Wort des Bischofs

Mach mal Pause...

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

1. Fastensonntag 2020

Invocabit me,

et ego exaudiam eum

Psalm 91,15


Erschaffung und Sünde

der Stammeltern

 

Lesung aus dem Buch Genesis

 

Gott, der Herr, formte den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von gut und böse. Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen? Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen, und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben. Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. Da gingen beiden die Augen auf, und sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz.

 

Gen 2, 7-9; 3,1-7

 

 

Wo die Sünde mächtig wurde,

da ist die Gnade übergroß geworden

(Röm 5,20b)

 

Lesung aus dem ersten Brief

des Apostels Paulus an die Römer

 

Brüder! Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten. Sünde war schon vor dem Gesetz in der Welt, aber Sünde wird nicht angerechnet, wo es kein Gesetz gibt; dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht wie Adam durch Übertreten eines Gebots gesündigt hatten; Adam aber ist die Gestalt, die auf den Kommenden hinweist. Doch anders als mit der Übertretung verhält es sich mit der Gnade; sind durch die Übertretung des einen die vielen dem Tod anheim gefallen, so ist erst recht die Gnade Gottes und die Gabe, die durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus bewirkt worden ist, den vielen reichlich zuteil geworden. Anders als mit dem, was durch den einen Sünder verursacht wurde, verhält es sich mit dieser Gabe: Das Gericht führt wegen der Übertretung des einen zur Verurteilung, die Gnade führt aus vielen Übertretungen zur Gerechtsprechung. Ist durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gekommen, durch diesen einen, so werden erst recht alle, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteil wurde, leben und herrschen durch den einen, Jesus Christus. Wie es also durch die Übertretung eines einzigen für alle Menschen zur Verurteilung kam, so wird es auch durch die gerechte Tat eines einzigen für alle Menschen zur Gerechtsprechung kommen, die Leben gibt. Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden.

Röm 5, 12-19

 

Jesus fastete vierzig Tage und wurde in Versuchung geführt

+ Aus dem heiligen

Evangelium nach
Matthäus

In jener Zeit wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. Darauf ließ der Teufel von ihm ab, und es kamen Engel und dienten ihm.

 

Mt 4, 1-11

 

Gottgebunden

zu Matthäus 4,1-11

 

Mit der Erzählung von der Versuchung Jesu steht das Matthäusevangelium auf der Schwelle zwischen der Vorgeschichte, einem Prolog, zu seinem Evangelium und dem Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu. Der Erzähler will zum Glauben führen, dass Jesus der Weg ist, der zum Himmelreich, zur Gottesgemeinschaft führt. Dieser Weg ist stark dem Gedanken der Gerechtigkeit Gottes verpflichtet. An zentraler Stelle gibt Jesus die Platzanweisung (an Petrus, aber auch an alle, die mit ihm den Weg zur Gottesverbundenheit gehen): ‚Geh hinter mich!‘ (16,23). In der Nachfolge Jesu wird der Weg benannt, der uns zur Gemeinschaft mit Gott als Vollendung unseres Lebens führt.

 

 

 

Woher wird Jesus diese so große Autorität zugesprochen, dass er als Person und er in seiner Botschaft der Weg zu Gott sein kann? Um diese Besonderheit Jesu zu unterstreichen, wird uns auch die Geschichte von der Versuchung Jesu erzählt. Matthäus erzählt sie (im Unterschied zu Markus und Lukas) ganz in seinem Verkündigungsinteresse. Er bindet einerseits Jesus ein in die Heilsgeschichte Gottes mit Israel; andererseits stellt er den absoluten Gehorsam Jesu in den Willen Gottes heraus. Auf dieser Ergebenheit in den Willen Gottes gründet sich auch die Autorität Jesu. Er ist aus seiner Gottverbundenheit – als ‚Sohn Gottes‘ – der Weg zur Verbindung mit Gott.

 

 

 

Für gläubige Juden klingen bei der Erzählung des Matthäus sogleich Geschichten aus der Tora an. Das Volk zieht 40 Tage und 40 Nächte durch die Wüste. Gott ist es, der sein Volk auf die Probe stellt – so die Deutung der Erfahrung von Hunger in der Wüste. Die Erzählung unterstreicht den Kleinglauben Israels. Das Volk murrt, vertraut nicht auf die Hilfe und den Schutz Gottes. Das Volk bekommt das Manna. Und dann gibt es wieder Situationen der Ungeduld, während Mose auf dem Berg mit Gott spricht. Das Volk schafft sich das Goldene Kalb. Der Nachhall der Erzählung von der Wüstenwanderung lässt uns daran denken, dass Israel die Probe des Gottvertrauens nicht bestanden hat. Auch Israel hieß ‚Sohn Gottes‘.

 

 

 

Matthäus wird an diese Erfahrung gedacht haben. Er zeichnet vom ‚Sohn Gottes‘ Jesus das Bild eines Menschen, der diese Probe Gottes bestens besteht. Im Unterschied zu Israel vertraut er auf die wohlwollende Führung Gottes. Die Grundhaltung zu diesem Vertrauen bezeugt sich im Gehorsam Jesu gegenüber Gott.

 

 

 

Gott ist es, der nach der Erzählung des Evangelisten die Situation der Versuchungen, der Probe, herbeiführt. ‚Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt.‘ Was hier geschieht, geschieht durch Gottes Willen, aber auch unter dem Schutz Gottes. Wir mögen fragen wollen, warum da eine Probe nötig war. Es geht aber um die Belehrung derer, die diese Erzählung lesen. Das Vertrauen auf Gott und der Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes kommt als Probe auf den Menschen, gerade dann, wenn es auch Möglichkeiten des Ablehnens gibt.

 

 

 

Nun tritt in der Geschichte der Teufel auf – ähnlich dem Motiv der Hiobs-Geschichte, in der der Teufel sein Werk probieren darf – ob denn der Gerechte angesichts des Elends weiterhin auf Gott vertrauen wird.

 

 

 

Matthäus formt die Erzählung (im Unterschied zu Markus) breit aus. Er benennt drei Situationen, in denen Jesus sich bewähren muss. Ausdrücklich betont der Evangelist zweimal, dass es um die Autorität Jesu geht: ‚Wenn du Gottes Sohn bist ...‘ Stehst du in der einzigartigen Verbindung zu Gott? Bist du der Messias, der im Gehorsam dem Willen Gottes folgt? Der Teufel bezweifelt die Gottessohnschaft Jesu nicht. Er will sie umdeuten: Aus dieser Macht könnte Jesus sich selbst behaupten, statt sich an den Willen Gottes zu binden.

 

 

 

Erste Episode: Nach 40 Tagen und Nächten des Fastens in der Wüste hat Jesus Hunger. (Mk und Lk lassen die Versuchung während der 40 Tage geschehen; Mt spitzt die Hungersituation zu.) ‚Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird.‘ Denkt man an das später erzählte Speisungswunder, so ist es durchaus denkbar, dass Jesus das ‚könnte‘. Jesus widersetzt sich: ‚Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.‘ Den zweiten Satzteil hat Matthäus im Unterschied zu Lukas hinzugefügt. Er belässt es nicht bei der Abwehr, sondern fügt als positiven Wegweiser hinzu: Der Wille Jesu ist es, sich einzig am Wort Gottes zu orientieren. Darauf setzt er sein Vertrauen.

 

 

 

Folgt die zweite Episode. Der Erzähler stellt den Teufel nun so da, dass er auf gleicher Ebene mit Jesus reden mag. Jetzt spielt er auf das Vertrauen auf Gott an. Möge Jesus sich vom Tempel herabstürzen.  Und er bringt ein Bibelzitat ein, so als wolle er argumentativ mit Jesus gleichziehen: Er spricht mit Worten aus Psalm 91,11ff: ‚Seine Engel werden dich auf ihren Händen tragen ...‘ Dass Jesus unter dem Schutz Gottes steht, das hat Matthäus schon in der Kindheitserzählung betont – man denke an die Anfeindung durch Herodes, an die Flucht nach Ägypten.

 

 

 

Die Anfrage des Teufels will diese Erfahrung auf die Probe stellen. Die Antwort Jesu wehrt das – wiederum mit einem Bibelzitat – ab: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.‘

 

 

 

Gerade diese zweite Episode knüpft eine Verbindung in die Passionsgeschichte. Da wird sich der unbedingte Gehorsam in den Willen Gottes in besonderer Weise bestätigen: Jesus wird sich bei der Gefangennahme nicht wehren. Er wird darauf verweisen, dass Gott ihm ein Heer von Engeln sendete, wenn das sein Wille wäre. In der Verspottung des Gekreuzigten wird die Frage höhnisch erklingen: Wenn du Gottes Sohn bist, dann kannst du doch das Elend des gewaltsamen Todes wenden! Gerade in der Passion wird Jesus bezeugen, dass er im Gehorsam zu Gottes Willen steht.

 

 

 

Folgt sodann die dritte Episode. Der Teufel zeigt die Weite und Pracht ‚aller Reiche der Welt‘ und fordert dafür die Anbetung. Die Antwort Jesu wird spitz und abwehrend beschrieben – wieder mit einem Zitat aus der Tora: ‚Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen!‘ Mit dieser Klarheit verlässt der Teufel die Szene. Er gewinnt keine Macht über den, der ganz und gar im Vertrauen auf Gott steht.

 

 

 

So sehr die zweite Episode den Gehorsam bis in den Tod bezeugt, so lenkt die dritte Episode unseren Blick auf die Erfüllung dieses Gehorsames: Matthäus lässt die 3. Szene auf einem ‚sehr hohen Berg‘ stattfinden. Am Ende des Evangeliums wird der Auferstandene wieder auf einem Berg stehen und verkünden, dass ihm ‚alle Vollmacht im Himmel und auf Erden‘ gegeben ist. Diese Vollmacht ist ihm von dem Gott gegeben, in den er im Gehorsam sein Vertrauen gesetzt hat. Diese Vollmacht bezieht sich nicht mehr nur auf ‚die Reiche der Welt‘, wie das Angebot des Teufels lautete, sondern ‚Vollmacht im Himmel und auf Erden.‘

 

 

 

Am Ende der Erzählung von der Versuchung in der Wüste wissen wir: Jesus hat sich von seiner unbedingten Bindung an Gott und an Gottes Willen nicht abbringen lassen. Die Macht, die Jesus von Gott wegbringen wollte, der Teufel, muss sich zurückziehen. Die Macht Jesu ist nicht geschmälert. Auf einen so klar an Gott Gebundenen kann man als Zuhörender dieser Erzählung seine Lebensdeutung setzen. Diese Erkenntnis liegt im Interesse des Evangelisten. Die die Fürsorge Gottes für den Sohn Gottes war auch in der Probe nie zu bezweifeln. So endet die Geschichte, dass ‚Engel kamen und ihm dienten.‘

 

 

 

Die Geschichte von der Versuchung Jesu dient der Schärfung des Blickes auf Jesus und seine Gottesbeziehung. Gewiss sind wir als Miterlebende dieser Szene aufgerufen, von diesem Jesus zu lernen. Es geht um Verbundenheit mit Gott, es geht um eine freiwillige Bindung an Gott. Diese Bindung möge selbst dann vertrauend bestehen bleiben, wenn diese Beziehung Gehorsam in den Willen Gottes fordert. Es liegt nahe, dass wir nicht immer eindeutig wissen, worin der Wille Gottes besteht. Wenn wir es aber wissen, weil wir der Haltung Jesu nachgehen, dann geht es wieder einmal um Entschiedenheit. Die Verheißung des auferweckten Herrn verkündet, dass in dieser treuen Entschiedenheit unendliches Leben zu finden ist.

 

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 

01.03.2020 - 08.03.2020

Invocabit:
1. Fastensonntag

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 

 

Donnerstag:

6.00 Uhr Frühschicht zur Fastenzeit

mit anschließendem Frühstück im Pfarrsälchen (bitte Eingang Rheinuferstrasse benutzen)

 

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde in der Krypta

Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Reminiscere:
2. Fastensonntag

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr

Lesenacht

  • Einführung in
    die kommende Lesenacht

Am 10. März, 19 Uhr, wird Dr. Fleischer die Einleitung in den zweiten Teil des Propheten Ezechiel geben. Ort: Pfarrsälchen im Pfarrhaus. Die nächste ‚nachterfahrung – wort-tanz+musik‘ (Lesung ganzer biblischer Bücher) wird am 9. Mai in Maria Lyskirchen sein.


  • Einstimmung in dieKar- und Osterfeiern am 21. März

Im vergangenen Jahr wurde erbeten, auch einmal etwas über den besonderen  Aufbau und die Zeichen der Gottesdienstfeiern in den Kar- und Ostertagen zu sagen – neben den gemeinsam erarbeiteten biblischen Impulsen zu den einzelnen Festgeheimnissen. Beim diesjährigen Einstimmungstag soll es einerseits um die liturgischen Besonderheiten der Tage gehen; ein weiterer Schwerpunkt liegt dieses Mal auf der Vigil der Osternacht, auf den 7 alttestamentlichen Lesungen.

 

Die Einstimmung geht von 10-16 Uhr. Da es mittags einen kleinen Imbiss gibt, wird um Anmeldung bis zum 15. März gebeten.

 

  • Nacht der offenen Kirchen am 13. März

Am Freitag vor dem 3. Fastensonntag ist wieder die Nacht der offenen Kirchen. Von 20-24 Uhr ist Gelegenheit, diesem besonderen Gottesdienstraum unserer Kirche zu begegnen. Sehr bewusst verzichten wir auf ‚Programm‘, damit Menschen in Ruhe die Begegnung mit dem, was diese Kirchenräume an Inspiration bieten, geschehen lassen können.

 

Für die Stunden 20-21 und 21-22 Uhr suchen wir noch jemanden, die/der in dieser Stunde in der Kirche anwesend ist. In der Sakristei liegt eine entsprechende Liste aus.

 

  • Notel-Korb- Fastenaktion

Wie schon angekündigt: Auch in dieser Fastenzeit stehen wieder Körbe aus dem Notel bereit, auf dass wir die Einrichtungen mit Naturalien unterstützen. Erbeten sind: Obstkonserven, Nutella, Salami, Deospray, Rasierschaum, Zahnbürsten – und jede Art von Süßigkeiten…

 

  • Einleitung in den Propheten Ezechiel

Am 9. Mai wird die nächste Lesenacht sein – Lesung ganzer biblischer Bücher. Wegen der Länge des Propheten Ezechiel haben wir das Buch geteilt. Im Mai wird der 2. Teil ab Kap. 25 gelesen werden.

 

Dr. Gunther Fleischer wird wieder in der ihm eigenen, besonders ansprechenden Art eine Einleitung in den Text geben: Dienstag, 10. März, 19 Uhr im Pfarrsaal.

 

  • Mahnläuten zum Gedenktag des Archiveinsturzes

Am 3. März jährt sich zum 11. Mal der Tag des Einsturzes des Archivgebäudes an der Severinstraße. Die Gedenkveranstaltung am Bauzaun beginnt um 13.15 Uhr. Unsere Glocken werden um 13.58 zum Gedenken an die Toten und die Katastrophe des Unglücks läuten.

 

 

wohin - woher

eine Fotoausstellung von Anna C. Wagner

 

In der Fastenzeit begleitet uns in unserer Kirche eine Ausstellung der Fotokünstlerin Anna Wagner. wohin – woher ist der Titel der Ausstellung. Wohin – diese Frage bewegt viele im Blick auf das, was wir im Leben erreichen wollen und im Blick auf das, was uns als Lebensvollendung bewegt. Aus dieser Frage, die zielgerichtet nach vorne schauen will, gebiert sich auch das Nachdenken über das Woher unseres Daseins. Wir haben Antworten, manchmal schnelle Antworten auf beide Fragen.

 

 

 

Aber diese Antworten rufen nicht selten neue Fragen hervor, ringen um Verständnis, bedienen sich verschiedener Vorstellungen. Wir bewegen uns im Spannungsfeld, das wir Leben nennen.

 

 

 

Die Ausstellung wird bewusst in unseren Kirchenraum aufgenommen, wird uns im persönlichen stillen Gebet ebenso begleiten wie in der gemeinsamen Gottesdienstfeier. In allem eröffnet sich der Raum, dass – wie Paulus es in seinem ersten Brief an die Gemeinde in Korinth nennt – das Geheimnis Gottes sich ausbreite.
Inmitten dieser Gegenwart schwingen unsere Gedanken zwischen dem
wohin  und dem woher.

 

 

 

Anna Wagner zeigt Bilder, die die Wirklichkeit des Daseins aus der Perspektive der Lochkamera eingefangen haben – flüchtig und doch unumgehbar gegenwärtig, abstrakt offen und je persönlich eindeutig berührend, Resonanz auslösend. 

 

 

 

Die Ausstellung lädt ein, uns mit
unserem persönlichen wie gemeindlichen
Woher und Wohin in diesen Raum der abstrakten und zugleich so wiederhallenden Begegnung zu bewegen; mitzugehen mit dem, was die Fotografien an Bildern, Empfindungen, Erkenntnissen in uns wachrufen. Manchen sind sie Einladung, in das Geheimnis Gottes einzuschwingen.

 

 

 

Die Ausstellung eröffnen wir mit der Feier des Abendgottesdienstes am
1. Fastensonntag
. Sie kann während der Öffnungszeiten der Kirche
zwischen 9 und 18 Uhr besucht werden. Mit dem 5. Fastensonntag endet die Ausstellung
.

 

 

 

 

 

wohin - woher  Foto Anna C. Wagner fotoausstellung in lyskirchen köln
wohin - woher Foto Anna C. Wagner