Wort des Bischofs

"Austausch auf Augenhöhe"

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Erfahrungen

Schreiben von Matthias Schnegg an die Gemeinde Lyskirchen (05.07.2020)

M. Schnegg (Foto Anna C. Wagner)
M. Schnegg (Foto Anna C. Wagner)

Neue Situationen eröffnen neue Erfahrungen – so man sie auch annehmen mag. Wir haben inzwischen zwei Sonntagsgottesdienste als Messfeier gestaltet. Die Rückmeldungen machen Mut, auf diesem Weg weiterzugehen.

 

 

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Siehe, dein König kommt

zu dir; demütig ist er

 

Lesung aus dem Buch Sachárja.

So spricht der Herr: Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. Gerecht ist er und Rettung wurde ihm zuteil, demütig ist er und reitet auf einem Esel, ja, auf einem Esel, dem Jungen einer Eselin. Ausmerzen werde ich die Streitwagen aus Éfraim und die Rosse aus Jerusalem, ausgemerzt wird der Kriegsbogen. Er wird den Nationen Frieden verkünden; und seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Strom bis an die Enden der Erde.

 

Sach 9, 9–10

 

 

Wenn ihr durch den Geist die

sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben

 

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.

 

Schwestern und Brüder! Ihr seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer aber den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm. Wenn aber der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt. Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder und Schwestern, sodass wir nach dem Fleisch leben müssten. Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben.

 

Röm 8, 9.11–13

 

 

 

Ich bin gütig und von Herzen demütig

+ Aus dem heiligen Evangelium nach  Matthäus

In jener Zeit sprach Jesus:

Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

 

Mt 11, 25–30

 

 

Einladung

zu Matthäus 11,25-30

In der Erzählung des Matthäusevangeliums geht es jetzt um die Reaktion auf das, was Jesus sagt und tut (Kap 11,2-16,20). Dieser Zusammenhang wird uns helfen, die Bedeutung unseres Textabschnittes innerhalb der Verkündigung des Evangelisten einordnen zu können. Immer bleibt, dass wir die Wirkung auf uns bedenken, die wir nicht die ersten Adressaten des Autors sind. Er hat seine Gemeinde vor Augen, die u. a. in der Skepsis und Ablehnung der jüdischen Gemeinde ihren besonderen, auf Jesus, den Christus, bezogenen Standpunkt finden will. Es geht um eine Lebensorientierung, die, wenn sie einmal gefunden sein wird, Entlastung und Ruhe (nicht im Sinne der Passivität, wie wir sehen werden) bietet.

 

Diese Fragestellung der Lebensorientierung ist uns nicht fremd, so dass wir erwarten dürfen, aus diesem Textabschnitt vielleicht einen Impuls für uns aufnehmen zu können.

 

Unserem Textabschnitt vorausgegangen sind Mahnungen bis hin zu Wehe!-Rufen gegen die, die sich der Botschaft Jesu verschließen. Unser Evangelium schlägt dagegen einen ganz anderen Ton an. Es eröffnet sich mit einem Lobpreis: ‚Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde!‘ Dieser Lobpreis wird mit einer Begründung versehen: ‚Weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast.‘ In der Tradition ist man davon ausgegangen, dass sich die Weisheit nur den Auserwählten offenbart hat. Mit der Rede Jesu von Gott sind es nicht die Auserwählten, die ‚Weisen und Klugen‘, vor allem die religiösen Autoritäten, sondern die ‚Unmündigen‘, die die Offenbarung Gottes in Jesus erfassen. Gemeint sind hier die Jünger, die in den Augen der Autoritäten als die Unverständigen galten.

 

Manchmal drängt sich auf, dass über die Jahrhunderte hinweg dieser Eindruck aufrechterhalten werden will, dass die Autoritäten (in Gesellschaft ebenso wie in Religion) sich für die ‚Weisen und Klugen‘, die Kenner des Willens Gottes halten. Nicht selten geht diese Selbsteinschätzung mit der Abwertung der vermeintlich ‚Unmündigen‘ einher. Manche werden staunen, dass diese Problematik, die schon das 1. Jahrhundert der Christenheit kannte, auch weiterhin gegenwärtig ist. Auch heute wird diese Problematik zu einem Prüfstein des Vertrauens in die Wirkmacht, die eben nicht von den Autoritäten, sondern auch aus dem Glauben der ‚Unmündigen‘ lebt und handelt.

 

In der Begründung des Lobpreises ist von ‚das‘ die Rede, was den Unmündigen offenbar geworden ist. Mit diesem ‚das‘ sind die Taten Jesu gemeint, wie sie in der Anfrage des Täufers zur Identifizierung Jesu als dem Messias (11,2) angesprochen sind; gemeint ist auch  das Teilen des Lebens mit den Sündern, das als Tat der Weisheit beschrieben ist (11,19); gemeint sind ebenso die Machttaten, von denen in Abgrenzung zu den ablehnenden Städten Galiläas gesprochen war (11,20.21). ‚Das‘  haben die religiösen Autoritäten übersehen, weil es nicht in ihre Rede von Gott passte. Die anderen, die von den Großen vielleicht herablassend als Unmündige bezeichnet wurden, die haben wohl verstanden, was diese Taten Jesu bedeuten. Der Vers 26 bekräftigt, dass es Gottes Wille ist, dass die vermeintlich Unmündigen und Unterzuordnenden die Sendung Jesu verstehen – und danach handeln wollen.

 

So führt der Vers 26 zur großen Selbstoffenbarung Jesu. Sie ist – im Zusammenhang der Evangelienerzählung des Matthäus – die Antwort auf die Frage des Täufers am Anfang dieses größeren Textzusammenhangs: Johannes schickte seine Jünger zu ihm mit der Frage: ‚Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?‘ (11,2). Die Antwort kommt in Vers 27 unseres Textes: ‚Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.‘  Hier wird die untrennbare Einheit von ‚Vater‘ und ‚Sohn‘, von Gott und Jesus benannt. ‚Alles‘, was von Gott zu offenbaren ist, zeigt sich im Wirken Jesu. Es geht also um mehr als das theologische Denkkonstrukt der Einheit zwischen Gott und seinem Messias. Es besteht eine Handlungseinheit. Das Handeln Jesu offenbart das Wesen des an den Menschen handelnden Gottes.

 

Das Matthäusevangelium legt großen Wert auf eine aus der Gottesbeziehung gewachsene Ethik, auf ein Handeln nach der Gerechtigkeit Gottes. Aus dieser Einheit von Gott und Christus leitet sich die Lebensorientierung der Jüngerschaft ab. Es geht im ethischen Handeln Jesu um das Lernen des Handelns Gottes, um das Nachahmen dieses Heilshandelns Gottes im Zusammenleben der Menschen.

 

Zu dieser Gemeinschaft einer göttlichen Lebensorientierung lädt Jesus nun in unserem Textabschnitt ein: ‚Kommt alle zu mir!‘ Gemeint sind die Jünger und alle, die sich dieser Botschaft öffnen wollen, um sie als Basis der eigenen Orientierung aufzunehmen. Bisher hat der Text die Gruppe der ‚Weisen und Klugen‘ benannt, die religiösen Autoritäten. Auch sie sind eingeladen. Als zweite Gruppe waren die Jünger benannt – in der Bezeichnung der ‚Unmündigen‘. Jetzt kommt eine dritte Gruppe in den Blick: ‚die ihr mühselig und beladen seid.‘ Gewiss sind unter den Autoritäten und unter den Jüngern immer auch Mühselige und Beladene. Mit der dritten Gruppe sind bewusst die gemeint, die noch nicht den Weg der Beziehung zu Jesus gefunden haben, denen aber eine Orientierung für ihr Leben fehlt – in einem anderen Bild: Jene, die verirrt sind wie Schafe, die keinen Hirten haben.

 

Wir mögen diese Gedanken gleich mit in unsere Lebensvollzüge nehmen. Auch da die Autoritäten (die ja nicht an sich schlecht oder minderwertig sind), auch da die Jünger, die zur Gemeinde gehören, auch da die, die nicht mehr dazugehören wollen, und die, die noch unberührt von einer Lebensgestaltung nach dem Evangelium Jesu als Sinnsuchende unterwegs sind.

 

Im Text des Evangeliums sind all diese, vor allem letztere, ausdrücklich eingeladen. Wie verheißungsvoll doch die Einladung: ‚Ich will euch erquicken!‘ Bilder eines sich auffüllenden, erfrischten Lebens können wach werden.

 

Dann spielt der Evangelist wieder die Lebendigkeit der Eigenverantwortung der Gerufenen ein: ‚Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir.‘ Die Lebensorientierung nach dem Beispiel Jesu ist manches Mal eine Herausforderung. Viele werden das aus Situationen kennen, in denen wir uns bewusst vor einer Entscheidung sehen, bei der uns das Maß des Evangeliums wichtig ist. Der Evangelist weiß, dass die Nachfolge kein ‚Sonntagsspaziergang‘ sein muss. Im matthäischen Zusammenhang spielt der Evangelist auf die Lasten an, die die religiösen Autoritäten, die Pharisäer und Schriftgelehrten, den Menschen in ihrer Auslegung der Gesetze der Tora auferlegen, wie im 23. Kap. sehr provozierend den Autoritäten vorgehalten werden wird.

 

‚Mein Joch‘ wird angesprochen. Es betrifft die Auslegung der Tora durch Jesus, was sich ja deutlich unterscheidet von der damals gängigen Interpretation der Autoritäten. Was das praktisch bedeutet, wird sogleich angefügt: ‚Lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig.‘ Diese Grundhaltung Jesu macht es leichter, sich den Anforderungen des Evangeliums anzuschließen. Er will nicht peinigen, sondern lebt aus der Haltung der Güte und Demut. Nicht Unterdrückung, nicht Ausspielen von Macht sind die Leitmotive, die Menschen auf seinen Weg der Lebensorientierung einladen. Das, so die Einladung des Evangelisten, möge die Grundhaltung aller sein, die sich Jesus zum Vorbild ihrer Lebensgestaltung machen.

 

Diese Nachfolge wird mit einer Verheißung verbunden: ‚Ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.‘ ‚Seele‘ bedeutet wiederum nicht allein das emotionale oder spirituelle Innenleben des Menschen. ‚Seele‘ bedeutet Vitalität, Lebenskraft, umfassendes Dasein. Diesem Leben in seiner Ganzheit wird ‚Ruhe’ verheißen. Matthäus bedient sich hier eines Zitats aus Jeremia. Da wird die Rückkehr des Volkes von einem von Gott abweichenden Weg als ‚Ruhe‘ bezeichnet. Ruhe ist nicht Passivität, sondern die Gewinnung einer Klarheit, in welcher Weise sich das Leben orientieren will und lässt.

 

Im Wort des Matthäusevangeliums ist diese Ruhe da, wo der Gläubige oder der Suchende sich für den Weg unter das Joch des Evangeliums gestellt hat. Da braucht es kein Umherirren, wie Leben sinnvoll gestaltet sein könnte. Da gibt es ein Vorbild, eine Herausforderung, ein Sinngeschenk. Gemessen an manchen Anmaßungen und Lasten von Autoritäten kommt die Autorität mit der leichten Last aus, die entschieden, aber auch demütig und gütig im Leben sein lässt.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Das 'Sonntagsblättchen' vom 05.07.2020
Für alle, die auf das 'Sonntagsblättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
sonntag-05-07-2020.pdf
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Kollekten

LYSKIRCHENSonntag

Die Kollekte dieses Sonntags ist wieder dem Erhalt der Kirche und der Möglichkeiten der feiernden Gemeinde in ihr gewidmet. Absehbar werden wir die Beleuchtungskörper der Seitenschiffe erneuern müssen. Dafür dienen dann auch die Mittel dieser monatlichen Sonderkollekte.

 

Das Körbchen steht am Eingang, unter

dem Plakat, das zur Lesenacht einlädt.

 

 

 

Möglichkeiten zur Anmeldung zum Sonntagsgottesdienst

Wegen begrenzt zugelassener Teilnehmerzahl müssen Sie Ihre Mitfeier der Sonntagsmesse leider anmelden – und zwar bitte bis jeweils Freitag

12 Uhr im Pfarrbüro:

  • Montag – Mittwoch und Freitag von
    9 – 12 Uhr, Donnerstag von 15 – 18 Uhr
  • Telefonisch: 0221/214615 oder
  • per Mail: pfarrbuero@lyskirchen.de

Vielen Dank für Ihr mittragendes Verständnis!

 

Kuchenspenden

Bestandteil der Liturgie sind auch die Kuchenspenden, die u.a. Zeichen der untrennbaren Verbindung von Liturgie und Diakonie sind. Unter den Corona-Bedingungen können diese Spenden nicht zur Gabenbereitung in den Vollzug der Liturgie aufgenommen werden. Daher bringen Sie bitte diese Kuchenspenden gleich auf die Stufen im Chorraum, wohin sie sonst zur Gabenbereitung getragen wurden.

 

Das Notel als Notschlafstelle und das Notel-Kosmidion als Krankenwohnung für obdachlose Drogenabhängige hat durch die ganze bisherige Coronakrise den Betrieb nicht eingestellt. Auch darum bleiben Kuchenspende sehr willkommen.

 

Die Dankbarkeit derer, die diese Geschenke

genießen dürfen, ist immer wieder spürbar

groß und herzlich.

 

05.07.2020 - 12.07.2020

 

14. Sonntag im Jahreskreis 2020:

19.00 Uhr Heilige Messe

Kollekte LYSKIRCHENSonntag

 

 

Freitag: 18.00 Uhr Wortgottesdienst,

anschließend Bibelgespräch

in der Kirche

 

15. Sonntag im Jahreskreis 2020:

19.00 Uhr Heilige Messe


SAnkt Maria Lyskirchen - Benjamin Marx