Wort des Bischofs

"Austausch auf Augenhöhe"

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
  • Pfarrbüro
    Marienplatz 17-19
    50676 Köln
    Tel.: 0221/214615

 

  • email: PFARRBÜRO Öffungszeiten des Pfarrbüro: Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 9.00 bis 12.00 Uhr und Donnerstag: 15.00 bis 18.00 Uhr

Konto der Pfarrgemeinde
Sankt Maria in Lyskirchen

PAX-Bank, Köln

IBAN:
DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

 

Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Farbige Menschen gelten weniger

als farblose Persönlichkeiten.

 

(Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist und Kapuzinerpater)


Wiederverbindung

Schreiben von Matthias Schnegg an die Gemeinde Lyskirchen (07.06.2020)

M. Schnegg (Foto Anna C. Wagner)
M. Schnegg (Foto Anna C. Wagner)

Mit den beiden vergangenen Sonntagen haben wir die Wiederverbindung mit unserer gemeinschaftlichen Gottesdienstfeier aufgenommen. Am vergangenen Sonntag haben wir Pfingsten gefeiert. Wie einige der 40 Mitfeiernden sagten: Es war eine wirkliche Feier – anders als aus den Jahren vorher vertraut, aber eine wirkliche Feier - in anderer Form. Manche haben in der Dürrezeit des Verzichtes auf die Gottesdienste gesagt, dass sie über die Jahre sehr viele Eindrücke in sich aufgenommen haben. Die haben geholfen, z.B. auch die große Zeit der Kar- und Ostertage geistlich gut durchzutragen.

weiterlesen >>>

Der HERR ist der HERR,
ein barmherziger und gnädiger Gott

 

Lesung aus dem Buch Éxodus.

 

In jenen Tagen stand Mose früh am Morgen auf und ging auf den Sínai hinauf, wie es ihm der Herr aufgetragen hatte. Der Herr aber stieg in der Wolke herab und stellte sich dort neben ihn hin. Er rief den Namen des Herrn aus. Der Herr ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der Herr ist der Herr, ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an Huld und Treue: Sofort verneigte sich Mose bis zur Erde und warf sich zu Boden. Er sagte: Wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden habe, mein Herr, dann ziehe doch, mein Herr, in unserer Mitte! Weil es ein hartnäckiges Volk ist, musst du uns unsere Schuld und Sünde vergeben und uns dein Eigentum sein lassen!

Ex 34, 4b.5–6.8–9

 

Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und

die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

 

Lesung aus dem zweiten Brief

des Apostels Paulus an

die Gemeinde in Korínth.

 

Schwestern und Brüder, freut euch, kehrt zur Ordnung zurück, lasst euch ermahnen, seid eines Sinnes, haltet Frieden! Dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. Grüßt einander mit dem heiligen Kuss! Es grüßen euch alle Heiligen. Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

2 Kor 13, 11–13

 

Gott hat seinen Sohn gesandt, damit die Welt durch ihn gerettet wird

+ Aus dem heiligen Evangelium nach  Johannes

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. Denn darin besteht das Gericht: Das Licht kam in die Welt, doch die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.

Joh 3,16-21

 

 

Ewiges Leben

zu Johannes 3,16-21

 

Wir begegnen wieder dem zentralen Begriff des ‚ewigen Lebens‘. Landläufig wird dieses ewige Leben in die Sphäre nach dem Tod verlegt. Im Gedankengut des Evangelisten Johannes ist das ewige Leben weniger ein Ort als ein Zustand. Ewiges Leben bedeutet die Gemeinschaft mit Gott. Diese ist durch das mangelnde Vertrauen auf Gott gefährdet. Das Johannesevangelium drückt es z. B. aus mit Begriffen wie ‚Licht und Finsternis‘. Die sich im Licht bewegen sind die, die in Verbundenheit mit Gott leben. Die in der Finsternis – johanneisch auch beschrieben als ‚die Welt‘ – sind die, die ohne die Bindung an Gott leben.

 

Schon im Prolog zu seinem Evangelium hat Johannes diese Spannung aufgezeichnet: ‚Das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erkannt.‘ Oder: ‚Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.‘

 

Bei der Betrachtung des Prologs am ersten Weihnachtstag war uns ein Aspekt wichtig, der diese Dualität nicht in einer moralisierenden Engfassung begreifen mochte. Nicht selten ist es die Erfahrung, dass Menschen sich in einer Orientierung finden und ihnen die Leuchtkraft eines Glaubens an Gott schwer zugängig ist. ‚Die Finsternis‘ hat viele Gesichter. Dazu gehört auch die Not, bestimmte – wahrlich finstere – Erfahrungen des Lebens mit dem liebenden und gütigen Gott in Einklang zu bringen.

 

Manchen von uns wird es bewusst sein, dass wir in unserem Ringen um Glauben uns in Finsternis bewegen, obwohl wir uns wünschten, eindeutiger auf der Seite eines sich sicher wissenden Glaubens zu sein. Das Johannesevangelium scheint um dieses Drama des gegenseitigen Suchens zu wissen. Gottes Angebot an die Welt findet nicht den Zuspruch, den es nach Gottes Wunsch haben sollte. Und Menschen sehnen sich nach einer Gottverbundenheit, die ihnen aber nicht zugängig ist.

 

Im Verlauf der Darstellung des Johannesevangeliums gibt es – direkt vor unserem Textabschnitt – die Begegnung Jesu mit dem Pharisäer Nikodemus (3,1-15). Er wird als ein sehr am Glaubensverständnis Jesu interessierter ‚führender Mann unter den Juden‘ gezeichnet. Der Dialog der beiden wird immer jesuslastiger. Das Ende ist die Besiegelung des Dramas, dass der Suchende und der Antwortgebende einander nicht weiter verstehen. Mit Worten des Prologs ist hier eine Szene, die schmerzlich bezeugt, dass der Weg Gottes zu den Menschen und umgekehrt vom Menschen zum ewigen Leben Gottes mühsam sein kann: ‚Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.‘

 

Wir könnten an die Stelle des Nikodemus treten. Unsere Fragen im Dialog mit Jesus wären anderer Natur, könnten aber im Wesenskern vergleichbar sein. Manchen ist es ein Ringen um das, was der Verstand längst aufgenommen hat: Gott hat sich mir zugewandt. Unser Leben darf das aufnehmen und daraus Hoffnung, Zuversicht, Freude eines gelingenden Lebens haben. Manche werden das kennen und verstandesmäßig bejahen – aber es fehlt die Erfahrung der grundberuhigenden Gewissheit. Letztlich bleibt, mit leeren Händen sich vor Gott stehend zu fühlen.

 

Nach dem offengebliebenen Dialog mit Nikodemus setzt der Evangelist einen kleinen Text der gedanklichen Besinnung ein. Wir können uns das vorstellen, dass der Autor weiß, wie schwer es fällt, sich so ganz auf Jesus als den Christus, den Offenbarer Gottes einzulassen. Die Verse unseres Sonntagsevangeliums möchten noch einmal bedenken helfen, um was es geht, wenn wir vom Glauben an Jesus als den Christus, den Messias Gottes sprechen.

 

Es geht um das ‚ewige Leben‘. Es geht um das Vertrauen, dass Gott die Erfüllung, die Vollendung, das Glück unseres Lebens ist. Unser Leben an sich gehört in den Bereich der Vergänglichkeit und des Todes. Im Bild der Dichter der Genesis sind wir ‚Ackerboden‘, hinfällig, vergehend. Das, was den Menschen auszeichnet, ist der Hauch, der Atem Gottes. Der ist das, was Leben schafft. Dadurch ist die Sterblichkeit nicht ausgelöscht. Das Bild vom Atem Gottes in uns ist ein Bild für das Verständnis, dass in jeder und jedem etwas von der Lebenskraft Gottes ist. Diese Lebenskraft Gottes ist unsterblich, sodass alle, die aus dieser Lebenskraft Gottes ihr Leben haben, Anteil dieser Untersterblichkeit sind. Wie das aussieht, das entzieht sich unserer Beschreibbarkeit. Wir können es nur in annähernden Bildern benennen. Wir können auch nicht ohne solche Bilder wahrnehmen, was wir glauben dürfen, wenn wir vom ‚ewigen Leben‘ sprechen.

 

Das ‚ewige Leben‘ ist ein Name für den Zustand der Gottesbindung. Diese Bindung geht von Gott aus und sucht ihre Wiederverbindung durch unsere antwortende Zuneigung zu Gott hin. Das Johannesevangelium bindet diese Zuneigung an die Bindung an Jesus, den Christus. Er ist die Hin- Gabe Gottes an die Welt – ‚damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.‘ Verloren geht ein Mensch demnach, wenn er seine Bindung an Gott verliert. Diese Denkweise setzt voraus, dass der Mensch sein Leben als eine wesenhafte Bindung an Gott verstehen kann. Im Bild erklärt: Der Mensch weiß, dass er aus seiner Natur nur Ackerboden ist, dass aber ‚Leben‘ sein Anteil am Leben Gottes ist. Wir dürfen annehmen, dass diese Vorstellung der Zuhörerschaft der johanneischen Gemeinde selbstverständlich war. Wir können den Text des Johannes auch nur auf dem Hintergrund dieser Grundannahme lesen und verstehen lernen.

 

Jesus ist das Geschenk Gottes an die Welt, damit sie mit ihm und durch ihn die Bindung an Gott findet. Die Person Jesu verdeutlicht, dass diese Gabe Gottes eine Gabe der Liebe ist. Es geht nicht darum, dass der ‚Sohn‘ kommt, um der Welt, der Finsternis, klarzumachen, wie verloren und heillos sie ist. Es hat keinen moralisierenden Akzent. Es ist die Antwort Gottes auf die Erfahrung des Menschen, in unheilvollen Lebenszusammenhängen zu sein. Die Sendung Jesu ist die Liebesgabe Gottes, ‚damit die Welt durch ihn gerettet wird.‘

 

Diese Gabe Gottes an die Welt ist in der Überzeugung des Evangelisten aber keine Beliebigkeit. Sie ist Entscheidungspunkt: ‚Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.‘

 

Diese Unbedingtheit erklärt sich aus der zeitgeschichtlichen Situation des Evangelisten. Es geht um die Abgrenzung zur jüdischen Synagoge. Sie sieht Jesus nicht als den Messias Gottes. Das ist scheidend zwischen jüdischer Gemeinde und christlicher Gemeinde.

 

Wenn für uns dieser zeitgebundene Zusammenhang nicht gilt, können wir die Gedanken des Evangelisten doch auf einer anderen Ebene weiter bedenken: Da gibt es das Geschenk Gottes an die Welt, damit die Menschen eine Haltung finden, mit der sie menschenwürdiger und gerechter die Gabe ihres Lebens entfalten könnten. Die Tragik liegt darin, dass ‚die Menschen die Finsternis mehr liebten als das Licht.‘ Der Evangelist begründet, warum er diesen Eindruck hat: ‚Denn ihre Taten waren böse.‘ Die Verstrickung mit der Macht des Bösen hindert, sich ganz der Logik Gottes, wie sie in Jesus vorgelebt war, anzuvertrauen. Wir erleben es gerade in der Möglichkeit, durch die Pandemie neue Ansätze des globalen Zusammenlebens umzusetzen. Kaum öffnen sich die Einschränkungen, wird die Lust auf das ‚wie es immer war‘ stärker. Das scheint in der Logik des Menschseins zu liegen.

 

Unser Textabschnitt endet mit einer ermutigenden Perspektive: ‚Wer aber die Wahrheit tut (d. h. nach der Logik Gottes handelt), kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.‘ Der Evangelist weiß, dass viele (?) Menschen zum Weg Jesu und zur Person Jesu als dem Offenbarer Gottes nein sagen. Dennoch ist er überzeugt, dass die Kraft Gottes nicht zu vernichten ist. Immer werden Menschen da sein, die im Sinne Gottes handeln und damit Ausstrahlung der göttlichen Möglichkeiten für das Wohl der Menschheit bezeugen.

 

‚Ewiges Leben‘ zu haben, in und aus der Bindung mit Jesus, das ist für das Johannesevangelium keine jenseitige Verheißung, sondern eine Einladung für ein sinnerfülltes, dem Einzelnen und Gemeinwohl dienendes Leben.

 

Ihr Matthias Schnegg

Das 'Sonntagsblättchen' vom 07.06.2020
Für alle, die auf das 'Sonntagsblättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
sonntag-07-06-2020.pdf
Adobe Acrobat Dokument 824.3 KB

BlumenDank

An Pfingsten war wieder der besondere Blumenschmuck in der Kirche. Danke denen, die die Blumen uns geschenkt haben. Und Dank denen, die sie in diese Form des Schmuckes für die Kirche gebracht haben!

 

Kollekten

  • An diesem Sonntag ist LYSKIRCHENSonntag. Das Körbchen steht am Eingang unter dem Plakat für die Lesenacht. Danke allen, die unserer Kirche wieder etwas zugutekommen lassen mögen.

 

Kollektendank

Danke für 535,50 €, die wir im Pfingstgottesdienst für Renovabis gesammelt haben. Es kommen noch Überweisungen dazu, bis wir das Endergebnis unserer Sammlung bekannt geben können.

 

07.06.2020 - 14.06.2020

 

Dreifaltigkeitssonntag 2020:
19 Uhr Wortgottesdienst

Kollekte LYSKIRCHENSonntag

 

Freitag der 10. Woche

im Jahreskreis:

18.00 Uhr Wortgottesdienst,

anschließend Bibelgespräch

in der Kirche

 

11. Sonntag im Jahreskreis
19 Uhr Wortgottesdienst


Anmeldungen zur sonntäglichen Messfeier

Es fällt sehr schwer, im Zusammenhang eines Gottesdienstes auf Anmeldung zurückgreifen zu müssen. Die Umstände sind so und bleiben noch einige Zeit so. Daher muss ich Sie bitten, sich zu den Sonntagsgottesdiensten jeweils ab dem Montag davor anzumelden.

 

Die Anmeldungen bitte ausschließlich über das Pfarrbüro tätigen – Mo-Mi u. Fr von 9-12 und Do von 15-18 Uhr. Telefonisch unter 0221/214615 oder per Mail pfarrbuero@lyskirchen.de. Die Anmeldung für den 21. Juni kann ab Montag, 15. Juni erfolgen. Auch dies werden wir versuchen und gegebenenfalls anpassen.

 

Danke auch hier

für die vernünftige Geduld.

 

SAnkt Maria Lyskirchen - Benjamin Marx