Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 14.04.2013
3. Sonntag der Osterzeit
Der 14. April ist der 104. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 261 Tage  bis zum Jahresende.

14.4.1988: Sowjetischer Abzug aus Afghanistan vereinbart

Heute sind auch deutsch Soldaten in Afghanistan stationiert.
Heute sind auch deutsch Soldaten in Afghanistan stationiert.

Das Abkommen, das Afghanistan, Pakistan, die USA und die Sowjetunion am 14. April 1988 unterzeichneten, regelte unter anderem den Abzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan. Etwa 100.000 sowjetische Soldaten kämpften dort seit Dezember 1979, um die kommunistische Regierung Afghanistans in ihrer Auseinander- setzung mit muslimischen Rebellen zu unter- stützen. Im Zuge der Kämpfe wurden Millionen Muslime vertrieben und flohen nach Pakistan und in den Iran. Die USA, die das Eingreifen der Sowjetunion auf Seiten der Kommunisten als ein Zeichen der weltweiten Expansion des Kommunismus verstanden, lieferten Waffen an die muslimischen Taliban. Mit dem in Genf unterzeichneten Abkommen einigten sich die Parteien auf einen neutralen Status Afghanistans und den Abzug der sowjetischen Truppen bis zum Februar 1989.

11. April: 50 Jahre PACEM IN TERRIS

Johannes XXIII.  (1881 - 1963), eigentlich Angelo Giuseppe Roncalli, Papst von 1958-1963
Johannes XXIII. (1881 - 1963), eigentlich Angelo Giuseppe Roncalli, Papst von 1958-1963

50 Jahre ist das Papier Johannes XXIII. alt und dennoch so aktuell wie damals. „Es widerstrebt in unserem Zeitalter, das sich rühmt, Atomzeitalter zu sein, der Vernunft, den Krieg noch als das geeignete Mittel zur Wiederherstellung verletzter Rechte zu betrachten.“ Die Enzyklika sorgte nicht nur wegen der Friedensthematik für Aufsehen. Papst Johannes XXIII. anerkennt darin die Menschenrechte und greift damit den Beschlüssen des II. Vatikanischen Konzils voraus.

 

Text der Enzyklika PACEM IN TERRIS >>>

„Das Wort kann man doch nicht lieben!“

Zitat der Woche:

Der Herr hat uns nicht mit einem Text erlöst, nicht mit einem Dekret, sondern er hat uns durch seine Liebe erlöst. Er wurde einer von uns und hat unter uns gelebt … und dadurch hat er uns erlöst.“

Papst Franziskus in einer Predigt am
10.04.2013 in der morgendlichen
Messe im Gästehaus Santa Marta

Fisch und Brot:: Frühchristliches Bild aus der Kallistuskatakombe
Fisch und Brot:: Frühchristliches Bild aus der Kallistuskatakombe

Jesus trat heran, nahm das Brot
und gab es ihnen, ebenso den Fisch

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

In jener Zeit offenbarte Jesus sich den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war. Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer! Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst. Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!

 

Joh 21, 1-19

Das Begreifen

(Johannes 21,1-19)

Die Botschaft der Auferweckung Jesu, die Botschaft seiner Gegenwart in der Gemeinde, diese Botschaft steht fest. Das Johannesevangelium bekundet, dass durch den Glauben an den Messias Jesus (und dieses Bekenntnis ist gewachsen aus dem Glauben an die Auferweckung) wir ‚das Leben‘ haben (20,31). Mit dieser Aussage ist das johanneische Evangelium klar beendet.

 

Nun finden wir in unserer Bibel ein 21. Kapitel zum Johannesevangelium. Es ist nachträglich an das Evangelium angehängt worden. Ähnliche Beobachtungen haben wir bei Markus, dessen ursprüngliches Evangelium mit 16,8 endet, später aber um zusammengefasste Erscheinungsgeschichten erweitert worden ist. Der Grund einer Erweiterung der an sich abgeschlossenen Evangelien ist für beide gleich: Die nachfolgenden Gemeinden haben aus ihrer Lebenssituation heraus erläuternde, klärendere, sicherndere Ergänzungen geschrieben.

 

Das Johannesevangelium Kap 1-20 lässt Jesu Wirken und Tod und Auferweckung wesentlich in Jerusalem geschehen. Es gab aber auch Gemeinden jenseits der Jerusalemer Gemeindetradition. Das 21. Kapitel verlagert die Erscheinung an den See von Tiberias – nach Galiläa. Die synoptischen Evangelien machen Galiläa zum Ort der Begegnung mit dem Auferweckten. In dem, was der irdische Jesus gewirkt hat, wir der auferweckte Herr wiederzuerkennen sein.

 

Die Gemeinden der jungen Kirche sind sich von der Lehre her klar, dass Jesus auferweckt wurde und in seiner Gemeinde gegenwärtig ist. Aber immer wieder braucht es eine Bestärkung. Immer wieder suchen Menschen nach verlässlichen Zeichen, in denen der Auferweckte in seiner Gegenwart erfahrbar wird. Das bekennende Wissen darum steht außer Zweifel. Es geht um die Erfahrung dieses Bekenntnisses. Wir erleben also wieder eine aktuelle Anfrage der Gemeinde, die mit Szenen aus der Überlieferung um Jesus beantwortet wird.

 

Die Feier des Herrenmahles kommt in den Mittelpunkt der Überlegungen. Fisch und Brot sind benannt, weil die frühen Gemeinden das eucharistische Mahl und das Sättigungsmahl in einem feierten. Beim Sättigungsmahl gab es u. a. Fisch und Brot. Der Verfasser des 21. Kapitels verlagert seine Erzählung an den See von Tiberias. Davon hatte das ursprüngliche Johannesevangelium schon berichtet: Dort geschah das Speisungswunder – mit Fisch und Brot (Joh 6). Mit der Erwähnung des Sees in Galiläa ist die Leserschaft der synoptischen Evangelien mit eingebunden. Der Verfasser unserer Perikope zählt sieben Schüler auf – eine Zahl für die Vollzähligkeit, ein Bild für die Gemeinden der jungen Kirche. Namentlich erwähnt werden von den sieben fünf – sie sind wie Angelpunkte in das ursprüngliche Johannesevangelium. Natanael nennt Jesus ‚Sohn Gottes‘ und ‚König Israels‘ (1,49), Petrus bekennt: ‚Du bist der Heilige Gottes‘ (6,69) und Thomas spricht: ‚Mein Herr und mein Gott‘ (20,28). Wir begegnen also Zeugen, die ‚wissen‘, wer Jesus für die Glaubenden ist.

 

Anders als im sonstigen Johannesevangelium, tritt Petrus hier von Anfang an in einer herausgehobenen Position auf. (Kap 1-20 zeigen Petrus überwiegend in der Reihe der anderen Schüler Jesu.) Wir erfahren erstmals im Johannesevangelium, dass Petrus und die anderen Fischer sind. Mk 1,17 hatte sie schon zu berufenen ‚Menschenfischern‘ gemacht. Wir hören, dass die Fachleute über Nacht erfolglos waren mit ihrem Fischfang. Jesus steht am Ufer – aber er wird nicht identifiziert. Obwohl in Joh 20 schon drei Erscheinungsgeschichten erzählt sind, tun die hier Beschriebenen so, als hätten sie nichts verstanden. So ist es mit den Glaubenden immer wieder: Obwohl wir vieles gehört haben... wir suchen nach Zeichen, die uns seine Gegenwart bekunden.

 

Ähnlich wie bei der Speisungsgeschichte 6,5 fragt Jesus, ob sie nichts zu essen haben. Darauf erfolgt die Aufforderung auf sein Wort hin. Der Erfolg ist überwältigend. Der ‚Schüler, den Jesus liebte‘ begreift sofort: Dieses Zeichen der Überfülle ist das Zeichen des gegenwärtigen auferweckten Herrn. ‚Es ist der Herr!‘ – diese Erkenntnis gibt er dem Petrus weiter. Der springt ins Wasser – taucht ab. Ein sinnenfälliges Bild dessen, der nicht begreift oder im Begreifen überwältigt ist und erst einmal ‚untertaucht‘.

 

Das Kohlenfeuer kommt in den Blick. Die Hörenden haben noch in Erinnerung, dass am Kohlenfeuer Petrus den Herrn dreimal verleugnet hat (18,18). Am Kohlenfeuer wird der Auferweckte Petrus fragen und dreimal hören: ‚Ich liebe dich.‘ Wieder sind Fisch und Brot da – eine Anspielung an die Feier des Herrenmahles. Die Gemeinde findet sich wieder in der Praxis der Eucharistiefeier mit dem Sättigungsmahl.

 

In unserer Perikope taucht Petrus wieder auf. Petrus ist es, der das Netz mit den 153 Fischen an Land zieht. In der Überlieferung des Nachtrags des Johannesevangeliums ist er der, der die Gemeinde trägt und zusammenhält. Die Anzahl der Fische symbolisiert die Vielfalt der Kirche, die in sich geeint ist durch den auferweckten Herrn. Die folgende Einladung Jesu erläutert die Praxis der jungen Christengemeinden: Der auferweckte Herr ist der Gastgeber. Er sagt: ‚Kommt her und esst!‘ Er ist es, von dem die Gemeinde weiß: ‚Ich bin das Brot des Lebens‘ (6,35). Der Auferweckte ist Geber und Gabe in einem.

 

Versteht es die Gemeinde? Unsere Geschichte lässt uns hören, dass sie es vom Bekenntnis her ‚wissen‘, dass sie dieses Wissen aber gerne immer wieder abgesichert und bestätigt sähen. Darum überlegen sie ihn zu fragen: ‚Wer bist du?‘ Diese Frage will ja nur unbezweifelbare Sicherheit in dem, was sie an sich glauben. Sie fragen dann aber nicht, denn was es zu ‚wissen‘ gilt, das wissen sie. Das, was die glaubende Gemeinde zu leisten hat, ist das Vertrauen, dass der auferweckte Herr wirklich in ihrer Danksagungsfeier anwesend ist – als Einladender und als Gabe dessen, was Glauben und Leben zusammenhält und nährt.

 

Die junge Gemeinde hat nicht nur die immer wiederkehrende Frage nach der Verlässlichkeit dessen, was sie im Glauben bekennen. Die Gemeinde braucht auch etwas ganz Menschliches: Leitung und Struktur. Das Johannesevangelium in den Kapiteln 1-20 sieht Petrus überwiegend in der Reihe der anderen Schüler. Manchmal scheint er gar hinter dem Schüler zurückzubleiben, ‚den Jesus liebte‘. In der nun anschließenden Szene wird die Leitungsrolle des Simon Petrus hervorgehoben. Ein Dialog zwischen Jesus und Petrus wird erzählt – am Kohlenfeuer. Es wird die Kontrastszene zum Kohlenfeuergespräch, in dem Petrus vor Anderen Jesus verleugnet. Die Dreizahl wird wieder erzählt, drei Mal fragt Jesus, ob Petrus ihn liebe – sogar mehr als die anderen ihn lieben. Petrus bezeugt seine Liebe, bis hin zur schmerzlichen Erinnerung an seinen Verrat – denn bei der dritten Anfrage wird Petrus traurig. Mit dem Bekenntnis der Treue zu Jesus, dem Auferweckten, wird die klare Leitungsanweisung gegeben: Petrus soll – wie Gott selbst und Jesus – Hirte für die Seinen sein.

 

Anrührend, wie der Verfasser das Schicksal des Petrus weiterzeichnet: Er wird das gleiche Martyrium um seiner Liebe zum Herrn erleiden wie der Herr selbst. Er wird nicht mehr gehen können, wohin er will. Er wird die Hände ausstrecken – wie der Gekreuzigte. Eine sehr nahegehende Beschreibung des Schicksals des Petrus. Er ist Hirte für die Gemeinde – bis zur Konsequenz der Nachfolge in den Tod. So konkret kann es sein, wenn jemand den Anruf des Auferweckten hört: Folge mir nach! (19)

 

Um das Begreifen geht es immer wieder, wenn auch wir zum Glauben kommen wollen. Der Nachtrag des Johannesevangeliums führt uns zur Feier des Herrenmahles. Er führt uns zur Gemeinschaft der Glaubenden, der Petrus vorangeht. Er führt uns zur Radikalität der Nachfolge. Dass wir in all das hineinwachsen müssen, ist tröstendes Wissen unseres Evangelientextes.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Am Ostersonntag, dem 31. März 2013 wurden die Uhren wieder um eine Stunde vorgestellt. Es begann die Mitteleuropäische Sommerzeit und damit ist der Gottesdienstbeginn in Lyskirchen wieder sonntagabends um 19 Uhr.

3. Sonntag der Osterzeit
Sonntag, den 14. April 2013
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als 1. Jahrgedächtnis für Änne

Höppner, als Jahrgedächtnis für Daniel Harzheim und für

Dorothea und Joseph Vei

 

Donnerstag, den 18. April 2013
um 18.00 Uhr Rosenkranzgebet
für den Frieden und die Verständigung
der Kulturen

 

Freitag, den 19. April 2013
um 18 Uhr Heilige Messe in der Krypta
anschließend Bibelgespräch im Pfarrhaus

 

4. Sonntag der Osterzeit
Sonntag, den 21. April 2013
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als 2. Jahrgedächtnis für Maria Brecht

 

 

  • Heilige Messe im Notel
    Victoriastrasse 12, Köln
    Dienstag, den 16.04. 2013, um 18:45 Uhr Heilige Messe
    Donnerstag, den 18.04.2013, um 18:45 Uhr Heilige Messe

Messfeier und Bibelgespräch

Ab 19. April wird wieder um 18 Uhr Messfeier in der Krypta, anschließend für Interessierte ein Bibelgespräch im Sälchen des Pfarrhauses über das Evangelium des dann folgenden Sonntags.

Sie sind eingeladen.

Jahresgedenken für Frau Maria Brecht

Im Jahr 2011 war es der Karfreitag, der 22. April. Völlig unerwartet ist Frau Brecht gestorben. Seit 2000 war sie ehrenamtlich Küsterin an St. Maria Lyskirchen. Vielen ist sie in dieser Kirche weiterhin gegenwärtig – mit ihrer eigenen Art der Präsenz, der Zuneigung zu Kirchraum und die Menschen, die dort vorbeikamen oder dort zur Gottesdienstgemeinde gehörten. In Dankbarkeit für Ihr Mitleben und ihre Dienste hier gedenken wir ihrer am kommenden Sonntag, 21.4., in der Hl. Messe der Gemeinde.


Bibelgespräche in Lyskirchen

 Ada-Handschrift, Der Evangelist Matthäus (Aachen, um 800).
Ada-Handschrift, Der Evangelist Matthäus (Aachen, um 800).

Die Heilige Schrift hat einen bedeutenden Platz im Leben von St. Maria Lyskirchen. Dabei ist es wunderbar, dass es immer wieder ein lebendiges Interesse daran gibt, die Text zu verstehen. Die Bibelwissenschaft hat im Laufe der Jahrzehnte viele neue Erkenntnisse gewonnen. In den letzten Jahren haben die Sozialgeschichte und die neue Archäologie tieferen Aufschluss zum Verständnis der Zeit und des Glaubens zur Zeit Jesu gegeben. Das macht die Texte lebendiger.

Vor großen Feiertagen haben Interessierte punktuell sich zu Bibelgesprächen getroffen. Aus diesem Kreis kam der Wunsch, diese Bibelgespräche mit einer größeren Regelmäßigkeit anzubieten. Daher wird es ab Freitag, 19. April, jeden Freitag wieder abends um 18 Uhr Hl. Messe in der Krypta geben. Im Anschluss daran sind Interessierte zum Bibelgespräch in das Sälchen des Pfarrhauses eingeladen. Dies wird kein fester ‚Bibelkreis’ werden, sondern ein offenes Angebot, zu dem man immer wieder gern kommen darf. 

Bibellesung

Nachterfahrung lesenacht in lyskkirchen

Am 4. Mai ist wieder ‚nachterfahrung – wort+tanz+musik’ – die 24. Lesung ganzer biblischer Bücher in St. Maria Lyskirchen. Wir lesen die Briefe Petrus, Judas, Johannes. Beginn 19 Uhr. Sie dürfen kommen und gehen, wie es passt.

 

 

Bibelverständnis

Der sterbende Galater
Der sterbende Galater

Glaubenskurs zum Galaterbrief

Nach zweijähriger Pause wird PD Dr. Werner Hahne für unsere Gemeinden St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen wieder einen Glaubenskurs anbieten. In den Jahren davor hatte er sehr interessante Einführungen in Grundfragen des Glaubens und in Grundfragen der Liturgie gehalten. Die, die dabei waren, haben viel an Erkenntnis mitgenommen.

 

In diesem Jahr bietet er an 4 Nachmittagen samstags Einleitung zum Brief des Paulus an die Gemeinde in Galatien an. Termine: 24.4., 11.5., 22.6., 29.6. – jeweils 14-18 Uhr im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol. Kursgebühr wieder 90.- €

 

Ein ausführlicher Flyer liegt in der Kirche aus und ist als PDF-Datei angehängt. 

 

Anmeldungen bitte an pfarrbuero@maria-im-kapitol.de oder Tel: 0221/ 214615 oder über schnegg@lyskirchen.de.

 

GLAUBENSKURS mit PD Dr. Werner Hahne
Flyer - galater.pdf
Adobe Acrobat Dokument 517.7 KB

ZeitAnfrage

In Maria Lyskirchen beginnt die Messfeier in der Sommerzeit um 19 Uhr. Aus Kreisen der Mitfeiernden kommen immer wieder mal leise oder auch etwas lautere Anfragen, ob wir – wegen unterschiedlicher Interessen der nachfolgenden Abendgestaltung – die Uhrzeit nicht generell sommers wie winters auf 18.30 verlegen könnten. Ich mag diese Anfrage gerne in die Diskussion bringen und bin dankbar für Rückmeldungen. Das Zeitempfinden in der Großstadt ist anders als anderswo. Daher kam die Zeit 19 Uhr zustande – auf dass genügend Nachmittag in der Sommerzeit zur Gestaltung zur Verfügung stünde... Danke für die Beteiligung an dieser Diskussion.

LYSKIRCHENSonntag

LYSKIRCHENSonntag - herzlich Dank, dass wir wieder (trotz so vieler großer Kollekten im vergangenen Monat) 644,54 € zusammengetragen haben - für das Leben des Gemäuers und der darin heute lebenden Gemeinde. Von Herzen Dank!

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Wegen der Karriere? Gänswein lässt sich vertreten.

Gänswein Verrat an Benedikt XVI
Was ist wichtiger?

Ja der Hubschrauber steht nicht mehr zur Verfügung wenn man von A nach B muss. Zwischen zwei Aufgaben muss man sich nun durch den Verkehr quälen. Einmal ist da die Aufgabe des Privatsekretärs des emeritierten Papstes Benedikt XVI. und dann die Aufgabe des Präfekten des Päpstlichen Hauses. Die 30 km zwischen Castel Gandolfo und dem Vatikan können dann auch schon einmal 4 Stunden im Stau verschlingen, das ist für Erzbischof Gänswein dann doch zuviel. So wird zukünftig ein deutschsprechender Diakon den emeritierten Papst begleiten und Gänswein kann seinen Aufgaben im Vatikan nachgehen. Eine Karriere will vorbereitet sein, vielleicht Erzbischof in Köln? Da gibt es den Kardinalshut immer dazu. VENI SANTO SPIRITO!

Revolution im Vatikan?

Kardinalsgruppe wird Papst für Kurienreform beraten

Als Sekretär der Gruppe ist der Bischof von Albano, Marcello Semeraro, ernannt worden.
Als Sekretär der Gruppe ist der Bischof von Albano, Marcello Semeraro, ernannt worden.

VATIKAN 13.04.2013: Acht Kardinäle werden künftig Papst Franziskus bei der Regierung der Kirche beraten. Die Gruppe soll zudem eine Kurienreform vorbereiten. Damit macht Franziskus ernst mit dem, was im Vorkonklave von den Kardinälen gefordert wurde: mehr Beratung, mehr Beteiligung der Ortskirchen an den Entscheidungen der Kurie. Sieben der acht Kardinäle sind Ortsbischöfe; lediglich der Chef des Vatikanstaats, Kardinal Giuseppe Bertello, kommt aus der römischen Zentrale und ist Italiener. Mit seiner Entscheidung verschiebt der Papst die Machtverhältnisse in der katholischen Kirche. Die Ortskirchen erhalten mehr Gewicht im Vergleich zur römischen Kurie. Die ist in dem Gremium nur mit einer Stimme vertreten. Auffallend ist, dass der amtierende Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone nicht in das Gremium berufen wurde; stattdessen der Chef des Vatikanstaats, Kardinal Giuseppe Bertello, das hat seine Chancen auf die Nachfolge Bertones für den Posten des Staatssekretär (2. Mann im Vatikan) deutlich erhöht.

 

Die Kardinalsgruppe wird sich erstmals in einem halben
Jahr treffen, aber Papst Franziskus greift auch schon gerne mal selbst zum Telefon und ruft an ...

Sie sollen den Papst beraten und eine Reform der Kurie vorbereiten:

Bilder anklicken zum Starten der Gallerie

Wird die VATIKANBANK "zugemacht"?

Vatikanbank vaticanbank lyskirchen
Am 11. Februar 1887 ordnete Papst Leo XIII. die Bildung der Commissio ad pias causas, also der Kommission für fromme Zwecke an, die Geburtsstunde der VATIKANBANK

 

Das Istituto per le Opere Religiosi (Institut für die religiösen Werke) besser bekannt als VATIKANBANK steht gegebenen- falls mittelfristig vor der Auflösung. Das IOR, so die Kurzbezeichnung ist keine Staatsbank des Vatikan, sondern einfach „nur“ eine Bank im Besitz des Heiligen Stuhls. Der Kredit- und EC-Kartenverkehr des Vatikan war zwischen Januar und Mitte Februar 2013 eingestellt Die Banca d’Italia, Italiens Zentralbank und oberstes Organ der Bankenaufsicht, untersagte der italienischen Tochter der Deutschen Bank, das Geld- und Kartengeschäft der Vatikanbank so wie bislang abzuwickeln, da es Banken der EU untersagt sei, in Nicht-EU-Ländern ohne adäquate Geldwäsche-Überwachungsbehörden tätig zu sein.

 

Wird die VATIKANBANK „zugemacht“?

Federico Vals, der seit 2007 Pressesprecher von Kardinal Bergoglio in Buenos Aires war, sagte vor dem National Catholic Reporter, dass das eine Möglichkeit ist, die Franziskus bedenken könnte: „Ich glaube, dass er die Geschäfte der Banca d’Italia übergeben wird oder so etwas ähnliches.“

 

 

Leerstand im Vatikan

Die päpstliche Wohnung im Apostolischen Palast ist renoviert und steht immer noch leer. Papst Franziskus zieht es vor auch weiterhin im Gästehaus des Vatikan in Santa Marta zu wohnen. Er will unter Menschen leben. Hier frühstückt er gemeinsam mit den Gästen und feiert jeden Morgen in der Kirche die Heilige Messe. (Durch anklicken starten Sie die Bildergallerie)

Man mag sich wohl doch

Papst Franziskus und der Zeremonienmeister Guido Marini
Papst Franziskus und der Zeremonienmeister Guido Marini

„Wenn ihnen das so wichtig ist, dann ziehen sie es selbst an“, soll Franziskus zu Marini gesagt haben, als der neue Papst es ablehnte die roten Schuhe und die rote Mozetta zu tragen. Ein Kardinal ermahnte Guido Marini, dass er Geduld mit dem Papst haben solle. Marini antwortete: „Er bittet den Papst mit ihm Geduld zu haben“.

Wieder zurück

Wieder zurück: Die Ferula von Paul VI.
Wieder zurück: Die Ferula von Paul VI.

Interessant ist übrigens, dass Papst Franziskus bei der "Inbesitznahme" seiner Bischofskirche, San Giovanni in Laterano bei der Heiligen Messe den Hirtenstab von Papst Johannes Paul II. und Paul VI. verwendet hat. Die bekannte bronzene Ferula mit Kruzifix, die der italienische Künstler Lello Scorzelli in den 1960er Jahren für Paul VI. angefertigt hatte. Paul VI. benutzte den Hirtenstab erstmals am 8. Dezember 1965 beim feierlichen Abschlussgottesdienst des II. Vatikanischen Konzils.

 

P.S. Franziskus gewöhnt sich langsam auch daran, dass er Papst ist. Das Beileidstelegramm zum Tod von Kardinal Antonetti unterzeichnete er mit „Franciscus PP.“ In den ersten Tagen ließ er in Briefen das Kürzel „PP“ (Papst) gerne auch mal weg. In seiner Ansprache an die Papal Foundation sprach er nicht nur vom „Bischof von Rom“ sondern auch vom „Hirten der Universalkirche“.

Nach der Papstwahl am 13. März 2013 hatte die italienische Bischofskonferenz eine vorbereitete Glückwunsch Mail zur Wahl von Mailandskardinal Scola zum Papst versand und musste sie wieder zurück ziehen. Mittlerweile werden erste Zahlen aus dem Konklave genannt. (Welcher Kardinal mag jetzt wohl exkommuniziert sein?). So soll Scola in den ersten Wahlgängen lediglich 27 Stimmen bekommen haben, obwohl der Präsident der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco mit 40 bis 50 Stimmen gerechnet hatte. Aber die italienischen Kardinäle in der Kurie zogen wohl nicht mit.

Kardinal Bergoglio und Kardinal Scola Lyskirchen
„Wer als Papst ins Konklave geht, kommt als Kardinal heraus“, diese römische Weisheit trifft im Konklave 2013 besonders auf den Mailänder Kardinal Scola (rechts) zu. Gewählt wurde Kardinal Bergoglio (links).
Ohne Gewähr lyskirchen