Wort des Bischofs

Dreikönigswallfahrt

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

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    in der Zeit von
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    geöffnet.
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Einstündiges Gedenkkonzert um 19 Uhr am 27.01.2020 in Lyskirchen am Holocaustgedenktag
Einstündiges Gedenkkonzert um 19 Uhr am 27.01.2020 in Lyskirchen am Holocaustgedenktag
Das NOTEL feiert am Fest Darstellung des Herrn, am 02.02.2020 um 18 Uhr in Lyskirchen die Dankmesse zum 30 jährigen bestehen.
Das NOTEL feiert am Fest Darstellung des Herrn, am 02.02.2020 um 18 Uhr in Lyskirchen die Dankmesse zum 30 jährigen bestehen.

3. Sonntag im Jahreskreis

In Galiläa, dem Gebiet der

Heiden, sieht das Volk ein

helles Licht

 

Lesung aus dem Buch Jesaja

 

Einst hat der Herr das Land Sebulon und das Land Naftali verachtet, aber später bringt er die Straße am Meer wieder zu Ehren, das Land jenseits des Jordan, das Gebiet der Heiden. Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf. Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers.

Jes 8, 23b - 9, 3

 

Seid alle einmütig,

und duldet keine Spaltungen

 

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

 

Ich ermahne euch, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig, und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung. Es wurde mir nämlich, meine Brüder, von den Leuten der Chloe berichtet, dass es Zank und Streit unter euch gibt. Ich meine damit, dass jeder von euch etwas anderes sagt: Ich halte zu Paulus - ich zu Apollos - ich zu Kephas - ich zu Christus. Ist denn Christus zerteilt? Wurde auch Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden? Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird.

1 Kor 1, 10-13.17

 

Jesus verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, im Gebiet von Sebulon

und Naftali; denn es sollte sich erfüllen, was durch Jesaja gesagt worden ist

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach

Matthäus

Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück. Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen. Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen ihre Netze in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie, und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus. Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.

Mt 4, 12-23

 

Gedanken zur 2. Lesung

Gefährdung

zu 1 Korinther 1,10-17

 

Dass es grundlegende Probleme in den Kirchen gibt, ist für die Gegenwart nicht zu übersehen. Vielleicht beruhigt es uns, dass auch in den frühen
Gemeinden der Christen sehr bald grundlegende Probleme aufgetreten sind. Problemstellungen sind menschlich. Die Art, mit ihnen umzugehen, wird zu einer Frage der Überzeugung und der Haltung.

 

 

 

Unser heutiger Textabschnitt gewährt uns Einblick in die tiefen Probleme der korinthischen Gemeinde – und wie Paulus dazu Stellung bezieht und zum Nachdenken auffordert. Ihm ging es allerdings nicht nur um eine Darlegung von Argumenten, sondern um eine Klarheit, die die Einheit wiederherstellen will. Vielleicht kann die Antwort des Paulus auf die Feststellung der Spaltung innerhalb der von ihm gegründeten Gemeinde für uns eine hilfreiche Inspiration sein. Paulus wird es uns nicht leicht machen, indem er eine Spannbreite der Möglichkeiten offen lässt. Für ihn ist klar, worin die Einheit sich gründet. Dass das dennoch für manche nicht so einfach aufzunehmen sein wird, gehört mit zu unserer Wirklichkeit. Wir lesen Paulus heute vielleicht erst einmal als Quelle der Offenheit zur Nachdenklichkeit.

 

 

 

Die Einheitsübersetzung beginnt den Abschnitt mit ‚Ich ermahne euch‘. Andere Übersetzer lesen aus der griechischen Vorlage ein ‚Ich bitte euch dringend‘. Die zweite Übersetzung behält einen einladenderen Charakter. Die Dringlichkeit ist groß. Aber es spricht nicht nur der, der seine Autorität den anderen entgegenstellt. Die folgende Anrede ‚Brüder und Schwestern‘ bekräftigt sein Verständnis von Gemeinschaft der Glaubenden. Da gibt es keine Autorität, die sich menschlich über die anderen erheben dürfte. Durch die gemeinsame Verbindung mit dem Christus Jesus sind die Glaubenden Geschwister – auf Augenhöhe, auch mit der unbezweifelten Autorität des Gemeindegründers.

 

 

 

Die dringende Bitte des Paulus: ‚Seid alle einmütig und duldet keine Spaltung unter euch; seid vielmehr eines Sinnes und einer Meinung!‘  Das wird uns schwerfallen, in die Tat umzusetzen, vor allem, einer Meinung sein zu sollen. Wir werden uns immer wieder in Auseinandersetzung um das rechte Verständnis der Heiligen Schriften, um die rechte Praxis des Glaubens finden. Das hat auch mit der begrenzten Fähigkeit zu tun, das Wesen und den Willen Gottes unzweifelbar erkennen und benennen zu können.

 

In all dem stehen wir im Spannungsverhältnis, diese dringende Bitte des Paulus wahrzunehmen, auch in Zeiten der Problematik differenzierter und spaltender Strömungen. Es wird nicht um ‚Einheitsbrei‘ gehen.

 

 

 

In der Gemeinde in Korinth gab es Führungsfiguren, die bestimmte theologische Strömungen repräsentierten. Apollos war ein gebildeter, redebegabter Verkünder, einer der Nachfolger des Gründers Paulus; Kephas verbindet sich mit dem Urgestein des Glaubens, mit Petrus; schließlich Paulus als Gründerautorität – und dann noch ‚Ich gehöre zu Christus.‘ Letztere Aussage ist nicht ganz zu klären – ob es eine fundamentalistische Gruppe der Christus-Gläubigen gab oder ob Paulus hier ironisierend Christus mit in die Reihe der geistlichen Führer setzt. Es ist klar, dass Christus nicht vergleichbar ist mit den menschlichen Autoritäten in der Gemeinde.

 

 

 

Paulus wirft nun ein, dass die Gläubigen sich nicht um die Person eines menschlichen geistlichen Führers scharen sollen, denn das Heil geht nicht von ihnen aus. Sie sind, wie eingangs benannt, bei aller funktionalen Unterschiedlichkeit im Angesicht Gottes vor allem ‚Brüder und Schwestern‘. Paulus stellt daher die rhetorischen Fragen: ‚Ist Christus zerteilt? Wurde etwa Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden?‘  Auf all diese Fragen gibt es nur ein klares ‚Nein!‘

 

 

 

Es ist ein bedenkenswertes Bild, Christus als ‚zerteilt‘ ins Gespräch zu bringen. Paulus wird später die Gemeinde in der Verbindung mit Christus als ‚einen Leib‘ illustrieren. Daher verständlich: Wenn die Gemeinde als Leib in Spaltung lebt, dann hätte das Auswirkungen auf den Christus, der mit gespalten, mit ‚zerteilt‘ wäre. Das aber ist absurd. Daher wirft Paulus dieses Bild ein, um die Gefahr und Unsinnigkeit (im Sinne des theologischen Verständnisses von Gemeinde) vor Augen zu führen. Und falls jemand auf die Idee kommen sollte, die Autorität des Paulus absolut zu setzen, dann nimmt er sich zurück: Nicht Paulus wurde gekreuzigt; nicht auf seinen Namen seid ihr getauft!

 

 

 

Paulus ruft in Erinnerung, dass er selbst wenige getauft hat. Seine Berufung sieht er vor allem in der Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi. Paulus mag sich hier in der Nachfolge der prophetischen Verkündigung sehen. Es ist auch denkbar, dass er dem ‚Evangelium‘ der kaiserlichen Selbstdarstellung das Evangelium des Christus Jesus entgegensetzt. Heil ist von Menschen nicht zu erwarten, wohl aber von Jesus, dem Christus. Paulus bindet diese Überzeugung an die Erfahrung des Todes Jesu als dem alles überbietenden Zeichen seiner Hingabe, als Geschehen, in dem Gottes Liebe alle Not des Menschlichen auf sich genommen hat. Für Paulus ist das Kreuz das entscheidende Heilsereignis, dem er die ganze Kraft seiner Verkündigung widmet.

 

 

 

Paulus warnt schließlich davor, das Evangelium ‚nicht mit gewandten und klugen Worten‘ zu verkündigen. Er begründet das mit dem Hinweis: ‚damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird.‘ Paulus warnt er vor der Selbstverliebtheit rhetorischer Begabungen (wie sie wohl dem Apollos zugesprochen wird), die in Gefahr steht, gekonnt alles so zu biegen, bis es sich wohlfeil zur Unterstützung eigener Überzeugungen gebrauchen lässt. Das gilt – für Paulus – vor allem in der so sperrigen Auseinandersetzung mit der theologischen Bedeutung des Kreuzestodes Jesu. (Hier werden sich manche von uns zum Widerspruch aufgerufen sehen, weil gerade dieses Thema oft die Möglichkeiten unserer Einsicht übersteigt. Zur vertiefenden Auseinandersetzung brauchen wir vorerst Geduld.)

 

 

 

Mit unserem Textabschnitt hat sich Paulus zu einer Problemlage der korinthischen Gemeinde positioniert. Er lebte in Ephesus, hatte weiterhin Kontakt mit Gemeindemitgliedern – dazu gehören auch ‚die Leute der Chloë‘. Das sind vermutlich Sklaven aus dem Haus der wohlhabenden Chloë. Diese haben Paulus besucht und ihm dabei von den Problemen der Strömungen innerhalb der Gemeinde berichtet. Darauf geht Paulus in seinem Brief ein. Das Thema der Gefahr der Spaltung nimmt einen breiten Platz ein, wie wir an den folgenden Sonntagen noch erfahren werden.

 

 

 

Wir lesen diesen Text auf dem Hintergrund unserer konkreten Kirchenerfahrung. Manche sehen die Spaltung der Kirche als Gefahr vor sich. Andere verhärten sich in ihren Argumentationen, verabsolutieren ihre Einsichten, sammeln Jüngerschaft um sich, manchmal schon wie ein Bollwerk gegen die Andersdenkenden. Die einen leiten Absolutheitsansprüche aus der ‚sicheren Erkenntnis der theologischen Wissenschaft‘ ab, andere aus der ‚gottgewollten Logik der Entwicklung der Kirchengeschichte‘. Von außen betrachtet fällt es leichter, einen Absolutheitsanspruch in Frage zu stellen. In der innerkirchlichen Auseinandersetzung ist das weitaus schwerer.

 

 

 

Welche Empfehlung könnten wir den Worten des Paulus entnehmen?

 

  • In aller – notwendigen – Auseinandersetzung um angemessene Verbindung mit dem Evangelium Gottes uns als Schwester und Brüder zu wissen, funktional unterschiedlich, in der glaubenden Existenz absolut auf einer Ebene.
  • Für uns zu klären, dass wir nicht erleben als zu dieser oder jener Strömung Gehörende und damit von anderen zu Trennende, sondern als in dem Christus Verbundene. Später wird Paulus unterstreichen, dass in diesem ‚Leib‘ die verschiedenen Glieder in ihrer Unterschiedlichkeit zu würdigen sind und im Dienst an- und füreinander zu denken sind. Im praktischen Vollzug ist das nicht leicht.

 

 

  • Uns einzulassen auf die Widerstände, die unterschiedliche theologische Wege aufzeigen. Da kann das Gegensätzliche auch erweiternde Einsichten auf dem Weg zur Erkenntnis Gottes eröffnen.

 

 

  • Uns sprachlich wie gedanklich einer Art der Demut zu verpflichten. Denn Sprache kann verbinden wie trennen, kann verhüllen wie offenbaren, kann wohlfeil wie unbestechlich sein.

 


Wenn das alles einfach wäre, hätte wohl auch ein Paulus nicht ringen müssen. Uns sind seine Worte gegeben, damit wir in unserer Haltung zum Evangelium Gottes reifen dürfen.

 

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 

19.01.2020 - 26.01.2020

3. Sonntag im Jahreskreis:

18.00 Uhr Hl. Messe der Gemeinde

Kollekte: Tokyo/Myanmaras

 

Montag: 27.01.2020 um 19 Uhr

Einstündiges Konzert

zum Holocaust-Gedenktag 2020

… vor 75 Jahren, am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz befreit ...

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Sonntag, 02.02.2020:
Darstellung des Herrn

Hl. Messe der Gemeinde zum
Fest der Darstellung des Herrn

und als Dankmesse »30 Jahre NOTEL«

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

(im Februar 2020 zugunsten
des NOTEL)

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr

30 Jahre Notel

Am 2. Februar begeht das Notel sein 30-jähriges Bestehen. Als wir uns ‚damals‘ (vor 19 Jahren) fragten, wie denn Diakonie an unserem Ort aussehen könnte, da haben wir gewartet, bis wir wussten, was das wohl sein könnte. Vinzenz von Paul wird die weise Aussage zugeschrieben: ‚Die Armen muss man nicht suchen, die werden einem vor die Türe gelegt.‘ So hat sich irgendwann der Kontakt zur Obdachlosenseelsorge Gubbio und zur Notschlafstelle Notel ergeben. Jetzt schauen wir dankbar auch auf viele Jahre des Gemeinsamen zurück. Daher ist es auch ein schönes Zeichen, dass wir das 30-jährige des Notels am kommenden Sonntag mitfeiern können: Von 14.30-17 Uhr findet ein gemeinsames Café zusammen mit den Gästen des Notels statt. Und am Abend feiern wir um 18 Uhr in unserer Gemeinde die Dankmesse. Herzliches Willkommen! 


(siehe auch: www.notel-koeln.de)


  • Caritashilfe 2019

Wie schon öfter betont: Gottlob wissen die Armen noch, dass sie an der Pfarrhaustüre willkommen sind. Dank der teils sehr großzügigen Unterstützung unserer praktischen Hilfen konnten im vergangenen Jahr für beide Gemeinden 3.649,00 € für Armen ausgeben. Was im Einzelnen ausgegeben worden ist, war im Zusammenhang mit dem Caritassonntag im September detailliert aufgeführt worden. Und in der Regel sind die Menschen sehr dankbar, dass sie Hilfe bekommen, die sie auch im staatlichen Hilfesystem nur schwer erhalten können.

 

  • Kollekten 2019

Zum Jahresbeginn wird es manche vielleicht interessieren, was und für welchen Zweck wir 2019 unser Geld zusammengetragen haben. Vor allen Zahlen aber der herzliche Dank für die beeindruckende Bereitschaft, die Anliegen der Linderung der Not ebenso wie die der Stärkung unserer Gemeindemöglichkeiten auch finanziell mitzutragen. Beeindruckend und bewundernswert, wie groß die Gebefreudigkeit unserer Gottesdienstgemeinde ist. Von Herzen Dank auch für dieses Zeichen des Mitseins, auch über den Kirchturm hinweg! § § Für außergemeindliche, vor allem diakonische Belange haben wir 19.175,73 € zusammengetragen. §§ An den LYSKIRCHENSonntagen haben wir über das Jahr 9.577,13 € gesammelt. §§ An ‚gewöhnlichen‘ Kollekten (sie dienen allem, was die Betriebskosten der Kirche ausmachen) sind 5.266,08 € zusammengekommen. §§ Die Spenden bei der Madonna haben 6.044,45 € über das Jahr hin erbracht. Auch diese Gelder dienen der Deckung der Betriebskosten der Kirche.

 

Danke allen, die mit geben konnten und mochten!

 

  • LYSKIRCHENSonntag Februar

Aus Anlass des Jubiläums des Notels wird die Kollekte am kommenden Sonntag nicht als unsere übliche LYSKIRCHENSonntag-Kollekte gehalten, sondern als Geschenk für die Betriebskosten der Notschlafstelle und der Krankenwohnung umgewidmet sein.

 

  • Terminvormerkungen

Für längerfristige Terminplanungen hier die beiden Hinweise: §§ 10. März, 19 Uhr Einstimmung in den zweiten Teil des Propheten Ezechiel als Vorbereitung auf die Lesenacht am 9. Mai. §§ 21. März, 10-16 Uhr als Tag der Einstimmung in die Kar- und Osterfeiern 2020. 

 

27. Januar: 4. Gedenkkonzert in Lyskirchen

Am 27.01.2020 jährt sich zum 75. Mal der Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Truppen der Roten Armee. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag.  Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt.

 

 

Zum nunmehr vierten Mal in Folge möchten wir Sie und Euch zu einem Gedenkkonzert in St. Maria in Lyskirchen in Köln am 27.01.2020 um 19.00 Uhr einladen. Das Programm spannt einen musikalischen Bogen über 3 Jahrhunderte und umfasst Kompositionen jüdischer und nichtjüdischer KomponistInnen. Es thematisiert in drei Abschnitten "Verwurzelt und verfemt", "Kaddisch" und "Überlebende" sehr unterschiedliche Aspekte und Biographien europäisch-jüdischer Kultur und Musik, die in einem direkten oder indirekten Bezug zum Holocaust stehen. Ausführende sind die Sopranistin Anna Pehlken, der Tenor Ulrich Cordes, der als Kantor an St. Maria in Lyskirchen tätig ist, und der Pianist Stefan Irmer.

 

 

Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für das Avicenna Kultur- und Hilfswerk e.V. gebeten: www.avicenna-hilfswerk.de