Wort des Bischofs

Zusammen bleiben!

Köln, am

heutiger Tag

 

  • SANKT MARIA
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    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Wie neugeborene Kinder verlangt nach der  unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst und das Heil erlangt. Halleluja.
Wie neugeborene Kinder verlangt nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst und das Heil erlangt. Halleluja. (1 Petr 2, 2) Foto Anna C. Wagner

Die Menge derer, die gläubig geworden waren,
war ein Herz und eine Seele

 

Lesung aus der Apostelgeschichte.

 

Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam. Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen. Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

Apg 4, 32–35

Alles, was aus Gott gezeugt ist,

besiegt die Welt

 

Lesung aus dem ersten Johannesbrief.

 

Schwestern und Brüder!

Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist. Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben: wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen. Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube. Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit.

1 Joh 5, 1–6

Acht Tage darauf kam Jesus bei verschlossenen Türen und trat in ihre Mitte

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren,kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euh. Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten. Thomas, der Dídymus – Zwilling – genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünge getan, die in diesem Buch nicht aufg schrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

Joh 20, 19–31

Nicht ohne Grund ist es uns so wichtig, jedes Jahr neu Ostern zu feiern. Nicht, weil wir es sonst aus unserer christlichen Kultur vergessen könnten. Das, was mit Ostern uns zugesprochen wird, bedarf einer – vermutlich lebenslangen – Annäherung des Begreifenwollens. Und selbst die zunehmende Zahl der Jahre unseres Lebens scheint keine sichere Garantie für ein stetiges Wachstum der Glaubensgewissheit zu sein. Wir kennen große Gestalten christlichen Lebens, die gerade am Ende ihres Lebens wortkarger werden in ihren Gewissheiten. Manchen bleibt am Ende gar nur die Frage, ob das mit dem Glauben wirklich so ist, wie sie es immer angenommen haben. Es scheint zumindest kein Mangel zu sein, sich im Glauben stetig auf dem Weg des Reifens zu finden. Und Reifen heißt nicht, in der vollen Erkenntnis zu sein. Reifen kann auch sein, die begreifenden Worte und Gedanken verloren zu haben und ‚nur noch‘ darauf bauen zu können, dass die Gewissheit der ewigen Schau sich als ein Geschenk der Liebe Gottes erweisen möge.

 

Zentraler Punkt unseres Glaubens ist das Vertrauen auf das, was wir die Auferweckung nennen, den Zustand unseres Lebens nach dem Tod. Eigentlich ist es müßig, auch nur irgendein Wort dafür zu finden. Jener ‚Zustand‘ der Vollendung unseres Lebens, unsere Auferweckung, entzieht sich ja gerade den Denkrahmen, die uns als Menschen zur Verfügung stehen. Wir können nur stammeln, dass es so ganz anders ist, wie wir uns ein Anders überhaupt nur vorstellen können. Unsere Sprache hat nicht die Mittel, um eine Tatsache ‚Auferweckung‘ zu beschreiben. Unsere Sprache hilft auch nur begrenzt, wenn wir unseren Weg daraufzu benennen wollen. Wir müssen uns immer im Klaren sein, dass wir nur im Vergleich, in uns zur Verfügung stehenden Bildern, in Analogien von Gott, vom Sohn Gottes, von der Auferweckung sprechen können.

 

Das so kraftvolle und Jesus-Messias-Gottessohn gewisse Johannesevangelium endet vergleichsweise zurückhaltend – und darin aber auch wieder sehr kraftvoll: ‚Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.‘  Die hier angesprochenen Zeichen sind ebenso die Wundererzählungen im ersten Teil des Buches wie die Worte und Handlungen Jesu über das ganze Evangelium hin. All das, was die Überlieferung aus den Erfahrungen der Zeitgenossen Jesu, aber auch der nachfolgenden Generationen von Christen zu berichten hat, will helfen, in die eigene Erfahrung des gegenwärtigen Jesus Christus hineinzuwachsen.

 

In all dem geht es dem Evangelisten nicht um die Festigung eines dogmatischen Lehrgebäudes. Es geht um die persönliche wie gemeindliche Erfahrung, von Gott ergriffen zu sein. Dieses Begreifen ist aber nicht die Summe der Glaubensleistungen des Einzelnen. Das Begreifen erfasst immer mehr, dass die Bewegung unseres Glaubens in Gott und in Jesus seinen Ausgang genommen hat. Um unser Leben, unser Heil, um ein heiles Leben inmitten der Wirklichkeit der Vergänglichkeit, um dieses göttliche Leben in und für uns geht es. Daher: Damit wir ‚durch den Glauben Leben haben in seinem Namen!‘

 

Das Johannesevangelium hat es unternommen, diesen Zustand der Auferweckung ins Bild zu setzen. Es sind Erzählungen, die versuchen, das grundsätzlich Unaussprechliche (weil aus anderer Sphäre) wenigstens annähernd zu bebildern. Der Evangelist erzählt von der Erfahrung der Maria Magdalena. Am Ende kann sie sagen: ‚Ich habe den Herrn gesehen.‘  Das ‚Sehen‘ ist in der Erzählung die Beschreibung der direkten Erfahrung der Begegnung. Maria Magdalena hat diese nicht gemacht. Sie hat sich ihr ereignet. Die Jünger hinter verschlossenen Türen – sie können auch Sinnbild der verschlossenen Gemüter, der verschlossenen Herzen sein. Nicht, weil die Herzen sich verweigern, sondern weil das, was begriffen werden könnte, einfach zu abseitig unseres Kennens, zu groß, zu göttlich ist. Da ist wieder die wundersame Erfahrung: Dieses Verschlossene hindert den Christus Jesus nicht, sich in Erfahrung zu bringen. Das tut er offenbar so sehr, dass Menschen diese Verschlossenheit in Freude und Mut verwandelt sehen. Mehr noch: Es gibt eine Wiederverbindung mit dem Urgöttlichen, dem Lebenshauch in uns. Der Geist wird mitgegeben. Und dann können wir erzählen vom Unerzählbaren, von der Widerfahrnis der Begegnung mit dem auferweckten Herrn. Diese Erfahrung ist keine legendäre Erzählung. Viele haben auch heute diesen Gnadenschatz erlebt: ‚Wir haben den Herrn gesehen!‘ Hier öffnet sich eine eigene Art der Mystik des Alltags. Manche leben getrost aus diesem Wissen um den Auferstandenen. Es ist ein Wissen jenseits des Verstandes, wie das Sehen ein Sehen jenseits der Augen ist.

 

Auch die Jünger hinter den zunächst verschlossenen Türen können dem Thomas sagen: ‚Wir haben den Herrn gesehen.‘  Die Figur des Thomas ist den meisten von uns sehr, sehr sympathisch. Der darf zweifeln. Dieser Zweifel ist keine kalkulierte Leugnung. Ich glaube, dass es der Zweifel des Suchenden ist. Das Zweifeln, das einen Prozess des Begreifenwollens in sich birgt.

 

Der Autor des Johannesevangeliums ist selbst ein Christ der zweiten Generation. Auch er wird all das in sich getragen haben, was das an Fragen, an Sehnsucht, an Zweifel in sich hat. All das wird nun zusammengefügt in die Erzählfigur des Thomas. Er gehört dazu. Aber er ist nicht immer dabei. Und er braucht immer wieder handfeste Zusagen, handfeste Beweise, mit seinem Glauben nicht auf einem Irrweg zu sein.

 

Und jetzt ist die Dramaturgie der Erzählung so selbstredend: Thomas stellt Bedingungen an seinen Glauben. Es reicht nicht, dass es eine Institution gibt, die den Glauben ‚hat‘. Auch die Mitjünger reichen ihm nicht. Er mag vielleicht auch nicht nur abhängig sein vom Glaubenszeugnis der vorherigen Generation, vom Zeugnis der Augenzeugen Jesu. Wir werden uns leicht vorstellen, mit welcher Stärke dieser Thomas genau ausführt, was er zum Beweis braucht. Einige Kunstwerke haben diese Szene überdeutlich materialisiert: Finger und Hand in den Wundmalen Jesu.

 

Der erscheinende Jesus weist diese Bedingungen nicht zurück. Er weist den Zweifel nicht ab. Diese Haltung an sich ist eine Adelung dieses Ringens um den Glauben. Der Jesus der Erzählung bietet diese Beweise an – aber für den Thomas sind sie allein durch die Berührung der Begegnung mit Jesus hinfällig. Wieder ist es Jesus, der die Initiative des Erkennens, des ‚Sehens‘ eröffnet hat. Und ja, es stimmt mit unserer Erfahrung überein: Beweise helfen letztlich nichts. Sie laufen ins Leere – wenn da nicht so etwas geschieht wie die von Jesus gegebene Begegnung. Da bleibt dem Thomas nur das atemberaubend staunende Bekenntnis: ‚Mein Herr und mein Gott!‘

 

Der Autor legt in die letzten Worte Jesu an Thomas weniger einen Vorwurf als eine Hoffnung: ‚Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.‘  Selig, das heißt: zu beglückwünschen sind die, die nicht sehen – im Sinne der handfesten Beweise. Zu beglückwünschen sind, die anders ‚sehen‘, nämlich die Begegnung Jesu, Begegnungen Gottes mit ihrem Leben begreifen. Daraus kann gut der Glaube wachsen.

 

Es gibt sie, diese Begegnungen mit dem auferweckten Herrn. Es gibt dieses ‚Sehen‘ des Herrn jenseits unserer Sehfähigkeit. Es gibt Menschen unter uns, die voller Freude oder in verhaltener Zurücknahme sagen können: Ich habe den Herrn gesehen. Ich habe die Wirklichkeit des gegenwärtigen und wirkenden, auferweckten Herrn wahrgenommen.

 

Nicht selten spornt das an, davon zu erzählen – in Wort und/oder in Tat. Das wird dann da sichtbar, wo wir etwas weitergeben, was dem Leben dient, so, wie der Evangelist sein Buch geschrieben hat, damit wir zum Glauben kommen und ‚durch den Glauben Leben haben in seinem Namen.‘

 

Es tut gut, auch als Menschen einer Glaubens-Gemeinde einander von dem zu erzählen, was wir so im Begreifen aufgenommen oder wieder verloren oder göttlich geschenkt bekommen haben.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Alle Bilder sind durch "anklicken" vergrößerbar.  FOTO: ANNA C. WAGNER

'dulden' Ausstellung Kurt Wagner - lange Nacht der Kirchen

Alle Bilder sind durch "anklicken" vergrößerbar.  FOTO: ANNA C. WAGNER

Unser "Sonntagsblättchen" als PDF

Das Sonntagsblättchen vom Weißen Sonntag 2021
Für alle, die auf das 'Blättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
Sonntag-11-04-2021-Pfarrblatt.pdf
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OsterDank

Für die, die mitfeiern konnten und mochten, ist der größte Dank, dass es überhaupt möglich war, in diesem Jahr die Kar- und Ostertage gottesdienstlich gemeinsam hier in Maria Lyskirchen zu feiern. Wir haben uns streng an die Vorschriften gehalten und entsprechend die Liturgien gestaltet. Daher als erster Dank der

 

  • Dank für die Möglichkeit, sich versammeln zu können.
  • Dank allen, die mitfeiern konnten, denn ohne sich versammelnde Gemeinde kann auch kein Gottesdienst gefeiert werden. Ohne Zelebrantin keine Feier.
  • Dank den vielen, die mitgewirkt haben, dass wir so feiern konnten, wie wir gefeiert haben.
  • Dank dem Vorbereitungskreis, der schon im Januar überlegt hat, wie wir unter den Schutzbedingungen überhaupt die Liturgien gestalten können.
  • Dank den Geschenken an Palm, an reichlich-üppigen Blumen, an Blütenzweigen.
  • Dank dem Bäcker, der uns das Brot für die Feier des Gründonnerstags gebacken hat.
  • Dank den Musikerinnen und Musikern - gesanglich und instrumental.
  • Dank den Frauen und Männern, die die Lesungen vorgetragen haben.
  • Dank den Frauen und Männern, die die Hl. Kommunion mit gereicht haben.
  • Dank den Frauen und Männern, die die äußeren Bedingungen für die jeweiligen Feiern geschaffen haben.
  • Dank unserem Küster, der die Übersicht über die Komplexität all dessen, was zu regeln ist, so wohltuend klar bewahrt und entsprechend vorbereitet und gehandelt hat.

Gerade in eigen angespannten Zeiten tut es so gut, Dank sagen zu können - und dankbar zu sein, dass wir u.a. auch einander diese Stärkung sein dürfen.

 

Von Herzen Dank allen!

 

Kar- und Ostertage in Corona-Zeiten

Durch die Schutzbestimmungen in der Pandemie konnten wir nicht einfach so diese besonderen Tage des Kirchenjahres begehen, wie wir es in den vergangenen Jahren gewohnt waren - ausgenommen das Jahr 2020, in dem alle gemeinschaftliche Liturgie nicht möglich war.

 

In diesem Jahr haben wir (durch die Pandemie war eine größere Gemeindeversammlung nicht möglich) in einem Kreis von Küster, Musikern, Verantwortliche für Wortgottesdienste, für Pläne von liturgischen Diensten, Kundige in Schutzbestimmungen und dem Pastor überlegt, wie unter den gegebenen Bedingungen überhaupt diese Tage gottesdienstlich begangen werden könnten. Leitende Gedanken: Keine Ansammlungen, um Abstand zu gewährleisten; möglichst nicht länger als eine Stunde; kein Zusammenstauchen der gewohnten Liturgie, sondern das Ausspielen von Wesenselementen der jeweiligen Feiergeheimnissen.

 

Was das in der praktischen Übersetzung

bedeutete, haben wir nun erlebt:

 

  • Aschermittwoch als Wortgottesdienst mit dem Wesenselement der Auflegung der Asche.

  • Palmsonntag als Wesenselement die Verkündigung des Einzugs Jesu in Jerusalem mit der Segnung der Zweige.

  • Gründonnerstag war der Gottesdienst bestimmt vom kurzen Anklang an die Sedan-Tradition, von den Abschiedsreden des Johannesevangeliums und von der Feier der Eucharistie.

 

  • Karfreitag ließen wir die Passion Jesu auf uns wirken - mit der anschließenden persönlichen Kreuzverehrung und der Grablegung.

  • Ostern: Die Osternacht haben wir geteilt: Am Karsamstag die Vigil der Lesungen, dann das Feuer und den Einzug der Osterkerze in die Kirche.
  • Der Ostermorgen begann mit dem Lobpreis der Osterkerze und setzte sich fort mit der Verkündigung des Osterevangeliums, der Segnung des Taufwassers, der Feier der Taufe der kleinen Tabea und schließlich der festlichen Eucharistie.

 

Alle, die einen bis alle diese Gottesdienste mitgefeiert haben, haben diese Formen erlebt. Da Gottesdienstfeier das Anliegen der Gemeinde ist, bin ich dankbar für Rückmeldungen, wie diese teils deutlich reduzierten Feiern erlebt worden sind. Krisenbedingungen sind nicht nur Einschränkungen. Sie können auch den Blick öffnen für Neues, was z.B. in das kommende Jahr (so Gott will) mitgenommen werden kann. Zunächst als notwendige Einschränkungen gedachte Formen können auch bewusst machen, dass manche Tradition bis dahin gut und richtig war, dass sie durch die neue Erfahrung aber eine Veränderung aufruft. Es geht dabei überhaupt nicht um die Auflösung der kostbaren Tradition der Liturgie der Kirche. Es geht um die Akzente, die in jeder gestalteten Gottesdienstform sind. Ein nur objektivierter Gottesdienst wird nicht unbedingt der Gottesdienst der sich versammelnden Gemeinde sein. Um die geht es aber zu allererst. Sie antwortet mit dem Gottesdienst auf den uns längst gewährten Dienst Gottes an uns.

 

Daher die Einladung, Rückmeldungen zu geben - so Sie mögen.


Einige Mitfeiernde haben sich schon spontan geäußert und Impulse in die Zukunft eröffnet. Die Rückmeldungen werden in unserem Sonntagsblättchen wieder kommuniziert.

 

Viele Kollekten

In den letzten Wochen standen unverhältnismäßig viele Kollekten mit einer besonderen Zweckbindung an. Herzlich Dank allen, die diese Anliegen auch finanziell mittragen konnten und mochten. Immer wieder sehr beeindruckend, wie großzügig die Gottesdienstmitfeiernden hier in Maria Lyskirchen sind. In Zeiten der Pandemie kommen auch die großzügigen Mitspendenden auf dem Weg der Überweisung dazu.

 

Hier die Kollekten in Zahlen - wobei die Beiträge Misereor und Gründonnerstag (für das Sonn- und Feiertagscafé im Notel für obdachlose Drogenabhängige) nicht die Endsummen sind, sondern ‚nur‘ die Sammelergebnisse im Gottesdienst. Erfahrungsgemäß sind für diese Sammlungen auch Überweisungen auf das Konto der Kirchengemeinde gegangen. Daher wird die Endsumme erst nachträglich genannt werden können.

 

  • Sonderkollekte Erdbeben Kroatien: 540,00 €
  • Misereor-Kollekte: 1.936,57 €
  • Hl. Land-Kollekte: 207,00 €
  • Gründonnerstags-Kollekte: 1.807,00 €
  • LYSKIRCHENSonntag-April: 826,00 € 

nachterfahrung - 8. Mai 2021

Lesung ganzer biblischer Bücher - schon seit 2001 jedes Jahr zwei Lesungen ... wenn nicht wie 2020 die Pandemie sie vereitelt hätten.

 

Am 8. Mai ist vorgesehen, dass wir die

 

 ‚Offenbarung des Johannes‘,

 

das letzte Buch der Bibel, lesen werden. Für die Einhaltung der Schutzbestimmungen werden wir Sorge tragen. Dennoch kann es zur kurzfristigen Absage kommen - auch an diese Flexibilität haben wir im Laufe des Jahres gewöhnen müssen.

 

Die Lesung beginnt um 19 Uhr. Man darf kommen und gehen, wie man möchte.

 

Derzeit sind Registrierungen von Namen, Telefonnummer und die Zeit des Aufenthaltes in der Versammlung notwendig.

11.04.2021 - 18.04.2021

 

Weißer Sonntag 2021*

2. Ostersonntag

19.00 Uhr Feierliche Heilige Messe

der Gemeinde

 

Freitag:       

18.00 Uhr   Wortgottesdienst

der Gemeinde

20.00 Uhr   Bibelgespräch Online

 

3. Ostersonntag*

19.00 Uhr Feierliche Heilige Messe

der Gemeinde

 


* Wegen begrenzt zugelassener Teilnehmerzahl müssen Sie Ihre Mitfeier der Sonntagsmesse leider bitte bis jeweils Freitag 12 Uhr im Pfarrbüro anmelden: Montag-Mittwoch und  Freitag von 9 – 12 Uhr, Donnerstag von 15 – 18 Uhr Telefonisch: 0221/214615 oder per Mail:
pfarrbuero@lyskirchen.de