Wort des Bischofs

Esperanza schenkt Hoffnung!

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

aktuell

verstößt gegen alle Werte und Gesetze, die sich Europa und die Welt nach dem Zweiten Weltkrieg gesetzt haben. Es darf nicht sein, dass Menschen im Europa der EU nach Wasser dursten, Hunger leiden, auf der nackten Erde schlafen müssen und nicht sicher sind vor Übergriffen aller Art. Mütter in Moria erzählen mir von Anzeichen früher Depression bei Kleinkindern.

 

Der ganze Text von Martin Gerner und weitere Informationen ...

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Vierundzwanzigster  Sonntag im Jahreskreis

Vergib deinem Nächsten das

Unrecht, dann werden dir,
wenn du bittest, deine Sünden vergeben

 

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach.

 

Groll und Zorn, auch diese sind Gräuel und ein sündiger Mann hält an ihnen fest. Wer sich rächt, erfährt Rache vom Herrn; seine Sünden behält er gewiss im Gedächtnis. Vergib deinem Nächsten das Unrecht, dann werden dir, wenn du bittest, deine Sünden vergeben! Ein Mensch verharrt gegen einen Menschen im Zorn, beim Herrn aber sucht er Heilung? Mit einem Menschen gleich ihm hat er kein Erbarmen, aber wegen seiner Sünden bittet er um Verzeihung? Er selbst – ein Wesen aus Fleisch, verharrt im Groll. Wer wird seine Sünden vergeben? Denk an das Ende, lass ab von der Feindschaft, denk an Untergang und Tod und bleib den Geboten treu! Denk an die Gebote und grolle dem Nächsten nicht, denk an den Bund des Höchsten und übersieh die Fehler!

Sir 27, 30 – 28, 7 (27, 33 – 28, 9)

Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn

 

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.

 

Schwestern und Brüder! Keiner von uns lebt sich selber und keiner stirbt sich selber: Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn. Denn Christus ist gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende.

 

Röm 14, 7–9

Nicht bis zu siebenmal musst du vergeben, sondern bis zu siebzigmal siebenmal

+ Aus dem heiligen Evangelium nach  Matthäus

In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal. Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Knechten Rechenschaft zu verlangen. Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war. Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen. Da fiel der Knecht vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen. Der Herr des Knechtes hatte Mitleid, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld. Als nun der Knecht hinausging, traf er einen Mitknecht, der ihm hundert Denáre schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und sagte: Bezahl, was du schuldig bist! Da fiel der Mitknecht vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen. Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe. Als die Mitknechte das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war. Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich angefleht hast. Hättest nicht auch du mit deinem Mitknecht Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte? Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Peinigern, bis er die ganze Schuld bezahlt habe. Ebenso wird mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergibt.

Mt 18, 21–35

Lernfeld des Glaubens

zu Matthäus 18,21-35

Wir befinden uns noch in der 4. großen Rede, die der Evangelist Matthäus komponiert hat. Diese Rede widmet sich bevorzugt den Belangen des Zusammenlebens in der Gemeinschaft der Glaubenden, in der Gemeinde. Wenn wir es weiter fassen mögen, dann geht es um die geistliche Vorstellung, wie Gemeinde funktionieren kann – eben nicht einzig als Organisation, sondern als eine Gemeinschaft aus dem Geist des Evangeliums Gottes.

 

In unserem Textabschnitt geht es um das Thema der Vergebungsbereitschaft. Da wird vielen aus eigener Erfahrung einfallen, wie mühsam es sein kann, eine solche Bereitschaft zu erlernen. Eine besondere Herausforderung wird es da, wo ein Mensch in seiner Persönlichkeit gedemütigt und entwürdigt worden ist. Es geht um persönlich erlittenes Unrecht, das bis ins Mark der Person treffen kann. Wie soll da Vergebung gehen? Der Evangelist Matthäus hat in unserer Perikope Petrus als den Fragesteller platziert. Alle wissen, dass Petrus der Verleugner seines Herrn war, einer, der schuldig geworden ist. Dieser hat Vergebung erfahren. Als der Vorausgeher im Glauben wird er der Hüter darüber, dass Vergebungsbereitschaft innerhalb der Gemeinde erlernt und praktiziert werden kann.

 

Am vorhergehenden Sonntag haben wir die Gemeinderegel zur Rückgewinnung eines abgewichenen Gemeindemitgliedes kennengelernt. Am Ende stand das Ziel jeder Zurechtweisung: die Schwester, den Bruder zurückzugewinnen.

 

Mit unserem Text geht es um die Grenzen der Vergebungsbereitschaft – zumal im Fall des persönlich erlittenen Unrechts. Der Erzähler lässt Petrus diese Frage stellen: ‚Wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er gegen mich gesündigt hat?‘ Und wie um zu zeigen, wie viel er schon von Jesus gelernt hat, gibt Petrus ein Maß vor: ‚Bis zu siebenmal?‘  Wenn wir uns diese Frage stellen, wie oft wir bereit sind, jemandem zu vergeben, der immer wieder uns Unrecht zufügt, dann ist die Bereitschaft zum Siebenmal-Vergeben schon unrealistisch. Zumindest für das Normalgemüt eines Menschen. Die Antwort Jesu setzt aber um ein vieles drauf: ‚Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.‘ Will sagen: grenzenlos.

 

Es dürfte dem Evangelisten auch klar sein, dass eine solche Großherzigkeit der Vergebung das normale Maß menschlicher Erträglichkeit für die meisten bei weitem übersteigt. Der Erzähler darf solche vermeintlich unerreichbaren Ziele setzen. Er will Aufmerksamkeit wecken durch diese provokanten Angaben. Das Maß setzt die Barmherzigkeit und Vergebungsbereitschaft Gottes. Das ist göttliches, nicht menschliches Maß. In der Verkündigung des Evangelisten stehen Göttliches und Menschliches in Beziehung zueinander. Sie schaffen zwischen sich einen Raum, der Lernort des Glaubens sein kann.

 

Zur Erläuterung wird nun ein Gleichnis angeführt. Aus dem Gleichniskapitel (13) kennen wir die Einleitung: ‚Mit dem Himmelreich ist es wie ...‘ Umschrieben können wir sagen: Mit der Erfahrung des gegenwärtigen Gottes ist es wie mit dem König, von dem in der Geschichte erzählt wird. Am Handeln des Königs lässt sich ablesen, wie wir uns Gottes Handeln an uns vorstellen dürfen.

 

Im Gleichnis gibt es einen Schuldner, der seinem Herrn eine hohe Summe schuldet – 10 000 Talente. Der Erzähler scheint eine unübersehbar hohe Summe angesetzt zu haben, um das gigantische Maß der Schuld zu betonen. Selbst der Verkauf seiner Habe und seiner Familienmitglieder könnte diese Summe nicht erbringen. Ein Übermaß an Schuld. Der Schuldner kann nur um Aufschub betteln. Dann passiert das, was unter Menschen bestenfalls in Geschichten geschieht: ‚Der Herr des Knechtes hatte Mitleid, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.‘ Die Zuhörerschaft des Evangelisten könnte staunend feststellen: So ist Gott. So wird Gottes Gegenwart wirksam: Wo Menschen bereit sind, Schuld zu vergeben. Dann gibt es für den Schuldner die Chance, im Leben neu anzufangen.

 

Damit könnte das Gleichnis seine Wirkung entfalten: Handelt ebenso an denen, die an euch schuldig geworden sind.

 

Aber das Gleichnis geht weiter. Es wird für mache zum Spiegel ihres eigenen Verhaltens. Jetzt trifft in der Geschichte der soeben mit Schuldenerlass Beschenkte einen Mitknecht, der ihm etwas schuldet. Eine vergleichsweise lächerliche Summe von 100 Denaren. Man bedenke, dass 1 Talent 6000 Denare sind ... Betrachtet man diese Begegnung der beiden Knechte losgelöst von der Gesamtgeschichte, dann wäre es nachvollziehbar, dass der Gläubiger vom Schuldner die Schuld beglichen haben möchte. Aber diese Forderung des Knechtes an seinem Mitknecht lässt sich nicht isoliert betrachten. Der Dialog zwischen bei beiden Knechten ist teils wortgleich. Damit wird die Beziehung zwischen den beiden Ereignissen des Umgangs mit einem Schuldner unterstrichen.

 

Nun kommen die Mitknechte ins Bild. Es heißt, dass sie ‚sehr betrübt‘ waren über das Verhalten dessen, dem gerade alle Schuld erlassen worden war. Mit den Mitknechten mag sich die Zuhörerschaft zu Wort kommen sehen. Wir nehmen die Verweigerung von Vergebung wahr. Und das soll etwas auslösen: Trauer, Betrübnis über ein solches Fehlverhalten und Missverhältnis. Die Gemeinde möge sich von dieser Schieflage berühren lassen, nicht gleichgültig die Achseln zucken.

 

Jetzt kommt die ganze Dramatik der Vergebungsverweigerung in den Blick. Die Geschichte lässt den König wieder auftreten. Nun gibt es kein Erbarmen mehr. Der erste Knecht hat aus seiner Erfahrung des Geschenks der Vergebung nicht gelernt: ‚Hättest nicht auch du mit deinem Mitknecht Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?‘ In der Geschichte endet der elende Knecht bei den Peinigern.

 

Was soll die Gemeinde aus dieser scharfkantigen Erzählung lernen? Es geht um die Wertschätzung des Erbarmens, das uns von Gott her grenzenlos geschenkt ist. Der Evangelist leitet für die Gemeinde davon ab, dass es eine Verpflichtung gibt, diese Vergebungserfahrung weiterzugeben. Der Erzähler formuliert es scharf und mit negativem Akzent: ‚Ebenso wird mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergibt.‘

 

Es kann sich die Frage aufdrängen, warum Gott nicht zu beherzigen hat: grenzenlos vergeben? Hier müssen wir bedenken, dass das Gleichnis die Notwendigkeit der Vergebung betont. Weil wir auf Gottes grenzenlose Vergebung bauen dürfen, sollen wir es zur Verpflichtung machen, die Haltung der Vergebungsbereitschaft zu erlernen und anzuwenden. Da, wo wir aus dieser Haltung leben, da wird etwas von der göttlichen Gegenwart erlebbar, da ist Himmelreich-Erfahrung.

 

Ja nach Vorfall ist es mit der Vergebungsbereitschaft gar nicht so einfach. Viele werden Geschichten aus eigener Erfahrung berichten können, die das Scheitern einer Vergebungsbereitschaft festzustellen hätten. Das kann an beiden Seiten liegen: Verweigerung durch den, der nicht zu seiner Schuld steht; aber ebenso Verweigerung durch den, der um Vergebung gebeten wird. Manche kennen die Metapher von dem ‚Elefantengedächtnis‘, das sich immer wieder reizen lässt, auf vergangenem Versagen anderer herumzureiten. Wenn wir in solchen Gefangenschaften hängen, werden wir nicht unbedingt daran denken, dass wir von Gottes Seite aber eine Vergebung haben, die einen Neuanfang eröffnet. Einen Neuanfang, der nicht immer wieder in Erinnerung zerrt, was da einmal schuldhaft zwischen den Menschen gelegen hat.

 

Der Evangelist erzählt gerade in solche Verkrampfungen die andere Perspektive: Das Leben aus dem Geist und der Haltung Jesu. Und die wird transparent auf das, was wir von Gott erwarten dürfen. Um es aber nicht in eine Beliebigkeit und Leichtfertigkeit abdriften zu lassen, wird der Evangelist streng pädagogisch. Er will seine Hörerschaft dazu bringen, die Dringlichkeit der Vergebungsbereitschaft zu betonen. Dringlich, um mehr in die Lebenshaltung nach dem Willen Gottes zu wachsen. So wird Gemeinschaft von Glaubenden zu einem Lernort des Glaubens – auch im Einüben der Bereitschaft zur Vergebung. Auch in alltäglichen Konfliktsituationen. Es müssen nur beide Seiten wollen, dass sich eine erstarrte Haltung aufweichen lässt zu einem Mehr an Freiheit und Lebensermutigung.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Das 'Sonntagsblättchen' vom 13.09.2020
Für alle, die auf das 'Sonntagsblättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
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Am kommenden Sonntag findet wieder die alljährliche Kollekte für die Caritas der Gemeinde statt. In unseren Altstadtkirchen findet die diakonische Gegenwart der Gemeinde auch viel an der Pfarrhaustüre statt. Dank der großen Aufmerksamkeit in St. Maria Lyskirchen für die Belange der Armen können wir sehr oft lindernd helfen. Wir können dankbar sein, dass die Armen immer noch die Pfarrhaustüre suchen. Das zeigt, dass die Kirche noch mit einer ihrer hauptsächlichen Daseinsberechtigungen gegenwärtig ist: in der Solidarität mit den Armen.

 

Diakonische Begegnungen sind sehr oft mit menschlicher Begegnung, mit der Offenheit zum Gespräch verbunden. Diakonische Begegnungen treffen aber oft auch auf wirkliche materielle Not. Da helfen kaum allein einfühlsames Zuhören und gute Ratschläge. Da hilft auch nicht der Verweis auf Institutionen, die aus der gesetzlichen Verpflichtung heraus helfen müssen. Oft höre ich, dass der Verwaltungsaufwand für einen Antrag z.B. für einen Ersatzherd so lange dauern kann, dass die Geduld sich zu sehr strapaziert sieht. In Corona-Zeiten kommt hinzu, dass Ämter nur nach telefonischer Terminabsprache zu erreichen sind.

 

Es gibt genügend Gründe, statt die kommunalen Stellen um Hilfe zu bitten, auf anderen Wegen nach Unterstützung zu suchen. Ich stelle mir immer wieder vor, wie es mir erginge, wenn ich in eine akute Notlage (wie kaputter Waschmaschine in einem Alleinerziehendenhaushalt mit drei kleinen Kindern) den Instanzenweg einschlagen müsste.

 

‚Armut guckt anders aus dem Fenster‘, hat einmal jemand an der Pfarrhaustüre gesagt – ein Ausspruch mit nachhaltiger Wirkung. In akuter Not geht es auch nicht darum, die Frage nach Versagen und zu verantwortender Schuld zu stellen, sondern zu handeln.

 

Hier einige Beispiele, wie mit dem Erlös unserer Caritas-Spenden Hilfe geleistet werden konnte:

 

· mit Ausbruch der Pandemie war Soforthilfe möglich durch Unterstützung von kirchlichen Organisationen, die hier in Köln umgehend die Versorgung z.B. der Obdachlosen gesichert haben.

 

· Obdachlosen, die an der Pfarrhaustüre klingelten, konnte ein Wegegeld gegeben werden – wöchentlich in der Regel 5 €.

 

· einer alten Dame musste ein Betrag für die Krankenversicherung bezahlt werden, damit eine Operation möglich wurde.

 

· Zuschuss zum Lebensunterhalt für Familien, die arm sind. In Coronazeiten waren die Hilfen häufiger nötig.

 

· Ermöglichung von Schuhkauf für Menschen, die aus psychischen Beeinträchtigungen die ganze Zeit auf der Straße unterwegs sind, obwohl sie eine Wohnung haben.

 

· Soforthilfe für eine Alleinerziehende und ihre zwei Kinder, nachdem der Vater der Kinder die Wohnung zerstörte und das mühsam Ersparte mitgenommen hat.

 

· Zuschuss zum Kauf eines Herdes, nachdem keine Gebrauchtgeräte zu finden waren.

 

· Zuschuss für die Erstausstattung für Kinder, die in die Schule kommen. Dafür reichen die Gelder des Sozialamtes nicht aus. Die Schulen erbitten eine ziemlich umfangreiche Erstausstattung. Die Kinder der Armen wollen (und sollen) nicht gleich am ersten Schultag als Minderbemittelt auffallen.

 

· Geld für die nötigen Unterlagen zur Beschaffung von Papieren – u.a. Passbildern.

 

· Geld für einen billigen Schlafsack, den ein Discounter gerade für 16 € anbot.

 

· Geld für Übernachtung für 3 Woche mit 2 Personen in einer Kammer ohne Betten (je Woche 50 €) – besser als draußen.

 

· und immer wieder die Bitte um kleine Beträge, um Lebensmittel einzukaufen.

 

Bei den größeren Anschaffungen bitte ich um anschließende Vorlage einer Quittung. Diese Verantwortung auch vor der Spendenden für unsere Caritas tragen die von Ihnen Beschenkten ohne Zögern mit.

 

Viele von uns haben das Glück, keine existentielle wirtschaftliche Not leiden zu müssen. Viele drücken ihren Dank für diesen nicht selten unverdienten Vorteil durch Zeichen der Solidarität mit den Armen aus. Danke für die alljährliche große finanzielle Unterstützung durch unsere Gemeinde. Danke für die Gaben, die Ihnen auch in diesem Jahr möglich sind, damit wir weiterhin Armen helfen können. Wir erfüllen damit einen der wesentlichsten Aufträge des Evangeliums.

 

Ganz praktisch: Sie können wie immer sonntags ihre Spende in das Körbchen am Eingang geben. Wenn Sie eine Spendenquittung mögen, bitte erkennbar den Betrag mit Ihrem Namen und Ihrer Anschrift versehen.

 

Sie können auch gerne Ihre Spende überweisen. Dazu bitte das Stichwort ‚Caritassonntag‘ und die Angabe Ihrer Adresse, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zustellen können.

 

Die Bankdaten:

KKGem St. Maria Lyskirchen

IBAN: DE96 3706 0193 0027 1770 18

BIC: GENODED1PAX

 

Nachtcafé

Das ‚Nachtcafé‘ ist eine Einrichtung, die in Räumlichkeiten von Kirchengemeinden in den Wintermonaten für eine Nacht Obdachlosen eine Übernachtungsmöglichkeit bietet. Unsere Gemeinden St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen haben von Anfang an diese Möglichkeit im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol geschaffen. Seit 2009 haben viele Frauen und Männer sich eingebracht, diesen Liebesdienst zu ermöglichen.

 

Unter den Bedingungen der Pandemie greifen auch hier die Einschränkungen. Die Verantwortlichen haben bereits jetzt Vorkehrungen getroffen, damit die Übernachtungsmöglichkeit weiter angeboten werden kann. Um die am 1.11. beginnende Saison so gestalten zu können, dass die einzelnen Ehrenamtlichen nicht über das Maß strapaziert werden, werden weitere Mithelfende gesucht. Derzeit stehen 14 Personen zur Verfügung. Gut wären 18, optimal im Sinne der Verteilung der Aufgabe auf viele Schultern wäre der Dienst mit 24 Personen zu leisten. 

 

Gebraucht werden auch Helferinnen bzw. Helfer, vor allem montags, die nur den Abend zwischen 21:00 und 23:00 Uhr anwesend sein können.

 

Daher ergeht die Bitte (u.a. auch an jüngere Menschen im Kontext unserer Gemeinden oder solche, die ohne Bindung an die Gemeinde gerne diesen Liebesdienst an den Armen unterstützen wollen), sich zur Verstärkung des Teams bereit zu finden. Nähere Informationen – auch ganz unverbindlich – gibt Ulrich Schnegg (ulrich.schnegg@t-online.de). 

 

Dieses Team ermöglicht montagabends im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol und freitagabends in den Räumen des integrativen Wohnprojekts Am Pantaleonsberg die Übernachtung für Obdachlose in den Wintermonaten vom 1.11. bis Ende März bzw. Ende April.

Pastoraler Zukunftsweg

Die Informationsveranstaltung für unseren Seelsorgebereich über den Stand  der Entwicklung des Pastoralen Zukunftsweges in unserem Bistum findet am  24. September von19.00 - 21.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Peter statt. Interessierte auch aus unseren Gemeinden sind herzlich eingeladen. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme in unsere Pfarrbüro an.

Corona-Kollekte am 6.9.2020

Danke für 904,80 €, die wir am Sonntag für die Solidaritätskollekte mit den Armen in Ländern, die von der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. Danke auch für dieses Zeichen der Verbundenheit.

13.09.2020 - 20.09.2020

 

24. Sonntag im Jahreskreis 2020*

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

Sechswochenamt für Marga Wagner

Danksagung aus Anlass der diamantenen Hochzeit der Eheleute Elisabeth und Herbert Nolden

Kollekte:

Welttag der Kommunikationsmittel

 

Freitag: 18.00 Uhr Wortgottesdienst,

anschließend Bibelgespräch  in der Kirche

 

25. Sonntag im Jahreskreis 2020*

19.00 Uhr Heilige Messe*

Heilige Messe der Gemeinde

Jahrgedächtnis für Fritz Lill

Mit Gebet für Maria Braunleder

Kollekte: Caritas

 


* mit Anmeldung: Montag – Mittwoch und Freitag von 9 – 12 Uhr, Donnerstag von

15 – 18 Uhr Telefonisch: 0221/214615 oder per Mail: pfarrbuero@lyskirchen.de

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!