Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 29.09.2013
Der  29. September ist der 272. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 93 Tage  bis zum Jahresende.

Francesco Botticini: Erzengel Michael, Raphael und Gabriel, 1470
Francesco Botticini: Erzengel Michael, Raphael und Gabriel, 1470

29. September: ERZENGEL MICHAEL, GABRIEL und RAPHAEL

Als Erzengel wird im Judentum, Christentum und im Islam einer der Engel bezeichnet, der in der Engelhierarchie und für den Glauben eine herausragende Rolle spielt. Nur Michael wird in der Bibel als Erzengel genannt, und nur zwei Engel werden in der Bibel überhaupt mit Namen benannt. Der eine ist der Erzengel Michael (Daniel 10:13, 12:1; Judas 9; Offenbarung 12:7, 8), der andere Engel ist Gabriel (Daniel 8:16, 9:21; Lukas 1:11-20, 26-28). In Spätschriften findet zudem noch Raphael (Tobit 5:4-12:22) Erwähnung; jedoch werden auch andere Engel in der Glaubenstradition (Lehre der römisch katholischen Kirche) als Teil einer Gruppe von Erzengeln verstanden. Nach jüdischer Auffassung ist gavri'ēl der Vorsteher der Cherubim und Seraphim. Im Christentum wurde bis ins Mittelalter analog der jüdischen Tradition die Existenz von drei oder vier Erzengeln (mit bzw. ohne „Uriel“) gelehrt. Vor allem Michael als Engel des „Weltgerichtes“ der Apokalypse und Gabriel als „Botschafter“-Engel der Verkündigung an Maria waren weit bekannt und beliebte Figuren in christlicher Kunst. Eine Vierergruppe mit Uriel wurde vor allem im ostchristlichen Raum geehrt. Von Theologen wurde bis ins späte Mittelalter auch die Stellung und „tatsächliche“ Zahl der Erzengel in der Angelologie diskutiert. Der Glaube an die Engel ist einer der sechs Glaubensartikel des Islam. Der Koran erwähnt in besonderer Form vier Engel: Azrael, (arabisch ‏عزرائیل‎, DMG ʿAzrāʾīl), der „Todesengel“, mālik al-maut, Israfil, (‏ إسرافيل‎, DMG Isrāfīl), der „Engel des Jüngsten Gerichts“ Dschibril (‏جبريل‎, DMG Ǧibrīl), der „Übermittler der göttlichen Weisheit“, zu deutsch Gabriel (Dies ist derselbe Erzengel, der bei der Verkündigung Maria erscheint) Mika'il//Mikaal (‏ميكائيل/ميكال‎), der „Engel der Naturereignisse“ (zu Deutsch Michael) Eine besondere Bedeutung hat Dschibril, denn nach islamischer Auffassung ist er der Überbringer des Korans (Heiliger Geist, ‏روح القدس‎ / Rūḥ al-Qudus) und gilt als der „Botschafter“ zwischen Gott und den Propheten.

Es sagte Martin Luther

(1483 - 1546), deutscher Theologe und Reformator

Fürbitten heißt:

jemanden einen Engel senden.

„Es gibt auch Arroganz im Dienst an den Armen"

Zitat der Woche:

Die Werke der Nächstenliebe sind Nächstenliebe, mit Zärtlichkeit und immer mit Demut! Wisst ihr? Manchmal findet man auch Arroganz im Dienst an den Armen! Manche machen sich schön, füllen sich den Mund mit den Armen: einige instrumentalisieren die Armen für persönliche oder Gruppeninteressen. Ich weiß, das ist menschlich, aber es ist nicht gut! Und mehr noch: Das ist Sünde. Es wäre besser, sie blieben zu Hause!“

 

Papst Franziskus vor Armen und
Strafgefangenen in der Kathedrale von Cagliari

Lazarus wird jetzt getröstet,
du aber musst leiden

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

In jener Zeit sprach Jesus: Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren. Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, dass du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, du aber musst leiden. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, so dass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren. Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.

 

Lk 16, 19-31

Spiegel

(zu Lukas 16,19-31)

Gleichnisgeschichten sind Lehrstücke. Sie stellen sich wie ein Spiegel vor uns. Wir scheinen mit vorzukommen, obwohl die Geschichten alten Ursprungs sind. Auch das Gleichnis vom Reichen und dem armen Lazarus stellt sich lehrmahnend vor uns. Im Erzählverlauf des Lukasevangeliums hat es einen Streit Jesu mit den Pharisäern gegeben. Die angrenzenden Episoden lassen das Thema vom rechten Umgang mit Besitz oder mit Bedürftigkeit anklingen.

 

In der Geschichte des Reichen und des armen Lazarus lässt sich leicht die Textstruktur ablesen: Am Anfang steht der Vergleich zwischen dem luxuriös lebenden Reichen und dem armen Lazarus. Die Unterscheidungsmerkmale unterstreichen das Gefälle: Der eine hält Festmähler, der andere hungert auf der Straße. Dass die Reste auf die Straße geworfen werden, unterstreicht die Maßlosigkeit der Verschwendung. Für den Armen ist selbst der Wunsch, von den Abfällen leben zu können, unerreichbar. Der Reiche ist in königlichem Purpur gewandet, wieder einem Zeichen, dass man sich das Kostbarste leisten kann. Vom Armen gibt es – wie wir bei einer Kontrastzeichnung vielleicht erwartet hätten – keine Beschreibung der Kleidung. Sein Körper ist mit Geschwüren bedeckt. Die streunenden Hunde, in der Antike nicht unbekannt, belästigen den Lazarus. Er wird entkräftet sein, kann sich dieser Meute nicht erwehren. Ein Mann in einem unglaublichen Elend, das nicht aufzulösen ist. Das Schicksal des armen Lazarus: Er stirbt.

 

Und dann kündigt sich die Umkehrung aller Dinge an: Lazarus wird von Engeln in den Himmel getragen. Sein Ort ist nun Abrahams Schoß. Gemeint ist die Geborgenheit bei und in Gott. Der Reiche hat zwar noch sein – vermutlich standesgemäßes – Begräbnis, aber dann treffen wir ihn in den Qualen der Unterwelt wieder an.

 

Ab da erzählt das Gleichnis von einem Gespräch des Reichen mit Abraham. Es beginnt mit der ganz persönlichen Bitte um Linderung durch das Wasser, das er vom Finger des Lazarus ablecken wollte. Er steht nun da wie die Hunde, die die Geschwüre des Armen leckten. Die Antwort ist klar: Das Schicksal nach dem Tod ist unumkehrbar! Der Abgrund ist nicht zu überwinden.

Die Geschichte weitet sich aus: Nun geht es um die Brüder des Reichen. Auch die haben ihre Chance, ein Leben zu führen, das ihnen einen Platz in Abrahams Schoß gäbe: Sie müssten die Weisung der Tora und der Propheten ernst nehmen. Die Chance wird gering geachtet.

 

Schließlich weitet sich der Horizont der Erzählung auf alle: Es geht um das Zeugnis des Auferstandenen. Über den auferweckten Jesus Christus ‚wissen‘ die Glaubenden, was das Jenseits für uns bedeutet. Damit stehen die Leserinnen und Leser mit im Blick der Aufmerksamkeit dieser Geschichte. Nicht ohne Grund ist der Reiche namenlos. Der Evangelist möchte, dass die Leserschaft sich fragt, ob sie selbst sich im Spiegel dieses Charakters wiederfinden muss.

 

Das Gleichnis spiegelt uns die Themen der Unumkehrbarkeit des Schicksals nach dem Tod und es spricht davon, dass wir aus dieser Erkenntnis für unser Leben lernen können. Das ist die Situation, mit der Lukas seine Gemeinde konfrontieren will. Lukas möchte nicht nur den Spiegel vorhalten, um dann vielleicht schadenfroh das Schicksal des Reichen zur Schau zu stellen. Lukas will ermahnen, aus der Geschichte zu lernen und dem Leben eine Wendung zu ermöglichen.

 

Das Gleichnis fußt auf sowohl im jüdischen wie im hellenistischen Denken bekannten Vorstellungen. Danach bestimmt das Verhalten im Diesseits, wie das Jenseits aussehen wird. Den Armen wird zugesprochen, dass sie für die Entbehrungen des Diesseits aufgefüllt werden. Abrahams Schoß ist kein Ort, wie auch die Unterwelt kein Ort ist. Abrahams Schoß ist die Gottverbundenheit, der Hades, die Unterwelt die Trennung aus der Gottesverbundenheit.

 

Die Geschichte möchte aber in das Diesseits sprechen – um einer erfüllten Lebensvollendung in der Gegenwart Gottes willen. Fragen die Reichen sich, wie sie denn vor ihrem Tod umkehren können. Das Gleichnis gibt Hinweise: Es geht darum, die Tora, die Weisung Gottes zu beachten. Sie regelt im Verständnis des Judentums die Beziehung mit Gott. Die Propheten sind Mahner, sich den Weisungen Gottes im praktischen sozialen und politischen Leben zu unterwerfen. Die Propheten sind Mahner einer sozialen Gerechtigkeit. Den Reichen obliegt es, durch den gerechten Umgang mit ihrer Habe der konkreten Gerechtigkeit Gottes dienlich zu sein. Das bedeutet, mit den Bedürftigen zu teilen und den Besitz nicht zur Mehrung des Überflusses zu nutzen.

 

Der Hinweis auf die Auferstehung richtet sich an die christliche Leserschaft. Sie soll im Lichte der Worte und Taten Jesu Tora und Propheten interpretiert sehen. Das ruft dazu auf, dieser jesuanisch-christologischen Deutung der Weisung und der Propheten zu folgen. Dabei geht es um lebendige Gottesbeziehung und um Leben schaffende soziale Gerechtigkeit und Verantwortung.

 

Der Leserschaft des Gleichnisses soll bewusst werden, dass die Frage ihres ewigen Lebens etwas mit dem zu tun hat, was die jesuanische Ausprägung von Tora und Propheten gelehrt hat. Da finden sich die Leserin und der Leser in den Gestalten der Brüder des Reichen, die es eigentlich wissen könnten, die aber offensichtlich diesen Anruf überhört haben.

 

Der Höhepunkt der Parabel ist die ernüchternde Aussage: Selbst wenn einer von den Toten auferstanden ist, reicht das zur Überzeugung, zum Sinneswandel nicht aus. Der Reiche kann seine Erfahrung nicht persönlich an die noch lebenden Brüder geben. Auch Lazarus kann nicht zurückkommen, um zur Einsicht zu bringen. Lukas betont: Was wir haben, sind die Weisungen Gottes und die Propheten, wie sie durch die Person Jesu interpretiert worden sind.

 

Konkret fügt sich diese Botschaft in eines der Hauptthemen des Lukasevangeliums ein: den Reichtum. Reichtum ist nicht grundsätzlich verboten. Es ist anzunehmen, dass auch in der lukanischen Gemeinde Reiche waren. Reichtum stellt eine Falle dar, wenn der Mensch glaubt, sich damit sichern zu können. Das Leben ist nicht absolut zu sichern. Im Gleichnis erfahren wir nicht, worin der Reiche gesündigt hat. Er hat üppig gelebt, er war verschwenderisch. Das zu beurteilen ist nicht das Ziel des Lukas. Er will darauf verweisen, dass der Reiche lernen möge, seinen Besitz sozial gerecht einzusetzen.

 

Die Gestalt des Lazarus verliert innerhalb der Geschichte bald an Bedeutung. Daher ist nicht anzunehmen, dass Lukas diese Geschichte übernommen hat, um die Armen mit einem Trost im Jenseits stillzuhalten. Aus der Gesamtsicht des lukanischen Erzählwerkes aus Evangelium und Apostelgeschichte geht es um die Verantwortung der Reichen – und dass sie jederzeit die Möglichkeit haben, sich neu zu orientieren. Der auferstandene Messias Jesu ist der Orientierungsrahmen – für judenchristliche wie heidenchristliche Herkünfte.

 

Und wir? Wir sind schon wieder bei einem Thema, das die Evangelien immer unruhig halten. Wir erleben wieder die unbedingte Verbindung zwischen Gottesglauben und Armenhilfe. Manchmal erscheint es einfacher, sich mit dem lieben Gott zu beschäftigen und sich darin geistlich aufbauen zu lassen, als mit der brutal erdgebundenen Gerechtigkeit Gottes auseinandersetzen zu müssen. Die sich immer wiederholenden Mahnungen, Gesetz und Propheten durch die Gerechtigkeit auf der Erde zur Geltung zu bringen, stumpfen ab oder werden abgewiesen als zu wenig (im guten Sinne) fromm. Wenn uns dieses Spannungsfeld schon lästig ist, wie viel mehr wird es zur Zeit Jesu gewesen sein. Diese Klarheit der Gottesgegenwart in der sozialen Gerechtigkeit hat Jesus ans Kreuz gebracht – um des Gottesbildes und der Konsequenzen daraus willen. Nun aber verkünden wir, dass ER auferweckt worden sei – gerade darum, dass der so lästige und quere Weg Jesu als der von Gott gewollte erwiesen wird.

 

Wir können heute nur diese Worte hören und uns beunruhigen lassen ob der Gegebenheiten, in denen wir leben. Es gibt so viel Lazarus in unserem Umfeld. Es gibt so sehr viel mehr Lazarus in der ganzen Welt. Und es gibt Reiche, solche, die immer wieder zur Neuorientierung aufgerufen werden. Wenn wir einmal von dieser Beunruhigung erfasst sind, wird sie uns nicht loslassen. Die Wirklichkeit lehrt, dass wir manchmal ein Leben brauchen, um in diese Entschiedenheit der Zuwendung Gottes zu den Armen zu wachsen. Es ist tröstlich und motivierend, das nicht alleine zu tun.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

26. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 29.09.2013
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

als Exequien für Wilma Köhnen

 

Freitag, den 04.10.2013
um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

anschließend Bibelgespräch im Sälchen des Pfarrhauses

 

27. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 06.10.2013
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollete: LYSKIRCHENSonntag

 

 

Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Dienstag, den 01.10.2013

um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Kindermesse
in Maria im Kapitol
Kasinostrasse 6
50676 Köln
jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Kult und Diakonie

Über die Jahre hin hat die Liturgie in Maria Lyskirchen eine eigene Prägung erfahren. Sie ist ganz dem Ritus entsprechend und hat darin eine eigene Form der Lebendigkeit gefunden. Die betonte Beschäftigung mit der Heiligen Schrift hat auch diesen Teil unseres Lebens hier geformt. Ebenso sind wir – ich glaube, durch den Geist – geführt worden zur Berührung mit der gelebten Diakonie. Das Notel ist für uns ein Name dieser Berührung und Inspiration unseres Glaubens geworden.

Die Diakonie war in den Anfängen der Kirche ein selbstverständlicher Bestandteil der Liturgie. Ohne das Wissen um die Armen, ohne die Kollekte in Form von Naturalien für die Armen war eine Gottesdienstfeier nicht denkbar.

Im Laufe der Kirchengeschichte haben sich diese beiden Teile gelebten Glaubens, Gottesdienst und Caritas, voneinander entfernt. Es blieb die Arbeit der Caritas und davon weitestgehend gelöst die Feier des Kultes.

Der Eucharistische Kongress im Juni war Anlass, sich neu mit der Gottesdienstfeier und der Diakonie zu beschäftigen. Es scheint an der Zeit und möglich, dass wir diese selbstverständliche Verbindung zwischen Kult und Diakonie in unserer Gottesdienstfeier sichtbar machen. Daher lade ich ein, dass wir mit Interessierten zusammen überlegen, wie das gehen kann. Zu denken ist – wie in der ursprünglichen Kirche -, dass es eine Kollekte in der Messfeier gibt, in der bewusst Naturalien für die Armen zum Altar gebracht werden – statt der Sammlung mit dem Körbchen. Das könnten die Kuchen sein, die für die Obdachlosen sonntäglich mitgebracht werden. Das könnte Kaffee sein, der für Einrichtungen für Bedürftige gebraucht wird ... da eine geeignete und vor allem praktizierbare Form zu finden, wird Aufgabe des gemeinsamen Nachdenkens sein.

Alle, die interessiert sind, an dieser Frage mitzudenken, sind zu einem Treffen am Sonntag, 13.10.2013 um 16 Uhr im Sälchen des Pfarrhauses eingeladen. Dann ist auch nahtlos und zugleich genügend Zeit, sich auf den Gottesdienst am Abend einzustellen.

 

Gratulation

Dr. Jochen Keysberg (Vorstand Bilfinger SE), Benjamin Marx, Werner Dacol (Geschäftsführer AACHENER), Florian Mausbach (Präsident Bundesamtes Bauwesen, Raumordnung a.D.) und Cornelia Yzer (Senatorin fü
Dr. Jochen Keysberg (Vorstand Bilfinger SE), Benjamin Marx, Werner Dacol (Geschäftsführer AACHENER), Florian Mausbach (Präsident Bundesamtes Bauwesen, Raumordnung a.D.) und Cornelia Yzer (Senatorin für Wirtschaft im Senat Berlin) Foto TAGESSPIEGEL

Herr Benjamin Marx und die Aachener Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft haben für unsere hiesigen Ohren ‚in aller Stille’ den hoch angesehenen Julius Berger – Preis erhalten. Das ist der Architekturpreis für Stadtentwicklung in Berlin 2013. Als preiswürdig angesehen wird die beispielhafte Wohnanlage in der Harzer Straße in Berlin. Aus einem sehr verkommenen Wohnprojekt, in dem auch viele Roma Familien ausgebeutet hausen mussten, ist in großer Schnelligkeit ein modellhaftes Wohnprojekt geworden – auch für Roma-Familien. Es ist ein Beispiel gelungener Integration und Inklusion geworden, das weltweit Beachtung fand. Politiker und Menschen im sozialen Dienst, Kirche und staatliche Behörden haben mit großer Achtung dieses einmalige Projekt mitverfolgt. Geistlich gesprochen hat Herr Marx hier eine Aufgabe gestaltet, die einer Berufung folgt und durch den Geist sich tragen ließ und weiterhin lässt. Ein Segen, dass die Aachener dieses Projekt mit ihrer Kraft stemmen wollte und konnte.

Aaron freut sich, vergessen die Zeit, als Müll und Ratten hier das Bild dominierten.
Aaron freut sich, vergessen die Zeit, als Müll und Ratten hier das Bild dominierten.

Das Geheimnis des Gelingens liegt im Wissen, dass man in Würdigung der Solidarität des gemeinsamen Menschseins, d.h. auf Augenhöre, im Aufeinanderhören, im Schaffen von Lebensraum Großes und Heilsames wirken kann.

In diesem Kontext hat Herr Marx viel Anerkennung aus Politik und Sozialwesen ausgesprochen bekommen.

Der Architekturpreis für Stadtentwicklung in Berlin 2013 würdigt zudem das großartige Gelingen einer Sanierung eines Wohnobjektes, das an Würde und Aussehen alles verloren zu haben schien.

 

Rainer Kardinal Woelki weihte die Wohnanlage am 14.09.2012 ein.
Rainer Kardinal Woelki weihte die Wohnanlage am 14.09.2012 ein.

Sehr gerne auch aus der Gemeinde, der Herr Marx über Jahrzehnte hin auch intensiv verbunden ist, herzlichen Glückwunsch für diese Form der Anerkennung durch den Julius Berger – Preis. Crina, das Roma-Mädchen, das 2012 in die Krippe kam, ist ein bleibendes Zeichen der Verbindung zwischen dem Projekt Harzer Str. in Berlin und Maria Lyskirchen.

 

Das Preisgeld übrigens hat Herr Marx zum Grundstock werden lassen eines Vereins, der sich um einen deutsch-rumänischen Jugendaustausch kümmern will. Europa des Westens wurde das, was heute Europa ist, nicht zuletzt auch durch Werke wie den Deutsch-Französischen Jugendaustausch...

 

Herzliche Glückwünsche und Segen auf dem,

was da geschaffen wurde und wird.

Matthias Schnegg

 

INFO: Julius Berger

Julius (Juda) Berger (* 22. September 1862 in Zempelburg, Westpreußen; † 13. Juli 1943 in Theresienstadt)
Julius (Juda) Berger (* 22. September 1862 in Zempelburg, Westpreußen; † 13. Juli 1943 in Theresienstadt)

Vor mehr als 150 Jahren wurde Julius Berger geboren, Gründervater einer der drei Vorgängergesellschaften von Bilfinger.

 

Nachdem die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht übernommen hatten, erging es Julius Berger wie vielen anderen jüdischen Unternehmern. Unter dem Druck antisemitischer Propaganda trat er Ende 1933 als Vorstandsvorsitzender seiner Firma zurück. Zwei seiner Töchter wanderten nach Uruguay aus, den Sohn einer verstorbenen Tochter brachte er in der Schweiz in Sicherheit. Im September 1942 wurden Flora und Julius Berger ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo sie an Hunger und Entkräftung starben. Noch wenige Wochen vor der Deportation notierte Berger: „Ich habe nicht angenommen, dass ich, der ich in Deutschland geboren und erzogen wurde … und für das deutsche Wirtschaftsleben schon von jungen Jahren an eine erfolgreiche Tätigkeit ausübte, mein Vaterland würde verlassen müssen. Aus diesem Grunde habe ich die Auswanderung für mich und meine Frau nicht betrieben.“

Rosenkranzgebet

Es ist sehr schön, dass sich wieder Menschen bereitgefunden haben, einmal in der Woche in Maria Lyskirchen den Rosenkranz zu beten – um den Frieden und für die Verständigung der Religionen und Kulturen. Das Rosenkranzgebet wird wieder aufgenommen am, 10. Oktober. Neu ist die Uhrzeit: Nicht mehr 18 Uhr, sondern 15 Uhr wird dann donnerstags hier der Rosenkranz gebetet. Beter sind herzlich willkommen!

Am 16. November ab 19 Uhr
wird der 2. Teil des Buches
‚In der Wüste’ (Numeri)
gelesen.
Das, damit Sie sich
den Termin vormerken können.

Fluthilfe St. Antonius Chemnitz

Die vom Hochwasser in Chemnitz geschädigte Kirchengemeinde St. Antonius hat sich in einem ausführlichen Brief für unsere Hilfe (970 €) bedankt. Sehr gerne gebe ich diesen Dank an alle, die geben konnten, weiter. Die Solidarität mit der Not ist ein lebendiges Zeugnis, dass wir zusammengehören.

Einladung Notel

Das Evangelium auf Kölsch

Rolly Brings & Bänd

Benefizveranstaltung für das NOTEL

Herzliche Einladung!

 

     Rolly Brings und Bänd

Samstag,12. Oktober
um 15.00 Uhr

 

  Notel, Victoriastr. 12 in 50668 Köln

 

Evangelium auf Kölsch

   Lesung und Gesang

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

PS: Die Veranstaltung wird am 5. Dezember
in Lyskirchen wiederholt!

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Rege quod est devium.

Veni, Sancte Spiritus, Flecte quod est rigidum, Fove quod est frigidum, Rege quod est devium.
Veni, Sancte Spiritus, Flecte quod est rigidum, Fove quod est frigidum, Rege quod est devium. *

Vom kommenden 1. bis 3. Oktober tagen erstmals die acht Kardinäle, die Papst Franziskus am 13. April, einen Monat nach seiner Wahl, ernannte, um ihn bei der Reform der Römischen Kurie und bei der Leitung der Kirche zu beraten. Der Termin war bereits im April gleichzeitig mit der Ernennung festgelegt worden.

 

Vatikansprecher Pater Federico Lombardi bezeichnete den achtköpfigen Rat gegenüber Journalisten als G8. Gruppe der Acht werden seit 1998 die acht größten westlichen Industrienationen einschließlich Japan und Rußland genannt, deren Staats- und Regierungschefs sich regelmäßig zu Konsultationen treffen. Da es sich um Kardinäle handelt, und um Verwechslungen zu vermeiden, scheint die Bezeichnung C8, C für Cardinales, treffender.

 

Die C8 sind Erzbischof Reinhard Kardinal Marx von München-Freising (Europa), Erzbischof Laurent Kardinal Monswengo von Kinshasa (Afrika), Erzbischof Oswald Kardinal Garcias von Bombay (Asien), Erzbischof George Kardinal Pell von Sidney (Ozeanien), Erzbischof Sean Patrick O’Malley von Boston (Nordamerika), Erzbischof Oscar Kardinal Rodriguez Maradiaga von Tegucigalpa (Mittelamerika), Francisco Javier Kardinal Errazuriz Ossa, emeritierter Erzbischof von Santiago de Chile (Südamerika) und Giuseppe Kardinal Bertello, Präsident des Governatorats des Vatikanstaates (Römische Kurie). Kardinal Bertello war früher unter anderem auch Apostolischer Nuntius in Mexiko. Kardinal Bertello gehört zu den von Papst Franziskus bevorzugten Kreis vatikanischer Diplomaten, die Spanisch sprechen und in Lateinamerika zu tun hatten.

 

Koordinator der C8 ist Kardinal Maradiaga. Sekretär des achtköpfigen Beratergremiums ist Bischof Marcello Semeraro von Albano bei Rom.

* Komm, heiliger Geist,

Beuge, was starr ist,

Wärme, was kalt ist,

Lenke, was vom Weg weg ist.

Die 'Beförderten' sprechen alle spanisch, die Sprache Argentiniens

Altersgründe können es nicht gewsesen sein, der Nachfolger ist 3 Jahre älter ...
Altersgründe können es nicht gewsesen sein, der Nachfolger ist 3 Jahre älter ...

 

  • Papst Franziskus hat wichtige Personalentscheidungen getroffen. Er ernannte den bisherigen Präfekten der Kleruskongregation, Kardinal Mauro Piacenza (69), zum Großpönitentiar beim Gnadengerichtshof, der Apostolischen Pönitentiarie. Als Präfekten der Klerus-Kongregation ernannte der Papst den bisherigen Präsidenten der Diplomatenakademie, Erzbischof Beniamino Stella (72).
  • Giampiero Gloder ernannte der Papst zum neuen Präsidenten der Päpstlichen Diplomatenakademie und zum Erzbischof.
  • Gleichzeitig bestätigte Franziskus den Präfekten der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, in seinem Amt.

'Da ist wohl etwas schief gelaufen ...'

  • Am 26. Juni 2012 wurde Erzbischof Augustine Di Noia OP von Paps, Benedikt XVI. zum Vize-Präsidenten der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei ernannt. Er sollte auch im Auftrag des damaligen Präfekten der Glaubenskongregation William Joseph Kardinal Levada, der zugleich als Präsident von „Ecclesia Dei“ fungiert, die Einigungsbemühungen mit der traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X. koordinieren. Papst Franziskus ernannte Joseph Augustine Di Noia am 21. September 2013 zum beigeordneten Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre, eine Stelle die neu geschaffen wurde.

Die Bemerkungen des Papstes ...

Aus dem Vatikan wird von zwei schlagfertigen Wortmeldungen, die Papst Franziskus über seine beiden wichtigsten Mitarbeiter an der Römischen Kurie machte berichtet. Am Montagvormittag traf sich der Papst mit dem Klerus seiner Diözese Rom. Das Treffen fand in der Lateranbasilika statt.

 

Die Begegnung hinter verschlossenen Türen dauerte mehr als zwei Stunden. Zusammenfassende Berichte der Papstworte wurde einige Stunden später vom Osservatore Romano und Radio Vatikan veröffentlicht.

 

In keinem der beiden Berichte waren jedoch die beiden Wortmeldungen enthalten. „Der erste Scherz war ernst und schneidend. Der zweite ironisch“, so heißt es aus dem Vatikan.

 

Als ein Priester eine der fünf Fragen formulierte, die dem Papst gestellt werden durften, sprach er von der Wichtigkeit der Armen in der Seelsorge und machte eine positive Anmerkung zur Befreiungstheologie und zur wohlwollenden Haltung des Präfekten der Glaubenskongregation Kurienerzbischof Gerhard Ludwig Müller dieser gegenüber. An dieser Stelle unterbrach der Papst den Priester und ließ ihn seine Frage nicht zu Ende formulieren. Der Papst sagte: „Das denkt Müller, das ist das, was er denkt.“

 

Die zweite Aussage des Papstes war ein „Pfeil“ gegen den noch amtierenden Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, der Mitte Oktober von Kurienerzbischof Pietro Parolin abgelöst wird. Als ein Priester sich darüber lustig machte, dass manche der Meinung seien, die Kirche, sei „eine, heilige, katholische und salesianische“ Kirche, lachte der Papst und legte noch nach: „Die eine, heilige, katholische und salesianische, wie Kardinal Bertone sagt“.

 

Müller schrieb das Buch „An der Seite der Armen – Theologie der Befreiung“, Bertone ist Mitglied im Salesianer Orden
Müller schrieb das Buch „An der Seite der Armen – Theologie der Befreiung“, Bertone ist Mitglied im Salesianer Orden
Ohne Gewähr lyskirchen