Köln, am

heutiger Tag

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen

Pfarrbüro
Marienplatz 17-19
50676 Köln
Tel.: 0221/214615

 

  • mail: PFARRBÜRO Öffungszeiten des Pfarrbüro: Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 9.00 bis 12.00 Uhr und Donnerstag: 15.00 bis 18.00 Uhr

  • Öffnungszeiten des Pfarrbüro ab Januar 2023:
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  • Dienstag und Donnerstag von
    14-16 Uhr,
    Freitag ist geschlossen

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Darstellung des Herrn Donnerstag, 2. Februar 2023 um 18.00 Uhr Feierlicher Wortgottesdienst der Gemeinde zum Abschluss der Krippenzeit. 

 

Vierter Sonntag im Jahreskreis

Ich lasse in deiner Mitte übrig
ein demütiges und armes Volk

 

Lesung aus dem Buch Zefánja.

 

Sucht den Herrn, all ihr Gedemütigten im Land, die ihr nach dem Recht des Herrn lebt! Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht bleibt ihr geborgen am Tag des Zorns des Herrn. Und ich lasse in deiner Mitte übrig ein demütiges und armes Volk. Sie werden Zuflucht suchen beim Namen des Herrn als der Rest von Israel. Sie werden kein Unrecht mehr tun und nicht mehr lügen, in ihrem Mund findet man keine trügerische Rede mehr. Ja, sie gehen friedlich auf die Weide und niemand schreckt sie auf, wenn sie ruhen.

Jes 8, 23b – 9, 3

 

Das Niedrige in der Welt und

das Verachtete hat Gott erwählt

 

Lesung aus dem ersten Brief

des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korínth.

 

Seht auf eure Berufung, Schwestern und Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott. Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung. Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; so heißt es schon in der Schrift.

1 Kor 1, 26–31 

Selig, die arm sind vor Gott

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf den Berg. Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm. Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden. Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen. Freut euch und jubelt:

Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel.

 

Mt 5, 1–12a

von Pfarrer Ralf Neukirchen

Liebe Mitlebende an
St. Maria in Lyskirchen,

liebe an diesem
geistlichen Ort
interessierte Gäste,

 

zu meiner Studienzeit an der Katholisch Theologischen Fakultät der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität in Bonn gab es zwei Lehrstuhlinhaber im Bereich der Dogmatik. Für beide Lehrstuhlinhaber kursierten in der Studierendenschaft Spitznamen. Der eine war der Dogmatiker mit den tausend Antworten, der andere der mit den tausend Fragen.

 

Viele lässt unsere Zeit wohl eher mit tausend Fragen zurück. „Kirchen leeren sich, Gemeinden altern –  aber Spiritualität boomt.“ Andreas R. Batlogg SJ und Peter Suchla treffen im Rahmen einer Einführung in das Büchlein „Warum Beten manchmal schwerfällt – und was daran gut ist“ von Karl Rahner meines Erachtens einen lebendigen Lebensaspekt.

 

Im Rahmen der Grußworte im „Blättchen“ lade ich ein, sich auf
den Weg zu (m)einer Gebetskultur zu begeben.

 

Sonntäglich versammeln wir uns ja in Lyskirchen als die Suchenden, Fragenden, Hoffenden, Zweifelnden, Glaubenden, …als die, die wir sind wie wir nun mal sind. Vermutlich, weil Durst uns zur erhofften Quelle treibt? Was den Durst stillt, ist die Kehrseite eines Wortes, die die Innenseite des Wortes transportiert, bzw. transparent macht. Da, wo das Innerste in Verbindung mit dem Äußeren ist, mit dem, was sich hören, sehen, fühlen lässt... „Quod intrinsecus latet“ – das, was „dahinter“ liegt. Der Gedanke birgt eine Klippe. Es setzt voraus, dass das gesprochene Wort „weiß“, was es sagt. Aber sind wir nicht alle immer neu auf der Suche nach der Realität, die das Wort zum tragfähigen transparenten Wort macht...zum geistlichen Wort, bei dem ich „bleiben“ kann wie die Himmelstaube bei Jesus? Ein Psalmwort quillt mir im Mund: „Ihr werdet Wasser freudig schöpfen / aus den Quellen des Heils“ (Jes 12, 3) – Worthülse oder Ausdruck spirituellen Sehnens? Oder hilft eine andere Übersetzung, das Gemeinte „heutiger“ auszudrücken? „Schöpfen sollt ihr Wasser mit Wonne aus den Quellen der Freiheit!“ (vgl. Buber / Rosenzweig)… Ja, frei möchte ich sein – bedeutet Heil die Erfahrung von Freiheit?

 

Für die einen vielleicht so – für die anderen so – für die nächsten anders… Auf dem Weg zu (m)einer Gebetskultur möchte ich daher einfach nur in Worte geflossenes Sehnen oder Sehnen, das aus gebeteten Worten quillt... mit Ihnen teilen. Vielleicht treffen wir uns dann von verschiedenen Richtungen – aus allen Himmelsrichtungen, aus denen wir kommen – an „einer“ Quelle wieder, aus der wir freudig schöpfen können: Aus der Quelle der Freiheit – vielleicht in Lyskirchen?

 

 

Hier ein geteiltes GEBET:

 

Unsere Welt –

eine Welt voller Technik, Elektronik und Maschinen,

voll von Krieg, Terror, Schmerz und Angst,

und mittendrin leben Menschen, lebe ich.

 

Unsere Zeit –

Eine Zeit voller Tempo und Anspannung,

voller Hektik und Anforderung und Stress,

und mittendrin leben Menschen, lebe ich.

 

Beten in unserer Welt und Zeit –

geht das eigentlich?

Ist das nicht allein etwas für kleine Kinder

und alte Leute?

Aber – Beten für mich?

 

Und was kann ich denn beten?

Das sind doch sowieso immer dieselben Gebete –

wem nützt das eigentlich?

 

Da brauche ich viel mehr einen,

mit dem ich mal vernünftig reden kann,

der mich endlich mal richtig versteht,

der zu mir hält, gleich, was los ist,

vor dem ich mich nicht zu verstellen brauche,

bei dem ich mich mal richtig ausmotzen kann,

bei dem ich meine Sorgen loswerden kann,

bei dem ich auch mal einfach still sitzen kann,

auf den ich mich wirklich verlassen kann,

mit dem ich überlegen kann,

wie es weitergeht mit mir und der Welt,

so einen brauche ich.

Unser "Sonntagsblättchen" als PDF

Das Blättchen vom Sonntag 29. Januar 2023
Das aktuelle Lyskircher-Blättchen für Bildschirm oder Ausdruck
sonntag-29-01-2023-DIN-a-5.pdf
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Darstellung des Herrn

im Deckenfresko von Lyskirchen (Foto Anna C. Wagner)

Darstellung des Herrn  im Deckenfresko von Lyskirchen (Foto Anna C. Wagner)

29.01.2023 – 05.02.2023                                          

 

Vierter Sonntag im Jahreskreis
18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: Tokyo/Myanmar

 

Donnerstag:

18.00 Uhr Feierlicher Wortgottesdienst der Gemeinde zum Abschluss der Krippenzeit und mit Möglichkeit zum Empfang des Blasiussegens

 

Freitag:    

18.00 Uhr Wortgottesdienst der Gemeinde

 

Fünfter Sonntag im Jahreskreis
18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte LYSKIRCHENSonntag

 


Gedenken am Holocaust-Gedenktag in Lyskirchen

Am Holocaust-Gedenktag tragen die Figuren in der Krippe die Zeichen mit denen die Gefangenen in den Konzentrationslager „markiert“ wurden. Der gelbe Davidstern für die Juden, den Rosa Winkel für Männer die Männer liebten, den Schwarzen Winkel für „a-Soziale“, Obdachlose, Drogenabhängige, psychisch kranke und Sinti und Roma.

 

In einer sehr gut besuchten heiligen Messe am Holocaust-Gedenktag, als eindrücklicher Gedenkgottesdienst, setzte die Milieukrippe damit in 2023 wiederum ein Zeichen im Sinne von Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Der Gedenkgottesdienst stellte sich damit in die Tradition der Gedenkkonzerte an der Krippe am Holocaust-Gedenktag.