Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Der Woelki wählt

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
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    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 02.06.2013
Der 2. Juni ist der 153. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 212 Tage  bis zum Jahresende.

2.6.455: Eroberung Roms durch Vandalenkönig

Der Vandalenkönig Geiserich, über Sizilien von Karthago aus kommend, eroberte Rom und ließ die Stadt von seiner Raubflotte 14 Tage lang plündern. Unter anderem wurde der 509 vor Christi geweihte Staatstempel des Jupiter zerstört. Um Lösegelder zu erpressen, wurden auch vornehme Stadtbewohner als Gefangene genommen. Kaiser Petronius Maximus verzichtete auf Widerstand und wurde auf der Flucht erschlagen. Im Juli 455 einigten sich die Aristokraten Galliens und Theoderich II. auf den Prätorianerpräfekten Avitus als neuen Kaiser Westroms. Geiserich gründete in Nord-Afrika das erste unabhängige Germanenreich auf römischem Gebiet. 533/534 wurde das Vandalenreich vom oströmischen Feldherrn Belisar erobert.

 

Es sagte Heinrich Heine

(1797 - 1856), deutscher Dichter, Erzähler und Romancier

Wie mancher ging aus, die Kirche zu schmähen, zu befeinden, und änderte plötzlich seinen Sinn und kniete nieder und betete an.

Das Ärgernis der Menschwerdung

Zitat der Woche:

Mit welchem Recht tust du das alles? Wer hat dir die Vollmacht gegeben, das zu tun?“ Der Papst ging in seiner Predigt von dieser Frage aus, die die Schriftgelehrten und Hohenpriester im  Evangelium (Mk 11,27-33) an Jesus richten. Erneut „wollen sie dem Herrn eine Falle stellen, indem sie versuchen, ihn in die Ecke zu drängen und einen Fehler begehen zu lassen“. Was aber „war das Problem, das diese Leute mit Jesus hatten? Waren es vielleicht die Wunder, die er wirkte? Nein, das ist es nicht“. In Wirklichkeit habe das Problem, das diese Leute verärgerte, darin bestanden, dass die Dämonen Jesus entgegenschrien: ‚Du bist der Sohn Gottes, du bist der Heilige’“. Das „ist der Mittelpunkt, das war der Ärger, den Jesus erregte: Er ist Gott, der Mensch geworden ist“.

 

Papst Franziskus
bei seiner Morgenmesse am 1.6.2013

Nicht einmal in Israel habe

ich einen solchen Glauben gefunden

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

Als Jesus diese Rede vor dem Volk beendet hatte, ging er nach Kafarnaum hinein. Ein Hauptmann hatte einen Diener, der todkrank war und den er sehr schätzte. Als der Hauptmann von Jesus hörte, schickte er einige von den jüdischen Ältesten zu ihm mit der Bitte, zu kommen und seinen Diener zu retten. Sie gingen zu Jesus und baten ihn inständig. Sie sagten: Er verdient es, dass du seine Bitte erfüllst; denn er liebt unser Volk und hat uns die Synagoge gebaut. Da ging Jesus mit ihnen. Als er nicht mehr weit von dem Haus entfernt war, schickte der Hauptmann Freunde und ließ ihm sagen: Herr, bemüh dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst. Deshalb habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden. Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Jesus war erstaunt über ihn, als er das hörte. Und er wandte sich um und sagte zu den Leuten, die ihm folgten: Ich sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich einen solchen Glauben gefunden. Und als die Männer, die der Hauptmann geschickt hatte, in das Haus zurückkehrten, stellten sie fest, dass der Diener gesund war.

 

Lk 7, 1-10

 

Und doch glauben

(zu Lukas 7,1-10)

Die Feier der Osterzeit hat uns vorübergehend vom Lukasevangelium entfernt – zugunsten der ausführlichen Lesungen aus dem Johannesevangelium. Jetzt kehren wir mit den ‚Sonntagen im Jahreskreis‘ wieder in die fortlaufende Lesung des Lukasevangeliums zurück. Heute hören wir von dem – vermutlich römischen – Hauptmann und seinem Glauben an die göttliche Vollmacht Jesu.

 

Das Lukasevangelium spricht zu einer Hörerschaft, die zur christlichen Gemeinde gehört. Da gibt es Fragestellungen, die offenbar immer wieder Glaubende beschäftigen. Das Thema zu unserer heute gehörten Begebenheit hat etwas mit dem Glauben zu tun. Wie schwer kann Glauben fallen, wenn wir nicht leibhaftig ‚sehen‘! Alle Glaubenden, die nicht mit Jesus und den unmittelbaren Zeitgenossen Jesu selbst in Kontakt waren, nähren ihren Glauben aus dem Zeugnis anderer und aus dem direkten Zutrauen, dass die Kraft und Vollmacht des auferweckten Herrn weiterhin wirkmächtig ist. Das ist der Glaube, der nicht sieht und dennoch vertraut. Diesem Thema widmet sich auch die Heilungsgeschichte um den Diener des Hauptmannes. Es ist die Geschichte einer Fernheilung. Der Hauptmann sieht Jesus in dieser Geschichte ebenso wenig, wie Jesus mit dem Hauptmann oder dem Kranken in leibhaftigen Kontakt kommt. Allein diese äußeren Bedingungen schaffen eine willkommene Bühne, auf der das Thema des Glaubens jenseits des Sehens dargestellt werden kann.

 

Verwurzelt ist unsere Geschichte mit Episoden der Ablehnung des Glaubens an Jesus als dem Christus Gottes. Das Lukasevangelium hat in 4,16-30 die Zurückweisung Jesu durch seine Heimatstadt Nazareth beschrieben. In 5,17-6,11 lässt der Evangelist die Beziehung zwischen Jesus und den Pharisäern und Gesetzeslehrern deutlich erkalten. Beide Erzählungen unterstreichen das Klima der Skepsis gegenüber Jesus. Auf diesem Hintergrund bekommt unsere Geschichte vom Hauptmann und seinem kranken Diener eine besondere Kraft. Jesus wird am Ende unserer heutigen Heilungsgeschichte ausdrücklich darauf hinweisen, dass er ‚nicht einmal in Israel einen solchen Glauben gefunden habe‘. (vgl 7,9)

 

Die Szene lässt uns einem – vermutlich römischen – Hauptmann begegnen, der sich Sorgen um seinen kranken Diener macht. Der Hauptmann ist ein Nichtjude, steht aber, wie wir erfahren, in einem sehr wohlwollenden Verhältnis zur jüdischen Gemeinde in Karfanaum. Sein Diener ist krank. Es wir angemerkt, dass er diesen Bediensteten sehr schätze. Vermutlich war er sein Kammerdiener. Der Hauptmann wendet sich nicht persönlich an Jesus. Das hat nichts mit Standesdünkel zu tun. Ganz im Gegenteil: Die Ehrfurcht des Hauptmanns gegenüber dem Juden Jesus ist sehr groß. Er kennt die Reinheitsvorschriften der Juden und weiß, dann ein nichtjüdisches Haus grundsätzlich ‚unrein‘ ist. Der Bittsteller will den Juden Jesus nicht in Konflikt mit dem mosaischen Gesetz bringen.

 

Der Hauptmann bittet die religiöse Prominenz aus Karfanaum um die Vermittlung. Auch hier spricht große Achtung gegenüber den Juden. Die Ältesten lassen sich ohne Einwände in Dienst nehmen. Sie weisen darauf hin, dass der heidnische (nicht-jüdische) Soldatenführer ihnen sehr wohl gesonnen ist – sogar in der Unterstützung des jüdischen Versammlungshauses, der Synagoge. Der Erzähler dieser Begebenheit schafft ein durch und durch wohlwollendes Klima. Wohlwollen begleitet den Bittsteller. Wohlwollen aber gilt auch den Ältesten. Jesus folgt ihnen.

 

Nun setzt die unerwartete Wendung in der Szene ein. Man hätte sich gut vorstellen können, dass Jesus in das Haus geht, den Kranken anspricht und ihn in einer Berührung heilt. Vergleichbare Heilungsgeschichten sind uns vertraut. Der Evangelist will aber auf ein bestimmtes Thema hinaus. Das Thema ist gerade der nicht zustande kommende leibhaftige Kontakt. Denn das Nicht-Sehen, die Nicht-Berührung sind entscheidend. Genau das ist ja die Situation der Glaubenden, die zur lukanischen Zeit das lasen oder hörten – genau so ist die Situation der heutigen Hörerschaft des Textes. Das direkte, leibkonkrete Eingreifen Jesu ist ein Wunder – eines, das leichter zu Glauben führt, weil man ja unmittelbar etwas ‚sieht‘ und miterlebt.

 

Eine zweite Gesandtschaft kommt Jesus und seinen Begleitern entgegen. Sie werden zum Sprachrohr des Centurios. Der sagt, dass der Herr sich nicht bemühen möge; dass er als heidnischer Hausherr nicht wert sei, dass ein Jude sich verunreinige. Große Hochachtung vor den jüdischen Vorschriften drückt sich hier aus. Das Wohlwollen gegenüber dem Judentum erscheint den Hörenden im Kontext des Evangeliums (s.o.) als Kontrast wahrgenommen zu dem Judentum, das dem Glauben an den Messias Jesus aktiv entsagt. Es geht um Glauben an die göttliche Vollmacht Jesu.

 

Der Glaube des Hauptmanns wird verknüpft mit dem Wort einer Befehlsgewalt. Der Soldat bedient sich des Vergleichspunktes aus seinem Lebensumfeld. Er führt an, dass er unter Befehlsgewalt steht und dass es Menschen gibt, die unter seiner Befehlsgewalt stehen. Da gibt es kein Nachfragen, kein Diskutieren, vor allem aber auch kein Anzweifeln. Sagt der, der Vollmacht (Befehlsgewalt) hat, etwas, dann geschieht das. Der Hauptmann weist auf diesen selbstlaufenden ‚Mechanismus‘ der Befehlsgewalt hin. So etwas geschieht unbefragt und sicher. Übertragen auf sein Ansinnen an Jesus bedeutet dies: Jesus hat göttliche Vollmacht. Jesus verfügt über die göttliche Befehlsgewalt. Darauf ist fraglos zu vertrauen. Darum reicht dem Hauptmann ‚nur ein Wort‘ – dann muss sein Diener gesund werden. Das Wort Jesu wird den Dämon, der die Krankheit bewirkt hat, beseitigen.

 

Der Glaube des Hauptmanns zeigt sich darin, dass er Jesus diese göttliche Vollmacht zuspricht. Das Handeln Jesu bezeugt die Kraft Gottes. Gott ist der Herr über alle Mächte und Gewalten. Die Krankheit wird als Wirkung der Macht eines Dämons gesehen. Die Macht Gottes aber obsiegt über diese Kraft eines Dämons. Der Soldatenführer glaubt unbefragt und voller Zuversicht, dass in Jesus den Menschen diese göttliche Macht über alle Mächte und Gewalten begegnet. Dieser Glaube ist ein vorbehaltloses Bekenntnis zu Jesus als dem Messias Gottes.

 

Die Episode lässt nun Jesus selbst zu Wort kommen. Er staunt über diesen uneingeschränkten Glauben. Er stellt ihn als vorbildlich dar. Israel, das eigentlich von dieser Macht Gottes weiß, verhält sich sehr viel zurückhaltender bis feindseliger gegenüber Jesus. Sie tun sich schwer, in ihm diese göttliche Vollmacht und Befehlsgewalt anzuerkennen. Die Frucht dieses Glaubens wird am Ende nur noch lapidar festgestellt: Der Diener war gesund, als die Männer ins Haus des Hauptmannes zurückgekehrt sind. Die Heilung steht nicht im Vordergrund der Erzählung.

 

Das Thema ist der Glaube, der nicht leibhaftig-greifbar sich beweisen lassen kann. Im Johannesevangelium ist es der Hinweis des Auferstandenen an den zweifelnden Thomas: Zu beglückwünschen sind die, die glauben, ohne dass sie sehen( vgl. Joh 20,29). Das Lukasevangelium möchte zu diesem Glauben ermutigen. Es ist die Situation der Gläubigen, die nicht direkt dem Messias Jesus begegnet sind. Vielen von uns wird dieses Ringen um den Glauben vertraut sein. Der Verstand, die Umstände, die anders gearteten Weltanschauungen um uns herum können immer wieder viel Widerspruchsgeist hervorrufen. Manchen von uns ist es ein geistlicher Schmerz, dass sie nicht vorbehaltlos glauben können. Auf der anderen Seite begegnen wir Menschen, die mit einer großen Selbstverständlichkeit glauben. Damit ist kein unkritisches Fürwahr-Halten von was auch immer gemeint. Gemeint ist das grundlegende Vertrauen, dass es Gott gibt und dass dieser Gott wirkt in unserem Leben. Es ist das Vertrauen in Gottes unendlichen Ratschluss. Es ist das Vertrauen, dass Gott Liebe ist und liebt. Es ist das Vertrauen, dass Gott unser Leben hält. Es ist das Vertrauen, dass Gott jenseits aller Katastrophen beständig da ist. Es ist das Vertrauen, dass Gott mit durch das Leiden und Sterben geht. Es ist das Vertrauen, dass Gott uns ein unendliches Leben bereithält.

 

Die Geschichte vom Hauptmann und seinem kranken Knecht will ermutigen, diesem Glauben an die göttliche Macht (Befehlsgewalt) zu trauen. Wir wissen, dass wir uns einen solchen unerschütterlichen Glauben nicht verordnen oder einreden können. Wir wissen, dass wir Hilfestellung zum Vertrauen gut brauchen können. Die Evangelien sind uns als solche Hilfestellungen gegeben. Sie sind Szenen, an denen sich ein uns vertrautes Thema darstellt. Unsere Lebenssituation gestaltet sich konkret völlig anders. Was uns erreichen kann, ist die Haltung der Bittsteller-Person in unserer Geschichte. Und auch das können manche uns als Zuversicht rückmelden: Dass dieses Vertrauen gesund macht, vielleicht sogar in Situationen, in denen unheilbare Krankheit unser Leben zeichnet. Manche Frommen werden kleinlaut, wenn sie einem so unerschütterlichen Vertrauen Glaubender begegnen dürfen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Sonntag, den 02.06.2013

9. SONNTAG IM JAHRESKREIS

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Eucharistischer Kongress:

 

Donnerstag, den 06.06.2013

um 10.00 Uhr -12.00 Uhr Katechese

und Hl. Messe für Schüler

Zelebrant: Weihbischof Dieser, Trier

Um 20.00 Uhr -21.00 Uhr Abendlob

mit Pfr. Müller, Bistum Augsburg

 

Freitag, den 07.06.2013

um 17.00 Uhr-19.00 Uhr Agapefeier

mit Pfr. Schnegg

 

Samstag, den 08.06.2013

um 10.00 Uhr -12.30 Uhr Katechese und Hl. Messe

Zelebrant: Bischof Fürst, Bistum Rottenburg-Stuttgart

um 14.00 Uhr -15.30 Uhr Workshop

„Brot und Wein – Uralte Texte von Irenäus“

um 15.30 Uhr-17.30 Uhr Workshop

„Steh auf und iss! Sonst ist der Weg zu weit…“

 

Sonntag, den 09.06.2013

10. SONNTAG IM JAHRESKREIS

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Donnerstag, den 06.06.2013

um 18:45 Uhr Heilige Messe

 

Sie sind eingeladen

 

Messfeier und Bibelgespräch jeden Freitag

entfällt am kommenden Freitag:

Ab dem 19. April jeden Freitag wieder um 18 Uhr Messfeier in der Krypta, anschließend für Interessierte ein Bibelgespräch im Sälchen des Pfarrhauses über das Evangelium des dann folgenden Sonntags.

Sie sind eingeladen.

Agape-Wortgottesdienst im Rahmen des Eucharistischen Kongresses: Der Diözesan-Caritasverband war eingeladen, am Eucharistischen Kongress mitzuwirken. Was liegt da näher, als die diakonische Dimension der Eucharistie in den Mittelpunkt zu stellen. Die Texte der Heiligen Schrift weisen darauf hin, dass die Feier der Eucharistie in der jungen Gemeinde des Anfangs nie ohne den lebendigen Bezug zur Eucharistie stattfand. Schon früh gab es Klagen (z.B. Paulus in 1 Kor 11,17-34) dass die Feiernden die diakonische Seite der Feier vernachlässigt haben – und sie sich damit das Gericht gegessen und getrunken haben.

 

Es ist ehrenvoll, dass wir am Freitag zusammen mit Obdachlosen der Stadt und mit Mitarbeitenden der Caritas und mit Gästen in Form der Agape einen Gottesdienst feiern können. Unserer Gemeinde ist diese Form durch die Feier des Gründonnerstags vertraut. Sie sind herzlich willkommen.

 

Das gesamte Programm erfahren Sie über www.eucharistie2013.de.

 

Kirchenempfang zum Eucharistischen Kongress: Es ist zu vermuten, dass viele Menschen auch unsere Kirche besuchen werden. Freundlicher Weise haben sich schon einige aus der Gemeinde gemeldet, die für eine oder mehrerer Stunden den ‚Kirchenempfang’ darstellen mögen. An dem Mittwoch, dem Anreisetag zum Kongress, sind noch ein paar Stunden unbesetzt. Vielleicht findet sich noch jemand. Aus der Krippenzeit wissen wir, wie sehr willkommen dieser Dienst angenommen wird.

 

Für die, die diese Aufgabe übernehmen, werden Herr Marx und ich nach der Sonntagsmesse eine kurze Einführung zur Kirche geben – auf dass Sie gestärkt auf Fragen antworten können. Wir haben auch einen Kurzführer entwickelt, der ein guter Wegweiser durch die Baugeschichte und die Standorte unserer Kunstwerke darstellt. Dieser Führer ist auf den aktuellsten Stand gebracht – auf einen Stand, der noch nicht ganz verwirklicht ist. Es fehlen noch die historischen Fenster, die Schauvitrine für kostbare liturgische Geräte (die kommt in die Katharinenkapelle), die Vitrine mit dem Salierkreuz und die Umstellung der Altaraufbauten in der Nordseite. Wir dürfen uns aber darauf freuen, dass all das im Laufe dieses Sommers vollendet werden wird. Alle Aufträge sind längst erteilt.

 

Glaubensverlust? Prof. Hubertus Halbfas ist ein Theologe, über dessen Aussagen sich auch trefflich diskutieren lässt. Mit seinem kleinen Büchlein ‚Glaubensverlust’ ist er manchen ein ermutigendes Sprachrohr geworden, weil er ins Wort zu bringen vermag, was manchen das Leben mit der Lehre unserer Kirche so schwer macht; wieder andere bringt er mit seinen radikalen Infragestellungen in echte Glaubensnot – dass es einiger Kraft bedarf, sich nicht in seinem Glauben zerstören zu lassen. Manche sind ratlos, weil sie nicht wissen, was von Glaube und Gott übrig bleiben soll, wenn ‚er’ nicht mehr uneingeschränkt als ‚Person’ gedacht und geglaubt werden sollte... Man könnte einem solchen Querdenker das Wort verbieten oder kein Gehör schenken.

 

Wir haben uns entscheiden, Prof. Halbfas nach Lyskirchen eingeladen (24.6. um 19 Uhr), um seine Überlegungen zu hören und um mit ihm ins Gespräch zu kommen. Nur der Dialog kann uns befähigen, in der Gewissheit unseres Glaubens zu reifen – und dabei auf den Hl. Geist zu vertrauen.

 

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Papst lehnt Forderung „vieler“ nach Entlassung Marinis ab

Seht: Sie sagen, daß mein päpstlicher Zeremonienmeister [Msgr. Guido Marini] traditionalistischer Prägung sei. Und viele haben mich nach meiner Wahl aufgefordert, ihn seines Amtes zu entheben und zu ersetzen. Ich habe Nein gesagt, gerade damit ich selbst für mich durch seine traditionelle Formung Nutzen ziehe und gleichzeitig, damit er auf dieselbe Weise es durch meine emanzipiertere Formung tut. (Franziskus bei einem Treffen mit den Bischöfen aus Apullien).

Wenn ich mich in meinem Alter verändern würde

Papstwohnung im Gästehaus
Papstwohnung im Gästehaus

Papst Franziskus wird wird weiterhin im Gästehaus Santa Martha wohnen. Wie die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" schrieb, habe Franziskus auch zweieinhalb Monate nach seiner Wahl zum Papst nicht vor, in die für ihn bereits vorbereiteten Räume im Apostolischen Palast umzuziehen. Er fühle sich weiter sehr wohl im Gästehaus Santa Martha des Vatikans, da er hier "nicht isoliert sei", soll der Papst in einem Brief an den argentinischen Pfarrer Enrique Martinez geschrieben haben, der diesen in seiner Kirche in Buenos Aires vorlas.

 

"Ich habe nicht in den Apostolischen Palast ziehen wollen. Dorthin gehe ich nur für die Audienzen und zum Arbeiten. Ich lebe weiter im Gästehaus Santa Marta, das Bischöfe, Priester und Laien beherbergt. Dort sehen mich die Leute und ich führe ein normales Leben: Öffentliche Messe vormittags, mittags speise ich mit den anderen Gästen", so der Papst laut der Zeitung im Wortlaut. Weiters habe er geschrieben, dass er versuche, seinen früheren Lebensstil aus Buenos Aires weiter zu führen. "Wenn ich mich in meinem Alter verändern würde, wäre ich lächerlich", wird Franziskus zitiert.

Rekord bei Kirchensteuern

Mit rund 5,19 Milliarden Euro übersprangen die Einnahmen 2012 zum zweiten Mal die Fünf-Milliarden-Grenze, wie die Deutsche Bischofskonferenz mitteilte. Die katholische Kirche hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord bei den Kirchensteuern erzielt. Mit rund 5,19 Milliarden Euro übersprangen die Einnahmen 2012 zum zweiten Mal die Fünf-Milliarden-Grenze, wie die Deutsche Bischofskonferenz am Freitag auf Anfrage in Bonn mitteilte. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von 5,5 Prozent. Der bisherige Höchststand war 2008 war mit rund 5,07 Milliarden erreicht worden.(KNA)

Berlin ist anders. Als Papst Benedikt XVI. im Jahre 2011 die Stadt besucht hat war der Empfang doch sehr distanziert und zurückhaltend. Im Bundestag gab es Streit, ob er hier eine Rede halten dürfe und in Kreuzberg und Mitte waren Demonstranten unterwegs, die oftmals gar nicht so richtig wussten, was denn nun ein Papst ist, aber wichtig war es dagegen zu demonstrieren. Das Niveau der Parolen und der mitgeführten Demonstrationshilfsmittel war teilweise ‚unterirdisch’. Jetzt hat ein evangelischer Berliner Politiker den Vorschlag unterbreitet, für Benedikt XVI. an zentraler Stelle in Berlin ein Denkmal zu errichten, weil es schließlich ein deutscher Papst ist. Ob es dazu kommt ist eher unwahrscheinlich, aber immerhin kam der Politiker mal wieder in die Schlagzeilen der Zeitungen, war es doch um den ehemaligen Spitzenkandidaten recht still geworden.

Newslettter Sankt Maria in Lyskirchen Köln
Bald vor dem Brandenburger? Ein Denkmal für Benedikt XVI.
Ohne Gewähr lyskirchen