Wort des Bischofs

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
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    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Demütige dich,

dann wirst du vor

dem Herrn Gnade finden

 

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach.

Mein Sohn, bei all deinem Tun bleibe bescheiden und du wirst geliebt werdenvon anerkannten Menschen! Je größer du bist, umso mehr demütige dich und du wirst vor dem Herrn Gnade finden! Denn groß ist die Macht des Herrn, von den Demütigen wird er gerühmt. Es gibt keine Heilung für das Unglück des Hochmütigen, denn eine Pflanze der Bosheit hat in ihm Wurzel geschlagen. Das Herz eines Verständigen wird einen Sinnspruch überdenken und das Ohr des Zuhörers ist die Sehnsucht des Weisen.

Sir 3, 17–18.20.28–29 (19–21.30–31)

 

 

Ihr seid zum Berg Zion hinzugetreten,
zur Stadt des lebendigen Gottes

 

Lesung aus dem Hebräerbrief.

 

Schwestern und Brüder! Ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hinzugetreten, zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind, zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte, bei denen die Hörer flehten, diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden. Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hinzugetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind, und zu Gott, dem Richter aller, und zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus.

Hebr 12, 18–19.22–24a

 

 

Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt,

und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden

 

Jesus kam an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen. Da beobachtete man ihn genau. Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, erzählte er ihnen ein Gleichnis. Er sagte zu ihnen: Wenn du von jemandem zu einer Hochzeit eingeladen bist, nimm nicht den Ehrenplatz ein! Denn es könnte ein anderer von ihm eingeladen sein, der vornehmer ist als du, und dann würde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber wärst beschämt und müsstest den untersten Platz einnehmen. Vielmehr, wenn du eingeladen bist, geh hin und nimm den untersten Platz ein, damit dein Gastgeber zu dir kommt und sagt: Mein Freund, rück weiter hinauf! Das wird für dich eine Ehre sein vor allen anderen Gästen. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. Dann sagte er zu dem Gastgeber: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nach- barn ein; sonst laden auch sie dich wieder ein und dir ist es vergolten. Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie haben nichts, um es dir zu vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.

Lk 14, 1.7–14

 

 

Ratschläge

zu Lukas 14,1.7-14

 

In der Erzählung des Lukasevangeliums sind wir weiter auf dem Weg Jesu von Galiläa nach Jerusalem. Der Weg ist auch Symbol für den Weg des Glaubens. Das Ziel ist die Gemeinschaft mit Gott. Dies wohnt wohl auch dem Begriff des ‚Reiches Gottes‘ inne. Das Reich Gottes ist da verwirklicht, wo Gott das Maß der Dinge ist. Das Motiv des Weges benennt, dass wir damit noch nicht am Ziel sind. Für den Weg können wir Hilfen, Anregungen, Ratschläge gebrauchen, wie wir am besten das Ziel erreichen können.

 

 

 

Manchen wir die Benennung des Zieles gar nicht so einfach fallen. Gemeinschaft mit Gott zu haben ist natürlich wünschenswert. Unsere Vorstellungskraft kommt leicht an Grenzen, wenn wir diesen Zustand der Gemeinschaft, den Zustand der Erfahrung des Reiches Gottes benennen wollen. Wir bewegen uns mit Bildern und Vergleichen, um das letztlich mit unseren Worten nur schwer Beschreibbare dennoch für uns greifbar zu machen. Die Gemeinschaft mit Gott ist dann vielleicht ein Zustand, in dem wir Menschen nach der Vorstellung Gottes sind. Die Person Jesu ist im Zeugnis der Glaubenden dieser Mensch ganz nach der Vorstellung Gottes gewesen. Daher kommt der Person Jesu auch eine so einzigartige und herausragende Bedeutung zu: An seiner Art, Leben zu gestalten, Leben zu deuten, Leben zu kommentieren, lässt sich lernen, was dem Ziel des Weges auf Gott hin dient.

 

 

 

Der Evangelist Lukas hat hierzu vielerlei Anregungen auf dem Weg Jesu nach Jerusalem überliefert. Viele Episoden fügen sich zu einem Gesamtbild zusammen, das uns Hilfe sein mag, in diesen Zustand der Gemeinschaft mit Gott weiter zu wachsen. Und weil Gott und Leben keine Fremdlinge füreinander sind, hat Jesus oft die Verhaltensweise von Menschen als Aufhänger genommen, um Ratschläge zu geben, wie wir in den Zustand des Reiches Gottes reifen können.

 

 

 

Die Szene unseres heutigen Textabschnittes führt uns in das ‚Haus eines führenden Pharisäers‘. Tischgemeinschaft ist Zeichen der Zugehörigkeit der sich dort Zusammenfindenden. Tischgemeinschaft ist auch ein Gesellschaftsspiel. Es hat immer wieder mal auch etwas mit stillschweigenden Gesetzen von Rangordnungen zu tun. Jesus ist mit zu einem solchen Essen eingeladen – an einem Sabbat. Im Interesse des Erzählers liegt es, gleich zu Anfang dieser Episode die Aufmerksamkeit auf Jesus zu lenken – aber auch auf die zu erwartende Kluft zwischen ihm und den anderen geladenen Gästen. Die Szene ist ja nur eine Dramaturgie, um das Unterscheidende der Botschaft Jesu zu markieren. Die Zuhörerschaft des Evangelisten wird – wie so oft – darauf verwiesen, dass die Maßstäbe auf dem Weg mit dem Ziel ‚Reich Gottes‘ andere sind als sonst die Welt. In unsere Geschichte trifft es vor allem der Vornehmen, die ihre eigenen Spielregeln haben, wenn sie Geladene beim Essen des Pharisäers sind.

 

 

 

Wir als Zuhörende werden diese Kluft immer miterfahren. Wie spüren sie nicht selten in uns. Manche kennen das bleibende Ringen um eine Lebensgestaltung nach den Vorstellungen Gottes. In all dem sind wir aber auch Kinder unserer Zeit.

 

Das Essen, so überliefert uns der Evangelist, findet an einem Sabbat statt. Die Geladenen ‚beobachteten ihn genau‘. Eine Skepsis liegt zwischen den Tischgenossen und Jesus. Er wird anders denken und handeln. Der Evangelist nimmt die Zuhörenden mit in diese Fragestellung, wie weit wir mitgehen mögen auf dem entschiedenen und gradlinigen Weg des Vorbildes Jesus. In der Erzählung des Lukas kommt die Auseinandersetzung um die Heilung an einem Sabbat vor. (Die Leseordnung der Liturgie hat diese Episode ausgelassen.) Die Gäste, die dem Sabbatgebot eine unumstößliche Kraft zubilligen, bleiben sprachlos zurück. Jesus hatte sie damit konfrontiert, dass die Notwendigkeit der Bewahrung des Lebens wichtiger ist als die Erfüllung eines Gebotes – mag es an sich noch so sinnvoll sein.

 

 

 

In der Episode unserer Leseordnung geht es um die Randordnung. Zu bedenken ist, wie wir uns als Menschen auf dem Weg zur Gemeinschaft mit Gott zu dieser menschlichen Gepflogenheit verhalten. Die Erzählung führt uns eine gesellschaftlich anerkannte Praxis vor: Da ein gemeinsames Essen auch ein Abbild der gesellschaftlichen Bedeutsamkeit darstellt, haben Menschen den Hang, ihre Bedeutsamkeit auch gesellschaftlich zu unterstreichen. So auch in unserer Erzählung: Jesus beobachtet, ‚wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten‘. Wie peinlich, werden wir vielleicht sagen. Aber so können wir Menschen auch sein. In dieses Sichern der eigenen Bedeutsamkeit spricht Jesus einen Ratschlag: ‚Wenn du von jemanden zu einer Hochzeit eingeladen bist, nimm nicht den Ehrenplatz ein.‘ Denn: Es könnte beschämend für dich enden, wenn ein im gesellschaftlichen Rang Höherstehender kommt. Dann kann statt Ehre beschämende Schande das Endergebnis sein.

 

 

 

Die Empfehlung Jesu, sich von vornherein die untersten Plätze auszusuchen, kann als ein Zeichen der Demut und Bescheidenheit gelten. Dabei ist es wichtig, diesen unteren Platz nicht in der Hoffnung zu wählen, dass der Hausherr einen vor allen anderen Menschen für diese Bescheidenheit belohnt und einen besseren Platz anbietet. Diese Berechnung gehört nicht in die Haltung Jesu.

 

 

 

Der untere Platz wird im Ratschlag Jesu zu einem Symbol für die Haltung des Menschen. Die Armen und Hilflosen wissen, was es bedeutet, auf andere angewiesen zu sein. Auf den unteren Plätzen sitzen die, die von anderen abhängig sind. Abhängigkeit muss manche Demütigung ertragen, manche Entwürdigung. Im Beispiel Jesu geht es um die naturgegebene Abhängigkeit des Geschöpfes zu seinem Schöpfer. Je mehr es gelingt, diese Abhängigkeit anzuerkennen, ohne sich gedemütigt zu sehen, um so freier wird der Zugang zum Leben in der Gemeinschaft mit Gott. Denn die Abhängigkeit vom Schöpfergott schränkt nicht Lebensmöglichkeiten ein, sondern will diese Möglichkeiten spielerisch locken. Der gesellschaftliche Druck der Rangordnung entfällt in der Logik Gottes, wie sie von Jesus vorgelebt wird. In diesem Sinne ist das Sprichwort zu verstehen, mit dem dieser Ratschlag Jesu abgeschlossen wird: ‚Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.‘ Vor Gott muss man nicht um einen Ehrenplatz kämpfen. Sich von Gott abhängig zu wissen, hilft auch, sich menschlichem Druck gesellschaftlicher Gepflogenheiten gelassener entziehen zu können.

 

 

 

Unser Textabschnitt des Evangeliums erzählt noch eine weitere Episode. Jetzt sind nicht die Gäste, sondern der Gastgeber das Subjekt der Rede Jesu. Auch hier spielt eine gesellschaftliche Regel eine Rolle – vielen von uns wird sie vertraut sein: Abhängigkeiten in der Praxis der gegenseitigen Einladungen. (Das muss bei Einladungen natürlich kein Motiv sein, kommt aber vor.) In der Belehrung Jesu wird das Motiv der ausgleichenden Gegengabe wichtig: ‚Lädt der mich ein, lade ich ihn ein.‘ Man will sich nichts schuldig bleiben.

 

 

 

Der Ratschlag Jesu: Das Prinzip der Gegenseitigkeit in Frage zu stellen. Jesu Rat: Lade nicht die Menschen deines Standes ein – und werde dafür in der Regel mit einer Gegeneinladung belohnt. Jesu Vorschlag: ‚Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme. Krüppel, Lahme und Blinde ein.‘ Gerade die, die es nicht vergelten können, mögen Gäste sein. Denn sie schenken eine Erfahrung, die wiederum durchlässig ist für das, was den Menschen dem Wesen Gottes näherbringt: ‚Du wirst selig sein, denn sie haben nichts, um es dir zu vergelten.‘

 

 

 

Hier wird etwas von der Freiheit der Freizügigkeit erlebt. Freiheit der Freude, eine Freude zu bereiten, ohne sich entlohnt zu wissen durch Gegenleistung. Es ist die Freude an der Freude, die wir jemanden bereiten konnten. Diese Freude ist eine Ahnung der Freude Gottes an uns, da wir dem göttlichen Maß keine Gegenleistung erbringen können. Vor allen Dingen: Wir müssen diese Gegenleistung nicht erbringen.

 

 

 

Die Freude an dieser Art, Gastgeber der Menschen jenseits des eigenen gesellschaftlichen Kreises zu sein, wird ein Bild der Freude, einmal ebenso in der Gemeinschaft mit Gott leben zu können – aus freier Einladung, aus Großzügigkeit, aus Liebe des Gastgebers. Jesus ermutigt, diese Erfahrung schon im irdischen Leben machen zu dürfen. Wie sehr diese Erfahrung eines Gastgebers zum Ziel des Weges werden kann, benennt das Evangelium mit der Verheißung: ‚... es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.‘ Die Ratschläge Jesu wollen Hilfen sein, das Bild Gottes vom Menschen mehr und mehr begreifen zu lernen.

 

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 


01.09.2019 - 08.09.2019

Zweiundzwanzigster Sonntag –
im Jahreskreis

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde
Kollekte LYSKIRCHENSonntag


Donnerstag:

15.00 Uhr Rosenkranzgebet für den Frieden und die Versöhnung der Religionen und Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen


Samstag:

15.30 Uhr Trauung mit Eucharistiefeier

 

Dreiundzwanzigster Sonntag –

im Jahreskreis
11.00 Uhr Führung
"Tag des offenen Denkmals"
19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr

Gebet der Religionen am
21. September, 18 Uhr,
in St. Peter

 

„Die Würde des Menschen
ist unantastbar“

(Artikel 1 Grundgesetz)

 

Unter diesem Leitwort steht das diesjährige Gebet der Religionen in Köln am Internationalen Tag für die Frieden, zu dem der Kölner Rat der Religionen in diesem Jahr nach St. Peter einlädt.

 

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Verabschiedung des Grundgesetzes steht die multireligiöse Feier unter dem Leitwort „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1 Grundgesetz).

 

In beunruhigten Zeiten ist es kostbar, Zeichen zu setzen und Erfahrungen miteinander zu teilen, dass das Gebet der Religionen dem Frieden dient. Herzliche Einladung zum Mitbeten!

 


Am kommenden Sonntag ist auch bei uns in St. Maria in Lyskirchen der Tag des offenen Denkmals. Um 11 Uhr wird Benjamin Marx wieder eine öffentliche Führung durch unsere Kirche halten. Auch die Gemeindemitglieder sind – natürlich – herzlich willkommen!

RückBlick Erstkommunion

Nach sehr vielen Jahren haben wir im vergangenen Sonntag die Erstkommunion von Jesaja inmitten der Gemeinde gefeiert. Das war ein bewegendes Ereignis. Einige meinten nach der Feier, diese Art könne auch als ein Modell (gewiss unter manchen anderen) sein, wie Erstkommunion wieder ein bewusstes Zeichen des Glaubens sein kann. Da zählt dann nicht, dass man im Jahrgang der Erstkommunion ist und gesellschaftlich mitgehen ‚muss‘. Die Kinder (und ihre Eltern) bestimmen, wann sie denken reif zu sein, um in das volle Sakrament der Eucharistie aufgenommen zu werden. Da spielen weder die Lebensjahre noch die Zugehörigkeit zu einer Klassenjahrgangsstufe. Da zählt allein das Empfinden, nun reif zu sein, um die Hl. Kommunion zu empfangen. Das Maß der Reife können vor allem die Kinder und ihre Eltern beurteilen. Es gehört dazu, sich mit der Person Jesu und der Heiligen Schrift in kindgerechter Form beschäftigt zu haben. Es gehört die selbstverständliche Mitfeier des Gemeindegottesdienstes dazu. Vielleicht gibt es da so ein Verlangen, vollständig an der Tischgemeinschaft der Eucharistie teilnehmen zu wollen – und dieses Verlangen spürt, wann es zur Reife gekommen ist.

Auch für unsere Gemeinde war es ein besonderes Fest – eingebunden in einen (fast) ganz normalen festlichen Sonntagsgottesdienst, ohne verkindlichende Formen, aber schon mit einer sichtbaren Einbindung des Kommunionkindes in der Mitfeier der Liturgie. Bei unserer Feier war es u.a. das bewegende Glaubensbekenntnis, das Jesaja sprach und dabei von der feiernden Gemeinde mit dem Kehrvers des ‚credo in unum deum‘ bekräftigt wurde. Zum Glaubensbekenntnis haben das Kommunionkind und die Gemeinde ein Licht an der Osterkerze entzündet – zum Zeichen der engen Verbindung des Sakramentes der Eucharistie zum Sakrament der Taufe. Jesaja trug dabei seine Taufkerze. Die Lichter wurden nach dem Glaubensbekenntnis zu Festlichtern zur Feier der Eucharistie. In den Fürbitten sprach auch seine jüngere Schwester ein Gebet für ihren Bruder.

 

Zur Kommunion stand Jesaja mit am Altar, um die Hl. Kommunion zu empfangen. Am Ende der Messfeier gratulierte die mitfeiernde Gemeinde mit herzlichem Applaus als Segenswünsche.

 

Diese Form der Erstkommunion war auch möglich, weil Jesaja seit früher Kindheit wie selbstverständlich mit in der Gemeinde Gottesdienst feiert. Er wusste dann auch, wann es zu früh gewesen wäre und wann die Zeit reif war, dass er die erste Hl. Kommunion mit der Gemeinde feiern konnte. Und das war am vergangenen Sonntag. Auch ein Geschenk an die Gemeinde.

  • Tag der Schöpfung –1. September 2019

Eine ökumenische Initiative (ACK) bindet seit einigen Jahren das Gedenken an den verantwortungsvollen Umgang mit dem Geschenk der Schöpfung in das Gebet der christlichen Kirchen. An diesem Sonntag nehmen wir dieses Gebetsanliegen mit in unsere Gottesdienstfeier – mit in unser Glaubensbekenntnis, mit in das fürbittende allgemeine Gebet, mit in das Vertrauen auf die Kraft des Segens Gottes.

 

Ein Gebet aus der Enzyklika ‚Laudato si‘

von Papst Franziskus:

 

Gebet für unsere Erde

 

Allmächtiger Gott,

der du in der Welt des Alls gegenwärtig bist

und im kleinsten deiner Geschöpfe,

der du alles, was existiert,

mit deiner Zärtlichkeit umschließt,

gieße uns die Kraft deiner Liebe ein,

damit wir das Leben und die Schönheit hüten.

 

Überflute uns mit Frieden,

damit wir als Brüder und Schwestern leben

und niemandem schaden.

 

Gott der Armen,

hilf uns,

die Verlassenen und Vergessenen dieser Erde,

die so wertvoll sind in deinen Augen,

zu retten.

 

Heile unser Leben,

damit wir Beschützer der Welt sind

und nicht Räuber,

damit wir Schönheit säen

und nicht Verseuchung und Zerstörung.

 

Rühre die Herzen derer an,

die nur Gewinn suchen

auf Kosten der Armen und der Erde.

 

Lehre uns,

den Wert von allen Dingen zu entdecken

und voll Bewunderung zu betrachten;

zu erkennen, dass wir zutiefst verbunden sind

mit allen Geschöpfen

 

Auf unserem Weg zu deinem unendlichen Licht.

 

Danke, dass du alle Tage bei uns bist.

Ermutige uns bitte in unserem Kampf

Für Gerechtigkeit, Liebe und Frieden.

Amen.

 

  • Regionalforum zum Pastoraler Zukunftsweg

Hier noch einmal den einladenden Hinweis: Für alle Interessierte gibt es Regionalforen zum Pastoralen Zukunftsweg, bei denen man sich über erste Ergebnisse der aktuellen Etappe des Zukunftsweges austauschen kann. Für Köln ist es der 21. September 2019.

 

Weitere Informationen zu den Regionalforen und auch zum Pastoralen Zukunftsweg finden Sie auf www.zukunftsweg.koeln.

 

  • Lesenacht – Einleitung

Am kommenden Dienstag, 3. September, wird Dr. Gunther Fleischer allen Interessierten eine Einleitung in das Buch des Propheten Ezechiel geben. Er ist bekannt für seine besonders ansprechende Art der Vermittlung. Wir werden am 16. November den ersten Teil des Ezechiel – Buches in der 37. nachterfahrung – Lesung eines biblischen Buches hören.

 

  • Die inhaltliche Einstimmung dazu ist
    am 3.9. um 19 Uhr im Pfarrsaal.
    Willkommen alle Interessierten.

 

  • Heute Gemeindetreff

Herzlich willkommen beim Treffen der Gemeinde – heute nach der Messfeier, im Hof zwischen Kirche und Pfarrhaus. Einmal im Jahr tut es uns gut, eine Zeit der Begegnung miteinander zu leben, auch jenseits der gottesdienstlichen Feier. Herzlich willkommen!

 

  • AGAPE-Gottesdienst am 15.10. 17 Uhr

Einmal im Jahr feiern wir zusammen mit der Seelsorge der Wohnungs- und Obdachlosen, Gubbio, einen Agape-Gottesdienst in unserer Kirche. Über die Jahre hin haben sich so mache Beziehungen zwischen Menschen aus der Gemeinde Gubbio und aus unserer Gemeinde gewachsen, so dass der Agape-Gottesdienst nichts Exotisches ist, sondern eine Feier der Begegnung. Bitte merken Sie sich diesen Termin zur Mitfeier vor. Und Menschen, die mithelfen – beim Aufbau am Nachmittag und als Tischdienst während der Feier selbst – sind sehr willkommen. Wie bekannt, werden zu diesen Feiern viele mitwirkende Hände gebraucht. Bitte melden Sie sich in der Sakristei oder unter schnegg@lyskirchen.de. Danke!

Konzerthinweis 14. September 2019 um 20 Uhr