Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
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    und Donnerstag:
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 28.07.2013
Der  28. Juli ist der 209. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 156 Tage  bis zum Jahresende.

Clemens August Kardinal Graf von Galen (* 16. März 1878 in Dinklage, † 22. März 1946 in Münster, Westfalen; war von 1933 bis 1946 Bischof von Münster.. Er wurde 1946 zum Kardinal ernannt und 2005 seli
Clemens August Kardinal Graf von Galen (* 16. März 1878 in Dinklage, † 22. März 1946 in Münster, Westfalen; war von 1933 bis 1946 Bischof von Münster.. Er wurde 1946 zum Kardinal ernannt und 2005 seliggesprochen.

28.7.1941: Bischof gegen Nationalsozialisten

Der Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen, wandte sich in einer kritischen Predigt gegen die Enteignung von Kirchenbesitz und Rechtsbeugung durch die Nationalsozialisten. Außerdem prangerte er das so genannte "Euthanasieverfahren" an und erstattete beim Polizeipräsidenten von Münster Strafanzeige gegen die Nationalsozialisten wegen des Mordes an geistig Behinderten. Die Predigten wurden als Kopien in Deutschland verbreitet und später von den Alliierten in Flugblättern auszugsweise vervielfältigt. Hitler stoppte nach der Predigt offiziell die so genannte "T4-Aktion" (nach der Zentralstelle der Euthanasie-Behörde am Tiergarten 4 ) zur Tötung "unwerten Lebens". Inoffiziell wurde die Ermordung Behinderter forciert.

Es sagte Immanuel Kant

(1724 - 1804), deutscher Philosoph

Das Vorurteil ist recht für den Menschen gemacht, es tut der Bequemlichkeit und der Eigenliebe Vorschub, zweien Eigenschaften, die man nicht ohne die Menschheit ablegt.

„Liebe Bischöfe, bitte entschuldigt, aber ...“

Zitat der Woche:

Ich will ein Durcheinander!
Ich will Bewegung in den Diözesen.
Ich will, dass die Kirche den Menschen näherkommt. Ich will den Klerikalismus abschaffen, das Irdische, dieses sich Abschotten in uns selbst, unseren Pfarreien, Schulen und Strukturen"

 

Papst Franziskus am 26.07.2013
auf dem Weltjugendtreff in Rio

Bittet, dann wird euch gegeben

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat. Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung. Dann sagte er zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote; denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts anzubieten!, wird dann etwa der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen, und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben? Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht. Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet, oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.

 

Lk 11, 1-13

Maßgebend

(zu Lukas 11,1-13)

In der Erzählung des gesamten Lukasevangeliums sind wir weiter ‚auf dem Weg‘. Ziel ist Jerusalem, der Ort der Vollendung der Sendung Jesu. Jerusalem ist für die zum Glauben Gekommenen auch der Ort von Tod und Auferweckung Jesu. Jesus als den Messias zu bekennen ist die Grundlage des Glaubens. Dieser Glaube braucht immer wieder Nahrung. In der Episode Jesu bei Martha und Maria wurde unterstrichen, wie bedeutend es ist, das Wort zu hören. Dieses Hören braucht eine Ausdrucksform der Beziehung zu Gott und seinem Messias. Das Gebet wird uns als Ausdruck der Liebe zu Gott bekundet.

 

Immer wieder weist das Lukasevangelium darauf hin, dass Jesus betet. Nun treten seine Schüler an ihn heran und bitten um ein Gebet. Die Jünger des Täufers Johannes sind offenkundig in die Gebetslehre ihres Meisters gegangen. Die Schüler Jesu bitten um ein Gebet, das ein alle Glaubenden verbindendes Gebet wird. Lukas hat es uns in der kurzen Form überliefert. Anders Matthäus, der das Gebet erweitert hat. Die Fassung des Matthäus ist schließlich Bestandteil unserer Liturgie geworden.

 

Jesus gibt den Schülerinnen und Schülern das ihnen spezifische Gebet. Es ist sowohl das Gebet der/des Einzelnen, aber auch das Gebet der Gemeinde. Zentrale Glaubensinhalte sind darin. Das ‚Vater‘-Gebet wird zum Maß der glaubenden Gemeinde. Es ist ein Gebet, das ganz in jüdischer Tradition eingebunden ist. Es trägt noch keine spezifisch christologischen Züge.

 

Das Gebet beginnt mit der Anrede ‚Vater‘ (bei Lukas nicht: Unser Vater!) Die Beziehung Jesu zum Vater ist einzigartig. Lukas vermeidet an dieser Stelle, dass Jesus und seine Schüler vom gemeinsamen ‚unser Vater‘ sprechen. Mit der Anrede als Vater wird ausgesprochen, dass er der Schöpfer allen Lebens ist, dass er von sich aus die Sorge für dieses Leben übernommen hat. Alles, was lebt, ist auf ihn angewiesen. Dies bedeutet aber keine knechtende Abhängigkeit. Es ist an eine besondere Form der Nähe und Verbundenheit zu denken. Von dieser Leben erhaltenden Verbindung dürfen die Betenden ausgehen.

 

Nach der Anrede folgen zwei ‚Du-Bitten‘. In diesen stellt der Betende dar, was er sich sehnlich von Gott erwartet. Die erste Bitte spricht: ‚Geheiligt werde dein Name‘. Das kann (und muss) nicht der Mensch tun. Gott selber möge dazu beitragen, dass er im Leben der Menschen gebührend ‚zum Zuge‘ kommt, verherrlicht werde. Mit der Offenbarung seines Namens hat Gott etwas von seinem Wesen kundgetan. Er ist der eine und einzige Gott; keine Götter, Mächte und Gewalten haben neben ihm Bestand. Damit verbunden ist die Aufforderung an die Betenden, dass sie auch niemanden neben diesem Gott verehren mögen. Wenn nun darum gebetet wird, dass Gottes Name geheiligt werde, dann liegen darin die Bitte um Schutz des Lebens und die Bitte, diesem Gott in der eigenen Lebenshaltung gerecht zu werden.

 

Die Bitte um das Kommen des Reiches schließt sich an. Es geht um das Herrsein Gottes in seiner Schöpfung. Die Menschen im Umfeld Jesu begreifen, dass mit Jesus die Gottesherrschaft begonnen hat. Die Vollendung steht aus. Die Worte und Taten Jesu bezeugen, wie konkret diese Herrschaft Gottes aussieht. Die Betenden bitten, dass sich dieses Herrsein Gottes mehr und mehr vollende. Auch das bleibt das Werk Gottes selber. Daher die Bitte an das Du Gottes.

 

Nach den beiden ‚Du‘-Bitten folgen drei ‚Wir‘-Bitten. Die erste bittet Gott um das, was an Lebens-Mittel für den Tag (wenn das Gebet am Morgen gebetet wird) oder für den kommenden Tag (wenn es in einem Abendgebet erbeten wird) nötig ist. Die Bitte um das tägliche Brot meint das, was der Mensch notwendig zum Leben eines Tages braucht. Das kann je Person anders sein, es soll aber gewährleistet sein, dass das individuell nötige Existenzminimum von Gott geschenkt sei. Zur Zeit Jesu war für die Mehrzahl der Menschen eine sichere Mahlzeit keine Selbstverständlichkeit. Zehrender Hunger ist auch ein Grund, in seinem Verhältnis zu Gott angefragt zu sein.

 

Für uns heute Betenden ist es die Bitte, dass uns gegeben sei, was wir zum täglichen Leben brauchen. Auch in unseren Breitengraden gibt es Menschen, für die diese Bitte existentiell ist. In der Bitte ist aber inbegriffen, dass der Mensch sicher sein kann, dass Gott seine Sorge um das Alltägliche nicht vernachlässigt – gegeben auch durch Menschen, die darum Sorge tragen.

 

Ebenso existentiell ist die zweite Bitte: um den Erlass der Sünden. Der Mensch erlebt sich immer wieder unvollkommen angesichts der Vollkommenheit Gottes. Es geht dabei nicht um eine moralische Vollkommenheit. Es geht um die Liebe. Von Gott glauben wir, dass es eine durch nichts getrübte oder in Frage gestellte Liebe ist. Als Menschen wissen wir, wie begrenzt unsere Fähigkeit der Liebe immer wieder sein kann. Die Sünde (anders bei Mt, der von Schuld auch im Sinne der Schulden spricht) ist Ausdruck des Misstrauens gegen die uns gegebene Liebe Gottes. Vielfältig sind diese Formen des Misstrauens. Offensichtlich wissen sich auch Schülerinnen und Schüler Jesu und die Gemeinde des Lukas von diesen Sünden erfasst. Es sind Sünden gegen Gott und gegen die Mitmenschen. Wer je in Sünde sich verstrickt findet, weiß, wie existentiell bedrohlich und Leben abschneidend diese Schuld sein kann.

 

Diese Bitte im ‚Vater-Gebet‘ geht davon aus, dass der Sünder immer wieder auf die Vergebung Gottes setzen darf. Das übersteigt oft genug menschliches Verstehen, weil wir im Vergeben immer wieder auch an Grenzen des uns Zumutbaren kommen. Die Bitte um den Erlass der Sünde wird daher im Gebet des Lukas eng verknüpft mit einer Selbstverpflichtung. Wer Vergebung geschenkt bekommt (und das gilt im Verständnis des Evangeliums für alle Glaubenden), der ist gehalten, sich selbst als Vergebender seinen Mitmenschen gegenüber zu erweisen. Wir wissen, wie schwer auch das sein kann. Umso gewichtiger, dass diese Bitte im Gebet des Herrn ihren Niederschlag gefunden hat.

 

Das ‚Vater-Gebet‘ schließt ab mit der Bitte, nicht in Versuchung gebracht zu werden. Es ist eine Fehldeutung, an dieser Stelle Gott als den zu sehen, der Lust am Versuchen hat. Diese letzte Bitte geht vielmehr von einer sehr realistischen Erkenntnis aus: Wir sind immer wieder den widergöttlichen Mächten ausgesetzt. Wir trauen mehr dem eigenen Wollen, wir trauen mehr den eigenen Kräften, wir trauen mehr der selbst gestalteten Sicherheit, wir trauen mehr dem eigenen Besitz, wir trauen vielleicht mehr anderen Gott–ähnlichen Mächten und Gewalten. Die Versuchung ist gegeben, Gott nicht wirklich zu trauen und ihm unser Leben in allen Bedürftigkeiten anzuvertrauen. Für die Gemeinde des Lukas gab es konkrete Bedrängnisse, Anfeindungen, Verfolgungen um ihres Glaubens willen. Für uns mag es auch Zweifel, Bedrängnisse, Nöte, zerstörerische Kräfte in den Strukturen der Gesellschaft und der Kirche geben, die die Versuchung nahelegen, sich des Vertrauens auf Gott zu entziehen. Auch hier wird die Bitte existentiell: Gott, bewahre uns davor, dass wir den Versuchungen unterliegen, deinem Namen nicht mehr die Ehre zu geben und deinem Reich keine Lebenskraft für uns zuzutrauen. Das Gebet des Herrn fasst in kurzer Form zusammen, was uns in der Beziehung mit Gott lebensnotwendig ist – und dass Gott uns jeden Tag neu gebe, was uns im Glauben stärkt und wachsen lässt.

 

In den dem Gebet folgenden Textteil wird den Glaubenden Mut zugesprochen, im Gebet zu bleiben. Das Gleichnis vom Freund, der sich nächtens etwas borgen will, wird zur Anleitung für das Gebet. Der Betende möge sich nicht zurückhalten, Gott mit dem zu ‚belästigen‘, was in seinem Leben Not tut. Das Evangelium spricht die Ermutigung aus, dass wir ihn mit unseren Anliegen immer wieder ins Gebet nehmen. Wir sind uns dabei – nicht zuletzt aus teils erschöpfenden Erfahrungen – nicht immer sicher, dass dieses Beten etwas ‚nützt‘. Jesus ermutigt, zu bitten, zu suchen, anzuklopfen.

 

Wir bitten und wenden uns Gott zu. In manchem Anliegen sind wir verwirrt, ohne Orientierung. Wir suchen – auch betend – Gott. Das Bild des Anklopfens denkt an die Gemeinschaft mit Gott, an die Bitte, in die Sphäre des Reiches Gottes eintreten zu können. Das ist nicht nur ein jenseitsbezogener Wunsch. Das Reich Gottes ist ebenso erdkonkret.

 

In den Versen 11-13 wird das Bild des (gütig und liebend sorgend gedachten) Vaters wieder aufgegriffen – so, wie in der Anrede des Gebetes grundgelegt. Kinder (in menschlichen Verhältnissen) können sich darauf verlassen, dass ein (guter) Vater auf die Bitte des Kindes nichts Zerstörerisches gibt – statt Fisch eine Schlange, statt Ei einen Skorpion.

 

Am Ende unseres Textes steht der Gegensatz Gott und Mensch. Nur in der Relation zu Gott ist der (sündige) Mensch ‚böse‘. Die Gleichnisgeschichten haben gezeigt, dass aber auch dieser ‚böse‘ Mensch seinen Kindern gegenüber Gutes tut. Um wie viel mehr darf der Mensch darauf bauen, dass Gott den Menschen gibt, was sie brauchen. Was sie brauchen in existentieller Not, was sie brauchen in der Gefahr des Weggehens von Gott, was sie brauchen in der Bedrängnis um ihres Glaubens willen. Was sie brauchen, das ist die Lebenskraft Gottes, der Heilige Geist. Der wird denen zugesagt, die den Vater im Himmel bitten – täglich für das Tägliche. Gelernt haben die Schülerinnen und Schüler das Gebet durch Jesus – auf dass sie sich der Quelle ihres Lebens vergewissern – für jeden Tag. Wir werden selbst immer neu in die Schule des betenden Jesus gehen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Sonntag, den 28.07.2013

17. SONNTAG IM JAHRESKREIS

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Freitag, den 02.08.2013

um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

anschl. Bibelgespräch

 

Samstag, den 03.08.2013
um 10.30 Uhr Trauung des Brautpaares
Melina Reitz und Dr. Thomas von Dungen

um 15.00 Uhr Taufe des Kindes Katharina Köhler

 

Sonntag, den 04.08.2013

18. SONNTAG IM JAHRESKREIS

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Dienstag, den 30.07.2013

Donnerstag, den 01.08.2013

jeweils um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Messfeier und Bibelgespräch jeden Freitag

Bibelgespräch

Freitags nach der Messfeier um 18 Uhr in der Krypta ist die Gelegenheit, sich über einen Schrifttext der Liturgie des dann folgenden Sonntags miteinander auszutauschen. Dieses ‚Bibelgespräch’ ist keine feste Gruppe. Wer gerade dabei sein will, kann sich jeden Freitag neu entscheiden. Das Gespräch endet um 20 Uhr. Ort ist das Sälchen im Pfarrhaus.

Sie sind eingeladen.

Historische Glasmalereien

Die Rückkehr der historischen Glasmalereien im Nordseitenschiff wird in den kommenden 3-4 Wochen möglich sein. Endlich konnte die Ergänzung der Maternusscheibe vollendet werden. Das Foto zeigt die eindrückliche Arbeit. Es ist immer die Kunst bei Ergänzungen, dass das Gesamtbild stimmig ist, ohne dass man die originalen und die ergänzenden Teile nicht mehr auseinanderhalten könnte. Wir dürfen uns freuen, wenn mit den Glasmalereien ein wesentlicher Bestandteil unserer kunstvollen Kirche wieder komplett sein wird. (Zum Vergrößern "klicken" Sie das Maternusbild an)

Kirchenempfang

WILLKOMMEN, in einer romanischen Kirche ...
WILLKOMMEN, in einer romanischen Kirche ...

Auf den Aufruf zum Kirchenempfang für Maria Lyskirchen haben sich bisher 3 Frauen gemeldet. Das ist ein guter Anfang. Wir werden damit beginnen. Die Erfahrung, willkommen geheißen zu sein, tut den meisten Besuchenden gut. Gerade jetzt im Sommer ist fast immer jemand in der Kirche.

 

Beim Kirchenempfang können Sie gerne noch mitmachen. Gedacht ist, freitags, samstags und sonntags einen solchen Empfang zu ermöglichen. Dazu wird es Pläne geben, in die Interessierte und Bereite sich eintragen können, wann es gerade für Sie passt – das zu jedem Datum neu.

 

Die Aufgaben des Empfangs: Sie sind einfach da. Meist werden Sie von Besuchenden angesprochen. Sie können Postkarten mit Motiven der Kirche und unseren kleinen Kurzführer anbieten. Wir beginnen diesen Dienst mit dem August 2013. Interessierte können jederzeit dazukommen. Die Bereitschaft können Sie auch unter schnegg@lyskirchen.de bekunden. Die Listen mit den Zeiten liegen in der Sakristei aus.

Konzert des Ensembles Alexandre

Im Juli war das Konzert angekündigt, aber die Erkrankung eines Ensemblemitgliedes machte die Aufführung unmöglich. Das Konzert soll nur am Sonntag, 25. August um 20.15 Uhr (nach der Abendmesse) aufgeführt werden. Dabei wird die neue CD vorgestellt. Zu hören sind Werke von Fauré, Franck, Liszt, Guilmant und weiteren.

 

Es musizieren Harfe, Harmonium und Gesang. Die Qualität der Musik wird reizen, auch bei diesem Konzert mit dabei zu sein. Herzlich willkommen!

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

" Hier in Rio, da wird es Aufsehen geben, hier in Rio, ja. Ich will aber, dass der Weltjugendtag auch für Aufsehen in Euren Bistümern sorgt, ich will, dass ihr aus den Diözesen herausgeht, dass die

Die Predigt von Papst Franzikus im Wortlaut, nach Radio Vatikan vom 25.07.2013 vor argentinischen Jugendlichen in Rio de Janeiro in der Sankt-Sebastians-Kathedrale im Wortlaut.

 

Danke, danke, dass ihr hier seid, danke, dass ihr hierhergekommen seid… Danke an all die, die hier in der Kirche sind, aber herzlichen Dank auch an alle, die draußen vor der Kirche sind, an die –wie man mir sagt – 30.000 die draußen bleiben mussten, im Regen. Ich grüße sie von hier… Danke für dieses Zeichen der Nähe, danke, dass ihr zum Weltjugendtag gekommen seid. Ich habe mit Doktor Gasbarri gesprochen, der diese Reise hier organisiert, und ihn gebeten, im Programm doch noch etwas Platz für ein Treffen mit Euch zu finden – und in nur einem halben Tag hat er alles organisiert. Ich möchte ihm öffentlich danken für alles, was er heute möglich gemacht hat.

 

Ich möchte Euch gerne sagen, was ich mir als Konsequenz für diesen Weltjugendtag wünsche: Ich hoffe, dass er Aufsehen erregt. Hier erregt er Aufsehen, das ist sicher. Hier in Rio, da wird es Aufsehen geben, hier in Rio, ja. Ich will aber, dass der Weltjugendtag auch für Aufsehen in Euren Bistümern sorgt, ich will, dass ihr aus den Diözesen herausgeht, dass die Kirche auf die Straßen geht und dass wir uns gegen sämtliche Weltlichkeit verteidigen: gegen den Stillstand, gegen die Bequemlichkeit, gegen den Klerikalismus und gegen all das, was uns zu verschlossenen Menschen macht. Die Pfarreien, die Schulen, die Einrichtungen, sie alle sind dazu da, nach draußen zu gehen… Wenn sie das nicht tun, dann werden sie zu Nichregierungsorganisationen und die Kirche kann keine Nichregierungsorganisation sein. Die Bischöfe und Priester mögen mir verzeihen, wenn das zu Verwirrung führen sollte – aber das ist mein Rat. Danke für alles, was Ihr tun könnt.

 

Schaut, ich bin der Meinung, dass die Weltgesellschaft aktuell über ihre Grenzen hinausgeschossen ist, sie ist über ihre Grenzen gegangen, weil sie einen solchen Kult des Geldes geschaffen hat. Jetzt bekommen wir diese Philosophie und diese Praxis der Ausgeschlossenheit von den zwei Polen des Lebens, die eigentlich die Hoffnung der Völker darstellen, zu spüren: Zum Einen ist das, natürlich, die Ausgeschlossenheit der Senioren. Man könnte fast glauben, es gebe da eine Art versteckter Euthanasie, also damit meine ich die Tatsache, dass sich keiner um die Senioren kümmert. Aber es ist auch eine „kulturelle Euthanasie“, denn man lässt alte Menschen nicht zu Wort kommen und man lässt sie nicht handeln. Das zweite ist der Ausschluss der Jugend. Die Jugendarbeitslosigkeit ist sehr hoch, wir stehen vor einer Jugend, die keine Erfahrung hat, was die Würde bedeutet, die man durch Arbeit verdient. Diese Gesellschaft hat uns dahin geführt, dass die zwei Spitzen, die unsere Zukunft sind, von der Gesellschaft ausgeschlossen sind. Deshalb müssen die jungen Leute jetzt hervortreten, sie müssen sich geltend machen, sie müssen für die Werte kämpfen, für diese Werte müssen sie kämpfen! Und die Senioren, die müssen den Mund aufmachen, sie müssen reden und uns lehren! Gebt uns die Weisheiten der Völker weiter!

 

An das argentinische Volk wende ich mich mit einer Bitte: Ich bitte Euch, von ganzem Herzen darum, liebe Senioren: Seid nicht weniger als die „kulturelle Reserve“ unseres Volkes, eine Reserve , die Gerechtigkeit weitergibt und die Geschichte, die Werte weiter gibt und das Gedächtnis des Volkes. Und auch an die Jugendlichen habe ich eine Bitte: Stellt Euch nicht gegen die Senioren, sondern lasst sie reden, hört ihnen zu und geht voran. Aber seid Euch dessen bewusst, denkt daran: Ihr Senioren und Ihr Jugendlichen, in diesem Moment da seid ihr beide gleich verdammt: Verdammt dazu, ausgeschlossen zu sein von der Gesellschaft. Aber: Lasst Euch nicht ausschließen! Ist das klar?! Dafür, davon bin ich überzeugt, müsst Ihr Euch einsetzen.

 

Der Glaube an Jesus Christus ist kein Scherz, es ist eine sehr ernsthafte Sache. Es ist ein Skandal, dass Jesus Christus sich zu einem von uns gemacht hat! Es ist ein Skandal, dass er am Kreuz gestorben ist. Es ist ein Skandal: Der Skandal des Kreuzes. Das Kreuz sorgt immer noch für Aufsehen. Aber es ist der einzige sichere Weg: Der Weg des Kreuzes, der Weg Jesu, das was die Inkarnation Jesu ist. Ich bitte Euch, „verwässert“ den Glauben an Jesus Christus nicht. Trinkt von mir aus Orangensaft, Apfelsaft, Bananensaft – aber bitte, keinen verwässerten Glauben.

 

Der Glaube ist ganz und einzig, man verwässert ihn nicht. Es ist der Glaube an Jesus. Es ist der Glaube an den menschgewordenen Sohn Gottes, der mich geliebt hat und für mich gestorben ist. Also: Sorgt für Aufsehen, kümmert Euch um die Extreme der Gesellschaft – wo die Jungen und die Alten sind – lasst Euch nicht ausschließen und schließt die Senioren nicht aus. Das zweite: Verwässert den Glauben an Christus nicht. Das dritte: die Seligpreisungen. „Was soll ich tun, Vater? – Lies die Seligpreisungen, das wird dir gut tun! Wenn du es ganz genau wissen willst, lies Matthäus 25, das ist der Text, nach dem wir gerichtet werden. Mit diesen zwei Dingen habt ihr einen Handlungsplan: Die Seligpreisungen und Matthäus 25, mehr braucht Ihr nicht lesen. Ich bitte Euch darum von ganzem Herzen. Gut. Ich danke Euch für Eure Nähe. Es tut mir leid, dass ihr Euch manchmal eingesperrt fühlt, wie in einem Käfig. Ich sage Euch: Ich selbst spüre das auch manchmal und es ist ein schlimmes Gefühl. Ich sage Euch das aus ganzem Herzen, aber schauen wir mal… Ich verstehe Euch. Ich wäre Euch sehr gerne noch näher gewesen, aber ich verstehe auch, dass das aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist.

 

Danke, dass Ihr hier seid und danke, dass Ihr für mich betet. Ich bitte Euch von ganzem Herzen darum, ich brauche Euer Gebet. Ich brauche Eure Gebete, ich bin sehr darauf angewiesen. Danke dafür. Und jetzt werde ich Euch segnen und ich segne auch das Madonnenbild, das durch den ganzen Staat ziehen wird … und das Franziskuskreuz, die auf einer missionarischen Reise sind. Aber: Vergesst mir nicht: Erregt Aufsehen, , kümmert Euch um die zwei Extreme des Lebens – die es seit der Geschichte der Völker gibt – und zwar um die Alten und um die Jungen und verwässert den Glauben nicht. Und jetzt lasst uns beten, um das Marienbild zu segnen und dann auch Euch.

 

VORSICHT SATIRE:

Also mit dem Jobticket, das Ihnen zugestellt wurde, können Sie alle öffentliche Verkehrsmittel in Rom und in Latium benutzen. Wenn Sie also nach Castel Gandolfo wollen, so benutzen Sie bitte die U-Bahn Linie A Haltestelle Ottaviano und fahren bis zur Endstation Anagnina. Dann umsteigen und es geht weiter mit den blauen Bussen von Cotral direkt nach Castel Gandolfo.

Newslettter Sankt Maria in Lyskirchen Köln
Ohne Gewähr lyskirchen