Wort des Bischofs

Esperanza schenkt Hoffnung!

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Warum wir – weiterhin - nicht...?

Schreiben von Matthias Schnegg an die Gemeinde Lyskirchen (10.05.2020)

M. Schnegg (Foto Anna C. Wagner)
M. Schnegg (Foto Anna C. Wagner)

Unter diesem Titel des ‚Warum wir nicht? habe ich am vergangenen Sonntag die Gründe dargelegt, warum wir in St. Maria Lyskirchen unsere gemeinsamen Gottesdienste noch nicht wieder aufnehmen können. Die Rückmeldungen, die mich erreichten, haben diese Haltung unterstrichen und bestärkt. Die Vorsicht in der Pandemie, das Verständnis von Gemeinde und von Messfeier lassen es derzeit nicht angemessen sein, hier bei uns gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Dieses volle Verständnis muss nicht verschweigen, dass es eine sich mehrende Sehnsucht gibt, sich wieder zur Messfeier versammeln zu dürfen. Nur ist die Zeit nicht reif.

 

  • Rückmeldungen

 

Die Rückmeldungen berichten von eigenen Formen des Gottesdienstes zuhause, von Überlegungen, wie wir es eventuell doch in der Kirche bewerkstelligen könnten – aber wir kommen durch den zu kleinen Raum, durch die große Einschränkung eines würdigen Kommunionempfangs und u.a. auch am Verbot des Gesangs an Grenzen. Ganz abgesehen davon, dass die Gefahr der Pandemie sich ja nicht einfach aufgelöst hat.

 

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Sie wählten sieben Männer von

gutem Ruf und voll Geist und Weisheit

 

Lesung aus der Apostelgeschichte.

 

In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenísten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde und sie wählten Stéphanus, einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist, ferner Philíppus und Próchorus, Nikánor und Timon, Parménas und Nikolaus, einen Proselýten aus Antióchia. Sie ließen sie vor die Apostel hintreten und diese legten ihnen unter Gebet die Hände auf. Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an.

Apg 6, 1–7

 

Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht,

eine königliche Priesterschaft

 

Lesung aus dem ersten Brief

des Apostels Petrus.

 

Schwestern und Brüder! Kommt zum Herrn, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen! Denn es heißt in der Schrift: Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten Stein, einen Eckstein, den ich in Ehren halte; wer an ihn glaubt, der geht nicht zugrunde. Euch, die ihr glaubt, gilt diese Ehre. Für jene aber, die nicht glauben, ist dieser Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden, zum Stein, an den man anstößt, und zum Felsen, an dem man zu Fall kommt. Sie stoßen sich an ihm, weil sie dem Wort nicht gehorchen; doch dazu sind sie bestimmt. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.

1 Petr 2, 4–9

 

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben

+ Aus dem heiligen Evangelium nach  Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philíppus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philíppus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.

Joh 14, 1–12

 

Für den Weg

zu Johannes 14,1-12

 

Mit diesem Textabschnitt beginnt das Johannesevangelium seine erste Abschiedsrede. Wir wissen, dass der Autor des Evangeliums nicht dabeigesessen hat und aufschrieb, was Jesus seinen Jüngern zum Abschied sagte. Wir haben inzwischen den Evangelisten als einen dramatischen Erzähler kennengelernt. Er kleidet seine Botschaft in dramatisierte Erzählungen. Er wird seine Gemeinde vor Augen gehabt haben, denen er in dieser Form seine Botschaft verkündet.

 

Abschied ist ein Thema, mit dem sich Menschen immer auseinandersetzen müssen. Besonderes Gewicht bekommt der Abschied im Zusammenhang mit dem Sterben und mit dem Blick auf den Tod und auf die Hoffnung, die damit verbunden werden darf. Gewicht bekommt der Abschied aber auch im Blick auf den Glauben, der allein aus dem Zeugnis anderer Menschen leben muss. Bei der Geschichte der Begegnung zwischen dem auferstandenen Herrn und Thomas ist das vom Evangelisten ausführlich behandelt.

 

Um unseren Text auch existentiell einzuordnen, wird uns ein Blick an den Anfang des Johannesevangeliums helfen. Da überliefert der Evangelist als erste Worte Jesu: ‚Was sucht ihr?‘ (1,38) Das sagt Jesus zu den ersten beiden Jüngern, die hinter Jesus hergehen. Mit dieser Suche werden alle, die das Evangelium weiter lesen werden, mit ihrem eigenen Fragen und Suchen begleitet. Was suchen wir? Letztlich suchen wir ein möglichst glückliches, sinnerfülltes Leben. Der Evangelist möchte dazu Stärkung aus dem Glauben geben. Am Ende seines Evangeliums sagt er ja, dass er das alles aufgeschrieben hat, ‚... damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.‘ (20,31) Und die Antwort auf Jesu Frage, was sie suchten, heißt – zunächst verblüffend: ‚Meister, wo wohnst du?‘ (1,38) Die Antwort auf die Frage nach einem geglückten Leben mittels des Glaubens hat etwas mit der Wohnung, mit der Beheimatung, mit dem Ankommen des Lebens zu tun.

 

Auf dem Hintergrund dieser Zusammenhänge ist es so stimmig, dass der Evangelist die erste Abschiedsrede mit dem Bild der Wohnung verknüpft, mit dem Bild für Ankommen, endgültige Beheimatung mit Gott. Dass er dabei nicht nur an das Ende des Lebens denkt, wird sich in unserem Text noch zeigen.

 

Der einführende Satz der Abschiedsrede greift auf, was Menschen bewegt, wenn sie an die Wirklichkeit des Todes denken. In der johanneischen Erzählung ist es der nahende Tod Jesu. Wir dürfen es wohl auch auf die Tod-Erfahrungen in unserem Leben anwenden. Der Evangelist beginnt mit der Aufforderung: ‚Euer Herz lasse ich nicht verwirren.‘ Das ‚verwirren‘ klingt wie für einen Moment etwas aus dem Takt geraten. Es meint aber eine bis ins Mark gehende Erschütterung. Vielen ist das eine angemessene Beschreibung der Gefühlslage, wenn sie an die Begegnung mit dem Tod denken.

 

Die Antwort des Evangelisten lässt sich ermutigend, aber auch provokant lesen: ‚Glaubt an Gott und glaubt an mich!‘ Ermutigung ist dieser Satz denen, die in einem festen Gottvertrauen sind. Provokant hört diesen Satz mancher, der vielleicht gerne glauben möchte, es aber nicht kann; der im Glauben eine Lösung seiner Erschütterung wähnt, aber diesen Glauben (noch?) nicht hat.

 

Im Folgenden spricht der Evangelist sein Vertrauen in die Kraft des lebendigen Gottes aus. Jetzt wird das Bild der Wohnungen entwickelt. Wohnung als der Ort, wo der Mensch (bestenfalls) beheimatet ist, wo der Mensch sein endgültiges Zuhause finden darf. Dieses Bild können wir einerseits als Geschehen in unserem irdischen Leben verstehen. Das gilt für Menschen, die in ihrem Leben im Bekenntnis zu Jesus und zu Gott ihre Heimat gefunden haben. Das gilt aber auch für Menschen, die in ihrem Tod ihre endgültige Beheimatung in der Wiederverbindung mit Gott erwarten dürfen.

 

Jesu Leben und Sterben stehen im Dienst dieser endgültigen Beheimatung des suchenden Menschen bei und in Gott. Jesus geht in die Vollendung seines Lebens (Johannes belegt dies mit dem Titel der Verherrlichung) in die Einheit mit Gott. In der Abschiedsrede heißt im Blick auf unseren Lebensweg: ‚Ich werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.‘  Und erzählerisch wird eine Gewissheit ausgesprochen, die für die Zuhörerschaft natürlich nicht gewiss ist: Als ob jede und jeder sicher wüsste, wohin der Lebensweg jetzt und am Ende gehen wird.

 

Nun lässt der Evangelist Thomas, den nachfragenden Suchenden, auftreten: ‚Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir den Weg kennen?‘ Das mag die Situation mancher Glaubender treffen: Wir sind mit dem Ziel unseres Weges unsicher – wohin? Und wie ist das erreichbar?

 

Das Ich-bin-Wort Jesu gibt Weisung: Jesus ist ‚der Weg und die Wahrheit und das Leben.‘ Jesus ist mit seiner Person, mit seinem Leben, seinen Worten und seinen Werken der Weg, der zur Gemeinschaft mit Gott führt. Mit der ‚Wahrheit‘ ist die Wahrheit Gott gemeint. Jesus als der einzigartige Offenbarer Gottes (so die Vorstellung des Evangelisten) ist daher in Person die erkennbare Wirklichkeit Gottes selbst. Und da Jesu Werk der Fülle und der Vollendung des Lebens dient, ist er in seiner Person auch ‚das Leben‘. In dieser Ausschließlichkeit sieht das Johannesevangelium die nicht austauschbare Bedeutung Jesu. So kann der Evangelist bekräftigen: ‚Niemand kommt zum Vater, außer durch mich (Jesus, den Christus).‘

 

Diese Außergewöhnlichkeit möchte der Evangelist nun eingehender erklären. Dafür tritt der Apostel Philippus in den Blick der Erzählung. In seinem Dialog wird die Bedeutung Jesu als Offenbarer Gottes ausgestaltet. Philippus eröffnet diese Aussprache mit einem Anliegen, das viele Gläubige so ähnlich ausdrücken könnten: Jesus, zeig uns Gott; zeig ihn uns so, dass wir ein für alle Mal im Glauben gefestigt sind. Im Text des Johannes bittet Philippus: ‚Herr, zeig uns den Vater. Das genügt uns.‘ Hinter dem zweiten Satz verbirgt sich vielleicht etwas, was viele kennen: Wenn mir einmal klipp und klar eine Antwort gegeben wird, dann werde ich nie mehr fragen. Und gleichzeitig wissen wir, dass wir auf dem Weg unserer Glaubensreifung immer wieder fragen werden: Zeig uns den Vater! Erklär noch mal, wie wir Gott begreifen können.

 

Im Dialog Jesu mit Philippus erleben wir einen Jesus, den wir uns auch etwas genervt vorstellen können: ‚Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt?‘ Solange sprechen wir von Gott, solange hören wir von Jesus, so viel haben wir in der Schule mitbekommen, so viel in den Predigten. Und (leider) müssen wir immer wieder bitten: Zeig uns den Vater! Ja, die meisten von uns werden immer wieder fragen und bitten müssen, auf dass wir mehr und mehr wirklich verstehen. Mag sein, dass es in der Gemeinde des Evangelisten ähnliche Fragen und Stimmungen gab.

 

Der Evangelist gibt in den Antworten Jesu an Philippus seine Antworten an seine zuhörende Gemeinde. Die Person Jesu ist der, der das Wesen Gottes untrennbar darstellt. Das umfasst die Worte und die Werke Jesu, die Menschen erlebt und – bis auf den heutigen Tag – überliefert haben. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die berichteten Worte und Taten Jesu historisch exakt sind. Sie geben aber wieder, was Menschen aus dem engsten Umfeld Jesu über verschiedene Generationen hin überliefert haben.

 

Die Kernaussage des Evangelisten findet sich in dem Satz: ‚Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist.‘ Das besagt: In Jesu Worten und Jesu Taten offenbart sich Gott selber. Es gibt keine Trennung zwischen Gott und Jesus. Und um die Zweifel zu mindern, lässt der Evangelist Jesus sehr menschlich sagen: Wenn euch meine Worte nicht glaubfähig sind, dann glaubt wenigstens, weil ihr meine Werke gesehen habt! Die Wundertaten Jesu (wie die Heilung des Blinden oder die Erweckung des Lazarus oder die Speisung der Vielen) sind nichts anderes als sichtbare Zeichen des direkten Wirkens Gottes. In den Worten des Evangelisten heißt das so: Wer nicht glauben könnte, dass der Vater und ich eins sind, ‚… dann glaubt aufgrund eben dieser Werke.‘

 

Dann folgt – bekräftigt durch das doppelte: ‚Amen, amen, ich sage euch‘ – der Hinweis, dass das Heilswerk Gottes seine Vollendung findet im Wirken der Gemeinde der Glaubenden. Poetisch drückt der Evangelist es durch den Mund Jesu so aus: ‚Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen.‘ Die Kraft dazu, die wird im Johannesevangelium der auferweckte Herr den Seinen zusprechen: Er haucht ihnen die Lebenskraft Gottes, den Heiligen Geist, ein (20,20ff).

 

Unser Lebensweg kann ein Weg des Reifens im Glauben sein, ein mehr und mehr Beschenktsein von der Erkenntnis des Geheimnisses der Weisheit Gottes, die Jesus, der Christus, ist.

 

Ihr Matthias Schnegg

Das 'Sonntagsblättchen' vom 10.05.2020
Für alle, die auf das 'Sonntagsblättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
sonntag-10-05-2020 (1).pdf
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Kollekten

  • Renovabis – das Hilfswerk der Deutschen Katholiken zugunsten der Gemeinden in Süd- und Osteuropa.

Die Lage der Glaubenden in ehemals überwiegend atheistischen Gesellschaften ist nicht nur eine spirituelle Form der Ausgrenzung, sondern oft auch verbunden mit Armut. Renovabis wirkt hier sehr hilfreich, um die Lebensbedingungen zu stärken und um die Gemeinschaft des Glaubens zu festigen.

 

Normalerweise wird diese Kollekte an Pfingsten gehalten. Da es eher unwahrscheinlich ist, dass wir in Maria Lyskirchen uns dann schon wieder zum Gottesdienst versammeln, sei auch hier die Bitte angebracht, die Spende für Renovabis auf das Konto der Kirchengemeinde zu überweisen – mit dem Stichwort:

 

Renovabis. Die Kontoverbindung: KKGem St. Maria in Lyskirchen, IBAN: DE96 3706 0193 0027 1770 18 BIC: GENODED1PAX.

 

  • LYSKIRCHENSONNTAGE

Auch diese besondere Kollekte für den Erhalt unseres Kirchengebäudes und unserer Kirchen-Gemeinde findet ja mangels gemeinsamer Gottesdienstfeier nicht statt. Dennoch haben einige treu den LYSKRICHENSonntag mit ihrer Spende beibehalten.

 

Danke für auch dieses Zeichen

10.05.2020 - 17.05.2020


5. Sonntag der Osterzeit
Keine Heilige Messe

Montag: 10.00 Uhr Gottesdienst zur Verabschiedung von Wolfgang Staudt
(leider nur für Angehörige möglich) und um 12.00 Uhr Beisetzung auf dem Südfriedhof.

 

Dienstag: 10.00 Uhr Beisetzung von Herrn Helmut Lauer auf dem Südfriedhof.

 

6. Sonntag der Osterzeit
Keine Heilige Messe

 

 

 

 

Mariengebete
im Mai

Königin des Friedens

von Gertrud von Lefort

Lasset uns beten für den Frieden unsrer Erde,denn der Friede der Erde ist totkrank.

Lasset uns beten für den Frieden unsrer Erde, denn der Friede der Erde ist totkrank. Die du vom Geist des Friedens gegrüßt wurdest, erbitte uns den Frieden - Die du das Wort des Friedens in dich aufnahmst, erbitte uns den Frieden - die du das heilge Kind des Friedens der Welt geboren hast, erbitte uns den Frieden - Du Helferin des Allversöhners, du Willige des Allverzeihers, du Hingegebene an sein ewiges Erbarmen, erbitte uns den Frieden!

 

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Marienleben

von Rainer Maria Rilke

Geburt Mariae

 

O was muß es die Engel gekostet haben, nicht aufzusingen plötzlich, wie man aufweint, da sie doch wußten: in dieser Nacht wird dem Knaben die Mutter geboren, dem Einen, der bald erscheint.

 

 

 

Schwingend verschwiegen sie sich und zeigten die Richtung, wo, allein, das Gehöft lag des Joachim, ach, sie fühlten in sich und im Raum die reine Verdichtung, aber es durfte keiner nieder zu ihm.

 

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Notel-Sonntagscafé - Dank

Bärbel Ackerschott
Bärbel Ackerschott

Liebe Gemeinde,

 

auch wenn Notschlafstelle und Krankenwohnung wie gewohnt weiter laufen, haben wir doch das Sonntagscafé schließen müssen. Wegen der großen Enge war das nicht mehr zu verantworten. So hatten wir diese Saison 25 Öffnungstage mit 566 Gästen. Sie tranken 166 Liter Kaffee, aßen 566 warme Mahlzeiten und 78 Kuchen. Wir konnten 811 Spritzen tauschen.

 

Diese Zahlen sind wie immer sehr beeindruckend und zeigen, wie sinnvoll dieses Angebot ist. Getragen wird das Café durch viele Ehrenamtler aus der Gemeinde und ist finanziert durch die großzügige Kollekte am Gründonnerstag. Allen Ehrenamtlern, Kuchenbäckern und Spendern von Herzen Dank! Gerade auch durch das Café wird deutlich, wie sehr wir im Notel von der Gemeinde getragen sind in der Sorge um die obdachlosen Drogenabhängigen. Auch wenn ich mich wiederhole: Es tut uns unendlich gut. Wir hoffen sehr, dass wir am 1. November wieder öffnen können. Der gute Geist wird uns in der Spur halten, wenn wir es zulassen.

 

Da bin ich sehr zuversichtlich.

 

Ich freue mich auf ein

Wiedersehen und grüße Sie

herzlich aus dem Notel!

 

Bärbel Ackerschott

 

Der Trost des Don Camillo

SAnkt Maria Lyskirchen - Benjamin Marx

Osterlicht 2020 im leeren Raum

Entzündung der Osterkerze in Lyskirchen in der Osternacht 2020

Alle Foto Anna C. Wagner