Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

1. Advent 2013

Sonntag, den 01.12.2013
Der  1 Dezember ist der 335. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 30 Tage  bis zum Jahresende.

1.12.1955: Nicht mehr "hinten im Bus"

Die auf den ersten Blick unspektakuläre Aktion einer schwarzen Frau in Montgomery, Alabama wurde zum Markstein in der Geschichte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. 1955 weigerte sich Rosa Parks, ihren Sitz im Bus für einen Weißen aufzugeben. Tausende folgten daraufhin ihrem Beispiel und boykottierten 382 Tage lang die Busse des öffentlichen Nahverkehrs.

 

In Montgomery waren die ersten Reihen in den Bussen per Gesetz für weiße Passagiere reserviert, dahinter kamen die Sitze, die von Schwarzen benutzt werden durften.

 

Am 1. Dezember 1955 fuhr Rosa Parks nach der Arbeit mit dem Bus nach Hause. Sie nahm im mittleren Teil Platz. Als der weiße Busfahrer sie und drei weitere schwarze Passagiere aufforderte, für Weiße aufzustehen, weigerte sich Rosa Parks. Sie blieb einfach sitzen, worauf sie verhaftet und ins Gefängnis gebracht wurde.

Es sagte Martin Luther King

(1929 - 1968), US-amerikanischer
Baptistenpastor und Bürgerrechtler

Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort

bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen.

… im „religionsfreien“ Berlin Kreuzberg:

Zitat der Woche:

Aber wir brauchen den runden Tisch der Kirchen und wir begrüßen ihn. Die Kirchen stehen an unserer Seite, sie kämpfen mit uns".

 

So die Bürgermeisterin von Berlin Kreuzberg Friedrichshain
Monika Herrman (DIE GRÜNEN) auf dem Grünenparteitag
am Samstag in Berlin

Seid wachsam, und haltet euch bereit!

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie es in den Tagen des Noach war, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Dann wird von zwei Männern, die auf dem Feld arbeiten, einer mitgenommen und einer zurückgelassen. Und von zwei Frauen, die mit derselben Mühle mahlen, wird eine mitgenommen und eine zurückgelassen. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht. Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.

 

Mt 24, 37-44

Lesung des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom

 

Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.

 

Bedenkt die gegenwärtige Zeit: Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. Lasst uns ehrenhaft leben wie am Tag, ohne maßloses Essen und Trinken, ohne Unzucht und Ausschweifung, ohne Streit und Eifersucht. Legt (als neues Gewand) den Herrn Jesus Christus an und sorgt nicht so für euren Leib, dass die Begierden erwachen.

 

Röm 12,2.; 13,11-14

 

 

Die Stunde ist gekommen

(zu Römer 13, 11-14)

In seinem Brief an die Gemeinde in Rom legt Paulus seine gereifte Rede von Gott dar. Teils bedingen aktuelle Situationen der Gemeinde die Inhalte des Briefes. Sie gehen aber weit über Beantwortung aktueller Gemeindeprobleme hinaus. Es ist das Evangelium Gottes, das Paulus der so gewichtigen Gemeinde in Rom verkünden will.

 

Vor unserem Textabschnitt ist viel Theologisches gesagt worden. Mit Beginn des 12. Kapitels geht es um lebenspraktische Unterweisungen – in den Kapitels 12 und 13 in mehr allgemeinem Stil, in den folgenden Kapiteln um konkrete Hinweise für die Gemeinde in Rom. Auffallend ist die Mahnung: ‚Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.“ (12,2). Auf dem Hintergrund dieser Aufforderung bekommt auch unsere Perikope ihre eigene Wirkung.

 

Die Einleitung führt uns in ein Thema, das uns Heutigen eher fremd ist. Es wird ein Thema sein, dem wir andere Inhalte geben werden als zur Zeit des Paulus. Die Bemerkung: ‚Bedenkt die gegenwärtige Zeit’ lässt uns wissen, dass es in der Zeit der 50er Jahre des 1. Jahrhunderts die gewisse Erwartung gab, dass sich die Welt durch Gottes Gnade und Gericht absehbar vollenden wird. Es geht nicht um eine Zeitangabe. Das bleibt für Paulus der unergründliche Ratschluss Gottes. Die Erfahrung der Auferweckung Jesu aus dem Tod hat die Erwartung beflügelt, dass diese Vollendung der Welt unmittelbar bevorsteht.

 

Wir müssen heute nüchtern feststellen, dass sich diese Erwartung nicht erfüllt hat. Wir werden diese Überlegung neu übersetzen müssen. Auch wir wissen weder Zeit noch Stunde, wann die Welt vollendet wird. Der Exeget H. Schürmann spricht daher nicht mehr von der ‚Nah-Erwartung’, sondern von der ‚Stets-Erwartung’. Gemeint ist damit die Haltung, immer und überall mit der Wirklichkeit Gottes zu rechnen. Das geht nur, wenn wir Gott glauben und mit ihm in unserem Leben rechnen. Das geht auch nur, wenn wir darauf bauen, dass das Ziel allen Lebens und der Welt eine Vollendung mit und bei Gott ist. Die Erkenntnisse der modernen Physik und der Astronomie lassen uns ehrfürchtig sein und von Berechnungen welcher Art auch immer absehen.

 

Wenn wir uns dem Gedanken der ‚Stets-Erwartung’ als Haltung eines glaubenden Menschen anschließen können, bekommt unser Textabschnitt eine sehr lebendige Färbung:

‚Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf!’ – das ist ein Weckruf, sich durch ein gewandeltes Denken aus dem Schlaf einer Sicherheit, aus dem Traum einer sich selbst verdankenden Welt zu erheben. Mit prophetischer Kraft gilt es, entschieden zu sein – entschieden zu werden. Wir werden als Christengemeinde ahnen, was das bedeutet. Wir werden es für unser eigenes Christsein ahnen, was das bedeutet. Prophetisches ist aufbauend und kraftvoll, jenseits der Lähmungen, die im Kreisen um sich und seine Probleme in den Taumel eines unwohlen Schlafes führen können.

 

Dann kommt eine Begründung, warum wir uns erheben mögen: ‚Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden!’ Für Paulus war es die Zeit, in der er lebte, die Zeit der wirklichen Naherwartung. Für uns ist es die ermutigende Erinnerung, dass unser Glaube immer eine Entwicklung bleiben wird. Seit alters haben Glaubende die Zeit des Advent, die Zeit des neuen Kirchenjahres auch als ein Symbol des Wachsens des Glaubens verstanden. Die Spirale der sich vollendenden Zeit (unseres Lebens) führt eine Windung näher in die vollendete Schau Gottes. Wenn Paulus vom ‚gläubig wurden’ spricht, bezieht er sich auf die Taufe. Die Taufe ist ein von Gott gesetzter Anfang. Die Getauften werden über ihr Leben hin wachsen. In unserer Tradition der Kindertaufe wird umso dringlicher, dass wir als Erwachsene irgendwann beginnen, mündig uns die Taufe anzueignen. Das kann mit der Aufforderung begleitet sein, sich ‚vom Schlaf zu erheben’.

 

Im Folgenden gibt Paulus Ratschläge, was dann zu tun ist. Immerhin geht es um die Nah- bzw. Stets-Erwartung der Gegenwart Gottes und ihrer heilbringenden Bedeutung für unser Leben. In Kontrastbildern spricht Paulus von dem, was generell zu tun ist: ‚Lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichtes.’ Die Werke der Finsternis sind all das, was den Menschen am Leben hindert. Der Vers 13 führt das in einem sogenannten Lasterkatalog aus. Das war geläufige Art der Antike, so die Wirklichkeit beim Namen zu nennen. Aufgeführt wird, was man lieber im Dunkel der Nacht versteckt, was das Tageslicht scheut. Paulus gibt Beispiele, die aus seiner sozialen Wirklichkeit stammen. Es wird uns nicht schwer fallen, sie in unsere soziale Wirklichkeit zu übersetzen. Paulus spricht vom maßlosen Essen und Trinken. Wir müssen das nicht übermäßig moralisieren. Wir kennen ebenso die Lebensleere und Armut, die durch maßloses Essen und Trinken erstickt werden soll – und darin so fade zurücklässt. Wir kennen die Folgen der ungerechten Verteilung der Güter der Erde. Wir kennen die Bedrohung, dass die Kriege der Zukunft um Wasser und Nahrungsmittel geführt werden. Manche sehen mit Bangen, wie Menschen aus den armen Ländern zu den Reichen wandern.

Paulus spricht von sexuellen Ausschweifungen, die das Lebensrecht der Anderen manchmal lebenslang behindern. Paulus spricht von Streit und Eifersucht, jenen Hinderern, die so viel Leben und Kraft auffressen.

 

Für Paulus geht es dabei nicht um eine moralisierende Mahnung. Es geht ihm darum, dass Menschen ein freies Leben finden, dass Menschen der Liebe vertrauen lernen. Darum schließt er unseren Textabschnitt mit dem Ratschlag: ‚Legt als neues Gewand den Herrn Jesus Christus an!’ Das Entscheidende für den Glaubenden ist die Lebensgemeinschaft mit dem Messias Jesus. Den hat Gott aus dem Tod erweckt. Diese Erfahrung hat die Glaubenden des 1. Jahrhunderts beflügelt, auf die neue Welt der Gerechtigkeit und Liebe Gottes zu vertrauen. Das Bild vom Gewand hat Paulus im Galaterbrief (3,27) im Zusammenhang mit der Taufe schon benannt. In der Antike wurde der Leib eines Menschen gerne mit einem Gewand verglichen. Jesus Christus anzuziehen als Gewand bedeutet dann, eine neue Identität angenommen zu haben. Diese Identität ist die Lebensgemeinschaft mit dem Christus Jesus. Diese Identität ist eine sehr greifbare Größe. Das Leben Jesu hat bezeugt, wie das Leben eines Menschen im Vertrauen auf Gott gelingt. Die Lebensgemeinschaft mit dem Christus Jesus ist nicht das Ende einer Leistung des Glaubens. Es ist der dankbare Blick auf die Erfahrung, dass wir von Gott immer schon lebevoll und liebevoll angeschaut sind. Aus diesem Wissen erwächst eine eigene Lebensermutigung.

 

Wir wissen, wie schwer es immer wieder fallen kann, diesem Ansehen durch Gott zu trauen. Wir machen oft sehr widerständige Erfahrungen, wenn wir um Ansehen und Selbstvertrauen buhlen müssen, wenn wir uns unterlegen wissen und so wenig trauen können. Die Gefahr, dieses Angebot der Lebensgemeinschaft mit dem Christus Jesus nicht annehmen zu können, ist offenbar. Auch das ist nicht überwiegend eine bösartige Abwendung. Oft fehlt es an entsprechenden Erfahrungen der Ermutigung zum Leben. Es ist auch schwer, auf die Zusage der Liebe, der Vergebung, der Befreiung vom Tod zu bauen, wenn die eigene Lebenswirklichkeit ganz anders geprägt ist.

 

Paulus ermutigt dennoch, ‚den Herrn Jesus Christus’ als neues Gewand anzulegen. Das erste Gewand ist die Taufe (daher da auch das Taufkleid). Die Lebenswirklichkeit lehrt, dass wir mit unserem Leben immer weiter hineinwachsen müssen/können/dürfen in die Sichtweise des Messias Jesus. Für Paulus hat das vor allem Individuellen erst einmal eine gesellschaftliche Bedeutung. Christen sind in der Welt, um ihnen Gott und sein Heil für die Menschen zu bezeugen. Erst in zweiter Linie denkt Paulus an die Einzelnen, wie sie für sich und um ihres heilen Lebens willen ‚vom Schlafe’ aufstehen. Bei aller Entschiedenheit seines Vertrauens auf die Lebensgemeinschaft mit dem Messias Jesus weiß Paulus ganz offensichtlich, wie schwer wir uns tun werden. Daher der abschließende Rat: ‚Sorgt nicht so für euren Leib, dass die Begierden erwachen.’ Leib ist hier die Existenz, die sich aus sich selbst heraus begründet. Da werden wir immer wieder an Grenzen stoßen, immer wieder hungern und dürsten nach dem, was erfüllen soll. Und wenn dann nichts trägt, dann bieten sich die Begierden an, die diesen Hunger und Durst nach Leben stillen mögen. Das Begehren, der Wille sind nach Überzeugung vieler Weltanschauungen der Ursprung allen Leidens.

 

Jetzt sei das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir gläubig geworden sind – sagt Paulus. Wir werden uns weiter entwickeln auf dem Weg des Glaubens. Advent ist vielleicht die Zeit einer Markierung, die Werke der Finsternis als solche mehr wahrzunehmen und die Waffen des Lichtes anzulegen. Das sind Glaube, Hoffnung und Liebe.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

1. Advent 2013
Sonntag, den 01.12.2013
um 18 Uhr Roratemesse zum 1. Advent

der Gemeinde und für die Verstorbenen der

Familien Battenschlag, Missenich und Lindner
Kollekte LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag, den 05.12.2013
um 15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden
und die Verständigung der Kulturen
um 19 Uhr "Das Evangelium auf kölsch"

 

Hl. Nikolaus
Freitag, den 06.12.2013
um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Nikolauskapelle,
anschließend Bibelgespräch im Pfarrsaal
zu den Texten des 2. Advent

 

2. Advent 2013
Sonntag, den 08.12.2013
um 18 Uhr Roratemesse zum 2. Advent

der Gemeinde und für die Verstorbenen der

Familien Froitzheim und Frenz

 

Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Dienstag, 03.12.2013 und

Donnerstag, den 05.12.2013

um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Philippinen

Hilfen der Caritas nach dem Taifun

Nach dem gewaltigen Tropensturm Haiyan auf den Philippinen leistet Caritas international Nothilfe. Der Taifun hat vor allem in der Region Eastern Samar eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Tausende haben ihr Leben verloren, Millionen sind auf Hilfen angewiesen. (weiter lesen >>>)

AdventFeiern Krippe

Mit dem 1. Advent steht die besondere und sehr gern besuchte Krippe, die auch in diesem Jahr Herr Marx mit dem Helferteam wieder aufgebaut hat. Es ist eine Krippe, die die Aktualität des Evangeliums darstellt. Sie ist darin ein Bestandteil dessen, was das jüngste Schreiben des Papstes uns allen ans Herz legt: Das Evangelium auf unterschiedlichste Weise in die Stadt zu stellen. Herrn Marx und den Aufbauenden von Herzen Dank für diese Besonderheit in Lyskirchen vom 1. Advent bis zum Fest der Darstellung des Herrn.

Kult – Diakonie - Geschenke Notel und Obdachlosenseelsorge

  • Ab diesem 1. Advent werden wir als sichtbare Zeichen unserer Solidarität mit den Armen auch die Kuchenspenden im liturgischen Raum sichtbar sein lassen.

 

  • Ab diesem 1. Advent steht ein Korb für Solidaitätsgaben für das Notel und für die Obdachlosenseelsorge.

 

  • Gesucht werden für die Obdachlosenseelsorge:
    - Eine Kombination von Duschgel und Shampoo

 

  • Gesucht werden für das Notel:
    - Tabak (schwarz 40 Gramm Päckchen),
    Camel Filterzigaretten und Obstkonserven

 

Bitte bringen Sie nur die gewünschten Dinge mit als Bestandteil unserer Kollekte, der Solidarität im Gottesdienst mit den Armen in der Beziehung zur Gemeinde.

 

 

Nikolaus und Bibelgespräche

Das Fest unseres Mit-Kirchenpatrons Nikolaus begehen wir auch in diesem Jahr wieder unter dem Gewölbe der Nikolauskapelle. Zur Mitfeier um 18 Uhr sind Sie herzlich eingeladen.

Bibelgespräch

Wie jeden Freitag, so auch an den Freitagen im Advent nach der Messfeier um 18 Uhr Bibelgespräch für Interessierte. Diese Gesprächsrunde ist kein fester Kreis, daher immer offen für die, die auch nur einmal mit dabei sein mögen. Wir lesen, besprechen und betrachten jetzt im Advent die Texte der neutestamentlichen Lesungen.

ROLLY BRINGS & BÄND -Lesung und Konzert

Am Vorabend des Nikolaustages (5.12.) werden Rolly Brings & Bänd Das Evangelium auf Kölsch vortragen. Es ist eine Benefizveranstaltung für den ‚Notel-Förderverein e.V.’, der sich bei dieser Gelegenheit auch vorstellen wird. Beides, die Veranstaltung und die Unterstützung des Notels sind adventlich gute Sachen. Seien Sie willkommen! Beginn: 19 Uhr

Schreiben des Papstes

In den Medien ist das Schreiben Evangelii gaudium mit großer Wertschätzung aufgenommen worden. Es lohnt sich wirklich, dieses Schreiben als Ganzes zu lesen. Die Medien greifen naturgemäß die Dinge zuerst auf, die als ‚interessante Themen’ in der Diskussion sind. Das Schreiben hat viele geistliche, erfrischende, wertschätzende und kluge Impulse , die Freude machen, am Evangelium zu sein. Oft sind wir fixiert auf ‚die Themen’, die wir als Reform anmahnen. Das Schreiben des Bischofs von Rom zeigt auf, dass das sehr viel schwergewichtigere Thema das Leben wollende Evangelium ist. Die anderen Themen erledigen sich zu guten Teilen, wenn der Geist des Evangeliums vor allem anderen steht. Dann steht Gesetz nicht vor Barmherzigkeit, dann gibt es keine monarchische Leitung, dann hört man auf die Mitmenschen, dann ist man entschieden bei Einfachheit und Solidarität, dann traut man dem Dezentralismus... Papst Franziskus denkt und lebt nach seinen menschlichen Möglichkeiten so. Mich hat es erfrischt, da zu diesem Weg weiter ermutigt zu sein. Auch da heißt es getrost, dem Wirken des Geistes zu trauen...

Evangelii gaudium
Den Text finden Sie hier zum downloaden
33309.pdf
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PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

"Verweltlichung" des Vatikan

Im neuen Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium beschreibt Papst Franziskus einige Pathologien, an denen die Katholizität von heute leide. Dabei nannte er die „vermeintliche doktrinelle oder disziplinarische Sicherheit, die Anlass gibt zu einem narzisstischen und autoritären Elitebewusstsein, wo man, anstatt die anderen zu evangelisieren, sie analysiert und bewertet und, anstatt den Zugang zur Gnade zu erleichtern, die Energien im Kontrollieren verbraucht“ (EG 94).

 

Um eine Kontrolle ganz anderer Art geht es demnächst im Vatikan,
nämlich um eine päpstliche Kontrolle.

 

Ab dem 1. Januar müssen alle Bediensteten des Kirchenstaates auf päpstliche Anweisung stempeln. Die neue elektronische Arbeitszeiterfassung betrifft alle Mitarbeiter der Römischen Kurie einschließlich aller Prälaten und Monsignori. Ausgenommen bleiben nur Kardinäle und Erzbischöfe. Dies berichtet das Wochenmagazin Panorama (vergleichbar dem deutschen Wochenmagazin Focus).

 

„So beginnt der Kampf von Papst Franziskus gegen die Taugenichtse, da die vatikanischen Angestellten bisher gewohnt waren, daß es keine Kontrolle über ihre Arbeitszeiten, über Arbeitsantritt und Arbeitsende gab“, so das Wochenmagazin.

 

Laut Panorama ist es Ziel der Maßnahme, „den Einsatz des Kurienpersonals zu optimieren und den einen oder anderen Priester für die Seelsorge freistellen zu können.“ Bisherige Versuche für mehr Kontrolle seien am Widerstand des Personals gescheitert, so das Wochenmagazin. Damit sei nun aber Schluß, denn Papst Franziskus habe die Sache selber in die Hand genommen und in Zusammenarbeit mit der Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls, von der die Gehälter ausbezahlt werden, eine konsequente Kontrolle „für mehr Effizienz“ durchgesetzt.

Frömmigkeitsgesten von Rußlands Präsident Putin

Am Montag empfing Papst Franziskus den russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin in Audienz. Laut der offiziellen Mitteilung zum Treffen des Heiligen Stuhls stand vor allem die Lage im Nahen Osten und der dortigen Christen im Mittelpunkt des 35 Minuten dauernden Gesprächs, das in einer „herzlichen Atmosphäre“ stattfand.

 

Papst Franziskus überreichte Putin ein Mosaik, das die Vatikanischen Gärten zeigt. Putin schenkte dem Papst eine Ikone der Gottesmutter von Wladimir. Als die Ikone dem Papst gezeigt wurde, kam es zu einer persönlichen Geste des russischen Staatspräsidenten, der sich beim Anblick der Ikone auf orthodoxe Art bekreuzigte. Papst Franziskus überrascht von dieser Frömmigkeitsgeste folgte dem Beispiel und bekreuzigte sich ebenfalls nach lateinischer Art.

 

Putin verneigte sich vor der Ikone und küßte die heilige Darstellung. Auch dies eine Geste frommer Zuneigung, der Papst Franziskus folgte. Gesten, die vor allem vom Staatsoberhaupt Rußlands verwunderten. Zum einen, weil man lange von russischen Staats- und Regierungschefs den Atheismus des „realen Sozialismus“ gewohnt war. Zum anderen, weil westliche Staats- und Regierungschef im Namen einer angeblichen „Neutralität“ möglichst jedes persönliche Bekenntnis im Amt vermeiden. Putin zeigte keine Scheu, seinen Glauben an Christus und die allreine Gottesgebärerin auch in persönlichen Frömmigkeitsgesten öffentlich zu bekunden.

Die Begegnug sei herzlich gewesen, nach rußland eingeladen hat Putin den Papst aber nicht ...
Die Begegnug sei herzlich gewesen, nach rußland eingeladen hat Putin den Papst aber nicht ...
Ohne Gewähr lyskirchen