Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Brötchen holen
für das Klima

Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
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Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 05.05.2013
6. Sonntag der Osterzeit
Der 5. Mai ist der 125. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 240 Tage  bis zum Jahresende. Die Orthodoxe Kirche feiert heute Ostern.

05. Mai 553: Das von Kaiser Justinian I einberufene zweite Konzil von Konstantinopel beginnt. Es dauert bis zum 2. Juni und soll unter anderem die Themen Monophysitismus, Nestorianismus und den Dreikapitelstreit behandeln.

... es ging auch um Macht: "EIN Glaube bedeutet EIN Kaiser":

DIE KONZILIEN DES ERSTEN JAHRTAUSENDS

1. Konzil von Nicäa

EINBERUFER: KAISER KONSTANTIN DER GROSSE

Entscheidung in dem Streit zwischen Athanasius und Arius darüber, ob Christus als Sohn Gottes

- wie Gott-Vater selbst ewiger Gott sei oder aber - vom Vater aus dem Nichts geschaffen wurde und einen Anfang hatte.

Letztlich ging es darum, ob dem Gottessohn Jesus Christus voller göttlicher oder ein minderer Rang zukomme. Das Konzil entschied im Sinne des Athanasius, Christus sei "Gott aus Gott" und "wesensgleich mit dem Vater".

1. KONZIL VON KONSTANTINOPEL

EINBERUFER: KAISER THEODOSIUS I.

Streit darüber, ob der Heilige Geist

 

- ein Geschöpf des Sohnes Gottes oder aber

- selber gleicher göttlicher Natur sei. 


Das Konzil formulierte das Dogma von der Heiligen Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und Heiliger Geist) und bestätigte die Gottheit des Heiligen Geistes, "der vom Vater ausgeht, der mit dem Vater und dem Sohne in gleicher Weise angebetet" wird. (Im Westen wurde später ergänzt: "der vom Vater und vom Sohne ausgeht ...", woraus ein Streit zwischen dem Papst von Rom und dem Patriarchen von Konstantinopel entstand, bei dem es zugleich um einen Rangstreit zwischen den beiden Bischofssitzen ging - siehe unten: "4. Konzil von Konstantinopel".)

KONZIL VON EPHESUS

EINBERUFER: KAISER THEODOSIUS II.

Streit zwischen Cyrill von Alexandrien
und Nestorius von Konstantinopel,

ob - Maria "Gottesgebärerin" (Cyrill) oder nur "Christusgebärerin" (Nestorius) genannt werden solle.

 

Cyrill verdächtigte den Nestorius, daß er die göttliche Natur Christi nicht voll anerkenne. Nestorius und seine Lehre wurden vom Konzil für ketzerisch erklärt.


KONZIL VON CHALKEDON

EINBERUFER: KAISER MARCIAN

Verurteilung der "Monophysiten", die lehrten, daß Christus nur eine Natur - und zwar eine göttliche Natur - habe. Das Konzil bekannte in seiner Glaubensformel dagegen einen Christus, der "in zwei Naturen unvermischt und unverwandelt, ungetrennt und ungesondert" besteht, also zugleich Gott und Mensch ist.

 


2. KONZIL VON KONSTANTINOPEL

EINBERUFER: KAISER JUSTINIAN I.

Verurteilung von Ibas von Edessa († 457), Theodoret von Kyrrhos († 466), Theodor von Mopsuestia († 428) und ihrer Anhänger, die der Parteinahme für Nestorius (Jesus habe nur eine gottähnliche Natur) verdächtigt wurden.


3. KONZIL VON KONSTANTINOPEL

EINBERUFER: KAISER KONSTANTIN IV.

Verurteilung der "Monotheleten" und ihrer Anhänger, die lehrten, daß Christus zwar zwei Naturen, aber nur einen gottmenschlichen Willen habe. Demgegenüber lehrte das Konzil, daß Christus zwei Willen und Energien, "göttlich die einen, menschlich die anderen", habe.

 


2. KONZIL VON NICÄA 787

EINBERUFERIN: KAISERIN IRENE

Verbot der Bilderstürmerei und Zulassung der Verehrung religiöser Bilder Jesu Christi, Mariens, der Engel und Heiligen. (Der byzantinische Bilderstreit war eine Zeit der leidenschaftlichen theologischen Debatte in der orthodox-katholischen Kirche und dem byzantinischen Kaiserhaus während des 8. und 9. Jahrhunderts, in der es um den richtigen Gebrauch und die Verehrung von Ikonen ging. Die beiden Parteien wurden als  Ikonenzerstörer und Ikonenverehrer bezeichnet. Die Wiederzulassung der Bilderverehrung war eine Abgrenzung zum aufkeimenden Islam.)


4. KONZIL VON KONSTANTINOPEL

EINBERUFER: KAISER BASILIUS

Das Konzil entschied, daß dem römischen Papst Vorrang vor allen anderen Bischöfen zukomme, aber Konstantinopel - was bis dahin von Rom bestritten worden war - der zweithöchste Bischofssitz sei. (Theologischer Hintergrund dieses Streits war der Konflikt zwischen der Ost- und der Westkirche über die Ergänzung "und vom Sohne", die der Westen dem Bekenntnis über den Heiligen Geist hinzugefügt hatte - siehe "1. Konzil von Konstantinopel".)

 


Es sagte Imre Madach

(1823 - 1864), ungarischer Dichter

Selbst der Satan vergeudet

ungern seine Kraft für nichts.

Die starke Gewissheit: Christus ist wahrhaft auferstanden! Er lebt!

Zitat der Woche:

Jesus – um es ein wenig stark zu sagen – fordert uns zum Gebet heraus uns sagt: ‚Was auch immer ihr in meinem Namen erbittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht werde. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun’ (vgl.Joh 14,6-14). Das ist stark! Haben wir den Mut, zu Jesus zu gehen und ihn so zu bitten: ‚Du hast das gesagt, also tu es!'


Papst Franziskus in einer Predigt

zu Johannes 14,6-14 in der morgendlichen
Messe im Gästehaus Santa Marta

 Heiliger Johannes der Evangelist und Prochoros Griechisch, Anfang 17. Jahrhundert Athen, Byzantinisches Museum
Heiliger Johannes der Evangelist und Prochoros Griechisch, Anfang 17. Jahrhundert Athen, Byzantinisches Museum

Der Heilige Geist wird euch an alles erinnern,

was ich euch gesagt habe

 

+ Aus dem heiligen Evangelium
nach Johannes

 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.

 

Joh 14, 23-29

Dass ihr glaubt, wenn es geschieht

(zu Johannes 14, 23-29)

In der Liturgie lesen und hören wir nur Ausschnitte, sogenannte Perikopen. Die biblischen Schriftsteller haben aber ihre Werke nicht als kleinteilige Bruchstücke von Texten verfasst. Sie sind auf einen Gesamtblick angewiesen. Unsere heutige Perikope stellt einen Bruchteil aus der ersten Abschiedsrede dar. Zwangsläufig verführt eine solche Abschnittslesung, sie auch jenseits des Gesamttextes auszulegen. Dann sind einzelne Worte oder Gedanken im Vordergrund, ohne den Text als Ganzen im Blick zu haben.

 

Auch die 1. Abschiedsrede des Johannesevangeliums hat in sich eine eigene inhaltliche Entwicklung. Wir sind mit unseren Versen 23-29 gegen Ende der Rede. Im Vers 22 fragt Judas (nicht der Iskariot), warum sich Jesus ihnen, aber nicht der Welt zeige? Diese Frage ist von theologischer Bedeutung. Sie macht wieder deutlich, dass es bei all dem, was wir verkünden, um ein Glaubensbekenntnis geht. Jemand, der nicht an Gott oder/und an dessen Messias Jesus glaubt, wird die Aussage des Evangeliums nicht begreifen können. Es denkbar, einen solchen Text dann literarisch interessant oder wertvoll zu finden. Die Aussageabsicht ist gebunden an den Glauben an Gott und seinen Messias Jesus. Zweifel – das lehrt uns die Thomas-Geschichte – sind da nicht ausgeschlossen. Dass Judas hier diese Frage stellt, bezeugt ebenso, dass die glaubende Gemeinde sich immer wieder vergewissern will. Das ‚Zeigen‘, die möglichst spürbare Gegenwart will immer wieder erfahren werden.

 

Die Frage des Judas bekräftigt, dass auch das, was in den folgenden Versen gesagt wird, Verkündigung ist. Verkündigung fällt auf fruchtbaren Boden, wo grundsätzlich Glaube denkbar oder lebendig da ist. Die Antwort, die der Evangelist nun Jesus in den Mund legt, greift genau diese Voraussetzung auf: Die mich lieben … Es sind die, die in Beziehung zu Jesus, dem Christus, stehen wollen. Die, die ihn lieben, werden daran erkannt, dass sie am Wort des Messias festhalten. Mit dem ‚Wort‘ sind die Weisungen Jesu gemeint. Sein Wirken und seine Worte sind Weisungen, ‚Worte‘ Jesu. Die Autorität dieser Weisung erschließt sich aus der einzigartigen Verbindung zwischen Jesus und Gott, ‚dem Vater‘. Wer sich an das Wort Jesu hält, der darf sich gewiss sein, in der vollen Gemeinschaft mit Gott, dem Vater, zu leben.

 

Diese Gemeinschaft wird bebildert mit der so bewegenden Aussage, dass Gott, der Vater und Jesus, sein Gesalbter, ‚Wohnung nehmen‘ in denen, die Jesus und den Vater lieben. Am Anfang des 14. Kapitels (also auch in der 1. Abschiedsrede) hatte Jesus von den Wohnungen gesprochen, die Gott bereitet hat. Jetzt wird dieses Bild in umgekehrter Richtung wieder aufgegriffen: Der Mensch, der Gott liebt, wird zur Wohnung Gottes. Ein berührendes Bild einer innigen Verbindung zwischen Gott und Menschen.

 

Der Evangelist schärft diese Aussage, indem er sie in der negativen Formulierung wiederholt: Wer nicht den Messias liebt, der hält auch nicht an seinem Wort fest. Wieder begegnet uns der Kontrast zur ‚Welt‘. Es ist eine fundamentale Lebensentscheidung, sein Leben aus der Beziehung mit dem Messias Jesus zu deuten. Es leuchtet ein, dass aus dieser bewusst gewählten Beziehung das Wort Jesu, seine Weisung, wegweisende Haltung ist. Das Handeln in der Nachfolge Jesu hat zur Folge, dass Gott und sein Gesalbter in uns Wohnung haben. Die Gemeinde ist im Verständnis des Johannesevangeliums der Ort, an dem sich dieses Wohnungsnehmen Gottes vollzieht. Idealerweise ist die Gemeinde auch der Raum, in dem die Liebe Gottes sich ausdrückt in der gegenseitigen liebenden Annahme.

 

Mit Vers 25 geht die 1. Abschiedsrede zu Ende. Jesus sagt, dass er jetzt nicht mehr leibhaftig zu ihnen reden werde. Aber seine Rede hält weitere Geltung und Bedeutung für die, die ‚ihn lieben‘. Für die hörende johanneische Gemeinde ist dies die Realität: Der irdische Jesus spricht nicht mehr leibhaftig zu ihnen. Aber – so Vers 26 – der heilige Geist wird als Beistand verheißen. Die hörende Gemeinde ist in dieser Situation, in der diese Zusage längst geglaubte Wirklichkeit geworden ist: Ihr ist der Beistand, der Geist, gegeben. Der Geist hält sie lebendig, indem er das Wort Jesu erschließt ‚‘lehrt‘ und ‚erinnert‘. Damit ist die nachösterliche Gemeinde erfasst: Sie ist der Ort, in dem der Geist des auferstandenen Herrn wirkt. Er wirkt, dass die Gemeinde mehr und mehr ‚sein Wort halten‘ kann; er wirkt aber auch, dass die Gemeinde sich befähigt weiß, ‚in der Welt‘ das Neue, das Andersgeartete des Messias Jesus darzustellen. So versteht sich das Johannesevangelium (wie die anderen Evangelien auch) als Ausdrucksweise, die Gegenwart des auferstandenen Herrn zu ‚erinnern‘. Dieses ‚Erinnern’ greift auf die Überlieferungen aus der Zeit Jesu zurück. Das ‚Erinnern‘ aber ist mehr als das Wachhalten der alten Geschichte(n). Das Erinnern hat eine Bedeutung für die jeweilige Gegenwart der Gemeinden. Wie wir schon öfter bemerkt haben: Die aktuellen Gemeinden der Evangelisten hatten konkrete Anfragen, wie denn die Nachfolge Jesu unter bestimmten Bedingungen zu leben sei. Die Evangelisten ‚erinnern‘ die Geschichte(n) Jesu und ‚lehren‘ dadurch die Gemeinde in ihrer aktuellen Nachfrage. Das alles versteht sich für die Glaubenden als ein Geschehen des Geistes, der als Beistand verheißen ist.

 

Mit den Versen 27-29 wird der Gemeinde Ermutigung und Mahnung zuteil. Wieder ist es der Abschied nehmende Jesus, der zu seinen Schülerinnen und Schülern spricht. Frieden sagt er ihnen zu. Der auferstandene Herr wird (20,19) in der weiterlaufenden Darstellung des Johannesevangeliums diesen Frieden erneut zusprechen. ‚Friede‘ ist hier wie dort das geglückte, wohle Leben, das der Mensch erfährt, der sich auf Gott verlässt. Wie geglücktes Leben aussieht, das hat der Text bereits gesagt: sich an sein Wort halten. Konkret ist es die Liebe, die Glaubende weitergeben, weil sie in Jesu Leben, Tod und Auferweckung die handfeste Erfahrung der Liebe Gottes gewonnen haben. Im Blick auf die Gemeinde heißt das auch, solidarisch, geschwisterlich miteinander zu leben. Selbstverständlich gilt es, diese Haltung als Gemeinde auch ‚in die Welt‘ zu tragen.

 

Denn der Evangelist unterscheidet deutlich, dass der Friede Gottes, ein wohles Leben aus der Verbindung mit Gott, anders aussieht als ein Friede, den die Welt mit ihren eigenen Spielregeln sich geben will. Wieder unterstreicht das Johannesevangelium, dass die Logik der Welt sich unterscheidet von der Logik Gottes. Der Mensch ist aufgerufen, seine eigene Lebensdeutung einer Logik anzuschließen, auch mit einer gewissen Einzigkeit. Zeitgeschichtlich nimmt das Johannesevangelium Bezug auf die Logik der Pax Romana. Da haben Macht, Herrschaft und Gewalt als Instrumente der ‚Friedenssicherung‘ gegolten. Das Leben Jesu setzt das andere Maß.

 

Nicht nur der johanneischen Gemeinde wird diese Konfrontation nicht leicht gefallen sein. Wir werden das für uns meist auch sagen können. Darum kommt die mahnende Ermutigung, sich nicht bange machen zu lassen, wenn die beiden Logiken aufeinanderprallen.

 

Die Gemeinde des Johannes war auch nicht vollkommen und geläutert. Sie hat der Liebe des Auferweckten und der Liebe Gottes auch nicht grenzenlos trauen können. Daher führt der sich verabschiedende Jesus auf: ‚Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe, weil der Vater größer ist als ich.‘(28) Das Vermächtnis Jesu ist seine Liebe. Es ist die Liebe Gottes. Dieses Vermächtnis hat im johanneischen Verständnis sein Fundament im Tod Jesu, dem Zeichen der Liebe Jesu. Jesu Fortgehen zum Vater bezeichnet seinen Tod. Die Auferweckung Jesu durch Gott besiegelt die alles überdauernde Kraft der Liebe Gottes.

 

Das Johannesevangelium sieht die Lebenskraft der Gemeinde in diesem Werk der Liebe Gottes und seines Messias begründet. Demnach ‚muss‘ Jesus zum Vater gehen, damit die Macht der Liebe Gottes (selbst gegen den Tod) der Gemeinde der Glaubenden offenbar wird. Die Menschen haben ihre Einschränkung, dieser Macht der Liebe Gottes zu trauen. Trauten sie ihr uneingeschränkt, dann freuten sie sich an diesem Weggehen Jesu.

 

Johannes kennt seine Gemeinde, weiß um die immer nötige Bekräftigung des Glaubens. Darum endet die Szene unserer Perikope mit dem Hinweis: ‚Das habe ich euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr dann, wenn es geschieht, glaubt.‘ (29) Da verschränken sich wieder die Ebenen aus der vorösterlichen Zeit des irdischen Jesus mit der nachösterlichen Zeit des auferweckten Messias Jesus. Die hörende Gemeinde sieht aus der nachösterlichen Perspektive. Sie weiß aber, dass sie in ihrem Glauben nicht vollendet ist. Die Evangelien helfen, zum Glauben zu kommen, in das Vertrauen, der Gegenwart und Liebe Gottes zu glauben.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

6. Sonntag der Osterzeit

Sonntag, den 05. Mai 2013

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag, 09. Mai 2013
HOCHFEST CHRISTI HIMMELFAHRT

um 19 Uhr Heilige Messe 

 

Freitag, den 10. Mai 2013

um 18 Uhr Heilige Messe in der Krypta

anschließend Bibelgespräch

 

7. Sonntag der Osterzeit

Sonntag, den 12. Mai 2013

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

3. Jahrgedächnis für Uschi Lünenborg
Türkollekte Müttergenesungswerk

 

  • Heilige Messe im Notel, Victoriastrasse 12, Köln
    Dienstag, den 07.05.2013 um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Messfeier und Bibelgespräch jeden Freitag

Ab dem 19. April jeden Freitag wieder um 18 Uhr Messfeier in der Krypta, anschließend für Interessierte ein Bibelgespräch im Sälchen des Pfarrhauses über das Evangelium des dann folgenden Sonntags.

Sie sind eingeladen.

Müttergenesung

Am kommenden Sonntag findet nach der Messfeier die alljährliche Türkollekte zugunsten der Mütter/Vätergenesungswerkes statt. Einen ersten Kollektenanteil haben wir schon in der Messfeier am 1. Mai gesammelt. Danke auch für diese Unterstützung von Menschen, die auch unser aller Zukunft mit auf den Weg des Lebens führen.

‚Maialtar‘

Auch in diesem Jahr hat unsere Schiffermadonna eine besondere Würdigung im Glanz des Blumenschmucks erfahren. Dieser Ort lädt immer wieder zum Gebet ein – in Danksagung, Lobpreis ebenso wie in Bitten, Klagen und wortleeren Daseins.

Herrn Marx wieder herzlich Dank für die liebevoll-üppige Gestaltung unseres ‚Maialtares‘.

Die Gemeinde ist jeden Donnerstag um 18 Uhr zum Rosenkranzgebet eingeladen – für den Frieden und die Verständigung der Kulturen und Religionen.

 

Seitenaltäre

Die 'Beweinung Christi' wird in das nördliche Seitenschiff versetzt.

 

Das Generalvikariat hat nun Genehmigung erteilt, dass wir ausführen lassen können, was der Kirchenvorstand beschlossen hat: Der schmuckvolle Altar der ‚Beweinung Christi‘ wird wieder auf seinen angestammten Platz kommen: auf den Altar des Nordseitenschiffs.

An die dann frei gewordene Stelle wird ein Altaraufsatz in neugotischer Art aufgestellt, der bisher auf der Empore lagerte. Der Altaraufsatz in der südlichen Chorkapelle ist ähnlich gestaltet. Das Bild der Kreuzigung Jesu, das derzeit über dem Nordseitenaltar hängt, wird in den Altar für die nördliche Chorkapelle eingesetzt werden. Nach und nach findet die Kirche wieder zu ihrer klaren, aber auch geschmückten Gestalt zurück.

 

Agape-Gottesdienst während des Eucharistischen Kongresses

Nachterfahrung lesenacht in lyskkirchen

Papst Paul VI. sprach den Arbeitern von Rio de Janeiro zu: ‚Ihr seid die Realpräsenz Christi!’. Wenn wir ‚Eucharistie’ hören, denken wir meist an die Realpräsenz Christi in den eucharistischen Gaben von Brot und Wein. Paul VI. hat uns wieder bewusst gemacht, dass diese Realpräsenz Christi auch in den Mit-Menschen ist, vor allem in den Armen und Schwachen.

Daher hat der Diözesancaritasverband zusammen mit St. Maria Lyskirchen gerade im Zeichen der eucharistischen Realpräsenz ein Zeichen der Realpräsenz Christi im Mit-Menschen gesetzt: Wir feiern einen Agape-Wortgottesdienst zusammen mit Obdachlosen unserer Stadt. Manche aus unserer Gemeinde haben Orte der Begegnung und des Teilens von Leben gefunden. Zudem hat die Gemeinde viel an Solidarität und tätiger Hilfe und würdigenden Ansehens gefunden. Daher ist es sehr angemessen, dass wir auch als Gemeinde mitfeiern: Freitag, 7. Juni, 17 Uhr.

 

Geheimnis des Glaubens - Glaubens-Verlust?

Manche, die sich durchaus als glaubende Christin und Christ wissen, fällt es schwer, das Glaubensbekenntnis zu beten. Nicht, dass sie damit Gott, den Messias Jesu, den Heiligen Geist, die Gemeinschaft der Kirche leugnen wollten! Vielen ist die überlieferte Sprache eine Hürde für ihren heute gelebten Glauben geworden. Die Sprache transportiert auch Inhalte - Inhalte, die in einer oft lange vergangenen Zeit so formuliert worden sind. Sie sind damals so formuliert worden, weil das die Sprache und die Denkmodelle der damaligen Zeit waren und das alle so verstanden. Ein anderes Weltbild und Weltverständnis fordert eine andere Sprache. Manche meinen heute: Wenn diese Sätze des Glaubens nicht mehr in den Denkwelten und Sprachbildern der Zeit ihres Entstehens gesprochen werden, dann sei das ein Zeichen des Glaubens - Verlustes.

Hubertus Halbfas ist in Lyskirchen
Hubertus Halbfas ist in Lyskirchen

Hubertus Halbfas, emeritierter Theologieprofessor, hat mit dem kleinen Bändchen 'Glaubensverlust' offensichtlich in Sprache zu fassen vermocht, was manche Christenmenschen heute so sehr bedrückt. Das Buch hat viele aufatmen lassen, weil das, was sie bewegt, tatsächlich in der Welt ist, auch von anderen gedacht wird. Halbfas hat eine treffende Analyse des Problems gegeben. Er hat auch Ansätze einer Überwindung des Problems formuliert - auf dass der Glaube an Gott und seinen Messias Jesus lebendig bleibe für unsere und die kommende(n) Generation(en).

Wir haben Prof. Halbfas nach St. Maria Lyskirchen eingeladen, dass er seine Erkenntnisse uns vorträgt und wir dann gemeinsam sprechen, suchen, diskutieren, wo und wie vielleicht ein Ausweg aus diesem Dilemma zu suchen sei. Wir verlassen uns auf die Fügung des Geistes.

 

Eingeladen sind alle Interessierte zum 24. Juni 2013, 19 Uhr
nach St. Maria Lyskirchen, An Lyskirchen 10.

 

Kollekte an Pfingsten

Mehr über Renovabis: Bild 'anklicken'
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PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Deutsche Gründlichkeit

Katholische Kirche Lyskirchen
Das Wappen an der Kirche Santa Maria dell' Anima

An fast allen römischen Kirchen hängt das Wappen des jeweils aktuellen Papstes. Zur Zeit stimmt das nicht ganz, da an fast allen Kirchen noch das Wappen von Benedikt XVI. hängt. Nur die Deutschen waren gründlich schnell, an Santa Maria dell’ Anima hängt bereits das Wappen von Papst Franziskus. Santa Maria dell’Anima in Rom ist die deutsche katholische Nationalkirche und heute die Kirche der deutsch sprechenden Katholiken in Rom. Papst Hadrian VI. (der vorletzte deutsche Papst) ist im Chor der Kirche begraben. In den Räumen der Kirche sind das deutsche katholische Priesterkolleg und das Pilgerhospiz Collegio Teutonico di Santa Maria dell’Anima beheimatet.

die 10 groessten katholischen laender 1910
Benedikt XVI. zurück im Vatikan

 

Donnerstag, den 2. Mai um 16.50 Uhr
landete der Hubschrauber im Vatikan

 

Einmalig in der Kirchengeschichte leben jetzt 2 Päpste im Vatikan. Papst Franziskus hat seinen Vorgänger freundlich und herzlich in seinem neuen Zuhause begrüßt. Auf 450 m² lebt jetzt Benedikt XVI. mit 4 Laienschwestern, seiner Sekretärin Birgit Wansing, die mühelos die kleine gekritzelte Bleistiftschrift von Benedikt entziffern kann und Erzbischof Gänswein. Das Domizil ist traumhaft in den vatikanischen Gärten gelegen, ein würdiger Ruhesitz.

 

Päpstlicher Ruhesitz

Die Papstbank vor dem Ruhesitz
Die Papstbank vor dem Ruhesitz

Auch das ist Franziskus

Luciferskulptur in der Kathedrale von Lüttich
Luciferskulptur in der Kathedrale von Lüttich

Was Benedikt XVI. niemals habe sagen durfte,
Franziskus kommt damit durch.
Der Teufel und der Satan


Und dies ist das erste Wort, das ich euch sagen möchte: Freude! Seid niemals traurige Menschen: ein Christ darf das niemals sein! Lasst euch niemals von Mutlosigkeit überwältigen! Unsere Freude entspringt nicht aus dem Besitzen vieler Dinge, sondern daraus, einer Person begegnet zu sein: Jesus, der in unserer Mitte ist; sie entspringt aus dem Wissen, dass wir mit ihm niemals einsam sind, selbst in schwierigen Momenten nicht, auch dann nicht, wenn der Lebensweg auf Probleme und Hindernisse stößt, die unüberwindlich scheinen, und davon gibt es viele! Und in diesem Moment kommt der Feind, kommt der Teufel, oftmals als Engel verkleidet, und heimtückisch sagt er uns ein Wort. Hört nicht auf ihn! Folgen wir Jesus! Wir begleiten, wir folgen Jesus, aber vor allem wissen wir, dass er uns begleitet und uns auf seine Schultern lädt: darin liegt unsere Freude, die Hoffnung, die wir in diese unsere Welt tragen müssen. Und bitte lasst euch die Hoffnung nicht nehmen! Lasst nicht zu, dass die Hoffnung geraubt wird! Jene, die Jesus uns schenkt.

 

Erzbischof Piero Marini, der Zeremonienmeister unter Johannes Paul II war von 2005 bis 2007 auch Zeremonienmeister von Benedikt XVI: Bekannt war Piero Marini für seine farbenfrohen Inszenierungen der Papstmessen. Er führte auch wieder das Pallium ein, das stark an das Pallium der römischen Beamten erinnerte. Nach seiner Ablösung durch seinen Namensvetter Guido Marini kehrte dann in den Vatikan die Spitze und das Gold zurück. Das Pallium nahm wieder die Form der Renaissance an. Zum neuen Pontifikat von Papst Franziskus sagte Marini: „Man atmet Frischluft. Er ist ein Fenster, das sich dem Frühling und der Hoffnung öffnet. Bisher haben wir die schlechte Luft sumpfig-stickiger Gewässer geatmet, mit einer Angst vor allem und Problemen wie Vatileaks und der Pädophilie. Mit Franziskus spricht man nur über positive Dinge.“ Mit dem neuen Papst, so Marini weiter, „atmet man eine neue Freiheitsluft, eine Kirche, die den Armen näher und weniger problembeladen ist“. Piero Marini hätte vielleicht auch daran erinnern sollen, dass Benedikt XVI. sehr viel aufarbeiten musste, was während des Pontifikats Johannes Paul II „unter den Teppich gekehrt wurde“ (Legionäre Christi etc.).

Newslettter Sankt Maria in Lyskirchen Köln
Ohne Gewähr lyskirchen