Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 11.08.2013
Der  11. August ist der 223. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 142 Tage  bis zum Jahresende.

Bis zu 80 Prozent des Hererovolkes kam während der deutschen Kolonialzeit um; als Reaktion auf den Aufstand der Herero  verübte die deutsche Besatzungsmacht unter der Führung Lothar von Trothas einen Völkermord, bei dem rund 85.000 Hereo getötet wurden.
Bis zu 80 Prozent des Hererovolkes kam während der deutschen Kolonialzeit um; als Reaktion auf den Aufstand der Herero verübte die deutsche Besatzungsmacht unter der Führung Lothar von Trothas einen Völkermord, bei dem rund 85.000 Hereo getötet wurden.

11.8.1904:
Deutsches Massaker an Hereros

In der "Kesselschlacht" am Waterberg bei Windhuk wurden aufständische Hereros von deutschen Kolonialtruppen vernichtend geschlagen. Die meisten der etwa 85.000 Stammesmitglieder starben in einer wasserlosen Steppe, deren Ausgänge von den Deutschen abgeriegelt worden waren. Der Aufstand hatte im Januar begonnen. Die Hereros überfielen Farmen, Depots, Eisenbahnlinien und Handelsstationen und lehnten sich damit gegen die wirtschaftliche und soziale Unterdrückung durch die weißen Kolonialherren auf. Am 2. Oktober 1904 erließ Generalleutnant von Trotha eine Proklamation, nach der jeder Herero innerhalb der deutschen Grenzen erschossen werden durfte.

 

Es sagte Friedrich Wilhelm Nietzsche

(1844 - 1900), deutscher Philosoph,
Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Es ist schwer mit Menschen zu leben,

weil das Schweigen so schwer ist.

„Wir brauchen eine Kultur der Begegnung“

Zitat der Woche:

Ab und zu frage ich jemanden: „Geben Sie Almosen?“ Und man antwortet mir „Ja, Pater!“ „Und wenn Sie Almosen geben, schauen Sie die Menschen an, denen Sie Almosen geben?“ „Ah, nein, ich schaue nicht hin“. „Dann sind Sie den Menschen nicht wirklich begegnet. Sie haben das Almosen hingeworfen und sind weggegangen. Wenn Sie aber Almosen geben, berühren Sie die Hand oder werfen Sie das Geld hin?“ „Ich werfe das Geld hin.“ „Dann haben Sie ihn nicht berührt. Und wenn Sie nicht berührt haben, dann hatten Sie keine Begegnung. Das vor allem lehrt uns Jesus, was Begegnung ist, Begegnen, Helfen.“

 

Papst Franziskus in einer Videobotschaft vom 7. August 2013

Haltet auch ihr euch bereit

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben. Verkauft eure Habe, und gebt den Erlös den Armen! Macht euch Geldbeutel, die nicht zerreißen. Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, droben im Himmel, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frisst. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. Legt euren Gürtel nicht ab, und lasst eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft. Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen. Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach - selig sind sie. Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht. Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.

 

Lk 12, 32-40

Bereit

(zu Lukas 12,32-40)

Unserem Evangelienausschnitt fehlt die Verbindung zum Zusammenhang. Der Aufruf, sich als kleine Herde nicht zu fürchten, erklärt sich aus der Rede über die falschen und die rechten Sorgen (12,22-32). Da nämlich ruft Jesus auf, sich nicht völlig zu verausgaben in der Sorge um die alltäglichen Dinge wie: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Es ist klar, dass wir uns darum kümmern müssen. Wie so oft kommt es auf die Gewichtung dieser Sorge an. Jesus ermutigt, dass seine Schülerinnen und Schüler ihre Energie einsetzen mögen für das lebendige Reich Gottes.

 

Gemessen an der Gesamtbevölkerung war die Gemeinde des Lukas auch nur eine kleine Herde. Die braucht offensichtlich Ermutigung, sich von den alltäglichen Sorgen zu lösen und sich für das Reich Gottes einzubringen. Bekräftigend fügt das Evangelium hinzu, dass der Vater im Himmel beschlossen habe, ihnen das Reich Gottes, die Gemeinschaft mit Gott zu geben (V 32).

 

Auf diesem Hintergrund bekommt die nun folgende Mahnung um den wahren Schatz eine Bekräftigung: Was nutzt es dem Menschen, wenn er sich auf seinen Besitz verlässt? Geld trugen die reichen Bürger, vornehmlich die Geschäftsleute, in Stoffbeuteln mit sich herum. Was nutzt das Geld, wenn der Stoff brüchig ist und zerreißt? Motten sind Sinnbild der vergänglichen Welt. In der Antike wusste man derer noch nicht Herr zu werden. Das Evangelium verweist auf den Schatz, dem Diebe und Motten und zerfallene Stoffe nichts anhaben können. Wie weise spricht das Evangelium von den Dingen, an denen für viele das Herz hängt, die aber das Leben nicht zu halten vermögen. Sinn und Glück liegen nicht in den Schätzen, die vergehen.

 

Lukas liebt es, markante Sätze einzubringen, die wie Denkstützen und Mahnungen mit durch den Alltag gehen können: „Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz!“ (V 34) In diesem nachklingenden Satz steht die Mahnung, sich selbst gewiss zu werden, worauf alles Denken, Fühlen und Planen geht. All das war im biblischen Verständnis im ‚Herzen’ verortet. Weisheitlich klar ist, dass wir unser Denken, Fühlen und Planen mit dem am meisten beschäftigen, was uns viel bedeutet, was unser ‚Schatz’ ist. Der Evangelist sagt: Wenn ihr Gott vertraut, wenn ihr die Sorgen um das Leben euch nicht bestimmend werden lasst, dann setzt euer ‚Herz’ (Denken, Fühlen, Planen) für das Reich Gottes ein. Das hat praktische Konsequenzen, von denen der Vers 32 schon sprach: zu teilen mit denen, die nicht so viel haben wie wir selbst. Wer gibt und das Seine teilt, der sammelt einen Schatz für das lebendige Reich Gottes.

 

Nun folgen zwei Bildworte und zwei kleine Gleichnisse, die die lebenspraktischen Hinweise der Verse davor in einen Gesamtzusammenhang stellen. Jetzt geht es um die Erfüllung unseres Lebens. Die Geschichten reden von der Endzeit, jener ‚Zeit’, in der wir unser Leben im Angesicht Gottes zusammenfassen. Um für diese Verantwortung bereit zu sein, braucht die Lebensführung in diesem Leben Gestalt. Es folgen zwei Bilder, die der Hörerschaft des Lukas aus dem Alten Testament ganz vertraut waren. Die erste Weisung steht in dem Bild, die Gürtel nicht abzulegen. Es geht um Bereitschaft – wie die Israeliten, die ihre Gewänder gegürtelt halten sollten für den Exodus am Tag des Pessach. Durch die Gürtel waren die langen, weiten Gewänder zusammengehalten, damit Arbeit und notfalls auch Kampf und Abwehr möglich waren.

 

Das zweite Bild spricht von den brennenden Lampen. Öllämpchen brannten die Nacht über. Wenn man vom Untergang eines Einzelnen oder einer Gruppe sprach, dann diente das Bild der verlöschenden Öllampe als Metapher. Sowohl der umgürtete Leib wie die brennende Lampe waren geläufige Bilder, um die Bereitschaft zum Aufbruch und zum Dienen um der Sache Gottes willen anschaulich zu machen.

 

Das erste der beiden Gleichnisse erzählt von Sklaven, von Dienenden. Der Messias Jesus verstand seine Sendung als einen Sklavendienst für die Menschen. Die Schülerinnen und Schüler Jesu waren gehalten, auch ihr Leben im Dienst des Reiches Gottes als ein Dienstamt zu verstehen. Daher also das Bild des Sklaven, der wach sein soll für den Tag, an dem der Herr kommt. Es ist unberechenbar, wann der Herr kommt. Es ist gewiss, dass er kommt. Das Bild des wartenden Sklaven schildert die Situation der Glaubenden, die den Anbruch der Endzeit – persönlich oder für die Welt – nicht kennen. Denen, die ihr Leben als eine grundsätzliche Haltung des Dienens verstehen, wird bei der Wiederkunft des Herrn etwas Wunderbares zuteil. Die Verhältnisse sind umgekehrt: Nicht der Sklave bedient, sondern der Sklave erfährt die große Wertschätzung, indem der Herr sich gürtet, der Herr sie an seinem Tisch Platz nehmen lässt und der Herr sie bedient. Zu beglückwünschen sind alle, die jederzeit damit rechnen, dass das Leben sich vor Gott verantwortet und dass sie etwas vorzuweisen haben im Tun der Nachfolge Jesu. Zu beglückwünschen die, die die erste, die zweite, die dritte Nachtwache durchgehalten haben. Zu beglückwünschen die, die nicht müde geworden sind in ihrem Dienst um des lebendigen Reiches Gottes willen. Das Geschenk der Erfüllung ist das festliche Mahl, bei dem sie Gäste sind. Das Bild des Mahles ist immer wieder Zeichen der von uns geglaubten Vollendung des Lebens in der Gemeinschaft mit Gott.

 

Mit dem zweiten Gleichnis, dem des Hausbesitzers und des Diebes, wird das Thema der Wachsamkeit wiederholt. Die Wiederkunft des Christus wird hier mit einem Einbrecher verglichen. Wenn man wüsste, wann er kommt, wollte man sich gebührend dagegen absichern. Mit der Gleichnisgeschichte wird der Leserschaft des Lukas aber klargemacht, dass man sich nicht endgültig absichern kann. So ist es auch mit dem Zeitpunkt der Wiederkunft des Messias – im persönlichen Leben oder im Leben der Welt. Es gibt keine Zeitangabe, es gibt keine letztlich vorbereitbare und gestaltbare Situation. ‚Es’ kommt – und zu beglückwünschen, wer dann bereit ist.

 

Mit dieser Perikope finden wir uns im Grenzbereich zwischen dem Aufruf, in dieser Welt dienend zu wirken und der Unbestimmbarkeit der Erfüllung unseres Lebens bzw. der Welt. Zur Zeit Jesu war das Thema der nahenden Wiederkunft des Herrn sehr aktuell. Im Blick auf eine erwartete kurze Spanne bis zur endgültigen Errichtung des Reiches Gottes war es auch denkbarer, auf manche Absicherung des Lebens zu verzichten. Dann war es nicht mehr so entscheidend, wie viel man von seinem Besitz abgeben könnte. Dann war es auch einfacher zu sagen, wohin das ganze Sinnen gerichtet ist: Wo der Schatz ist.

 

Die lukanische Gemeinde weiß schon, dass diese Naherwartung sich nicht bestätigt hat. Jetzt galt es, die Spanne unbestimmbar zu erweitern. Zugleich ging es darum, sich den Lebensaufgaben zu stellen und dabei die Verwirklichung des Reiches Gottes nicht aus den Augen zu verlieren. Die alltäglichen Sorgen lüden dazu ein, für kaum etwas anderes Zeit zu haben. Dagegen steht der Aufruf zur Relativierung der alltäglichen Sorgen. An dessen Stelle trete der Blick auf das, was Herzenssache Gottes ist. Bereitschaft ist gefragt, jetzt weniger im Stieren auf die bald erwartete Vollendung des Himmelreiches. Jetzt ist Bereitschaft gefragt, als Dienende in der Welt zu sein. Der Herr und Messias hat dies mit ganz konkreten Zeichen vorgelebt. Zu beglückwünschen – so der Evangelist an seine Hörerschaft –, wer seinen Lebensinhalt und seine Lebensausrichtung diesem Ziel hinordnet. Dann verliert auch das erwartungsvolle Stieren auf den Zeitpunkt des Endes an bindender Kraft. Dann hat jeder Tag seine eigene Aufgabe. Jeder wird zu einem Tag, an dem die Verbindung zu Gott sich stärken kann im Dienst an den Menschen.

 

Papst Franziskus setzt durch seine entschiedene Art des Herzens für die Armen evangeliumsgetreue Zeichen. Das ermutigt sehr. Die Bewunderung dieses Glaubenszeugnisses an der Spitze der Kirche ist aber nicht zur Bewunderung dieses Jesusschülers gedacht, sondern als Ermutigung, den eigenen Blick als Schülerin und Schüler des Himmelreiches zu schärfen. Da werden wir merken, wie wir an gängige Beurteilungsmuster des guten Bürgertums stoßen – wie die Sache mit dem zu vollen Boot, mit den Armen, die nur unsere Sozialleistungen einholen wollen, mit den Flüchtlingen, die ja auch zu Hause bleiben könnten, mit den Obdachlosen und den Heruntergekommenen, die das einkaufslustige Bürgertum stören, wie die Sache mit den Arbeitslosen, wie die Sache mit den an den Anforderungen der Gesellschaft physisch und psychisch Gescheiterten. Unter diesen Menschen (so wir nicht selbst Betroffene sind) entschieden dienend zu sein, das ist die Herausforderung des Glaubens an die Vollendung der Welt in Gott. Wir können jederzeit gefragt werden, worin denn unser Anteil lag. Zu beglückwünschen, wenn wir uns im Dienst und damit in der Verbindung mit dem Herrn finden. Für manche sind dienende Taten nicht möglich. Aber die Beurteilung der Lebensumstände aus dem dienenden Geist Jesu, die können alle lernen. Lukas hat uns wieder einen Text des Mutmachens hinterlassen – zu einem beglückenden Leben, zum Schalom Gottes wachsen zu dürfen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

19. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 11. August 2013
16.00 Uhr Taufe des Kindes Laurenz Gerhardt
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Donnerstag, den 15. August 2013
19.00 Uhr Hochamt zum Hochfest Mariä Himmelfahrt
als 4. Jahrgedächtnis für Dr. Margarete Schnegg
mit Segnung der Kräuter und Blumen

 

Freitag, den 16. August 2013
18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta
anschließend Bibelgespräch


Samstag, den 17. August 2013
15.00 Uhr Taufe des Kindes Viktor Solich

20. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 18. August 2013
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
mit Erwachsenentaufe von Frau Anja Hielcher und ihrem Sohn Hendrik anschließend Zusammentreffen der Gemeinde auf dem Hof oder in der Unterkirche

 

 

Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Dienstag, den 13.08.2013

um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

 

Sie sind eingeladen.

Besuch aus Damaskus

Am 25. August wird Pater Georges mit uns zusammen den Sonntagsgottesdienst feiern. Er hat sein Kommen zusagen können. Wir wissen um die Not des Kriegssituation dort vor Ort. Wir wissen auch, dass neben unserem Gebet auch materielle Hilfe angesagt ist. Wir haben ja immer wieder auch Zeichen der Solidarität mit der Gemeinde St. Cyrill in Damaskus setzen können. Aus Anlass des Besuches aus Damaskus werden wir die Kollekte am 25.8. für die Gemeinde in Damaskus halten. Wie bei jeder Kollekte, sind Spendenquittungen möglich.

Konzert

Wie länger geplant, wird am 25.8. nach der Messfeier (20.15 Uhr) eine Konzert des Ensembles Alexandre sein. Dabei wird die neue CD vorgestellt. Herzlich willkommen!

Flutopferhilfe – konkret

Aus der Heimatgemeinde von Sr. Franziska, der Gemeinde St. Antonius in Chemnitz erreicht uns eine Anfrage um Hilfeleistung. Durch das Hochwasser ist auf dem Weg des steigenden Grundwassers der Pfarrsaal der Gemeinde zerstört. Der Wiederaufbau übersteigt die Möglichkeiten der Diasporagemeinde. Das Heimatbistum wird helfen, aber auch das wird nicht ausreichen. Die Gemeinde muss etwa 50.000 € aufbringen. Der Pfarrsaal ist ein Treffpunkt für verschiedenste Aktivitäten, der sich eine Diasporagemeinde zusammenhält. Wer von uns hier unterstützend helfen kann, kann etwas zu diesem Zweck in der Sakristei abgeben oder – in einem Umschlag gekennzeichnet – ins Kollektenkörbchen legen. Auch hier ist die Ausstellung einer Spendenquittung möglich.

 

 

LYSKIRCHENSonntag:

Von Herzen Dank für die sehr große Beschenkung von 1.180,51€, die wir über den Monat hin und am vergangenen Sonntag zusammengetragen haben. Es bleibt dankbar bewundernswert, wie sehr Lyskirchen als Bau und darin lebende Gemeinde auf Unterstützung bauen darf!

Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel

  • Am kommenden Donnerstag begehen wir in katholisch-spielerischer Freude dieses Marienfest. Um 19 Uhr feiern wir das Hochamt – mit Segnung der Blumen und Kräuter. Sie sind herzlich willkommen zur Mitfeier.

Vorbereitung Lesenacht

Der Prophet der Heiden: BILEAM
Der Prophet der Heiden: BILEAM

Am 16. November wird die nächste Lesung ganzer biblischer Bücher in St. Maria Lyskirchen sein. Gelesen wird der 2. Teil des Buches Numeri. Am 27. August um 19 Uhr wird Dr. Gunther Fleischer, Leiter der Bibel- und Liturgieschule des Erzbistums, eine Einleitung in den 2. Teil des Buches Numeri geben. Interessierte sind in das Sälchen des Pfarrhauses, An Lyskirchen 12, eingeladen.

Erwachsenentaufe

Am kommenden Sonntag, 18. August, wird Frau Anja Hielcher und ihr Sohn Hendrick hier in unserer Kirche während der Gemeindemesse getauft. Es ist ein schönes Zeichen, die Aufnahme in die Kirche inmitten einer lebenden Gemeinde zu feiern. Das heißt, an diesem Sonntag ein wenig (mehr) an Zeit mitzubringen. Im Anschluss an die Messfeiern sind Sie alle zum Zusammensein im Hof oder in der Unterkirche eingeladen. Bei einer Erwachsenentaufe werden alle drei Sakramente der Eingliederung geeiert: Taufe, Firmung und Eucharistie. Dieser Tag ist für die Taufbewerberin, aber auch für uns als Gemeinde ein besonderer Tag.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Da kann der Kardinal auch nicht helfen

Sie entwickelten sich zu einem Sammelbecken der Rückwärtsgewandten oder „Kirchennostaltiker“, die Franziskaner der Immaculata. Mit Erlaubnis des Heiligen Stuhls vom 8. Juni 1990 errichtete der Erzbischof von Benevent, Carlo Minchiatti, die „Franziskanerbrüder der Immakulata“ (Frati Francescani dell’Immacolata) mit Datum vom 22. Juni 1990 als Institut des geweihten Lebens bischöflichen Rechts. 1998 als Institut päpstlichen Rechts anerkannt, hat der Orden heute ca. 20 Klöster weltweit. In Österreich gibt es seit 2002 eine Niederlassung im ehemaligen Kapuzinerkloster Kitzbühel. Zum Orden gehört auch ein Schwesterninstitut, die Franziskanerinnen der Immakulata (FI). Beide Zweige haben zusammen etwa 500 Mitglieder. Auf dem Generalkapitel 2008 wurde der Beschluss gefasst, dass alle Priester der Gemeinschaft den Alten Ritus (»Tridentinische liturgie«) erlernen sollten und die Messen selbstverständlich auch im Tridentinischen Ritus zu feiern sei.

Jetzt hat der Vatikan die Notbremse gezogen, wohl zu weit waren die Franziskanerbrüder geistig in das Lager der Piusbruderschaft abgewandert. Seit heute ist ihnen der Tridentinische Ritus untersagt und der Orden wurde unter die Aufsicht des Vatikans gestellt.

 

Der Gründer des Ordens der Franziskaner der Immakulata (FFI), P. Stefano Maria Manelli (rechts) schaut zu, wie ein junger Mönch die Hand von Kardinal Raymond Leo Burke (Bistum St. Luis USA) küßt.
Der Gründer des Ordens der Franziskaner der Immakulata (FFI), P. Stefano Maria Manelli (rechts) schaut zu, wie ein junger Mönch die Hand von Kardinal Raymond Leo Burke (Bistum St. Luis USA) küßt.

Santa Imelda, der Monsignore

und der „James Bond der Finanzwelt“

Nein, die Selige Imelda war wohl nicht sein Vorbild, wie Papst Franziskus bemerkte ...
Nein, die Selige Imelda war wohl nicht sein Vorbild, wie Papst Franziskus bemerkte ...

"Wir haben etwa diesen Monsignore, der im Gefängnis sitzt; er sitzt dort nicht etwa, weil er der seligen Imelda gleichen würde, er war kein Heiliger. Diese Skandale richten Schaden an. Ich glaube, dass die Kurie ein wenig von dem Niveau verloren hat, das sie einmal hatte; diesen Typus des alten, treuen Kurienmitarbeiters, der seine Arbeit tut, gibt es zwar noch, aber es sind nicht mehr so viele wie früher. Wir brauchen wieder mehr davon.“

(so Papst Franziskus auf seinem Rückflug von Rio). Nunzio Scarano, so der Name des Monsignore sitzt weiter im römischen Gefängnis. Sein Antrag die Untersuchungshaft in seinem Haus in Rom als Hausarrest abzuleisten, damit er dort jeden Tag die Heilige Messe feiern kann, wurde abgelehnt. Der Wind bläst nun wohl fester im Vatikan: 

Der Finanzaufseher des Vatikans, Rene Brülhart, sieht die Verhaftung des ehemaligen Vatikanmitarbeiters Nunzio Scarano als Beweis für das Funktionieren der vatikanischen Finanzaufsichtsbehörde (AIF). „Papst Benedikt hat Ende 2010 der Geldwäsche den Kampf angesagt, die AIF gegründet und begonnen, das rechtliche Regelwerk einzuführen“, erklärte Brülhart. Auch der Rücktritt des Direktors der Vatikanbank IOR, Paolo Cipriani und seines Stellvertreters, Massimo Tulli, könne „als eine logische Konsequenz gesehen werden“. „Irgendwann muss man Konsequenzen ziehen“, so Brülhart.

Santa Imelda

Imelda, Tochter der Grafenfamilie Lambertini, kam schon als Kind ins Dominikanerinnenkloster Maria Magdalena im Valle di Preda - vor der Porta Saragozza - bei Bologna. Der Legende nach wurde ihr am Fest Christi Himmelfahrt im Jahr 1333 der Empfang der Eucharistie wegen ihres jugendlichen Alters verweigert; auf wundersame Weise erhielt sie dennoch die ersehnte Hostie, worauf sie unmittelbar danach starb. Sie ist Schutzpatronin der Kommunionkinder. Ihr Gedenktag ist der 12. Mai. Imeldas Reliquien werden in der Kirche von St. Sigismund in Bologna aufbewahrt.

 

Nunzio Scarano

MISTER 500 Euro, so wurde der Monsignore NUNZIO SCARANO auch genannt, weil er diese Scheine wohl bündelweise in seiner Tasche hatte. Der Sprecher des Vatikans Pater Federico Lombardi gab nun  bekannt, dass das Vermögen von Nunzio Scarano auf den Konten der IOR eingefroren wurden; außerdem könnten die Untersuchungen auf weitere Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtig sind, ausgeweitet werden. Die unabhängige Finanzberaterfirma Promontory Financial Group wurde beauftragt, eine umfassende Untersuchung aller Kundenkontakte der Vatikanbank auf Geldwäsche durchzuführen. Anfang August 2013 stellte der Staatsanwalt des Heiligen Stuhls wegen dieser Geldwäsche-Affäre zum ersten Mal in der Geschichte ein Rechtshilfeersuchen an die Republik Italien.

René Brülhart

Im Herbst 2012 hatte ihn Papst Benedikt XVI. als Aufräumer gerufen. Seitdem leitet er die Finanzaufsicht des Vatikans, die gegründete Financial Intelligence Authority (AIF). Die AIF soll die skandalumwobene Vatikanbank IOR nach Mafiageldern, Geldwäsche und Steuerhinterziehung durchforsten und ein System der Transparenz und Frühwarnung etablieren. Brülhart (ein geborener Schweizer), der in ähnlicher Mission bereits am Finanzplatz Liechtenstein und in Sachen Terrorismusfinanzierung unterwegs war, wird deshalb auch als "James Bond der Finanzwelt" bezeichnet.

Reneé Brüllhart ist 41 Jahre alt und lebt, wenn er in Rom ist auch im Gästehaus Santa Martha, vielleicht trifft er ja dann ab und an Franziskus zum Frühstück.


Der Bischof und die Medien

“Der Hirte muss den Geruch seiner Schafe haben“, so hatte es der neue Papst Franziskus in Rom den Bischöfen und Kardinälen zu Beginn der Karwoche eingeschärft. In Limburg riecht es eher nach feinstem Leder. Eine schwarze, blankgewienerte Limousine steht vor dem Eingang der Bischofsresidenz, ein braungebrannter Mittfünfziger mit reichlich Gel im Haar weicht dem Bischof nicht von der Seite. In der Kathedrale nimmt der Qualm gleich aus zwei Weihrauchfässern den Gläubigen buchstäblich den Atem. (der ganze Artikel)

 

Solche Sätze wollte man wohl im Bistum nicht mehr lesen und daher hat das Bistum Limburg Anfang August 2013 die vier Abonnements der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» gekündigt. Künftig werde das Blatt «bei Bedarf im Einzelhandel bezogen». Ob das Bistum auch den SPIEGEL im Abonnement bezieht ist nicht bekannt. (siehe auch)

Ohne Gewähr lyskirchen