Wort des Bischofs

Mach mal Pause...

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Vatikan-Experte: 30 Prozent des Klerus sind gegen Papst Franziskus

"Es geht um einen Kulturkampf"

Aber komischerweise kümmern sich dieselben Leute nicht um die Regionen im Amazonas, wo Christen nur einmal im Jahr eine Heilige Messe feiern können, weil es nicht genug Priester gibt. Die Idee, erfahrene, verheiratete Männer zuzulassen, die den Menschen dort die Eucharistie ermöglichen, lehnen sie ab. In dem Zusammenhang ist der Gottesdienst den Unterzeichnern offenbar nicht wichtig."

Das ganze Interview auf domradio >>>

Zur nahen Zukunft in St. Maria Lyskirchen

Schreiben von Matthias Schnegg an die Gemeinde Lyskirchen (17.05.2020)

M. Schnegg (Foto Anna C. Wagner)
M. Schnegg (Foto Anna C. Wagner)

An vielen Orten sind Gottesdienste unter Auflagen wieder möglich gemacht. In Maria Lyskirchen noch nicht. Das ist nicht als Starrsinn und Arroganz zu verstehen, der beim Alten in der Art ‚Lyskirchen‘ verharren will. Ganz im Gegenteil: Es geht darum, eben nicht so schnell wie möglich wieder das Bekannte, wenn auch unter Einschränkungen, in Gang zu bringen. Es geht darum, die Chance aufzunehmen, dass der Geist uns Hilfe zur Weisung gibt. Aus meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Geist geht das nicht unbedingt auf Knopfdruck und binnen 2 Monaten. Der Geist spricht natürlich nicht selbstverständlich aus dem Pfarrer. Manchmal auch aus ihm, aber vor allem aus der Gemeinde. Das ist eine Erfahrung, die in Lyskirchen über die Jahre gemacht wurde. Daher ist es wichtig, im Austausch zu sein, was der richtige Weg sein kann. Vielleicht ist absehbar eine Gemeindeversammlung angezeigt, so das unter den gegebenen Schutzanordnungen – z.B. in der Kirche - sinnvoll durchführbar ist. Rückmeldungen sind daher sehr erwünscht: schnegg@lyskirchen.de und 0221 2570564.

 

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Petrus und Johannes legten ihnen die Hände auf
und sie empfingen den Heiligen Geist

 

Lesung aus der Apostelgeschichte.

 

In jenen Tagen kam Philíppus in die Hauptstadt Samáriens hinab und verkündete dort Christus. Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philíppus; sie hörten zu und sahen die Zeichen, die er tat. Denn aus vielen Besessenen fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus; auch viele Lahme und Verkrüppelte wurden geheilt. So herrschte große Freude in jener Stadt. Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samárien das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. Diese zogen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur getauft auf den Namen Jesu, des Herrn. Dann legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist.

Apg 8, 5–8.14–17

 

 

Dem Fleisch nach wurde er getötet,

aber dem Geist nach lebendig gemacht

 

Lesung aus dem ersten Brief

des Apostels Petrus.

 

Schwestern und Brüder!

Heiligt in eurem Herzen Christus, den Herrn! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt; antwortet aber bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen, damit jene, die euren rechtschaffenen Lebenswandel in Christus in schlechten Ruf bringen, wegen ihrer Verleumdungen beschämt werden. Denn es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse. Denn auch Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott hinführe, nachdem er dem Fleisch nach zwar getötet, aber dem Geist nach lebendig gemacht wurde.

1 Petr 3, 15–18

 

 

Ich werde den Vater bitten

und er wird euch einen anderen Beistand geben

+ Aus dem heiligen Evangelium nach  Johannes

 Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch. Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet. An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Judas - nicht der Iskariot - fragte ihn: Herr, wie kommt es, dass du dich nur uns offenbaren willst und nicht der Welt? Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Joh 14, 15-26

 

 

Beistand *Erinnerer* Lehrer

zu Johannes 14,15-26

 

Wir befinden uns weiter in der ersten Abschiedsrede des Johannesevangeliums (Kap 14). Der Anfang dieser Rede, den wir am vergangenen Sonntag bedacht haben, sprach im Bild von den Wohnungen vom Ankommen des Lebens in der Gemeinschaft mit Gott. Das ist eine Zusage all denen, die den Glauben an Jesus und Gott wagen. Weg, Wahrheit, Leben ist die Person Jesu.

 

Unser Textabschnitt heute entfaltet nun, was es bedeutet, mit diesem Glauben in der Welt zu sein. Die äußere Szene in der dramatischen Erzählung des Johannesevangeliums beschreibt die Situation derer, die auf sich gestellt sein werden bzw. sind. Der sichtbare Beistand, der irdische Jesus, steht nicht mehr zur Verfügung. Wie dann in der Welt leben, auch in unserer Welt heute? Wie in einer Welt leben, die verunsichert ist, nicht nur persönlich oder wirtschaftlich oder gesellschaftlich, sondern auch spirituell? Es tun sich in unserer momentanen Situation verschiedene Fragen des
Glaubens auf – Fragen nach der erfahrbaren Gegenwart Gottes, nach dem Eingreifen Gottes in Menschennot (die es ja eh viel verschärfter immer gab, als es uns unbefragt gut ging), auch nach dem richtigen Weg, wie wir vom Geist getragen die Zeichen der Zeit erkennen mögen. Mir scheint der Text in die Verunsicherung vielleicht ein Wegweiser sein zu können, selbst wenn sich damit konkrete Anfragen nicht sogleich auflösen.

 

Am Anfang unseres Textes wird den Zuhörern der Abschiedsreden – und damit auch uns – der Beistand zugesagt. Es ist der Beistand, der zeitlich nicht begrenzt ist, sondern der ‚andere Beistand ist, der für immer bei euch bleiben soll.‘ Dieser ‚andere Beistand‘ folgt dem ersten Beistand, dem irdischen Jesus nach. Dieser Beistand wird beschrieben als ‚der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt.‘ Hier spricht der Evangelist sein Offenbarungsverständnis an: Ohne die grundlegende Bereitschaft des Glaubens kann dieser versprochene Geist nicht wahrgenommen werden. ‚Die Welt‘ ist bei Johannes das Gegenstück zur Gottverbundenheit. Den Gedanken an das Wirken der Lebenskraft Gottes, an das Wirken ‚des Geistes der Wahrheit‘ kann nur aufnehmen, wer glaubt. Im Vers 22 wird dieses Motiv noch einmal aufgegriffen. Da fragt Judas: ‚Herr, wie kommt es, dass du dich nur uns offenbaren willst und nicht der Welt?‘ Die Offenbarung Gottes kann nur mit der Bereitschaft des Glaubens sich entfalten. Das bewirkt in einer Welt wie der unsrigen, die nicht selbstverständlich gottglaubend ist, dass das Evangelium auch kein für alle einsichtiges, geschweige denn verbindliches Wort sein kann. Das hat auch Konsequenzen für eine aus unserem Glaubensverständnis gewachsene Umgehensweise mit der momentanen Krisensituation.

 

Die Evangelien waren in ihrer Entstehungszeit an Glaubende oder am Glauben Interessierte gerichtet.

 

So wenig das Johannesevangelium also missionarisch gewinnen konnte und wollte, so stärkt der Evangelist umso mehr das Vertrauen derer, die glauben oder um Glauben bemüht sind: ‚Ihr aber kennt ihn, weil er (der Geist) bei euch bleibt und in euch sein wird.‘ Das ist eine kraftvolle Zusage. Und wir sind mit dem, was uns bewegt, nicht alleingelassen – so der Zuspruch des Evangeliums. In unsere Verunsicherung heute heißt das auch, dass wir nicht alleingelassen sind, auch nicht, wenn wir in der Ausübungspraxis unseres Glaubens uns eingeschränkt sähen. Auch dann, wenn wir nicht so schnell wie möglich uns wieder in die vertraute alte Praxis der Glaubensfeier zurückbringen. Die Herausforderung der Verwandlung hat menschlich immer den Drang, möglichst schnell wieder im Vertrauten zu sein. Dennoch ausharren zu können, kann auch ein Erweis des Vertrauens in die Wirkkraft des uns zugegebenen Geistes sein.

 

Woher kommt dieses Zutrauen? Der Evangelist verbindet es mit dem Hinweis auf den Tod und die Verherrlichung Jesu. Er lässt nun Jesus sprechen: ‚Nur eine kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet.‘ Hier geht es dem Evangelisten nicht um den Hinweis auf eine baldige Wiederkunft Christi. Diese zeitliche Angabe bezieht sich auf den Verlauf seiner Erzählung. In ‚einer kurzen Zeit‘ spricht er an, was er im 17. bis 20. Kapitel ausführen wird: Der erzählerisch nahe zu erwartende Tod Jesu ist im Johannesevangelium sogleich das Ostergeschehen. Johannes kennt keine Grabesruhe. Der Tod Jesu ist seine Verherrlichung. Der Tod ist das Ostererleben, die volle Gemeinschaft mit Gott, dem Ursprung seines Lebens. Der Erzähler bezieht diese Gewissheit nicht nur auf Jesus, sondern auf alle, die sich ihm glaubend anvertrauen: ‚Auch ihr werdet leben.‘

 

Da wird sich die Erfüllung der endgültigen Beheimatung, des Ankommens ereignen. In der Sprache des Johannesevangeliums heißt das: ‚Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir, und ich bin in euch.‘

 

Ein weiterer Gedanke durchzieht unseren Textabschnitt: ‚Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.‘ Die Verbindung mit Jesus wird verbunden mit unserer Liebe zu ihm und mit dem Halten der Gebote. Wir hören ‚Gebote‘ eher ethisch-moralisch-pädagogisch. Hier sind ‚Gebote‘ zu verstehen wie die ‚Gebote‘ des Alten Testaments. Sie sind die ‚Weisung‘, weniger das Rechtsgesetz. Weisung ist Wegweisung und Wegbegleitung, damit der Glaubende das Ziel seines Lebens, die Heimat bei Gott, leichter finden kann. Das Gebot, das an Jesus gebunden wird, ist die Aufforderung, in seiner Weise auf die Welt, auf das Leben, auf die Aufgaben in der Welt zu schauen.

 

Wie das geht, Jesus zu lieben, erschließt uns der Evangelist: ‚Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten.‘ Ein solcher Satz bekommt vielleicht in der Situation, in der die alt vertraute Feier der Eucharistie uns entzogen war (ist), ein ganz anderes Gewicht. Die Liebe, die Anhänglichkeit an Jesus lebt nicht alleine in der Verbindung der Hl. Kommunion. Sie lebt auch im Wort und in der Gestaltung des Lebens nach der Weisung dieses Wortes. Aus unserer Kirchengeschichte ist dieses Wissen in katholischer Tradition lange wenig bedacht gewesen. Erst das II. Vatikanische Konzil hat die Bedeutung des Wortes wieder hervorgehoben. Es betont, dass die wirkliche Gegenwart des auferweckten Herrn im Wort und in der Eucharistie und im Nächsten zugesagt ist. Darum dürfen wir ja darauf vertrauen, dass der Herr gegenwärtig ist, auch wenn uns die Eucharistiefeier genommen ist; dass er kraftvoll gegenwärtig ist in seinem Wort. Jesus lieben, so das Johannesevangelium, vollzieht sich auch im Halten seines Wortes.

 

Dieses Wort Jesu, das betont der Evangelist immer wieder, ist ja nicht das geschickte Wort eines prophetischen Mannes. Das Wort Jesu gilt als das Wort Gottes selbst. Jesus ist in seinem Wort der einzigartige Offenbarer des Wortes Gottes an die Welt. Wer sich diesem Wort anvertraut, der erfährt die Gemeinschaft mit Gott, der erfährt nicht erst nach dem Tod die Beheimatung, das Wohnung-Nehmen in Gott. In der Sprache des Evangelisten heißt das: ‚Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen.‘ Wir können es lesen als unser Kommen zu Gott und Christus; wir können es auch lesen als ein Kommen des Christus und Gottes zu uns, wenn wir sein Wort halten. Das ist eine eigene Art der Kommunion im Wort.

 

Unser Textabschnitt endet mit der Zusage des Beistandes, mit der Zusage des Geistes. Er ist da als Beistand, als Lehrer, als Erinnerer. Gerade in einer Zeit, in der wir auch im Glauben angefragt und verunsichert sein können, tut ein Beistand, Lehrer, Erinnerer gut. Er kann uns begreifen lernen, was denn der richtige Weg unseres Glaubens durch die Seuchenkrise sein könnte. Ist es der Drang zur Wiederaufnahme des Vertrauten, was ja auch gewichtige Gründe hat? Ist es das Aushalten, bis wir begriffen haben, was diese Zeichen der Zeit bedeuten?

 

Es gibt hier keine Antwort, die sich absolut sicher sein kann, das einzig Richtige zu tun. Darum ist es so wichtig, diesem Geist zu trauen. Er wird sich öffnen oder längst geöffnet haben, auch für unsere je eigene, aber auch für unsere gemeindliche Perspektive. Der Geist wird sich in wem auch immer in unserer Gemeinde bemerkbar machen oder gemacht haben. Lehrer ist er, indem wir uns immer wieder auf das Wort Gottes einzulassen versuchen. Und Erinnerer ist er vor allem dann, wenn wir selbst unterwegs den Mut verlieren wollten. Da ist er dann wieder der Mitgeher, der Beistand, oft genug auch der Tröster und Mutmacher. Es ist ja nicht so, als hätten wir überhaupt gar keine Erfahrung mit einem wirkmächtigen Hl. Geist!

 

Ihr Matthias Schnegg

Das 'Sonntagsblättchen' vom 17.05.2020
Für alle, die auf das 'Sonntagsblättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
sonntag-17-05-2020.pdf
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Kollekten

  • Renovabis – das Hilfswerk der Deutschen Katholiken zugunsten der Gemeinden in Süd- und Osteuropa.

Die Lage der Glaubenden in ehemals überwiegend atheistischen Gesellschaften ist nicht nur eine spirituelle Form der Ausgrenzung, sondern oft auch verbunden mit Armut. Renovabis wirkt hier sehr hilfreich, um die Lebensbedingungen zu stärken und um die Gemeinschaft des Glaubens zu festigen.

 

Normalerweise wird diese Kollekte an Pfingsten gehalten. Da es eher unwahrscheinlich ist, dass wir in Maria Lyskirchen uns dann schon wieder zum Gottesdienst versammeln, sei auch hier die Bitte angebracht, die Spende für Renovabis auf das Konto der Kirchengemeinde zu überweisen – mit dem Stichwort:

 

Renovabis. Die Kontoverbindung: KKGem St. Maria in Lyskirchen, IBAN: DE96 3706 0193 0027 1770 18 BIC: GENODED1PAX.

 

  • LYSKIRCHENSONNTAGE

Auch diese besondere Kollekte für den Erhalt unseres Kirchengebäudes und unserer Kirchen-Gemeinde findet ja mangels gemeinsamer Gottesdienstfeier nicht statt. Dennoch haben einige treu den LYSKRICHENSonntag mit ihrer Spende beibehalten.

 

Danke für auch dieses Zeichen

17.05.2020 - 24.05.2020

 

6. Sonntag der Osterzeit

Keine Heilige Messe

 

Donnerstag

CHRISTI HIMMELFAHRT

Keine Heilige Messe

 

7. Sonntag der Osterzeit

Keine Heilige Messe

 


 

 

Mariengebete
im Mai

Maria Knotenlöserin

Maria Knotenlöserin  Johann Georg Melchior Schmidtner, um 1700  Öl auf Leinwand  182 × 110 cm  St. Peter am Perlach (Augsburg)
Maria Knotenlöserin Johann Georg Melchior Schmidtner, um 1700 Öl auf Leinwand 182 × 110 cm St. Peter am Perlach (Augsburg)

Heilige Muttergottes, Du weißt, dass unser Leben zur Zeit  voller kleiner und großer Knoten ist. Wir fühlen uns niedergeschlagen  und bedrückt hilf Du uns diese Probleme zu lösen.  Wir widmen uns Dir,  Jungfrau des Friedens und der Barmherzigkeit.  Wir wenden uns an Gott Vater, Jesus Christus und  den Heiligen Geist, vereint mit allen Engeln und den Heiligen. Befreie uns von jeglichem Zwang,  jeglicher Verwirrung oder Unsicherheit. Gib uns Deine Gnade und Dein Licht,   damit wir in der uns umgebenden Finsternis den rechten Weg erkennen. Maria erhöre uns! Löse die Knoten und  gib uns Einheit im Glauben: Maria erhöre uns! Löse die Knoten des sozialen und politischen Lebens unseres Landes: Maria erhöre uns! Löse die Knoten unseres Herzens, damit wir uneigennützig lieben können: Maria erhöre uns! Maria Knotenlöserin, bitte für uns vor Deinem Sohn Jesus Christus,  unserem Herrn, Amen

 

INFO: Maria Knotenlöserin >>>
 
 

Königin des Friedens

von Gertrud von Lefort

Lasset uns beten für den Frieden unsrer Erde,denn der Friede der Erde ist totkrank.

Lasset uns beten für den Frieden unsrer Erde, denn der Friede der Erde ist totkrank. Die du vom Geist des Friedens gegrüßt wurdest, erbitte uns den Frieden - Die du das Wort des Friedens in dich aufnahmst, erbitte uns den Frieden - die du das heilge Kind des Friedens der Welt geboren hast, erbitte uns den Frieden - Du Helferin des Allversöhners, du Willige des Allverzeihers, du Hingegebene an sein ewiges Erbarmen, erbitte uns den Frieden!

 

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Marienleben

von Rainer Maria Rilke

Geburt Mariae

 

O was muß es die Engel gekostet haben, nicht aufzusingen plötzlich, wie man aufweint, da sie doch wußten: in dieser Nacht wird dem Knaben die Mutter geboren, dem Einen, der bald erscheint.

 

 

 

Schwingend verschwiegen sie sich und zeigten die Richtung, wo, allein, das Gehöft lag des Joachim, ach, sie fühlten in sich und im Raum die reine Verdichtung, aber es durfte keiner nieder zu ihm.

 

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Der Trost des Don Camillo

SAnkt Maria Lyskirchen - Benjamin Marx

Osterlicht 2020 im leeren Raum

Entzündung der Osterkerze in Lyskirchen in der Osternacht 2020

Alle Foto Anna C. Wagner