Wort des Bischofs

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Hungersnot im Jemen

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Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

 

Lesung aus dem Buch Jesája.

So spricht der Herr: Wahrt das Recht und übt Gerechtigkeit, denn bald kommt mein Heil und meine Gerechtigkeit wird sich bald offenbaren! Und die Fremden, die sich dem Herrn anschließen, um ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben, um seine Knechte zu sein, alle, die den Sabbat halten und ihn nicht entweihen und die an meinem Bund festhalten, sie werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Haus des Gebets. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer werden Gefallen auf meinem Altar finden, denn mein Haus wird ein Haus des Gebetes für alle Völker genannt werden.

Jes 56, 1.6–7

Unwiderruflich sind die

Gnadengaben und die Berufung,
die Gott Israel gewährt

 

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom.

 

Schwestern und Brüder!

Euch, den Heiden, sage ich: Gerade als Apostel der Heiden preise ich meinen Dienst, weil ich hoffe, die Angehörigen meines Volkes eifersüchtig zu machen und wenigstens einige von ihnen zu retten. Denn wenn schon ihre Zurückweisung für die Welt Versöhnung bedeutet, was wird dann ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten Denn unwiderruflich sind die Gnadengaben und die Berufung Gottes. Denn wie ihr einst Gott ungehorsam wart, jetzt aber infolge ihres Ungehorsams Erbarmen gefunden habt, so sind auch sie infolge des Erbarmens, das ihr gefunden habt, ungehorsam geworden, damit jetzt auch sie Erbarmen finden. Denn Gott hat alle in den Ungehorsam eingeschlossen, um sich aller zu erbarmen.

Röm 11, 13–15.29–32

Frau, dein Glaube ist groß

+ Aus dem heiligen Evangelium nach  Matthäus

In jener Zeit zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück. Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jener Gegend kam zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält. Jesus aber gab ihr keine Antwort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Schick sie fort, denn sie schreit hinter uns her! Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Doch sie kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir! Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den kleinen Hunden vorzuwerfen. Da entgegnete sie: Ja, Herr! Aber selbst die kleinen Hunde essen von den Brotkrumen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Es soll dir geschehen, wie du willst.

Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.

Mt 15, 21–28

 

 

 

Öffnung

zu Matthäus 15,21-28

Die Geschichte von der Begegnung Jesu mit der Kanaanäerin könnte zunächst verwirren. Da kommt eine Frau, die nicht zu Israel, sondern zu Kanaan gehört. Die Ablehnung Kanaans geht auf einen religionsgeschichtlichen Konflikt der Abgrenzung zwischen dem späteren Volk Israel und dem älteren Kanaan zurück. Die Kanaanäerin wird zu einer Figur für unterschiedliche Ansätze des Glaubens an Gott.

 

Diese Frau bittet nun Jesus um Heilung ihrer von einem Dämon besessenen Tochter. Noch klarer als die Vorlage des Markusevangeliums inszeniert der Evangelist Matthäus die Geschichte einer heftigen Ablehnung. Da wird Jesus nicht nur als unhöflich wahrzunehmen sein, sondern als ein abweisender, verachtender Mann, der es nicht einmal für nötig hält, sich dieser Frau menschenwürdigend zuzuwenden. Wir dürfen vermuten, dass der Erzähler diese Verwirrung bei der Hörerschaft beabsichtigt hat. Ein solches Verhalten passt überhaupt nicht zum Charakter Jesu, wie er bisher dargestellt worden ist. Also mag diese Irritation einer Aufmerksamkeit dienen.

 

Wir versuchen uns auch vorzustellen, in welche Situation eine solche Überlieferung erzählt worden sein mag. Das Matthäusevangelium sieht aus einem stark jüdischen Kontext auf die Verkündigung des Messias Jesus. Der Evangelist unterstreicht, dass Jesus der Messias, der Immanuel Gottes ist, vor allem für die Juden. Umso dramatischer ist die Weigerung dieses Volkes Israel, Jesu als den Messias Gottes anzuerkennen. Matthäus ficht diesen Konflikt in der Regel vor allem mit den religiösen Autoritäten, den Pharisäern und Schriftgelehrten aus. Ihnen wirft er vor, dass sie den ihnen Anvertrauten den Zugang zur Heilserfahrung mit Jesus versperren. Das 23. Kapitel des Evangeliums greift zu harten Vorwurfsworten.

 

In dieser matthäischen Gemeinde können wir eine starke Bindung an die jüdischen Wurzeln annehmen. Jesus soll gerade aus dem Fundament des jüdischen Gottesbekenntnisses als der Messias Gottes ‚bewiesen‘ werden. Aus dieser Grundhaltung ist auch erklärbar, dass alle Glaubensrichtungen, die nicht im JHWH-Glauben verwurzelt sind, eine Ablehnung erfahren.

 

Wir können es wagen, uns vorzustellen, dass der Evangelist Matthäus mit Menschen zu ringen hat, die an diesem Fundament der Auserwählung Israels festhalten, aber zugleich sich zu Jesus als dem Messias dieses auserwählten Volkes bekennen. Wenn jetzt Jesus selbst in dieser Geschichte die nichtjüdische Glaubensrichtung strikt ausblendet, werden sich diese streng Gläubigen der Gemeinde bestätigt fühlen: Seht, wie eindeutig Jesus sich der Frau gegenüber verhält, die nicht in die Gemeinschaft Israels gehört. Am Ende der Geschichte werden diese beharrenden Menschen mit einer Bereitschaft zur Öffnung konfrontiert. In der Erzählung ändert Jesus selbst seine Haltung zu den Nichtmitgliedern des Judentums. Den Zuhörenden könnte die Neuorientierung Jesu ein Anstoß sein, sich selbst zu öffnen. Öffnen heißt dann, auch Menschen Anteil am heilenden Wirken Jesu zuzubilligen, die nicht zum jüdischen Volk gehören. Mag sein, dass wir diese Erzählung der Begegnung mit der Kanaanäerin als eine behutsame Hinführung zur universalen Öffnung der Heilsbotschaft auffassen dürfen. Ganz eindeutig endet das Matthäusevangelium mit der Selbstverständlichkeit einer solchen Öffnung: ‚Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern...‘ (28,19).

 

Schwingen da Themen mit, die auch für uns wegweisend sein könnten? In einer Zeit der Vielfältigkeit der spirituellen Lebensdeutungen könnte eine Mentalität wachsen, die die Erfahrung mit Jesus für sich alleine beanspruchen will. Manchen scheint es nötig, das Evangelium zu bewahren, indem es abgegrenzt wird zu all denen, die sich außerhalb des Glaubensverständnisses christlicher Kirchen bewegen. Manchen scheint es wichtig, gerade durch dogmatische Gewissheiten einer Verwischung der Eindeutigkeit des Glaubens durch klare Formulierungen Einhalt zu gebieten.

 

Vielleicht gelingt es uns, die Erzählung der Begegnung Jesu mit dieser Frau vorbehaltlos wirken zu lassen. Es mag wieder so sein, als sähen wir diese Geschichte auf einer Bühne, die uns Zuschauende zu Gedanken anregen will.

 

Die Erzählung beginnt mit dem Hinweis, dass Jesus sich in die Städte am Meer, nach Tyrus und Sidon, zurückzieht. Eine Frau aus der Gegend kommt zu ihm. Sie wird bei Matthäus als Kanaanäerin (bei Markus wird sie als eine eindeutig heidnische Syrophönizierin) bezeichnet. Mit der Nennung ‚Kanaanäerin‘ wird eine gedankliche Verbindung zum Konflikt Israel/Kanaan hergestellt. Es gibt also eine geschichtlich gewachsene, einzuhaltende Abgrenzung verschiedener religiöser Strömungen.

Die Frau würdigt durch ihre Anrede Jesus schon als eine Person besonderer Bedeutung in der jüdischen Heilsgeschichte: ‚Herr, du Sohn Davids!‘ Und dann trägt sie ihr Schicksal vor: ‚Meine Tochter wird von einem Dämon gequält‘. Von Jesus kommt auf dieses Ersuchen keinerlei Antwort, keinerlei Regung von dem, was ihn in vorherigen Berichten auszeichnete: Dass er sich im Mitleid anrühren lässt.

 

Zuschauer, die aus der festen Haltung des Trennenden unter Menschen ausgehen, werden mit den Achseln zucken können. Was geht einen das Leid eines Menschen an, von dem man sich als getrennt zu erleben hat?

 

Dann treten die Jünger auf. Sie verschärfen die Situation. Ein Mensch, dem keine Aufmerksamkeit zusteht – weil man es gesellschaftlich mal so festgelegt hat – wird sehr lästig. Die Frau hat ihr Leiden herausgeschrien. Davon möge man nicht belästigt sein.

 

Jesu Antwort liegt auf der Linie der harten Abgrenzung: ‚Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.‘ Das besagt im Klartext: Jesus hat etwas zu geben – Heil und Heilung -, aber nicht für jede/n. Also wieder eine Ablehnung – nicht einmal zur Frau hin, sondern zu den Jüngern.

 

Die Frau lässt sich in ihrem Leiden, aber vor allem auch in ihrer Heilserwartung nicht abwimmeln. Sie bekräftigt: ‚Herr, hilf mir!‘ Die jetzt folgende Antwort Jesu – man weiß gar nicht, ob er die Frau überhaupt ansieht – ist erschütternd: ‚Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den kleinen Hunden vorzuwerfen.‘ Dieses Bildwort schlägt ein: Jesus bringt mit seinem Evangelium das ‚Brot‘ dem Volk Israel. Die ‚kleinen Hunde‘ sind all die, die nicht zu diesem Volk gehören.

 

Es wunderte uns nicht, wenn die Frau nun resignierte. Dann hätte sich bestätigt, was man vom Anfang an wusste: Das Heil ist – im Selbstverständnis der JWHW-Frommen - nur bestimmten Leuten zugedacht. Das mag man bedauern, es ist aber ein Zustand, mit dem man sich abfinden muss. Oder man sucht woanders sein Heil.

Der Evangelist will dieses Denken nicht unterstützen. Ganz im Gegenteil: Er will Grenzen öffnen, um die alle und alles umfassende Gabe Gottes zu offenbaren. Es gibt niemanden, der vom Heil Gottes ausgeschlossen werden kann. Der Mensch mag sich verweigern können. Im Wesen Gottes liegt es aber, dass sein Heil allen Menschen zugutekommen soll – egal welcher Herkunft, egal, welcher Religion und Konfession.

 

In der Dramatik der Erzählung bleibt die Frau stark. Stark ist sie, weil sie längst dieses Denken über das Wesen Gottes in sich trägt. Der Gott, den Jesus repräsentiert, ist kein Gott der Ausgrenzung. Er ist der Gott aller und für alle. In unserer Geschichte spricht die Frau weise: ‚Ja, Herr! Aber selbst die kleinen Hunde essen von den Brotkrumen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.‘ Will sagen: Es ist überhaupt nichts dagegen einzuwenden, dass die ‚Kinder‘ das ‚Brot‘ bekommen – dass die Kinder Israels gesättigt werden vom Brot des Evangeliums Gottes, das der Messias Jesus ihnen reicht. Aber: Aus dieser Fülle der Gabe Gottes wird auch für die da sein, die nicht ursprünglich zu den ‚Kindern Israels‘ gehören. Niemandem wird etwas weggenommen, wenn auch die Anderen Anteil nehmen am Geschenk der Heilsgaben Gottes. Nicht Ausgrenzung, sondern Öffnung bezeugt die überragende Größe des Gottes, den Israel verehrt.

 

Hinter all dem steht nicht die Klugheit, unterschiedliche Auffassungen nebeneinander gewähren lassen zu können. Das Motiv der Frau in unserer Geschichte ist ihr Gottesverständnis. Es ist ihr Glaube, der sich nicht beirren ließ, auch nicht von religiös – gesellschaftlichen Abgrenzungen. So wird diese Frau zur Zeugin eines Vertrauens gegen Widerstände, dass Gott für alle da ist.

 

Und allen, die sich schwer damit tun, gibt die Dynamik der Geschichte vielleicht einen Anstoß: Selbst Jesus bedurfte dieser offenbarenden Begegnung, um zur Erkenntnis zu kommen, dass Gott groß ist, entgegenkommend offen für alle, die ihn suchen.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Das 'Sonntagsblättchen' vom 16.08.2020
Für alle, die auf das 'Sonntagsblättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
sonntag-16-08-2020.pdf
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Kollekten-Vorankündigung:

Weltkirchlicher Sonntag der Solidarität

Die Deutsche Bischofskonferenz, die Bistümer, Hilfswerke und Orden rufen deshalb in weltkirchlicher Verbundenheit am 6. September in Deutschland zur Kollekte und Spenden für die Leidtragenden der Corona-Pandemie weltweit auf. Mit dem Erlös fördert die Kirche in Deutschland die Arbeit ihrer weltkirchlichen Partnerorganisationen in Lateinamerika, Afrika, Asien und dem Südosten Europas.

 

Zugunsten dieser Sammlung fällt unser monatlicher LYSKIRCHENSonntag für den September aus – auch das ein Zeichen dieser Solidarität mit denen, die weit mehr unter der Pandemie leiden müssen.

Notel-Korb - letzter Sonntag

An diesem Sonntag steht der Korb für die Verbrauchsgüter der Notschlafstelle und der Krankenwohnung für die obdachlosen Drogenabhängigen zum letzten Mal für diese nachgeholte Fastenzeitssammlung. Es ist aber unbenommen, die Dinge der Sammlung (Nutella, Salami, Obstkonserven) aber das Jahr über mitzubringen – wie die Kuchen, die vor dem Gottesdienst auf den Altarstufen in die bereitstehenden Körbe gestellt werden.  Danke für die vielen Gaben, die an den vergangenen Sonntagen schon zusammengetragen  wurden.

Pastoraler Zukunftsweg im Erzbistum Köln – Informationsveranstaltung

Für unsere Seelsorgebereich wird am 24. September von 19.00 - 21.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Peter eine Informationsveranstaltung zum Stand der Entwicklung des Pastoralen Zukunftsweges in unserem Erzbistum stattfinden. Auf dieser Veranstaltung geht es nicht nur um Information, sondern auch um die Einladung, diesen Prozess im Blick auf die konkrete Seelsorgesituation in unserem Seelsorgebereich mit zu gestalten. Eingeladen sind die jeweiligen Gemeindegremien, aber ausdrücklich auch alle, die Interesse an diesem Prozess und der pastoralen Zukunft haben. In unseren Gemeinden, in denen die klassische Gremienstruktur (mit Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat, Vereinen) nur sehr begrenzt vorhanden ist, sind umso mehr alle Interessenten eingeladen, die sich den Gemeinden verbunden wissen.

 

Zur Planung bitten wir um eine Anmeldung im Pfarrbüro bis zum 14. September.

Wortgottesdienst am Freitag

Über die Corona-Einschränkungen haben wir den Wert des Wortgottesdienstes als eine weitere Feierform der Gemeinde schätzen gelernt. Es ist wohltuend zu erleben, dass auch da Gläubige mitfeiern mögen, die nicht zum freitäglichen Bibelgespräch bleiben, die also ausdrücklich wegen des Wortgottesdienstes kommen. Eine weitere Erfahrung ist uns über diese Neuentdeckung zugewachsen, dass diese Gottesdienste von Mitgliedern der Gemeinde vorbereitet und geleitet werden. Das eröffnet Raum, in dem Glaubende auch Zeugnis ihres Glaubens und ihrer Vorstellung von Gottesdienst mitteilen. Das geschieht in einer ruhigen, sehr gut annehmbaren Form. Danke all denen, die sich bisher diese Gottesdienste geleitet haben.

 

Bis zum Ende September sind die Vorbereitungen und Leitungen dieser Gottesdienste bereits vergeben. Für die Zeit ab Oktober sind wieder Mitwirkende herzlich willkommen. Wer dabei eine Starthilfe oder sonstige Unterstützung braucht, kann sie sehr gerne bekommen.

Erneuerung von Teilen der Beleuchtungsanlage der Kirche

Seit vielen Jahren gibt es Planungen, die immer wieder verworfen werden mussten. Dann haben wir ein Konzept gefunden, das die Objektbeleuchtung der historischen Ausstattungsstücke verbessern soll. Zudem sind die Leuchtmittel der Lampen in den Seitenschiffen nicht mehr zu bekommen, so dass wir auch hier nach 16 Jahren eine Erneuerung vornehmen müssen. Auch durch Corona verzögert, werden die Arbeiten der Umrüstung dieser Beleuchtungsanteile am kommenden Montag beginnen. Wenn alles installiert ist, sind wir sehr dankbar für Gemeindemitglieder, die sich an den Kosten (zusätzlich zum LYSKIRCHENSonntag) beteiligen mögen.

16.08.2020 - 23.08.2020

 

20. Sonntag im Jahreskreis 2020:

19.00 Uhr Heilige Messe
(bitte mit Anmeldung)

 

Freitag: 18.00 Uhr Wortgottesdienst,

anschließend Bibelgespräch in der Kirche

 

 

21. Sonntag im Jahreskreis 2020:

19.00 Uhr Heilige Messe
(bitte mit Anmeldung)