Wort des Bischofs

Atempause

Köln, am

heutiger Tag

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
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    50676 Köln
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

... und die Tage:

Allerheiligen-Allerseelen

Grabstein auf dem Campo Santo  im Vatikan (Foto: B. Marx)
Grabstein auf dem Campo Santo im Vatikan (Foto: B. Marx)

An Allerheiligen sind wir verbunden mit all den Verstorbenen, die uns Zeuginnen und Zeugen des Glaubens sind. Mit einer entsprechenden Heiligenlitanei ehren wir sie und danken ihnen für das, was sie uns für unseren eigenen Glaubensweg mitgegeben haben. Wir entzünden für diese unsere Heiligen ein Licht, das uns über die Taufe verbunden hält.

 

Die Vornamen dieser für Ihren Glauben wichtigen Verstorbenen können Sie auch an diesem Sonntag noch in eine Liste eintragen. Mit diesen Namen werden wir die Heiligenanrufung singen.

 

An Allerseelen sind wir mit unseren Toten verbunden und verbinden damit unsere Trauer um den Verlust und unseren Dank für das, was sie uns im Leben bedeutet haben, und was wir von ihnen in unser Leben bewahrt haben. Zu Beginn der Messfeier stellen wir für unsere Toten im Kirchenraum das Licht unseres Gedenkens auf - auch mit ihnen verbunden im Glauben an das ewige Leben, das uns in der Taufe eigens zugesprochen ist. In diesem Jahr wird uns auch wieder der Tanz als Ausdruck unseres Empfindens an diesem Tag begleiten.

 

Diese besonderen Tage des Gedenkens feiern wir wieder jeweils mit einer Messfeier um 18 Uhr. Eine Anmeldung zu Allerseelen ist nicht nötig. 

Höre, Israel!

Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen

 

Lesung aus dem Buch Deuteronómium.

 

Wenn du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, indem du auf alle seine Gesetze und Gebote, auf die ich dich verpflichte, dein ganzes Leben lang achtest, du, dein Sohn und dein Enkel, wirst du lange leben. Deshalb sollst du hören, Israel, und sollst darauf achten, sie zu halten, damit es dir gut geht und ihr so unermesslich zahlreich werdet, wie es der Herr, der Gott deiner Väter, dir zugesagt hat: ein Land, wo Milch und Honig fließen! Höre, Israel! Der Herr, unser Gott, der Herr ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Und diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen.

Dtn 6, 2–6

Weil Jesus in Ewigkeit bleibt, hat er ein unvergängliches Priestertum

 

Lesung aus dem Hebräerbrief.

 

Schwestern und Brüder! Im Ersten Bund folgten viele Priester aufeinander, weil der Tod sie hinderte zu bleiben; Jesus aber hat, weil er in Ewigkeit bleibt, ein unvergängliches Priestertum. Darum kann er auch die, die durch ihn vor Gott hintreten, für immer retten; denn er lebt allezeit, um für sie einzutreten. Ein solcher Hohepriester ziemte sich in der Tat für uns: einer, der heilig ist, frei vom Bösen, makellos, abgesondert von den Sündern und erhöht über die Himmel; einer, der es nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohepriester zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für alle Mal getan, als er sich selbst dargebracht hat. Das Gesetz nämlich macht Menschen zu Hohepriestern, die der Schwachheit unterworfen sind; das Wort des Eides aber, der später als das Gesetz kam, setzt den Sohn ein, der auf ewig vollendet ist.

Hebr 7, 23–28

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben; du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister! Ganz richtig hast du gesagt: Er allein ist der Herr und es gibt keinen anderen außer ihm und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer. Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen.

Mk 12, 28b–34

Liebe

zu Markus 12,28-34

Inzwischen sind wir mit unserem Textabschnitt im dritten und letzten Teil der Erzählung des Markusevangeliums angekommen. Jesus bewegt sich in Jerusalem. Nach dem festlichen Einzug in diese Stadt verdichten sich die Feindseligkeiten gegen Jesus. Der Erzähler stellt Gegner Jesu auf - Pharisäer, Herodianer, Sadduzäer und Schriftgelehrte. In der Auseinandersetzung mit ihnen werden noch einmal gewichtige theologische Fragen behandelt. Dramaturgisch sind die meist so ausgestaltet, dass die Gegner Jesus auf die Probe stellen oder ihn in eine Falle locken wollen oder gegensätzliche theologische Erkenntnisse zur Sprache kommen.

 

In unserem Textabschnitt begegnen wir einem verständnisvollen, Jesus wohlwollend gesinnten Schriftgelehrten. Nach der Schilderung der vorausgehenden Auseinandersetzungen über die Steuerfrage und über die Theologie der Auferstehung wendet sich dieser Schriftgelehrte ohne Gegnergehabe an Jesus, ‚da er bemerkt hatte, wie treffend Jesus ihnen (seinen Gegnern) antwortete.‘ Thema dieser Begegnung ist die Frage: ‚Welches Gebot ist das erste von allen?‘.

 

Diese Frage wird auch die markinische Gemeinde bewegt haben. Aus der jüdischen Tradition gibt es so viele Weisungen in der Torá, so dass es angemessen ist zu fragen, welches Gebot auf alle Fälle und als erstes zu beachten sei - gegebenenfalls auch unter Nichtbeachtung anderer, untergeordneteren Gebote. Wir kennen alle Situationen, in den wir die Entscheidung treffen müssen, uns gegen ein Gebot zu verhalten, weil es ein übergeordnetes Gut gibt, das den Vorrang beanspruchen darf.

Die Frage nach den Geboten weckt in vielen sogleich die Vorstellung von Einengung, von Ver-boten. Nicht selten wecken Gebote eine eigene ängstliche Aufmerksamkeit - auch Furcht, irgendwo den Anforderungen eines Gesetzgebers nicht gerecht zu werden. Die biblische Vorstellung von ‚Gesetz und Gebot‘ möchte dagegen eher als eine Weisung verstanden werden. Gemeint ist die Unterstützung, wie es dem Menschen gelingt, in Einklang mit den Mitmenschen und Gott zu leben.

 

In unserer Episode wird Jesus nach diesem vor allem stehenden Gebot gefragt. Die Zuhörerschaft wird interessiert sein, hier eine Richtlinie für das eigene Leben aus dem Glauben zu finden. Jesus antwortet mit dem, was gläubige Juden täglich mehrfach sprechen. Es ist das ‚Schema Israel‘, das Kerngebot der Weisung: ‚Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft. Und als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ Und um die Bedeutung dieser beiden aus der Torá stammenden Gebote als erste und entscheidende zu qualifizieren, fügt Jesus noch hinzu: ‚Kein anderes Gebot ist größer als die beiden.‘

 

Das ‚du sollst‘ hat in unserem Sprachgebrauch einen harten Klang, scheint zu wenig  zur Grundhaltung der Liebe zu passen. Diesem ‚du sollst‘ geht das Bekenntnis zu dem einen Gott und Herrn voraus. Hinter diesem Bekenntnis verbirgt sich die Erfahrung des Gottes, der Leben schenkt; des Gottes, der befreit und zur Freiheit und Entfaltung der Schöpfung einlädt. Auf diesem Hintergrund fährt das Urbekenntnis Israels fort: ‚DARUM sollst du...‘ Weil Gott in dieser Weise erfahren worden ist und weiter erfahrbar sein will, darum wirst du, so begünstigter Mensch, diesen deinen Gott lieben. Diese Liebe meint den ganzen Menschen - mit dem Herzen, der Seele, dem Denken, der Kraft. Diese Begriffe umschreiben die Ganzheit des Menschen in seiner Vitalität und in seinem Fühlen und Denken.

 

Wie geht ‚Gott lieben‘? Und wie geht das auch jenseits des Gefühls? Und wenn wir eingeladen sind, den Gott zu lieben, der unser Leben ermöglicht, der uns den Lebensraum zur Verfügung stellte, der uns Leben als Freiheit und eigene, schöpferische Entfaltung zugedacht hat, dann kann die Liebe zu Gott ihre Bedingung nicht vorrangig in der artigen und wohl möglich verängstigten Erfüllung aller Gebote haben. In der wohlwollenden Begegnung der Schriftgelehrten mit Jesus kann sich leicht ein anderer Unterton beimischen. Die Liebe zu Gott wird sich nicht vor allem an der zwanghaften Beachtung aller Gesetze erfüllt sehen. Um ein Missverständnis zu vermeiden: Es wird nicht der Beliebigkeit und Gesetzlosigkeit das Wort geredet. Es geht um die Priorisierung dessen, was zählt, wenn z.B. Gesetz und Menschenwirklichkeit in Konflikt zueinander geraten. Wir kennen manche Situationen, in denen wir um des Menschen willen anders handeln müssen, als es bestimmte Gesetze vorschreiben. Wir kennen diese Konflikte auch in der Handhabung des kirchlichen Rechts - z.B. in der mangelnden Würdigung von Menschen, die geschieden wiederverheiratet sind. Manch andere Themen sind unter diesem Aspekt des Konfliktes von normativem Gesetz und der Lebensrealität Einzelner berührt. Dahinein die Wort Jesu zu hören: ‚Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden!‘, muss nachdenklich und zugleich ermutigend ankommen. Wenn es vorrangig um die Ausübung der Liebe geht, dann wird manches in ein menschenfreundlicheres Licht getaucht. Auch hier: Es geht nicht um gesetzentleerte Willkür. Es geht um Menschenschicksale und deren Nichtgradlinigkeit. Leben ist differenzierter.

 

Dass auch im befreienden, Leben ermutigenden Zuspruch die Liebe Gottes erfahrbar werden kann, das macht die Rede von der Liebe Gottes konkret. Diese Liebe ist mit zu denken da, wo schöpferisches Leben sich entfaltet - in der wunderbaren Vielfalt der Natur bis hin zum Wunderwerk, das der Mensch in seinem Menschsein selber ist.

 

In der Darstellung des Evangeliums bestätigt der Schriftgelehrte die Aussage Jesu, indem er fast mit gleichen Worten noch einmal das über allem stehende Gebot wiederholt. Gewichtig ist vor allem der Nachsatz hinter dem Zitat. Der Schriftgelehrte führt nämlich an: Die Beachtung dieses ersten Gebotes vor allen anderen ‚ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer‘. Wir ahnen, welche Bedeutung dieser Zusatz hat. Opfer als Ausdruck der besonderen Zuwendung (=Liebe) zu Gott waren Grundlagen des Tempelkultes. Dass die Opfer hinter der Verlebendigung der Gebote der Gottes- und Nächstenliebe stehen - ‚weit mehr‘, das darf nicht überhört werden. Als Markus dieses Evangelium schrieb, gab es keine Tempelopfer mehr, weil der Tempel zerstört war. In der erzählten Zeit des Lebens Jesu gab es den Tempelkult noch. Die Bedeutung der vermeintlich notwendigen Opfer spielte wohl zur Zeit des Evangelisten in der Glaubenspraxis der Gemeinde weiterhin eine Rolle. Auch wir kennen noch die Wertschätzung der Opfer. Fragwürdig werden sie da, wo sie unfreiwillige Forderungen oder gar Instrument der Erniedrigung  werden. Opfer, die aus Liebe um des Lebens willen gebracht werden, sind aus ganz anderer Motivation gewachsen.

 

Jesus quittiert das Verständnis des Schriftgelehrten mit dem Hinweis: ‚Du bist nicht fern vom Reich Gottes.‘ Das bedeutet, dass er mehr und mehr verstanden haben wird, was den Weg eröffnet, um in die Beziehung zu Gott zu wachsen. Der Evangelist hat wohl mit Bedacht nur geschrieben ‚nicht fern‘, denn die Erkenntnis alleine reicht nicht. Davon sprechen die beiden folgenden Episoden. Zum einen fehlt dem Schriftgelehrten das Bekenntnis zu Jesus als dem Christus; zum anderen muss er - soweit er für die ganze Gruppe der Schriftgelehrten steht - noch den Statusverzicht üben.

 

Die Frage nach dem Davids-Sohn, das Christus-Bekenntnis (12,35-37) hat eine Bedeutung zur theologischen Orientierung der Judenchristen in der markinischen Gemeinde. Der Hinweis auf die Notwendigkeit des Statusverzichtes am Beispiel der Polemik gegen die Schriftgelehrten wird in 12,37b-40 ausgeführt. Dass der Statusverzicht ein gewichtiges Thema der Lebenshaltung aus dem Geist der Gottes- und Nächstenliebe ist, haben wir bereits ausführlich im Abschnitt ‚Auf dem Weg‘ gehört.

 

Dieses ‚erste Gebot vor allen anderen‘ ist uns allen auch in Fleisch und Blut übergegangen. Umso hilfreicher ist es, das so Vertraute neu anzuschauen - dieses Mal unter dem Aspekt, dass es Situationen in der Wirklichkeit des Lebens gibt, in denen es entschieden darum geht, das Gebot der Liebe über andere Gebote zu stellen. Diese ‚anderen Gebote‘ werden dadurch nicht entwertet. Wenn es aber darauf ankommt, um des Menschen und seines Schicksals willen von der sklavischen Einforderung der Gesetzeserfüllung abzusehen, dann kann das ein ermutigendes Zeichen der Liebe sein - Liebe zu Gott, dem wir unser Leben verdanken, und Liebe zum Mitmenschen, der wie wir ein in der Liebe Gottes bleibender, einzig gearteter Mensch ist.

 

Immer wieder ermutigen die an sich so bekannten Texte der Evangelien, sich selbst neu inspirieren zu lassen für das eigene Reifen der glaubenden Persönlichkeit.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Unser "Sonntagsblättchen" als PDF

Das Sonntagsblättchen Einunddreißigster Sonntag 2021
Für alle, die auf das 'Blättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
sonntag-31-10-2021.pdf
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Abschied und Würdigung

Wie es um den Menschen und seine Würde steht, zeigt sich auch an der Art, wie wir Abschied von unseren Toten nehmen und wie die Gräber auf dem Friedhof bedacht sind.

 

Seit vielen Jahren besteht in unserer Kirche die Möglichkeit, die/den Verstorbene/n zum Gottesdienst der Verabschiedung in der Mitte der Gemeinde zu haben. Das mag auch ein Zeichen des Vertrauens ausdrücken, dass wir über den Tod hinaus verbunden sind - nicht zuletzt über die Liebe, die Menschen miteinander verbunden hat. Die Toten sind uns ‚nur‘ vorausgegangen. Auch so sind wir bleibend verbunden mit unseren Toten.

 

Die Bilder erzählen vom Abschied von unserem Gemeindemitglied Christian Brünker. (Fotos: Anna Wagner)

Totengedenken Notel am Freitag, 5. November

Alle Jahre sind wir als Gemeinde eingeladen, zusammen mit dem Notel das Gedenken der Toten, die Gäste im Notel waren, in Form der Messfeier zu begehen. Wegen der Pandemie feiern wir diesen Gottesdienst wieder nicht in den Räumen der Notschlafstelle, sondern in unserer Kirche.

 

Das Notel ist uns Teil unserer diakonischen Berufung geworden, was wir auch ausdrücken im gemeinsamen Gedenken der Toten.

 

Die Hl. Messe beginnt um 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Neue Saison des ‚Nachtcafés‘

Auch in der kommenden Wintersaison werden wieder einige Kölner Gemeinden geeignete Räume für die Übernachtung von Obdachlosen in Köln öffnen. Unsere Gemeinden sind federführend an Montagen im Pfarrsaal Maria-im-Kapitol und Freitagen im Gubbio, der Obdachlosenseelsorge, tätig. In der vergangenen Saison haben die strikten Hygienemaßnahmen eine Ausbreitung von Corona an den Schlafplätzen verhindert. Interessenten (geimpft oder genesen) an diesem Dienst an den Schwächsten unserer Gesellschaft, der vom 1. November bis Ende April dauert, können sich bei ulrich.schnegg@t-online.de  gerne weitergehend informieren. Wir suchen immer wieder auch jüngere Mithelfende.

Lesung von Stephan Wahl, Autor des ‚Ahrpsalms‘ - 16.11.2021

· „Zwischen Ahrpsalm und Klagemauer - Ungehobelte Gedanken aus Jerusalem.“

Mit dem Ahrpsalm von Stephan Wahl, der als Priester in Jerusalem lebt, haben wir im Gottesdienst in St. Maria in Lyskirchen im Eindruck der Flutkatastrophe einen Ausdruck des Gebetes angesichts der Flut vor Gott bringen können.

 

Am 16.11.2021 kommt der Autor zu uns nach Lyskirchen und liest aus seinen Gedichtbänden „...träume ich von Flügeln" und den "Ungehobelten Gebeten“ (beide im Echter Verlag erschienen), ergänzt durch neue Psalmen, einschließlich des „Ahrpsalms" und seiner Geschichte, die in Jerusalem entstanden sind.

Beginn 19 Uhr

 

KV - Wahl am 7.11.2021

Es sind keine Ergänzungen zur vom Wahlvorstand aufgestellten Liste der Kandidatin und Kandidaten eingegangen. Auch sind keine Einsprüche zum Wählerverzeichnis erhoben worden. Die Wahlberechtigten sind zur Wahl herzlich eingeladen.

 

Briefwahlmöglichkeit

Es besteht die Möglichkeit, auch per Briefwahl den Kirchenvorstand mit zu wählen. Wir sind froh um jede Stimme, die zur Wahl eingebracht wird. Die Tatsache, dass die meisten der Kirchengemeinde verbundenen Gläubigen nicht wahlberechtigt sind, lässt die Wahlbeteiligung meist sehr schwach ausfallen. Umso wichtiger sind die Briefwahlen für Menschen, die zur Wahlzeit am 7.11. zwischen 16.30 und 17.30 Uhr nicht kommen können.

 

Wahlunterlagen bitte im Pfarrbüro anfordern: pfarrbuero@lyskirchen.de oder 0221 214615. Antragsfrist ist der 3. November 2021.

 

 

Hinweis auf eine Veranstaltung des Kath. Bildungswerkes

  • Predigt-Werkgespräch

mit Pfr. Matthias Schnegg, Pfarrer in St. Maria Lyskirchen, Köln

Di., 16. November 2021, 17.30-18.30

Di., 14. Dezember 2021, 17.30-18.30

Textliche Grundlage des Predigt-Werkstatt-Gesprächs sind die Lesungstexte und das Evangelium des darauffolgenden Sonntags. Nach einer Hinführung des Referenten zu seinen ersten Gedanken, Fragen, Problemstellungen hinsichtlich der Texte und Vorüberlegungen für die Predigt sind die Teilnehmer/innen eingeladen, darüber ins Gespräch zu kommen.

 

Anmeldungen bitte über das Kath. Bildungswerk Köln. (info@bildungswerk-koeln.de).

 

 

Lesenacht - Ezechiel II. Teil

Wegen der Pandemie haben wir diese Lesung des 2. Teils des Prophetenbuches Ezechiel zwei Mal verschieben müssen. Nun wagen wir es wieder - und bitten um Berücksichtigung der 3G-Regelung. Im August haben wir mit der Lesung der Offenbarung des Johannes gute Erfahrungen sammeln können. Die Lesung am 13.11.2021 beginnt um 19 Uhr. Sie dürfen kommen und gehen, wie Sie mögen. Die Lesung wird mitgestaltet durch Musik und Tanz.

 

Herzliche willkommen!

 

31.10.2021 - 07.11.2021

 

Einunddreizigster Sonntag

im Jahreskreis*

18.00 Uhr Heilige Messe  der Gemeinde

 

Montag:      

18.00 Uhr     Feierliche Heilige Messe

zum Fest Allerheiligen*                                           

Kollekte für die Priesterausbildung

in Osteuropa

 

Dienstag:                          

18.00 Uhr     Heilige Messe zu Allerseelen

10. Jahrgedächtnis Heinz-Peter Lenzen

 

Freitag:        

18.00 Uhr     Heilige Messe zum Totengedenken für die

verstorbenen Gäste des Notels

20.00 Uhr     Bibelgespräch Online

 

 Zweiunddreizigster Sonntag

im Jahreskreis*

18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte LyskirchenSonntag

 


* Wegen begrenzt zugelassener Teilnehmerzahl müssen Sie Ihre Mitfeier der Sonntagsmesse leider bitte bis jeweils Freitag 12 Uhr im Pfarrbüro anmelden: Montag-Mittwoch und  Freitag von 9 – 12 Uhr, Donnerstag von 15 – 18 Uhr Telefonisch: 0221/214615 oder per Mail:
pfarrbuero@lyskirchen.de