Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
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    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 16.12.2012
3. Advent 2012
Der 16. Dezember ist in Schaltjahren der 351. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 15 Tage bis zum Jahresende.

16.12.1942: Auschwitz-Erlass

Als Auschwitz-Erlass wird der Erlass Heinrich Himmlers vom 16. Dezember 1942 bezeichnet, mit dem die Deportation der innerhalb des Deutschen Reichs lebenden Sinti und Roma angeordnet wurde, um sie als Minderheiten – anders als bei vorausgegangenen individuellen oder kollektiven Deportationen – komplett zu vernichten. Der Erlass selbst ist nicht überliefert. Er wird in den ihm folgenden Ausführungsbestimmungen („Schnellbrief“) des Reichskriminal-polizeiamts (RKPA) vom 29. Januar 1943 als Bezug zitiert:

„Auf Befehl des Reichsführers SS vom 16.12.42 – Tgb. Nr. I 2652/42 Ad./RF/V. – sind Zigeunermischlinge, Rom-Zigeuner und nicht deutschblütige Angehörige zigeunerischer Sippen

balkanischer Herkunft nach bestimmten Richtlinien auszuwählen und in einer Aktion von wenigen Wochen in ein Konzentrationslager einzuweisen. Dieser Personenkreis wird im

nachstehenden kurz als 'zigeunerische Personen' bezeichnet. Die Einweisung erfolgt ohne Rücksicht auf den Mischlingsgrad familienweise in das Konzentrationslager (Zigeunerlager) Auschwitz.“

Es sagt Matthäus 25, 40:

Wahrlich ich sage euch:
Was ihr getan habt einem
unter diesen meinen geringsten Brüdern,
das habt ihr mir getan.

Was sollen wir also tun?

 

+ Aus dem heiligen
Evangelium nach Lukas

 

 

Das Volk zog in Scharen zu Johannes, dem Täufer, hinaus, um sich von ihm taufen zu lassen. Er sagte zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt? Bringt Früchte hervor, die eure Umkehr zeigen, und fangt nicht an zu sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen. Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Da fragten ihn die Leute: Was sollen wir also tun? Er antwortete ihnen: Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso. Es kamen auch Zöllner zu ihm, um sich taufen zu lassen, und fragten: Meister, was sollen wir tun? Er sagte zu ihnen: Verlangt nicht mehr, als festgesetzt ist. Auch Soldaten fragten ihn: Was sollen denn wir tun? Und er sagte zu ihnen: Misshandelt niemand, erpresst niemand, begnügt euch mit eurem Sold! Das Volk war voll Erwartung und alle überlegten im Stillen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Messias sei. Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Schon hält er die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen und den Weizen in seine Scheune zu bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen. Mit diesen und vielen anderen Worten ermahnte er das Volk in seiner Predigt.

 

Lk 3, 10-18

Klarheit

(zu Lukas 3,7-18)

Mit dem heutigen Text lernen wir die Predigt des Täufers Johannes kennen. Wie alle anderen Evangelisten auch, zeichnet Lukas die Figur des Täufers so, wie sie in seine Verkündigung passt. Er bedient sich der Überlieferung, um sie in kleinen Abweichungen in seine Katechese an die Gemeinde einzubringen.

 

Lukas richtet – im Unterschied zu Matthäus, der die Predigt nur den Pharisäern und Sadduzäern halten lässt – die Predigt des Johannes an das Volk, das in Scharen zu ihm in die Wüste gekommen ist. Ganz offensichtlich haben viele Menschen begriffen, dass ihr Leben eine Umkehr braucht. Lukas wird an seine Gemeinde gedacht haben – sie ist gedanklich mit in den Scharen des Volkes zu sehen.

 

Nun hatten wir am vergangenen Sonntag noch von der Einzigartigkeit der Taufe des Johannes gehört – das einmalige Eintauchen, das vor dem Zorngericht Gottes bewahrt. Jetzt bezichtigt der Prediger Johannes nicht nur die noch nicht Getauften, sondern auch die Getauften als ‚Schlangenbrut’, dass sie nicht unbedingt dem Zorngericht Gottes entrinnen können. Diese Ungereimtheit löst sich auf, wenn wir an den Menschen denken – so wie Mensch eben ist. Das wird auch ein Thema der Gemeinde des Lukas gewesen sein: Man fühlt sich so gesichert, wenn bestimmte äußere Zeichen erledigt worden sind – wie z. B. die Taufe des Johannes, mit der man die Lösung aus dem Zorngericht Gottes verbinden konnte. Eine solche Haltung ist uns nicht unbekannt. Die Ausführungen der Predigt des Täufers werden konkreter.

 

Die Anrede ‚Schlangenbrut’ konfrontiert uns mit der drastisch-dramatischen Art des Auftretens des Täufers. Er hat für sich die Lebensform der Wüstenmenschen angenommen – in aller Kargheit, die die Lebensumstände erfordern. ‚Schlangenbrut’ weist auf Verschlagenheit, auf Vergiftung hin – ein Vorwurf an die, die sich so fromm der Taufe unterziehen, aber daraus keine Lebensverwandlung ableiten. Der Täufer warnt vor Selbstsicherheit. Das Zeichen der Taufe alleine ist nicht die Lösung aus der Verantwortung des Lebens vor Gott. Um Früchte geht es – Früchte, die zeigen, dass der Mensch in eine anders geartete Beziehung zu Gott eingetreten ist. Die Haltung ist die Umkehr, die Hinwendung zu Gott. Wie wir in den folgenden Versen lesen werden, ist diese Hinwendung an ganz konkrete Formen des menschlichen Umgangs miteinander gebunden.

 

Vor den konkreten Maßgaben wendet sich der Täufer gegen die fromme Selbstsicherheit der Gläubigen. Gewiss hat Lukas dabei auch die Gemeinde mit im Blick. Es gibt so eine Haltung der Versicherung. Unter den Juden war es die Zugehörigkeit zum auserwählten Volk. Denen schleudert Johannes entgegen, sie sollten sich nicht darauf verlassen, dass diese Zugehörigkeit für Gott von Bedeutung sei, wenn es an entsprechender Haltung und Beziehung fehle. Der Prediger geht so weit zu sagen, dass Gott dieses auserwählte Volk für sich nicht brauchte – aus Steinen könne er sich ‚Kinder Abrahams’, also Auserwählte, schaffen. Der Wüstenprediger Johannes sieht das Gericht nahe: Die Bilder von der Axt am Baum und vom Feuer sind vertraute Bilder für das Gericht.

 

Lukas mutet seiner Gemeinde diese schroff-kantige Predigt des Täufers zu. In unseren Tagen ist das Thema auch nicht ganz fremd. Für viele wird der Gedanke der Angst vor dem Gericht nicht so plastisch sein. Häufiger wird anzutreffen sein, dass Menschen sagen: Ich bin ein Christ – und nicht danach handeln. Häufiger wird auch sein, dass Menschen sehr bestimmt auftreten als Christen – und nicht im Geist des Evangeliums handeln. Immer wieder gibt es Menschen, die durch ihr Katholischsein allein meinen, den Anspruch des Evangeliums zu erfüllen und die Verantwortung vor Gott allein durch diese Kirchenzugehörigkeit erfüllt zu haben. Lukas unterweist seine Leserschaft: Es wird immer um ein ablesbares Handeln gehen, wenn Menschen sich dem Messias Jesus anschließen.

 

Um ein solches ablesbares Handeln geht es dann in den Versen 10-14. Verschiedene Gruppen treten heran (bei Mt ist davon gar nicht die Rede) und fragen, was sie tun sollen – wie die Zeichen der Umkehr sein sollen? Es fragen ‚die Leute’ – denen sagt er, sie sollen durch Teilen die Nächstenliebe leben. Es fragen Zöllner – sie werden zur Gerechtigkeit im Umgang mit dem Zoll und den Steuern ermahnt. Es fragen Soldaten – sie werden aufgerufen, Menschen nicht zu misshandeln; und mit ihrem Sold sollen sie zufrieden sein.

Bei diesen Beispielen fällt auf, dass der Täufer niemanden sagt, sie sollten ihr gewohntes Leben verlassen und – z. B. wie er – in die Wüste gehen oder als Asketen einen grundsätzlichen Verzicht leisten. Es werden sogar Gruppen genannt, die gesellschaftlich anrüchig waren. Auch da mahnt die Predigt nicht, sich diesen Berufen gänzlich zu entziehen. Zu handeln und umzukehren ist da, wo Menschen ganz aktuell leben.

 

Wenn wir die Gemeinde des Lukas wieder vor Augen haben, dann erkennen wir eine pastorale Weisheit in diesen Beispielen: Es hilft wenig, wenn man einem Menschen eine Umkehr erst zugesteht, wenn er sein ganzes bisheriges Leben verleugnet. Es geht um die Klugheit, in den gegebenen Lebensbedingungen nach Zeichen der Umkehr zu suchen. Die Predigt des Täufers spricht von Nächstenliebe, von Gerechtigkeit, von Solidarität, von Achtung der Menschenwürde. Alles Haltungen, die für eine Aktualisierung im ganz konkreten Lebenszusammenhang offen sind. Das Evangelium macht deutlich: Umkehr ist möglich, egal, in welchen Lebensumständen wir uns gerade befinden.

 

Der Hinweis auf das Gericht richtet sich an die Selbstermächtigten, die ohne einen Bezug zu Gott leben. Für die Antike gab es keinen Atheismus. Für uns ist diese Gleichstellung von ‚Gottlos’ = ‚Selbstermächtigten’ nicht so einfach. Was für uns alle bleibt, ist der Aufruf, dem Leben gerecht zu werden in Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Solidarität und Würdigung.

 

Das Evangelium des Lukas bezeugt dann, dass diese Lebenshaltung zur Haltung der Begegnung mit Gott wird. Der Verweis auf den Messias Jesus öffnet das Interesse, was es bedeutet, aus der Nachfolge zu diesem Messias Jesus die eigene Lebenshaltung zu prägen. Das Lukasevangelium wird uns im Verlauf der Erzählung wissen lassen, dass die Predigt des Johannes und die des Christus Jesus auch Unterscheidungen kennen.

 

Die Leute, die die Predigt des Täufers gehört hatten, waren so beeindruckt, dass sie sich fragten, ob Johannes nicht der erwartete Messias sei. Mit dieser Frage gibt die Erzählung den Weg frei für die Darstellung dessen, der der wahre Christus ist. Der Prophet spricht vom ‚Stärkeren’, spricht davon, dass der nicht nur mit Wasser, sondern mit Heiligem Geist und Feuer taufen wird. Für die Zuhörenden des Lukas wird durch die Art der Erzählung immer wieder die herausragende Bedeutung Jesu betont. Der Täufer hält sich nicht für wert, selbst den Sklavendienst des Schuhaufschnürenden zu versehen. Die Taufe ‚mit dem Heiligen Geist’ ist die Beseelung mit der Lebenskraft Gottes selbst. Die Taufe ‚mit Feuer’ lässt den Anklang an die Würde des Weltenrichters erkennen. Die dann folgenden Bilder der Trennung von Spreu und Weizen führen dieses Motiv des Weltgerichtes weiter. Für den Täufer Johannes ist dieses Weltgericht eine nahe erwartete Vorstellung. ‚Schon hält er die Schaufel in der Hand’ legt diese Naherwartung nahe.

 

Für Lukas ist diese Naherwartung der Wiederkunft des Messias nicht mehr aktuell. Er will gerade in die Zweifel der nicht erfüllten Naherwartung die Glaubenden zum bleibenden Vertrauen ermutigen. Sie sollen an der Gültigkeit dessen, was sie im Glauben bisher gelernt haben, festhalten. ‚Gericht’ bleibt auch für das Lukasevangelium eine unübersehbare Größe. Gericht ist aber nicht nur Endgericht über Leben und Welt. ‚Gericht’ ist auch das Urteil über das tägliche Leben, über bestimmte Entscheidungen, vor denen wir stehen. Mag sein, dass wir dann – wie die Leute vor dem Täufer Johannes – fragen: „Was sollen wir tun?“ Das Evangelium dieses Sonntags verweist uns auf die Antworten des Täufers – auf Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Solidarität und Würdigung. Die weitere Erzählung des Evangelisten wird ausfächern, was das im Einzelnen heißt, wenn Menschen für sich erkennen und bekennen: Jesus ist der, der mit dem unendlichen Leben Gottes verbindet. Sein Lebenszeugnis ist der Weg, in dieses Bekenntnis – in Wort und Tat – zu wachsen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 

 

3. Adventssonntag

Sonntag, den 16.12.2012

18.00 Uhr Rorate-Messe der Gemeinde zum 3. Advent

als 3. Jgd. für Josef Frenz und für die LuV der Fam. Froitzheim, als Jgd. für Friederich Tettinger, als Jgd. für Wilhelm Pastor und Kinder Bettina und Stefan und für die LuV der Fam. Pastor, Treiber und Lepentis

 

O Sapientia

Montag, den 17.12.2012

17.00 Uhr Feier zur Einstellung einer neuen Krippenfigur

18.00 Uhr Rorate Messe und Agape – Feier

 

O Adonai

Dienstag, den 18.12.2012

18.00 Uhr Rorate Messe

 

O Radix Jesse

Mittwoch, den 19.12.2012

18.00 Uhr Rorate Messe

 

O Clavis David

Donnerstag, den 20.12.2012

18.00 Uhr Rorate Messe

 

O Oriens

Freitag, den 21.12.2012

18.00 Uhr Rorate Messe

 

O Rex Gentium

Samstag, den 22.12.2012

18.00 Uhr Rorate Messe

 

O Emmanuel

4. Adventssonntag

Sonntag, den 23.12.2012

18.00 Uhr Rorate-Messe der Gemeinde

 

Sie sind eingeladen

Crina, das Romamädchen zieht am Montag (17.12.2012) um 17 Uhr feierlich in die Krippe ein:

Crina, das Romamädchen zieht am Montag um 17 Uhr feierlich in die Krippe ein. Ihr zu Ehren wird auch Romani Rose, der Präsident des Zentralrates der Sinti und Roma anwesend sein.
Crina, das Romamädchen zieht am Montag um 17 Uhr feierlich in die Krippe ein. Ihr zu Ehren wird auch Romani Rose, der Präsident des Zentralrates der Sinti und Roma anwesend sein.

Neue Krippenfigur

Am kommenden Montag wird um 17 Uhr in einer kleinen Feierstunde eine neue Figur in unsere Krippe gestellt – ein weiteres Kind zu den beiden schon lange in der Krippe beheimateten beiden Waisenkindern. Es wird ein Roma-Mädchen sein. Die Gemeinde ist natürlich herzlich eingeladen, mit dabei zu sein. Um 18 Uhr feiern wir – wie an allen Tagen bis Weihnachten – um 18 Uhr eine Roratemesse in Erwartung der Feier der Geburt des Messias Jesus. Am Montag greifen wir die schöne Tradition wieder auf, dass wir die Messfeier mit einer Agapefeier im Nordseitenschiff der Kirche abschließen. Sie sind wieder herzlich willkommen zur Mitfeier.

 

Romani Rose besucht unsere Milieukrippe zum Einzug des Romamädchen am Montag (17.12.2012) um 17 Uhr

Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrates der Sinti und Roma
Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrates der Sinti und Roma

Zu Ehren des Einzugs des Romamädchen in unsere Krippe wird Romani Rose anwesend sein.

 

Romani Rose (* 1946 in Heidelberg) ist ein deutscher Kaufmann, Bürgerrechtsaktivist und seit 1982 Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma.

 

Dreizehn Familienmitglieder der Familie Rose, darunter seine Großeltern, wurden in Konzentrationslagern wie dem sogenannten Zigeunerlager Auschwitz oder dem KZ Ravensbrück ermordet. Weitere Familienmitglieder überlebten KZs, Zwangsarbeit, medizinische Experimente im KZ Natzweiler oder konnten sich durch Flucht in die „Illegalität“ retten.

 

Sein Großvater war Kinobetreiber. Sein Vater Oskar und sein Onkel Vinzenz Rose überlebten den Porajmos. Vinzenz Rose begründete Anfang der 1970er Jahre die Sinti/Roma-Bürgerrechtsbewegung und setzte erste politische Akzente.

 

Romani Rose ist verheiratet und hat sechs Kinder.

 

mehr über Romani Rose >>>

Krippenkirchenempfang

Es bleibt der herzliche Aufruf an Frauen und Männer rund um Lyskirchen, eine Stunde (oder bei Lust und Laune auch mehr) im Kirchenempfang während der Krippenzeit zu engagieren. Es ist ein Willkommen an die sehr vielen Besucher unserer Kirche. Wir haben dabei Gelegenheit, die begehrten Karten mit Motiven der Krippe anzubieten. Der Erlös des Kartenverkaufs geht an das Notel. Eine Liste mit noch (recht vielen) freien Stunden liegt in der Sakristei aus.

Danke allen, die dabei mitwirken können.

 

Bereitung auf Weihnachten

Freitags ist um 18 Uhr hl. Messe in der Krypta, im Anschluss daran treffen sich Interessierte zum Schriftgespräch im Sälchen des Pfarrhauses.

Ab dem 17.12. feiern wir täglich um 18 Uhr die Roratemesse in der Kirche.

Am 24.12. bleibt die Kirche bis zum Einlass zur 18 Uhr - Christemette (17 Uhr) wegen des Krippenumbaus geschlossen.

 

Adventsmusik am 3. Advent

Heute werden – wie angekündigt - die zwei junge Musiker (Ulrike Lohner, Violine, und ihr Bruder Benedikt, Violoncello) ein Stück von Dr. Gunther Fleischer (Leiter der Bibel- und Liturgieschule im Erzbistum Köln) uraufführen. Das Stück ist ein Dialog, der durch verschiedene Dimensionen menschlichen Erlebens führt und mit der Ahnung auf Lösung, Freiheit, Vollendung endet. Eine spannende Erwartung auf diese (nicht nur leichte) Musik. Das Stück wird zum Abschluss der Messfeier gespeilt und dauert etwa 10 Minuten.

 

Krippenkarten

Meist sind um Umfeld der Gottesdienste in Lyskirchen auch Möglichkeiten, Krippenkarten zu erwerben. 1 € - die als Spende an die Notschlafstelle Notel gehen. In diesem Jahr konnte mit dem Erlös des Krippengeldes eine Minijob – Kraft für die Krankenwohnung Notel – Kosmidion beschäftigt werden.