Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 03.11.2013
Der  3. November ist der 307. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 58 Tage  bis zum Jahresende.

Alois Alzheimer (* 14. Juni 1864 in Marktbreit (Unterfranken); † 19. Dezember 1915 in Breslau)
Alois Alzheimer (* 14. Juni 1864 in Marktbreit (Unterfranken); † 19. Dezember 1915 in Breslau)

3.11.1906: Alzheimer-Forschung

Auf einem Ärztekongress von Nervenärzten berichtete der deutsche Psychiater Alois Alzheimer von einem bis dahin unbekannten Krankheitsbild des Gehirns: Er erzählte von einer Frau, die wegen schnell zunehmenden Gedächtnisschwunds unter Ver- folgungswahn litt und sich nicht mehr orientieren konnte. Seine Kollegen hielten es für den Fall eines natürlichen Altersschwachsinns. Alzheimer konnte jedoch belegen, dass es sich hierbei um eine krankhafte Veränderung der Gehirnrinde handelte. Bereits 1911 wurde die fortschreitende Demenz-Erkrankung nach ihrem Entdecker benannt: Der Terminus "Morbus Alzheimer" wurde von Alzheimers früherem Arbeitskollegen Emil Kraepelin in die Fachwelt eingeführt.

Es sagte Jakob Boßhart

(1862 - 1924), Dr. phil.,

Schweizer Schriftsteller

Wir leben in einer Zeit,
da alles bedroht ist.
Das ist Werden oder Tod.

„Diejenigen, die vor uns gegangen sind ...“

Zitat der Woche:

Der Herrgott ist die Schönheit, Güte und Wahrheit. Er ist aber auch die Zärtlichkeit und die volle Liebe. Das ist, was uns erwartet. Diejenigen, die vor uns gegangen sind, befinden sich nämlich dort. Sie wurden gerettet, nicht nur weil sie Gutes getan haben. Nein, sie sind gerettet vor allen Dingen, weil der Herr der Erretter ist. Die Rettung ist etwas, was nur unserem Gott gehört. Er leitet uns wie ein Vater. Er reicht uns die Hand, vor allem am Schluss unseres irdischen Weges, und führt uns dorthin, wo unsere Vorfahren jetzt sind.“

 

Papst Franziskus an Allerheiligen
auf dem römischen Friedhof Campo Verano

Der Menschensohn ist gekommen,
um zu suchen und zu retten, was verloren ist

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

In jener Zeit kam Jesus nach Jericho und ging durch die Stadt. Dort wohnte ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich. Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein. Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste. Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein. Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf. Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt. Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück. Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

 

Lk 19, 1-10

Heil widerfahren

(zu Lukas 19,1-10)

Die Geschichte vom kleinen Zöllner Zachäus ist den meisten seit Kindertagen sehr vertraut. Eine sympathische Geschichte, wie ein kleiner Fiesling durch die Begegnung mit Jesus ein ganz anderer Mensch wird. Heil widerfährt ihm, weil Jesus ihm Ansehen gegeben hat. Diese Episode ist einzig bei Lukas zu finden. Sie gehört in das sogenannte lukanische Sondergut. Die vom Evangelisten einzig verwendeten Überlieferungen weisen immer wieder darauf hin, was dem Evangelisten in seiner Verkündigung besonders wichtig ist. Lukas erzählt von der Begegnung mit Jesus, die verändert. Lukas unterstreicht die Freude, die einen Menschen erfüllt, der in Jesus dem Heil Gottes begegnet ist. Und, dass die Sünder und Ausgegrenzten Lieblinge Gottes sind.

 

Wir halten bei noch so sympathisch-vertrauten Geschichten den Kontext innerhalb des Evangeliums mit im Blick. Lukas hat sein Evangelium sehr bewusst zusammengestellt. Wenig vorher hatten wir von den beiden Betern gehört: dem Pharisäer und dem Zöllner (18,9-14). Dann hat Lukas von einem Reichen aus der gesellschaftlichen Oberschicht erzählt, der Jesus nachgehen will. Aber er kann nicht auf seinen Besitz verzichten. Daher geht er traurig von Jesus weg (18,18-27). Unmittelbar vor der Begegnung Jesu mit dem Oberzöllner hat Lukas die Geschichte von der Heilung eines Blinden erzählt. Der schreit zu Jesus, weil er weiß, dass durch ihn das Erbarmen Gottes ihm zuteilwerden wird. Er wird sehend, weil er glaubt. Er geht hinter Jesus her.

Das Umfeld unserer Perikope zeigt den Kontrast zwischen Armen und Reichen, zwischen Vertrauenden und anders Gebundenen. In diese Gemengelage kommt die Begegnung zwischen Jesus und Zachäus.

 

Zachäus ist ein Oberzöllner. Damit ist er ein reicher, wohlhabender Mann. Er hat eine Zollpacht übernommen. Dazu bedarf es einigen Vermögens, denn als Zollpächter muss man dem Staat ein Jahr im Voraus die Steuern entrichten. Es gehört ein kluges Wirtschaften dazu, durch Eintreiben der Steuern und Abgaben mindestens das einzunehmen, was man vorher hat bezahlen müssen. Mit dem Zachäus begegnen wir also erneut einem sehr reichen Mann. Im Volk hat er – nachvollziehbar – kein gutes Ansehen. Er presst aus den Menschen Abgaben heraus, manchmal sogar über die Gesetzeslage hinaus. Es müssen harte Genossen sein, die unerbittlich eintreiben, was die Einzelnen dem Staat schulden. Bei Zachäus kommt hinzu, dass er offensichtlich durch seine kleine Körpergestalt eher ein Mann ist, der von anderen als lächerliche Figur wahrgenommen wird. Obwohl er ein reicher Mann ist, ist er ein Ausgegrenzter – durch seinen Beruf und durch seine Gestalt.

 

Dieser Mann, so erzählt die Geschichte, hat ein Interesse, Jesus persönlich zu sehen. Die Motive werden nicht näher erläutert. Er hat von Jesus gehört. Er will ihn sehen. Da er nicht damit rechnen kann, dass man ihm Platz unter der Menge macht, rennt er voraus, um auf einem Maulbeerfeigenbaum einen Aussichtspatz zu finden. Es scheint in Kauf zu nehmen, dass er sich durch sein Verhalten zusätzlich lächerlich macht. Ein Orientale, zudem in dieser Stellung, rennt einfach nicht. Die Geschichte lässt uns Zuhörende gleich die außergewöhnliche Situation ahnen.

 

Dann geht Jesus vorbei. Er ist es, der von sich aus auf Zachäus aufmerksam wird. Er nennt ihn beim Namen. Woher weiß er den? Oder ist dies wieder ein erzählerischer Erweis, dass in ihm göttliche Sonderheit auch im Wissen um diesen Namen sichtbar wird? Jesus sieht ihn an, ruft ihn beim Namen, heißt ihn, schnell herabzusteigen. Als Grund sagt Jesus unvermittelt: Er müsse heute in seinem Haus zu Gast sein. Die Dringlichkeit des Müssens weist darauf hin, dass etwas Gewichtiges geschieht. Gewichtig ist es auch für die, die diese Geschichte hören und daraus etwas für ihr Leben lernen sollen. Dringlichkeit liegt auch in dem Wort ‚heute‘. Es zeigt, dass jetzt etwas geschieht, was unaufschiebbar ist. Im Lukasevangelium bezeugt das ‚Heute‘ immer auch das gnadenhafte Wirken Gottes zu dieser Zeit. Die Begegnung Jesu mit dem Zöllner ist der Kairos Gottes. Es ist die Zeit der Gottesbegegnung. Es ist die Zeit der Gnade. Es ist das Geschehen, in dem Heil widerfährt.

Vom ‚Heute‘ ist die Rede, als die Hirten von der Geburt Jesu erfahren. Vom ‚Heute‘ spricht der Evangelist beim ersten Auftreten Jesu in der Synagoge von Kafarnaum.

 

Zachäus begreift, was an ihm geschieht. Das An-Sehen Jesu ist für ihn die Erfahrung des liebenden Ansehens Gottes. Obwohl ein Sünder, wird er vorbehaltlos angesehen. Wundervoll erzählt Lukas, dass der so Angesehene ‚mit Freude‘ der Aufforderung Jesu folgt. Der Reiche, von dem vorher erzählt wurde, ging traurig weg, als er Jesus begegnet war. Der Zachäus steigt freudig herab. Es gibt also in der Begegnung mit Jesus auch für reiche Leute einen anderen Ausweg als den der resignierenden Traurigkeit. Lukas lässt seine Leserschaft wissen, dass das Gnadengeschenk des Ansehens Gottes Freude hervorruft. Der Zöllner hat begriffen, dass die Einladung Jesu in sein Haus für ihn uneingeschränkte Zusage bedeutet. Wir wissen aus Begegnungen Jesu mit Pharisäern und Schriftgelehrten (z. B. 15,1-3), dass sie Anstoß nehmen an der Praxis Jesu, mit Zöllnern und Sündern zu essen. Jesus tut das, weil er im Zeichen des gemeinsamen Essens die liebende Begegnung Gottes sieht. Zachäus hat wohl begriffen, was ihm da unerwartet widerfahren ist: Jesus hat ihm in all seinem offensichtlichen Sündersein Ansehen gegeben. Jesus lädt sich bei ihm ein – mit dem Risiko, selbst zu den Sündern gezählt zu werden. Aber die liebende Zusage Gottes ist mächtiger als die Anstandsregeln der Religionsfunktionäre.

 

Aber nicht nur die Religionsfunktionäre empören sich über ein so ungehöriges Verhalten Jesu. Die Leute, die die Begegnung mit dem Zachäus miterlebt haben, reagieren mit Empörung: Er ist bei einem Sünder eingekehrt! Auch die zu Jesus Gehörigen scheinen in diese Missbilligung eingestimmt zu haben. Sie werden von der Empörung nicht ausgeschlossen. Für Jesus bedeutet dieser Widerstand keine Einschränkung. Er bezeugt erneut, dass er dem Sünder mit Freundlichkeit und Liebe begegnet. Jesus handelt so, damit Menschen wissen, dass so auch Gott ist: Mit Freundlichkeit und befreiender Liebe schaut er auf den Sünder.

 

Mögen Umstehende sich denken, was das denn jetzt bedeuten solle, wenn Sünder nicht mehr gebrandmarkte Versager sind. Die Geschichte lehrt uns, was es bedeutet, wenn Sünder ins Ansehen, in die Freundlichkeit und Liebe kommen: Dieser Zachäus zumindest hat durch diese Art der Begegnung mit Jesus sein Leben geändert. Begegnung mit Jesus eröffnet Umkehr, Neuorientierung. Er teilt seinen Besitz mit den Armen. Das ist mehr, als selbst fromme Rabbinen als besondere Liebesgabe sich vorstellen mögen. Die Empfehlung der Rabbinen beträgt bis zu 20 %. Zachäus setzt mehr aufs Spiel. Zudem erstattet er den nachweislich Geschädigten das Vierfache zurück. Hinter all dem steht die Freude der neu geschenkten Lebenszusage an den kleinen, sündigen Mann. Aus dieser Zusage lassen sich Haltung und Verhalten verändern. Ein freudetaumelnder, glücklicher Zachäus steht uns vor Augen.

 

Am Ende der Geschichte rechtfertigt Jesus sein Verhalten vor den Kritikern. Dem Zachäus und seiner ganzen Sippschaft (seinem Haus) ist Heil, ist Wiederverbindung mit Gott geschenkt. Er ist – trotz seines Vergehens – ein Sohn Abrahams. Er gehört zur Gemeinschaft des Volkes Israel. Gott wird seine Auserwählten nicht aus dem Blick fallen lassen. Jesus hat sich diesem Haus als Hirte Israels gezeugt, der dem Verlorenen nachgeht. Seine Sendung ist, zu suchen und zu retten, was (wer) verloren gilt.

 

Lukas erzählt die Geschichte, um das Profil der Person Jesu zu unterstreichen. Wer ihm begegnet, begegnet Gott. Diese Begegnung lädt ein, in eine neue Gottesbeziehung zu treten, sich des An-Sehens durch Gott bewusst zu werden. Die Person Jesu lässt das leibhaftig zur Erfahrung werden. Lukas erzählt, um die Leserschaft – so auch uns – in der Schule Jesu zu wissen und zu unterweisen. Der Umgang mit denen, die abgewichen sind von den Normen, ist der des einladend liebevollen Ansehens. Im Maß Jesu verstummen alle Bedenken und Vorwürfe, alle Anforderungen, was denn zu erfüllen sei, ehe ein gnädiges Heil zugesprochen werden könnte. Als Menschen in der Konkurrenz zu anderen, in Abgrenzung zu denen, die nicht in der Norm sind, ist es immer wieder schwer, dieser bedingungslosen Zuwendung zu trauen. Menschen in der Schule Jesu werden daran arbeiten, sich und anderen diese Umwandlung der Begegnung zuzutrauen. Die Freude ist dabei offensichtlich nicht nur bei denen, die sich ins Ansehen genommen erfahren. Die Freude ist auch bei denen, die in der liebevollen Zuwendung zum anderen selbst erfahren, wie sehr wir miteinander Menschen sind. Wir sind Menschen, die immer wieder des liebenden Ansehens bedürfen. Dass Gott darin grenzenlos scheint, müssen manche auch erst trauen lernen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

31. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 03.11.2013

um 18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
2. Jahrgedächnis für Peter Lenzen
Kollekte LYSKIRCHENSonntag

 

Donnerstag, den  07.11.2013
um 15 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden

 

Freitag, den 08.11.2013
um 18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta, anschl. Bibelgespräch

 

Samstag, den 09.11.2013
um 11.00 Uhr Taufe des Kindes Aron Lammertink 

 

32. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag, den 10.11.2013
um 18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
und Jahrgedächnis für Michael Spohr

Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Donnerstag, den 07.11.2013

um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Kindermesse

in Maria im Kapitol

Kasinostrasse 6

50676 Köln

jeden Sonntag um 9.30 Uhr

Sie sind eingeladen.

Wiederkehr – Ausstattungsgegenstände

Katharina von Alexandrien
Katharina von Alexandrien

Vermutlich ziemlich unbeachtet sind auf dem Seitenaltar der südlichen Chorkapelle (Nikolaus-Kapelle) am 22. Oktober zwei historistische Figuren wieder auf die Fialen (Türmchen) gestellt worden. Es bedurfte einer kleinen (sehr interessanten) detektivischer Arbeit, um die beiden nicht mehr ganz kompletten Figuren zu identifizieren. Eine sehr große Vergrößerung eines alten Fotos ließ die eine Figur als die hl. Helena identifizieren. Sie ist auch in einem der Renaissance-Fenster auf der Nordseite zu sehen: Mutter des Kaisers Konstantin. Sie hat der Überlieferung nach das Kreuz Jesu wiedergefunden. Daher trägt sie als Attribut das Kreuz im Arm und eine Königinnenkrone.

 

Die Identifizierung der 2. Figur war deutlich schwieriger. Die erste Vermutung war, dass es die hl. Katharina sein könnte. Der ist in Lyskirchen eine eigene Chorkapelle gewidmet. Die Holzscheide, auf denen die Figur steht, ließ zunächst nach einer Heiligen suchen, die verbrannt worden ist. Dass es sich um eine Märtyrin handeln musste, was durch die noch teilweise vorhandenen Palme in der rechten Hand klar war. Die Palme ist das Attribut des Sieges der Märtyrer.

 

Schließlich wurde das Geheimnis dadurch gelüftet, dass der Restaurator die linke Hand der Figur ergänzen wollte. Dann wurde ersichtlich, dass in dieser Hand ein Schwert gewesen sein muss. Die Nachbildung bestätigte dies. Der Blick auf die Freskenmalerei zeigt das zerstückelte Rad in der Marter der Katharina. Der mutmaßliche Scheiterhaufen kann auch ein Stück des zerbrochenen Rades sein. In der Regel wird die hl. Katharina mit einem fast vollständigen Rad gezeigt, in dem nur ein Stück fehlt. Das Schwert in der Hand passt dann: Die Hl. Katharina wurde letztendlich durch das Schwert ermordet. So konnte die zweite Figur endlich identifiziert und auf ihren ursprünglichen Platz gesetzt werden.

 

Lange Nacht der Kirchen

Am 22. November wird wieder in den Innenstadtkirchen – evangl. und kath. – die lange Nacht der Kirchen sein. Erbeten sind Menschen, die an diesem Abend zwischen 20 und 24 Uhr je eine Stunde als Vertreter/in in der Kirche anwesend sein mögen. Dazu Bereite können sich bitte in der Sakristei melden.

Kirchenempfang – und bald auch Krippenempfang...

Seit Sommer haben sich einige Frauen gefunden, die für Stunden Fr/Sa/So zum Empfang von Besuchern in der Kirche bereit stehen. Es gibt einen Plan, in den man sich eintragen kann. Für Menschen, die das noch nie gemacht haben, gibt es selbstverständlich eine Einweisung. Das Maß der Mitarbeit (wann und wie lange) ist Ihnen freigestellt. Interessierte können sich bitte in der Sakristei melden. Die, die diesen Dienst versehen, sprechen mit großer Freude über die vielen Besucher der Kirche und deren dankbare Annahme dieses Empfangs.

 

Ab dem 1. Advent beginnt in Maria Lyskirchen auch wieder die ‚Krippenzeit’. Sehr viele Besucher sind zu erwarten. Gesucht werden – wie in de Vorjahren – Frauen und Männer, die in dieser Zeit Empfang und Kartenverkauf der Motive der Krippe betreuen mögen. Entsprechende Listen liegen sogar schon in der Sakristei. Mit dem Verkauf der Karten unterstützen wir nicht unwesentlich auch das Notel und seine Dienste. Also auch noch ein zusätzliches Geschenk für die Bedürftigen.

 

KollektenDank

Am vergangenen Sonntag haben wir 780,30 € für missio gesammelt. Von Herzen Dank für diese Gabe.

 

An diesem Sonntag ist dann schon wieder LYSKIRCHENSonntag...

 

Am 16.11. 2013 ab 19 Uhr wird St. Maria Lyskirchen wieder ein biblisches Buch gelesen – Das Buch Numeri II. Teil.
Sie sind herzlich willkommen.

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

zu Eltz und van Elst

Der Frankfurter Stadtdekan Johannes Graf von und zu Eltz (links) hört dem Bischof von Limburg Franz-Peter Tebartz van Elst zu …
Der Frankfurter Stadtdekan Johannes Graf von und zu Eltz (links) hört dem Bischof von Limburg Franz-Peter Tebartz van Elst zu …
Jakob III (links) und Philipp Karl
Jakob III (links) und Philipp Karl

Ein früher und entschiedener Kritiker des Bischofs Franz-Peter Tebartz van Elst ist der Frankfurter Stadtdekan Johannes zu Eltz, eigentlich Johannes Graf von und zu Eltz. Er entstammt dem uralten Adelsgeschlecht Eltz und ist der Onkel des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg. Die Familie von und zu Eltz wurde bereits im Jahre 690 erwähnt. Die aktuelle Stammbaumlinie läßt sich bis in das Jahr 938 zurück verfolgen. Aus der Familie von und zu Elzt sind zwei bekannte Bischöfe hervorgegangen: Jakob III. von Eltz, Kurfürst-Erzbischof von Trier (* 1510; † 1581) und der Erzbischof von Mainz und Reichserzkanzler des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Philipp Karl von Eltz-Kempenich.

Alter Adel und Besitz ...
Alter Adel und Besitz ...

Medienkampagne

Johannes zu Eltz
Johannes zu Eltz

Kritiker vermuten, dass der Stadtdekan von Frankfurt gerne selbst Bischof von Limburg geworden wäre und führen an, dass gegen Tebartz van Elst seit Jahren Medienkampagne geführt werden. Die KNA fasst das Interview mit Kardinal Cordes vom 01.11.2013 mit dem Deutschlandfunk wie folgt zusammen:

Kurienkardinal Paul Josef Cordes hat in der Debatte über die Kirchenfinanzen Übertreibungen beklagt. In Limburg müsse sicherlich der Kommissionsbericht abgewartet werden, im Übrigen strotzen jedoch die verbreiteten Kostenangaben vor Übertreibungen, so Cordes im «Deutschlandfunk» am Freitag. «In Limburg war hingegen nicht nur Übertreibung, sondern auch viel Verleumdung im Spiel, ich würde sogar von Hass sprechen, streckenweise», so der Kardinal weiter.

... der dem Heiligen Vater «öffentlich Maulschellen verteilt»

Kardinal Cordes
Kardinal Cordes

Zudem müsse im Auge behalten werden, dass die Kampagne ansetzte, lange bevor die Finanzen entdeckt worden seien. Bischof Tebartz-van Elst habe versucht, die Bindungen der Diözese an die katholische Weltkirche zu verstärken, sagte Cordes. Diese habe durch verschiedene Praktiken und Strukturen gelitten. Das dadurch entstandene Klima sei problematisch; das zeige auch die kürzlich bekannt gewordene Äußerung des Frankfurter Stadtdekans Johannes zu Eltz, der dem Heiligen Vater «öffentlich Maulschellen verteilt».

«Kirche muss gewiss immer reformiert werden und auch sich zur Armut hin, zu einer bescheidenen Form sich darzustellen, entwickeln», so der Kardinal weiter. Das sei jedoch nicht nur finanziell zu sehen. Es gehe um jeden Einzelnen. Sehr oft, etwa im Fall Limburg, werde leicht mit dem Finger auf andere gezeigt.“

 

Limburg Generalvikar Rösch geht auf Distanz zum Domkapitel

Mit dem Fahrrad ist Tebartz-van Elst-Vertreter Wolfgang Rösch unterwegs.
Mit dem Fahrrad ist Tebartz-van Elst-Vertreter Wolfgang Rösch unterwegs.

.... auch stimme der Eindruck nicht, dass das gesamte Bistum gegen eine Rückkehr von Tebartz-van Elst sei. "Es gibt eine unterschiedliche Wirklichkeit. Es ist wie in einem Krieg, bei dem es keinen Sieger gibt. Unabhängig davon, wie die Sache ausgeht, wird es Verlierer geben."

... man darf gespannt sein, wie der Machtkampf ausgeht ...

Schon einmal hatte Burg Eltz verloren, wurde nur Zweite. Schaffte es der Limburger Dom auf den 1000 DM Schein, so musste die Stammburg „Derer von und zu Eltz“ sich mit dem Platz auf dem 500 DM Schein begnügen.

PS: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes ...

Ohne Gewähr lyskirchen