Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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    50676 Köln
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    email: PFARRBÜRO
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Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 26.08.2012
21. Sonntag im Jahreskreis
Der 26. August  ist in Schaltjahren der 239. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 127 Tage bis zum Jahresende.

26.8.1789: Erklärung der Menschenrechte

Einen Monat nach Beginn der Französischen Revolution wurde die 17 Artikel umfassende Erklärung der Menschenrechte von der Nationalversammlung beschlossen. Sie basierte unter anderem auf der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776, der "Virginia Bill of Rights". Die französische Menschenrechtserklärung bezweckte, die für jeden als Menschen als unantastbar geltenden Rechtsprinzipien festzusetzen. So sollte dem absolutistischen Machtanspruch des Königs entgegengewirkt werden. Die Menschenrechtserklärung dient bis heute als Grundlage der demokratischen Verfassungen. In den übrigen europäischen Verfassungen kehrten ihre Prinzipien in häufig kaum abgeänderter Form wieder.

Es sagte Marie Joseph de Motier,

Marquis de La Fayette, (1757 - 1834),

französischer Staatsmann

Die Menschenrechte beginnen,

wo die Vorurteile enden.

Herr, zu wem sollen wir gehen?
Du hast Worte des ewigen Lebens

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

In jener Zeit sagten viele der Jünger Jesu, die ihm zuhörten: Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören? Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Anstoß? Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war? Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben. Jesus wusste nämlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde. Und er sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist. Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes.

 

Joh 6, 60-69

Brot und Leben V

(zu Johannes 6,60-69)

Waren es in Vers 41 ‚die Juden‘, die murrten ob des Wortes ‚Ich bin das lebendige Brot‘, so sind es jetzt ‚viele von seinen Jüngern‘. Diese Unterscheidung erschließt sich wieder aus dem geschichtlichen Zusammenhang: ‚die Juden‘ sind hier Judenchristen, die mit der jüdischen Gemeinde sich verbunden fühlen und darin bleiben wollen. Sie lehnten den Anspruch Jesu ab, das lebendige Brot vom Himmel zu sein. Das Johannesevangelium distanziert sich entschieden von diesen Judenchristen.

 

Die ‚vielen Jünger‘ sind die, die zur johanneischen Gemeinde gehören, die aber den Anspruch der Eucharistielehre nicht folgen können. Der Widerstand bricht sich bei beiden widerständigen Gruppen im Bekenntnis, dass Jesus ‚vom Himmel herabgekommen‘ sein soll. Geschichtlich spiegelt sich hier die absehbare Spaltung der johanneischen Gemeinde wider.

 

Das Jesus-Bild des vierten Evangelisten ist durch eine große Souveränität Jesu gekennzeichnet. Immer bleibt er die handelnde Person. Daher reagiert Jesus auf das Murren seiner Schüler von sich aus. Er ‚weiß‘, was sie denken. Sie können nicht hinnehmen, dass Jesus ‚vom Himmel herabgekommen‘ ist. Das ist ja auch wirklich ein nicht leicht aufzugreifender Glaubenssatz. So schwer dieser sein mag – das Johannesevangelium stellt diesem Bekenntnis einen noch größeren Glaubenssatz entgegen: Wie viel schwerer wird es sein zu glauben, dass der, der aus der Welt Gottes gekommen ist, schmählich am Kreuz enden wird. Auf dieses Geschehen verweist der Evangelist mit den Worten: ‚Wenn ihr den Menschensohn aufsteigen seht‘.(62) Die Glaubenden verbinden mit diesem unehrenvollen Ende aber den Triumph dessen, der vor aller Zeit bei Gott war und zu ihm zurückkehrt als der auferweckte Herr. Der Tod als Durchgang und Rückkehr zum unendlichen Leben Gottes. Das zu glauben kann ärgerlicher stimmen als dass Jesus das ‚lebendige Brot vom Himmel‘ sei. Wieder ist es ein aktives Handeln Jesu. In seiner Souveränität steigt er aus sich zum Himmel, in den ‚Ort‘ seiner Herkunft. Jesus ist vom Uranfang her Träger des göttlichen Lebens. Das Geheimnis von Ostern lässt sich nach Auffassung des Johannesevangeliums nur aus dem Glauben an die Präexistenz Jesu verstehen. Einige der Judenchristen haben die Auferweckung als Auferweckung des Propheten Jesus gesehen. Das widerspricht der Theologie des Johannesevangeliums.

 

Der Evangelist schließt mit dem Vers 63 eine fundamentale theologische Aussage an, mit der er die Bedeutung von Leben, Tod und Auferstehung Jesu anders akzentuiert: ‚Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nutzt nichts.‘ Wäre Jesus ‚nur‘ ein Mensch, vergängliche ‚Fleisch‘-Existenz, dann wäre sein Lebenszeugnis bewundernswert. Aber es hätte nicht die Kraft eines bleibenden Heils. Wenn Jesus aber aus dem Himmel stammt, dann hat er schon immer das Leben Gottes in sich. Dann kann er ‚Geist‘ bringen, Gottes Geist, der allein lebendig machen kann. Diesen Geist verheißt in den Abschiedsreden Jesus allen, die an ihn glauben. Der Geist ist die gegenwärtige Lebenskraft Gottes selbst. Die Glaubenden haben diesen Geist als Beistand bekommen.

 

Folgerichtig nennt der Jesus des Johannesevangeliums seine Worte als ‚Geist und Leben‘. Durch Jesus spricht Gott selbst. Und Gott ist die Fülle des Lebens. Aus der österlichen Perspektive sind auch die Worte des irdischen Jesus schon Wort voll Geist und Leben. Der Geist erinnert schließlich an das, was der irdische Jesus gesagt und getan hat. Von Ostern her bestärkt sich die Erkenntnis, dass Jesus vor aller Zeit bei Gott war.

 

Mit dem Vers 64 wird ausgedrückt, dass es für ‚viele‘ seiner Schüler schwer wird, ihn als den aus dem Himmel zu bekennen. Glaubbar war er als der große Prophet. Das Johannesevangelium zeigt Jesus wieder in großer Souveränität: ‚Jesus wusste von Anfang an, wer die sind, die nicht an ihn glauben, und wer es ist, der ihn überliefern wird.‘ Geschichtlich sind es die Judenchristen, die sich nicht von der Synagoge trennen wollten. Die johanneische Gemeinde hingegen hat sich daraus getrennt und ist letztlich auch aus der Synagoge ausgestoßen worden. Judas wird dramaturgisch als der Prototyp dieser Abspaltung stilisiert.

Eine Erklärung auf diese Klarheit der Spaltung hin liefert der folgende Vers (65): Es liegt nicht nur am Willen des Einzelnen. Die wahre Bedeutung Jesu als dem Träger des Geistes Gottes kann nur erkennen, wem es von Gott gegeben ist. Hier greift der Evangelist das plastische Wort aus dem Vers 44 der Brotrede wieder auf: ‚Niemand kann zu mir kommen, wenn der Vater, der mich gesandt hat, ihn nicht zieht!‘ Der Evangelist tut damit die Spaltung ab: einerseits ist es die aktive Wegbewegung derer, die den Glauben an Jesus nicht teilen können; andererseits ist es auch eine Gnade der Erwählung, die sich der Mensch offensichtlich nicht aussuchen kann.

Die ‚Vielen‘ wenden sich ab. Sie verlassen den Kreis derer, die hinter dem Messias hergehen. Geschichtlich beschreibt es die Situation einer Spaltung innerhalb der johanneischen Gemeinde. Es wird uns ‚beruhigen‘, dass selbst die Anfänge nicht problemlos waren. Wir sprechen gerne in idealisierender Weise von der jungen Kirche des 1. und 2. Jahrhunderts. Die Person Jesu und das Bekenntnis zu ihm als dem, der ‚aus den Himmeln‘ kommt, hat offenbar zu jeder Zeit polarisiert und in Entscheidung gerufen. Viele gingen weg.

 

In unserem heutigen Glaubensverständnis tun sich viele schwer mit einer solchen ‚einfachen‘ Lösung eines Problems. Schwer fällt auch die Vorstellung, dass es Gottes aktives Wirken sein soll, dass die einen ‚Geist und Leben‘ finden (dürfen) und die anderen eben Pech gehabt haben sollen. Eine solche Fragestellung ergibt sich aus unserer heutigen Denkensart. Für die Zeit des Evangelisten ist das so kein Thema. Daher kann es auch schwerlich genutzt werden, um sich den Kopf zu zerbrechen, warum Gott so ungleich die Chancen eines Lebens aus dem Geist verteilen sollte.

 

Die letzten Verse unserer Perikope lassen ahnen, dass der Schwund der Jüngerschar groß gewesen sein muss. Jesus spricht nur noch zu den Zwölf. An sie richtet er die Frage, ob auch sie gehen wollten. Eine dramatische Zuspitzung wird angezeigt. Dann ist es Simon Petrus, der antwortet. Wie bei den anderen Evangelisten kommt ihm die Rolle zu, das Bekenntnis zu Jesus, dem Messias Gottes zu sprechen. In der johanneischen Fassung nimmt Petrus Bezug auf das Jesuswort vom Geist und Leben und von den Worten, die das ewige Leben in sich tragen. Im Munde des Simon Petrus sind diese Gedanken eine persönliche Zustimmung zur Selbstoffenbarung Jesu im Vers 63.

 

Es bleibt nicht bei einem Bekenntnis. Es ist Erfahrung, die die verbleibende Gemeinde der Nachfolgenden gemacht hat. Das Evangelium spricht von dieser lebendigen Erfahrung des auferstandenen Herrn, von der Erfahrung des Geistes Gottes, von der Erfahrung der Lebenskraft Gottes, wie sie durch Jesus der Gemeinde zugekommen ist und weiter zukommt. Petrus kleidet diese Erfahrung in das Bekenntnis: ‚Wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes!‘(69)

Mit diesem aus Erfahrung genährten Glaubenssatz bekundet Petrus zudem, um was es in der ganze Brotrede immer wieder ging: Jesus, der Mensch unter Menschen, ist vor aller Zeit anteilig des Himmels. Jesus ist aus Gott gekommen und kann daher mit einer unerschütterlichen Souveränität in der Welt sein. Er ist nicht Geistwesen, sondern ‚Fleisch und Blut‘. Wirken und heilen kann er, weil er mehr ist als aus ‚Fleisch und Blut‘. Das Wesen Gottes lebt in ihm – erkennbar, erfahrbar in denen, die ihn als den Messias Gottes glauben.

 

Mit diesen Aussagen endet die Brotrede im Johannesevangelium. Sie lebt sehr stark aus dem zeitgeschichtlichen Hintergrund. Sie ist nur verstehbar aus den geistigen Strömungen der Zeit des Evangelisten und seiner Redaktoren. Wir werden nicht verschweigen, dass sich viele schwer tun, dieser so verdichteten theologischen Sprache mit so vielen unausgesprochenen Verweisen folgen zu können. Manche sind gebannt von der Kraft dieser verdichteten Sprache, die man nicht immer verstehen muss und doch begreift, um was es geht. Das Bekenntnis des Petrus beruht auf Erfahrungswissen. Es gibt Erfahrungen des Lebens Gottes unter uns. Es gibt auch unter uns Erfahrungen der spürbaren Geistesgegenwart Gottes. Verstanden aus der Perspektive des Glaubens, so wie die ganze Brotrede aus dem Glauben geschrieben ist. Hören kann sie, wen – um in der Sprache der Rede zu bleiben – der Vater zieht. Ein kraftvolles Bild eines Beziehungsgeschehens. Der eucharistische Teil der Rede (51-59) lässt uns adie gemeindliche Feier der Eucharistie als einen ‚Ort‘ erkennen, an dem die innige Beziehung zwischen uns und dem Messias Jesus erfahrbar werden kann.

Manche werden sich schwer tun, die Art dieser johanneischen Theologie als lebendige Lebensbegleitung aufnehmen zu können. Da mag uns Gelassenheit gut stehen, es tatsächlich dem verheißenen Geist zu überlassen, worin sich unsere Gottesbeziehung erfahrbar macht. Manche wissen, was es heißt, vom Vater sich ‚gezogen‘ zu wissen. Ohne dass es ausgrenzen möchte, wer sich nicht ‚gezogen‘ spürt.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

21. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 26.08.2012

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Donnerstag, den 30.08.2012
18.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden
und die Verständigung der Kulturen

 

22. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 02.09.2012

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte LYSKIRCHENSonntag

Vorbereitung Lesenacht

Am 24. November ist wieder ‚nachterfahrung’ – Lesung eines biblischen Buches. Wir werden dann den ersten Teil des Buches Numeri lesen. Dr. Gunther Fleischer, der Leiter der Bibel- und Liturgieschule des Erzbistums wird uns wieder eine Einleitung in diesen Teil des Buches geben. Er zeichnet sich durch die seltene Begabung aus, exegetisches Wissen so darzustellen, dass auch nicht in diesem Fach Kundige es gut verstehen. Interessierte sind herzlich willkommen am 6. September um 19 Uhr im Sälchen des Pfarrhauses.

 

Musik im romanischen Raum St. Maria Lyskirchen


Hier die Ankündigung zu Konzerten,
die unser Kantor Ulrich Cordes auf den Weg gebracht hat:

 

Konzert am 13.9.2012 um 20 Uhr

Nuits D'été - Sommernächte

Werke von Berlioz, Bizet, Fauré und Franck

Ulrich Cordes, Tenor

Christoph Lahme, Harmonium

Frank Stanzl, Harmonium

 

Konzert am 7.10.2012 20.30 (nach dem Gottesdienst)

"Vater unser im Himmelreich"

Kompositionen aus mehreren Jahrhunderten

Prof. Stephan E.Wehr, Orgel