Wort des Bischofs

Tief verwurzelt

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Lukas 5, 35:

Es werden Tage kommen da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; in jenen Tagen werden sie Fasten“

Stillstand? – oder wie es weiter gehen könnte…

Schreiben von Matthias Schnegg an die Gemeinde Lyskirchen (24.05.2020)

M. Schnegg (Foto Anna C. Wagner)
M. Schnegg (Foto Anna C. Wagner)

Die ‚Normalität‘, die wir ‚früher‘ so selbstverständlich zu haben glaubten, ist absehbar nicht zu erwarten. Es bleibt die Frage, ob die Wiedergewinnung der alte ‚Normalität‘ erstrebenswert ist. Auf der anderen Seite scheint es im Menschen angelegt zu sein, möglichst schnell wieder im Gewohnten, im Vertrauten sich wiederzufinden. Das schafft verständlich mehr Sicherheit.

 

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Sie alle verharrten einmütig im Gebet

 

Lesung aus der Apostelgeschichte.

 

Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war, kehrten die Apostel von dem Berg, der Ölberg genannt wird und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück. Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philíppus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelót, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.

Apg 1, 12–14

Freut euch, dass ihr Anteil

an den Leiden Christi habt

 

Lesung aus dem ersten Brief

des Apostels Petrus.

 

Schwestern und Brüder! Freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln. Wenn ihr wegen des Namens Christi beschimpft werdet, seid ihr seligzupreisen; denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch. Wenn einer von euch leiden muss soll es nicht deswegen sein, weil er ein Mörder oder ein Dieb ist, weil er Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt. Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schämen, sondern Gott darin verherrlichen.

1 Petr 4, 13–16

Vater, verherrliche deinen Sohn!

+ Aus dem heiligen Evangelium nach  Johannes

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch. Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet. An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. Dies sprach Jesus. Und er erhob seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht! Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war! Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben und sie haben dein Wort bewahrt. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gabst, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen. Sie haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir! Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behütet und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllte. Aber jetzt komme ich zu dir und rede dies noch in der Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.

Joh 17,1-13

Freude in Fülle

zu Johannes 17,1-13

Wenn wir den Ablauf des ganzen Johannesevangeliums im Blick halten, dann spitzt sich das Drama allmählich zu. Wir haben Teile der beiden Abschiedsreden gehört (Kap 14-16). Sie sind in eine Gemeinde gesprochen, die ohne den physisch anwesenden Christus Jesus den Glauben zu leben lernen muss. Sie enthalten Ermutigung, Trost, Hoffnung, Beistandszusage. Mit dieser Stärkung im Hintergrund kann die dramatische Erzählung des Evangeliums auf den Höhepunkt, die Kernaussage, kommen: Wir glauben, dass Jesus der Messias Gottes ist. In seinem Tod und in seiner Verherrlichung (Auferweckung) hat er uns die ganze Fülle der Liebe Gottes geoffenbart. Sein Tod ist nicht Untergang, sondern Öffnung zur Herrlichkeit Gottes. Und – so ist der Evangelist überzeugt: Wer glaubt, dass Jesus der Messias, der Sohn Gottes ist, wird durch diesen Glauben das Leben in seinem Namen haben (vgl. 20,31). Das Leben zu haben bedeutet, die sinnerfüllende Vollendung in Gott zu finden. Das kann dann getrost die ‚Freude in Fülle‘ genannt sein.

 

Bevor die Botschaft des Evangelisten zu diesem Gipfel der Zusage geführt wird, hat der Autor zwischen die Abschiedsreden und den Beginn der Erzählung von Leiden, Tod und Auferweckung das Gebet des aus der Welt scheidenden Jesus gestellt. Diese literarische Form der Abschiedsworte ist in der antiken Literatur nicht fremd. Die Hauptfigur der Erzählung spricht zusammenfassende Worte wie einen Rückblick auf das Lebenswerk. Die Worte sind wie ein geistiges Testament. Teils kommen Elemente zum Tragen, die wie eine Rechtfertigung des Tuns wahrgenommen werden, teils sind es Gedanken, die den Zurückbleibenden Wegweisung sein können.

 

Da solche Abschiedsworte eine besondere Bedeutung haben, sind sie oft auch sprachlich dichterisch sehr komprimiert in der Gedankenführung. Und wegen ihrer herausragenden Besonderheit verdienen sie eine eigene Art der Ehrfurcht. So auch dieses abschließende Gebet Jesu, wie es der Evangelist Johannes komponiert hat. Wegen der Dichte der Worte verträgt es ein mehrmaliges Lesen oder Hören, um sich von der geistlichen Kraft dieser Worte mittragen zu lassen.

 

Schon der einleitende Satz des Gebetes ist ehrfurchtgebietend: ‚Jesus hob seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrlicht!‘ Die Dichte der Intimität zwischen Jesus und Gott wird greifbar. Mit der ‚Stunde‘ ist der alles bestimmende Moment der Wiederverbindung Jesu mit Gott gemeint. Es ist das Geschehen im Tod Jesu. Dieser Tod ist für den Evangelisten nicht erst einmal das Verharren in der Finsternis des Todes. Dieser Tod wird im Augenblick der Übergabe des Geistes zur Fülle des Lebens – für Jesus, aber auch für die Glaubenden. Johannes umschreibt es mit dem Begriff der Verherrlichung. An Jesus wird die alles übertreffende Herrlichkeit Gottes sichtbar. Das wirkt sich auf Jesus aus, dessen Tod eben nicht Vernichtung und Scheitern wird. Das wirkt sich auf das Erkennen der Herrlichkeit Gottes aus, weil Jesus sein Vertrauen auf diese unendliche Lebenskraft Gottes nie verloren hat. So verherrlicht der Sohn den Vater.

 

Es ist eine für uns kaum fassbare Intimität des Geschehens zwischen Jesus und Gott. Es ist etwas von der Frucht der Schönheit, in der Einheit mit Gott zu sein.

 

Diese grundlegende Bitte um die Verherrlichung wird dann im Text des Evangelisten begründet. Da ist die Rede von der ‚Macht über alle Menschen‘. Die ist nicht als Bemächtigung misszuverstehen. Diese Macht ist die Stärke des Auftrags Jesu in der Welt: ‚Damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt.‘ Dieses ewige Leben ist nicht dinglich zu verstehen. Es ist die Zusage der sinnerfüllenden, endgültigen Wiederverbindung mit dem Schöpfergott. Dass das Vertrauen in diesen Gott – trotz aller Berührung mit den Schatten des Todes – zum vollendeten Leben führt, das ist ein Teil der Sendung Jesu. Diese Sendung vollendet sich in Tod und Verherrlichung Jesu. Diese Sendung ist auf den Punkt gebracht, ist zur ‚Stunde‘ geworden, in der sich alles Vertrauen, aller Glaube vollendet und offenbart.

 

Der Evangelist erklärt, wie dieses ‚ewige Leben‘, wie dieses Wiederverbinden mit Gott, zu finden ist: ‚Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen und den, den du gesandt hast, Jesus Christus.‘

 

Das Leben Jesu diente der Verherrlichung des Vaters – übersetzt heißt das: Der Zur-Geltung-Bringung der überragenden Größe Gottes.

 

Jesus hat dies in seinem Leben aufscheinen lassen, indem er ‚deinen (Gottes) Namen offenbart hat.‘ Dieser Name ist Beschreibung des Wesens. Dieser Name heißt JHWH, der immer Da-Seiende. Diese Botschaft ist der Beweggrund des Wirkens Jesu. Dazu gehört es, dass die Glaubenden Jesus als den erkannt haben, der er in der Verkündigung des Evangelisten ist: der Einzigoffenbarer Gottes. Im Blick auf die Gemeinde betet Jesus: ‚Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.‘ Und, dass die Gemeinde über die Erfahrung mit dem irdischen Jesus ‚zum Glauben gekommen ist, dass du mich gesandt hast.‘ Eine solche Gewissheit schreibt der Verkünder aus nachösterlicher Erfahrung. Das Leben Jesu, seine Person, seine Worte – alles wird zum Durchblick auf das große und zugleich nahe Wesen der Wirklichkeit Gottes.

 

Die Bitte Jesu umschließt die Gemeinde mit: ‚Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast – damit sie eins sind wie wir.‘ Es wird immer der Gnade des anwesenden Beistandes, des Geistes Gottes, bedürfen, dass der Name Gottes, das Wesen Gottes, die Wirkmacht Gottes unter den Glaubenden lebendig bleibt.

 

Zu Lebzeiten Jesu hat Jesus diesen Namen bewahrt, hat Jesus ermutigt, das Leben auf den von ihm offenbarten Gott auszurichten. In der nachösterlichen Zeit – das ist die Zeit aller Gemeinden bis auf den heutigen Tag – ist es das Werk des in den Abschiedsreden verheißenen Beistandes, des Geistes.

 

Dass das nicht immer leicht ist, hat schon einen Autor wie den Johannes bewegt. Er spricht vom ‚Sohn des Verderbens‘, der sich dieser Obhut des Hirten nicht mit letzter Konsequenz anvertraut hat. Das ist ein bleibendes Trauma in der Gemeinde der Glaubenden, dass es immer Menschen des Glaubens gibt, die diesen elementar verleugnen. Für den Evangelisten war das vermutlich nur aushaltbar, indem die Tat des Verräters Judas in eine Sphäre gehoben wird, die der Mensch nicht verstehen kann. Sie wird lieber dem unergründlichen Ratschluss Gottes zugeschrieben: ‚... damit sich die Schrift erfüllt.‘

 

Unser Textabschnitt – es ist der 1. Teil des Abschiedsgebetes Jesu – endet mit einer wunderbaren Perspektive: ‚Aber jetzt komme ich zu dir und rede dies noch in der Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.‘ Hier spricht Jesus von sich und weist eindeutig auf die nachösterliche Situation der Gemeinde der Glaubenden. Jesus geht zurück in die Einheit mit Gott. Seine Sendung gilt der Offenbarung des unergründlichen Wesens Gottes. Seine Sendung vollendet sich in der menschlich kaum fassbaren Gewissheit, dass gerade in der Ohnmacht des Todes die ganze Lebensfülle Gottes, die ganze Liebe Gottes, sich zeigt.

 

In dieser Gewissheit wird Jesus in der Passion des Evangelisten Johannes nicht die Gottverlassenheit in die Welt rufen, sondern die Entschiedenheit: Die Sendung Jesu ist in seinem Tod vollbracht. Vollbracht kann sie sein, weil sie nicht in der Auslöschung endet, sondern in der Wiederverbindung mit dem Ursprung, mit Gott. Der Evangelist beschreibt den Moment des Todes Jesu sehr erhaben: ‚Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.‘ Manche deuten diese Übergabe des Geistes nicht als ein Aushauchen des Lebens, sondern auch als den Quell für ein unendliches, göttliches Leben. Im Tod Jesu ist den Glaubenden diese Lebenskraft Gottes übergeben, jener Beistand, Tröster, Mutmacher, von dem in den Abschiedsworten die Rede war.

 

Diese Vollendung und bleibende Gegenwart Gottes ist das Geschenk Jesu an alle, die glauben. Im Abschiedsgebet lässt der Evangelist keinen Zweifel daran, dass Jesus mit dieser Perspektive seines Offenbarungswerkes ‚Freude in Fülle‘ hatte. Wie wunderbar, das eigene Leben in aller Sterblichkeit in einer – wie auch immer zu beschreibenden – Unsterblichkeit eingebunden zu sehen. Daher die Ermutigung auf jede und jeden von uns: Jesus ist uns ins Leben gegeben, damit seine Freude in Fülle in uns sein kann. Wir bleiben auf dem Weg.

 

Ihr Matthias Schnegg

Das 'Sonntagsblättchen' vom 24.05.2020
Für alle, die auf das 'Sonntagsblättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
sonntag-24-05-2020.pdf
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Kollekten

 

Mangels eines Pfingstgottesdienstes in Maria Lyskirchen ergeht – wie für die Kar- und Ostertage – Kollekten – die Bitte, den Beitrag für die Kollekte des Hilfswerkes für die Christen in Osteuropa auf das Konto der Kirchengemeinde zu überweisen oder beim Pastor abzugeben.

 

 

 

Die Überweisungsdaten:

 

KKGem St. Maria Lyskirchen

 

IBAN: DE96 3706 0193 0027 1770 18

 

BIC: GENODED1PAX

 

Stichwort: Renovabis

 

 

 

Danke für Ihre Unterstützung der Spendenaktion auch über diesen eher ungewöhnlichen Weg.

 

 

 

24.05.2020 - 31.05.2020

 

7. Sonntag der Osterzeit:

19.00 Uhr Wortgottesdienst

 

Freitag:

18.00 Uhr Wortgottesdienst,

anschließend Bibelgespräch

in der Kirche

 

Pfingsten 2020:

19 Uhr Wortgottesdienst

zum Pfingstsonntag

 


Aus dem Leben des Notels

Liebe Gemeinde,

 

seit 2 Monaten leben wir jetzt mit Corona und es wird Zeit, dass ich Ihnen als treue Begleiter und Unterstützer des Notels berichte, wie sich das Leben für uns verändert hat. Wichtig ist, dass sich am Angebot für unsere Gäste nichts geändert hat. Sie können übernachten, bekommen zu essen, ihre Wäsche wird gewaschen und sie können (Stinker müssen!) duschen.

 

Wir messen bei jedem Gast beim Einlass die Temperatur und wenn sie 37,9 Grad nicht übersteigt, kann er übernachten. Natürlich achten wir auch auf die anderen Symptome wie Husten. Sowohl Mitarbeiter als auch Gäste tragen im Büro Mund- und Nasenschutz, weil die Distanz von 2 Metern nicht eingehalten werden kann.

 

Leider können wir das Essen nicht mehr auf den Tisch stellen und gemeinsam essen. In der Küchentür ist jetzt eine Theke (wie im Sonntagscafé) und wir geben Tellergerichte aus und was die Gäste sonst noch brauchen: Getränke, Gewürze, Müsli, Cornflakes und natürlich den beliebten selbstgebackenen Kuchen von den treuen Lyskirchenern. Schade ist, dass wir nicht mit unseren Gästen wie früher am Tisch sitzen können. Außerhalb des Büros achten wir sehr auf die Distanz. Unsere Gäste sind dankbar, dass die Notschlafstelle weiter geöffnet ist und akzeptieren die Änderungen ohne Murren. Außer Maskenpflicht im Büro hat sich in der Krankenwohnung nichts geändert, die Kranken werden auch vom mobilen medizinischen Dienst des Gesundheitsamtes betreut. Wir hatten bisher 3 Verdachtsfälle, durch die wir viel gelernt haben. Zum Glück waren sie negativ.

 

Infolge von Corona haben die Kantinen geschlossen, die uns bisher mit warmem Essen versorgt haben. Die Vorräte im Tiefkühlhaus gehen bis auf Fleischgerichte zuneige und so wird im Notel nach 20 Jahren wieder gekocht: Nudeln, Reis, diverse Gemüse und auf „fast“ alles kommt Sauce Hollandaise aus dem Tetrapack. Allen schmeckt’s!

 

Wir freuen uns, wenn Sie an uns im Notel denken, Sorgen machen müssen Sie sich (noch) nicht. Wir freuen uns weiter über Kuchen und die Dinge, die wir immer brauchen können. Bleiben Sie gesund und es tut gut, sich über die Gemeinde weiter verbunden und getragen zu wissen.

 

Herzliche Grüße von uns allen im Notel!

Bärbel Ackerschott

 

 

 

Mariengebete
im Mai

Maria Knotenlöserin

Maria Knotenlöserin  Johann Georg Melchior Schmidtner, um 1700  Öl auf Leinwand  182 × 110 cm  St. Peter am Perlach (Augsburg)
Maria Knotenlöserin Johann Georg Melchior Schmidtner, um 1700 Öl auf Leinwand 182 × 110 cm St. Peter am Perlach (Augsburg)

Heilige Muttergottes, Du weißt, dass unser Leben zur Zeit  voller kleiner und großer Knoten ist. Wir fühlen uns niedergeschlagen  und bedrückt hilf Du uns diese Probleme zu lösen.  Wir widmen uns Dir,  Jungfrau des Friedens und der Barmherzigkeit.  Wir wenden uns an Gott Vater, Jesus Christus und  den Heiligen Geist, vereint mit allen Engeln und den Heiligen. Befreie uns von jeglichem Zwang,  jeglicher Verwirrung oder Unsicherheit. Gib uns Deine Gnade und Dein Licht,   damit wir in der uns umgebenden Finsternis den rechten Weg erkennen. Maria erhöre uns! Löse die Knoten und  gib uns Einheit im Glauben: Maria erhöre uns! Löse die Knoten des sozialen und politischen Lebens unseres Landes: Maria erhöre uns! Löse die Knoten unseres Herzens, damit wir uneigennützig lieben können: Maria erhöre uns! Maria Knotenlöserin, bitte für uns vor Deinem Sohn Jesus Christus,  unserem Herrn, Amen

 

INFO: Maria Knotenlöserin >>>
 
 

Königin des Friedens

von Gertrud von Lefort

Lasset uns beten für den Frieden unsrer Erde,denn der Friede der Erde ist totkrank.

Lasset uns beten für den Frieden unsrer Erde, denn der Friede der Erde ist totkrank. Die du vom Geist des Friedens gegrüßt wurdest, erbitte uns den Frieden - Die du das Wort des Friedens in dich aufnahmst, erbitte uns den Frieden - die du das heilge Kind des Friedens der Welt geboren hast, erbitte uns den Frieden - Du Helferin des Allversöhners, du Willige des Allverzeihers, du Hingegebene an sein ewiges Erbarmen, erbitte uns den Frieden!

 

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Marienleben

von Rainer Maria Rilke

Geburt Mariae

 

O was muß es die Engel gekostet haben, nicht aufzusingen plötzlich, wie man aufweint, da sie doch wußten: in dieser Nacht wird dem Knaben die Mutter geboren, dem Einen, der bald erscheint.

 

 

 

Schwingend verschwiegen sie sich und zeigten die Richtung, wo, allein, das Gehöft lag des Joachim, ach, sie fühlten in sich und im Raum die reine Verdichtung, aber es durfte keiner nieder zu ihm.

 

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Der Trost des Don Camillo

SAnkt Maria Lyskirchen - Benjamin Marx

Osterlicht 2020 im leeren Raum

Entzündung der Osterkerze in Lyskirchen in der Osternacht 2020

Alle Foto Anna C. Wagner