Wort des Bischofs

Versuchung Christi in der Wüste

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

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Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Heilung der Schwiegermutter des Simon Petrus

Rembrandt: Heilung der Schwiegermutter des Petrus, etwa 1650-1660
Rembrandt: Heilung der Schwiegermutter des Petrus, etwa 1650-1660

Nächte voller Mühsal teilte man mir zu

 

Lesung aus dem Buch Íjob.

 

Íjob ergriff das Wort und sprach: Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der Erde? Sind nicht seine Tage die eines Tagelöhners? Wie ein Knecht ist er, der nach Schatten lechzt, wie ein Tagelöhner, der auf seinen Lohn wartet. So wurden Monde voll Enttäuschung mein Erbe und Nächte voller Mühsal teilte man mir zu. Lege ich mich nieder, sage ich: Wann darf ich aufstehn? Wird es Abend, bin ich gesättigt mit Unrast, bis es dämmert. Schneller als das Weberschiffchen eilen meine Tage, sie gehen zu Ende, ohne Hoffnung. Denk daran, dass mein Leben nur ein Hauch ist! Nie mehr schaut mein Auge Glück.

Ijob 7, 1–4.6–7

 

Weh mir, wenn ich das

Evangelium nicht verkünde!

 

Lesung aus dem ersten Brief

des Apostels Paulus an die

Gemeinde in Korínth.

 

Schwestern und Brüder! Wenn ich das Evangelium verkünde, gebührt mir deswegen kein Ruhm; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht freisteht, so ist es ein Dienst, der mir anvertraut wurde. Was ist nun mein Lohn? Dass ich unentgeltlich verkünde und so das Evangelium bringe und keinen Gebrauch von meinem Anrecht aus dem Evangelium mache. Obwohl ich also von niemandem abhängig bin, habe ich mich für alle zum Sklaven gemacht, um möglichst viele zu gewinnen. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, um die Schwachen zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an seiner Verheißung teilzuhaben.

 

1 Kor 9, 16–19.22–23

Er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit ging Jesus zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas. Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen sogleich mit Jesus über sie und er ging zu ihr fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie diente ihnen. Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus. Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu sagen, dass sie wussten, wer er war. In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, und als sie ihn fanden sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkünde; denn dazu bin ich gekommen. Und er zog durch ganz Galiläa, verkündete in ihren Synagogen und trieb die Dämonen aus.

Mk 1, 29–39

Verstehen lernen

zu Markus 1,29-39

Im Lesen des ganzen Markusevangeliums werden wir hören, dass die Schülerschaft Jesu sich schwer tat, Jesus und seine Sendung wirklich zu verstehen. Sie erleben Jesus, gehen hinter ihm her, hören seine Worte – aber all das reicht nicht aus, dass sie verstünden. Der Evangelist wird an seine Zuhörerschaft gedacht haben. Wie schwer tun sich selbst Glaubende, Jesus und die Botschaft des Reiches Gottes, die Botschaft vom gegenwärtigen Gott, zu verstehen. Es bleibt ein Lernprozess. Das gilt wohl für alle, die sich auf den Weg der Nachfolge einlassen.

 

Unser Textabschnitt befasst sich auch mit dem Verstehenlernen, worin die Botschaft Jesu besteht; worin sich die Spur des nahegekommenen Gottesreiches erkennen und begehen lässt.

 

In der Dramaturgie der Erzählung stellt der Autor exemplarisch den Ablauf eines Tages im Leben und Wirken Jesu dar. Angefangen hat der Tag mit der Lehre Jesu in der Synagoge und der Heilung eines Besessenen. Diese Episode war das Evangelium des vergangenen Sonntags. Nun folgen die Heilung der Schwiegermutter des Petrus und als Sammelbericht die Heilung vieler in Kafarnaum.

 

‚Sie verließen sogleich die Synagoge ... und gingen in das Haus des Simon und Andreas.‘ Der Erzähler schafft eine unspektakuläre Überleitung zum zweiten Bild im Bericht eines Tagesablaufes. Für unser Empfinden vielleicht beruhigend: Die Jünger haben trotz der radikalen Nachfolge den Kontakt zur Familie doch nicht ganz abgeschnitten, wie es sich bei der Berufung nahelegte: ‚Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.‘ (V 18)

 

Wenn es um das Verstehenlernen geht, dann lässt uns die jetzt folgende Schilderung der Heilung der Schwiegermutter des Petrus begreifen, dass Jesus mit seinen Heilungen kein Aufsehen erzeugen will. Ganz nüchtern hören wir: Jesus kommt in das Haus. Man berichtet ihm vom Fieber der Schwiegermutter. Jesus ‚ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf‘. Keine Heilungsformel, keine Ansprache der Frau, kein Wecken von Aufmerksamkeit. Es findet die Begegnung statt. Wie die Heilung sich vollzog, ist dem Autor nicht wert zu berichten. Die Tatsache ist entscheidend: ‚Da wich das Fieber von ihr.‘

 

Die Folge aus der Heilung liest sich wie die Rückkehr in die Rollenverteilung innerhalb der Familie: Die Schwiegermutter ‚diente ihnen‘. Wir werden nicht falsch liegen, wenn hier von der Tatsache geredet wird, dass die Geheilte nun für die Gruppe ein Essen bereitet. Einige Exegeten sehen aber hier schon ein Beispiel für einen Wesenszug der Verkündigung Jesu: Wer ihm hinterhergeht, wer etwas von der Wirklichkeit des Reiches Gottes, von der Gegenwart Gottes, verkünden will, der macht es erlebbar im Dienen für andere. Dienen umfasst manchmal die ganz banalen Tätigkeiten der Zuwendung in Alltagsdingen. Es kommt immer darauf an, den Augenblick zu erkennen, in dem das Dienen seinen Platz hat. Gelegentlich sind es nicht die großen Hilfeleistungen, die ins Auge fallen. Gelegentlich sind es die Alltagsverrichtungen, die Menschen in Notlagen des Lebens einen wirklich hilfreichen, heilenden Dienst erweisen. Statt tiefgründiger Gespräche kann das Putzen der Treppe oder das Kochen einer Mahlzeit der größere Dienst am Mitmenschen sein.

 

Wie das Markusevangelium uns berichten wird, verstehen die Schüler Jesu diese Dimension des Dienens nicht. Im 10. Kapitel können wir Zeuge von diesem Missverständnis der Jünger Jesu werden. Da geht es um das Herrschen und Dienen. Die Brüder Jakobus und Johannes, die zu den zuerst Berufenen gehören, haben demnach nicht verstanden, um was es in der Nachfolge Jesu geht, wenn vom Dienen die Rede ist. Die Schwiegermutter des Petrus hat wohl verstanden. Infolge ihrer Heilung dient sie. Das griechische Verb drückt nicht nur eine einmalige Handlung aus, sondern die andauernde Haltung, in der das Dienen geschieht.

 

Im Erzählen des Tages kommt nun der Abend in den Blick. Damit läuft der Sabbat mit seiner eigenen Ruhe aus. Das Alltagsleben nimmt wieder Fahrt auf. Der Evangelist lässt den Tag mit einem Sammelbericht enden. Was vorher an konkreten Menschen – dem Besessenen in der Synagoge und der kranken Schwiegermutter des Petrus – sich ereignet hat, geschieht auch an vielen anderen Menschen. Jesus ‚heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus.‘  Unsere Aufmerksamkeit wird angesprochen, dass ‚die ganze Stadt vor der Haustür versammelt war‘. Das bedeutet, dass nicht nur Kranke und Besessene gekommen sind, sondern das Auftreten Jesu das Interesse vieler/aller weckte. Wer ist dieser, der mit solcher Kraft heilend wirkt? Das wird eine bleibende Nachdenklichkeit des Evangeliums sein: Wer ist dieser Jesus? Wie werden wir ihn verstehen und dadurch uns auf einen Weg hinter ihm her machen können?

 

In unserer Textstelle verbietet Jesus den Dämonen ‚zu sagen, dass sie wussten, wer er war‘. Diese Bemerkung zielt darauf ab, dass Jesus nicht gerade durch widergöttliche Mächte in seiner Bedeutung als der Christus, der ‚Sohn Gottes‘, bekannt gemacht sein will. Jesus kennen und verstehen zu lernen geschieht auf dem Weg der Nachfolge und in der Einübung der Haltung des Dienens.

 

Mit dem dritten Teil unserer Perikope beginnt ein neuer Tag. Der Evangelist stellt nun einen weiteren Wesenszug Jesu vor: Er lehrt nicht nur, er heilt nicht nur. Jesus pflegt die enge Beziehung zu Gott. Dazu wählt er die Einsamkeit und die Stille aus. In auffallendem Kontrast dazu treten die Jünger auf. Statt diesen Anteil der Besinnung und der Zurüstung im Kontakt mit Gott zu begreifen, ‚eilen Simon und seine Begleiter ihm nach.‘  Die textgetreue Übersetzung legt nahe, von ‚verfolgen‘ zu sprechen. Wir können uns leicht vorstellen, wie aufgekratzt seine Schüler sind, trunken vom Erfolg ihres Lehrers. Sie wollen mehr von dieser wunderheilenden Kraft Jesu geschehen sehen: ‚Alle suchen dich!‘  kann auch als Vorwurf der eifrigen Jünger verstanden werden. Aber da haben sie Jesus – wieder einmal – nicht verstanden. Jesu Sendung ist nicht die eines gefragten Wunderheilers. Die Wirklichkeit Gottes, das nahegekommene Gottesreich, will erkannt werden. Und weil es nicht um seine Wundertäterkraft gehen soll, entzieht sich Jesus der sich anbietenden Popularität als besonders fähiger Heiler.

 

Statt einer Sesshaftigkeit hat die Sendung Jesu bestimmt, dass er weiterzieht, um zu verkündigen. Daher lässt der Evangelist Jesus sprechen: ‚Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort verkünde; denn dazu bin ich gekommen.‘  In der Verkündigung von Wort und Tat der frohen Botschaft vom nahegekommenen Reich Gottes sieht Jesus seine Aufgabe. So verlockend das eigene Ansehen sein könnte – die Botschaft an sich hat den klaren Vorrang.

 

Jesus verkündigt in den Synagogen. Der Lehrinhalt wird die Ankündigung des Reiches Gottes sein. Verkündigung geschieht in Wort und Tat. So schließt unser Textabschnitt mit dem Hinweis, dass Jesus auf seinem Weg die Dämonen austreibt. Er vertreibt die Lebenshinderer, die widergöttlichen Mächte. So wird die Botschaft von Gottes heilender, befreiender Gegenwart durchlässiger.

 

Verstehenlernen, das wird das ganze Evangelium des Markus als ein Motiv begleiten. Dass das einen langen Zeitraum des Lebens beanspruchen kann, bekundet der Evangelist in der Verblendung der Schülerschaft. Für die Zuhörerschaft seines Evangeliums will er den Weg bereiten, mehr von der Kraft des Evangeliums verstehen zu lernen. Der programmatische erste öffentliche Satz des markinischen Jesus lenkt den Blick auf diesen Lernprozess: ‚Kehrt um und glaubt an das Evangelium.‘

 

Es tut gut, sich in einen Prozess des Begreifens aufnehmen zu lassen. Und es tut gut, praktische Hinweise für die Übersetzung des Reiches Gottes in das Alltagsleben erkennen zu lernen. Das Verstehenlernen geht über das Zeugnis mancher, die ihren Weg des Vertrauens in Gott gefunden haben. Das Verstehenlernen geht über das Wort ebenso wie über die Tat. Die Synagoge ist der Ort des Wortes der Offenbarung. Die Zeichen der Heilung sind erfahrbare Früchte des Dienens.

 

Wir werden im Evangelium des Markus, das uns durch dieses Kirchenjahr begleitet, auf unserem Weg des Verstehenlernens Unterstützung finden können. Zumindest ist es eine Möglichkeit, die sich uns bietet.


Ihr Matthias Schnegg

 

 

Das Sonntagsblättchen vom 07.02.2021
Für alle, die auf das 'Blättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
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Vorschau auf Aschermittwoch und die Kar- und Ostertage

Es ist absehbar, dass wir auch diese besonderen Tage des Kirchenjahres nur unter der Maßgabe der Hygienebestimmungen der Pandemie werden feiern können. Daher hat ein kleiner Kreis Gedanken zur möglichen Gestaltung entwickelt. (Wegen Corona nur ein kleiner Kreis, der sich zusammensetzte aus Küster, Kirchenmusiker, Verantwortliche für die Wortgottesdienste, Verantwortliche für den Willkommenseinlass, Mitverantwortliche für die Umsetzung der Schutzbestimmungen.)

 

Vorgaben

Die Hygienebestimmungen setzen Vorgaben, unter denen wir uns überhaupt nur zu Gottesdiensten versammeln dürfen: Die Abstände müssen eingehalten werden, die Dauer der Feier sollte nicht länger als eine Stunde umfassen. Zu all dem bleibt die Verpflichtung, medizinische Masken zu tragen und dass nicht gesungen werden darf. Die begrenzte Zeit ist nicht nur eine Frage der Infektionen, sondern auch des Aushaltens unter der Maske.

 

Einschränkungen

Dabei ist wieder die Frage aufgeworfen, wie weit diese nötigen Einschränkungen das Wesen der Feier so stark beeinträchtigen, dass die Feier widersinnig würde. Das ist auch ein Grund, weswegen manche im Augenblick nicht mitfeiern mögen, weil ihnen das Wesentliche der gottesdienstlichen Versammlung zu stark beeinträchtigt ist. Dass die Vorgaben den Vollzug der Feier auch in ihren Wesenselementen berührt, können wir bei unseren Feiern ja auch spüren. Wir erkennen im derzeitigen Fehlen, wie tragend und sinnvoll z.B. die Gesänge und die Lesungen und Antwortgesänge sind. Die Vollgestalt der Liturgie ist eben mehr als ein Ritus. Sie ist lebendiger Glaubensvollzug. Die Sorge um und die Mitverantwortung für die Gesundheit lassen uns die Einschränkungen hinnehmen.

 

Grundüberlegungen

Im Blick auf die besonderen liturgischen Feiern bis Ostern war es der Vorbereitungsgruppe wichtig, nicht mit dem Maß der Abstriche zu schauen, was an den großen Liturgien zu retten ist, vor allem, um in einem akzeptablen Zeitrahmen zu bleiben. Das wäre eine Defizitbeschreibung, die dem Wesen der Feier auch nicht gerecht wird.

 

Wir haben daher versucht, die Feiertage unter dem Aspekt der wesentlichen Inhalte zu betrachten und danach eine für dieses Jahr unter Coronabedingungen zu schaffende Form der Feier zu gestalten. Da verlangt uns eine Offenheit ab, uns in diese besonderen Umstände einzufinden.

 

Gestaltung in diesem Jahr

Aschermittwoch: Im Mittelpunkt steht das Zeichen der Asche, die Berührung mit der Vergänglichkeit. Aschermittwoch ist aber nicht nur Erinnerung daran, sondern auch Ermutigung, sich in der Hoffnung bestärken zu lassen, einer Hoffnung, die wir am Ende der Fastenzeit mit dem Osterfest feiern.

 

Der Gottesdienst wird als Wortgottesdienst gefeiert - mit angemessenen musikalischen Elementen und mit der würdigen Auflegung der Asche. In diesem Jahr wird die Asche auf das Haupt gestreut, nicht als Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet.

 

Es wird kein Feuer geben und
keine Prozession in die Kirche.

 

Palmsonntag:
Wir versammeln uns nicht im Hof, sondern direkt in der Kirche. Wir nehmen die Palmzweige mit an unseren Platz. Statt der Passion nach Markus werden das Evangelium des Einzugs Jesu in Jerusalem und die Segnung der Zweige im Mittelpunkt stehen. Die Feier der Eucharistie vervollständigt diese Feier.

 

Karwoche:

Die Messfeiern in der Karwoche werden wie vertraut gefeiert. Auch die Trauermetten von Gründonnerstag bis Karsamstag könne wir wie gewohnt begehen.

 

Gründonnerstag:
Der Gründonnerstag mit der großen Agape-Runde, mit der festlichen Messfeier in gemeinsamer Tischgemeinschaft, den Abschiedsreden, der Leerung des Raumes und der abschließenden Komplet wird in diesem Jahr so nicht gefeiert werden können. Die Abschiedsreden werden das durchtragende Motiv der Feier sein - das Evangelium der Fußwaschung, die Eucharistie, die Abschiedsreden, den Beginn der Nacht des Übergangs zum Karfreitag, das stille Verweilen und einzelne Verlassen des Raumes.

 

Karfreitag:
An diesem Tag stehen die Passion und die Kreuzverehrung und die Grablegung im Mittelpunkt.

 

 

Osternacht:
Diese Feier enthält so viele wesentliche Elemente, dass es schwer ist, hier eine Gestalt jenseits des Vertrauten zu gewinnen. Wir nehmen den Charakter der Vigilfeier auf, die ursprünglich mit den Lesungen und Antwortgesängen die ganze Nacht durch sich auf den Höhepunkt, die Auferstehungsmessfeier in die aufgehende Sonne, zubewegt.

 

In diesem Jahr werden wir die Feier
der Osternacht in zwei Teilen feiern:

 

Samstag um 21.00 Uhr halten wir den Wortgottesdienst mit den Lesungen und den Antwortgesängen. Auch die Osterkerze wird bereitet, auch das Feuer entzündet und das Licht in die Kirche getragen. Am Ostersonntag morgens um 6 Uhr führen wir die Feier fort mit dem Osterlob, der Taufwassersegnung, in diesem Jahr mit der Taufe eines Kindes und mit der festlichen Feier der Eucharistie.

 

Der Zeit geschuldet

Es ist anders als wir es gewohnt sind. Die Umstände erfordern, dass wir neu denken und gestalten. Vielleicht werden wir in diesen besonderen Feiern unseres Glaubens neue Erfahrungen machen, Erfahrungen, die uns das Wesen dieser besonderen Tage neu erschließen können. Manche haben auch die unter unseren Zeitumständen gefeierten Weihnachtsgottesdienste als ein Geschenk neuer geistlicher Erfahrungen erlebt - nicht nur eingeschränkt, sondern eigen eröffnend. <

 

 

Corona-Gedenken

Unser Empfinden drängt vielleicht zu Lockerungen und Öffnungen von Erlebensmöglichkeiten. Fachleute mahnen, dass wir nach wie vor vorsichtig sein müssen, denn die Eigendynamik von Pandemieentwicklungen ist noch nicht an ihrem Ende.

 

Diese lange Spanne ist nicht nur lästig und deprimierend. Sie hat auch sehr viele schwere Schicksale zugemutet - mit sehr schweren Krankheitsverläufen, mit Menschen, die mit tiefer Sorge um Angehörige angespannt sind und mit Menschen, die um an oder mit Corona Gestorbenen trauern.

 

Solange wir gesund sind oder eine Infektion relativ glimpflich überstanden haben, suchen wir den bestmöglichen Vollzug des Alltags zu leben. Als eine Unterbrechung zur Solidarität mit den unter der Seuche besonders Leidenden brennt vor der Schiffermadonna in unserer Kirche eine Kerze. Freitags um 15 Uhr lädt uns das Geläut der schweren Glocke zum Gedenken. <

 

 

Bibelgespräch - online

Nach den ersten Erfahrungen hat das Bibelgespräch eine gute Sicherheit der Kommunikation über Zoom erreicht. Solange die Versammlungen nicht angezeigt sind, ist das eine gute Möglichkeit, sich als Interpretationsgemeinschaft der Hl. Schrift zusammenzufinden. Der Kreis ist eine offene  Gesprächsrunde, sodass Interessierte immer dazukommen können. Jede/r entscheidet jeden Freitag neu, ob sie/er an dem Treffen teilnehmen mag. Wer erstmals mit dazukommen möchte, müsste bitte bis donnerstagsabends eine Mailadresse geschickt haben, damit Sie sich zur Teilnahme an dem Treffen zuschalten können. (Anmeldungen  unter schnegg@lyskirchen.de) Dann erhalten Sie einen Link, mit dem Sie sich zu jedem Treffen freitags zwischen 20.00 und 21.00 Uhr zuschalten können.<

 

 

Einleitung in die kommende Lesenacht

Wir wissen nicht, ob es uns wirklich möglich sein wird, am 8. Mai unter Wahrung der Coronabestimmungen unsere Lesenacht durchführen zu können. Die noch offene Lesung des 2. Teils des Propheten Ezechiel ist nun durch ein Jahr auferlegter Pause so weit vom 1. Teil entfernt, dass wir im Mai erst wieder ein neutestamentliches Buch lesen wollen - die Offenbarung des Johannes. Der 2. Teil Ezechiel ist für den November vorgesehen.

 

Dr. Gunther Fleischer, der Leiter der Bibel- und Liturgieschule des Erzbistums, wird wieder eine Einführung in das Buch geben, das in der Lesenacht vorgetragen wird. In diesem Mai wollen wir das Buch der Offenbarung des Johannes lesen. Den Abend der Einführung werden wir vermutlich als online-Versammlung halten.

 

Termin: Dienstag, 2. März, 19 Uhr

 

An dieser Einführung Interessierte werden frühzeitig auf einen entsprechenden Link aufmerksam gemacht werden. <

 

 

07.02.2021 – 14.02.2021

 

Fünfter Sonntag  im Jahreskreis

18.00 Uhr   Hl. Messe der Gemeinde*

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

Freitag:

18.00 Uhr   Wortgottesdienst der Gemeinde

 

Ab 20.00 Uhr Bibelgeschräch online

(Siehe Notiz zu „Bibelgespräch online“ )

                                                  

Sechster Sonntag  im Jahreskreis

18.00 Uhr   Hl. Messe der Gemeinde*

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

 


* Wegen begrenzt zugelassener Teilnehmerzahl müssen Sie Ihre Mitfeier der Sonntagsmesse leider bitte bis jeweils Freitag 12 Uhr im Pfarrbüro anmelden: Montag-Mittwoch und  Freitag von 9 – 12 Uhr, Donnerstag von 15 – 18 Uhr Telefonisch: 0221/214615 oder per Mail:
pfarrbuero@lyskirchen.de

DARSTELLUNG DES HERRN am 2. Februar

Bilder zum Abschluss der Krippenzeit 2020-2021