Wort des Bischofs

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Solange Mose seine Hand erhoben hielt, war Israel stärker

 

Lesung aus dem Buch Éxodus.

 

In jenen Tagen kam Ámalek und suchte in Réfidim den Kampf mit Israel. Da sagte Mose zu Jósua: Wähl uns Männer aus und zieh in den Kampf gegen Ámalek! Ich selbst werde mich morgen mit dem Gottesstab in meiner Hand auf den Gipfel des Hügels stellen. Jósua tat, was ihm Mose aufgetragen hatte, und kämpfte gegen Ámalek, während Mose, Aaron und Hur auf den Gipfel des Hügels stiegen. Solange Mose seine Hand erhoben hielt, war Israel stärker; sooft er aber die Hand sinken ließ, war Ámalek stärker. Als dem Mose die Hände schwer wurden, holten sie einen Steinbrocken, schoben den unter ihn und er setzte sich darauf. Aaron und Hur stützten seine Arme, der eine rechts, der andere links, sodass seine Hände erhoben blieben, bis die Sonne unterging. So schwächte Jósua Ámalek und sein Heer mit scharfem Schwert.

Ex 17, 8–13

 

 

Durch die Schrift belehrt,
wird der Mensch Gottes ausgerüstet zu jedem

guten Werk

 

Lesung aus dem zweiten Brief

des Apostels Paulus an Timótheus.

 

Mein Sohn! Bleibe bei dem, was du gelernt und wovon du dich überzeugt hast. Du weißt, von wem du es gelernt hast; denn du kennst von Kindheit an die heiligen Schriften, die dich weise machen können zum Heil durch den Glauben an Christus Jesus. Jede Schrift ist, als von Gott eingegeben, auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes gerüstet ist, ausgerüstet zu jedem guten Werk. Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich: Verkünde das Wort, tritt auf, ob gelegen oder ungelegen, überführe, weise zurecht, ermahne, in aller Geduld und Belehrung!

 

2 Tim 3, 14 – 4, 2

 

 

Sollte Gott seinen Auserwählten, die zu ihm schreien,

nicht zu ihrem Recht verhelfen?

In jener Zeit sagte Jesus seinen Jüngern durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten: In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht fürchtete und auf keinen Menschen Rücksicht nahm. In der gleichen Stadt lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: Verschaff mir Recht gegen meinen Widersacher! Und er wollte lange Zeit nicht. Dann aber sagte er sich: Ich fürchte zwar Gott nicht und nehme auch auf keinen Menschen Rücksicht; weil mich diese Witwe aber nicht in Ruhe lässt, will ich ihr Recht verschaffen. Sonst kommt sie am Ende noch und schlägt mich ins Gesicht. Der Herr aber sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern bei ihnen zögern? Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen. Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, den Glauben auf der Erde finden?

Lk 18, 1–8

 

 

Beten ohne Unterlass

zu Lukas 18,1-8

 

Wieder kann es uns helfen, uns die Verkündigung des Evangelisten Lukas wie eine Predigt an seine zuhörende Gemeinde zu verstehen. Alltagsthemen des Glaubens bewegen die Gemeindemitglieder – so, wie wir sie für uns auch kennen. Das Gebet spielt im Vollzug des Glaubens eine gewichtige Rolle. Der Evangelist hatte schon im Zusammenhang der Überlieferung des Vaterunsers (11,1-13) von diesem die Christen verbindenden Gebet gesprochen. Er hat aber auch schon das Thema des inständigen, nicht aufgebenden Gebetes entfaltet. Wenn nun im 18. Kapitel das Gebet wieder Mittelpunkt der Überlegungen wird, kann das der Bedeutung für das Leben aus dem Glauben geschuldet sein.

 

 

 

Gebetserfahrung werden wir alle haben. Gebet, das ein Kind in kindlichem Vertrauen spricht, Gebet, das Wünschen Ausdruck verleiht, Gebet im Ringen um einen Lebensstandpunkt, Gebet in der Not, Gebet der Bitten, Gebet des Dankes, Gebet des Lobens. Gebet ist vielleicht so etwas wie der Träger unserer persönlichen oder gemeinschaftlichen Kommunikation mit Gott. Manche haben das Glück, in dieser Begegnung auch ‚Antwort‘ zu hören; eine Antwort, die weniger wortgetragen ist, sondern sich als Gewissheit in der eigenen Wahrnehmung darstellt.

 

 

 

Andere ringen in ihrem Gebet. Sie ringen, weil sie so unsicher sind, ob das Gebet einen Erfolg verspricht. Wie viele haben in arger Bedrängnis gebetet – um Abwendung von Schaden, um Lösung aus Angst, um Gesundheit des eigenen oder zugehöriger Menschen Leben, um Frieden in Streit und Krieg, um Verständigung in zwischenmenschlichen Zerwürfnissen. Viele haben mit einem inneren Trost das Gebet beenden können; vielen ist diese Gewissheit des göttlichen Trostes nicht spürbar. Da wundert es kaum, dass Menschen das Beten einstellen, weil sie sich um so verlassener wiederfinden in ihrer resonanzlosen Hinwendung zu Gott.

 

 

 

In unserem Textabschnitt aus dem Lukasevangelium mögen sich gerade die Menschen angesprochen sehen, denen das Gebet zu einer Mühsal aus Enttäuschung geworden ist. In der Predigt des Evangelisten wird gleich mit dem Eingangssatz das Thema klar umrissen: ‚Jesus sagte ihnen durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollen.‘ Angesprochen mögen sich die fühlen, die aufgegeben haben, ‚allezeit‘ und ohne Unterlass zu beten. Der Evangelist wird sich vorstellen können, dass ein ungehörtes Gebet müde machen kann, dass es irgendwann aufgegeben wird. Diesen Betern will der Evangelist Mut machen: Selbst wenn ihr euch nicht ge- und erhört fühlt, hört nicht auf, euer Gebetsanliegen vor Gott zu tragen.

 

 

 

Das dann erzählte Gleichnis aus der Überlieferung Jesu bedient sich wieder eines drastischen Bildes. Wie uns schon einmal ein ungerechter, aber schlauer Verwalter im Gleichnis begegnete (16,1-9), so wird uns im heutigen Gleichnis ein ungerechter Richter vorgestellt. Uns ist klar, dass dieser Richter in seiner Ungerechtigkeit nicht Vorbild – schon gar nicht für Gott – sein soll. Allein die Beharrlichkeit der bittstellenden Witwe ist die Botschaft. Wie groß muss ihr Ringen gewesen sein, dass sie nicht nur überhaupt vor Gericht ihr Recht einklagt, sondern sogar gegen einen bekennend ungerechten Richter antritt.

 

Das Bild des Gleichnisses erschließt sich uns recht plastisch: Wir sehen eine Witwe und wissen, dass sie es im damaligen kulturellen Zusammenhang nicht leicht hat. Vermutlich ist sie so auf sich gestellt, dass kein männlicher Teil der Familie für sie vor Gericht auftreten kann. Diese Witwe muss sich in all ihrer sozialen Schwäche auch noch gegen Widersacher behaupten. Da braucht sie einen, der Recht spricht, keinen, der Willkür oder Machtausübung praktiziert.

 

 

 

Die Kraft der Witwe ringt dem Zuhörer schon Respekt ab. Wir vermuten, dass es um eine sehr dringliche Angelegenheit geht, um etwas Überlebensnotwendiges, denn woher sollte sonst die Kraft des Durchringens kommen? Das Gleichnis zeichnet daneben den Richter: einen skrupellosen Mann, der sogar zugibt, rücksichtslos gegen Gott und Mensch zu sein. Er ist mehr als rücksichtslos. Er erhebt sich nicht nur über Menschen, sondern über Gott. Wir werden je eigen ein inneres Bild einer solchen Menschengestalt haben. Im Gleichnis wird er so dargestellt, um das Anliegen der Witwe um so drängender zu zeichnen. Nach menschlichem Ermessen ist es aussichtslos, gegen einen solchen verächtlichen Richter anzukommen.

 

 

 

Und dann die Wende in der Erzählung: Der Richter sieht die Wucht des Widerstandes der Klägerin. Der Richter will seine Ruhe haben, ja, er fürchtet gar, dass diese Frau den Richter wegen seiner verachtenden Ungerechtigkeit schlagen wird. Und damit endet das Bild des Gleichnisses. Jetzt könnte der Fehlschluss einsetzen: So soll Gott sein – wie ein menschenschändender Richter, der aus reiner Willkür und zur Abwendung einer Demütigung lässig Recht spricht? So ist das Gottesbild des Evangelisten nicht! Er hat ein Gleichnis überliefert. Das Gleichnis verträgt keine Deutung des Bildes Zug um Zug. Das Gleichnis trifft sich an einem Punkt mit dem Anliegen, das illustriert werden sollte. Das Anliegen ist die Praxis des Gebetes. Was das Gebet mit dem Gleichnis zu tun hat, das hat der Evangelist gleich im ersten Satz seiner Einleitung zum Gleichnis gesagt: Es geht darum unablässig zu beten und darin nicht nachzulassen – so, wie die Witwe unablässig ihr Recht eingefordert hat.

 

 

 

So spricht der Prediger Lukas wohl möglich zu den Menschen, die in ihrem Beten müde geworden sind, weil sie sich nicht gehört oder gar erhört fühlen. Der Evangelist will ermutigen, in aller Ermüdung oder Enttäuschung das Gebet nicht aufzugeben. Wenn das Gebet eine der wichtigen Formen der Kommunikation zwischen Gott und Mensch ist, dann – so der Evangelist – soll diese Verbindung zu und mit Gott niemals aufgegeben werden. In der Erläuterung zum Gleichnis drückt  der Evangelist es mit einer rhetorischen Frage aus, die ein klares Nein als Antwort hervorruft: ‚Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern bei ihnen zögern?‘ Diese Formulierung lässt erkennen, dass der Evangelist die Ernsthaftigkeit und die so dringende Notlage des Beters würdigt. Wie gewaltig muss die Not sein, wenn einer Tag und Nacht zu Gott schreit? Manche von uns kennen solche Notlagen der Ausweglosigkeit, des flehenden Ringens um eine Antwort Gottes in einem verzweifelnden Schreien nach Gottesgegenwart.

 

 

 

Der Evangelist bekräftigt sein Gottvertrauen und ermutigt seine Gemeinde, dieses Vertrauen aufzunehmen. Gegen manche Enttäuschung gegen Gott setzt der Evangelist sein Vertrauen: Ich bin überzeugt, dass Gott nicht nur das betende Schreien nicht überhört, sondern dass Gott ‚unverzüglich‘ reagiert. Da werden manche, die in der Not sich ungehört erlebt haben, ins Zweifeln ihrer Glaubenskraft kommen. Und die ist tatsächlich gefordert: Das Vertrauen darein, dass Gott jedes Beten hört und seine Verbindung zum Betenden nicht unterbricht. Das ist eine sehr große Herausforderung an den Glauben der Betenden. Wie verständlich, wenn Menschen resignieren, weil sie in lebensbedrohlicher Lage tatsächlich bei Tag und bei Nacht geschrien haben und dennoch das unheilvolle Schicksal seinen zerstörerischen Lauf genommen hat.

 

 

 

Dass da die benannte Glaubenskraft überfordert sein kann, hat der Evangelist wohl mit bedacht. Er endet die Geschichte mit einer Frage: ‚Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, den Glauben auf der Erde finden?‘ Diese Frage höre ich mehr als eine Besorgnis des Predigers als eine Ermahnung. Es ist so nachvollziehbar, dass Glaube enttäuscht werden kann, dass Menschen müde und resigniert etwa vor der Übergewalt eines jungen Todes stehen.

 

 

 

Für den Evangelisten gibt es die Aufforderung zu einem Dennoch in all dem Schmerz des Ungehörten. Das ist tatsächlich eine Frage des Glaubens, des Vertrauens. Mag sein, dass wir heute diese Ermutigung des Evangelisten hören, ohne sie aufnehmen zu können. Manche Worte brauchen ihre Zeit, in denen sie annehmbar sind. Immer wieder erwächst aus der Erschöpfung des ungehörten Gebetes eine anders geartete Zuwendung zu Gott. Das muss nicht einmal die Erhebung wie Phönix aus der Asche sein. Manchmal ist es das wortlose Anerkennen einer Niederlage vor dem, der der Größere ist. Wortlos heißt, dass es dazu (im Moment?) nichts zu sagen gibt. Es spricht auch nicht den fatalen Satz aus, dass Gott schon einen Sinn in der erlebten Katastrophe sieht. Das ist viel zu menschlich auf Gott hin projiziert. Wortlos ist der Wunsch, die Verbindung zu Gott nicht getrennt zu sehen, ohne aus eigener Kraft etwas dazu beitragen zu können. Und in solche Sprachlosigkeit hat Jesus das Vertrauen erkennen lassen, dass Gott sich nicht abwendet. Wie er sich zuwendet, wie er unverzüglich reagiert, das erschließt sich vielleicht erst sehr viel später. Jesus tritt für ein bleibendes Vertrauen auf Gottes zuwendende Gegenwart ein – auch ohne stichhaltigen Beweis eines erfüllten Gebetes.

 

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 


20.10.2019 - 27.10.2019

Neunundzwanzigster Sonntag –
im Jahreskreis
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Dreizigster Sonntag –
im Jahreskreis

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr

Termin:

Kommende Lesenacht in St. Maria in Lyskirchen

Am Samstag, 16. November, wird ab 19 Uhr das Buch des Propheten Ezechiel gelesen. Wegen der Länge des Buches wird an diesem Samstag nur der 1. Teil, die Kapitel 1-24 gelesen. Der zweite Teil kommt in der dann folgenden Lesenacht am 9. Mai 2020 zu Gehör. Wie bei allen bisherigen 36 nachterfahrung – wort-tanz+musik in St. Maria in Lyskirchen darf man kommen und gehen, wie es für einen passt.

Ezechiel im Fresko in der sixtinischen Kapelle von Michelangelo, 1510
Ezechiel im Fresko in der sixtinischen Kapelle von Michelangelo, 1510

RÜCKBLICK: Agape-Gottesdienst am 15. Oktober

Agape in Lyskirchen (Foto Anna C. Wagner)
Agape in Lyskirchen (Foto Anna C. Wagner)

Am vergangenen Dienstag war die Kirche wieder ein Raum eines Gastmahls für Menschen, die sich im Namen Jesu versammelt haben. Dieser alljährliche Gottesdienst der Obdachlosengemeinde Gubbio und St. Maria Lyskirchen trägt eine beschenkende Lebendigkeit in sich, die nicht zuletzt durch die selbstverständliche Lebendigkeit der Gubbio-Gemeinde mit eingebracht wird. Über die Jahre (es war die 7. Agape-Gottesdienstfeier dieser Art) haben sich persönliche Beziehungen zwischen den Gemeinden ergeben, was auch in der Selbstverständlichkeit des miteinander Feierns zum Ausdruck kommt.

 

Danke allen, die haben mitfeiern können. Danke allen, die die Arbeiten vor und nach der Feier mitgetragen haben. Danke allen, die den Tischdienst übernommen haben. Auch hier hat sich seid dem letzten Jahr selbstverständlich ergeben, dass aus beiden Gemeinden dieser Dienst ausgeführt wird. Es geht nicht um ein Bedienen, sondern um ein miteinander Gottesdienstfeiern. Es ist ein weiteres Moment, das helfen kann, im persönlichen wie im gemeindlichen Glaubensvollzug zu wachsen. Von Herzen Dank allen, die mitsein konnten und mochten!

Lesung im NOTEL

Rolly Brings liest 26. Oktober 2019 15:00 Uhr

Och dat, mi Hätz, es Kölsch

Allerheiligen – Prozession

Am kommenden Sonntag werden wieder Listen ausgelegt, in die Sie Namen von Heiligen eintragen können, die wir in der Prozession am Allerheiligenfest anrufen werden. Allerheiligen gedenkt eigentlich auch der Heiligen, die in keinem Heiligenkalender verzeichnet sind. An die Heiligen, die mit uns gelebt haben, die uns Vorbild und Ermutigung in unserem Glauben geworden sind, die aber verstorben sind. An diese Heiligen denken wir dankbaren Herzens. Im Moment haben wir noch keine Form gefunden, wie wir diese Personen als unsere Heiligen anrufen können – etwa Paula Schmitz, bitte für uns. Daher haben wir bisher die Vornamen dieser uns heiligen Menschen angerufen. Wir können es im doppelten Sinne verstehen: Heilige Paula, bitte für uns – und meinen sowohl eine kanonisierte Heilige Paula, aber auch ‚unsere‘, uns heilige Paula. Das ist eine Kompromissform, bis uns etwas überzeugend anderes als Einsicht kommt. Wer von Ihnen eine solche Einsicht hat, teile sie bitte mit, damit wir auf Zukunft hin eine geeignetere Weise der Anrufung unserer Heiligen jenseits des Heiligenkalenders vornehmen können.

 

Auch in diesem Jahr schreiben Sie bitte, wie in den Vorjahren die Vornamen Ihrer Verstorbenen auf, die Ihnen Glaubenszeugin und Zeuge waren.

Caritassammlung 2019

Durch Überweisungen auf das Konto der Kirchengemeinde hat sich das Ergebnis der Kollekte für unsere Caritas der Gemeinde sehr üppig erhöht. Insgesamt sind 3.683,29 € zusammengetragen worden. Von Herzen Dank – damit können wir sehr gut auch im Jahr bis zur nächsten Caritaskollekte Menschen in Not zur Seite stehen. Danke sehr!