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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Elischa stand auf und folgte Elija

 

Lesung aus dem ersten Buch der Könige.

 

In jenen Tagen sprach der Herr zu Elíja: Salbe Elíscha, den Sohn Schafats aus Ábel-Mehóla, zum Propheten an deiner Stelle. Als Elíja vom Gottesberg weggegangen war, traf er Elíscha, den Sohn Schafats. Er war gerade mit zwölf Gespannen am Pflügen und er selbst pflügte mit dem zwölften. Im Vorbeigehen warf Elíja seinen Mantel über ihn. Sogleich verließ Elíscha die Rinder, eilte Elíja nach und bat ihn: Lass mich noch meinem Vater und meiner Mutter den Abschiedskuss geben; dann werde ich dir folgen. Elíja antwortete: Geh, kehr um! Denn was habe ich dir getan? Elíscha ging von ihm weg, nahm seine zwei Rinder und schlachtete sie. Mit dem Joch der Rinder kochte er das Fleisch und setzte es den Leuten zum Essen vor. Dann stand er auf, folgte Elíja und trat in seinen Dienst.

 

1 Kön 19, 16b.19–21

Ihr seid zur Freiheit berufen

 

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinden in Galátien.

 

Schwestern und Brüder! Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Steht daher fest und lasst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen! Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder und Schwestern. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe! Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! Wenn ihr aber einander beißt und fresst, dann gebt Acht, dass ihr nicht einer vom anderen verschlungen werdet! Ich sage aber Wandelt im Geist, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen! Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist, der Geist gegen das Fleisch, denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht tut, was ihr wollt. Wenn ihr euch aber vom Geist führen lasst, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz.

 

Gal 5, 1.13–18

 

Jesus fasste den festen Entschluss, nach Jerusalem zu gehen.

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Als sich die Tage erfüllten, dass er hinweggenommen werden sollte, fasste Jesus den festen Entschluss, nach Jerusalem zu gehen. Und er schickte Boten vor sich her. Diese gingen und kamen in ein Dorf der Samaríter und wollten eine Unterkunft für ihn besorgen. Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war. Als die Jünger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, sollen wir sagen, dass Feuer vom Himmel fällt und sie verzehrt? Da wandte er sich um und wies sie zurecht. Und sie gingen in ein anderes Dorf. Als sie auf dem Weg weiterzogen, sagte ein Mann zu Jesus: Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst. Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann. Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst weggehen und meinen Vater begraben! Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes! Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich Abschied nehmen von denen, die in meinem Hause sind. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

 

Lk 9, 51–62

 

Behutsam - entschieden

zu Lukas 9, 51-62

In der Erzählung des Lukasevangeliums wird nun ein neuer Hauptteil eröffnet: Jesus zieht mit seiner Schülerschar von Galiläa aus nach Jerusalem. Während die Evangelisten Markus und Matthäus Jesus den Weg über das Ostjordanland nehmen lassen, führt der Autor Lukas den Weg Jesu durch Samarien. Das wird er nicht ohne Absicht getan haben. Er verfolgt mit seiner Darstellung eine Verkündigung, die seine konkrete Gemeinde erreichen soll.

 

Samarien ist in den Augen der orthodoxen Juden zur Zeit Jesu ein Land der religiösen Gegnerschaft. Die Ursprünge dieser Auseinandersetzung gehen bis ins 6. vorchristliche Jahrhundert zurück, in die Zeit nach dem babylonischen Exil. Als die Israeliten von dort zurück nach Jerusalem kamen, gab es u. a. Priester unterschiedlicher Klassen. Die unter ihnen, die samaritische Frauen geheiratet hatten, wurden vom Kult im Jerusalemer Tempel ausgeschlossen. Daraufhin errichteten diese ein JHWH-Tempelheiligtum auf dem Garizim. Seit dieser Zeit besteht eine religiöse Rivalität zwischen Juden und Samaritern. Aus dieser Spaltung ergibt sich unter den orthodoxen Juden die Ablehnung der Samariter.

 

Wir ahnen, warum gerade der Evangelist Lukas den Weg Jesu über dieses geringgeachtete Land Samarien ziehen lässt. Im weiteren Verlauf werden es gerade Samariter sein, die ein Beispiel des lebendigen Glaubens geben: Die Geschichte vom barmherzigen Samariter gilt als wegweisendes Beispiel, ebenso der Samariter, der nach seiner Heilung vom Aussatz zurückgekommen ist, um Jesus zu danken. Allein durch diese Komposition seiner Erzählung legt der Autor seiner Leserschaft ins Herz, sich mit vorschnellen, aus alten Zeiten sich nährenden Vorurteilen zurückhaltend zu sein. Denn die so Geschmähten könnten sich als Beispielgeber für ein Leben im Geist des Herrn Jesus erweisen.

Dass das nicht von selbst gelingt, wird durch die Dramaturgie unserer Episode unterstrichen.

 

Das Ende des Weges wird gleichwohl markiert: ‚Als sich die Tage erfüllten, dass er hinweggenommen werden sollte, fasst Jesus den festen Entschluss, nach Jerusalem zu gehen.‘ Ziel des Weges sind Leiden, Tod und Auferweckung, die ‚Entrückung‘ in die Gemeinschaft mit Gott. Dieses Ziel ist auch bedeutsam für alle, die sich auf den Weg Jesu machen werden. Die endgültige Gemeinschaft mit Gott mag sich an den Glaubenden erfüllen.

 

Der Erzähler stellt uns Jesus als eine Persönlichkeit vor, an der man eigentlich nicht vorbeisehen kann. Wie gesellschaftlich hochrangige Persönlichkeiten lässt Jesus seine Jünger ihm vorausgehen, um alles für ihn zu regeln. In Samarien klappt das nicht. Die Samariter lehnen Jesus ab: ‚Man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war.‘ Die Begründung der Verweigerung liegt in dem uralten Zwist der religiösen Rivalität um die Bedeutung des JHWH-Heiligtums. Jesus wird samt seiner Schülerschaft als Pilger auf dem Weg zum Jerusalemer Tempel angesehen. Mit diesen Leuten will man nichts zu tun haben.

 

Wie eingefleischt diese Rivalität ist, bezeugt das Ansinnen der Donnersöhne Jakobus und Johannes: ‚Herr, sollen wir sagen, dass Feuer vom Himmel fällt und sie verzehrt?‘ Das ist ein heftiges Strafgericht, das die beiden in Gang gesetzt sehen wollen – wie Feuer vom Himmel fällt, um Sodom und Gomorrha gänzlich zu vernichten.

 

Jesus weist sie entschieden zurecht. Sinngemäßer übersetzt heißt es, dass Jesus sie anfährt. Das ist druckvoller als eine als sanft missverstehbare Zurechtweisung. Klar ist: Jesus möchte nicht diese brutale Machtdemonstration inszeniert sehen. Das Reich Gottes kommt nicht mit brutaler Vernichtungsmacht. Es kommt, lebt aber vom Vertrauen, das Menschen in der Begegnung der Glaubenden gewinnen. Gott selbst, so die Botschaft des Evangelisten, ist das Gericht vorbehalten.

 

Im zweiten Teil unseres Textes geht es um die unbedingte Entschiedenheit der Nachfolge. Die allermeisten werden sagen, dass diese Entschiedenheit für einen ‚normalen‘ Menschen nicht einzuhalten ist. Sätze wie ‚Lass die Toten ihre Toten begraben‘ oder ‚Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes‘ – solche knallharten Sätze verschrecken nur. Sie sind gesagt in Zusammenhänge, die wir für sehr ehrenwert halten, die von Würde und Würdigung der uns nahen Menschen künden: zum einen im Begräbnis des eigenen Vaters, zum anderen im Abschiednehmen von zuhause.

 

Es fällt schwer sich vorzustellen, dass diese menschliche Härte im Sinne Jesu wäre. Daher ist anzunehmen, dass dem Erzähler daran liegt, die Entscheidung für die Nachfolge nicht einer Beliebigkeit zu überlassen. Es gibt kein softes Reich Gottes, keine laue Zugehörigkeit zum Weg Jesu. Wir werden ein Gespür dafür haben, was gemeint ist. In den Spuren der Lebenshaltung Jesu zu gehen, kann nicht wie das Drehen eines Fähnchens im gesellschaftlichen Mainstream sein. Nachfolge will geformt sein als leitendes Prinzip des Umgangs miteinander, der Verantwortung füreinander und auch der Gemeinschaft der Gottsuchenden und Gottverbundenen.

 

Interessant ist in diesem Zusammenhang der Auftakt des zweiten Abschnittes unseres Textes. Da kommt jemand zu Jesus – und alle Zuhörenden dürfen sich selbst in dieser Figur sehen. Dieser sagt, was viele von uns auch aus Überzeugung sagen mögen: ‚Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst.‘ Die Antwort Jesu soll wohl die Funktion haben, die Nachfolgewilligen zum Nachdenken zu bringen. Was bedeutet es für mich, wirklich in den Spuren Jesu zu gehen? Kann ich das? Überfordere ich mich? Manche kennen die Euphorie, die aufkommen kann, wenn man von etwas begeistert ist, wenn man guten Willen hat, Gutes zu tun. Manchmal übersieht man vor lauter Erwartungsglück, was alles mitschwingt, wenn man der Lockung der spontanen Euphorie folgt. Manche haben es erlebt in ihrer Bereitschaft, Flüchtlinge in die eigene Wohnung aufzunehmen. Es kommt vor, dass die Wirklichkeit diese so gute Tat verdüstert – weil man nicht bedacht hat, was es bedeutet, Fremde aufzunehmen. Das soll keine grundsätzliche Warnung vor Risiko und spontaner Tat sein. Es ist aber angemessen, die Folgen mitzubedenken – und dann nach Möglichkeit auch mutig Neues zu wagen.

 

In diesem Sinne ließe sich die Antwort Jesu auf die erste Nachfolgebitte verstehen: ‚Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.‘ Das ist eine Folie, auf deren Hintergrund einem bewusst werden kann, dass Nachfolge auch heißt, unbehaust zu sein. Diese Formulierungen stehen unter dem Zeichen der Wanderprediger, wie Jesus zu seinen Lebzeiten mit seiner Schülerschaft unterwegs war.

 

Für unsere Lebenswirklichkeit müssen wir diese Umstände anders beschreiben. Es gibt auch heute Menschen, die als Wanderprediger unterwegs sind. Es sind ausgefallen wenige. Daher müssen wir das, was im Text gemeint ist, auf unsere Lebensumstände übertragen. Das kann heißen, dass wir uns als Menschen der Nachfolge nicht nur einrichten können in altbewährte Denksysteme. Es kann auch heißen, offen zu bleiben für das, was wir als Leitung des Geistes verstehen lernen – auch gegen unsere gesicherten Muster. Es kann ebenso bedeuten, sensibel zu sein für das, was Vinzenz von Paul gesagt haben soll: ‚Die Armen muss man nicht suchen; die werden einem vor die Türe gelegt.‘ Manchmal merken wir sehr deutlich, wer uns mit welchem Anliegen ‚vor die Türe‘ gelegt worden ist. Es dann auf- und wahrzunehmen, kann eine Form der Entschiedenheit der Nachfolge sein.

 

Behutsam im Blick auf das Urteil über andere zu sein, ist das eine; entschieden zu sein oder über das Leben hin zu werden, ist das andere. Wie immer, gilt nichts für sich absolut. Ein Schriftsteller wie der Evangelist Lukas darf herausfordern, damit das Herz brennen kann für das Reich Gottes, für die Wirklichkeit Gottes in unserer Welt.

 

Wie wohl, dass wir immer wieder in diesen Texten lesen – auf dass sie uns begleiten auf dem Weg eines Reifens – auch im Lernen des Hinter-Jesus-Hergehens. Dafür ist man vermutlich nie zu alt; dafür muss man vielleicht auch erst alt werden …

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Unser "Sonntagsblättchen" als PDF

Das Blättchen vom Sonntag 26. Juni 2022
Für alle, die auf das 'Blättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
sonntag-26-06-2022.pdf
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JubiläumsDank

Von Herzen Dank für die besondere Würdigung zu meinem 50 jährigen Dienstjubiläum. Da ich eher ungelenk-hilflos vor einem solchen Datum stand und auch nicht recht wusste, wie das begangen sein könnte, falls überhaupt, da hat es mir große Freude bereitet, dass wir mit so vielen am Sonntag zusammen die Hl. Messe gefeiert haben. Sehr gefreut hat mich auch das wieder so unbeschwerte Zusammensein im Gemeindetreffen im Anschluss an den Gottesdienst. Wohltuend, dass wir mit relativ wenigem Aufwand in der Bewirtung einen so fein sättigenden Imbiss genießen konnten. Ganz herzlichen Dank denen, die alles so einladend vorbereitet und den leckeren Imbiss bereitet haben!

 

Die Einfachheit unterstreicht die Freude und der Grund des Zusammenseins: miteinander ins Gespräch zu kommen. Es war wieder eine sehr angenehme Atmosphäre des Miteinanders.

 

Mein Dienst in den 50 Jahren hat für mich seinen Grund, mit der Gemeinschaft der Glaubenden verbunden zu sein. Ohne das Miteinander der Gemeinde(n) meiner verschiedenen Dienstorte kann ich mir den priesterlichen Beruf nicht vorstellen. Besonders wohl tut es mir, dass ich die nun längste Zeit meiner Berufsausübung in St. Maria in Lyskirchen (22 Jahre) verbringen durfte. Keine Begegnung in diesen 50 Jahren habe ich als Einbahnstraße empfunden. Immer habe ich Anteil nehmen können an je einer der unzähligen Variationen, ein Mensch zu sein. So sind und bleiben diese Berufsjahre eine immerwährende Entwicklung. Ich bin dankbar für diese Entwicklungsmöglichkeit, dankbar meinem Arbeitgeber, dem Erzbistum mit den drei Erzbischöfen, die ich erlebte., Dankbar bin ich ihnen, dass sie mich so haben wachsen und reifen lassen. Ich bin dankbar den Menschen, mit deren Leben ich in Kontakt kam. Sie lehr(t)en mich, mehr und mehr die Ehrfurcht vom dem, was je eigenes Menschenschicksal ist...

 

All das und mehr hat mich über die 50 Jahre zu dem werden lassen, der ich heute bin. Ich bin auch dankbar, dass die Entwicklung mit einem ‚Goldenen Dienstjubiläum‘ nicht abgeschlossen ist.

 

Herzlichen Dank, dass dies alles in der so lebendigen Feier am vergangenen Sonntag Ausdruck finden konnte. Herzlichen Dank für Ihr sicht- und fühlbares Mitsein hier!

 

Ihr Matthias Schnegg

 

Konzert des Kantors am 9. Juli

Unser Kantor Ulrich Cordes lädt Sie am Samstag dem 9.7.2022 um 19.00 zu einem besonderen Konzert ein - "Wunderbar Tönendes Wort" - der Titel des neuen Programms des Ensemble KLANGhoch4, bestehend aus vier Sänger*innen und einer Pianistin - sagt alles. Romantisch vertonte Musik von Johannes Brahms und Zeitgenossen, mal fröhlich, mal melancholisch, mal leicht, mal abgrundtief, die ganze Erlebniswelt des menschlichen Wesens auslotend. Genießen Sie die Kombination von Raum und Musik. 

 

Herzliche Einladung.

Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

  • Gemeinsame Sitzung der Kirchenvorstände

Am 13. Juni 2022 fand eine gemeinsame Sitzung der Kirchenvorstände von St. Maria im Kapitol und St. Maria in Lyskirchen statt. Hauptthema war die Perspektive der beiden Gemeinden nach der Pensionierung des derzeitigen Pfarrers. Leitender Pfarrer beider Gemeinde wird Domkapitular Pfr. Dr. Meiering. Er und die Verwaltungsleitung waren mit in der Sitzung, um die Realität der Kirchengemeinden in Köln-Mitte darzustellen. Die beiden - an Mitgliedern sehr kleinen Kirchengemeinden - werden auf Dauer nicht mehr selbständige kanonische Pfarreien bleiben können. Der derzeitige, durchaus segensreiche Zustand wirkt im Blick auf das gesamte Erzbistum wie völlig aus der Zeit gefallen: Für jeder der kleinen Gemeinden ein Priester in der Mitte der Gemeinde, einer, der mit der jeweiligen Gemeinde geht, zuverlässig präsent sein kann....

 

In absehbarer Zukunft werden die Gemeinden ihre rechtliche Selbständigkeit aufgeben und zu einer großen Gemeinde fusioniert werden. Die geringe Zahl der Gemeindemitglieder und vor allem der Priestermangel werden das erfordern. Solange Gemeindeleitung in der Kirche an einen Priester gebunden ist, wird kein anderes, ja auch gut vorstellbares Gemeindemodell zum Zuge kommen. Solange wird nicht viel anderes übrigbleiben, als die Gemeindegebiete immer größer zuzuschneiden. Wie auch Dr. Meiering sagte, wird dabei die konkrete Gestaltung des Gemeindelebens vor Ort umso mehr von Menschen abhängen, die sich an diesem Ort mit ihren Kompetenzen und ihrem Willen auf die Gemeinschaft der Glaubenden einbringen wollen.

 

Wie eine etwaige Fusion konkret gestaltet werden kann, werden die beiden Kirchenvorstände je eigen beraten. Im August wird eine weitere gemeinsame Sitzung stattfinden, in der die Beratungsergebnisse eingebracht und die Zukunft einen Schritt weiter gestaltet werden kann. 

 

  • Sorge ums liebe Geld

Mit dieser Nachricht gilt es von Herzen Dank zu sagen den beiden Herren, die seit 15 Jahren sich um die ordnungsgemäße Versorgung der Kollekten wohl verdient gemacht haben: Herr Herbert Nolden und Herr Hans-Joachim Zorn haben über diese vielen Jahre treu die Gelder gezählt und zur Bank gebracht, auf dass diese Spendengelder umgehend ihrem Verwendungszweck zugefügt werden konnten. Es ist ein sehr verantwortungsvoller Dienst. Ich bin sehr dankbar, dass beide Herren mit großer Selbstverständlichkeit und Beständigkeit diese Sorge ums liebe Geld getragen haben.

 

Nun stellt die Bank mit Anfang Juli die Möglichkeit der Einzahlung von Münzgeld ein, so dass ein anderes Verfahren der Einzahlung der Kollekten nötig geworden ist. Mit dieser Umstellung baten die beiden Herren, von dieser Aufgabe entlastet zu werden. Daher herzlichen Dank für so viele Jahre des treuen und verantwortungsvollen Dienstes für die Gemeinde! 

13. Sonntag im Jahreskreis

vom 26.06.2022 – 03.07.2022

 

Sonntag:     
19.00 Uhr   Heilige Messe der Gemeinde

 

Mittwoch:  
18.00 Uhr   Heilige Messe zum Fest Peter und Paul

 

Freitag:       
16.00 Uhr   Wortgottesfeier und Trauung  Brautpaar Hennes/Huhmann

                    
18.00 Uhr  
Wortgottesdienst der Gemeinde

20.00 Uhr  
Bibelgespräch Online

 

Samstag:    
15.00 Uhr  
Trauung Brautpaar Dresen/Sander

 

Sonntag:     
19.00 Uhr   Heilige Messe der Gemeinde

Kollekte: Peterspfennig