Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 08.09.2013
Der  8. September ist der 251. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 114 Tage  bis zum Jahresende.

... fliegen die Schwalben furt.

Schwalbe Muttergottes Lyskirchen Göttin Iduna

8. September: Mariä Geburt

 

„Um Mariä Geburt fliegen die Schwalben furt,

bleiben sie noch da, ist der Winter noch nicht nah.“

 

Schwalben sind Frühlingsverkünder, weil sie um die Zeit von Mariä Verkündigung (25. März) zurückkehren, und Herbstboten, weil sie um Mariä Geburt (8. September) wieder nach Afrika fliegen. Wie in germanischen Zeiten der Göttin Iduna ist die Schwalbe im Christentum Maria zugeordnet und Marien- oder Muttergottesvogel.

 

Das Fest Mariä Geburt entstand im Orient, wahrscheinlich aus dem Kirchweihfest der St.-Anna-Kirche in Jerusalem, die als Ort der Geburt Mariens gilt; nach anderer Überlieferung ist Maria in Nazaret geboren. Im Westen nennt Papst Sergius (687-701) als die vier Marienfeste, die in Rom gefeiert werden: Verkündigung, Aufnahme in den Himmel, Geburt und „Begegnung“ (= Mariä Lichtmess). Vom Datum der Geburt Mariens aus (das kein historisches Datum ist) wurde auch das Datum ihrer Empfängnis (8. Dezember) festgesetzt. Die Tatsache, dass das Fest dieser Geburt liturgisch gefeiert wird, setzt den Glauben voraus, dass Maria heilig, d. h. ohne Erbsünde, geboren wurde; vgl. Fest der Geburt Johannes‘ des Täufers (24. Juni).

Es sagte Albert Einstein

(1879-1955)

Wir müssen bereit sein, heroische Opfer, wie wir sie widerspruchslos im Krieg hinnehmen, für die Sache des Friedens zu bringen. Es gibt keine wichtigere Aufgabe für mich und keine, die mir mehr am Herzen liegt.

In Kreuzberg wie in Rom

Zitat der Woche:

Zünden Sie eine Kerze an für den Frieden in der Welt, schicken Sie den Menschen in den Kriegsgebieten Ihre guten Gedanken. Lassen Sie sich ein auf ein Netz von Friedensinitiativen, das alle Frauen und Männer guten Willens verbindet - die Muslima in Kreuzberg genauso wie den Papst in Rom."

 

Rainer Kardinal Woelki

im RBB Radio zum weltweiten

Friedensgebet für Syrien

Die Papstpredigt zur Gebetswache für den Frieden in Syrien vom 07.09.2013:

»Gott sah, dass es gut war« (Gen 1,12.18.21.25). Der biblische Bericht vom Beginn der Geschichte der Welt und der Menschheit erzählt uns von Gott, der gleichsam betrachtend auf die Schöpfung blickt, und wiederholt: Es ist gut. Das eröffnet uns den Zugang zum Herzen Gottes und gerade aus dem Innern Gottes empfangen wir seine Botschaft.Wir können uns fragen: Welche Bedeutung hat diese Botschaft? Was sagt diese Botschaft mir, dir, uns allen? weiter >>>

Keiner von euch kann mein Jünger sein,
wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet

 

 

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

 

 

In jener Zeit als viele Menschen Jesus begleiteten, wandte er sich an sie und sagte: Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein. Wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und rechnet, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen? Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertig stellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen. Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt? Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, so lange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden. Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.

 

 

Lk 14, 25-33

Klarheit

(zu Lukas 14,25-33)

Zur Klarheit gehört es, dass man sich nichts vormacht. Klarheit ist daher nicht immer einfach, weil sie vor Ent-Täuschungen bewahren will. Wir Menschen lieben manchmal die Scheinwelt mehr als die Klarheit. Die kann sehr gewaltig sein, kann abschrecken und Grenzen ziehen.

 

Um Klarheit geht es auch in der heutigen Perikope. Sie zählt vermutlich zu den Texten, die wir lieber überschlügen. Was soll das, dass wir alle familiären Bindungen gering achten (im Original heißt es sogar: hassen) sollen? Das mit dem Kreuz, das wir in der Nachfolge tragen sollen, ist uns schon bekannt – und erschreckt auch. Und dass wir nur gänzlich besitzlos ihm nachfolgen können, das hinterlässt Ratlosigkeit und Abwehr. Kann man dann überhaupt ein Schüler, eine Schülerin Jesu sein, wenn wir in dieser unserer Welt leben – mit familiären Bindungen und mit Besitz?

 

Es gibt nichts zu glätten. Die Worte Jesu sind so gemeint, wie sie uns erreichen. Um sie begreifen zu können, schauen wir sie im Kontext des Lukasevangeliums an. Das Gleichnis vor unserem Text (14,15-24) hat von denen gesprochen, die Eingeladene waren, die aber durch allerlei Einschränkungen der Einladung zum Gastmahl nicht gefolgt sind. Die Eingeladenen entschuldigen sich alle: Der eine hat einen Acker gekauft und muss den erst besichtigen; der Andere hat Ochsengespanne gekauft und muss auch da nach dem rechten sehen; und der Dritte hat gerade geheiratet und kann nicht kommen. Wenn wir es nüchtern betrachten, sind das nachvollziehbare Gründe. Wir können einwenden, dass es aber doch um Priorität geht. Und wie kann man der Einladung Gottes irgendetwas vorziehen? Man kann – und es ginge manchen von uns vielleicht ebenso.

 

Die Geschichte vom Festmahl endet damit, dass statt der Eingeladenen alle möglichen Leute von der Straße weg eingeladen sind. (14,23) Die geschichtliche Situation zur Zeit Jesu ist klar: das Judentum waren die Eingeladenen; das neue Gottesvolk sind die, die der Einladung Jesu gefolgt sind. In der Gemeinde des Lukas wird es eine ähnliche Abgrenzung noch gegeben haben. Auch hier zählt die Gemeinde sich zu denen, die das Gottesvolk jetzt repräsentieren.

 

Unsere Perikope spricht die an, die sich (als zweite) haben einladen lassen. Wir hören von vielen Menschen, die ihn begleiten. Wir kennen das: Faszination lockt Menschen an. Faszination berührt auch den eigenen Wunsch, ein entschiedenes Leben zu führen. Faszination trägt auch stellvertretend, was im eigenen Leben so alltagsfade geworden sein mag und nach neuer Kraft sucht. Wir können uns Jesus vorstellen, wie er mit einer offensichtlichen Überzeugungskraft Menschen an sich gezogen hat. Von ihm ging etwas aus, was man von den religiösen Lehrern nicht kannte. Die Faszination kann auch zur Falle werden. Sie wird es dann, wenn man sich überfordert und dem Anspruch des Lehrers nicht gerecht werden kann.

 

Eine solche Situation können wir uns vorstellen, um den Text verstehen zu lernen. Jesus sieht die vielen willigen und begeisterten Mitgeher. Denen macht er klar, was sie sich antun, wenn sie ihm nachgehen wollen. Die harten Worte Jesu sind ein Schutz für alle, die sich überfordern. Jesus war wohl ein kompromissloser Wanderprediger – ohne familiäre Bindung, ohne Arbeit, allein seiner Sendung verpflichtet. Die Leserschaft des Evangeliums weiß ja längst, wie dieses Leben des Jesus von Nazareth geendet hat. Die Ernsthaftigkeit einer Entscheidung für die Nachfolge Jesu wird mit unserem Text unterstrichen. Der Mensch prüfe sich redlich, ob sie/er diese Klarheit der Nachfolge wirklich tragen und gestalten kann. Dieses Thema bestimmt die Teile unseres Textabschnittes – sowohl in der Forderung nach Lösung aller bis dahin geltenden Bindungen als auch mit den beiden Gleichnissen.

 

In der heutigen Episode des Lukasevangeliums begegnen wir Jesus. Er stößt vermutlich die meisten Zuhörenden ab. Diese Brutalität soll aber für Klarheit sorgen. Die Menschen mögen sich ernst prüfen, ob sie der Nachfolge gewachsen sind. Damit ist kein abwertenden Urteil gesprochen gegen die, die das nicht können. Es ist nur klar, dass man mit freiem Willen und Entschluss sich auf Jesus und sein Evangelium einlassen wollen muss. Und was damit verbunden ist, zeigen die markanten Worte Jesu. Es werden Ausschlusskriterien genannt: Lösung aus den familiären Bindungen – denn die haben aus ihrer Natur her eine Bindungskraft, die mit der unbedingten Nachfolge nicht vereinbar ist. Das wird in der antiken orientalischen Welt für viel Unverständnis gesorgt haben. Die Familie ist ein überlebenswichtiger Bestandteil. Als Familie zueinander und zusammen zu halten ist für das Gemeinwohl unverzichtbar. Diese Solidarität als Familie (bis heute ein kostbares Gut!) ist aber hinderlich. Jesu Forderung sagt: Die Bindung an ihn und seinen Sendungsauftrag hat Vorrang vor der Familie. Was muss man wissen, wenn man sich in seine Nachfolge als Schülerin und Schüler begibt. Man muss das nicht tun. Wenn man es tut, dann muss man wissen, was das bedeutet. Daher die markigen Worte Jesu, dass man sich sehr genau prüfe, ehe man sich an ihn bindet.

 

Wenn da in Vers 26 vom ‚gering achten’ oder gar ‚hassen’ die Rede ist, dann ist das kein Aufruf zum Hass, wie wir ihn heute als Ausdruck einer explosiven Aggression verstehen. Jesus hat zur Feindesliebe aufgerufen – wie kann er zum Hass aufrufen gegen die, die das Leben geschenkt und bis dahin mitgetragen haben? Dennoch steht dieser Ausdruck im Text. Er ruft zur Stellungnahme auf – und darum geht es vielleicht in diesem Kontext. Die Provokation fordert zu seiner Positionierung auf, die wir als Hörende zu leisten haben. Fragehorizont ist immer: Ich soll mich prüfen, ob ich zur Nachfolge Jesu in dieser Radikalität tauge.

 

Sein Jünger kann auch nicht sein, wer nicht bereit ist, sein Kreuz auf sich zu nehmen. Das Evangelium lässt uns immer wieder wissen, dass die Schülerschaft Jesu mit demselben rechnen muss wie der Meister. Es geht um Nachfolge und um Bewährung, dem Messias Jesus mit dem ganzen Leben treu zu sein.

 

Wir werden vielleicht schon kleinlaut geworden sein. Die meisten von uns werden sagen, dass sie dem nicht nachgehen können. Das ist auch nicht das zwingende Thema hier. Das Thema heißt, sich zu prüfen, ob wir den Maßstäben eines Hinter- Jesu- Hergehens gerecht werden können. Da kann es schon sehr konkret werden. Wir können uns in Erinnerung rufen, was das Lukasevangelium als Kriterien der Nachfolge schon benannt hat. (Wie haben es mit dem Motiv des ewigen Lebens verbunden gesehen.) Da gibt es den Auftrag, sich – ob gelegen oder nicht – wir uns zum Nächsten machen lassen sollen. Das kann ganz konkret vor der Wohnungstüre erscheinen. Nicht nur mit Bettelarmen, auch mit Menschen, die Unterstützung im Alter brauchen, auch mit Menschen, die keine Lobby haben, wenn es um ihre grundlegenden Menschenrechte geht.

Ein weiterer Auftrag Jesu ist der Verweis auf das Hören/Lesen der Heiligen Schrift. Wie weit ist es wirklich verzichtbar, sich damit als Schülerin und Schüler Jesu zu beschäftigen? Ein noch weiterer Auftrag ist das Gebet. Welchen Platz nimmt es ein, wie gestaltet es sich individuell? Ein weiteres Kennzeichen des Jesus-Lebens ist sein grenzenloses Vertrauen auf Gott. Wie leicht können wir das in einer Gesellschaft der Absicherung auch haben?

 

Mit den beiden Gleichnissen vom Turmbau und vom Krieg wird illustriert, wie wichtig es ist, sich genau zu überlegen, was man tut. Beim Turmbau sei sehr zu empfehlen genau zu prüfen, was man sich wirtschaftlich leisten kann. Wenn das überschätz wird, wird der Mensch zum Spott. Das ist ein Beispiel aus dem wirtschaftlichen Leben. Als Beispiel aus dem politischen Leben folgt die Geschichte mit dem König, der genau abschätzen soll, ob er sich gegen eine Übermacht stemmt. Besser, sich zu verständigen als in der heillosen Unterdrückung zu landen. Beide Geschichten lehren: Bedenke sehr wohl, was du tust.

 

Lukas hat diese Überlieferung seiner Gemeinde zugemutet. Die Gemeinde wird vermutlich auch verschreckt oder widersetzend reagiert haben. Lukas ermutigt dadurch, sich im klaren zu werden, wie weit es mit dem eigenen Leben möglich ist, in der Nachfolge Jesu zu leben. Das wird für die Einzelnen sehr unterschiedlich Gestalt annehmen. Wir wissen auch heute, dass es Menschen gibt, die in Radikalität das Evangelium gegenwärtig setzen. Teils ecken sie gewaltig an, weil sie politisch sehr unbequem sind – und zwar sowohl in die Gesellschaft wie in Kirche hinein. Das schafft Klarheiten, die auch trennend sind. Das Evangelium ist eine Botschaft der Liebe, ist aber keine Harmonieschrift.

 

Wir wissen, dass es unterschiedliche Grade der Nachfolge gibt. Mir scheint das auch angemessen und wirklichkeitsnahe. Mir selber ist es immer wieder Ansporn, mein eigenes Verhalten und Leben und Glauben angefragt zu sehen, wenn Menschen mit großer Glaubenskraft und großer sozialen Entschiedenheit dem Evangelium Stimme geben. Jesu Worte provozieren. Provokation lockt Antwort heraus. In solche Antworten werden wir ein Leben lang hineinwachsen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

23. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 08.09.2013
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als Sechswochenamt
für Werner Kürten


Freitag, den 13.09.2013
um 18.00 Uhr WortGottesFeier in der Krypta
anschließend Bibelgespräch im Sälchen des Pfarrhauses

24. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 15.09.2013
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde


Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Dienstag, den 10.09.2013
Donnerstag, den 12.09.2013

um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Kindermesse
in Maria im Kapitol
Kasinostrasse 6
50676 Köln
jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Bibelgespräch

Was hat uns die Bibel 2013 noch zu sagen?
Was hat uns die Bibel 2013 noch zu sagen?

Wieder ein kleines Stück Weges weiter: In den kommenden Freitagen werden zwei Frauen aus der Gemeinde dem Wortgottesdienst in der Krypta vorstehen und anschließend im Sälchen des Pfarrhauses das freitägliche Bibelgespräch moderieren.

 

Es stimmt mich froh, dass solche Entwicklungen von selbst geschehen, nicht erzwungen werden, weil man meint, das müsse jetzt so sein. Wenn etwas reif ist (in der Sprache unseres Glaubens: Wenn der Geist Gottes uns dahin geführt hat), dann wird es so gehen, als ob es schon immer so gewesen sei.

 

Notel-Förderverein

Notel Drogenhilfe Lyskirchen

Das Notel ist uns lange schon vertraut. Seit einiger Zeit hat sich ein Förderverein gegründet, der die Anliegen des Notels bewusst unterstützen mag. Sie können dort Mitglied werden oder auch durch einzelspenden das Werk der Notschlafstelle und der Krankenwohnung (Notel-Kosmidion) mit fördern: Kontonummer: 26814014 BLZ 37060193 Pax Bank e.G.. Genaueres ist auch zu erfahren über www.foerderverein.notel-koeln.de

TAG DES OFFENEN DENKMALS

Detail aus dem Fresko in Lyskirchen
Detail aus dem Fresko in Lyskirchen

 

 

  • An diesem Sonntag wird bundesweit der Tag des Offenen Denkmals begangen. In Maria Lyskirchen sind wir jedes Jahr mit dabei. Die Kirche steht offen zu privater Besichtigung. Um 11 und um 15 Uhr werden Herr Marx und Pfr. Schnegg Führungen in unserer Kirche halten. Interessierte sind herzlich willkommen.

Kult und Diakonie

Zu dieser Fragestellung habe ich vor einigen Wochen schon einmal ein paar Gedanken geäußert. Die frühe Liturgie der Kirche kannte bewusste Zeichen der Diakonie mitten in der Feier des Gottesdienstes. Die Fürbitten, das allgemeine Gebet, ist ein solcher Raum. Wir nutzen ihr hier in Lyskirchen schon viele Jahre. Da wird allgemeines Gebet, was Menschen wirklich bewegt.

 

Ein anderer Ort der sichtbaren Diakonie ist die Kollekte (gewesen). Die Kollekte war in den Anfängen der Kirche ein Zusammentragen von Lebensmitteln für die Armen.

 

Seit einigen Jahren bringen jeden Sonntag Menschen aus der Gemeinde Kuchen mit für die Obdachlosen. Ebenso folgen wir sehr anrührend den Bitten um Kaffee oder um Zahnbürsten oder um Schuhe... Die Überlegung für Lyskirchen wird sein, wie wir diese frühe Praxis der Kirche in unserer Gemeinde wieder aufnehmen können. Ich bin überzeugt, dass das auch unsere Feier der Liturgie noch einmal beeinflussen wird.

 

Da wir damit in unserer Zeit Neuland betreten, möchte ich Interessierte zu einer Diskussion zu diesem Thema einladen: Sonntag, 13. Oktober, 16-18 Uhr – dann braucht man nur einmal zu kommen und hat auch Zeit bis zur Feier des Gottesdienstes. Marcus Siebolds, einer aus der Gemeinde, wird dieses Gespräch moderieren. Ich freue mich, wenn viele mit denken und praktisch überlegen mögen, was das für unsere Gemeinde an diesem Ort bedeuten könnte: die Naturalienkollekte als Zeichen der spürbaren Diakonie in der Feier des Gottesdienstes.

 

Patrozinium St. Maria Lyskirchen

Die 'Schiffermadonna' aus dem Jahre 1420 in Lyskirchen
Die 'Schiffermadonna' aus dem Jahre 1420 in Lyskirchen

 

 

  • An diesem Sonntag begehen wir auch das Patronatsfest unserer Kirche – zum Fest Maria Geburt. Das Patrozinium hat sich im Laufe der Geschichte immer wieder einmal verschoben. Es hat längere Zeiten auf dem Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel gestanden. Dieser Tag wird derzeit auch besonders festlich begangen. Ein geheimes Patrozinium, das sich aus Geschichte und Praxis so ergeben haben mag.

LYSKIRCHENSonntag

Zur Unterstützung der Gemeinde St. Cyrill in Damaskus haben wir am vorherigen Sonntag sehr viel gesammelt. Am dann folgenden Sonntag (1.9.) war schon wieder LYSKIRCHENSonntag – und haben trotz der großen Verausgabung am Sonntag davon noch 415,06 € zusammengetragen für das Leben unserer Gemeinde und des Kirchenbaus. Sehr beeindruckend, diese liebevolle Freigebigkeit. Herzlichen Dank!

AGAPE-Feiern

Während des Eucharistischen Kongresses hat in Maria Lyskirchen die Agapegottesdienstfeier von Caritasmitarbeitenden, Obdachlosen und Gemeindemitgliedern stattgefunden, der uns als ein Geschenk des Geistes gegeben war. Mit den Seelsorgenden für die Obdachlosen, Sr. Franziska und Br. Markus, ist abgesprochen, dass wir zwei Mal im Jahr einen solchen Gottesdienst hier feiern mögen. Als Termine sind für 2014 der 16. Mai und 31. Oktober vorgesehen. Wir werden dann wieder ein Organisationteam brauchen. Dazu wird frühzeitig aufgerufen.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Rom katholisch?, Berlin gottlos ...

Von der Berliner-Öffentlichkeit unbemerkt kam es in Friedrichshain-Kreuzberg zu einem kulturellen Bruch. Das Bezirksparlament (BVV) beschloss auf Antrag der Piraten, dass die Bezirksmedaille nicht mehr an Bürger vergeben werden darf, wenn sie sich im Rahmen einer religiösen Gemeinschaft engagieren. Die Bezirksmedaille wird einmal im Jahr an einzelne Bürger oder Gruppen vergeben, die sich „durch ein herausragendes Engagement über einen längeren Zeitraum (…) verdient gemacht haben“.

 Sankt Bonifatius in Berlin-Kreuzberg
Sankt Bonifatius in Berlin-Kreuzberg

Die Piraten begründeten ihren Antrag mit dem Satz: „Religion passt nicht zu Friedrichshain-Kreuzberg“. Grüne, SPD und Linkspartei folgten dieser Auffassung. Die CDU, die in diesem Bezirk als Splittergruppe mit vier BVV-Politikern arbeitet, stimmte dagegen.

 

Erst nach Monaten beschwerten sich die Protestanten: „Seitens der evangelischen Kirche gestalten weit über tausend Bürgerinnen und Bürger unseres Bezirkes dessen öffentliches Leben aktiv mit und sollten (…) nicht von der Verleihung der Bezirksmedaille ausgeschlossen werden.“

 

Und der Bezirk geht noch einen Schritt weiter in die Zukunft ohne Gott: Festveranstaltungen auf der Straße dürfen keine religionsnahen Titel mehr tragen. Weihnachtsfeste müssen künftig als „Winterfeste“ und der Ramadan, sofern er in der warmen Jahreszeit liegt, als „Sommerfest“ gemeldet werden. (BZ-Berlin)

Rainer Kardinal Woelki
Rainer Kardinal Woelki

Inzwischen haben sich bereits die Berliner Bischöfe geäußert. Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Berlin, erklärte, dass ihm sehr an einem gedeihlichen Zusammenleben aller Kulturen, Religionen und Weltanschauungen liege. Weiters wies er darauf hin, dass das Christentum aber auch den Anspruch erhebe, öffentlich zu sein. Darüber berichtete Radio Vatikan.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit
Der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin und SPD-Politiker, äußerte gegenüber der „Bild“: „Ich habe das mit Entsetzen gehört. Man hat den Eindruck, Kreuzberg soll mit solch blödsinnigen Beschlüssen zum atheistischen Bezirk gemacht werden. Der Ausschluss von religiös ehrenamtlich Engagierten bei Ehrungen war schon nicht nachvollziehbar“, und das „Verbot von religiösen Veranstaltungen“ sei „für eine Stadt der Vielfalt schwer ertragbar“.

Darf man Religion überhaupt verbieten? Paragraf 4 des Grundgesetzes („Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet“) sei laut Bezirk nicht eingeschränkt. Religion könne ja privat ausgeübt werden.

Nach dem Besuch im Heiligtum der 'heiligen Jungfrau der Tränen'

Kardinal besuchte am vergangenen Sonntag das Heiligtum der heiligen Jungfrau der Tränen in Syrakus (Sizilien)
Kardinal Bertone besuchte am vergangenen Sonntag das Heiligtum der heiligen Jungfrau der Tränen in Syrakus (Sizilien)

"Ich habe Fehler gemacht, aber ladet nicht alle Schuld auf mir ab", sagte Bertone einem Nachrichtendienst zufolge im Anschluss an eine Messe im Heiligtum der 'Madonna der Tränen'. Weiter "In den vergangenen Jahren ist es jenseits des Tiber zu einem vielpraktizierten Sport geworden, die Schuld auf anderen abzuladen. Man hat mich beschuldigt - ein Geflecht von Raben und Vipern zu unterhalten. Ich habe immer Alles gegeben, aber natürlich habe ich auch meine Fehler. Und wenn ich zurückdenke, würde ich bei mancher Gelegenheit anders handeln."

Reden ist Silber,
schweigen ist Gold ...

Wer ist eigentlich der "Gänswein" von Papst Franziskus?

Monsignore Fabian Pedacchio Leaniz (49) ist jetzt 2. Sekretär des Papstes
Monsignore Fabian Pedacchio Leaniz (49) ist jetzt 2. Sekretär des Papstes

Georg Gänswein war 1. Privatsekretär von Benedikt XVI. und bis zu seiner Bestätigung als Präfekt des päpstlichen Hauses am 31.08.2013 auch 1. Privatsekretär von Papst Franziskus. Der Malteser Alfred Xuereb, bisher die Nummer zwei, ist jetzt Papstsekretär Nummer eins. Und neu im Team ist der 49-jährige Fabian Pedacchio Leaniz, ein Landsmann des Papstes. Dass dieser weitgehend selbst das Heft in der Hand behalten will, hat er in mehreren Interviews gesagt: ” Ich entscheide selbst, wen ich sehen muss, und nicht meine Sekretäre.”

 

Der smarte Argentinier Fabian Pedacchio ist Papst Franziskus seit Jahren bekannt. Am 7. Dezember 1992 wurde Pedacchio zum Priester geweiht und kam auf Empfehlung des damaligen Kardinals Bergolio (jetzt Papst Franziskus) 2007 an die Kurie nach Rom. Bereits aus der Zeit in Argentinien besteht zwischen Papst Franziskus und Fabian Pedacchio ein freundschaftliches Vertrauensverhältnis. Im Vatikan wurde oft gemunkelt Pedacchio sei ein „Spion“ des Kardinal Bergolio: „Pedacchio sendet auch Faxe an Bergoglio mit allen erforderlichen Unterlagen … . "

Der ehemalige erste Sekretär des Papstes Georg Gänswein hängt mit dem jetzigen ersten Sekretär des Papstes Alfred Xuereb den Teppich für den Angelus aus.
Der ehemalige erste Sekretär des Papstes Georg Gänswein (links) hängt mit dem jetzigen ersten Sekretär des Papstes Alfred Xuereb (rechts) den Teppich für den Angelus aus.

"Campa, cavallo, che l'erba cresce!"

 

Wörtlich übersetzt heißt das italienische Sprichwort „Das Pferd fristet sein Dasein (lebt) solange das Gras wächst", die Italiener meinen damit: ‚.... immer mit der Ruhe! oder wie die Kölner sagen 'Küss de hück nit, küste de morje'. 

Diese Sichtweise kann sich Erzbischof Parolin nicht leisten, wenn er am 15. Oktober 2013 das wichtigste Amt (nach dem Papst) im Vatikan antritt. Der Kardinalstaatssekretär - das ist ein mächtiges Amt innerhalb der katholischen Hierarchie. Einige Kardinalstaatssekretäre wurden später selbst zu Päpsten. Strippenzieher, machtbewusste "Politiker" waren die allermeisten. Der bisherige Amtsinhaber, Tarcisio Bertone, hat aber auch die Grenzen des Amtes zu spüren bekommen. Diverse Skandale, von den Affären um die Vatikanbank über den Streit um die Piusbrüder bis zum Umgang mit den Missbrauchsskandalen, wurden nicht zuletzt ihm angelastet. Der 78-Jährige galt oft als überfordert, und nachdem Franziskus ihn nach seiner Wahl nur unter Vorbehalt wieder in sein Amt eingesetzt hatte, war Bertone angeschlagen. Pietro Parolin kann es also nur besser machen. Seinen künftigen Arbeitsplatz, das Staatssekretariat hinter den Vatikanischen Mauern, kennt er. Hier war er zwischen 2002 und 2009 schon mal so eine Art Vize-Außenminister. Er gehört zum Dunstkreis von Angelo Sodano, dem 85-jährigen Kardinaldekan, der selbst seit 1991 für 15 Jahre lang Kardinalstaatssekretär war und seitdem immer noch als mächtiger Strippenzieher an der Kurie gilt.

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Hoch zu Roß: Der neue Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin
Hoch zu Roß: Der neue Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin
Ohne Gewähr lyskirchen