Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
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    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Epiphanie Lyskirchen Milieukrippe

Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.

Giotto di Bondone: Die Anbetung der Heiligen Drei Könige Lyskirchen
Giotto di Bondone: Die Anbetung der Heiligen Drei Könige

Sonntag, den 06.01.2013
Drei König, Erscheinung des Herrn, Epiphanie
Der 6. Januar ist der 6. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 359 Tage bis zum Jahresende.

6. Januar 1891: Erster Afrikatag

Der Afrikatag wurde 1891 von Papst Leo XIII. zur Bekämpfung der Sklaverei eingeführt. Heute fördert missio mit der Kollekte zum Afrikatag Projekte und Programme, die Menschen von modernen Formen der Sklaverei, der Unterdrückung und Abhängigkeit befreit und ihnen Chancen zu mehr Selbstbestimmung, Eigeninitiative und Zukunftsgestaltung eröffnet.

 

Das Christentum hatte immer eine kritische Haltung zur Sklaverei. Im Verlauf seiner Geschichte jedoch kam diese Position nicht immer zur Geltung.

 

Der Afrikatag ist die älteste gesamtkirchliche Kollekte. Sie auch missio >>>

 

Es sagte Jacob Grimm

(1785 - 1863), deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler, mit seinem Bruder Wilhelm - die Gebrüder Grimm:

 

Was aber helfen

die edelsten Rechte dem,

der sie nicht handhaben kann?

 

Wir haben seinen Stern aufgehen

sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen

 

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach

Matthäus

 

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle. Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten: Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige. Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar. Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.

 

Mt 2, 1-12

 

 

Geführt

(zu Matthäus 2,1-12)

Mit seiner eigenen Kindheitsgeschichte hat auch der Evangelist Matthäus einen Wegweiser gegeben, wie sein Evangelium einzuordnen ist. Es bezeugt die Verankerung in die Heilsgeschichte des Volkes Israel, zugleich eröffnet es die Botschaft vom Messias Jesus für alle Völker. Aus unserer Überlieferungsgeschichte sind wir vielleicht versucht, eine Chronologie der Kindheit Jesu historisch benennen zu können. Versuchten wir das, fällt uns bald auf, dass das mit den Zeugnissen der Evangelien nicht geht. Lukas, den wir mit seiner Kindheitsgeschichte brauchten, um eine Chronologie zu schließen, schreibt mit anderen Geschichten und Aussageabsichten als Matthäus Es liegen uns mit beiden Kindheitsgeschichten Verkündigungswerke vor, keine historisch exakten Beschreibungen. Daher ist der Versuch einer historischen Rekonstruktion der Ereignisse müßig. Nicht müßig ist es dagegen, dem Verkündigungsgehalt der Botschaften nachzugehen.

 

In unserer Perikope der Geschichte von den Magiern aus dem Osten geht es auch um Verkündigung. Die Botschaft lautet: Gott führt zum staunenden Glauben. Gott führt nicht nur sein auserwähltes Volk. Gott führt auch die Nichtjuden zum staunenden Glauben an den Messias Jesus. Für uns ist das heute eine Selbstverständlichkeit. Für Judenchristen (- für die schrieb Matthäus -) war die Erwählung aller nicht ungefragt. Und: Wer diesem Messias Jesus begegnet, der wird mit großer Freund erfüllt und ihm huldigen.

 

Matthäus hat seine Geschichte von den Magiern sehr klar aufgebaut. Der Text beginnt mit der Ortsangabe: Bethlehem, und zwar das in Judäa. Interessant, dass das Matthäusevangelium von der Geburt Jesu selber gar nichts erzählt. Der Einleitungssatz zu unserer Erzählung lässt uns das Faktum wissen: Jesus ist geboren – und zwar der Verheißung folgend in Bethlehem. Es das Bethlehem der Verheißung des Könighauses Davids, denn aus diesem Geschlecht wird der Messias seinen Ursprung haben. Zeitlich eingebunden ist dieses Ereignis mit der Regentschaft des Königs Herodes. Die Magier kommen aus dem Osten – wie viele es waren, ob nur Männer oder auch Frauen, geschweige denn Könige – von all dem berichtet das Evangelium nichts…

 

Die Magier wurden im jüdischen Denken wenig geschätzt. Zauberei und andere undurchsichtige Künste wurden mit ihnen verbunden. Davon hatte man sich laut der Tora fernzuhalten. Die griechisch-römische Geisteswelt hatte nicht solche Probleme mit den Magiern. Sie galten oft eher als Menschen der Weisheit. Umso erstaunlicher, dass das jüdische Matthäusevangelium diese Magier von Anfang an positiv darstellt. Sie haben eine gewichtige Bedeutung, denn sie werden den Willen Gottes sichtbar machen.

 

Nun zeichnet Matthäus klare Gegensatzwelten: Auf der einen Seite begegnen wir dem Judenkönig, dem Herodes. Die Geschichte wird uns offenbaren, dass er ein böser Herrscher ist, der letztlich keine Macht hat (V.3-9a). Auf der anderen Seite steht der wahre König der Juden. Noch ist er ein schutzloses Kind (9b-12). Der Stern geht durch beide Hälften der Erzählung mit. Der Hinweis auf den neu geborenen König versetzt Herodes und ganz Jerusalem in Schrecken; die Magier hingegen freuen sich mächtig, als sie das Kind und seine Mutter sehen. Schließlich durchzieht das Thema der Huldigung die Erzählung: Die Magier und Herodes wollen huldigen – die einen in offener Haltung, der andere im Trug. Die Guten der Geschichte werden ihn finden. Voller Freude werden sie ihm als dem Messias huldigen. Nach Matthäus wird die Strategie des Herodes nicht aufgehen. Die Strategie Gottes im Gegenspiel wird obsiegen.

 

Was gab der hörenden Gemeinde des Matthäus schon am Anfang des Evangeliums diese Sicherheit? Die Antwort auf diese Frage ermöglicht uns das Wissen, dass die Evangelien nach Ostern geschrieben worden sind. Der Evangelist kennt das Ende dieses Menschen Jesus. Er und die glaubende Gemeinde wissen in ihrem Glauben, dass Gottes Strategie aufgegangen ist. Mochte es so ausgesehen haben, als behielte die Macht der Menschen, wie Herodes einer war, die Oberhand, so bekennt der Glaubende: Gott hat ihn aus dem Tod auferweckt. Darum ist das Vertrauen unerschütterlich, schon in der Anfangserzählung diese Gewissheit mit einzubringen. Da mögen weltliche Herrscher noch so machtvoll und verstohlen handeln – das Handeln des Leben schenkenden Gottes können sie nicht unterbinden.

 

Wie listig diese weltliche Macht vorgeht, lässt uns der Herodes wissen: Allein die Nachricht, dass es einen neu geborenen Judenkönig gibt, macht den machtbesetzten Herrscher unruhig. Bestürzung nennt das das Evangelium. Herodes fragt die religiös Wissenden – alle(!) Hohepriester und Schriftgelehrten. Die antworten mit einem Zitat aus dem Propheten Micha – aber sie verstehen nicht, es recht zu deuten. Der einschränkende Blick der Macht des Königs hat auf sie übergegriffen. Matthäus stellt die religiösen Führer bloß. Sie werden auch die sein, die in der Passionsgeschichte eine todbringende Rolle spielen.

 

Heuchlerisch gibt Herodes vor, auf das Wort der Magier hin selbst zur Huldigung des Kindes zu folgen. Die Hörerschaft des Evangelisten weiß längst, dass dem Herodes nur mit äußerster Zurückhaltung zu trauen ist. Matthäus zeichnet Herodes in Ängsten um seinen alleinigen Herrschaftsanspruch.

 

Die Magier hingegen lässt der Evangelist weiterziehen. Der Stern als Zeichen der Führung Gottes ist wieder zugegen. Das Ziel dieser Führung Gottes sind das Kind und seine Mutter. Es ist das Menschenkind, das in der späteren Erzählung des Matthäus die Erlebbarkeit der Gottesherrschaft zeigen wird. Gottesherrschaft, das ist da, wo Gott uneingeschränkt das Sagen hat. Jesus wird das vorleben und die Gemeinde ermutigen, ihm darin zu folgen. In seiner ersten Rede, der sogenannten Bergpredigt, werden die beglückwünscht, die durch ihre Haltungerrschaftsanspruch.Herrsch

und Nachfolge die Gegenwart Gottes bezeugen.

 

Die Magier in unserer Erzählung fallen vor dem MenschenGotteskind nieder. Sie huldigen ihm. Sie erkennen in ihm den Messias Gottes. Matthäus kann das schon an dieser Stelle so gewiss sagen, weil er von der österlichen Erfahrung her denkt: Der Menschensohn ist der göttlichen Huldigung wert, weil sich Gott in seinem Messias der Welt einzig geoffenbart hat. Zeichen der hohen Verehrung sind die Schätze, die sie mitbringen.

 

Mit der Huldigung ist das Wesentliche gesagt: Gott führt und ermöglicht dem Menschen, den Messias zu finden. Wer ihn gefunden hat, hat allen Grund zu großer Freude. Wer ihm begegnet ist, huldigt ihm und seiner Hoheit, aus der Gott selber spricht. Mit der Übergabe der Schätze bricht die Geschichte ihren Erzählfluss ziemlich unsanft ab. Was weiter mit Herodes geschieht, das erfahren wir mit der dann folgenden, dramatisch-brutalen Erzählung vom Kindermord.

Der Erzähler nimmt (erneut) das Stilmittel des Traumes, um Gottes Fügung und Führung zu beschreiben. Die Magier verlassen das Ziel ihrer Reise und kehren in ihr Land zurück. Den Machenschaften des listigen Königs Herodes verfallen sie nicht.

 

Die glaubende Gemeinde des Matthäus hört diese Geschichte von den Magiern aus dem Ostern. Sie ist für sie eine Glaubensgeschichte vom Menschen, der sich von Gott in das Fremde führen lässt. Es ist die Geschichte von den Widersachern, die den Weg der Glaubenden gefährden können. Es ist die Geschichte der möglichen Blindheit, dem eigentlichen Wissen des Glaubens nicht zu folgen. Es ist die Geschichte einer großen Freude, wenn der Messias gefunden ist. Wo Menschen den Messias ihres Lebens gefunden haben, da werden sie ihm huldigen – im Dank, im Lobpreis. Die Magier sind Menschen, die einer Sinnsehnsucht gefolgt sind. Das Matthäusevangelium ist gewiss, dass Gott selbst führt.

 

Manchen von uns wird das kein hohles Wort sein. Manchmal gibt es ein Staunen, wie die Wege Gottes sich fügen. Manchmal fügen sie sich über lange Wege des Zweifelns an Gott und des Widerstrebens, Gott wirklich glauben zu wollen. So viel Einspruch kann es geben. So viel Gottentfremdetes lebt immer wieder einmal in und um uns. Manchmal dann das große Glück, jenseits aller Infragestellung mit der Gewissheit beschenkt zu sein, dass Gott ist, für mich, für uns, in der Begegnung mit dem Messias Jesus. Es wird viele Wege dorthin geben. Es können Wege jenseits der vertrauten konfessionellen oder religionsgebundenen Pfade sein. Wenn Gott führt, so wir das glaubend annehmen können, dann weist er den Weg.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Sonntag, den 06. Januar 2013

Erscheinung des Herrn

Dreikönig

um 18 Uhr Festhochamt zur Erscheinung

des Herrn mit Segnung von Brot und Salz

Kollekte AFRIKATAG

 

Montag, den 07: Januar 2013

um 18.00 Uhr Heilige Messe

Weihejahrgang Pfarrer Embgenbroich

 

Donnerstag, den 10. Januar 2013

um 18.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

und die Verständigung der Kulturen

 

Samstag, 12. Januar 2013

um 18.00 Uhr Heilige Messe Dreikönigsgilde

 

Sonntag, den 13. Januar 2013

um 18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

als Jahrgedächtnis für Pfarrer Gottfried Kirsch

und für Frau Brecht,

anschließend Neujahrsempfang

 

  • Heilige Messe im Notel
    Viktoriastrasse 12, Köln

    Dienstag, den 08. Januar 2013
    um 18:45 Uhr Heilige Messe
    Donnerstag, den 10. Januar 2013
    um 18.45 Uhr Heilige Messe

 

Sie sind eingeladen

 

LYSKIRCHENSonntag: Obwohl ja an vollkommen ungeregeltem Ort (an einem Dienstag und nicht der erste Sonntag im Monat), haben wir 760,70 € zusammengetragen als Ergebnis des ersten diesjährigen LYSKIRCHENSonntags. Wir beschenken diese Sonderkollekte über so viele Jahre schon sehr eifrig. Dadurch ist manches denk- und machbar, was auch Geld kostet. Die Kirchengemeinde ist wesentlich dank dieser immer wieder geschenkten Gaben finanziell nicht in den roten Zahlen – durchaus keine Selbstverständlichkeit. Danke allen, die wieder geben konnten und mochten.

 

Afrika-Sonntag: Am Fest der Erscheinung ist die Kollekte immer für die Seelsorge in Afrika vorbehalten – eine Kollekte, die an das Hilfswerk missio geht. Daher ist unser LYSKIRCHENSonntag vorgerückt worden. Danke für all das, was wir auch für Afrika-Kollekte zusammentragen können.l

 

JahresDank und

Neujahrsempfang

und Abwesenheit

Am kommenden Sonntag (13.1.13) ist die Gemeinde St. Maria Lyskirchen nach der Messfeier herzlich eingeladen zum neujährlichen Zusammensein in der Unterkirche, um einander ein gutes neues Jahr zu wünschen. Mit den guten Wünschen für das neue Jahr ist auch der Dank für das vergangene Jahr 2012 verbunden. Es war ein unspektakuläres Jahr, was herausgehobene Ereignisse angeht. Es war aber ein geschenktes Jahr mit vielen Impulsen, die am Werden des Ganzen wunderbar mitwirkten.

 

Für mich ist spürbar, dass wir uns dem Wirken des Heiligen Geistes getrost überlassen können. Er wirkt, was an Glaubensgemeinschaft hier am Ort gewirkt werden will. Die Glaubensgemeinschaft ist kein Selbstzweck. Sie dient dem Wachstum der Antwort auf die von uns geglaubte Beziehung Gottes zu uns. Wir lernen, der Klarheit und Verborgenheit der Offenbarung zu trauen, indem wir uns den Schriften zuwenden – im sonntäglichen Gottesdienst, im persönlichen Lesen der Heiligen Schrift, in den Schriftgesprächen in der Gemeinde, in den Lesungen ganzer biblischer Bücher. Ich vertraue darauf, dass diese sehr bewusste Hinwendung zur Heiligen Schrift vieles vom Wirken des Geistes öffnet.

 

Der Geist wirkt dabei in allen Mitgliedern dieser Gemeinde aus allen Himmelsrichtungen. Es ist ein wohltuendes Erleben, dass die Geisteskraft nicht alleine in den Amtsträgern wirkt, sondern in vielen Frauen und Männern, die mit dabei sind. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung.

 

Nach dem Fest der Erscheinung werde ich mich einer Knieoperation unterziehen, um danach vielleicht wieder einen weiteren Radius meiner Bewegungsfreiheit per eigenen Beinen zu haben. Daher werde ich für ein paar Wochen ausfallen, da sich der OP eine Reha anschließt. Ich bin dankbar, dass einige meiner Mitbrüder bereit sind, mit Ihnen weiterhin Gottesdienst am vertrauten Ort zu feiern. Ich danke für Ihr begleitendes Gebet und Gedenken. Besuche sind eher anstrengend, daher bin ich für Ihr Gedenken ‚allein’ sehr dankbar. Ich bin Ihnen dankbar, wenn Sie Lyskirchen solange weiter mit beleben.

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Kollekte an Drei König