Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
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    und Donnerstag:
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 25.08.2013
Der  25. August ist der 237. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 128 Tage  bis zum Jahresende.

Der heilige Ludwig in einer um 1235 gefertigten Miniatur.
Der heilige Ludwig in einer um 1235 gefertigten Miniatur.

25.8.1270: Ende des letzten Kreuzzugs

Der französische König Ludwig IX. starb bei der Belagerung von Tunis an der Beulenpest. Damit endete der siebte und letzte Kreuzzug. Mit Ludwigs Tod fand auch die letzte Kreuzzugsbegeisterung in Europa ihr Ende. Ludwig hatte Tunis im Krieg gegen Ägypten als Truppenstützpunkt nutzen wollen. Die letzten Kreuzfahrerburgen wurden in der Folge angegriffen, ohne nennenswerte Unterstützung aus Europa zu erhalten. 1291 wurde die Stadt Akkon gestürmt, die verbleibenden Städte und Festungen wurden kampflos geräumt. Ludwigs Gebeine kamen nach Paris, sein Herz wurde in Sizilien beigesetzt. Da er selbst Kranke pflegte und die Ideale ritterlicher Demut und Tugend verkörperte, wurde er 1297 von Papst Bonifaz III. heilig gesprochen.

Es sagte Percy Bysshe Shelley

(1792 - 1822  englischer romantischer Dichter und Bühnenautor

Ich will zugeben, daß eine einzige Vorhersage Jesu Christi unbestreitbar eingetroffen ist: Ich komme nicht, Frieden zu bringen auf Erden, sondern das Schwert.

Zitat der Woche:

Wenn wir von Religionsfreiheit reden, dann sprechen wir nicht über Religionen an sich, sondern über ein fundamentales Menschenrecht, das im internationalen Recht auch eindeutig definiert ist. …Jeder Mensch hat das Recht auf Religionsfreiheit, die er für sich alleine oder gemeinsam mit anderen leben kann, privat wie auch in der Öffentlichkeit – ohne Grenzen, sofern dabei nicht die Rechte anderer verletzt werden, egal ob sie gläubig sind, nicht gläubig, Atheisten oder Agnostiker.“
 

Jean-Louis Kardinal Tauran
(Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog)am 24.08.2013

Man wird von Osten und Westen
und von Norden und Süden kommen
und im Reich Gottes zu Tisch sitzen

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

In jener Zeit  zog Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen: Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen. Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt, dann steht ihr draußen, klopft an die Tür und ruft: Herr, mach uns auf! Er aber wird euch antworten: Ich weiß nicht, woher ihr seid. Dann werdet ihr sagen: Wir haben doch mit dir gegessen und getrunken, und du hast auf unseren Straßen gelehrt. Er aber wird erwidern: Ich sage euch, ich weiß nicht, woher ihr seid. Weg von mir, ihr habt alle unrecht getan! Da werdet ihr heulen und mit den Zähnen knirschen, wenn ihr seht, dass Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid. Und man wird von Osten und Westen und von Norden und Süden kommen und im Reich Gottes zu Tisch sitzen. Dann werden manche von den Letzten die Ersten sein und manche von den Ersten die Letzten.

 

Lk 13, 22-30

Wer wird gerettet?

(zu Lukas 13,22-30)

Wieder ein Text, dessen bedrohlicher Unterton nicht zu überhören ist. Wer wird gerettet werden? Uns ist eine solche Frage vielleicht gar nicht so nahe. Wir werden eher denken, dass die Barmherzigkeit Gottes Rettung für alle sein wird. In der Zeit Jesu ergab sich aus der Auseinandersetzung mit der jüdischen Gemeinde schon die Frage, wer gerettet werden wird. Ist es nötig, Jesus als den Messias anzuerkennen, um gerettet zu werden? Auch die lukanische Gemeinde wird sich die Frage gestellt haben, ob jenseits des Bekenntnisses zum Messias Jesus Rettung möglich ist. Rettung bedeutet, in der ungebrochenen Beziehung zu Gott zu stehen. Die Überzeugung der frühen christlichen Gemeinden ist, dass dies nur über den Messias Jesus geht.

Wir Heutigen wissen, dass es viele Glaubenswege in der Welt gibt. Viele von uns wären zurückhaltend, nur die gemessen an der Weltbevölkerung relative Schar der Christen, geschweige denn der römisch-katholischen Christen auf dem einzig rettenden Weg zu wissen. Auf diesem Hintergrund liest sich unser Text noch einmal herausfordernder.

 

Der Blick in den Kontext unserer Episode gibt erste Hilfe zum Verständnis des Evangeliums. Jesus ist weiter auf dem Weg nach Jerusalem. Er lehrt in Städten und Dörfern. Jesu Lehre ist sowohl Wort als auch Tat. Für die Leserschaft spitzt sich der bisherige Evangeliumserzählung des Lukas zu. Alles, was bisher erzählt ist, dient der Entscheidung, zum Glauben an den Messias Jesus zu kommen. Das bedeutet für viele, dass sie sich neu, anders orientieren müssen. Es geht darum, die Welt in der Blickrichtung des Christus Jesus anschauen zu lernen und entsprechend handeln zu wollen. Das Reich Gottes wächst – so ist es in den unserem Text vorhergehenden Gleichnissen vom Senfkorn und vom Sauerteig (13,18-21) unterstrichen worden.

 

Das bleibende Thema ist die Entschiedenheit, sich dem Weg des Messias Jesus anzuschließen. Wir werden weniger im Sinne des Ausschlusses anderer Wege darauf schauen. Wir hören den Aufruf, dass wir als Glaubende entschieden der Lebenshaltung Jesu folgen lernen.

 

Unsere Perikope setzt mit der Erinnerung ein, dass Lukas Jesus weiter auf dem Reiseweg nach Jerusalem weiß. Jerusalem ist der Ort der Klarheit über die Bedeutung Jesu. Tod und Auferweckung bezeugen ihn den Glaubenden als den Messias Gottes. Der Blick auf Jerusalem gibt den Zuhörenden aber auch die Klarheit, dass die Zeit begrenzt ist. Das ewige Leben zu finden, also in der ungebrochenen Beziehung mit Gott zu sein, kann nicht immer offen bleiben. Entscheidung ist nötig.

 

Nun tritt ein anonymer Fragesteller auf. Er benennt das Problem: Wie groß ist die Zahl der Geretteten, die Zahl derer, die in dieser ungebrochenen Beziehung mit Gott leben werden? Interessant, dass die Antwort Jesu nicht mit Zahlen jongliert. Beziehung ist nicht an Zahlen messbar. Jesus antwortet mit dem Bildwort vom engen Tor, das in diese Gottesschau führt. Wie in der Antike üblich, hat man solche auch ethischen Anstrengungen mit sportlichen Wettkämpfen verglichen. Das enge Tor bezeugt die Notwendigkeit, sich zu entscheiden. Diese Entscheidung hat nicht unendlich Zeit.

 

Es wird für jedes Leben spürbar sein, wann der Moment der größeren Entschiedenheit ansteht. Manche wissen, dass sie diesen Augenblick verpasst haben. In unserem Text weist der Hausherr mahnend darauf hin, dass viele vergeblich versuchen werden, später dann doch noch den Eingang zu finden. Es gibt eine Zeit, in der die Entscheidung nicht mehr getroffen werden kann.

Wir werden vielleicht schnelle Einwände beibringen: Vor Gott ist es nie zu spät! Die Barmherzigkeit Gottes wird immer obsiegen! Gott hat ein Herz für die Wankelmütigen und Verzagten...

 

Das wird vermutlich alles stimmen. Das ist aber hier nicht das Thema des Evangelisten. Das Thema ist die Ermutigung, sich mit Entschiedenheit zu orientieren. An anderer Stelle des Evangeliums wird die Gewissheit der großen Güte und Nachsicht Gottes Thema sein. Das Wissen um die Barmherzigkeit Gottes sollte für den Glaubenden aber nicht Freibrief eines gottentfernten Lebens sein. Weil es um eine Verortung der eigenen Lebensdeutung geht, kann in der Regel von einer Entscheidung nicht abgesehen werden. Lukas unterstreicht mit seinem Textabschnitt die Bedeutung der persönlichen Klarheit zum Glauben.

 

Den Glaubenden sagt der Evangelist: Es gibt auch das Verpassen der Möglichkeiten. In der Bildrede ist es der Hausherr, der die Türe von innen zumacht. Es gibt keinen Einfluss. Es gibt das Gezeter über die verpasste Gelegenheit. Es gibt winselnde Hinweise, dass man es eigentlich doch verdient habe. In der Geschichte sagen sie, dass sie doch mit ihm gegessen und getrunken haben, dass sie mitbekommen haben, dass er auf ihren Straßen lehrte. Was fehlt, ist die Entscheidung, sein Leben im Vertrauen auf Gott zu gestalten. Ein oberflächliches Mitsein reicht nicht.

 

Wenn wir das bei uns auf dem Hintergrund der prozentual überwiegend nicht kirchenpraktizierenden Christen lesen, sollten wir nachdenklich werden. Aber auch hier zählen nicht Zahlen. Gewicht hat, dass der Glaube eine persönlich angenommene und vollzogene Weltanschauung sein soll. Wir spüren das Drängen auf eine Entschiedenheit hin. Wir wissen aus eigener Lebensgestaltung, dass eine solche Entschiedenheit lebensgeschichtlich nicht immer zur Verfügung steht. Nach der Auffassung des Lukas gibt es immer wieder Chancen, da hineinzukommen. Es gibt nach seiner Darstellung aber auch die grundsätzlich verpasste Chance. Das macht nachdenklich auf dem Hintergrund kölsch-katholischer Identität.

 

Die Reaktion der Ausgeschlossenen ist heftig. Das Heulen und mit den Zähnen Knirschen ist ein Zeichen der ohnmächtigen Wut. Wie kann Gott so sein?! Zur Zeit Jesu hielten die frommen Juden es für selbstverständlich, dass sie Anteil an der Gemeinschaft mit Gott haben – zusammen mit den Erzeltern und den Propheten. Für die lukanische Gemeinde wird es auch als selbstverständlich gelten, dass die Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft schon das ewige Leben, die Gemeinschaft mit Gott garantiert. Für uns heute Hörende gilt die Großzügigkeit Gottes als so selbstverständlich, dass es deswegen keiner klaren Lebensführung in der Blickrichtung Jesu bedürfte.

 

Für die Hörenden zur Zeit Jesu und in der lukanischen Gemeinde ist es bitter zu hören, dass diese Erwählung anderen Menschen zuteil wird. Sie wird denen geschenkt, die im Blick der sich sicher wähnenden Glaubenden es nicht verdient haben. Bilder des großzügigen, üppigen Festmahles beschreiben das Zusammensein mit Gott. Nicht Israel bleit die Erwählte. Für Lukas tritt die christliche Gemeinde in diese Nachfolge. Lukas weiß z.B. von der Mission des Paulus. Die dort Angesprochenen sind nun das ‚Volk’, das sich Gott zum endzeitlichen Festmahl eingeladen hat. Nicht die Zugehörigkeit zu einer alten religiösen Institution gewährleistet den Eingang in das ewige Leben, in die ungebrochene Gemeinschaft mit Gott. Eine bedenkenswerte Feststellung für alle, die sich in etablierten religiösen Gemeinschaften eingerichtet haben.

 

Es ist missverstanden, das ewige Leben eher jenseits der gewachsenen Glaubensgemeinschaften suchen zu sollen. Das Entscheidende ist – um das Bildwort aufzugreifen -, durch die enge Tür’ einzutreten. Die enge Tür ist die Entscheidung, das Leben im Blick des Wortes und der Taten Jesu zu gestalten. Wir haben aus dem 10. Kapitel des Lukas noch praktische Anweisungen in Erinnerung: sich zum Nächsten machen zu lassen, das Wort Gottes zu hören und im Gebet die Verbindung mit Gott zu halten. Wer gerettet wird, ist für das lukanische Evangelium keine Frage der Zahlen. Es ist die Frage der entschiedenen Welt – Anschauung.

 

Unsere Perikope endet mit dem ‚Wanderspruch’, dass es Letzte gibt die Erste werden, und dass es Erste gibt, die Letzte werden. Das bezieht sich auf die Arroganz, die Unbefragtheit, sich im richtigen Glauben zu wissen, ohne danach entschieden zu leben. Da kann es sein, dass die, die sich für die Ersten vor allen hielten, sich im Spiegel der gelebten Nachfolge Jesu ganz am Ende wiederfinden. Die Klarheit des Lukasevangeliums ruft zur Umkehr auf. Sie verhindert dadurch die Enttäuschung und die zähneknirschende Wut, wenn im Angesicht Gottes alles doch ganz anders war. Wenn dann jenseits aller institutionellen Behauptungen und Machtansprüchen nur die Frage übrig bleibe: Was habt ihr den Geringsten getan? Manchmal ist es einfacher, einen Glaubenssatz aus der Tradition zu sprechen, als einem Entrechteten zur Seite zu stehen. Dass es dabei im Selbstbild unseres Glaubens um das Ganze gehen kann, davon erzählt diese Episode des Evangelisten Lukas.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

21. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 25.08.2013
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Donnerstag, den 29.08.2013
um 18.00 Uhr Heilige Messe und Agapefeier
der Kommunität Kosmas und

Damian im Pfarrsälchen

Freitag, den 30.08.2013
um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

anschließend Bibelgespräch

 

Samstag, den 31.08.2013
um 15.00 Uhr Trauung des
Brautpaares Stephanie Berschel
und Sebastian Kuhn

 

22. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 01.09.2013
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde mit 1. Jahrgedächtnis für Klaus Uwira

 

 

Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Dienstag, den 27.08.2013

um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

 

Sie sind eingeladen.

Vorbereitung zur Lesenacht am 16. November 2013

Dr. Gunther Fleischer (Leiter der erzbischöflichen Bibel- und Liturgieschule)
Dr. Gunther Fleischer (Leiter der erzbischöflichen Bibel- und Liturgieschule)

Am kommenden Dienstag findet im Sälchen des Pfarrhauses die Vorbereitung auf die Lesenacht im November statt. Der Leiter der Liturgie- und Bibelschule, Dr. Gunther Fleischer, wird am Dienstag um 19 Uhr wieder eine Einführung in den 2. Teil des Buches Numeri geben. Der Referent zeichnet sich dadurch aus, dass er in verstehbarer Sprache die teils komplizierten Zusammenhänge der Bibelwissenschaften zu vermitteln weiß.

 

 

Historische Fenster

Nach über einem Jahr der Restaurierung sind die historischen Fenster wieder da. Sie sind Zeugnisse der besonderen Glasmalkunst der Renaissance. Aus Anlass ihrer Wiederheimkehr sind sie ausführlicher in dieser Ausgabe unseres Sonntagsblattes dargestellt (siehe auch  Bildergalerie unter www.lyskirchen.de).

Die Rückkehr hat u.a. so lange gedauert, weil die Scheibe des Maternus ergänzt worden ist. Nun dürfen wir froh sein, diese Kostbarkeiten wieder als alltägliche Begleiterin in unserer Mitte zu wissen.

  • Von Herzen dank allen, die an dieser Restaurierung mitgewirkt haben. Von Herzen dank auch den drei Spendern, die die Finanzierung der Ergänzungsscheibe getragen haben.

 

Tag des Offenen Denkmals am 8.9.2013

Am Tag des Offenen Denkmals werden in Maria Lyskirchen wieder zwei Führungen angeboten: Um 11 und um 15 Uhr. Geführt wird durch Herrn Marx und Matthias Schnegg.

Konzert

Heute Abend nach der Messfeier sind wir eingeladen zum Konzert des Ensembles Alexander – Harmonium, Harfe und Gesang. Das Konzert beginnt um 20.15 Uhr. Herzlich willkommen!

Tauffest

Am vergangenen Sonntag durften wir ein nicht so alltägliches Fest einer Erwachsenentaufe inmitten der Gemeindemessfeier erleben. Dank allen, die diesen festlichen Tag mitfeiern konnten. Bei der Taufe eines Erwachsenen wird noch spürbarer, dass in der Spendung der Sakramente mehr geschieht als die Zeichen des Übergießens des Wassers, der Salbung mit dem Chrisam und der Darreichung von Brot und Wein. Bei der Taufe Erwachsener werden die anderen in die Gemeinschaft des Glaubens eingliedernden Sakramente auch mit gefeiert: Taufe, Firmung und Eucharistie.

Danke, dass die Gemeinde mit ihrer Kraft, festliche Gottesdienste gestalten zu können, mit dabei sein mochte.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Was soll ich gesagt haben?

Der Papst schlägt eine weiche Linie gegenüber dem Islam ein:

„Es ist wahr, dass die muslimische Welt nicht ganz fehl geht, wenn sie den Westen der christlichen Tradition für seine moralische Dekadenz und die Manipulation des Lebens kritisiert.

Er richtet die Homosexuellen auf:

„Es ist nachdrücklich zu bedauern, dass homosexuelle Personen Objekt übler Nachrede und gewalttätiger Aktionen waren und weiterhin noch sind. Solche Verhaltensweisen verdienen, von den Hirten der Kirche verurteilt zu werden, wo immer sie geschehen.“

 

Er setzt sich für die Armen ein:

„Vielen jungen Menschen fehlt es heute an Hoffnung. Sie sind voller Zweifel angesichts der Fragen, die sich in einer verwirrenden Welt immer dringender stellen, und oft sind sie unsicher, welchen Weg sie einschlagen sollen, um Antworten zu finden. Sie sehen Armut und Ungerechtigkeit und drängen darauf, Lösungen zu finden.“

 

„Doch wenn wir gierig sind, wenn wir uns weigern, das, was wir haben, mit den Hungernden und den Armen zu teilen, dann machen wir unseren Besitz zu einem falschen Gott. Wie viele Stimmen in unserer materialistischen Gesellschaft sagen uns, daß das Glück darin zu finden ist, so viel Besitz und Luxusartikel zu erwerben, wie wir können! Das aber bedeutet, den Besitz zu einem falschen Gott zu machen. Anstatt Leben zu bringen, bringt er Tod.“

Er ist demütig und betont sein Amt nicht übermäßig:



  • „Die Autorität des Papstes
    ist nicht unbegrenzt“

Er betont die Rolle der Frau in der Kirche:

„Es ist theologisch und anthropologisch wichtig für die Frau, im Zentrum des Christentums zu stehen. Durch Maria und die anderen heiligen Frauen steht das weibliche Element im Herzen der christlichen Religion.“

An die Neo-Pelagianer die glauben, sich ihren Weg in den Himmel durch Frömmigkeitsübungen verdienen zu können, anstatt durch Nächstenliebe:

„Wenn die Berührung mit Gott in meinem Leben ganz fehlt, dann kann ich im anderen immer nur den anderen sehen und kann das göttliche Bild in ihm nicht erkennen. Wenn ich aber die Zuwendung zum Nächsten aus meinem Leben ganz weglasse und nur ,,fromm’’ sein möchte, nur meine ,,religiösen Pflichten’’ tun, dann verdorrt auch die Gottesbeziehung. Dann ist sie nur noch ,,korrekt’’, aber ohne Liebe. Nur meine Bereitschaft, auf den Nächsten zuzugehen, ihm Liebe zu erweisen, macht mich auch fühlsam Gott gegenüber. Nur der Dienst am Nächsten öffnet mir die Augen dafür, was Gott für mich tut und wie er mich liebt.“

Der Umweltschutz ist ihm ein Anliegen:

„Wir müssen, wenn wir überleben wollen, die inneren Gesetze der Schöpfung, dieser Erde, respektieren, müssen diese Gesetze kennenlernen und diesen Gesetzen auch gehorchen. Dieser Gehorsam gegenüber der Stimme der Erde, der Stimme des Seins ist also für unser zukünftiges Glück wichtiger als die Stimmen des Augenblicks, die Wünsche des Augenblicks. Das ist ein erstes Kriterium, das es zu lernen gilt: daß das Sein selbst, unsere Erde, zu uns spricht und daß wir zuhören müssen, wenn wir überleben und die Botschaft der Erde entschlüsseln wollen.“

Er lehnt sogar den Kapitalismus ab:

„Alarmierend sind die Spannungen und Konfliktherde, deren Ursache in der zunehmenden Ungleichheit zwischen Reichen und Armen wie in der Dominanz einer egoistischen und individualistischen Mentalität liegen, die sich auch in einem ungeregelten Finanzkapitalismus ausdrückt.“

 

Ich war es nicht! Wer sagte es?

Benedikt XVI. über Rücktritt: „Gott sagte es mir“

RADIO VATIKAN, KNA vom 21.08.2013:

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat in persönlichen Gesprächen erstmals Hintergründe über seinen Amtsverzicht vor sechs Monaten dargelegt. „Gott hat es mir gesagt“, hat die spanischsprachige Ausgabe des Nachrichtendienstes „Zenit“ am Montag einen namentlich nicht genannten Besucher Benedikts zitiert. Der zurückgetretene Papst lebt im Kloster „Mater Ecclesiae“ in den vatikanischen Gärten, empfängt nur sporadisch Gäste und hat bei diesen seltenen Gelegenheiten bisher jegliches Statement nach Außen gemieden.

 

Es habe sich bei dieser Eingebung nicht um eine Erscheinung oder ein ähnliches Phänomen gehandelt, so die anonyme Quelle über Aussagen Benedikts weiter. Vielmehr sei es „eine mystische Erfahrung“ gewesen, in der Gott ihm „im Herzen einen absoluten Wunsch“ habe entstehen lassen, mit ihm allein im Gebet zu verbleiben. Seine aufsehenerregende Rücktrittsentscheidung, die Benedikt XVI. am 11. Februar bekanntgab, sei deshalb keine Flucht vor der Welt gewesen, sondern „Flucht in Gott und in ein Leben von seiner Liebe“.

 

Die „mystische Erfahrung“ habe sich in den Monaten seit dem Rücktritt fortgesetzt. Je mehr er das „Charisma“ seines Nachfolgers Franziskus beobachte, desto besser verstehe er, dass seine Entscheidung auch der Wille Gottes gewesen sei, so Benedikt laut „Zenit“.

"Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewissheit gelangt, dass meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben",
sagte Benedikt XVI. am 11.02.2013 vor Kardinälen in Rom.

 

Dem ist doch nichts mehr hinzu zufügen. Traurig nur, dass Radio Vatikan und die KNA das Geschwätz eines anonymen Wichtigtuers auch noch verbreiten und sich die Medien auf solchen Unsinn stürzen.

Ohne Gewähr lyskirchen