Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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    50676 Köln
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Letzter Sonntag im Jahreskreis - Christkönigssonntag

Sonntag, den 24.11.2013
Der  24. November ist der 328. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 37 Tage  bis zum Jahresende.

24.11.1874: Stacheldraht patentiert

Der Farmer Joseph F. Glidden entwickelte den ersten Stacheldraht, dessen ursprüngliche Form noch heute gebräuchlich ist. Mit einem Mühlstein für Kaffeebohnen fertigte er die Stacheln, die an einem glatten Draht befestigt wurden. Ein zweiter Draht, um den ersten herumgewickelt, fixierte die Spitzen. Nach der Anmeldung des Patents perfektionierte Glidden seine Erfindung. Er entwickelte einen zweiten Typ, konstruierte eine Maschine zum Dehnen von Draht und eine zum Herstellen von Stacheldrahtzäunen. Gut für die US-amerikanischen Farmer: Sie hatten darunter gelitten, dass die Herden der Rancher ihre Felder niedertrampelten. Schlecht für die Cowboys: Ihre Arbeit wurde nahezu überflüssig. ... Das war der Ursprung, schnell wurde der Stacheldraht auch weltweit gegen Menschen eingesetzt, auch heute noch.

Es sagte Sigmund Freud

(1856 - 1939), österreichischer Psychiater

und Begründer der Psychoanalyse

Der Stacheldraht kann uns wohl trennen,

den Glauben kann uns keiner nehmen.

In den Tempel geht man zur Anbetung, nicht zum Ritus

Zitat der Woche:

Im Tempel wird der Her angebetet. Das ist das wichtigste. Und das gilt auch für die liturgischen Feiern: Was ist das wichtigste in dieser liturgischen Feier jetzt gerade? Die Gesänge, die Riten – alle schön, und dann? Wichtiger ist die Anbetung: die ganze versammelte Gemeinde blickt auf den Altar, wo das Opfer gefeiert wird, und betet an. Aber ich glaube – das sage ich ganz demütig – dass wir Christen den Sinn der Anbetung vielleicht etwas verloren haben. Wir gehen zum Tempel, treffen die Brüder, das ist gut, und das ist schön! Aber die Mitte ist da, wo Gott ist. Und wir beten Gott an.“

 

Papst Franziskus am Freitag

bei der Morgenmesse

Jesus, denk an mich, wenn du
in deiner Macht als König kommst

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

In jener Zeit verlachten die führenden Männer des Volkes ihn und sagten: Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selbst helfen, wenn er der erwählte Messias Gottes ist. Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann hilf dir selbst! Über ihm war eine Tafel angebracht; auf ihr stand: Das ist der König der Juden. Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Messias? Dann hilf dir selbst und auch uns! Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst. Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.

 

Lk 23, 35-43

Spott und Solidarität

(zu Lukas 23,35-43)

Wir befinden uns mitten in der Passionsgeschichte. Das Leiden Jesu ist für die Evangelisten ein Bestandteil des Ratschlusses Gottes. Manchen von uns ist es schwer, dieses Muss des Leidens und Sterbens Jesu zu begreifen. Wir denken, es gäbe andere Wege des erhabenen Gottes, sich mit den Menschen in ungebrochene Beziehung zu bringen. Der Tod Jesu ist das Siegel unter sein Leben in den Augen der Menschen. Es ist eine Frage der Deutung, welches Gewicht dieses Sterben bekommt. Den Glaubenden ist es durch die Auferweckung aus dem Tod der Erweis, dass in ihm Gottes Messias beglaubigt ist.

 

Von den Menschen, die Jesus nicht als Glaubende betrachten, erzählt unser Textabschnitt der Verhöhnung Jesu. Lukas erzählt zuerst von ‚dem Volk‘. Vor Pilatus sehen wir das Volk zusammen mit den führenden Männern. Auf die Unschuldsvermutung des Pilatus schreien sie: ‚Kreuzige ihn!‘ Jetzt sehen wir das Volk am Richtplatz. Es schaut zu. Die Qualität ihrer Gefühle gegen den dort Gekreuzigten bleibt unerwähnt. Später, nach dem Tod Jesu, wird vom Volk gesagt, dass es sich an die Brust schlage und betroffen weggehe (23,48).

 

Eindeutig positionierter erleben wir dagegen die Führenden des Volkes. Offener Spott schlägt Jesus und der Leserschaft des Textes entgegen. Für die Kenner der Psalmen erfüllt sich am Schicksal Jesu, was der Psalm 22 beschreibt: ‚Ich aber bin ein Wurm, kein Mensch, der Leute Spott, vom Volk verachtet. Alle, die mich sehen, verlachen mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf.‘ (Ps 22,7f) Und ein weiteres Motiv aus dem Psalm 22 klingt an: ‚Er wälze die Last auf den Herrn, der soll ihn befreien. Der reiße ihn heraus, wenn er an ihm Gefallen hat.‘( Ps 22,9) Die Verhöhnung besteht darin, dass sie ihn infrage stellen. Erinnerungen an Jesu Auftreten werden wach: Er solle, wenn er denn wirklich in der Macht des Messias stehe, sich dieser Macht bedienen. Und: Gott selbst möge ihn als seinen Messias jetzt, in der äußersten Not seines Lebens, erretten. Die Leserschaft erinnert sich, dass bei der Verklärung Jesu die Stimme aus dem Himmel gerade das bezeugt hat: Jesus sei der ‚auserwählte Sohn‘ (9,35), an dem Gott Gefallen gefunden habe. Die Leserschaft kennt das Ende der Geschichte und lässt sich daher nicht verunsichern. In der Erzählung des Lukas aber stellen die Gegner Jesu diese provokanten, verhöhnenden Fragen. Die Glaubwürdigkeit des Messias Jesus wird ins Lächerliche gezogen. Kein Verlass auf Gott – oder: Der da Gekreuzigte hat sich etwas angemaßt, was nicht von Gott kommt.

 

Die Untergebenen der Führenden des Volkes, die Soldaten, stimmen mit in die Häme ein. In diesem Spott erkennen wir Motive der Versuchung des Teufels wieder. Bei den Versuchungen hat Satan Jesus auch dazu bringen wollen, sein Leben kraft messianischer Macht selbst in die Hand zu nehmen. Jesus widerstand. Aber jetzt, in der aufs Äußerste zugespitzten Bedrohung des Lebens, jetzt sollte er doch von dieser eigenen Macht Gebrauch machen. So er denn wirklich der von Gott Erwählte ist...

 

In den Augen der Menschen ist das sehr verständlich. Das Leben Jesu aber hat sich ganz in die Führung Gottes eingebunden. So wehrt sich Jesus nicht. Sein Vertrauen setzt er in Gott.

 

Die Soldaten sprechen ihn als König an. Nachfolgend wird berichtet, dass die Aufschrift auf dem Kreuz ihn als ‚König der Juden‘ tituliert. In diesem Titel liegt politischer Sprengstoff. Aber um diesen geht es in der Heilsgeschichte nicht. Der König Israels ist JHWH. Der König der Juden mag ein politischer Titel sein. Auch diese Verhöhnung Jesu ist Bestandteil dieser Ergebenheit in den Willen Gottes. Mag sein, dass wir diesen Willen Gottes nicht verstehen. Das Zeugnis der Evangelisten – so auch Lukas – legt uns diese Deutung vor.

 

Dann schließt sich die Szene des Dialogs Jesu mit den beiden mitgekreuzigten Räubern an. Im Vergleich zu den Evangelisten Markus und Matthäus hat Lukas diese Szene in seinem Interesse umgestaltet. Bei Markus lästern beide Räuber und Matthäus spricht nur von den Mitgekreuzigten, während das Volk und die Hohenpriester und Leute des Rates lästern. Bei Lukas aber erscheinen die beiden Räuber als Prototypen einer positiven und einer negativen Einstellung zu Jesus. Es scheint so, dass Lukas seiner Bemerkung in den Kindheitsgeschichten treu geblieben ist: Jesus ist eine Gestalt, an der sich die Geister scheiden (2,34f). Der eine der Mitgekreuzigten bleibt auf der Schiene des Verspotters. Wehrlos hängt Jesus am Kreuz. Seine Ohnmacht spricht gegen den Anspruch, dass dieser der Messias des Königs Israels sein soll. Am Kreuz Gehängte gelten der Tora als von Gott Verstoßene. Der eine Verbrecher höhnt: Wenn er denn wirklich der Messias wäre, dann könnte er sich und den beiden anderen helfen. Das kommt als Spott, denn Hilfe ist in diesem Zustand nicht mehr möglich. Der Wunsch, im Messias einen Zauberer für das Unmögliche der eigenen Interessen zu haben, bleibt ungehört. Das Leben Jesu hat immer wieder bezeugt, dass seine Wunder nicht als Mechanismus einer Heilung zu verstehen waren. Sie sind Zeichen, die aus der Vollmacht Gottes geschehen sind. Menschen haben aus Glauben diese Vollmacht Gottes erkannt oder sind durch ihre Heilung zum Glauben an die Vollmacht Gottes gekommen. Die Worte des einen Verbrechers bleiben Lästerung Gottes und seines Messias.

 

Mit dem zweiten Verbrecher wird eine andere Figur gezeichnet. Lukas stellt ihn uns vor als einen, der Jesus und seine Sendung verstanden hat. Er weist den höhnenden Verbrecher zurecht. Seine Lästerung gilt nicht allein Jesus, sondern Gott selber. Im Verständnis der Glaubenden ist Jesus nicht kraft seines eigenen Willens der Messias Gottes. Er ist es aus der Erwählung Gottes, wie die Verklärungsgeschichte eindeutig bestimmt hat. Lästerung gegen den Messias Gottes sind Lästerungen gegen Gott selbst. Darauf weist der Verbrecher hin.

 

In der Erzählung des Lukas unterstreicht dieser Verbrecher noch einmal, dass Jesus den Tod eines Unschuldigen stirbt. Menschen können ihm das menschliche Leben nehmen. Das unendliche Leben Gottes aber entzieht sich der Verfügung anderer Menschen. Bei Lukas haben sowohl Herodes als auch Pilatus die Unschuld Jesu bekundet. Für alle, die auf den Messias Jesus schauen, wird hervorgehoben, dass Jesus schuldlos stirbt – dem Ratschluss Gottes folgend, den Menschen nicht verstehen müssen.

 

Der reuige Verbrecher wird auch Symbol der Menschen, die angesichts ihres Todes zur Umkehr fähig werden. Im Unterschied zu seinem Mittäter nutzt der Eine diese Möglichkeit, sich in all dem, was er Gott und den Menschen schuldig geblieben ist, Gottes Erbarmen anzuvertrauen. Mit einer Bitte wendet er sich an Jesus. ‚Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.‘ In dieser Aussage wird anerkannt, dass es das Reich des Menschensohnes gibt, das jenseits irdischer Möglichkeiten nicht beendet ist. Der Mitgekreuzigte vertraut sich dem schmählich hingerichteten Jesus an. Es ist ein Bekenntnis zur Macht des Messias, der in der Vollendung seiner Sendung der Weltenrichter ist. Auf sein Erbarmen, auf Gottes Vergebung und Erbarmen baut er – denn er hat benannt, dass er (wie die anderen Räuber) zurecht verurteilt ist.

 

Das Reich des Messias Jesus ist in den Augen der Welt wehrlos. Das Reich des Messias Jesus, des ‚Königs‘, ist das Reich Gottes. In der Gestalt der beiden Verbrecher spiegelt sich die Haltung der Menschen: Glaube ich angesichts der ausweglosen Situation des Lebens dieser Lebensmacht Gottes oder nicht. Der Spott des Einen mag die Enttäuschung und Verlorenheit der eigenen Lebensplanung ausdrücken. Die Zuwendung des Anderen zeigt eine Hoffnungsperspektive, die das Menschliche unendlich übersteigt, weil sie den Tod übersteigt.

 

Die letzte Handlung Jesu ist die Antwort an diesen Bittenden. Sie ist klar und unendlich trostvoll. Es gibt kein Abwägen, was noch zu fordern wäre. Es gibt kein erbetenes Schuldbekenntnis, das die Übermacht Gottes vor dem erbärmlich versagenden Menschen herausfordert. Es gibt die Zusage: Heute noch wirst du in der Sphäre des unendlichen Gottes sein. Lukas lässt uns Jesus wieder als den erkennen, den er oft nachgezeichnet hat. Er ist der, der sammelt, der rettet, was verloren ist. Das Amen vor der Zusage bekräftigt, wie entschieden Jesus sich dieser bedingungslosen Barmherzigkeit Gottes gewiss ist.

 

Dann schließt das Lukasevangelium die Szene des Todes Jesu an. Die letzten Worte Jesu sind Worte des Vertrauens, bei Gott mit seinem Leben und Sterben gut aufgehoben zu sein: ‚Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.‘ (V.46) Matthäus lässt Jesu Klageschrei von der Gottverlassenheit die letzten Worte sein. Jeder Evangelist hat sein Jesusbild so gezeichnet, wie er seiner Zuhörerschaft (Gemeinde) von Jesus, dem Messias, künden wollte.

 

Der Königstitel für Jesus wird zum Gegenstand des Spottes. Das Leben Jesu und seine Hingabe an den göttlichen Vater bezeugen ihn den Glaubenden als wahrlich herrschaftlich in seiner Solidarität mit den Kleinen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Letzter Sonntag im Jahreskreis

Christkönigssonntag

Sonntag, den 24.11.2013
um 18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als Jahrgedächtnis für Gertrud Lemke und Michael Steinert
und als Jahrgedächtnis für Jutta Dierkes

 

Donnerstag, den 28.11.2013
um 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden
und die Verständigung der Kulturen

 

Freitag, den 29.11.2013
um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,
anschließend Bibelgespräch im Pfarrsaal
zu den Texten des 1. Advent

 

1. Advent 2013
Sonntag, den 01.12.2013
um 18 Uhr Roratemesse zum 1. Advent

der Gemeinde und für die Verstorbenen der

Familien Battenschlag, Missenich und Lindner

 

Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 26.11.2013 und

Donnerstag, den 28.11.2013

um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Philippinen

Hilfen der Caritas nach dem Taifun

Nach dem gewaltigen Tropensturm Haiyan auf den Philippinen leistet Caritas international Nothilfe. Der Taifun hat vor allem in der Region Eastern Samar eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Tausende haben ihr Leben verloren, Millionen sind auf Hilfen angewiesen. (weiter lesen >>>)

Adventszeit

Wieder Advent – gestaltet mit Vertrautem und doch immer wieder in die jeweilige Zeit eingebunden. In der kommenden Woche wird unsere besondere Krippe unter der Idee und Gestaltung von Herrn Marx wieder aufgebaut. Daher muss in dieser Woche die Kirche geschlossen bleiben. Selbst das Rosenkranzgebet entfällt. Die Abendmesse am Freitag findet in der Krypta statt – Zugang ausnahmsweise dann von der Rheinuferstraße aus.

Die sonntäglichen Gottesdienste werden wieder als Roratemessen gefeiert – in der Lichterwartung des Weihnachtsgeschehens.

 

Krippen- und Kirchenempfang

Schon die Adventszeit wird wieder viele Menschen in unsere Kirche ziehen. In den Vorjahren hat es sich bewährt, dass wir einen ‚Krippenempfang’ hatten, Frauen und Männer, die die Gäste willkommen heißen und Postkarten und die Broschüre zu unserer Krippe verkaufen. Wir suchen möglichst viele Interessierte und Bereite, die sich zu diesem Dienst bereit finden. Entsprechende Listen liegen in der Sakristei aus. Sie dürfen auswählen, an welchem Tag und zu welcher Stunde Sie da sein mögen. Für die, die diesen Empfang noch nie gemacht haben, gibt es einleitende Unterstützung.

Gebet für die verfolgten Christen

Tansania, Sudan, Vietnam …. Die Liste der Länder, in denen Christen ihres Glaubens wegen diskriminiert, verfolgt, gefoltert und getötet werden, ist lang – zu lang.
Tansania, Sudan, Vietnam …. Die Liste der Länder, in denen Christen ihres Glaubens wegen diskriminiert, verfolgt, gefoltert und getötet werden, ist lang – zu lang.

In den Blick der Aufmerksamkeit kommen immer mehr auch die Christen, die um ihres Glaubens willen verfolgt sind. In unseren gesicherten Verhältnissen ist das kaum vorstellbar. Vielen wird es auch nicht denkbar sein, dass sie um ihrer Glaubensüberzeugung willen Nachteile bis hin zur Gefährdung des Lebens in Kauf zu nehmen. Es ist auch gut, wenn niemand sich danach sehnt, in Verfolgungssituation zu geraten.

Um so gewichtiger, dass wir diese überzeugten Frauen und Männer, Zeuginnen und Zeugen unseres Glaubens mit in unser Gebet nehmen. Wie im Vorjahr, werden wir in der Messfeier um das Fest der Hl. Katharina der Mitchristen in der Verfolgung gedenken. In diesem Jahr ist das während des Gottesdienstes am 24. November.

 

Konzert

Rolly Brings & Bänd

Das Evangelium auf Kölsch

Lesung mit Musik

Benefizveranstaltung für das

NOTEL

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Beginn: 19 Uhr

St. Maria in Lyskirchen

An Lyskirchen 12

50676 Köln

INFO zum NOTEL >>>
INFO zu ROLLY BRINGS >>>

Kult und Diakonie Kuchenspenden

Mit diesem Thema haben wir uns eingehend beschäftigt. Wie angekündigt, sind die Kuchenspenderinnen und –Spender eingeladen, die Gaben auf die Stufen des Altars zu stellen. (Wer sein Kuchengeschenk gerne weiter in die Sakristei bringen mag, kann das natürlich auch tun!)

 

 

Wünsche des Notels für das Notel

Am 1. Advent möchten wir auch im Rahmen der Kollekte auch das Zeichen unserer Solidarität mit den Armen für Bedürfnisse des Notels sammeln. Dazu steht dann am Taufbrunnen ein Korb, in den das hineingelegt werden kann, was im Notel zur Betreuung der Gäste gebraucht wird. Bitte nur solche vom Notel benötigten Dinge mitbringen, da alles andere nicht hilfreich ist für das, was das Notel tagein tagaus leistet und anbietet.

Hier die Bitte an die Gemeinde:

 

Liebe Gemeinde,

 

zunächst möchte ich Ihnen für uns alle im Notel sehr danken für die so selbstverständliche und großzügige Hilfe über das ganze Jahr. Die Fülle an selbstgebackenen und so leckeren Kuchen, die Kaffee und Zahnbürstenspenden, die vielen Hygieneartikel.

 

Zu unserer großen Freude haben wir dieses Jahr von einem Hersteller, der nicht genannt werden möchte, mehrere Paletten Hygieneartikel gespendet bekommen, so dass wir für die nächsten zwei Jahre gut versorgt sind.

 

Was wir aktuell dringend brauchen sind Tabak (schwarz 40 Gramm Päckchen), Camel Filterzigaretten und Obstkonserven.

 

Die Weihnachtspakete ins Gefängnis stehen an und in jedes kommen 7 Päckchen Tabak. Wir betreuen ca. 20 inhaftierte Notel-Gäste, die jährlich drei Pakete erhalten dürfen: Weihnachten, Ostern und eins zum Geburtstag.

 

Weiter haben wir vor drei Jahren überlegt, wie wir den Sonntag für unsere Gäste als etwas Besonderes erlebbar machen können. Für sie sind Sonn- und Feiertage schrecklich, weil das Leben in der Stadt ruht, bis auf unser Sonntagscafe alles geschlossen ist. Wir Christen feiern Auferstehung. So gibt es sonntags im Notel für jeden Gast abends die sogenannte Sonntagszigarette. Mit Erstaunen und Freude wird diese kleine Aufmerksamkeit gerne angenommen und ist immer wieder Anlass zum Gespräch. Dafür brauchen wir die Camel mit Filter.

 

Zweimal wöchentlich gibt es zum Nachtisch Obstquark. Da können sie uns mit den unterschiedlichsten Obstkonserven sehr helfen.

 

Im Advent wird zu den Gottesdiensten ein Korb in der Nähe des Taufbeckens stehen, wo Sie die Spenden hinein legen können.

 

Für alles, was Ihnen möglich ist, von Herzen Dank! Unsere Gäste wissen, dass die Sachspenden nicht vom Himmel fallen, staunen, fragen und fühlen sich wertgeschätzt.

 

Ihnen einen guten Weg auf Weihnachten hin und herzlche Grüße aus dem Notel!

 

Bärbel Ackerschott

 

 

 

 

Wünsche für die Obdachlosenseelsorge

Hier sind Menschen dankbar, wenn es „Duschbad“ gäbe. Auch hier die Bitte, nur „Duschbad“ ( Schampoo und Duschgel zusammen, z.B. „Dusch das“) mitzubringen, nicht Schampoo oder Duschgel oder Ähnliches. Wenn es ein Artikel (ruhig unterschiedlichster Marken) gibt, ist das Verteilen leichter. Von Herzen Dank auch für diese Hilfe!

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Rom: „Königin der Katakomben“ wiedereröffnet

Darstellung einer "Priesterin" oder "nur" betende Frau?
Darstellung einer "Priesterin" oder "nur" betende Frau?

In Rom wurden am Dienstag die restaurierten Priscilla-Katakomben wiedereröffnet. Einige der Fresken in den Grabkammern sind für Befürworter des Frauenpriestertums Belege für frühchristliche Priesterinnen.

 

In den Priscilla-Katakomben, die im Norden Roms liegen und sich unterirdisch über Kilometer erstrecken, sollen zahlreiche frühchristliche Märtyrer und sogar einige Päpste begraben sein - deshalb bekamen sie den Spitznamen „Königin der Katakomben“. Priscilla-Katakomben heißen die unterirdischen Gänge, weil sie der Kirche von der Adeligen Priscilla aus der römischen Familie der Acilier zur Verfügung gestellt wurden.

 

Bei der Wiedereröffnung wurde, wie die amerikanische Nachrichtenagentur AP berichtet, außerdem bekanntgegeben, dass Teile der Katakomben künftig über einen virtuellen Rundgang bei Google Maps zu besichtigen sein werden.

Älteste Mariendarstellung der Welt
Älteste Mariendarstellung der Welt

Berühmt sind die Priscilla-Katakomben vor allem für die älteste bekannte Darstellung einer Madonna mit Kind. Das Fresko wird auf die Jahre 230 bis 240 n. Chr. datiert. Darüber hinaus finden sich in den unterirdischen Kammern auch zwei Fresken, die für Unterstützer der Forderung nach Weiheämtern für Frauen in der katholischen Kirche Belege für die Existenz von Priesterinnen in der frühen Kirche darstellen.

 

Auf einem der beiden Fresken ist eine Frau in einem vermeintlichen Priestergewand zu sehen, die die Arme wie Priester während einer Eucharistiefeier seitlich ausstreckt. Auf dem zweiten Bild sind mehrere Frauen an einem Tisch zu sehen, die demnach ein eucharistisches Mahl zu sich nehmen.

Vatikan: „Fabel, Legende“

Der Vatikan widersprach dieser Deutung der beiden Bilder bei der Wiedereröffnung der Katakomben am Dienstag. Fabrizio Bisconti, der Superintendet der Päpstlichen Kommission für christliche Archäologie, nannte die Annahme, die Frauen auf dem Fresko würden ein eucharistisches Mahl zu sich nehmen, laut AP eine „Fabel, eine Legende“. Vielmehr seien die Frauen bei einem Mahl nach einem Begräbnis zu sehen.

 

Die Frau im vermeintlichen Priestergewand ist aus Sicht des Vatikans einfach eine Frau beim Beten. Die katholische Kirche verteidigt nach wie vor ihren Standpunkt, dass die Weiheämter - Diakon, Priester, Bischof - Männern vorbehalten sind. Dieser wird allerdings immer wieder von reformorientierten Organisationen und Theologen kritisiert.

 

Kirchengeschichtlich gilt es als erwiesen, dass es früh in der Geschichte des Christentums Frauen in Leitungsfunktionen und Diakoninnen gab. Das Amt eines Diakons oder einer Diakonin war damals allerdings nicht wie heute eine Weihevorstufe zum Priesteramt. Menschen, die das Amt innehatten, waren ursprünglich Gehilfen der Apostel. Ihre Aufgabe war es, Güter zu verwalten und Hilfsdienste zu leiten.

Episcopa Theodora (‚Bischöfin Theodora‘) ist die griechische Inschrift eines Mosaiks aus dem 9. Jahrhundert in der Zenokapelle der römischen  Kirche Santa Praxedis.
Episcopa Theodora (‚Bischöfin Theodora‘) ist die griechische Inschrift eines Mosaiks aus dem 9. Jahrhundert in der Zenokapelle der römischen Kirche Santa Praxedis.
Ohne Gewähr lyskirchen