. Heute sehen wir im Wesentlichen die 5schiffige Basilika, wie sie nach dem Brand im Jahre 1823 neu entstanden ist. Das besondere an Sankt Paul vor den Mauern ist, dass hier die Mosaikbilder aller Päpste von Petrus angefangen bis heute sich als Band durch die Kirche ziehen. Die meisten Mosaiken stammen aus dem 19. Jahrhundert mit allen bis dahin anerkannten Päpsten. Lange Zeit war im Vatikan umstritten, ob Johannes XXIII (1370-1419) nicht auch zu den Gegenpäpsten zu zählen ist. Im 19. Jahrhundert war diese Frage noch offen. Erst durch die Namenswahl von Angelo Giuseppe Kardinal Roncalli am 28.10.1958 als Johannes XXIII wurde die Frage endgültig geklärt. Das hat aber zur Folge, dass Papst Johannes XXIII gleich zweimal als Mosaikbild vorhanden ist. Auch ein einmaliger Vorgang, dass ein ehemaliger Papst erlebt, dass das Mosaikbild seines Nachfolgers in der Basilika angebracht wird.

Neu in Sankt Paul, das Bild von Papst Franziskus neben Benedikt XVI.
Neu in Sankt Paul, das Bild von Papst Franziskus neben Benedikt XVI.

Konferenztische I

Der Kardinalsrat für die Kurienreform hat vergangene Woche gemeinsam mit Papst Franziskus über eine Neustrukturierung der vatikanischen Leitungs- und Verwaltungsbehörden (Foto). Bis Donnerstag erörterten die acht Mitglieder, darunter der Münchner Kardinal Reinhard Marx, den künftigen Zuschnitt der Kongregationen, Räte und übrigen Kurienbehörden.

 

Bei seiner ersten Konferenzrunde Anfang Oktober hatte der Kardinalsrat über die Arbeitsweise und die Kompetenzen der Bischofssynode gesprochen. Eine dritte Konferenzrunde ist für Mitte Februar geplant. Dies läge in zeitlicher Nähe zu dem Konsistorium, bei dem Franziskus neue Mitglieder ins Kardinalskollegium berufen will.

Konferenztische II

Licht durchflutet, Schellack polierte Tischplatte, so präsentiert sich der Konferenzraum im Bischofssitz zu Limburg. Sehr ästhetisch, wann hier allerdings einmal über die Seelsorge des Bistums beraten wird, ist zurzeit noch sehr offen.

Konferenztische III. Variante

"Wo unter Menschen die Tür zugeschlagen und ins Schloss fällt, scheint alle Kommunikation unterbrochen", so Tebartz-van Elst an Pfingsten 2013. Offene Türen wiesen auf das Wirken des Heiligen Geistes hin und hier vermittele sich, dass der an Ostern auferstandene Christus die Öffnung für die Welt bewirkt habe. Diese Öffnung sei kein Gewaltakt, sondern ein geistliches Geschehen.

So wurden dann auch ab September 2013 Besucher in Gruppe mit 20 Personen durch die neue Bischofsresidenz geführt. Bemerkenswert war, dass der Hochglanz Schellack polierte Konferenztisch zu diesem Anlass jeweils mit einer weißen Tischdecke abgedeckt war. 

Hat sicherlich vorsorglich die Putzfrau gemacht, damit sie später nicht die Fingerabdrücke wegpolieren musste.

Ohne Gewähr lyskirchen