Wort des Bischofs

Esperanza schenkt Hoffnung!

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Crina, das Roma-Mädchen spielt in der Krippe die Geige gegen das Vergessen - Porajmos (INFO) >>> die aktuellen Bilder unserer Krippe >>>

INFO:

Die Krippe in Lyskirchen ist noch bis zum 02.02.2020 aufgebaut

aktuell:

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2. Sonntag im Jahreskreis

Ich mache dich zum Licht

für die Völker

 

Lesung aus dem Buch Jesaja

Der Herr sagte zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will. Jetzt hat der Herr gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des Herrn geehrt, und mein Gott war meine Stärke. Und er sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker, damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.

Jes 49, 3.5-6

Gnade sei mit euch und Friede von Gott,
unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus

 

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

 

Paulus, durch Gottes Willen berufener Apostel Christi Jesu, und der Bruder Sosthenes an die Kirche Gottes, die in Korinth ist - die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen - , mit allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus überall anrufen, bei ihnen und bei uns. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Ich danke meinem Gott jederzeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus geschenkt wurde, dass ihr an allem reich geworden seid in ihm, an aller Rede und aller Erkenntnis. Denn das Zeugnis über Christus wurde bei euch gefestigt, sodass euch keine Gnadengabe fehlt, während ihr auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus wartet. Er wird euch auch festigen bis ans Ende, sodass ihr schuldlos dasteht am Tag unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist Gott, durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.

1 Kor 1, 1-9

Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach

Johannes

In jener Zeit sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war. Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekannt zu machen. Und Johannes bezeugte: Ich sah. dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Das habe ich gesehen. und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes

Joh 1, 29-34

Gedanken zur 2. Lesung

An die Gemeinde

zu 1 Kor 1,1-9

 

Der Titel mag etwas irritieren – wieso ‚an die Gemeinde‘? Richtet sich nicht jeder Teil der Heiligen Schrift ‚an die Gemeinde‘? Das ist so, weil jedes Wort der Offenbarung dem Leben und Aufbau des Glaubens der Einzelnen und der Gemeinde dient.

 

An den kommenden Sonntagen werden wir wichtige Abschnitte des Briefes des Paulus an die Gemeinde in Korinth hören und bedenken. Die Einladung ist, diesen Brief als Anrede an uns, der heute lebenden Gemeinde, lesen zu lernen. Paulus hat seinen 1. Brief an die Korinther als Brief des Gründers der Gemeinde an seine Gemeindemitglieder geschrieben. Er hat immer wieder von Problemen der Gemeinde gehört und wurde um Stellungnahme dazu gebeten – mit der Autorität des Gemeindegründers.

 

 

 

Paulus bediente sich dabei des klassischen antiken Briefformates. Unser Textabschnitt heute besteht aus dem sogenannten ‚Präskript‘, in dem Absender, Adressaten und eine Grußformel bedacht werden (1-3). In den folgenden Versen wird klassisch das ‚Proömium‘ gesetzt – so etwas wie eine Brieferöffnung, in der schon wesentliche Themen angedeutet und im Hauptteil des Briefes dann ausgeführt werden. Wir sind uns bewusst, dass unsere kulturellen, gesellschaftlichen und religionssoziologischen Hintergründe andere sind als Mitte des 1. Jahrhunderts. Dennoch besteht die Einladung, diese Briefe als Anregung für unser je persönliches und gemeindliches Bedenken und Wachsen unseres Glaubens zu nehmen.

 

 

 

Die Einleitung des Briefes gibt rein formal Auskunft über den Absender und die Adressaten. Auch aus diesem Formalen lässt sich etwas erkennen zur Autorität, mit der Paulus sich ins Spiel der Verkündigung bringt. Er nennt sich ‚durch Gottes Willen berufener Apostel‘. Das hat insofern Gewicht, als eigentlich nur der/die sich mit dem Titel Apostel/in nennen dürfen, die Zeitzeugen des irdischen und auferweckten Christus Jesus sind. Paulus sieht sich als jemand, der ein von Gott jenseits der üblichen Klassifizierung Apostel (=Gesandter) ist. Da schwingt seine ganze Geschichte mit – vom jüdischen Gelehrten über den Verfolger der Christen hin zum vom Christus, dem Auferweckten, berufenen Apostel. Wir umschreiben diese elementare und buchstäblich umwerfende Erfahrung der Berufung als das ‚Damaskusereignis‘.

 

 

 

Ein Verkünder mit einer eigenen Glaubensgeschichte und Entwicklung lässt uns vielleicht noch einmal anders hinhören. Es gibt Glaubensgeschichten, die nicht auf einfachem Wege sich entfaltet haben. Das Werden des Vertrauens in die Offenbarung Gottes durch den Messias Jesus erweist sich als ein Gnadengeschehen Gottes. So hat es Paulus erlebt, so ist er zum besonders berufenen Apostel geworden. Eine Ermutigung, diesem Werden zu trauen – nicht nur in der Lebensgeschichte eines Paulus.

 

 

 

Die Gemeinde von Korinth ist von Paulus gegründet. Sie ist die angesprochene Adressatin. Paulus nimmt sich als Gründer zurück und verweist darauf, dass alle ‚die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen‘ sind. Die Kraft und Würde der Gemeindemitglieder ist ihre Berufung, Anteil an der Gemeinschaft der vom Herrn Gerufenen, der ‚Kirche Gottes‘ zu sein. Vielleicht ist es uns abhandengekommen, diese Würde und Berufung selbst anzunehmen. Wir sind wohl möglich gehemmt, weil wir eher fragen, ob Berufung dann eine Absonderung bedeutet. Im Blick des Briefautors Paulus richtet sich der Brief an die Gemeinde der Glaubenden, an ‚die Kirche‘ in Korinth. Wir dürfen versuchen zu begreifen, dass uns – ohne Ausschließlichkeit gegen andere – eine Würde der Berufung geschenkt ist.

 

 

 

Diese Berufung ist keine ausschließende Erfahrung für Korinth alleine. In seiner Brieferöffnung betont der Schreiber die Verbindung mit allen, die Kirche sind: ‚mit allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christis überall anrufen.‘ Die Berufung verbindet alle, die sich dem Bekenntnis anschließen, weltweit.

 

 

 

Mit einer Grußformel endet die Eröffnung des Briefes: auf dass Gnade und Friede von Gott und dem Messias Jesus die Adressaten erfüllen möge.

 

 

 

Der Brieferöffnung schließt sich das ‚Vorwort‘ an. Paulus hat es in Form eines Dankgebetes formuliert. Er selbst ist so erfüllt von dem, was ihm an Erkenntnis und Erfahrung Gottes eröffnet worden ist, dass er all seine später folgenden Aussagen unter die große Danksagung stellt – Dank für die Gnade, die ihm und den Gemeinden geschenkt worden ist. So bindet der Autor die Gemeinde mit in die Danksagung ein: Dank für die Gnade Gottes, die in Jesus geschenkt worden ist. Alles, was die Gemeinde in ihrer Geschichte an Gnadengaben entdecken konnte und kann, ist als Geschenk des Himmels gegeben. Wir sind durch das Wirken des Geistes immer wieder neu beschenkt.

 

 

 

‚Dass ihr in allem reich beschenkt worden seid in ihm, an aller Rede und aller Erkenntnis‘ – diese Überzeugung gibt Paulus mit. Gleichzeitig spricht er damit an, dass hier auch wunde Stellen des Gemeindelebens ihren Ursprung haben. Nicht sie haben sich selbst mit Rede und Erkenntnis beschenkt. Sie haben verschiedene Gnadengaben erhalten, die alle zusammenwirken mögen, damit dieser Reichtum des Geschenks der Gnade die Gemeinde zusammenhalten und eine Ausstrahlung nach außen haben kann. Dazu wird der Apostel ausführlich Stellung nehmen (Kap 12-14).

 

 

 

Paulus bedient sich der zeitlichen Dimension, in denen sich das Leben des Glaubens einer Gemeinde entfaltet: In der Vergangenheit, so erinnert Paulus, wurde ‚das Zeugnis über Christus gefestigt ...‘ Diese Grundlegung hat Auswirkungen in die Gegenwart: ,... so dass auch keine Gnadengabe fehlt.‘

 

 

 

Die Zukunft bleibt dabei im Blick ‚... während ihr auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus wartet.‘ Offenbarung ist hier wieder als ein andauernd sich entwickelndes Geschehen zu sehen. Wir kennen es als Erleben unseres Glaubensweges – einzeln oder als Gemeinde: Wir haben eine Grundlage unseres Glaubens. Wir entdecken, wie unsere Gnadengaben wirken können, bestenfalls einander ergänzend. Wir erleben uns aber auch als Menschen, die in ihrem Glauben auf dem Weg sind. Manche werden in der eigenen Glaubensgeschichte nachvollziehen können, wie da Entwicklungen gewachsen sind, oft tatsächlich als heilsame Gnadengaben.

 

 

 

Paulus sieht diesen Weg der wachsenden Erkenntnis des Glaubens als einen, der sich immer mehr festigt – ‚bis ans Ende, so dass ihr schuldlos steht am Tag unseres Herrn Jesus Christus.‘ Hier ist der Weg unseres Lebens als ein ständiges Reifen und Wachsen verstanden – bis ans Ende, bis zur Vollendung des eigenen Lebensweges. Ziel ist die Gemeinschaft mit Gott, auf die sich auch unser glaubendes Leben hin bewegt. Das ‚schuldlos‘ lässt sich leider schnell moralisch missverstehen. Die wörtliche Übersetzung meint ‚unanklagbar‘. Ein Leben, das in dieses Vertrauen auf Jesus Christus hat wachsen dürfen, wird im Gericht, in der Verantwortung unseres Lebenswerkes, keine Anklagepunkte vorweisen. Diese Metapher spricht aus der Vorstellung des Gerichtes. Paulus verleiht seinem Vertrauen Ausdruck, dass Gott die Gemeinde so stärken wird, dass sie das verheißene Ziel der Gottesgemeinschaft erreichen wird, im Gericht bestehen wird.

 

 

 

Dieses Vertrauen gründet bei Paulus in der Überzeugung, dass Gott von seinem Wesen her nicht anders als ‚treu‘ sein kann. Es liegt ihm an denen, die ihm folgen. ER ist es, der Menschen berufen hat ‚zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unsern Herrn.‘

 

 

 

Der Brief richtet sich an die glaubende Gemeinde. Daher sind die Hinweise der Berufung kein Ausschluss derer, die hier nicht angesprochen sind.

 

 

 

Ein Brief an uns – sich als von Gott Gerufene zu verstehen, als Menschen, die Dank sagen dafür; als Menschen, denen verschiedene Gaben gegeben sind, um einander im Vertrauen auf Gott zu stärken; als Menschen, denen sich die Erkenntnis und Erfahrung Gottes mehr und mehr öffnet. Wir ahnen, dass es auf diesem Weg Grenzerfahrungen gibt, weil wir Menschen eben Menschen sind – in aller Gnade der Berufung. Paulus wird uns vielleicht Hilfe sein, unseren eigenen Weg vom Geist gestärkt zu erleben.

 

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 

19.01.2020 - 26.01.2020

2. Sonntag im Jahreskreis:

18.00 Uhr Hl. Messe der Gemeinde

5. Jahrgedächtnis Lars Backhaus

 

Freitag:

18.00 Uhr Wortgottesdienst in der Krypta Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

3. Sonntag im Jahreskreis:

18.00 Uhr Hl. Messe der Gemeinde

Kollekte: Tokyo/Myanmaras

 

Vorschau
Montag 27.01.2020 um 19 Uhr

Einstündiges Konzert zum
Holocaust-Gedenktag 2020

… vor 75 Jahren, am 27. Januar 1945

wurde das KZ Auschwitz befreit ...

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr

30 Jahre Notel

Am kommenden Samstag um 15 Uhr findet in den Räumen des Notels ein Benefizkonzert von Rolly und Benjamin Brings statt: Kalt op d’r Domplaat Lesung mit Musik. Auch den Leuten aus Lyskirchen eine herzliche Einladung zum Konzert!
(siehe auch: www.notel-koeln.de)


27. Januar: 4. Gedenkkonzert in Lyskirchen

Am 27.01.2020 jährt sich zum 75. Mal der Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Truppen der Roten Armee. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag.  Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt.

 

 

Zum nunmehr vierten Mal in Folge möchten wir Sie und Euch zu einem Gedenkkonzert in St. Maria in Lyskirchen in Köln am 27.01.2020 um 19.00 Uhr einladen. Das Programm spannt einen musikalischen Bogen über 3 Jahrhunderte und umfasst Kompositionen jüdischer und nichtjüdischer KomponistInnen. Es thematisiert in drei Abschnitten "Verwurzelt und verfemt", "Kaddisch" und "Überlebende" sehr unterschiedliche Aspekte und Biographien europäisch-jüdischer Kultur und Musik, die in einem direkten oder indirekten Bezug zum Holocaust stehen. Ausführende sind die Sopranistin Anna Pehlken, der Tenor Ulrich Cordes, der als Kantor an St. Maria in Lyskirchen tätig ist, und der Pianist Stefan Irmer.

 

 

Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für das Avicenna Kultur- und Hilfswerk e.V. gebeten: www.avicenna-hilfswerk.de

 

  • Jahrestreffen der Mitwirkenden in der Liturgie

Einmal im Jahr treffen sich alle, die in der Feier der Liturgie bestimmte Aufgaben übernehmen – als Lektor*in, als Kommunionhelfer*in, als Kantor*in, als Küster, als Organist. Dieses Treffen findet am kommenden Sonntag statt. Es ist ein kleines äußeres Zeichen des Dankes für die Dienste, es ist auch die Zusammenkunft, bei der die Erfahrungen in der Mitfeier der Liturgie ausgetauscht werden. Manche Anregung zur Weiterentwicklung der Gestalt unserer liturgischen Feiern hat ihren Ursprung in dieser Versammlung. Diese Entwicklung ist nicht dem Drang nach Neuerung geschuldet, sondern dem sich vertiefenden Verständnis von Liturgie. Es ist bedenkenswert, dass unsere Art der Liturgie nichts Spektakuläres hat. Sie vollzieht den Ritus, wie er von der katholischen Kirche vorgeschrieben ist. Dass die Zeichen der Riten sprechend werden können, dass sich dabei der Sinn der Handlung und die Sinndeutung des eigenen Lebens mehr und mehr treffen können, das ist ein Geschenk des Geistes. Dieser Geist hat sich immer wieder auch durch Gemeindemitglieder geäußert. Sie haben im sich vertiefenden Erleben der Feier Anregungen gegeben. Danke allen, die dazu beitragen. Danke allen, die in den Diensten der Liturgie sich einbringen mögen!

 

  • Lesungen der nächsten Sonntage

Mit dem Fest der Taufe Jesu hat sich der Weihnachtsfestkreis geschlossen. Jetzt sind wir wieder in der Zeit des Jahreskreises – u.a. zu erkennen an der liturgischen Farbe grün.

 

In diesem Jahr hören wir als zweite Lesung ziemlich fortlaufend den 1. Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth. Diese Lesungen sollen auch Grundlage der Predigt des Sonntags werden. In der Regel sind die Evangelien Ausgangspunkt der Predigt. (In Lyskirchen betrachten wir aber auch öfter Texte der Lesung.) Die Hl. Schrift stellt einen so großen Reichtum dar, dass es angemessen ist, auch einmal über eine längere Strecke die Theologie des Paulus in seinem Korintherbrief kennen zu lernen. Paulus hat ihn an eine konkrete Gemeinde geschrieben. Und Gemeindeleben lässt unterschiedlichste Frage aufkommen – theologische Fragen ebenso wie Fragen des sozialen Miteinanders, auch Anfragen an hierarchische Ordnungen. Wir werden versuchen, die Inhalte des Briefes als Quelle denkbarer Inspiration für unsere gemeindlichen und persönlichen Glaubensfragen verstehen und vielleicht gar anwenden zu lernen. Das freitägliche (für alle Interessierten offene) Bibelgespräch kann eine hilfreiche Einstimmung zum Verständnis sein. Willkommen alle, die mögen.

 

Einen kurzen Einblick in den 1. Korintherbrief werden wir in unserem Sonntagsblättchen in Fortsetzung veröffentlichen.