Wort des Bischofs

Esperanza schenkt Hoffnung!

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Seit Beginn des November wird obdachlosen Menschen die Möglichkeit gegeben - auch in Kirchengemeinden oder in besonderen Orten - in der Nacht trocken und warm zu schlafen. Die Abstandsregelungen in der Covid-19-Pandemie werden beachtet. Das Bild zeigt einen Teil des Nachtcafé Am Pantaleonsberg, das jeweils von Freitag auf Samstag Obdach bietet.

Wer die Weisheit sucht, findet sie

 

Lesung aus dem Buch der Weisheit.

 

Strahlend und unvergänglich ist die Weisheit; wer sie liebt, erblickt sie schnell, und wer sie sucht, findet sie. Denen, die nach ihr verlangen, kommt sie zuvor und gibt sich zu erkennen. Wer sie am frühen Morgen sucht, braucht keine Mühe, er findet sie vor seiner Türe sitzen. Über sie nachzusinnen, ist vollkommene Klugheit; wer ihretwegen wacht, wird schnell von Sorge frei. Sie geht selbst umher, um die zu suchen, die ihrer würdig sind; freundlich erscheint sie ihnen auf allen Wegen und kommt ihnen entgegen bei jedem Gedanken.

Weish 6, 12–16

Gott wird die Entschlafenen durch Jesus
in die Gemeinschaft mit ihm führen

 

Lesung aus dem ersten Brief

des Apostels Paulus an die Gemeinde

in Thessalónich.

 

Schwestern und Brüder, wir wollen euch über die Entschlafenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott die Entschlafenen durch Jesus in die Gemeinschaft mit ihm führen. Denn dies sagen wir euch nach einem Wort des Herrn: Wir, die Lebenden, die noch übrig sind bei der Ankunft des Herrn, werden den Entschlafenen nichts voraushaben. Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, wenn der Befehl ergeht, der Erzengel ruft und die Posaune Gottes erschallt. Zuerst werden die in Christus Verstorbenen auferstehen; dann werden wir, die Lebenden, die noch übrig sind, zugleich mit ihnen auf den Wolken in die Luft entrückt zur Begegnung mit dem Herrn. Dann werden wir immer beim Herrn sein. Tröstet also einander mit diesen Worten!

1 Thess 4, 13–18

Siehe, der Bräutigam! Geht ihm entgegen!

+ Aus dem heiligen Evangelium nach  Matthäus

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen mit ihren Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. Mitten in der Nacht aber erscholl der Ruf: Siehe, der Bräutigam! Geht ihm entgegen! Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus! Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es nicht für uns und für euch; geht lieber zu den Händlern und kauft es euch! Während sie noch unterwegs waren, um es zu kaufen, kam der Bräutigam. Die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen und sprach: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

Mt 25, 1–13

Endzeitrede

zu Matthäus 25,1-14

Unser Text gehört in die 5. große Rede des Matthäusevangeliums: die Endzeitrede. Der Evangelist hat jetzt die Wiederkunft des Christus Jesus im Blick. Die Gemeinde des Matthäus hat bereits die Erfahrung verinnerlicht, dass sich die erwartete baldige Wiederkunft nicht erfüllt hat. Daher gilt es, die Spanne zwischen der jeweiligen Gegenwart und der endzeitlichen Wiederkunft Christi zu bedenken. Wir ahnen aus unseren bisherigen Kenntnissen des Evangelisten, dass er ein besonderes Augenmerk auf die Lebenspraxis legt.

 

Der Autor hat die Endzeitrede klar gegliedert: Er erzählt das Gleichnis vom klugen und vom bösen Knecht (24,45-51) und macht darauf aufmerksam: Die Wiederkunft des Herrn kann sich viel früher ereignen, als wir denken.

 

Unser Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen zeigt den gegenseitigen Pol: Die Wiederkunft des Herrn kann sich später als erwartet einstellen.

 

Das Gleichnis von den Talenten (25,14-30) ruft auf, die Zwischenzeit entsprechend den eigenen Begabungen zu nutzen. Die große Szene vom Endgericht (25,31-46) zieht Lebensbilanz im Angesicht des Christus als Weltenrichter. Die ganze Endzeitrede will Mahnung und Ermutigung sein, ein Leben zu führen, das dem Willen Gottes entspricht. Wie dieser Wille Gottes zu verstehen ist, hat das Leben Jesu bezeugt. Davon hat der Evangelist bis zu dieser Endzeitrede vielfältig gesprochen.

 

Unser Gleichnis setzt wieder an: ‚Mit dem Himmelreich wird es sein wie ...‘ Wir versuchen diesen Begriff des Himmelreiches von verschiedenen Perspektiven zu umschreiben. Hier könnte es heißen: Die Erfahrung der Wirklichkeit Gottes eröffnet sich unserem Leben, wenn ... Das Gleichnis von den 10 Jungfrauen legt nahe, in der Lebenspraxis viel vom Wesen Gottes erfassen zu können. Die geglaubte Wirklichkeit Gottes in unserem Leben drückt sich in einer bestimmten Lebenspraxis aus. Mit ihr, so die Gewissheit Jesu und seiner Überlieferung, stehen wir in der Verbindung mit der Wirklichkeit des Ewigen, mit Gott.

 

Die Rollen im Gleichnis lassen sich leicht fixieren: Der Bräutigam ist der Christus Jesus, der wiederkommt. Auch in diesem Gleichnis (wie schon beim königlichen Hochzeitsmahl in 22,1ff) spielt die Braut keine Rolle. In den Blick kommen vielmehr die ‚Jungfrauen‘, also jene, die die Gemeinde, die Jesusnachfolgenden darstellen. Unter ihnen sind solche, die für die Begegnung mit dem Christus bereit sind, und solche, die durch Trägheit oder Nachlässigkeit diese Begegnung verpassen.

 

Im Vordergrund steht zunächst diese Zwischenzeit des Wartens auf die Wiederkunft des Christus. Als Hintergrund zum Verständnis ist das materielle Wissen um die Lampen hilfreich: Mit den Lampen sind wohl keine kleinen Öllämpchen gemeint, sondern Fackeln, die einen Lappen in einem Gefäß mit Öl tränken und damit ein Licht erzeugen. Klar ist, dass man gerade bei unsicheren Zeitabläufen genötigt war, Öl zum Nachfüllen mitzunehmen. Das haben die törichten Jungfrauen unterlassen – aus welchen Gründen auch immer.

 

Diese Ölfackeln stehen symbolisch für die Bereitschaft, dem wiederkommenden Herrn in freudiger Erwartung entgegenzugehen. Das ‚Öl‘ wird zum Zeichen für das, was diese Bereitschaft füllt.

 

Da hilft uns wieder ein Blick auf das bisher Erzählte. Da kamen schon einmal ‚kluge‘ und ‚törichte‘ Männer vor. Am Ende der Bergpredigt sind es jene, die ihr (Lebens-)Haus auf Fels oder auf Sand gebaut haben. Es sind die klug, die das Wort Jesu aufgenommen haben und danach handeln. Töricht sind jene, die das eben nicht tun. Im Zusammenhang der Bergpredigt bedeutet dies: Auf welches Fundament habe ich mein Leben gesetzt? Die dringende Empfehlung des Evangeliums: Das Lebenshaus auf das feste Fundament der Heilsbotschaft Gottes zu setzen.

 

Bei den ‚klugen und den törichten Jungfrauen‘ geht es um gleiche Thematik. Jetzt steht sie aber im Zusammenhang mit der Endzeit – der persönlichen ebenso wie der der gesamten Welt. Am Ende wird sich erweisen, ob die Zuhörenden zu den Klugen oder den Törichten gehören. Der Evangelist will – wie schon an anderer Stelle – nicht verdammen, sondern eindringlich mahnen, es nicht so weit kommen zu lassen.

 

Unser Gleichnis weist auf die lange Zeit des Wartens hin: ‚Als nun der Bräutigam lange nicht kam ...‘ Das ist der Zustand, in dem sich die Gemeinde des Matthäus ebenso befand wie wir. Als sich ‚mitten in der Nacht‘ dann plötzlich der Bräutigam (Herr) ankündigt, offenbart sich, wie sich die Vorbereitung auf sein Kommen gestaltet hat. Die Klugen sind bereitet. In der Übersetzung der Symbolik heißt das: Sie haben für genügend Öl gesorgt, sie haben – im Bild vom Fundament gesprochen – auf Fels gegründet. Gemeint ist die Lebenspraxis, die bereit war auf die Begegnung mit dem Herrn. Diese Bereitschaft bestand darin, das Wort Gottes zu hören und danach zu handeln. Uns begleitete dabei der Begriff der Gerechtigkeit Gottes. Der Evangelist hat immer wieder die Bedeutung des ethischen Handelns im Geist Jesu unterstrichen. Die Klugen mit dem hinreichenden Öl sind jene, die in dieser Weise ihr Leben gestaltet haben.

 

Im Gleichnis bitten die Törichten um Öl von den Klugen. Das verbietet sich in der Dramaturgie der Erzählung, weil die Klugen mit ihrem Licht dem Bräutigam das Ehrengeleit geben. Wie peinlich, wenn das geteilte Öl nicht reichte, um dieses festliche Geleit würdig zu geben. Das ist letztlich aber eine erzählerische Randnotiz.

 

Die Törichten müssen bei den ersten Anzeichen des Eintreffens des Bräutigams erst einmal Öl einkaufen – mitten in der Nacht. Fazit: Sie sind nicht da, als die Zeit gekommen ist. Sie haben – aus welchen Gründen auch immer – ihre Möglichkeit der Begegnung verpasst. So mahnt das Evangelium: So ergeht es denen, die nicht zur rechten Zeit sich bereit gehalten haben für diese Begegnung.

 

Die Klugen ‚gingen mit ihm in den Hochzeitssaal ... ‘. Dieses Bild steht für den Zustand des Heils, den Zustand der Gemeinschaft mit dem Christus Jesus. Ein beglückender Zustand! ‚… und die Tür wurde zugeschlossen‘ – damit stellt die Geschichte fest, dass man grundlegend verpasst haben kann.

 

Die Törichten kommen schließlich, finden die Türe aber zu. Die Worte, die jetzt zwischen ihnen und dem Bräutigam gewechselt werden, führen uns wieder teils wörtlich zum Ende der Bergpredigt zurück (7,21-23). Da wird auch von denen gesprochen, die sagen: ‚Herr! Herr! Und: ‚Sind wir nicht in deinem Namen aufgetreten ...‘ Die Antwort im Zusammenhang der Bergpredigt klingt wie die aus unserem Gleichnis: ‚Ich kenne euch nicht! Weg von mir, ihr Gesetzlosen!‘ Im Gleichnis rufen die Törichten auch: ‚Herr, Herr, mach uns auf!‘ Und der Bräutigam antwortet: ‚Ich kenne euch nicht.‘

 

Leicht erkennen wir die Zielrichtung dieses Gleichnisses von den zehn Jungfrauen: Wir wissen nicht, wann der Herr kommt – sei es am persönlichen Lebensende, sei es in der Vollendung der Welt. Es geht um die Gestaltung des Zwischenraumes, die Gestaltung der jeweiligen Gegenwart unseres Daseins. Daher bekräftigt das Evangelium: ‚Seid also wachsam!‘

 

Diese Wachsamkeit füllt sich mit der tagtäglichen Gestaltung unseres Lebens im Geist Jesu. Das Gleichnis ermahnt, es nicht drauf ankommen zu lassen, wann wir beginnen mögen mit dieser Art der Lebenshaltung. ‚Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde‘ unterstreicht die Dringlichkeit, sich im ethischen Verhalten auf die Spur der Nachfolge Jesu zu setzen.

 

Mit der Zeichnung der fünf törichten und schließlich ausgeschlossenen Jungfrauen will sich der Erzähler nicht zum moralistischen Verurteiler erheben. Seine Absicht ist, jene zu erreichen, die es mit der Entschiedenheit der Lebenshaltung im Geiste Jesu nicht so ernst nehmen; jene, die sagen, dass es später immer noch ausreichen wird, das Leben auf den Kurs der Ethik Jesu einzustimmen. Diesen legt der Evangelist ans Herz, sich sogleich auf die Spur der Nachfolge Jesu zuzubewegen.

 

Wir werden aus eigener Entwicklung wissen, dass es Zeiten gibt, die mal mehr, mal weniger das Maß ihres Handelns am Evangelium genommen haben. Manchen wird vertraut sein, dass ab einer gewissen Lebensphase die Frage nach der ethischen Ausrichtung der Weltanschauung von zunehmender Bedeutung ist. Manche haben die Entdeckung der Haltungen und Handlungen Jesu als bereichernde, beglückende Erfahrung lieben gelernt. Und mögen gerne weiter reifen in diese Haltung – bis zur erhofften Begegnung mit dem ewigen Gott.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Das 'Sonntagsblättchen' vom 08.11.2020
Für alle, die auf das 'Sonntagsblättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
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Kollekte am kommenden Sonntag

In Lyskirchen getauft

Das Gesicht der ‚Kampagne‘ für den Diaspora-Sonntag kommt aus Lyskirchen. Die freundliche Nonne ist Lydia Kaps, die direkt gegenüber unserer Kirche aufgewachsen ist. Ihre Mutter, Adele Kaps war über Jahrzehnte die engagierte Küsterin in Lyskirchen. Joseph, ihr Vater war ein begnadeter Handwerker. Er hat unter anderem den Fußboden im Chor von Sankt Maria im Kapitol kunsthandwerklich verarbeitet. Sr. Lydia lebt schon seit Jahren in einer Ordensgemeinschaft in der ostdeutschen Diaspora. 

 

Mehr über den Diaspora-Sonntag >>>

Anpassung

Außergewöhnliche Situationen - wie die Pandemie - erfordern von uns in vielerlei Hinsicht Anpassungsleistungen. Das fällt nicht immer leicht, u.a. weil Einschränkungen auch leicht das Wesentliches in Frage stellen können. Das erleben manche auch in der Gestaltungsmöglichkeit der liturgischen Feiern. Es ist z.B. deutlich spürbar, dass durch den fehlenden offenen Gesang etwas von der Lebendigkeit der Feier verlorengeht. Das (meist mehrstimmige) Summen der Lieder kann zumindest ansatzweise das Erleben aufrecht erhalten, dass die Zelebrantin der Feier die versammelte Gemeinde ist.

 

Unter den Auflagen der Pandemie haben wir Allerheiligen und Allerseelen gefeiert. Es sind Liturgien, die sich im Laufe der Jahre in Lyskirchen eigen ausgeprägt haben - auch mit Prozession zur Ehrung unserer Heiligen und dem individuellen Entzünden einer Kerze für die Verstorbenen. Wie einige ausdrücklich rückmeldeten, haben wir diese besonderen Tage festlich und mit der nötigen Ruhe und dem gebotenen Abstand zueinander begehen können. Wir werden noch einige Zeit unter diesen Bedingungen leben müssen. Zur Anpassung ist das Schöpferische gefragt, das uns zur angemessenen Gestaltung einlädt.

 

Dabei bleibt zu würdigen, dass es auch Grenzen der Anpassung gibt. Sie können gesundheitlicher oder sozialer oder theologischer Natur sein - wie hier schon öfter in Erinnerung gehalten. Damit mag auch die Breite der bleibenden Verbundenheit miteinander bekräftigt sein, auch ohne reale Präsenz.

Willkommenseinlass

Das sind die Damen und Herren aus der Gemeinde, die dafür Sorge tragen, dass wir unter den Bedingungen der Schutzvorschriften so sicher wie möglich Gottesdienste feiern können. Es ist keine besonders schöne Aufgabe – daher gilt all denen, die den Dienst tun, mein besonderer Dank.

 

Um diesen Freiwilligen die Arbeit zu erleichtern, bitten diese ‚Willkommenseinlasser‘ um Unterstützung:

 

1. indem Sie sich bitte im Pfarrbüro anmelden. Das vereinfacht den Einlass sehr.

2. indem Sie bitte bis 10 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes da sind. Dann knubbelt es sich nicht kurz vor der Messfeier.

 

Es ist klar, dass es immer sehr respektable Gründe gibt, weswegen das mit dem Anmelden nicht klappte oder weswegen es eben nicht so pünktlich sein kann. Diese Möglichkeiten müssen immer offen bleiben! Wenn es sich aber irgend einrichten lässt, helfen Sie vor allem diesen ehrenamtlichen ‚Willkommenseinlassern‘ durch Beachtung dieser Bitten.

 

Wir dürfen sehr dankbar sein, dass wir unter den gegebenen Umständen noch so gemeinsam würdig Gottesdienst feiern können. Dank auch allen, für die die Mitfeier hier wichtig ist. Manchen macht s auch Mut, dass wir das noch miteinander teilen können.

 

Das Willkommen zu diesen Feiern steht im Vordergrund! Die ‚Willkommenseinlasser‘ sind die organisatorischen Ermöglicher.

LYSKIRCHENSonntag

Wegen der überörtlichen Kollekte am vergangenen Sonntag findet ‚unsere‘ Lyskirchen-Kollekte erst an diesem Sonntag statt. Danke für alle Stärkung, die über so viele Jahre treu zusammengetragen wird.

Am kommenden Dienstag findet um 17 Uhr in St. Maria Lyskirchen das alljährliche Gedenken für die verstorbenen Gäste der Notschlafstelle und der Krankenwohnung für obdachlose Drogenabhängige statt. Dieser Gedenkgottesdienst wird ‚eigentlich‘ immer an dem Ort gefeiert, an dem die Gäste zusammenkommen: im Notel. Wegen der Enge dort und der Notwendigkeit, Abstand zu halten, feiern wir dieses Gedenken unserer Hoffnung für die Toten in unserer Kirche.

 

Seit vielen Jahren sind Notel und Maria Lyskirchen vielfältig verbunden, so dass es sehr angemessen ist, dass wir in diesem Jahr hier den Gottesdienst feiern. Zu dieser Messfeier ist keine Anmeldung nötig. Die Gemeinde von St. Maria Lyskirchen ist - wie alle Jahre - zu diesem Gedenken herzlich eingeladen.

08.11.2020 - 15.11.2020

 

32. Sonntag im Jahreskreis 2020

18.00 Uhr Heilige Messe *

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Dienstag:     

17.00 Uhr     Heilige Messe zum

Totengedenken des Notels

 

Freitag: 18.00 Uhr Wortgottesdienst,

anschließend Bibelgespräch  in der Kirche

 

33. Sonntag im Jahreskreis 2020

18.00 Uhr Heilige Messe *

Kollekte: Diasporahilfe


* Wegen begrenzt zugelassener Teilnehmerzahl müssen Sie Ihre Mitfeier der Sonntagsmesse leider bitte bis jeweils Freitag 12 Uhr im Pfarrbüro anmelden:

                        

Montag-Mittwoch und Freitag von 9 – 12 Uhr, Donnerstag von 15 – 18 Uhr

Telefonisch: 0221/214615 oder per Mail: pfarrbuero@lyskirchen.de