Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 24.02.2013
2. Fastensonntag 2013
Der 24. Februar ist der 55. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 310 Tage  bis zum Jahresende.

"Der 24. Februar ist für uns immer ein tiefer Erinnerungstag. Für die Bewegung begann an diesem Tag, aus diesem Saal der staunenswerte Siegeszug, der sie an die Spitze des Reiches zu Führung der Nation und damit zur Gestalterin des deutschen Schicksals machte."

(Adolf Hitler 1944)

Köln im Jahre 1944
Köln im Jahre 1944

24.2.1920:
Erstes NSDAP-Programm

 

"Diese lächerliche kleine Schöpfung mit ihren paar Mitgliedern schien mir den Vorzug zu besitzen, noch nicht zu einer 'Organisation' erstarrt zu sein. Hier konnte man noch arbeiten, und je kleiner die Bewegung war, um so eher war sie noch in die richtige Form zu bringen. Hier konnte noch der Inhalt, das Ziel und der Weg bestimmt werden." Das schrieb Adolf Hitler in "Mein Kampf".

 

Die "lächerliche kleine Schöpfung", die er da ansprach, war die DAP, die Deutsche Arbeiterpartei, zu der er im September 1919 stieß - eine rechte Splitterpartei. Der Stuttgarter Historiker Prof. Eberhard Jäckel meinte dazu: "Das war wirklich eine ganz kleine unbedeutende Gruppierung in München. Mit bayerischem Hintergrund, hieß damals Deutsche Arbeiterpartei. Und Hitler ist dann ein paar Monate später, nach der Gründung, überhaupt erst mit ihr in Verbindung gekommen."

 

Das geschah zunächst in offiziellem Auftrag. Hitler gehörte zum Bayerischen Reichswehrgruppenkommando 4, dem auch die, wie es hieß, "politische Betreuung des Münchner Raumes" oblag. Doch noch 1919 wurde Hitler Mitglied der von dem Eisenbahnarbeiter Anton Drexler und dem Journalisten Karl Harrer gegründeten Partei. Und schnell machte sich Hitler - Mitgliedsnummer 55 - als Vorstandsmitglied und Propagandist unentbehrlich.

 

So unentbehrlich, dass das im Februar 1920 verabschiedete 25-Punkte-Programm bereits seine Handschrift trug. Da wurde der "Zusammenschluss aller Deutschen zu einem Großdeutschland" ebenso gefordert wie etwa der "Erwerb von Kolonien" und die Aufhebung des Versailler Friedensvertrages.

 

Und das Programm war antisemitisch: Staatsbürger konnte danach nur sein, wer "Volksgenosse" war, das wiederum war nur, wer "deutschen Blutes" war. "Kein Jude", so hieß es kategorisch, "kann daher Volksgenosse" sein. Demnach waren auch Juden, Punkt fünf des Programms, "unter Fremdgesetzgebung zu stellen". Öffentliche Ämter würden ihnen damit versperrt sein.

 

Programmstruktur

 

Prof. Jäckel sagte zur Struktur des Programms: "Gegliedert war das schon in einen außenpolitischen Teil - großdeutsch - Österreich sollte zu Deutschland kommen, in einen antisemitischen Teil, das war damals weit verbreitet, dann in einen bezeichnenden, für Hitler später sehr störenden, sagen wir mal, sozialistischen Teil, kleinbürgerlich sozialistischen Teil und dann ein paar innenpolitische Allgemeinplätze."

 

Sozialistische Züge trug das Programm dort, wo etwa Verstaatlichungen gefordert wurden oder die Gewinnbeteiligung an Großunternehmen. Und die innenpolitischen Allgemeinplätze fanden sich etwa in der platten Forderung, gegen die "bewusste politische Lüge" zu kämpfen oder die "Volksgesundheit zu heben".

 

Ein Sammelsurium der unterschiedlichsten Forderungen, die damals im Festsaal des Münchener Hofbräuhauses vorgestellt wurden. Etwa 2.000 Menschen sollen daran teilgenommen haben.

 

NSDAP

 

Die Partei - an diesem Tag in Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei NSDAP umbenannt - bot mit ihrem Programm einen werbewirksamen Katalog von Versprechungen an, mit denen sie auch die unterschiedlichsten sozialen Schichten erreichte: Ende 1920 waren ein Drittel ihrer Mitglieder Arbeiter, 14 Prozent Akademiker, weitere 14 Prozent Angestellte und Beamte sowie etwa ebenso viele Soldaten und Kaufleute.

 

Ihrem Selbstverständnis nach sah sich die NSDAP denn auch vor allem als "Bewegung", die die Volksgemeinschaft repräsentierte. Eine Bewegung, in der Hitler zu alles dominierenden Figur wurde. Er holte Männer seiner Wahl in den inzwischen erweiterten Vorstand und wurde im Sommer 1921 auch offiziell Vorsitzender der NSDAP.

 

Noch war die Partei eine primär bayerische Erscheinung, dort genoss sie zwischenzeitlich auch staatliche Protektion, aber Hitlers Ruf verbreitete sich bald über die Grenzen Bayerns hinaus.

 

Mobilisierung

 

Die Ordnertruppen der späteren SA lieferten sich blutige Saalschlachten vor allem mit Kommunisten - was zynischerweise zur weiteren Bekanntheit beitrug - und der Ankauf des "Völkischen Beobachters" brachte der Partei ein Sprachrohr im gesamten Reich. Die auch materielle Unterstützung durch einflussreiche Kreise tat ein Übriges, so dass sich die gelegentlichen befristeten Partei- oder Uniformverbote in einzelnen Ländern des Reiches nicht hinderlich auswirkten. Die Zahl der Ortsgruppen nahm zu, und nach dem gescheiterten Hitler-Putsch vom 9.November 1923 schwenkte die NSDAP auf einen vermeintlich legalen Kurs ein.

 

Das Parteiprogramm von 1920 war ein Instrument, weniger zur Fixierung der Ziele als zur Mobilisierung der Anhänger, wie Jäckel formuliert. 1944 blickte Hitler im Hofbräuhaus auf den Tag der Verabschiedung zurück: "Der 24. Februar ist für uns immer ein tiefer Erinnerungstag. Für die Bewegung begann an diesem Tag, aus diesem Saal der staunenswerte Siegeszug, der sie an die Spitze des Reiches zu Führung der Nation und damit zur Gestalterin des deutschen Schicksals machte."

 

Zynischer kann man es kaum noch ausdrücken.

 

Zum Konklave 2013 gilt weiterhin:

Veni, Creator Spiritus,

mentes tuorum visita,

imple superna gratia,

quae tu creasti, pectora.

 

Per Te sciamus da Patrem,

noscamus atque Filium;

Tequ[e] utriusque Spiritum

credamus omni tempore.

Komm, Schöpfer Geist,

die Gesinnungen der Deinen besuche;

erfülle mit oberer Gnade

die Herzen, die Du geschaffen hast!

 

Gib, dass wir durch Dich den Vater verstehen

und auch den Sohn erkennen

und an Dich, beider Geist,

zu jeder Zeit glauben!


Pater Bernd Hagenkord SJ
Pater Bernd Hagenkord SJ

Diese Tage im Vatikan: Verfolgen Sie diese Tage im Vatikan auf dem BLOG von Pater Bernd Hagenkord SJ (Leiter der deutschsprachigen Programm von Radio Vatikan). Der BLOG von Pater Hagenkord hebt sich informativ, erfrischend und persönlich vom Rest der veröffentlichten Medienmeinung ab. zum BLOG >>>

... unserem Pfarrer einen herzlichen Glückwunsch zum Namenstag!

24. Februar: Hl. Matthias

 

Matthias nahm im Kreis der 12 Apostel den Platz des Judas ein.

 

Der heilige Apostel Matthias wurde durch das Los als Ersatz für den Verräter Judas gewählt.

 

"Einer von den Männern, die die ganze Zeit mit uns zusammen waren, als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging, angefangen von der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns ging und (in den Himmel) aufgenommen wurde, - einer von diesen muß nun zusammen mit uns Zeuge seiner Auferstehung sein. Und sie stellten zwei Männer auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias. Dann beteten sie: Herr, du kennst die Herzen aller; zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast, diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen. Denn Judas hat es verlassen und ist an den Ort gegangen, der ihm bestimmt war. Dann gaben sie ihnen Lose; das Los fiel auf Matthias, und er wurde den elf Aposteln zugerechnet." (Apg 1,21-26)

 

Er soll später zuerst in Judäa, dann bei den Heiden, besonders in Äthiopien, das Evangelium verkündet haben. Doch gibt es weder über sein späteres Leben noch über seinen Tod sichere Nachrichten.

 

Dargestellt wird er als Apostel mit Buch und Rolle, oft mit Schwert, Hellebarde oder Beil, auch mit Steinen oder Lanze.

 

Er ist Patron des Bistums Trier, von Goslar, Hannover, Hildesheim sowie der Bauhandwerker, Zimmerleute, Schreiner und Schmiede, Metzger, Schneider und Zuckerbäcker.

Seine Fürsprache wird erbeten zum Schulbeginn von Jungen, gegen Blattern, Keuchhusten und eheliche Unfruchtbarkeit.

Es sagt eine alte Bauernregel:

Mattheis bricht Eis,
hat er keins, macht er eins.

Während er betete, veränderte sich
das Aussehen seines Gesichtes

 

+ Aus dem heiligen Evangelium
nach Lukas

 

In jener Zeit

nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten. Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes, und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte. Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen. Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte. Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst. Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon.

 

Lk 9, 28b-36

 

Exodus

(zu Lukas 9, 28b-36)

Eigentlich ist der Begriff des Exodus belegt mit dem Ereignis des Auszugs des Volkes Israels aus Ägypten. Unser Text von der Verwandlung Jesu spricht aber auch von einem Auszug (Exodus). Mit diesem Auszug ist Hinweis gegeben auf das Sterben Jesu, seine Auferweckung und Aufnahme zur Rechten Gottes. Der Text ist eng verbunden mit dem Bekenntnis des Petrus zu Jesus als dem Messias. Der Text ist auch verbunden mit der Ankündigung des Leidens, Sterbens und Auferstehens Jesu. Ebenso gehört die Mahnung der Kreuzesnachfolge der Glaubenden dazu.

 

Lukas hat die Vorlage des Markusevangeliums verwendet, hat diese aber deutlich im Interesse seiner Theologie gestaltet. (Es ist hier nicht näher einzugehen, für Interessierte aber auf den Vergleich mit Markus und Matthäus verwiesen.)

 

Anders als die anderen Evangelisten stellt Lukas Jesus besonders auch als Beter dar. Drei besonders ausgewählte Schüler begleiten Jesus. Wir werden erfahren, dass sie das eigentliche Ereignis verschlafen und dass sie nichts verstehen von dem, was sich da vor ihren Augen ereignet. Es ist nicht zu flach gedacht, hier die Glaubenden wieder zu finden, die so oft wenig verstehen und vielleicht manchen Hinweis des herrlichen Wirkens Gottes verschlafen. Das ist keine moralisierende Mangelzuweisung. Es ist die bildhafte Beschreibung unserer begrenzten Fähigkeit, Gottes Macht und Herrlichkeit inmitten der Welt wahrzunehmen.

 

Wir begegnen Jesus in der Szene am Berg der Verwandlung wieder als Beter. Der Berg ist seit alters ein Ort der Gottesoffenbarung und der Gottesbegegnung. Das Gebet spielt in der Theologie des Lukas eine gewichtige Rolle. Gottesbegegnung geht wesentlich auch über das Gebet. Anders als die Evangelisten Markus und Johannes hat Lukas Jesus schon bei seiner Taufe als Beter dargestellt, dem die Zusage mit der Stimme aus dem Himmel gemacht wird: Du bist mein geliebter Sohn! So hat Lukas Jesus die Verklärung auch geschehen lassen, während Jesus betet.

 

Das Phänomen des Lichtglanzes aus der Begegnung mit Gott JHWH ist nicht unbekannt. Auch Mose stieg vom Berg wieder hinunter und war umstrahlt vom Widerschein der Herrlichkeit Gottes, der er begegnet ist. Bei Jesus beschreibt Lukas aber mehr: Es ist kein Widerschein Gottes. Der Lichtglanz Gottes leuchtet aus Jesus selbst. Er ist Teil dieser Majestät und Herrlichkeit Gottes selber. So stellt Gott ihn den Glaubenden dar. Aber die Glaubenden schlafen, wie wir wissen. Sie bekommen von diesem Ereignis nichts mit.

 

Es folgt ein Gespräch zwischen Jesus und Mose und Elija. Mose und Elija sind herausgehobene Gestalten des Glaubens Israels, auch des Glaubens Jesu. Mose steht für die Tora, das Gesetz, Elija für die Prophetie. Der Erzähler macht mit dem Erscheinen dieser beiden deutlich, dass das, was hier berichtet wird, sich unserem normalen Erfahrungshorizont entzieht. Mose und Elija sind Gestalten des himmlischen, des göttlichen Raumes. Die beiden Großen des Alten Bundes sind nicht nur Gestalten eines Erinnerns. Sie treten auf als Zeugen für den unendlichen Heilsplan Gottes mit der Welt. Dieser Plan Gottes erfüllt sich im Exodus des Jesus. Darüber sprechen die drei. Tora und Propheten haben diesen Weg Gottes zugesagt und verheißen. In Jesus, so das Bekenntnis des Evangelisten, erfüllt sich dieser Weg Gottes. Der Exodus Jesu geht über die Erfahrung von Tod, Auferweckung und Entrückung in den Himmel.

 

Dieser Exodus ist aber kein isoliertes Geschehen. Das ganze Leben Jesu ist ein Weg zu diesem Exodus. Das Ziel dieses Auszuges Jesu ist die Befreiung, die Gott durch Tora und Propheten zugesprochen hat. Das Leben Jesu zeugt von der Freiheit, der Liebe, der Freude Gottes. ‚Die Welt’ nimmt dieses unumstößliche Zeichen des Messias Jesus nicht an. Daher wird er durch das Wirken der Menschen in den Tod gebracht. Das Wirken Gottes aber erweist sich in der Wahrnehmung der Glaubenden als machtvoller und endgültiger. Gott zeigt seine Herrlichkeit gerade in seinem Messias Jesus. In den Augen vieler Menschen ist er ein Gescheiterter. In der Proklamation Gottes ist er der Sieger über Tod, Lieblosigkeit und unfrei haltender Verachtung. Mitten auf dem Weg der Erzählung des Lebens Jesu als Heilsweg Gottes für uns kommt die Verwandlung/Verklärung Jesu zur Sprache. Allen, die zweifeln und verzweifeln mögen an der Gewalt der Leidensankündigung Jesu und seines Rufes zur Kreuzesnachfolge, wird vor Augen geführt, dass Jesus der Weg ist, die Liebe Gottes zu erfassen.

 

Allein: Die drei Schüler Jesu haben dieses Ereignis verschlafen. Sie werden auch in der bedrängenden Stunde am Ölberg verschlafen. So ist Mensch... Und dennoch bekommen sie Anteil an dem, was in der Verklärung dargestellt ist. Sie sehen in den göttlichen Raum, der durch Mose, Elija und Jesus dem Menschen eröffnet ist. Auch die Glaubenden der Kirche bekommen Anteil an diesem göttlichen Raum, der durch Tora, Propheten und die Erfüllung Jesu gekennzeichnet ist. Wie menschlich: Die drei Jünger sehen, aber verstehen nicht. Als Mose und Elija weggehen wollen, will Petrus diesen Einblick in die Heilsgeschichte Gottes festhalten. Es sind erfreuliche Motive, die ihn dazu drängen. Was er begriffen hat: Es ist gut, dass wir hier sind! (33b) Welch ein Geschenk, das erleben, ‚sehen’ und erfahren zu können – den Zusammenhang der Heilsgeschichte Gottes, die sich in Jesu Leben, Sterben und Auferstehen vollendet. Den damaligen Zuhörenden werden Bilder der Feiern des Laubhüttenfestes gegenwärtig gewesen sein – Dank für die Gaben der Schöpfung und Dank für die Befreiung im Auszug aus Ägypten. Der Blick richtete sich auch für die Israeliten in die Zukunft – in jene Zeit, in der den Glaubenden ewige Wohnungen bereitet sein werden in der Gemeinschaft mit Gott JHWH.

 

Petrus mag solche Hütten bauen für die, die aus göttlichem Raum kommen. Darin liegt das Nichtverstehen des Petrus. Die, die bei Gott sind, können keine Hütten mitten unter den Menschen nehmen. Zudem hat Petrus verschlafen, was die drei großen Gestalten miteinander gesprochen haben. Der Exodus Jesu lässt keine Hütte zu. Petrus hält einen Einblick fest, der sich aber erst bewahrheitet, wenn der Messias seinen Weg, seinen Exodus gegangen sein wird.

 

Nun geschieht die Deutung dieses Ereignisses durch die Stimme Gottes aus dem himmlischen, göttlichen Raum. Gott selbst bezeugt Jesus als seinen Messias, als seinen Auserwählten. Auserwählt ist dieser, um – über den Weg seines Exodus – die Herrlichkeit, Liebe und Freude Gottes endgültig zu offenbaren.

 

Wir werden in Ehrfurcht vor der Kraft solcher Zuschreibungen stehen. Es sind gewaltige Bekenntnisse von Glaubenden für Glaubende. Manchmal ist unser Denken blockiert, diese Logik des Heilsweges Gottes zu begreifen. Manchmal schrecken wir zurück vor der grausamen Vorstellung, Gott habe Jesu Leben als Opfertod zur Sühne für die schlechte Menschheit gebraucht. Vielen von uns ist dieses Verständnis des Exodus Jesu durch den Kreuzestod hindurch sehr schwer zugängig.

 

Das Lukasevangelium gibt uns eine Hilfe. Die Stimme aus dem Himmel bekennt Jesus nicht allein als den Sohn Gottes, den Auserwählten. Die Stimme sagt, wie Menschen zum Glauben kommen können, worin das Außergewöhnliche des Lebens Jesu besteht. Es erschließt sich uns einzig aus dem, was Jesus sagt – in Wort und Tat. Mit der Stimme aus dem Himmel weist uns der Evangelist den Weg, in die vertiefende Erkenntnis und Erfahrung Gottes zu kommen: auf das Wort Jesu hören. Unsere Aufgabe wird es bleiben, Jesus und seinen Exodus zu verstehen, indem wir ihm nachgehen. Das wird ein lebenslanger Prozess sein. Es wird ein Weg sein, der uns Kreuz und Leid schmerzhaft spüren lässt. Es wird der Weg sein, der aus dem Glauben genährt ist, dass allein diese Lebens-und Glaubenshaltung Jesu zu dem führt, was wir von Gott erhoffen dürfen: Erfahrung der Befreiung, Erfahrung der Liebe, Erfahrung der Freude Gottes an allem, was ist. Im Blick auf manche Lebenswirklichkeit kann es uns sehr schwer fallen, das zu glauben. Damit wir nicht wegkippen aus der Beziehung mit diesem Gott, empfiehlt uns das Evangelium, betend auf seine Stimme zu hören – in Wort und Tat.

Die Schüler Jesu haben das Glück gehabt, diese Erfahrung der Verwandlung erleben zu dürfen. Sie schweigen darüber. Bei Markus ist es Jesus, der ausdrücklich ein Schweigegebot ausspricht. Lukas lässt es dabei bewenden, dass die, die solch Übersteigendes erfahren haben, schweigen. Die Erfahrung der Auferweckung des ermordeten Jesus wird sie zum Sprechen bringen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

REMINISCERE MISERATIONUM TUARUM

„Denk an dein Erbarmen, Herr“

 

Sonntag, den 24.02.2013: 2. Fastensonntag 2013

um 18 Uhr Heilige Messe zum Fastensonntag

1. Jahrgedächtnis für Ursel von Lom

und als 1. Jahrgedächtnis für Anneliese Jünger und für die Lebenden und Verstorbenen der Fam. Jünger

 

Donnerstag, den 28.02.2013 um 18 Uhr Rosenkranz

für den Frieden und für die Verständigung der Kulturen

 

Freitag, den 01.03.2013 um 6 Uhr Frühschicht

mit anschließendem Frühstück

 

OCULI MEI SEMPER AD DOMINUM

„Meine Augen schauen stets auf den Herrn“

 

Sonntag, den 03.03.2013: 3. Fastensonntag 2013

um 13 Uhr Taufe des Kindes Oha Schwieren

um 18 Uhr Heilige Messe zum Fastensonntag

Kollekte LYSKIRCHENSonntag

   
  • Heilige Messe im Notel
    Victoriastrasse 12, Köln
    Dienstag, den 26.02. 2013
    um 18:45 Uhr Heilige Messe
    Donnerstag, den 28.02.2013
    um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Sie sind eingeladen

 

Einzug Jesu in Jerusalem (GIOTTO)
Einzug Jesu in Jerusalem (GIOTTO)

Vorbereitung auf die Kar- und Osterliturgie

Interessierte sind eingeladen, anhand biblischer Texte der großen Liturgien der Kar- und Ostertage sich einzustimmen. Dieses Treffen ist am 2. März von 10-16 Uhr im Sälchen im Pfarrhaus, An Lyskirchen 12. Da es mittags einen kleinen Imbiss gibt, bitten wir um Anmeldung der Teilnahme bis zum 26.2.2013 – in der Sakristei oder unter schnegg@lyskirchen.de Herzlich willkommen.

 

 

Einladung zu einem Gottesdienst am 8. März 2013 um 19 Uhr in Sankt Georg für Menschen in und nach Trennung:

Fastenaktion 2013 am 17. März in Lyskirchen:

Wir haben den Hunger satt!

 

Das sagen wir bei MISEREOR gemeinsam mit unseren Partnern. Das sagen auch Sie, die Sie für mehr Gerechtigkeit beten und kämpfen. Das rufen knapp eine Milliarde Menschen laut heraus, die dauerhaft unterernährt sind. So wie Bauern im afrikanischen Niger, die mit Hilfe von Bewässerung und dem entsprechenden Saatgut in der Trockenzeit Gemüse anbauen, um die unsicheren Ernteerträge aus der Regenzeit auszugleichen. Auch Familien in Bangladesch versuchen sich durch nachhaltige Landwirtschaft aus der Spirale von Abhängigkeit und Hunger zu befreien, in die sie durch die Agroindustrie geraten sind. Oder Kleinbauern und indigene Gemeinschaften in Paraguay, die ihr Land und ihre Selbstversorgung gegen die endlosen Monokulturen der Großgrundbesitzer behaupten wollen, um ihre Existenzgrundlage zu sichern. Lernen Sie diese mutigen Menschen kennen und stellen Sie sich an ihre Seite. weiter lesen >>>