Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 07.04.2013
2. Sonntag der Osterzeit - WEISSER SONNTAG
Der 7. April ist der 97. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 268 Tage  bis zum Jahresende.

7. April 1933: Der "Arierparagraph"

Zwei Monate nach der nationalsozialistischen Machtübernahme verabschiedete die Reichsregierung am 7. April 1933 das "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums". Das Gesetz diente als Handhabe zur Gleichschaltung des öffentlichen Diensts und der Entlassung von Gegnern des NS-Regimes. Davon betroffen waren auch alle Beamten und Angestellten jüdischen Glaubens. Der in diesem Gesetz erstmals ausformulierte "Arierparagraph" (Paragraph 3) verbot die Beschäftigung von "Nichtariern" im öffentlichen Dienst, die in den sofortigen Ruhestand zu versetzen waren. Als "nichtarisch" galt, wer einen jüdischen Eltern- oder Großelternteil besaß. Von dem "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" vorerst ausgenommen waren jüdische Frontkämpfer des Ersten Weltkriegs und ihre Angehörigen sowie vor dem 1. August 1914 Verbeamtete. Mit Verabschiedung der Nürnberger Gesetze im September 1935 entfiel diese Ausnahme.

 

Der von den Nationalsozialisten als "völkische Gesetzgebung" bezeichnete "Arierparagraph" verdrängte jüdische Bürger aus allen beruflichen und gesellschaftlichen Bereichen. Auf Druck der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) übernahmen 1933 nahezu sämtliche Organisationen, Verbände und berufsständischen Vereinigungen den "Arierparagraph". So begrenzte das "Gesetz gegen die Überfüllung deutscher Schulen und Hochschulen" vom 25. April 1933 die Neuzulassung jüdischer Schüler und Studenten entsprechend dem jüdischen Bevölkerungsanteil auf eineinhalb Prozent. Mit Gründung der Reichskulturkammer im September 1933 wurden Juden aus der Presse sowie aus künstlerischen und freien Berufen ausgeschlossen. Nach Verabschiedung des Erbhofgesetzes vom 29. September 1933 war auch der Besitz eines vererbbaren Bauernhofs an die "arische" Abstammung gebunden. Ab Mai 1935 war diese auch Voraussetzung für den aktiven Wehrdienst in der Wehrmacht.

Es sagte Johannes XXIII. (1881 - 1963),
eigentlich Angelo Giuseppe Roncalli, Papst von 1958-1963

 

«Man muß vor allem die Freiheit anderer Menschen achten – Gott tut es auch.»

 

Alle drei Minuten wird weltweit ein Christ wegen seines Glaubens getötet.

Zitat der Woche:

Vom Nahen Osten über Ägypten und China bis nach Nordkorea – in vielen Teilen unserer Welt müssen Christen um ihr Leben fürchten, wenn sie am Leben der Gemeinde teilnehmen. Auch wenn wir es in unserem Umfeld anders erleben: Zu keiner anderen Zeit sind Christen wegen ihres Glaubens so zahlreich verfolgt worden wie heute. Alle drei Minuten wird weltweit ein Christ wegen seines Glaubens getötet."

 

Erzbischof Robert Zollitsch

am Ostermontag 2013 in seiner Predigt

in Unterschefflenz.

Acht Tage darauf kam Jesus und trat in ihre Mitte

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

 

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

 

Joh 20, 19-31

Auferweckungsglaube

(zu Johannes 20, 19-31)

Das Johannesevangelium erzählt die Osterbotschaft in verschiedenen Episoden. Es ist ratsam, sie in einem inneren Zusammenhang zu bewahren, denn sie sind wie Annäherungen und Zuspruch in einem. Die erste Episode (am Ostersonntag) war das ‚Vorspiel’, die Einführung in das Unfassliche: Der Tote ist auferweckt worden (20,1-10). Da ist noch kein Glaube, der Folgen gehabt hätte.

 

Der Glaube, dass der gekreuzigte Jesus lebt als ‚der Herr’, ist nach dem Verständnis des Johannesevangeliums keine Glaubenskraftleistung des Menschen. Der Auferstandene gibt sich zu erkennen. Die zweite Episode der Ostererzählung berichtet von der Begegnung des Auferstandenen mit Maria aus Magdala (20, 11-18). Sie erfährt den Lebenden – und erfährt zugleich, dass seine Gegenwartsweise keine ist, die wir anfassen könnten. Die/der Einzelne wird beschenkt mit der Begegnung des auferweckten Herrn. ‚Herr’ ist der Titel, der Jesus in die direkte Beziehung mit Gott setzt. Die glaubenden Juden haben den Gottesnamen u. a. ersetzt durch den Titel ‚Herr’.

 

Im ersten Teil unseres heutigen Evangelientextes wird uns die dritte Episode erzählt. Auch sie lässt uns erfahren, wie der auferweckte ‚Herr’ in seiner Gemeinde gegenwärtig ist. Wieder – wie uns sehr vertraut – wird die erzählte Begebenheit aus der ersten Erfahrung der

Schülerinnen und Schüler Jesu durchscheinend auf die konkrete Gemeinde hin. Wie die Schüler Jesu, so kennt auch die glaubende Gemeinde Angst und Not, kennt die Verzagtheit des Lebens. Im Spiegel der Schüler, die noch keine Ostererfahrung gemacht haben, sind sie nun angesprochen.

 

Wieder sticht hervor: Der auferweckte Herr tritt von sich aus in die Mitte der Gemeinde. Selbst wenn sie sich verbarrikadiert hat, wenn sie der Welt und dem Leben nicht mehr trauen mag: Sie darf sich darauf verlassen, dass der Herr sich selbst in ihr zu erkennen gibt. Das ist eine gewaltige Herausforderung, denn was sich einigelnder Rückzug aus der Wirklichkeit des Lebens ist, das kennen viele, kennt auch manche Gemeinde. Aber in diesem Rückzug ist keine Kraft, nur die Angst, vor und in dieser Welt bestehen zu müssen.

 

Der Auferweckte schafft Luft: Frieden wünscht er – das ist der Wunsch, sie mögen sich wohlfühlen dürfen in dieser Welt. Ehe den Schülerinnen und Schülern Jesu Raum gegeben wäre, ihre Zweifel an einem Leben zu äußeren, dass sich wohlfühlen dürfen kann, ergreift der Auferstandene wieder die Situation: Er zeigt seine Wundmale! Das Johannesevangelium möchte mit aller Entschiedenheit bezeugen, dass der Glaube an die Auferweckung Jesu keine sich schön redende geistliche Erfahrung sein soll. Die Realität des Gekreuzigten ist nicht zu trennen von der Erfahrung des Auferweckten. Die Wirklichkeit des Leidens ist nicht aufgelöst. Das fast Unbegreifliche ist das Vertrauen, dass durch alles Leiden hindurch Gott unendliches Leben hat und gibt. Der auferweckte Jesus ist kein anderer als der Gekreuzigte. Aber der Gekreuzigte ist durch die Lebenskraft Gottes nicht im Tod verhaftet geblieben. Das ist die überwältigende Hoffnung, die den Leidenden immer zugesprochen wird: Gottes Lebenskraft ist unüberwindbar.

 

Die Schülerinnen und Schüler Jesu sollen aber nicht im Staunen verharren, was an Jesus geschehen ist. In der Erzählung wiederholt Jesu den Friedensgruß. Es bleibe im Blick, dass es um ein gutes Leben geht! Provokant, das auch angesichts der Wunden im eigenen Leben oder in der Gesellschaft oder in der Weltgemeinschaft zu verkünden. Das Johannesevangelium will zum Glauben führen, dass durch die Wirklichkeit leidvoller Welt das unendliche Leben, das heile Leben, nicht verloren geht. Dazu braucht es einen großherzigen Glauben.

 

Die Jünger werden gesendet – so wie Jesu Leben gesandt war, dieses unendliche, gegen das Leiden und den Tod wirksame Leben Gottes zu bezeugen. Die Schüler – die wann immer Glaubenden – sind in diese Sendung eingeladen. Und weil klar ist, dass wir in vielem eher zweifeln und nicht wirklich trauen, wird die Schöpfungskraft Gottes den anwesenden Schülerinnen und Schülern Jesu gegeben. Der Geisthauch wird ihnen zuteil. Anklang an die Schöpfung des Menschen wird lebendig. Schöpfung heißt auch Öffnung zur Versöhnung. Darum erhält die Gemeinde als ganze die Kraft der Sündenvergebung.

 

Das Johannesevangelium kommt sehr bald an das Ende seiner Erzählung. Das ganze Buch ist darauf ausgerichtet, dass wir der unbegrenzten Größe und Lebenskraft Gottes trauen. Johannes zeigte uns Jesus als den, der schon immer in Gott war. Er stellt Gott und seine Macht nie in Frage. Johannes kennt keine Ölbergszene. Jesus bleibt souverän, weil Gott unanfechtbar ist. Selbst die Wirklichkeit des Kreuzestodes stellt das nicht in Frage. Gott erweist sich als der, der die Macht des Todes, die Macht der Leiden, die Gewalt machtvoller, zerstörerischer Menschen überwindet. Das zu ‚wissen’ wäre vielen gewiss ein tiefer Lebenstrost. Aber manche wissen leidvoll, dass dieses mögliche glaubende Wissen durch Zweifel aufgefressen wird.

 

Diesem Thema stellt sich die vierte Episode der Ostererzählung des Johannesevangeliums. Thomas kommt in den Blick. Das Evangelium hatte ihn schon sprechen lassen: Er sagt zu seinen Mitschülern, sie mögen mit Jesus gehen, um mit ihm zu sterben (11,16). Der gleiche Thomas fragt in den Abschiedsreden, wohin Jesus geht und wie sie dann den Weg zum Vater kennen sollen (14,5). Eine zwiespältige Gestalt. Thomas wird zum Abbild manches Glaubenden – in Gewissheit und Zweifel.

 

Das Johannesevangelium bezeugt ein beruhigendes Bild: Der Zweifler hat seinen Ort in der Gemeinde. Es gibt keine Bedrängung, dass er doch glauben ‚müsse’. Die anderen Schülerinnen und Schüler, die ihre Erfahrung mit dem Herrn gemacht haben, legen ihr Zeugnis von dieser Begegnung ab. Aber sie fordern nicht, dass das dem Zweifler zur eigenen Erfahrung werden muss. Kostbar an dieser Zurückhaltung eines missionarischen Eifers ist das Vertrauen, dass der auferweckte Herr der Ursprung des Glaubens ist. Das ist für viele Glaubensvermittler manchmal außer Blicks geraten: Der auferweckte Herr bewirkt Glauben, nicht die Anstrengung des Einzelnen oder der Gemeinde. Der Anfang des Vertrauens ist, das für glaubfähig zu halten.

 

Thomas macht seinen Mitglaubenden klar, was er nicht begreifen kann: Dass durch die Wirklichkeit des Leidens Gottes Macht stärker sein soll! Er stellt Bedingungen, denn er möchte handgreifbar bewiesen haben, dass Gottes Macht das Leiden durchstehen und überwinden kann. Die teils sehr gequälte Wirklichkeit macht da manches Fragezeichen.

 

Die Erzählung lässt uns wieder Anteil haben an einer Versammlung der Glaubenden. Die Türen sind zwar verschlossen, aber sie haben keine Angst mehr. Wieder ist die Gegenwart des Auferweckten gegeben. Und nun – als habe er die Herausforderung des Zweifelnden mitbekommen – zeigt in der Geschichte der auferweckte Herr von sich aus die Wundmale. Der auferweckte Herr bezeugt sich im Glauben des Evangelisten als der, der das Leiden trug, der den Tod ertrug. Der Messias Jesus wird Garant des Vertrauens, dass Gottes Macht stärker ist als jedes Leiden und jeder Tod. Wieder stehen wir vor der gewaltigen Herausforderung des Glaubens, des Vertrauens, dass wahr ist, was uns erzählt wird.

 

Der geforderte Beweis wird nicht in Anspruch genommen. Die Begegnung, die der auferweckte Herr möglich macht, überwindet jeden Beweis. Manche werden das kaum für möglich halten, weil diese persönliche Erfahrung fehlt. Manche werden in aller Gelassenheit getrost bezeugen: ‚Ich habe das erlebt’. Im biblischen Sprachgebrauch hieße es: ‚Ich habe den auferweckten Herrn gesehen’. Das Bekenntnis, staunend und überwältigt: mein Herr und mein Gott! Wie will man das sich erlernen, sich erarbeiten! Es wird gegeben.

 

Manche kennen das Ringen, dass ihnen diese Glaubensgewissheit zuteil werde. Manche strengen sich an und finden doch nicht, was sie suchen. Das Johannesevangelium ermutigt, es dem Herrn zu überlassen, dass wir zum Glauben kommen. Wie das geht – da verweist das Evangelium auf das, was es von Jesus, dem Messias und Herrn, überliefert hat. Zeichenhaft gebündelt findet sich die Botschaft im Bild der Fußwaschung. Sie bezeugt die Liebe Gottes – und diese Liebe will niemanden dem unendlichen Tod überlassen. Das Beispiel der Fußwaschung bezeugt, dass der Weg der Liebe aneinander ein großer Zugang ist, der Begegnung mit dem Auferweckten trauen zu lernen. Darum: Zu beglückwünschen, wer so vertrauen kann – ohne die Wirren und Verquerungen des ewigen Infragestellens. Ganz offensichtlich haben wir es nicht selbst in der Hand, ob wir sogleich glauben können oder in Verquerung wieder und wieder die Heilsbotschaft lesen müssen: Damit wir zum Glauben kommen, dass Jesus der Messias ist, und dass wir dadurch das so ersehnte glückliche Leben haben.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Am Ostersonntag, dem 31. März 2013 wurden die Uhren wieder um eine Stunde vorgestellt. Es begann die Mitteleuropäische Sommerzeit und damit ist der Gottesdienstbeginn in Lyskirchen wieder sonntagabends um 19 Uhr.

WEISSER SONNTAG
2. Sonntag der Osterzeit
Sonntag, den 07. April 2013
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Donnerstag, den 11. April 2013
um 18.00 Uhr Rosenkranzgebet
für den Frieden und die Verständigung
der Kulturen

 

3. Sonntag der Osterzeit
Sonntag, den 14. April 2013
um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als 1. Jahrgedächtnis für Änne

Höppner, als Jahrgedächtnis für Daniel Harzheim und für

Dorothea und Joseph Vei

 

  • Heilige Messe im Notel
    Victoriastrasse 12, Köln
    Dienstag, den 09.04. 2013, um 18:45 Uhr Heilige Messe
    Donnerstag, den 11.04.2013, um 18:45 Uhr Heilige Messe

Messfeier und Bibelgespräch

Ab 19. April wird wieder um 18 Uhr Messfeier in der Krypta, anschließend für Interessierte ein Bibelgespräch im Sälchen des Pfarrhauses über das Evangelium des dann folgenden Sonntags.

Sie sind eingeladen.

FeierDank

Die Kar- und Osterwoche sind zwei sehr intensive Feierwochen. Intensiv, weil sie durch die Einzigkeit ihrer liturgischen Feiern so viel an sinnlicher Wahrnehmung des Unerfasslichen schenken. Vielleicht wird gerade in dieser Fülle der unterschiedlich geprägten Feiern besonders spürbar, dass Liturgie eine feiernde Antwort der Glaubenden ist auf das, was wir von Gott uns gegeben wissen. Das sind Trauer und Angst und Hoffnung und Gewissheit und Freude zusammen – Lebensäußerungen, die sich in der von uns geglaubten Gegenwart Gottes angesehen wissen dürfen.

Diese Feiertage haben viele Menschen, die sie mittragen. Es geht um uns und unsere Antwort an Gott: Daher von Herzen Dank all den Vielen, die in diesen Wochen die feiernde Gemeinde gewesen sein mochten. Die versammelte Gemeinde ist die Trägerin der liturgischen Feier. Es ist eine Kostbarkeit, dies an unserem Ort immer wieder erleben zu dürfen. Daher der vordringliche Dank an die Gemeinde, die die Feiern ermöglicht hat.

 

AGAPE an Grünndonnerstag in Lyskirchen
AGAPE an Grünndonnerstag in Lyskirchen

Dank aber vielen Frauen und Männern, die in unterschiedlichsten Aufgaben mitgeholfen haben. Den größten ‚Einsatz’ braucht die Feier des Gründonnerstags. Es ist bewegend, dass so viele auch bereit sein mochten und dieser Feier bei aller Vielfalt dessen, was zu regeln und zu dienen ist, ein würdiges, liturgisches Geschehen sein ließen. Dank all denen, die für die Feiern liturgische Rollen übernommen haben – als Lektorinnen und Lektoren, als Kommunionsspendende, als Kantoren, als Musiker, als Kollektanten, als Portalöffner, als Kreuz- und Osterkerzentragende, nicht zuletzt, sondern ganz zentral als Küster. Benjamin Kläden, dem der größte Teil der sehr besonnenen und alles im Blick haltenden Arbeit zufiel, sei hier stellvertretend für alle Dienste von Herzen Dank namentlich gesagt.

Für mich als Vorsteher in diesen liturgischen Feiern ist es ein Geschenk, an diesem Ort der Geschichte mit diesen Menschen der Gegenwart wirken und feiern zu dürfen.

 

Allen herzlich Dank!

Ihr Matthias Schnegg

 

Der sterbende Galater
Der sterbende Galater

Glaubenskurs zum Galaterbrief

Nach zweijähriger Pause wird PD Dr. Werner Hahne für unsere Gemeinden St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen wieder einen Glaubenskurs anbieten. In den Jahren davor hatte er sehr interessante Einführungen in Grundfragen des Glaubens und in Grundfragen der Liturgie gehalten. Die, die dabei waren, haben viel an Erkenntnis mitgenommen.

 

In diesem Jahr bietet er an 4 Nachmittagen samstags Einleitung zum Brief des Paulus an die Gemeinde in Galatien an. Termine: 24.4., 11.5., 22.6., 29.6. – jeweils 14-18 Uhr im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol. Kursgebühr wieder 90.- €

 

Ein ausführlicher Flyer liegt in der Kirche aus und ist als PDF-Datei angehängt. 

 

Anmeldungen bitte an pfarrbuero@maria-im-kapitol.de oder Tel: 0221/ 214615 oder über schnegg@lyskirchen.de.

 

GLAUBENSKURS mit PD Dr. Werner Hahne
Flyer - galater.pdf
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LiebesZeichen

Während der Winterzeit im NOTEL Lyskirchen
Während der Winterzeit im NOTEL

In der Gründonnerstagfeier haben wir statt des Zeichens der rituellen Fußwaschung wieder das Zeichen der Solidarität mit den obdachlosen Drogenabhänigen in der Stadt Köln gewählt. Dort ermöglicht die Kommunität Kosmas und Damian mit den Verantwortlichen des Notels seit einigen Jahren das Sonn- und Feiertagscafé vom 1.11.-1.5. Die Kollekte, unser nachhaltiges Liebeszeichen aus der Feier der Liturgie, hat auch in diesem Jahr wieder die Betriebskosten dieses Angebotes für diese Armen zusammengebracht. Wir haben 2787,51 € (334,63 € haben Mitarbeitende des Diözesancaritasverbandes in ihrem Wortgottesdienst am Gründonnerstag beigesteuert) gesammelt. Wunderbar! Damit lassen sich die nötigen Speisen (soweit nicht gespendet u.a. durch Kuchengaben aus Lyskirchen) und Kaffee und die professionellen Kräfte finanzieren. Auch einige aus Maria Lyskirchen sind ehrenamtlich mit in diesem Café tätig. Danke sehr für dieses beeindruckende, ermutigende LiebesZeichen.

Informationen über das, worüber man spricht

Unser Webmaster Benjamin Marx hat sich ‚aus gegebenen Anlass’ sehr kundig gemacht über das, worüber immer wieder gesprochen wird, ohne dass man so recht weiß, was das eigentlich ist. Dazu gehört das Wissen über das, was die römische Kurie genannt wird. Dazu gehört das Wissen über die so viel besprochenen roten Schuhe oder das weiße Pallium. Daher der Hinweis auf www.lyskirchen.de - unter ‚Auch das noch’. Danke für diese eingehende Information.


LYSKIRCHENSonntag

LYSKIRCHENSonntag ist an diesem Sonntag trotzdem, obwohl wir in den letzten Wochen und Tagen so viele große Kollekten schon hatten. Danke für die treue Beschenkungen

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Erhält die Kongegration für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung eine neue Leitung?

rechts: Antonio Cañizares Llovera nach seiner Kreierung zum Kardinal in der Magna Cappa
rechts: Antonio Cañizares Llovera nach seiner Kreierung zum Kardinal in der Magna Cappa

Antonio Kardinal Cañizares Llovera, Kardinalpräfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung steht wohl vor der Ablösung. Der Magna Cappa Träger Cañizares Llovera gilt als besonders konservativ.

Nachfolger?

Piero Marini, mittlerweile Erzbischof, war unter Johannes Paul II der Zeremonienmeister
Piero Marini, mittlerweile Erzbischof, war unter Johannes Paul II der Zeremonienmeister

Piero Marini, der Zeremonienmeister von Johannes Paul II hatte als einer der ersten am 4. April 2013 eine Audienz bei Papst Franziskus. Vieles deutet daraufhin, dass er als Präfekt für die Gottesdienste berufen wird. Unter dem Zeremonienmeister Piero Marini waren die Papstgewänder bunter mit weniger Gold und weißer Spitze. Benedikt XVI löste Piero Marini als Zeremonienmeister 2007 ab und ernannte Guido Marini (weder verwandt noch verschwägert) aus der konservativen Schule des Kardinal Siri (Genua).

Löst Kardinal Fernando Filoni oder Kardinal Bertello

Kardinal Bertone als Staatssekretär ab?

Tarcisio Pietro Evasio Kardinal Bertone ist Mönch der Salesianer.
Tarcisio Pietro Evasio Kardinal Bertone ist Mönch der Salesianer.

Das Staatssekretariat ist das wichtigste Amt der römischen Kurie. Es pflegt die diplomatischen Beziehungen des Heiligen Stuhls zu anderen Staaten und ist für die Politik des Heiligen Stuhls und damit auch der Vatikanstadt verantwortlich. Der Italiener Kardinal Filoni war wohl der wichtigste Gesprächspartner von Papst Franziskus am 4. April.


Giuseppe Kardinal Bertello: Auch ein Mann mit hohen Chancen auf die Nachfolge Bertone der Präsidenten der Päpstlichen Kommission für den Staat Vatikanstadt und des Governatorats der Vatikanstadt.

Kardinal Filoni gilt als Experte für China und den Nahen und Mittleren Osten.
Kardinal Filoni gilt als Experte für China und den Nahen und Mittleren Osten.
Lyskirchen Giuseppe Kardinal Bertello war ebenfalls in der Weltkirche vieler Orts tätig
Giuseppe Kardinal Bertello war ebenfalls vieler Orts in der Weltkiche tätig

In der Glaubenskongregation stehe der neue Papst dem Sekretär, Erzbischof Ladaria SJ näher als dem Präfekten Ludwig Gerhard Müller. Dieser habe die Kongregation bei seiner Amtsübernahme „wie ein Elefant im Porzellanladen“ betreten, schreibt der spanische Blog La cigüeña de la torre.

Erzbischof Luis Ferrer SJ (links) ist Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre. Erzbischof Gerhard Ludwig Müller (rechts) leitet die Kongregation.
Erzbischof Luis Ferrer SJ (links) ist Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre. Erzbischof Gerhard Ludwig Müller (rechts) leitet die Kongregation.
Ohne Gewähr lyskirchen