Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 23.06.2013
Der 23. Juni ist der 174. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 192 Tage  bis zum Jahresende.

Weil Liselotte Herrmann zum kommunistischen Widerstand gegen die NAZIS gehörte, wurde ihr Andenken nur in der DDR bewahrt.
Weil Liselotte Herrmann zum kommunistischen Widerstand gegen die NAZIS gehörte, wurde ihr Andenken nur in der DDR bewahrt.

Liselotte Herrmann am
23.6.1909 in Berlin geboren

 

Die Ingenieurstochter Liselotte Herrmann studiert von 1929 bis 1931 an der Technischen Hochschule in Stuttgart Chemie und ab 1931 Biologie in Berlin. 1928 tritt Lieselotte Herrmann in den KJVD ein, wird Mitglied des "Roten Studentenbundes" und im November 1931 KPD-Mitglied. Wegen ihrer politischen Tätigkeit wird sie im Juli 1933 von der Universität relegiert. Sie arbeitet anschließend als Kindermädchen. Lilo Herrmann ist in jener Zeit bereits Mitarbeiterin des geheimen militärischen Apparates der KPD. Nach der Geburt ihres Sohnes Walter kehrt sie im September 1934 nach Stuttgart zurück und ist im Ingenieurbüro ihres Vaters als Stenotypistin beschäftigt. Sie arbeitet ab Ende 1934 als technische Mitarbeiterin für Stefan Lovasz, den Leiter der illegalen KPD Württemberg, und übernimmt Schreib- und Kurierarbeiten für den geheimen Militärapparat der KPD. Von Artur Göritz erhält sie militärische Informationen über die Produktion von Rüstungsgütern in den Dornier-Werken in Friedrichshafen und über den Bau einer unterirdischen Munitionsfabrik bei Celle. Dieses Material wird einem Instrukteur des ZK der KPD in der Schweiz übergeben. Von Agenten verraten, wird Liselotte Herrmann am 7. Dezember 1935 verhaftet. Sie wird am 12. Juni 1937 vom Volksgerichtshof wegen "Landesverrats und Vorbereitung zum Hochverrat" zum Tode verurteilt, obgleich im Verfahren ein Offizier bestätigt, dass die bei ihr gefundenen Unterlagen nicht als geheim eingestuft gewesen sind. Ihre Hinrichtung erfolgt am 20. Juni 1938 in Berlin-Plötzensee, obwohl sich viele Menschen aus verschiedenen Ländern für die junge Frau und Mutter eingesetzt haben.

Es sagte Joachim Ringelnatz

(1883 - 1934),  deutscher Lyriker, Erzähler und Maler

Wer immer die Wahrheit sagt,
wird kein Gedächtniskünstler.

"Der wahre Schatz des Lichts ... "

Zitate der Woche:

All diese Teile des Herzens, die aus Stein sind, möge der Herr menschlich machen, mit jener Unruhe, mit jenem guten Drang, vorwärts zu gehen, ihn zu suchen und uns von ihm suchen zu lassen. Der Herr ändere unser Herz! Und so wird er uns retten. Er wird uns vor den Schätzen retten, die uns nicht bei der Begegnung mit ihm, im Dienst für die anderen helfen können. Und er wird uns auch das Licht schenken, um dem wahren Schatz entsprechend erkennen und urteilen zu können: nach seiner Wahrheit. Der Herr ändere unser Herz, um den wahren Schatz zu suchen und so zu Menschen des Lichts und nicht zu Menschen der Finsternis zu werden“.

Franziskus am 21.06.2013 zu Mt 6,19-23

Du bist der Messias Gottes.

Der Menschensohn muss vieles erleiden

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

In jener Zeit als Jesus in der Einsamkeit betete und die Jünger bei ihm waren, fragte er sie: Für wen halten mich die Leute? Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija; wieder andere sagen: Einer der alten Propheten ist auferstanden. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrus antwortete: Für den Messias Gottes. Doch er verbot ihnen streng, es jemand weiterzusagen. Und er fügte hinzu: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er wird getötet werden, aber am dritten Tag wird er auferstehen. Zu allen sagte er: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.

 

Lk 9, 18-24

 

Vom Verlieren und Gewinnen

(zu Lukas 7,36-50)

Das ‚Leben’ zu gewinnen oder das ‚Leben’ zu verlieren, hat im Lukasevangelium untrennbar mit der Person Jesu zu tun. Die Person Jesu steht nicht für sich. Er ist kein geistlicher Führer um seiner selbst willen. Er lebt und erfüllt den Willen Gottes. Daher ist das ‚Leben-Gewinnen’ und das ‚Leben-Verlieren’ eine Frage des Glaubens an Gott. Wir wissen, dass dies heute gewiss nicht alle Menschen so sehen. Wir wissen, dass das Lukasevangelium zu glaubenden Christen spricht und ihnen ein Maß für ihr Leben mit auf den Weg geben will. Immerhin geht es darum, seine Lebensbestimmung nicht zu verlieren. Für die Glaubenden ist die Lebensbestimmung das unendliche Leben in der Einheit mit Gott. Dass dieses ‚unendliche Leben’ nicht ein Verweis auf die Ewigkeit allein ist, ist uns bekannt. Die gelebte Gottesbeziehung (und darin inbegriffen die gelebte Nächstenliebe) ist Lebenshaltung derer, die dem Christus Jesus nachgehen.

 

Unser Textabschnitt beginnt aber mit dem Messias-Bekenntnis des Petrus. Wenn wir den Zusammenhang der Lukaserzählung im Blick behalten, dann ist gerade vorher die Rückkehr der erfolgreich ausgesandten Apostel sowie die wunderbare Speisung der 5000 erzählt worden. Bei dieser Speisung werden die Menschen dort ihr eigenes Bild gehabt haben, wer dieser Wundertäter sei. Sie werden vielleicht gedacht haben, dass er der wiedergekommene Täufer Johannes oder der Elija oder sonst ein alter Prophet gewesen sein mochte. Der Evangelist ist aber darauf aus, das Bekenntnis zu Jesus als dem Messias Gottes herauszustellen. Daher wird Jesus fragen: ‚Ihr aber...’ – und damit wird klar erwartet, dass die mit Jesus Gehenden richtiger wissen, wer Jesus ist. Das Wissen darum, wer Jesus ist, bestimmt auch die Nachfolge. Wenn Jesus der Messias ist, dann ist er der, der das Wesen Gottes den Glaubenden zeigt.

 

In der lukanischen Erzählung (im Unterschied zu anderen Evangelisten) wird das Messiasbekenntnis eingebunden in die Praxis Jesu als Beter. Das Lukasevangelium wiederholt das immer wieder: Wer Jesus ist, begreifen die Glaubenden aus seiner innigen Beziehung zu Gott. Das Gebet ist der Weg, in dem diese Beziehung besonderen Ausdruck findet. Die Schüler Jesu sind bei diesem Gebet in der Einsamkeit dabei. Jesus fragt, für wen die Leute – vielleicht die eben Sattgewordenen – halten. Entscheidend aber ist, was als Antwort folgt auf die weiterführende Frage: ‚Ihr aber, für wen haltet ihr mich?’

 

Petrus, in der jungen Gemeinde der im Glauben Vorausgehende, spricht das entscheidende Bekenntnis: Wir halten dich für den Messias Gottes! In diesem Bekenntnis zeigt sich der Glaube, dass Jesus der ist, der von Gott gesandt und gesalbt ist (Gesalbter= Messias, Christus).

 

Auch das Lukasevangelium formuliert die strenge Anweisung des Messias, die Schüler mögen über diese Erkenntnis schweigen. Das verwundert vielleicht, weil es doch um gerade das geht: Zum Glauben zu kommen, dass Jesus der von Gott gesandte Gesalbte ist. Daraus leitet sich die Autorität Jesu ab. Daraus bekommt er den Anspruch, Hirte seines Volkes zu sein. Hier ist es wieder hilfreich, das Evangelium als Ganzes im Blick zu haben. Spätestens in der Geschichte des Emmausganges begreifen die Glaubenden, dass der Weg der Bestimmung Jesu der Offenbarung Gottes galt. Dem Evangelisten liegt daran, die Sendung Jesu keinem ihm fremden Interesse auszusetzen. Jesus ist nicht der politische Befreier, er strebt keinen Gottesstaat an. Jesu Sendung ist es, den Willen des Vaters zu tun. Es bleibt immer eine Versuchung, sich die Person Jesu für die eigenen politischen oder innerkirchlichen Vorstellungen gefügig zu machen. Natürlich ist das Wirken Jesu nicht unpolitisch in seiner Auswirkung; natürlich ist das Wirken Jesu auch nicht unbedeutsam in der Festlegung des Weges der Kirche. Aber all das ist zweitrangig vor dem, was der wirklichen Sendung Jesu entspricht: zu Gott zu führen.

 

Wie dieses ‚Zu-Gott-Führen’ aussehen kann, bekommt befremdliche bis erschreckende Konturen in dem, was auf das Messiasbekenntnis des Petrus folgt. Die Leidensankündigungen Jesu. Die führenden Schichten – der Priesteradel, die Laienaristokratie, die Rechtsexperten – ihnen allen ist diese Gottesoffenbarung Jesu ein Hindernis. Für unsere Ohren schwer zu hören und für unseren Verstand oft schwer einzusortieren ist das ‚Muss’: ‚Der Menschensohn muss vieles erleiden ... verworfen werden ... getötet werden ..., aber am dritten Tag wird er auferstehen’ (V 22). Für uns vielleicht schwer annehmbar – warum ist es Gottes Plan, dass der Menschensohn leiden und getötet werden muss? Für die Leserschaft des Evangelisten wird damit der Tod Jesu in einen übergeordneten Sinn eingebunden. Der Tod und die Auferweckung Jesu werden Zeugenschaft von der unendlichen Lebenskraft Gottes ablegen. Erst wer diese Kraft Gottes zu glauben gelernt hat, kann Jesus als den Messias in aller Welt verkünden. Da hebt sich das vorläufige, strikte Schweigegebot Jesu auf.

 

Das Lukasevangelium übergeht die Auseinandersetzung Jesu mit dem gegen das Leiden protestierenden Petrus. Wichtig ist, dass die Glaubenden begreifen müssen, dass sie auch am Schicksal des Messias Jesus Anteil bekommen können. Die Bereitschaft dazu muss da sein. Das nimmt eher konkrete Züge an in den (vielen) Ländern, in denen Christen um ihres Glaubens willen verfolgt werden. (Es ist uns oft gar nicht bewusst, dass die Christen die auf der Welt am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft ist.) Dass das bis zum Martyrium führen kann, erschüttert uns aus der Perspektive gesichert lebender Christen sehr.

 

Lukas lässt Jesus beschreiben, was wichtig ist für Menschen, die mit ihm den Weg zu und mit Gott gehen wollen: Selbstverleugnung ist unverzichtbar. Das meint nicht die Verleugnung seiner ureigenen Existenz. Es meint die Bereitschaft, sich aus der Ich-Bezogenheit zu lösen, die eigenen Wünsche und Willensakte nicht in den Mittelpunkt zu stellen. Das widersagt dem uns so vertrauten Drang zur Verwirklichung um seiner selbst; es widersagt dem Wunsch zur uneingeschränkten Selbstbestimmung. Wenn wir das auf uns wirken lassen, werden wir manchen Widerstand in uns spüren. Die Botschaft des Evangeliums ist oft genug (sehr) quer zu dem, was unsere Lebensziele sind.

 

Das Kreuz auf sich zu nehmen ist ein Bild für die Bereitschaft, um des Evangeliums willen ‚anders’ in der Welt und in der Gesellschaft zu sein. Eine Gesellschaft, die nicht mehr selbstverständlich (und volkskirchlich) christlich ist, fordert in manchen Dingen ein Gegenbild. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass den Schwachen der besondere Schutz gelten muss. Es ist nicht selbstverständlich, dass die an Geld Reichen, in ihrem Leben aber Armen Barmherzigkeit finden ... Uns begegnet im Lebensvollzug manches Mal der Kontrast zwischen dem, was man gesellschaftlich zu denken oder zu tun hat, und was im Blick des Evangeliums aber so anders gesehen und gedacht und zu tun ist.

 

Der Vers 24 schickt eine Begründung zu dieser Andersartigkeit hinterher. Es geht um die ‚Seele’ (Psyche). Damit ist das Leben in seiner ganzen Dimension gemeint. Gemeint ist sowohl das lebensfrohe, immer bedürftig bleibende Dasein; gemeint ist auch die Bestimmung des Menschen auf Gott hin. Wenn der Mensch denkt, sein Leben, seine sterbliche Körperexistenz retten zu können, wird – um es brutal zu sagen – auf dem Friedhof belehrt, dass das keine bleibende Lebenskraft ist. Dazu – nicht dagegen! – gestellt ist die Lebensbestimmung auf den ewigen Gott hin. Da ist unendliches Leben, da hat nicht der Tod die Macht des Vernichters. Die Nachfolge Jesu lehrt, sich auf Gott zu verlassen und den Menschen in Liebe zugeneigt zu sein. Das ist im Evangelium der Weg, ein tief gegründetes Leben zu haben. Der Weg des Evangeliums wird manchen erscheinen wie das Verleugnen der Selbstbestimmung und der Selbstverwirklichung. Lukas hält den Glaubenden seiner Gemeinde vor: Wo aber ist der Gewinn von Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung, wenn sie kein anderes Ziel haben, als sich selbst genüge zu tun. Das wird im Tod sein Ende haben. Leben verheißt er da, wo Menschen sich auf den unendlichen Gott verlassen. Und aus diesem Vertrauen sehr geerdet in diesem Leben stehen, die eigenen Fähigkeiten, die Kraft des eigenen ‚Selbst’ einzubringen im Dienst an dem Nächsten und im Lobpreis Gottes.

 

Es ist wieder einmal sehr deutlich, dass solche Texte nicht ohne Glauben gelesen und gelebt werden können. Sie setzen nicht einen unerschütterlichen Glauben voraus. Sie ermutigen, Gott als Ziel zu suchen und das in der Lebenspraxis der Liebe zu Gott, den Mitmenschen, der Mitschöpfung und des eigenen Lebens zu übersetzen. Die Gemeinschaft der Glaubenden ist eine Hilfe, da hineinzuwachsen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Sonntag, den 23.06.2013

12. SONNTAG IM JAHRESKREIS

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

 

Montag, den 24.06.2013

um 18.00 Uhr Heilige Messe

zum Hochfest Johannes des Täufer

Donnerstag, 27.06.2013

um 18.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

und die Verständigung der Kulturen

 

Freitag, den 28.06.2013

um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

anschl. Bibelgespräch

 

 

Samstag, den 29.06.2013

um 18.00 Uhr Heilige Messe

zum Hochfest Petrus und Paulus

Sonntag, den 30.06.2013

13. SONNTAG IM JAHRESKREIS

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

  • Heilige Messe im Notel
    Viktoriastrasse 12, Köln
    Dienstag, den 25.06.2013
    Donnerstag, den 27.06.2013
    jeweils um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Sie sind eingeladen

 

Messfeier und Bibelgespräch jeden Freitag

Bibelgespräch: Am kommenden Freitag ist wieder nach der Messfeier um 18 Uhr (in der Krypta) für Interessierte das Bibelgespräch. Wir treffen uns dazu im Sälchen des Pfarrhauses. Der Kreis ist bewusst offen, also kein klassischer ‚Gesprächskreis’, der in seiner Zusammensetzung fest ist. Die Bibelgespräche über das Evangelium des folgenden Sonntags sind bewusst jeweils offen für alle, die sich gerne einmal an einem Schriftgespräch beteiligen – ohne die Verbindlichkeit eines festen Kreises.

 

Sie sind eingeladen.

Johannes, Petrus und Paulus

Gottesdienst zu Heiligenfesten: In der kommenden Woche feiert die Kirche das Fest der Geburt Johannes des Täufers (am Montag, 24.6.) und am Samstag, 29.6. das Fest der Apostel Petrus und Paulus. Zum Gedenken dieser Heiligen feiern wir in Maria Lyskirchen um 18 Uhr eine Heilige Messe.

Diesen Montag, um 19 Uhr nach der Johannesmesse:

Hubertus Halbfas
Hubertus Halbfas

Glaubensverlust?: Morgen, Montag, 24.6., wird um 19 Uhr in Maria Lyskirchen Prof. Halbfas zum Thema ‚Glaubensverlust’ sprechen. Er hat die Infragestellung mancher Ausdrucksweisen unserer Glaubenslehre aufgegriffen und in Sprache gebracht, unter der sich viele suchende Menschen des Glaubens wiedererkannt haben. Prof. Halbfas sucht nach einer Möglichkeit, Glauben in den Denkweisen unserer Zeit sprachfähig zu machen. Manchen scheint gerade dieser Versuch der neuen Glaubensbenennung einen Glaubensverlust zu provozieren. Wir dürfen also gespannt sein auf den Austausch im Ringen um das, was uns im Glauben und in der Nachfolge des Evangeliums bestärkt.

 

Für die Honorarkosten (jeder ist der Würdigung (Honor) seiner Arbeit wert) erbitten wir einen Beitrag aus dem Kreis der Zuhörerschaft an diesem Abend.

 

Schuhspendenaktion: Die Stiftung ‚Die gute Hand’ unterhält in Liegenschaften der Kirchengemeinde St. Maria im Kapitol einige Einrichtungen – von Schule bis Wohngruppen für junge Menschen, die einer besonderen Förderung bedürfen. Vor wenigen Wochen hat die Stiftung ihr 35-jähriges Wirken in den Häusern von Maria im Kapitol gefeiert. Es war beeindruckend, wie Jugendliche aus verschiedensten Ländern dort zum Leben ermutigt und gestärkt werden.

Die ‚Gute Hand’ führt vom 1.6.-13.7. auch in unseren Kirchengemeinden eine Sammelaktion mit neuen, gebrauchten, zu kleinen, zu großen Schuhen – Schuhe jeden Alters und zu jedem Anlass.

Mit dieser Sammlung können Förderprojekte unterstützt werden, die keine staatliche Förderung erhalten.

Wer also Schuhe sinnvoll los werden will, kann sie mitbringen in die Kirche. Dort steht ein weißer Sack mit blauem Aufdruck der Stiftung. Da können Sie die guten Stücke abgeben. Herzlichen Dank!

 

Land unter in Ungarn: In diesem Dorf knapp 200 Kilometer von der Hauptstadt Budapset entfernt ist alles vom Hochwasser überschwemmt worden. Aus mehr als 100 Häusern mussten die Menschen evakuiert werden.
Land unter in Ungarn: In diesem Dorf knapp 200 Kilometer von der Hauptstadt Budapset entfernt ist alles vom Hochwasser überschwemmt worden. Aus mehr als 100 Häusern mussten die Menschen evakuiert werden.

Flutopferhilfe: Von vielen Seiten ist der Aufruf ergangen, Menschen in der Not der Fluten unsere Solidarität zu zeigen. Auch die deutschen Bischöfe bitten um unsere Zeichen der Solidarität und bitten um Spenden auf das folgende Konto:

Bankverbindung für die Flutopferhilfe:

 

Deutscher Caritasverband / Caritas international (Katastrophenhilfe im In- und Ausland)

 

Konto-Nr. 202


Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

BLZ 660 205 00
Stichwort:

Hochwasseropfer 2013

 

Musik, am 30. Juni 2013 um 20.30 Uhr

 

 

 

Konzert in St. Maria Lyskirchen: Am Sonntag den 30.6. wird das von unserem Kantor geleitete Ensemble Alexandre (Gesang, Harfe, Harmonium) nach dem Gottesdienst um 20.30 Uhr ein Konzert geben. Dabei wird die neue CD vorgestellt. Zu hören sind Werke von Fauré, Franck, Liszt, Guilmant und weiteren.

 

Die Qualität der Musik wird reizen, auch bei diesem Konzert mit dabei zu sein.

 

Herzlich willkommen!

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Ohne Kommentar, eine Bildergallerie ...

Durch 'anklicken' des ersten Bildes starten Sie die Bildergallerie

Bereits vor Pfingsten war aus Kardinalskreisen zu hören:

Der Herr hat uns unruhig geschaffen, um ihn zu suchen, um ihn zu finden, um zu wachsen. Doch wenn unser Schatz ein Schatz ist, der nicht nahe beim Herrn ist, der nicht beim Herrn ist, wird unser Herz unruhig für Dinge, die nicht in Ordnung sind, für diese Schätze... Viele Menschen, auch wir, sind unruhig... Um das zu haben, um zu jenem Ziel zu gelangen, wird unser Herz müde, nie ist es erfüllt: es wird müde, es wird faul, es wird ein Herz ohne Liebe. Die Müdigkeit des Herzens. Denken wir an sie. Was habe ich? Ein müdes Herz, das sich nur ordentlich einrichten will, drei-vier Dinge, ein schönes Bankkonto – das, oder das andere? Oder ein unruhiges Herz, das immer mehr die Dinge sucht, die es nicht haben kann, die Dinge des Herrn? Diese Unruhe des Herzens muss man immer pflegen“.

 

Franziskus zu Mt 6,19-23

Der Herr spricht vom Fasten, vom Gebet, vom Almosengeben: von den drei Säulen der christlichen Frömmigkeit, von der inneren Umkehr, die die Kirche uns allen in der Fastenzeit vorschlägt. Auch auf dieser Straße gibt es die Heuchler, die sich zur Schau stellen, wenn sie fasten, Almosen geben und beten. Ich denke: wenn die Heuchelei bis zu diesem Punkt der Beziehung mit Gott vordringt, dann sind wir der Sünde gegen den Heiligen Geist ziemlich nahe. Diese Leute wissen nichts von Schönheit, sie wissen nichts von Liebe, sie wissen nichts von Wahrheit: sie sind klein, erbärmliche Feiglinge“.

 

Franziskus zu Lk 18,13

Einen von der einen Seite nehmen und dann noch einen von der anderen, um sie zu einen? Nein. Das ist ein Teil, aber das ist nicht... Die wahre Versöhnung bedeutet, dass Gott in Christus unsere Sünden auf sich genommen hat und sich für uns zur Sünde gemacht hat. Und wenn wir zum Beispiel zur Beichte gehen, dann ist das nicht so, dass wir die Sünde einfach hersagen und Gott uns vergibt. Nein, das ist es nicht! Wir finden Jesus Christus vor und sagen ihm: ‚Das ist deines, und ich mache dich zur Sünde ein weiteres Mal’. Und ihm gefällt dies, weil dies seine Sendung gewesen ist, für uns zur Sünde werden, um uns zu befreien“.

 

Franziskus zu 2 Kor 5,14-21

Der Triumphalismus in den Christen lässt die Christen zum Stillstand kommen. Es ist dies eine triumphalistische Kirche, eine Kirche, die auf dem halben Weg stehen bleibt, eine Kirche, die damit glücklich ist, schön eingerichtet zu sein, – schön eingerichtet! – mit all ihren Büros, alles in Ordnung, alles schön so, nicht? Effizient. Aber eine Kirche, die die Märtyrer verleugnet, weil sie nicht weiß, dass die Märtyrer notwendig sind für die Kirche, für den Weg des Kreuzes. Eine Kirche, die allein an Triumphe, an den Erfolg denkt, die nicht jene Regel Jesu kennt: die Regel des Triumphes mittels der Niederlage, der menschlichen Niederlage, der Niederlage des Kreuzes. Und das ist eine Versuchung, der wir alle ausgesetzt sind“.

 

Franziskus zu Mk 10,32-45

Ertragen heißt, die Schwierigkeiten anzunehmen und sie kraftvoll nach oben zu tragen, damit uns die Schwierigkeit nicht nach unten zieht. Kraftvoll nach oben tragen: das ist eine christliche Tugend. Der heilige Paulus redet oft davon. Ertragen. Das bedeutet, sich nicht von den Schwierigkeiten besiegen zu lassen. Das bedeutet, dass der Christ die Kraft hat, die Hände nicht herabzulassen. Tragen, aber nach oben tragen: ertragen. Und das ist nicht leicht, weil sich die Entmutigung einstellt, und einer möchte die Hände herablassen und sagen: ‚Ja, vorwärts, wir tun, was wir können, aber nicht mehr, so ein wenig halt...’. Doch nein: ertragen ist eine Gnade. Um sie müssen wir in den Schwierigkeiten bitten“.

 

Franziskus zu 1 Joh 5,4

Denkt an Papst Johannes: er schien ein guter Pfarrer zu sein, und er gehorchte dem Heiligen Geist und hat das getan. Doch nach 50 Jahren – haben wir alles getan, was uns der Heilige Geist beim Konzil gesagt hat? In jener Kontinuität des Wachstums der Kirche, die das Konzil gewesen ist? Nein. Wir feiern diesen Jahrestag, wie setzen ein Denkmal, aber es darf uns ja nicht stören. Wir wollen keine Änderung. Mehr noch: es gibt Stimmen, die rückwärts gehen wollen. Das heißt es, halsstarrig zu sein, das heißt es, den Heiligen Geist zu zähmen, das heißt es, töricht und langsamen Herzens zu werden“.

 

Franziskus am 16.04.2013 (Benedikt Geburtstag)

Wir dürfen keine Angst vor den Problemen haben: „Jesus selbst sagt seinen Jüngern: ‚Ich bin es. Fürchtet euch nicht!’. Immer. Bei den Schwierigkeiten des Lebens, bei den Problemen, bei den neuen Dingen, denen wir entgegentreten müssen: der Herr ist da. Wir können Fehler machen, doch er ist uns immer nahe und sagt: ‚Du hast einen Fehler gemacht, schlag den rechten Weg ein!’“

 

Franziskus zu Joh 6, 16-21

Sie wurden erwählt und nicht gewählt. Sie gehören nicht der Hierarchie der Kurie an und müssen oft dennoch Kardinälen und Politikern den Weg versperren, damit der Papst nicht schlicht erdrückt wird. Die Privatsekretäre der Päpste. Im Mittelalter stand beim Ableben des Papstes ein gesatteltes Pferd vor dem Papstpalast mit dem die Privatsekretäre nach dem Tod des Papstes das Weite suchten, ehe sie aus der Stadt vertrieben wurden. In der Neuzeit erhielten sie dann doch noch von ihrem Chef eher den Titel eines Erzbischofs, das war sicherer und sie wurden mit neuen Aufgaben betraut. Der Privatsekretär von Johannes Paul II. wurde Bischof von Krakau, der Sekretär von Benedikt XVI. erhielt als zusätzliche Aufgabe, die des Präfekten des päpstlichen Hauses. Der letzte Privatsekretär, der noch an das Ende der Welt „verjagt“ wurde war der Privatsekretär von Johannes Paul I., er wurde Missionar auf den Philippinen. Im Bistum München Freising, darf der Papst alleine bestimmen, wer den Bischofsitz inne hat. In Köln und Berlin haben die Ortskirche ein Mitspracherecht. So wird zur Zeit gemunkelt, ob der Kardinal von München nach Berlin geht, der Kardinal von Berlin nach Köln und der Titularbischof von Urbs Salvia nach München geht. Ob der sich die „Niederungen“ der Pastorale antut, dürfte doch eher fraglich sein.

 

 

Newslettter Sankt Maria in Lyskirchen Köln
Georg Gänswein mit seinem Mentor Dr. Wilhelm Imkamp
Ohne Gewähr lyskirchen