Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Bodyguard Jesus

Sie haben Post!

SOS – Flüchtlinge ertrinken in unserer Gleichgültigkeit!

Für die Lebenden und Verstorbenen beten

Guter Rat ist teuer

Die Trauernden trösten

Die Unwissenden belehren

Die Lästigen
geduldig ertragen

Erlittenes Unrecht verzeihen

Meine Leitkultur

Christliche Obergrenzen

"Wer bei Euch groß sein will, der soll der Diener aller sein!"

Nennt das Mittelmeer besser Totes Meer!


Flüchtlinge

MOAS bittet um IHRE SPENDE:

MOAS besteht aus internationalen Helfern, Sicherheitsexperten, Medizinern und erfahrenen Seeleuten, die sich zusammen getan haben um zu helfen weitere Katastrophen auf See zu vermeiden. Sie haben Mitgefühl für die Notlage derjenigen, die trotz der Gefahren ein gewaltfreies, besseres Leben suchen.   

Aus dem Erzbistum Köln

Aktion Neue Nachbarn - Für eine Willkommenskultur im Erzbistum Köln

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615
    Fax: 0221/2403432
    email: PFARRBÜRO
    Öffungszeiten des Pfarrbüro:
    Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:
    9.00 bis 12.00 Uhr
    und Donnerstag:
    15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Sonntag, den 01.09.2013
Der  1. September ist der 244. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 121 Tage  bis zum Jahresende.

„Nie wieder Krieg!“ – Gebetstag und Fasttag für Frieden in Syrien am Samstag 07.September 2013:

„Am 7. September von 19 bis 24 Uhr werden wir uns hier auf dem Petersplatz zum Gebet und in einem Geist der Busse treffen, um Gott um das Geschenk des Friedens zu bitten für die geliebte syrische Nation und alle Konflikt- und Gewaltherde in der Welt. Die Menschheit braucht Gesten des Friedens, sie braucht Worte der Hoffnung und des Friedens! Ich bitte alle Ortskirchen, dass sie an diesem Tag das Fasten einhalten und einen liturgischen Akt in dieser Intention organisieren.“

Friedensgebet in Lyskirchen:

Samstag, den 07.09.2013 um 19 Uhr

Papst Franziskus rief beim Angelus am 01.09.2013 sehr eindringlich zum Frieden und Friedensgebet für Samstag auf.
Papst Franziskus rief beim Angelus am 01.09.2013 sehr eindringlich zum Frieden und Friedensgebet für Samstag auf.

„Ich will mir den Schrei zu eigen machen, der mit wachsender Sorge aus jedem Teil der Erde, aus jedem Volk, aus dem Herzen eines jeden aufsteigt, aus der ganzen Menschheitsfamilie: Das ist der Schrei nach Frieden! Wir wollen eine Welt des Friedens, wir wollen Männer und Frauen des Friedens sein, wir wollen, dass in dieser unserer Gesellschaft, die von Spaltungen und Konflikten durchzogen wird, der Friede ausbreche! Nie wieder Krieg! Nie wieder Krieg!“ WEITER >>>

Das Viertel um Sankt Maria in Lyskirchen nach dem 2. Weltkrieg
Das Viertel um Sankt Maria in Lyskirchen nach dem 2. Weltkrieg

1. September 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs

Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. Er kostete in sechs Jahren knapp 60 Millionen Menschen das Leben. Am längsten litt Polen unter der brutalen Besatzungspolitik der Nationalsozialisten – eine Tatsache, die das deutsch-polnische Verhältnis auch nach Kriegsende viele Jahrzehnte belastete.

 

"Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen!" Dieser Satz ist einer der bekanntesten der deutschen Geschichte. Gesprochen wurde er von Adolf Hitler im Berliner Reichstag am Vormittag des 1. September 1939. Der Tag gilt heute als Beginn des von Deutschland ausgelösten Zweiten Weltkriegs. Tatsächlich überfiel an diesem Morgen die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung Polen. Hitler gab den Angriff als Verteidigungsaktion aus und verwies auf den angeblich polnischen Überfall auf den Sender Gleiwitz am Vorabend, den aber die SS inszeniert hatte. Frankreich und Großbritannien forderten den Rückzug der deutschen Soldaten binnen zwei Tagen. Hitler ließ das Ultimatum verstreichen. Es begann ein Krieg, der bald weite Teile der Welt erfasste. Er sollte sechs Jahre lang dauern und fast 60 Millionen Menschen das Leben kosten.

Es sagte Johannes Paul II.

(1920 - 2005), eigentlich Karol Wojtyla,
wurde 1978 erster polnischer Papst

Krieg ist niemals ein unabwendbares Schicksal.
Krieg ist immer eine Niederlage für die Menschheit“

Zitat der Woche:

Ich sehe so viel Asche, die in der Kirche über der Glut liegt, dass mich manchmal Hoffnungslosigkeit bedrängt … Es braucht die faire Auseinandersetzung mit Menschen, die brennen, damit der Geist wehen kann. Die Kirche ist 200 Jahre lang stehen geblieben. Warum bewegt sie sich nicht? Haben wir Angst statt Mut? Wo doch der Glaube das Fundament der Kirche ist: der Glaube, das Vertrauen, der Mut“.

 

Kardinal Martini am 08.08.2012
in seinem letzten Interview,

er verstarb am 31.08.2012

Wer sich selbst erhöht,
wird erniedrigt,
und wer sich selbst erniedrigt,
wird erhöht werden

 

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

Als Jesus an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen kam, beobachtete man ihn genau. Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, nahm er das zum Anlass, ihnen eine Lehre zu erteilen. Er sagte zu ihnen: Wenn du zu einer Hochzeit eingeladen bist, such dir nicht den Ehrenplatz aus. Denn es könnte ein anderer eingeladen sein, der vornehmer ist als du, und dann würde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber wärst beschämt und müsstest den untersten Platz einnehmen. Wenn du also eingeladen bist, setz dich lieber, wenn du hinkommst, auf den untersten Platz; dann wird der Gastgeber zu dir kommen und sagen: Mein Freund, rück weiter hinauf! Das wird für dich eine Ehre sein vor allen anderen Gästen. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. Dann sagte er zu dem Gastgeber: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, so lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich ein, und damit ist dir wieder alles vergolten. Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.

 

Lk 14, 1.7-14

Platzanweisung

(zu Lukas 14,1.7-14)

Wir treffen Jesus bei einem führenden Pharisäer. Es ist Sabbat. Vermutlich ist Jesus nach dem Gottesdienst in das Haus des Pharisäers zum Essen eingeladen. Das Evangelium hat bis zu dieser Stelle immer wieder vom Interesse der Pharisäer an Jesus erzählt. Wer ist das, der die Mengen anzuziehen weiß? Was müssen wir von ihm wieder erwarten – in seiner unüblichen Weise des Auftretens, des Redens und Handelns? Es ist eine Mischung aus Hochachtung und Misstrauen, die das Verhältnis zwischen den Pharisäern und Jesus bestimmen. Der Leserschaft des Evangeliums dienen diese Begegnungen der schärferen Linienführung in der Darstellung Jesu. Wer ist dieser? Worauf verweist er, wenn er vom angebrochenen Reich Gottes spricht? Und der Gemeinde dienen diese Darstellungen der eigenen Profilierung in der Nachfolge Jesu.

 

In den Versen 2-6 (die nicht Bestandteil unserer Perikope sind) geht es um das Sabbatgebot. Jesus heilt – und macht die Gesetzestreuen sprachlos mit seiner lebenspraktischen Logik: Wenn es um Leben geht, dann steht das Sabbatgebot in all seiner Heiligkeit hintan. Der Textabschnitt unseres Evangeliums lässt auf die Heilung am Sabbat ein Gleichnis zur Belehrung und eine Mahnrede an die Gesetzeslehrer und Pharisäer folgen: Belehrt werden sie in ihrem Verhalten, sich die besten Plätze zu sichern – der Rangordnung und Selbstehrung ein so großes Gewicht zu geben. Ermahnt werden sie, sich jenseits aller Rangordnungen der Lieblinge Gottes anzunehmen – der Armen und Entrechteten.

 

Unsere Erzählung lässt uns Zeuge des Einzugs der Mahlgäste sein so, wie Jesus sie beobachtet hat. Die Eingeladenen folgen einer in der Antike selbstverständlichen Sitzordnung. In geschlossenen Gemeinwesen war klar, wer auf dem Ehrenplatz in der Mitte sitzen konnte und wie in Abstufungen davon die gesellschaftliche Ordnung und das zu ehrende Alter zählten. Solche Etikette hat bis heute Gültigkeit. Bei der hier von Lukas erzählten Begebenheit scheint es keine geschlossene, ortsbekannte Regelung zu geben. Daher können wir uns ausmalen, wie die ehrgeizigen Menschlein sich sputen, die ehrenvollsten Plätze zu ergattern. Auf dass jede/r sehe, wes Rang und Bedeutung jemand ist. Wir wollen nicht verhehlen, dass es manchmal gut tut, von vornherein als ein gesellschaftlich bedeutender Mensch wahrgenommen zu werden.

 

Wie begrenzt diese Selbstsucht sich erweist, beschreibt der Zustand der Beschämung, wenn jemand einem Anderen den Platz räumen muss. Da hielt sich jemand für bedeutsam. Die wahren Bedeutsamen kommen gerne zuletzt – und da die Spielregeln der gegenseitigen gesellschaftlichen Ehrung so sind, muss ihm ein gebührender Platz bereit gemacht werden. Wie beschämend, wenn jemand offen in eine niedrigere Stufe zurückverwiesen wird. Die mit der Geschichte ausgesprochene Empfehlung lautet: Sei lieber zurückhaltend, übe Respekt vor den Anderen, lass dich nicht vom Ehrgeiz verführen, der dich beschämen kann. Umso wohler, wenn der Gastgeber dich als seinen Freund benennt und dir einen höheren Ehrenplatz zuweist.

 

All diese lebenspraktischen Hinweise folgen einer Anstandsregel, die ganz im System der damals geltenden Tischregeln antwortet. Lukas will mehr. Er schließt der Geschichte eine Spruchweisheit an: „Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“(11) Es wird vom Handeln der Menschen gesprochen – sich selbst erhöhen, sich selbst gering achten – und von dem, was ihnen daraufhin widerfährt. In der Verkündigung Jesu und des Lukasevangeliums ist der dann Handelnde Gott selbst. Er schaut mit einem anderen Blick auf das, was in der Welt Bedeutung hat. Schon im Magnificat lässt Lukas die Umkehrung der Werte erkennen: „Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.“ (1,51-53) Alle, die ihrem Leben Geltung verschaffen mögen, mögen dies durch Gott selbst geschehen lassen. Eine eindeutige Platzanweisung, sich ganz dem Lebensverhalten Jesu anschließen zu lernen. Dabei geht es nicht um die Einübung in eine Lebensverachtung. Es geht um die Werte, die vor Gott Bestand haben. Das Magnificat benennt Zustände, die wir uns in unserer meist bürgerlichen Einbindung kaum wirklich vorstellen können. Wie soll ein Gemeinwesen funktionieren, wenn es nicht klare Ordnungen gibt, auch Rangunterschiede? Menschen tragen verschieden gewichtige Verantwortungen – wie sollen da alle gleich sein?

 

Es ist davon auszugehen, dass es diese Problematik in der Gemeinde des Lukas gegeben hat. Wir haben immer wieder feststellen können, dass das Lukasevangelium die Reibung zwischen der Weltwirklichkeit und dem Anspruch Jesu beschäftigen – wie z.B. in der Frage des Besitzes und des Umgangs mit Besitz. (12,13-21) Der teils so anders geartete Anspruch Gottes an das Zusammenleben der Menschen wird gerade im realistischen Blick auf die Lebensumstände, wie sie nun mal sind, sichtbar. Sich vom Messias Jesus das Leben bestimmen zu lassen, wird sich reiben an der Welt, wie sie ist. Hier also die Mahnung des Lukas, bei allen gesellschaftlichen und sozialen Rangunterschieden in der Gemeinde den Blick Gottes nicht zu vergessen. Es wird nicht bezweifelt, dass es Menschen gibt, die in ihren Aufgaben und Verantwortungen ‚Erste‘ sind. Sie sind dadurch als Menschen aber nicht ‚Erhöhte‘. Der geschundene Menschensohn wird die Paradoxie der Sichtweise Gottes und der Sichtweise der Welt markieren: Der schändlich am Kreuz Hingerichtete ist der von Gott in das unendliche Leben Erhöhte.

 

Es wird uns relativ leicht fallen, das so glaubensvoll zu sagen oder uns sagen zu lassen. Die Umsetzung in den Alltag erweist sich nicht so leicht. Dafür sind wir Mensch, Menschen mit ihren Eitelkeiten, mit ihrem Wunsch, gesehen zu werden, Menschen, die sich auf Demütigungen befreien und dafür sich ins Licht stellen müssen. Und wem gefällt es – bei aller Verlegenheit – nicht auch, geehrt zu werden? Jesu Platzanweisung baut auf das Vertrauen, dass jede/r bei Gott in unendlichen Ehren steht. Das als tragende Zusage wirklich zu erleben, fällt oft sehr schwer. Das hilft so wenig, wenn das Selbstwertgefühl nicht atmen kann oder gar unterdrückt wird. Wir stehen immer wieder an den Grenzen, wie wir dem Leben Gottes mit unserem Leben gerecht werden können.

 

Für die Gemeinde folgt durch die Mahnrede Jesu eine Belehrung, wie das aussehen kann, wenn wir Gott mehr als den gesellschaftlichen Regeln trauen. Jesus mutet den Leuten zu, dass sie nicht den Spielregeln der Gesellschaft folgen. Die lädt Gleichgesinnte und sozial Gleichgestellte ein. Das war in der Antike so, das ist in der Regel auch heute so. Als Gastgeber überlegt man auch, welche Leute zusammen passen, um eine gedeihliche Zusammenkunft erwarten zu können. Es spielt sich dann ein gegenseitige Geben und Nehmen ein – in Einladen und Eingeladenwerden.

Unsere Gemeinden sind meist mehr oder weniger geschlossene gesellschaftliche Schichten. Vermutlich, weil Christsein lange Zeit auch eine kulturelle und bürgerliche Selbstverständlichkeit ist und war.

 

Dann wird die Alternativgesellschaft Jesu vorgestellt: Die dort Aufgezählten sind allesamt Menschen vom Rand der Gesellschaft – es sind die durch Krankheit Gehinderten, auch solche, die deswegen keine Arbeit finden. Es sind die, die auch durch die religiösen Bestimmungen ausgegrenzt werden – wie Blinde und Lahme, die keinen Zutritt zum Tempel haben. Die Aufforderung Jesu heißt, diese mit in die Gemeinschaft aufzunehmen. Der lukanischen Gemeinde spricht das zu Herzen. Die Wohlhabenden werden in die Verantwortung gerufen. Es ist aber mehr als Verantwortung. Wer diese Ausgegrenzten mit in seinem Lebenskreis einlässt, wird selig gepriesen. Zu beglückwünschen, wer aus der Erfahrung dieser Begegnung gleicher Menschen mehr vom Sinn des Lebens, mehr vom ewigen Leben, mehr von der heilschenkenden Beziehung mit Gott versteht und spürt.

 

Dass dies am Beispiel des Gastmahles beschrieben wird, führt uns auch zur gottesdienstlichen Versammlung. Wir wissen aus den frühen Zeugnissen der paulinischen Briefe und der Evangelien, dass es sehr bald Konflikte gab. Die Wohlhabenden haben die Armen der Gemeinde gering geachtet, haben nach geltenden gesellschaftlichen Spielregeln gehandelt und damit das Anliegen des Messias Jesus verraten. Es geht nicht darum, sich herablassend wohltätig zu erweisen. Es geht um das Erlernen, dass vor Gott alle Menschen Gleiche sind. Dieses Erlernen beginnt nicht mit Wohltätigkeitsveranstaltungen, in denen die Armen auch beschämt werden. Dieses Erlernen beginnt mit dem Bemühen, einander zu begegnen. In unserer Gemeinden ist es uns geschenkt worden, dass wir dieses Erlernen üben und in die Tat umsetzen können – z.B. in den Wintermonaten mit dem ‚Nachtcafé‘, in dem wir Obdachlosen für die Nacht von Montag auf Dienstag in den Räumlichkeit des Pfarrsaals von Maria im Kapitol Schutz und Schlafgelegenheit geben können. Und alle, die das einmal mitgemacht haben, wissen zu sagen, dass sie nicht allein die Gebenden sind. Aus diesem normal Miteinandersein wächst die Weisheit, dass selig zu preisen sind, die diese Erfahrung machen dürfen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

22. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 01.09.2013

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als 1. Jahrgedächtnis für Klaus Uwira

Freitag, den 05.09.2013

18.00 Uhr WortGottesFeier in der Krypta

anschließend Bibelgespräch im Sälchen des Pfarrhauses

 

Samstag, den 07.09.2013
um 19 Uhr Friedensgebet für den Frieden in Syrien


23. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, den 08.09.2013

um 19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde
als Sechswochenamt für Werner Kürten

 

Heilige Messe im Notel

Viktoriastrasse 12, Köln

Donnerstag, den 05.09.2013

um 18:45 Uhr Heilige Messe

Sie sind eingeladen.

Bibelgespräch

Was hat uns die Bibel 2013 noch zu sagen?
Was hat uns die Bibel 2013 noch zu sagen?

Wieder ein kleines Stück Weges weiter: In den kommenden Freitagen werden zwei Frauen aus der Gemeinde dem Wortgottesdienst in der Krypta vorstehen und anschließend im Sälchen des Pfarrhauses das freitägliche Bibelgespräch moderieren.

 

Es stimmt mich froh, dass solche Entwicklungen von selbst geschehen, nicht erzwungen werden, weil man meint, das müsse jetzt so sein. Wenn etwas reif ist (in der Sprache unseres Glaubens: Wenn der Geist Gottes uns dahin geführt hat), dann wird es so gehen, als ob es schon immer so gewesen sei.

 

TAG DES OFFENEN DENKMALS

Lyskirchen im 18. Jahrhundert
Lyskirchen im 18. Jahrhundert

Am kommenden Wochenende ist wieder der alljährliche Tag des offenen Denkmals. Wie alle Jahre, sind wir in Maria Lyskirchen gerne mit dabei. Die Kirche wird geöffnet sein von 9 Uhr bis zur Abendmesse. Um 11 und um 15 Uhr werden Herr Marx und Pfarrer Schnegg Führungen durch die Kirche anbieten. Die Umstellung der Altäre und die Rückkehr der historischen Fenster lohnen einen genauen Blick.

Nachklang Konzert Ensemble Alexandre

Am vergangenen Sonntag haben viele noch die Muße aufbringen können, das besondere und nahegehende Konzert des Ensemble Alexandre mitzuerleben. Der Applaus konnte die wunderbaren Musizierenden schon sehr sättigend erreichen. Das Ensemble hat eine neue CD u.a. mit in Lyskirchen an diesem Abend gesungenen Stücken herausgegeben. Sie ist zum Preis von 15 € in der Sakristei zu erwerben.

Vervollständigung

Nun wird es noch eine weitere Vervollständigung unserer Innenausstattung der Kirche geben. Aus dem Hochaltar des ausgehenden 19. Jahrhunderts gibt es noch Steinfiguren, die auf der Wand hinter dem Taufstein aufgebracht werden sollen. Es handelt sich um die Heiligen Nikolaus, Petrus, Paulus und Maternus. Die beiden flankierenden Heiligen stehen in enger Bindung zur Geschichte unserer Kirche: St. Nikolaus als Patron der Schifffahrenden - wegen der Nähe zum Kölner Hafen und St. Maternus, dem ersten Bischof von Köln, dessen Lebenszelle an der Stelle gewesen sein soll, an der heute unsere Krypta steht. Eine Fotomontage zeigt, wie das in Zukunft aussehen könnte.

PS: Wenn es noch interessiert ...

Vatikangefluester Lyskirchen Koeln

Neuer 2. Chef

Erzbischof Pietro Parolin (58) wird Tarcisio Pietro Evasio Kardinal Bertone (78), der aus “Altersgründen” zurücktritt ablösen, heißt es in informierten Kreisen.
Erzbischof Pietro Parolin (58) wird Tarcisio Pietro Evasio Kardinal Bertone (78), der aus “Altersgründen” zurücktritt, ablösen.

„Heiliger Vater, Sie müssen Kardinal Bertone entlassen! Er ist der Verantwortliche – ähnlich wie der zuständige Minister in einer weltlichen Regierung.“ Sagte Kardinal Meisner bereits zu Benedikt XVI. Dieser hielt an Bertone fest. Jetzt ist es soweit, dass der 2. Mann im Vatikan der Staatssekretär Seiner Heiligkeit (Kardinalstaatssekretär), Tarcisio Pietro Evasio Kardinal Bertone durch den Erzbischof Pietro Parolin abgelöst wird. Der Papst ernannte am Samstag den neuen Kardinalstaatssekretär.  Der Kardinalstaatssekretär wird auch als zweiter Mann im Vatikan bezeichnet, der Stellvertreter des Papstes in weltlichen Angelegenheiten, eine Art "Regierungschef". Bertone, der 2006 von Papst Benedikt XVI. ernannt wurde, ist im Vatikan umstritten. Angelastet wurde ihm unter anderem der schlechte Umgang mit dem Missbrauchsskandal und der "Vatileaks"-Affäre, bei der monatelang vertrauliche Dokumente öffentlich wurden. Der Italiener Pietro Parolin (* 17. Januar 1955 in Schiavon, Provinz Vicenza) ist zur Zeit Nuntius in Venezuela. Am 15. Oktober tritt Pietro Parolin (58) die Nachfolge von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone (78) an.

Es wurden bestätigt

Es freuen sich über ihre Bestätigung: Erzbischof Georg Gänswein Präfekt des päpstlichen Hauses, der „Innenminister“ Giovanni Angelo Becciu und der  „Außenminister“ Dominique Marberti
Es freuen sich über ihre Bestätigung: Erzbischof Georg Gänswein Präfekt des päpstlichen Hauses, der „Innenminister“ Giovanni Angelo Becciu und der „Außenminister“ Dominique Marberti

Neben der Ernennung Parolins hat Papst Franziskus am Samstag weitere wichtige Personalentscheidungen getroffen. So bestätigte er mehrere Kurienvertreter, darunter den deutschen Erzbischof Georg Gänswein, in ihren Ämtern. Dazu gehören „Innenminister“ Giovanni Angelo Becciu, „Außenminister“ Dominique Marberti sowie deren Stellvertreter Peter Wells und Antoine Camilleri. Gänswein ist weiterhin Präfekt des Päpstlichen Hauses. Papst Franziskus hatte nach seiner Wahl die führenden Vertreter der Kurie zunächst nur provisorisch in ihre bishiergen Ämter eingesetzt und um Fortsetzung ihrer Aufgaben "bis auf weiteres" gebeten.

Kanonikus an der Lateranbasilika „mit Wohnrecht“

„Da werden Sie jetzt wohnen“, scheint Guido Marini (links) zu seinem ehemaligen Mitarbeiter Franco Camaldo (rechts) zu sagen …
„Da werden Sie jetzt wohnen“, scheint Guido Marini (links) zu seinem ehemaligen Mitarbeiter Franco Camaldo (rechts) zu sagen …

Nicolas Sarkozy ist Ehrenkanoniker, Charles de Gaulle war Ehrenkanoniker an der Lateranbasilika zu Rom. Nur die sozialistischen Präsidenten Frankreichs haben diese Ehre nie angenommen, die jedem aktuellen und ehemaligen französischen Staatsoberhaupt seit 1604 zu steht. Nun gibt es einen neuen Kanoniker (keinen Ehrenkanoniker) an der Kirche, die stolz den Titel MATER ET CAPUT der Kirche trägt. Franco Camaldo, bisher päpstlicher Zeremoniar, wurde aus dem Vatikan entfernt. Prälat Camaldo wurde als Kanonikus an die Lateranbasilika abgeschoben „mit Wohnrecht“. Das will sagen, daß er den Vatikan zu verlassen hat. Camaldo war wegen seiner „alten und innigen Freundschaft“ mit dem gewesenen Edelmann seiner Heiligkeit, Angelo Balducci in die Schlagzeilen geraten, als Ermittlungen gegen die Seilschaft Balducci-Anemone eingeleitet wurden. Dabei ging es um das Zuschanzen von Aufträgen bei Großveranstaltungen und um viel "Unappetitlichem" mehr.

Zwei römische Freunde

Kurz nach der Wahl von Franziskus hätte auf solche Bilder wohl keiner gewettet …
Kurz nach der Wahl von Franziskus hätte auf solche Bilder wohl keiner gewettet …

„Wenn ihnen das so wichtig ist, dann ziehen sie es selbst an“, soll Franziskus zu Guido Marini gesagt haben, als der neue Papst es ablehnte die roten Schuhe und die rote Mozetta zu tragen. Ein Kardinal ermahnte Guido Marini, dass er Geduld mit dem Papst haben solle. Marini antwortete: „Er bittet den Papst mit ihm Geduld zu haben“. Dies scheint sich ausgezahlt zu haben. Der Zeremonienmeister des Papstes, den fast alle vor der Ablösung sahen, scheint sich mit seinem Chef sehr gut zu verstehen, wie die Bilder der Beiden eindrücklich zeigen. Papst Franziskus scheint in Guido Marini einen Mann des Vertrauens gefunden zu haben. Glückwunsch!

... auch lernfähig?

Es ist eigentlich immer so, haben die Medien ein Fehlverhalten oder ein scheinbares Fehlverhalten entdeckt, dann wird recherchiert auf „Deubel komm raus“. Da wird der Strandkorbverleiher gefragt, ob die Gebühr von 8 € für den Strandkorb auch bezahlt wurde (bei Altbundespräsident Wulf), oder in den Zeitungen wird die Anzahl der Weihrauchfässer wiedergegeben, die bei einem Pontifikalamt im Einsatz waren (so bei dem Limburger Bischof Tebartz-van Elst). Der Limburger Bischof ist in die Kritik geraten. Ihm wird „Prunksucht“, „autoritärer Führungsstil“ und „fehlende Kommunikation“ vorgeworfen. Vergangene Woche hatten sich die Fronten verhärtet. Der scheidende Kaplan am Limburger Dom zitierte Martin Luther in seiner Abschiedspredigt mit den Worten: "Tritt frisch auf, tu's Maul auf, hör bald auf!" Tebartz-van Elst reiste diese Woche nach Rom und suchte das Gespräch mit Marc Kardinal Ouellet (Mitglied der Kongregation für den Klerus) und kam geläutert zurück. In einem Interview des Kölner Domradios sagte er nun: "In der Rückschau wird manches viel klarer, und man weiß, was man nicht noch mal wieder so tun würde." Zur Kritik am neuen Bischofssitz, der deutlich teurer wurde als geplant, sagte Tebartz-van Elst: "Wir wollen die Kosten offenlegen, damit auch verständlich wird, wie hier gebaut worden ist und was die Mehrkosten verursacht hat."

 

Nach einem Treffen mit dem Präsidium der Diözesanversammlung des Bistums in Limburg gab sich der Bischof dialogbereit: "Lassen Sie uns weiter im Gespräch bleiben, stellen Sie Fragen, äußern Sie Kritik und lassen Sie uns gemeinsam beraten, wie sich das kirchliche Leben und die Pastorale im Bistum entwickeln können", sagte Tebartz-van Elst.

 "Dass aber die Liturgie feierlich ist, dass Jesus Christus in der Mitte steht und nicht menschlicher Aktionismus, das ist mir immer ein großes Anliegen gewesen", sagte Tebartz-van Elst.
"Dass aber die Liturgie feierlich ist, dass Jesus Christus in der Mitte steht und nicht menschlicher Aktionismus, das ist mir immer ein großes Anliegen gewesen", sagte Tebartz-van Elst.
Ohne Gewähr lyskirchen