Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 07.07.2013
Der  7. Juli ist der 188. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 177 Tage  bis zum Jahresende.

Der „Völkische Beobachter“ vom 24. Juni 1933 mit der Ankündigung des Verbotes christlicher Gewerkschaften und dem SPD Verbot
Der „Völkische Beobachter“ vom 24. Juni 1933 mit der Ankündigung des Verbotes christlicher Gewerkschaften und dem SPD Verbot

7.7.1933: Aufhebung der SPD-Abgeordnetenmandate


Der nationalsozialistische Reichsinnen- minister Wilhelm Frick erklärte die sozialdemokratischen Abgeordneten- mandate im Reichstag, in den Landtagen und Gemeindeparlamenten für ungültig. Jegliche Publikations- und Versammlungs- tätigkeit wurde untersagt. Die Sozialdemokratische Partei war am 22. Juni mit der Begründung verboten worden, sie schrecke nicht vor hoch- und landesverräterischen Unternehmungen gegen Deutschland und seine Regierung zurück. Die Parteileitung verlegte im Mai ihren Sitz nach Prag und unterstützte den Widerstand im Deutschen Reich. Nach zahlreichen Verhaftungen kam dieser breite Widerstand 1936 zum Erliegen.

Es sagte Rosa Luxemburg

(1870 - 1919), deutsche sozialistische

Politikerin polnischer Herkunft, Mitbegründerin der KPD

Freiheit ist immer

Freiheit der Andersdenkenden.

„Neuer Wein in neuen Schläuchen“

Zitat der Woche:

Im Leben der Christen und auch im Leben der Kirche gibt es antike Strukturen, vergängliche Strukturen: Es ist nötig, dass wir sie erneuern! Die Kirche hat darauf im Dialog mit den Kulturen immer Wert gelegt… Es gibt eine Erneuerung, gemäß Ort, Zeit und den Menschen. So hat es die Kirche immer gemacht, vom ersten Moment an. Erinnern wir uns nur an die erste theologische Auseinandersetzung: Um Christ zu werden, ist es da nötig, sämtliche jüdische Praktiken zu befolgen, oder nicht? Nein! Sie haben gesagt, es ist nicht nötig! Anders- und Nichtgläubige können kommen, so wie sie sind, sie können in die Kirche eintreten und die Taufe empfangen. Das ist eine erste Erneuerung in der Struktur. Und so ist die Kirche immer voran gegangen, im Vertrauen darauf, dass der Heilige Geist diese Strukturen erneuern möge, Strukturen der Kirche. Habt also davor keine Angst! Habt keine Angst vor den Neuigkeiten des Evangeliums! Habt keine Angst vor dem Neuen, das der Heilige Geist in uns bewirkt! Habt keine Angst vor der Erneuerung der Strukturen!“

 

Papst Franziskus zu Mt 9, 14-17

Der Friede, den ihr dem Haus wünscht,
wird auf ihm ruhen

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs! Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe. Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann stellt euch auf die Straße und ruft: Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren Füßen klebt, lassen wir euch zurück; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe. Ich sage euch: Sodom wird es an jenem Tag nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt. Die Zweiundsiebzig kehrten zurück und berichteten voll Freude: Herr, sogar die Dämonen gehorchen uns, wenn wir deinen Namen aussprechen. Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen. Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können. Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister gehorchen, sondern freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.

 

Lk 10, 1-12.17-20

Geschickt

(zu Lukas 10, 1-12.17-20)

Von der Berufung von 72 Boten wird erzählt. Sie ergänzen die Zahl der Zwölf, die im Verlauf des Lukasevangeliums schon bevollmächtigt und ausgesandt worden sind (9,1-6). Lukas hat hier ein Thema der jungen Kirche wieder in die Zeit Jesu zurückversetzt. Die Hörerschaft des Evangeliums begreift an der Erzählung aus der Umwelt Jesu, welche Aufgabe der Mission sie als Gemeinde haben. Es geht darum, die Botschaft vom nahegekommenen Reich Gottes den Menschen zu verkünden. Lukas erzählt ausführlich von dieser Missionstätigkeit in seiner Fortsetzung des Evangeliums, in der Apostelgeschichte.

 

So bekommen die Ereignisse aus der Zeit Jesu eine Durchlässigkeit auf die Missionstätigkeit der jungen Kirche. Wir sind heute Hörerschaft dieser Botschaft. Unsere sozialen und kulturellen Umstände sind anders als zur Zeit Jesu oder zur Zeit des Lukas. Wir werden diese Botschaft hören in ihrer Durchlässigkeit auf die Frage, wie wir heute der Welt verkündigen, dass das Reich Gottes uns nahegekommen ist.

 

Die Zahl der 72 hat im Evangelium eine symbolische Bedeutung. Es ist nach Genesis 10-11 die Zahl der Völker auf Erden; es ist nach Numeri 11,16 auch die Zahl der Ältesten Israels. Wenn wir diese Zahl im Umfeld Jesu wahrnehmen, dann wird hier davon gesprochen, dass Jesus seine Botschaft vom Reich Gottes dem ganzen jüdischen Volk bringen will. Lesen wir diese Zahl im Blick auf die junge Kirche, so ist die ganze damals bekannte Welt gemeint. Paulus hat seine Reisetätigkeit zur Zeit des Lukasevangeliums bereits beendet. Die Mission war also keine Zukunftsüberlegung mehr. Es gab die Erfahrung dazu. Eine Erfahrung des Willkommens und eine Erfahrung der groben, lebensbedrohlichen Ablehnungen des Paulus.

 

Ausgesendet werden die 72 als Paare. Das hat gewiss den Sinn, ein Zeugnis von Zweien glaubwürdiger zu machen. Viele Exegeten gehen davon aus, dass bewusst auch Ehepaare – also Männer und Frauen – als Botinnen und Boten ausgesandt waren. Sie gehen vor Jesus her – wie Johannes der Täufer dem Messias Jesus vorausging. Diese Geste unterstreicht, dass das Reich Gottes gegenwärtig ist in der Person des Messias Jesus. Das Reich Gottes wird an den Orten (Städten und Dörfern) präsent, wohin Jesus selbst kommen wollte (V 1).

 

Vor der Sendung steht das Gebet. Wir wissen, wie sehr Lukas dieses Thema des Gebetes immer wieder betont. Es unterstreicht, dass auch die Sendung nicht ohne die innige Beziehung und die Vergewisserung dieser Beziehung Gottes zu uns geht. Unser Text geht davon aus, dass es einen großen Bedarf gibt, weil Menschen die Botschaft eigentlich hören wollen. Immerhin geht es um das ‚Leben gewinnen’(9,24). Gemessen an dieser Sehnsucht sind viel zu wenig Menschen da, die diese Sehnsucht auf den Messias Jesus und auf Gott JHWH lenken könnten. Es bleibt aber Sache des souveränen Gottes selber, Frauen und Männer in diesen Dienst zu rufen.

 

Wir denken hierbei sogleich an Priester, die diese Berufenen seien. Vielleicht denken wir auch, dass es dann doch Frauen und Männer sein sollten, die als Priester diesem Ruf folgten - um der Sehnsucht nach Lebenserfüllung durch Gott willen. An dieser Stelle unseres Textes geht es aber nicht um die Frage, wer unter welchen Bedingungen Künderin oder Künder des nahegekommenen Reiches Gottes sein darf. Lukas berichtet, dass der Wunsch nach Gottberührung groß ist, und dass daran gemessen die Künderinnen und Künder zu wenige sind. Bleibt uns zu überlegen, dass es hier nicht um Berufskünderinnen und -künder geht, sondern um Menschen, die von der Botschaft beseelt und als Getaufte zur Verkündigung gerufen sind.

 

Unsere Perikope spricht nach dem Gebet vom Risiko, das mit dieser Künderrolle verbunden ist: Wie Lämmer unter die Wölfe wird man gesandt. Ablehnung wird nicht ausbleiben. Allein das Vertrauen auf die Begleitung Gottes ermutigen, dieses Risiko der Berufung einzugehen. Von Paulus erzählt die Apostelgeschichte, was er alles überstanden hat.

Nicht nur Risiko, sondern auch klare Anweisungen für den Weg werden uns überliefert. Um es zusammenzufassen: Der Verzicht auf alles, was man so braucht auf einer Reise, wird zur Frage des Gottvertrauens gemacht. Menschen, die sich auf den Weg der Verkündigung machen, dürfen darauf bauen, dass Gott für sie sorgt. Das klingt für unsere heutige Vorstellungswelt ziemlich naiv. Es gibt aber auch heute Menschen (nicht nur Einsiedlerinnen und Einsiedler), die sich darauf verlassen und versorgt ihren Weg gehen können. Diese Art der Wanderschaft wird selbst zu einem Glaubenszeugnis für die, die diesen mittellosen Verkündigern begegnen. Andererseits werden diese Mittellosen auch Ansporn für die sesshaften Anderen, ihre Mittel mit anderen zu teilen. Das Reich Gottes ist ein Zusammenleben der Menschen in gegenseitiger Verantwortung. Da gibt es im Volk Gottes keine Notleidenden.

 

Für uns erscheint es unhöflich, unterwegs niemanden zu grüßen. Gemeint ist, sich nicht aufhalten zu lassen. Das Aufhalten geschieht, wenn man ‚mal eben’ einem Freund oder Verwandten unterwegs ’guten Tag’ sagen geht. Ziel der Sendung sind die Häuser. ‚Haus’ bedeutet eine Gemeinschaft von Menschen. Die frühen Gemeinden kamen in ‚Häusern’ zusammen. Diese sesshaften Gemeinden sind angesprochen. War das Grüßen unterwegs untersagt, so eröffnet es ‚im Haus’ die Begegnung. Der Schalom Gottes ist der Gruß. Er ist mehr als Wunsch. Die Botinnen und Boten bringen diese Heilszusage Gottes, denn sie bringen die Ankündigung des nahenden Gottesreiches. Sie bringen die Ankündigung der Begegnung mit dem Messias Gottes. Und wo dieser Friedensgruß angenommen ist, da ist die Heilsmacht der Kündenden geschenkt. Wo diese Gesandten abgelehnt werden, bleibt diese Heilszusage wirkungslos.

 

Wo die Botinnen und Boten aufgenommen sind, da erfüllt sich die Gewissheit, dass Gott für sie sorgt. Sie bekommen vom Hausherrn alles, was sie zum Leben brauchen. Essen und trinken mögen sie, was man ihnen vorsetzt. Sie sollen nicht peinlich achten, ob das Essen koscher ist. Sie sind Gast in der Obhut Gottes. Die Häuser sollen sie während des Aufenthaltes nicht wechseln. Es kränkte den Gastgeber, wenn er um eines vielleicht bequemeren Quartiers willen verlassen wird.

 

Nach den Regeln zum Weg und den Regeln im Quartier geht es nun um das, was die Gesandten zu künden haben. Sie sprechen nicht nur vom Heil, das von Gott kommt. Sie lassen das zeichenhaft erkennen in den Heilungen der Kranken. Das angekommene Reich Gottes wird auch daran erkannt, dass Kranke Heilung finden. Heilsame Zeichen gehören zur Mission. Für unseren Erfahrungsraum gibt es auch solche heilsamen Zeichen – wie die Zuwendung zu den Kranken, den Armen, den Gefangenen, den Entrechteten. Die missionarische Kirche hat ihren Platz bei denen, denen nur begrenzter Platz im Leben eröffnet ist.

 

Interessant, dass es auch klare Verhaltensregeln bei Ablehnung der Botschaft gibt. In eindrücklichem Zeichen sollen sie den Staub von ihren Füßen wischen – Zeichen, dass es nichts Gemeinsames gibt. Es ist die Überzeugung des Evangeliums, dass das Reich Gottes auch den ablehnenden Orten nahegekommen ist. Die Ablehnung aber wird die Menschen dieser Orte treffen. Die Gerichtsdrohung wird massiv aufgestellt: Schlimmer wird es ihnen ergehen als der bitter bestraften Stadt Sodom. Für uns sind diese drohenden Aspekte schwer aushaltbar. Sie sind gewachsen aus der Kultur der Zeit der Erzählung. Uns unterstreichen sie die Ernsthaftigkeit, sich dem nahegekommenen Gottesreich zu stellen – als einem immer wieder kommenden Moment der Entscheidung in dem, was wir sagen und tun.

 

Der Abschluss unseres Textes (V 17-20) stellt die herausragende Bedeutung Jesu wieder in den Blickpunkt. Die Gesandten sind glücklich, dass ihre Vollmacht wirkte – selbst über die Gegengewalten Gottes, die Dämonen. Diesen Erfolg hatten die Frauen und Männer aber, weil sie im Namen Jesu gingen. In der Vision vom Satanssturz steht Jesus da als der, der in der Kraft Gottes diesen Widermächten Gottes Einhalt gebietet. Diese Aussage ist ein Schlüsselwort im Evangelium. Jesus verkörpert die erlebbare Macht Gottes gegen alle Mächte und Gewalten, die den Menschen verführen und zerstören wollen. Übersetzt heißt es, dass das Leben in der Nachfolge Jesu die Kraft in sich trägt, den vernichtenden Mächten und Gewalten Einhalt zu gebieten. Wir werden angesichts großer Brutalität und Häme dieser Gewalten vielleicht gar verzagen vor einem solchen Wort der Gewissheit. Manchmal ahnen oder erleben wir gar etwas von dieser Kraft Gottes, die sich gegen die Vernichtungsmächte behaupten kann. Es gehört ein großer Glaube dazu, dieser Kraft Gottes im Blick auf das Ganze zu trauen. Den Ausgesendeten sagt Jesus: Freut euch nicht, dass ihr mit eurem Wirken diese Kraft Gottes habt zum Zuge kommen lassen. Es geht nicht darum, wie toll wir unsere Verkündigung hinkriegen. Es geht um die Freude, diese Kraft Gottes begriffen zu haben. Es geht um die Freude, sich zu Gott gehörig wissen zu dürfen. Diese Freude wird uns nicht immer greifbar sein. Es ist so selbstverständlich, dass wir dazugehören – sozial und kulturell bedingt. Wie schön, wenn wir ab und an begreifen, dass das wirklich eine uns geschenkte Freude ist, Freundin und Freund Gottes zu sein.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Sonntag, den 07.07.2013

14. SONNTAG IM JAHRESKREIS

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag, 11.07.2013

um 18.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

und die Verständigung der Kulturen

 

Freitag, den 12.07.2013

um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta,

anschl. Bibelgespräch

 

 

Sonntag, den 14.07.2013

15. SONNTAG IM JAHRESKREIS

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Dienstag, den 09.07.2013

Donnerstag, den 11.07.2013

jeweils um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Sie sind eingeladen

 

Messfeier und Bibelgespräch jeden Freitag

Bibelgespräch: Auch in dieser Woche findet das Bibelgespräch statt – nach der Hl. Messe am Freitag in der Krypta. Wegen des Konzertes des Romanischen Sommers 2013 in St. Maria im Kapitol muss es auf 19.30 Uhr begrenzt werden. Interessierte sind jeweils herzlich willkommen. Diese Runde ist kein fester Kreis, sondern setzt sich jeden Freitag neu zusammen.

Sie sind eingeladen.

Hinweis in etwas fremder Sache

Fremd ist nur der Ort, weil in Bonn, nicht fremd aber die dort Wirkenden: Sommernachtstraum im Kreuzgang des Bonner Münsters. Einer der beiden Organisatoren ist Felix Grützner. Der erste Termin ist kommenden Donnerstag (4.7.). Da werden die uns von Lyskirchen bekannten Musiker des Ensembles Mizard (mit Ulrich Cordes, Johannes Lemke und Laia Genc) Psalmen und neutestamentliche Hymnen vortragen.

Festivalstimmung in der Bonner City: Auf dem Rasen des Kreuzgangs drängen sich Bierbänke und im Anschluss an das künstlerische Programm werden bei Wein und Laugengebäck die Eindrücke des Abends ausgetauscht, Fragen an die Künstler gestellt oder einfach nur die fast schon mediterrane Atmosphäre des über 1000 Jahre alten Kreuzgangs genossen.

 

Nach zweijähriger Pause ist der SommerNachtsTraum wieder da und öffnet den schönsten und stillsten Ort der Stadt an drei Abenden für das Publikum. Den großen Gefühlen und bewegenden Lebenssituationen nähert sich das diesjährige Programm auf sehr unterschiedliche Weise.

Mittwoch, 10. Juli 2013 20:30 Uhr

Felix Grützner im Bonner Kreuzgang
„Man sieht nur mit dem Herzen gut ....“ Felix Grützner im Bonner Kreuzgang

„Man sieht nur mit dem Herzen gut ....“ Wer kennt ihn nicht, den Kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Éxupéry. Ihm gehört der zweite Abend (10. Juli). Der Musiker Johannes Lemke und der Tänzer Felix Grützner haben mit ihren eigenen künstlerischen Mitteln eine szenische Lesung erarbeitet und lassen darin spüren, wie gut es tut, alte Bekannte wie den Kleinen Prinzen von Zeit zu Zeit wieder zu treffen.

Mittwoch, 17. Juli 2013 20:30 Uhr

Monika Müller: Das Maskenspiel transportiert auf eindrucksvolle und bewegende Art und Weise die emotionale Ebene des Themas.
Monika Müller: Das Maskenspiel transportiert auf eindrucksvolle und bewegende Art und Weise die emotionale Ebene des Themas.

Abschiede und Verluste sind untrennbar mit dem menschlichen Dasein verbunden. Und doch ist Trauer meist ein ungeliebtes Gefühl, das wir möglichst rasch überwinden und hinter uns lassen möchten. Der dritte und letzte Abend der Reihe am 17. Juli ist in diesem Jahr dem „Märchen von der Trauerverarbeitung“ gewidmet. Die Therapeutin für Krisen, Leid und Trauer, Monika Müller, nutzt dabei nicht nur die Form des klassischen Vortrags. Das Maskenspiel transportiert auf eindrucksvolle und bewegende Art und Weise die emotionale Ebene des Themas, das jeden von uns nicht unberührt lässt. Mittelalterliche Gesänge und Lieder des Ensembles vocdun schlagen eine Brücke durch die Zeiten, zu all den Menschen denen es ebenso ergeht wie uns.

  • Einlass: ab 20:00 Uhr
  • Karten: zum Preis von 8 Euro
  • Vorverkauf: im Münsterladen, von-Are.Straße, 53111 Bonn
  • Veranstalter: Citypastoral Bonn, Katholisches Bildungswerk Bonn
  • weitere Informationen unter www.muenster-sommer.de

Rosenkranzgebet:

Seit vielen Jahren findet donnerstags um 18 Uhr das Rosenkranzgebet in Maria Lyskirchen vor der Statue der Schiffermadonna statt. Es ist ein Gebet vor allem um Frieden und Verständigung der Kulturen und Religionen. Seit einigen Wochen ist dieses Gebet weggebrochen. Die, die es bisher aufrecht erhielten, sind teils krank, teils nicht mehr in der Gemeinde, teils verstorben. Tatsache ist, dass daher das Gebet nicht mehr wahrgenommen wird. Frage ist, ob es Menschen aus der Gemeinde gibt, die dieses seit vielen Jahren ganz in der Regie von Gemeindemitgliedern getragene Gebet aufrecht erhalten können. Vielleicht spricht es Sie an, dass Sie mitmachen mögen. Dann kann sich eine neue Gemeinschaft der Betenden finden, die dieses so gewichtige Anliegen unserer Zeit ins Gebet nehmen kann.

 

SEITENALTÄRE

"Beweinung Christi", an seinem 'alten' neuen Standort.
"Beweinung Christi", an seinem 'alten' neuen Standort.

Wie bereits angekündigt, hat sich in der vergangenen Woche das Angesicht der Kirche etwas verändert. Das Altarbild der ‚Beweinung Christi’ ist auf seinen ursprünglichen Standort zurückversetzt worden. Er stellt sich an diesem Ort den betrachtenden neu, mit teils unmittelbareren Ansichten. Auf den Altar in der nördlichen Chorkapelle (‚Katharinenkapelle’) steht nun ein neugotischer Altaraufsatz von 1897 mit Altartafelbild der Kreuzigung Jesu

 

‚Einsamer Kruzifixus’, 17. Jh. Mit dieser Gestaltung der Nordchorkapelle gibt es nun eine Korrespondenz zur Gestaltung der südlichen Chorkapelle. Der Altaraufsatz dort trägt das Bild der Heiligen Sippe. Am kommenden Sonntag die Geschichte des „Beweinungsaltar“.

 

Romanischer Sommer – auch in Maria Lyskirchen

Musik zum ANGELUSLÄUTEN in Lyskirchen am kommenden Donnerstag um 12 Uhr
Musik zum ANGELUSLÄUTEN in Lyskirchen am kommenden Donnerstag um 12 Uhr

Zum 25. Mal findet der Romanische Sommer statt, ein musikalisches Fest, das sich der besonderen Ausstrahlung dieser alten Kirchen einfügt. Höhepunkt ist jeweils die Romanische Nacht in St. Maria im Kapitol – am kommenden Freitag ab 20 Uhr. Maria Lyskirchen wurde bisher nicht mit bespielt, weil der Lärm der Rheinuferstraße eine Aufnahme des WDR (als Mitveranstalter dieses Festivals) unmöglich macht. In diesem Jubiläumsjahr werden alle romanischen Kirchen bespielt – ungeachtet der Möglichkeit der Radiomitschnittmöglichkeit (das ist nicht nur in Lyskirchen ein Problem). Bei uns wird am Donnerstag um 12 Uhr das Angelusläuten mit improvisierter Musik des Ensembles n:un begleitet. Zum Miterleben des Romanischen Sommers sind wir alle eingeladen. (Zu den musikalischen Darbietungen werden Eintrittsgelder erbeten.)

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Das Gewissen – der innere Raum des Hörens auf die Wahrheit

Papst Franziskus würdigt die Rücktrittsentscheidung Benedikt XVI.
Papst Franziskus würdigt die Rücktrittsentscheidung Benedikt XVI.

Papst Franziskus erinnerte unter dem Beifall der rund 90.000 Pilger und Besucher beim Angelus Gebet am letzten Sonntag daran, dass Benedikt XVI. „uns in diesem Sinn ein großes, wunderbares Beispiel gegeben hat, als der Herr ihn im Gebet verstehen lassen hat, welchen Schritt er machen müsse. Er ist mit großem Sinn für Unterscheidung und Mut seinem Gewissen gefolgt, das heißt dem Willen Gottes, der zu seinem Herzen sprach. Und dieses Beispiel unseres Vaters tut uns allen so gut, als Beispiel, dem zu folgen ist“.

Der Vatikan dem Erzengel Michael geweiht:

Steht nun ganz neu in den Vatikanischen Gärten: Der ERZENGEL MICHAEL, der das Böse besiegen soll.
Steht nun ganz neu vor dem Regierungspalast des Vatikans in den Vatikanischen Gärten: Der ERZENGEL MICHAEL, der das Böse besiegen soll.

"Et ego dico tibi, quia tu es Petrus, et super hanc petram ædificabo Ecclesiam meam, et portæ inferi non prævalebunt adversus eam!"

Die Ansprache von Franziskus zur Einweihung des Denkmals (06.07.2013):

Heiligkeit,

meine Herren Kardinäle,

verehrte Brüder im bischöflichen und priesterlichen Dienst,

sehr geehrte Damen und Herren!

 

Wir haben uns hier in den Vatikanischen Gärten getroffen, um ein Denkmal für den heiligen Erzengel Michael einzuweihen, dem Schutzherren der Stadt des Vatikanstaates. Es handelt sich um eine bereits seit einiger Zeit geplante Initiative, mit der Billigung von Papst Benedikts XVI., dem immer unsere Zuneigung und unsere Anerkennung gilt und dem wir unsere große Freude darüber zum Ausdruck bringen wollen, dass er heute hier mitten unter uns ist. Danke von ganzem Herzen!

 

Ich bin dem Präsidium des Governatorato dankbar, besonders Kardinal Giuseppe Bertello für seine freundlichen Worte, den Direktionen der Handwerker, die an der Verwirklichung dieses Werkes beteiligt waren. Ich danke dem emeritierten Präsidenten des Governatorato, Kardinal Giovanni Lajolo, auch für die Vorstellung der durchgeführten Arbeiten und der erreichten Ergebnisse. Ein Wort der Wertschätzung gilt dem Bildhauer, Herrn Giuseppe Antonio Lomuscio, und dem Stifter, Herrn Claudio Chiais, die hier anwesend sind. Danke!

 

In den Vatikanischen Gärten befinden sich verschiedene Kunstwerke. Das Werk, das heute dazukommt, ist jedoch von besonderer Wichtigkeit, sowohl aufgrund des Ortes seiner Aufstellung als auch aufgrund er Bedeutung, die es zum Ausdruck bringt. Es ist nämlich nicht nur ein Werk zu einem Gedenken, sondern stellt eine Einladung zum Nachdenken und zum Gebet dar, die sich in das Jahr des Glaubens einreiht.

 

Michael – was bedeutet: „Wer ist wie Gott? “ – ist der Vorkämpfer des Primats Gottes, seiner Transzendenz und Macht. Michael kämpft, um die göttliche Gerechtigkeit wieder herzustellen. Er verteidigt das Volk Gottes vor seinen Feinden und vor allem vor seinem Feind schlechthin, dem Teufel. Und der heilige Michael siegt, da in ihm Gott handelt. Diese Skulptur ruft uns also in Erinnerung, dass das Böse besiegt ist. Der Ankläger ist entlarvt, sein Haupt zerdrückt, da sich das Heil ein für alle Mal im Blut Christi erfüllt hat. Auch wenn der Teufel immer versucht, das Antlitz des Erzengels und das Antlitz des Menschen zu zerkratzen, ist Gott stärker. Sein ist der Sieg und sein Heil ist allen Menschen angeboten.

 

Auf dem Weg und in den Prüfungen des Lebens sind wir nicht allein, sondern von den Engeln Gottes begleitet und getragen, die sozusagen ihre Flügel anbieten, um uns zu helfen, die vielen Gefahren zu überwinden, um gegenüber jenen Wirklichkeiten in die Höhe fliegen zu können, die unser Leben belasten oder uns hinabziehen können. Indem wir die Stadt des Vatikanstaates dem heiligen Michael weihen, bitten wir, dass er uns vor dem Satan verteidige und ihn hinauswerfe.

 

Liebe Brüder und Schwestern, wir weihen den Staat der Vatikanstadt auch dem heiligen Josef, dem Beschützer Jesu, dem Beschützer der heiligen Familie. Seine Gegenwart möge uns noch stärker und mutiger machen, Gott in unserem Leben Raum zu geben, um immer das Böse mit dem Guten zu besiegen. Ihn bitten wir, dass er uns behüte, dass er sich um uns kümmere, damit das Leben der Gnade jeden Tag in einem jeden von uns mehr wachse.

„Neue Besen kehren gut“, heißt es im deutschen Volksmund, aber die Wenigsten kennen den zweiten Teil dieses Sprichworts „aber die Alten kennen die Ecken“. Wo anfangen? Was ändern? Welche Strukturen überwinden? Der Mann hat sich viel vorgenommen. Vielleicht ist es ein Glücksfall für ihn, dass er sich darüber mit seinem Vorgänger austauschen kann, immerhin einem Gesprächspartner, der seine Meinung ohne Karriereabsichten kundtun kann. Das Vatikan Etablissement spricht mittlerweile schon von ‚Marta-Kungeleien’ wenn es neue Personalentscheidungen gibt und gräbt tief in den Biographien der Personen, denen Franziskus sein Vertrauen schenkt und benennt mit „Betroffenheit“ die schwarzen Flecken auf der Weste. So jetzt geschehen mit dem Hausprälaten, den Franziskus als seine Vertrauensperson in die Vatikanbank entsandt hat.

 

 

Newslettter Sankt Maria in Lyskirchen Köln
Franziskus: " Habt keine Angst vor der Erneuerung der Strukturen!“
Ohne Gewähr lyskirchen