Wort des Bischofs

Da berühren sich Himmel und Erde

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

VENI CREATOR SPIRITUS


Stillstand? – wohl nicht ...

Schreiben von Matthias Schnegg an die Gemeinde Lyskirchen (31.05.2020)

M. Schnegg (Foto Anna C. Wagner)
M. Schnegg (Foto Anna C. Wagner)

 

 

Im Sonntagsblättchen vom vergangenen Sonntag habe ich um ein Stimmungsbild zur Weiterentwicklung der Gottesdienste hier in St. Maria Lyskirchen gebeten. Von Herzen Dank, dass so viele sich telefonisch oder per Mail zurückgemeldet haben. Mir ist das ein Zeichen der liebevollen Verbundenheit mit unserer Kirche und ein Zeichen der wachen Mitverantwortung. Das freut mich sehr. Danke für dieses Vertrauen in unseren gemeinsamen Weg.

   

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Ein pfingstlich geschmückter Kirchenraum

Sankt Maria in Lyskirchen am Pfingsfest 2020 (Foto: Lyskirchen)
Sankt Maria in Lyskirchen am Pfingsfest 2020 (Foto: Lyskirchen)

Alle wurden mit dem Heiligen Geist

erfüllt und begannen zu reden

 

Lesung aus der Apostelgeschichte.

 

Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamíter, Bewohner von Mesopotámien, Judäa und Kappadókien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrýgien und Pamphýlien, von Ägypten und dem Gebiet Líbyens nach Kyréne hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselýten, Kreter und Áraber – wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

Apg 2, 1–11

Durch den einen Geist wurden wir

in der Taufe alle in einen einzigen

Leib aufgenommen

 

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulusan die Gemeinde in Korínth.

 

Schwestern und Brüder! Keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet. Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Denn wie der Leib einer ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt.

1 Kor 12, 3b–7.12–13

Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch: Empfangt den Heiligen Geist!

+ Aus dem heiligen Evangelium nach  Johannes

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euc Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.

Joh 20, 19–23

 

Stärkung

zu Johannes 20,19-23

 

In anderen Jahren haben wir an Pfingsten zurückblicken können auf 50 Tage erfüllter Gottesdienstfreude – 50 Tage Ostern feiern als das Geschenk einer besonders geprägten Zeit des gefeierten Glaubens. In diesem Jahr haben wir diese 50 Tage nicht so begehen können. Die Seuche Corona hat uns das Gewohnte von der Osternacht bis Pfingsten unterbrochen. An Ostern haben wir begreifen dürfen, dass Ostern nicht ausfällt. Die darin gegebene Zusage des mit uns gehenden auferweckten Herrn ist nicht ausgefallen. Wir haben Ostern erlebt – geistlich anders, aber nicht nur schlechter.

 

Nun sind 50 Tage durchlebt. Der Umgang mit der Epidemie macht eigenartig mürbe. Die Bedingungen sind gelockert, aber wohl und befreit fühlt man sich dabei in der Regel noch nicht. Die Frage nach dem Vertrauen auf den mit uns gehenden Gott – teils auch jenseits aller gemeinschaftlichen Gottesdienste – verdichtet sich für manche. Ist es unter geistlichem Gesichtspunkt richtig, möglichst schnell das Vertraute wieder aufzunehmen? Sicher nicht nur eine Frage zur Wiederaufnahme von Gottesdiensten, sondern auch eine Frage für die Wiederaufnahme des alltäglichen Lebens.

 

Waren am Anfang der Seuche die Stimmen noch laut, die in der Entschleunigung eine Chance für eine Wandlung der Haltungen und Einstellungen sahen, so setzen sich jetzt die Rufe nach schneller Rückkehr zum Alt-Vertrauten wieder durch. Ob es eine vertane Chance ist? Die Geschichte großer, einschränkender Ereignisse selbst in den nur letzten 50 Jahren lässt einen demütig werden: Der Drang, das Altvertraute wieder haben zu können, ist wohl urmenschlich. Ein Mitglied der Gemeinde erinnerte: ‚...Ölkrise 1973, Rinderwahnsinn Anfang der 1980er, immer wiederkehrende Gammelfleischskandale, die Finanzkrise, die Nuklearkatastrophe von Fukushima, die ersten Toten von Lampedusa, der Dieselskandal... immer wieder: Es wird nichts mehr so sein wie bisher! – Und es hat sich nichts geändert. Und nun haben wir Corona ...‘ Dass es dann doch keine Sinneswandlung und keine überzeugenden Veränderungen gibt – ist das in der menschlichen Natur so angelegt? Das könnte einen resignieren lassen.

 

In diese Fragestellung hinein kommt der Text des Johannesevangeliums zu uns. Er ist nicht auf dem Hintergrund unserer aktuellen Lebenssituation geschrieben. Er ist für eine bestimmte Gemeinde verfasst. Wir dürfen diese österliche Szene des Evangelisten wieder betrachten wie eine dramatische Erzählung auf der Bühne: Wir schauen hin und mögen uns vielleicht in den Sequenzen der Darstellung angesprochen fühlen.

 

Die Szene wird eröffnet mit einem düster stimmenden Bild: Die Jünger haben sich verbarrikadiert. Sie haben Angst vor denen, die ihnen nachsetzen. Eine Enge wird spürbar. Enge des Lebensraumes, Enge der Gedanken, Enge durch die Angst vor Mächtigerem. Wir als Zuschauende werden damit vielleicht etwas anfangen können – von Erlebnissen einer Vereinsamung in den Zeiten der Ausgangsbeschränkungen, Angst vor der Macht der Seuche, Angst vor der Begegnung mit Menschen, Angst vor Verlust, Angst, weil auch die Selbstverständlichkeit Gottes nicht unbedingt greifbar ist. Jede und jeder wird sich selbst wiederfinden können, so es denn ein Thema seines Lebens ist: Sich zuzumachen oder verschlossen worden zu sein.

 

Während wir uns auch als Zuschauer in die resignative Grundstimmung des ersten Bildes verfangen könnten, bricht Unerwartetes und Neues in diese Enge. ‚Jesus trat in ihre Mitte.‘ Weil es so überraschend ist, kann es sein, dass dieser Einbruch in die Enge gar nicht wahrgenommen wird. Der Evangelist aber bezeugt seine Gewissheit: Selbst wenn es trübe ist, selbst wenn Enge herrscht, selbst wenn man nicht weiß, was jetzt richtig ist, selbst wenn die Resignation alle Energie bindet: Der auferweckte Herr ist gegenwärtig! Nicht, weil die Jünger ihn herbeirufen. ER kommt aus sich und ist aus sich gegenwärtig. Wenn wir das mit unserem Sehnen nach Gottesdienstfeiern verbinden, dann ist das so umwerfend: Der Herr ist da! Wir sind zu keinem Augenblick gottverlassen gewesen und sind es nach wie vor nicht. Auch da, wo wir es nicht sehen, nicht in Symbole fassen können. ER ist da.

 

Der Evangelist sagt, wie er da ist: ‚Er sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!‘ Allein diese Gegenwart ist Grund, dem göttlichen Heil für uns zu trauen. Überwältigend, einer solchen Klarheit zu begegnen. Und dann werden wir wieder auf das gestoßen, was es uns so schwer und so leicht zugleich macht mit unserem Glauben: ‚Er zeigte ihnen seine Hände und seine Seite.‘ Der gegenwärtige Herr ist der, der Leiden und Tod getragen hat und dennoch sein Vertrauen auf Gott, seinen Vater, niemals aufgegeben hat. Sein Leben, sein Leiden, sein Tod werden paradoxerweise zum Erweis der Liebe Gottes. Die Wunden Jesu sind der ‚Ort‘, an dem die Gottesgegenwart sich zeigte. Wir erfassen so etwas kaum. Wir könnten bei der Betrachtung dieser Aussage des Evangelisten auf die eigenen Wunden schauen und darin wohl möglich etwas von göttlicher Gegenwart ahnen, erfassen gar?

 

Für die Jünger ist diese Erfahrung des erkennbar gegenwärtigen Herrn Grund zur Freude. Auch das werden wir vielleicht bestätigen können: Wo diese Gewissheit des mitlebenden Gottes ist, da fällt es uns nicht schwer, froh zu sein.

 

Jesus bekräftigt das Wort vom Heil: ‚Friede sei mit euch!‘ Und da, wo diese Zusage Gewissheit oder auch nur Ahnung ist, da werden Menschen befähigt, davon zu erzählen. Es ist mehr als ein Erzählen. Es ist die Chance, anders auf die Welt zu schauen, anders in der Welt zu sein – auch wenn ‚die Welt‘ es lieber hat, dass vieles schnell wieder beim Alten ist.

 

Der Blick in die Geschichte lässt uns zurückhaltender sein, dieser Kraft des jesuanisch Andersartigen zu trauen, geschweige denn ihr eine Chance in der Welt zu geben. Auch hier spricht der Evangelist nicht der Zurückhaltung das Wort. Er bekräftigt das, was an göttlichem Leben in jeder und jedem von uns ist: ‚Er hauchte sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist.‘ Im Bild des Anhauchens wird die Szene der Genesis-Geschichte wach: Wir Menschen sind Ackerboden, vergänglich, zerfallend. Das, was Leben in uns ist, das ist der Lebensatem Gottes, das Göttliche in uns. Es ist das Wissen um die unverwechselbar einmalige Persönlichkeit jedes/jeder Einzelnen. Das ist auch die Kraft, die uns fähig sein lässt, Gottes Gegenwart mit unserer Person, mit unserer Geisthaltung zu bezeugen. Auf dass Frieden, Heil möglicher wird.

 

Hier werden wir uns vielleicht überfordert finden. Gerade weil uns doch so deutlich wird, wie das Urmenschliche eben am liebsten das Vertraute, nicht das neu zu Findende zu schätzen scheint. Wir sind ja auch als Glaubende Menschen auf dem Weg zu vertiefendem Begreifen und zur Wandlung unserer Haltungen.

 

Und dann steht am Ende der Szene noch dieser so ungelenke Satz: ‚Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.‘ Aus unserer kirchlichen Prägung denken wir sofort an moralische Vergehen und an das Sakrament der Buße. Das scheint dem Autor Johannes nicht Thema gewesen zu sein. Vielleicht erschließt sich aus einer anderen Zugangsweise dieser Satz: Wenn Sünde nicht moralische Tat eines Einzelnen ist, sondern die Abkehr vom Weg, den der Geist Gottes zum Heil des Lebens bestimmt hat, dann sagt dieser Satz vielleicht: Wenn wir als Gesellschaft, ich als Einzelne/r mich dem Weg des Geistes Gottes anschließe, dann werde ich gelöst aus dem Verbund des unheilvollen Beharrens. Wer diesen Weg des Geistes ablehnt, hat damit eine Entscheidung getroffen. Die Freilassung oder eben Beharrung aus den Strukturen des Bösen wird in die Hand der Gemeinde gelegt. Da geht der Evangelist davon aus, dass die Gemeinde selbst gefestigt ist in dieser Leitung durch den Hl. Geist.

 

Wenn wir diese Episode von der österlichen Begegnung des Herrn mit seiner Gemeinde heute lesen, wird uns vielleicht die Zusage noch einmal stärken, dass wir nie gottverlassen sind. Und dass die Zuwendung Gottes zu uns von seiner Seite aus geschehen ist und geschieht. ER kommt in die Mitte der Verängstigten und Verschreckten. ER zeigt seine Gegenwart in der Wunden - Erfahrung. ER ermutigt zum Wirken auf das Heil hin. Sein Geist ist ein Geist wider die Resignation.

 

Es fällt manchen gewiss schwer, wider diese Resignation angesichts der Durchsetzungskraft des Hinderers aufzustehen. Pfingsten ist wieder ein Tag der Ermutigung, sich in dieses Vertrauen vorzuwagen. Der Mitgeher, der auferweckte Herr, ist da, so die Gewissheit des Evangelisten.

 

Daraus ein froh machendes, Segen stärkendes Pfingstfest!

 

Ihr Matthias Schnegg

Das 'Sonntagsblättchen' vom 31.05.2020
Für alle, die auf das 'Sonntagsblättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
Pfingsten-2020.pdf
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Kollekten

Da wir nun doch gemeinsam Gottesdienst feiern können, wird an der Stelle, an der wir auch die Kuchen für das Notel aufstellen, das Kollektenkörbchen stehen. Danke für Ihre Gabe – ob im Körbchen oder schon überwiesen.

 

Die Überweisungsdaten:

KKGem St. Maria Lyskirchen

IBAN: DE96 3706 0193 0027 1770 18

BIC: GENODED1PAX

Stichwort: Renovabis

 

Danke für Ihre Unterstützung der Spendenaktion auch über diesen eher ungewöhnlichen Weg.

31.05.2020 - 07.06.2020

 

Pfingsten 2020:

19.00 Uhr Wortgottesdienst

zum Abschluss der Osterzeit,

Kollekte: Renovabis

 

Montag der 9. Woche

im Jahreskreis:

19.00 Uhr Wortgottesdienst

 

Freitag der 9. Woche

im Jahreskreis:

18.00 Uhr Wortgottesdienst,

anschließend Bibelgespräch

in der Kirche

 

Dreifaltigkeitssonntag 2020:
19 Uhr Wortgottesdienst


... auch heute ein

Aus dem Notel – eine Anfrage

Liebe Gemeinde,

 

heute wende ich mich mit einer besonderen Bitte an Sie: Da wir durch Corona eine hohe Arbeitsverdichtung haben, würde es uns sehr helfen, wenn Menschen bereit wären, für uns Nudeln, Reis und Gemüse zu kochen. Das Material stellen wir natürlich zur Verfügung und es bleibt frei, ob lieber zuhause oder im tagsüber im Notel gekocht wird. Da wir ein Tiefkühlhaus haben, gibt es genügend Tiefkühlkapazitäten, so dass es nicht darum geht, täglich frisch zu kochen. Sollte jemand das für uns tun wollen und können, melden Sie sich bitte bei mir unter 0170 29 74 129 und wir besprechen die Einzelheiten.

 

Es tut gut, sich mit diesem Anliegen an die Gemeinde wenden zu können
und ich grüße Sie herzlich!

 

Bärbel Ackerschott

 

 

Mariengebete
im Mai

Maria Knotenlöserin

Maria Knotenlöserin  Johann Georg Melchior Schmidtner, um 1700  Öl auf Leinwand  182 × 110 cm  St. Peter am Perlach (Augsburg)
Maria Knotenlöserin Johann Georg Melchior Schmidtner, um 1700 Öl auf Leinwand 182 × 110 cm St. Peter am Perlach (Augsburg)

Heilige Muttergottes, Du weißt, dass unser Leben zur Zeit  voller kleiner und großer Knoten ist. Wir fühlen uns niedergeschlagen  und bedrückt hilf Du uns diese Probleme zu lösen.  Wir widmen uns Dir,  Jungfrau des Friedens und der Barmherzigkeit.  Wir wenden uns an Gott Vater, Jesus Christus und  den Heiligen Geist, vereint mit allen Engeln und den Heiligen. Befreie uns von jeglichem Zwang,  jeglicher Verwirrung oder Unsicherheit. Gib uns Deine Gnade und Dein Licht,   damit wir in der uns umgebenden Finsternis den rechten Weg erkennen. Maria erhöre uns! Löse die Knoten und  gib uns Einheit im Glauben: Maria erhöre uns! Löse die Knoten des sozialen und politischen Lebens unseres Landes: Maria erhöre uns! Löse die Knoten unseres Herzens, damit wir uneigennützig lieben können: Maria erhöre uns! Maria Knotenlöserin, bitte für uns vor Deinem Sohn Jesus Christus,  unserem Herrn, Amen

 

INFO: Maria Knotenlöserin >>>
 
 

Königin des Friedens

von Gertrud von Lefort

Lasset uns beten für den Frieden unsrer Erde,denn der Friede der Erde ist totkrank.

Lasset uns beten für den Frieden unsrer Erde, denn der Friede der Erde ist totkrank. Die du vom Geist des Friedens gegrüßt wurdest, erbitte uns den Frieden - Die du das Wort des Friedens in dich aufnahmst, erbitte uns den Frieden - die du das heilge Kind des Friedens der Welt geboren hast, erbitte uns den Frieden - Du Helferin des Allversöhners, du Willige des Allverzeihers, du Hingegebene an sein ewiges Erbarmen, erbitte uns den Frieden!

 

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Marienleben

von Rainer Maria Rilke

Geburt Mariae

 

O was muß es die Engel gekostet haben, nicht aufzusingen plötzlich, wie man aufweint, da sie doch wußten: in dieser Nacht wird dem Knaben die Mutter geboren, dem Einen, der bald erscheint.

 

 

 

Schwingend verschwiegen sie sich und zeigten die Richtung, wo, allein, das Gehöft lag des Joachim, ach, sie fühlten in sich und im Raum die reine Verdichtung, aber es durfte keiner nieder zu ihm.

 

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Der Trost des Don Camillo

SAnkt Maria Lyskirchen - Benjamin Marx

Osterlicht 2020 im leeren Raum

Entzündung der Osterkerze in Lyskirchen in der Osternacht 2020

Alle Foto Anna C. Wagner