Wort des Bischofs

"Pacem in terris"

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

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Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

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  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
    9 Uhr bis 18 Uhr
    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
    19 UHR UND WÄHREND DER
    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

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Aktuelle Darstellung der Verkündigung in Sankt Maria Lyskirchen (Foto: Matthias Schnegg)

Ad te levavi animam meam :

Deus meus, in te confido,

non erubescam.

 

Zu dir erhob ich meine Seele.

Mein Gott, auf dich vertraue ich.

Lass mich nicht zuschanden werden.


Weitere Informationen und aktuelle Bilder des Krippengeschehens
Weitere Informationen und aktuelle Bilder des Krippengeschehens

Reiß doch den Himmel auf, und komm herab!

 

Lesung aus dem Buch Jesaja

 

Du, Herr, bist unser Vater, „Unser Erlöser von jeher“ wirst du genannt. Warum lässt du uns, Herr, von deinen Wegen abirren und machst unser Herz hart, so dass wir dich nicht mehr fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, um der Stämme willen, die dein Eigentum sind. Reiß doch den Himmel auf, und komm herab, so dass die Berge zittern vor dir. Seit Menschengedenken hat man noch nie vernommen, kein Ohr hat gehört, kein Auge gesehen, dass es einen Gott gibt außer dir, der denen Gutes tut, die auf ihn hoffen. Ach, kämst du doch denen entgegen, die tun, was recht ist, und nachdenken über deine Wege. Ja, du warst zornig; denn wir haben gegen dich gesündigt, von Urzeit an sind wir treulos geworden. Wie unreine Menschen sind wir alle geworden, unsere ganze Gerechtigkeit ist wie ein schmutziges Kleid. Wie Laub sind wir alle verwelkt, unsere Schuld trägt uns fort wie der Wind. Niemand ruft deinen Namen an, keiner rafft sich dazu auf, festzuhalten an dir. Denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen und hast uns der Gewalt unserer Schuld überlassen. Und doch bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände.

Jes 63, 16b-17. 19b; 64, 3-7

Wir warten auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus

 

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

 

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Ich danke Gott jederzeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus geschenkt wurde, dass ihr an allem reich geworden seid in ihm, an aller Rede und aller Erkenntnis. Denn das Zeugnis über Christus wurde bei euch gefestigt, so dass euch keine Gnadengabe fehlt, während ihr auf die Offenbarung Jesu Christi, unseres Herrn, wartet. Er wird euch auch festigen bis ans Ende, so dass ihr schuldlos dasteht am Tag Jesu, unseres Herrn. Treu ist Gott, durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.

1 Kor 1, 3-9

 

Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. Seid wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt

+ Aus dem heiligen Evangelium nach  Markus

Jesus sprach zu seinen Jüngern:

 

In jenen Tagen, nach der großen Not, wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels. Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht, dass das Ende vor der Tür steht. Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!

Mk 13, 24-37

Reifendes Werden

zu Markus 13,24-37

Mit dem 1. Advent beginnen wir ein neues Kirchenjahr. Jedes neue Jahr macht uns bewusst, dass unser Leben eine ständige Bewegung ist. Wenn wir es neutral ausdrücken wollen, dann ist jedes Jahr eine Markierung unseres ganz persönlichen Weges von der Geburt zum Tod. Nicht selten knüpft sich die Frage nach dem Sinn des Lebens an, das mit dem ersten Atemzug bereits damit rechnen kann, dass dieses Leben einmal beendet sein wird. Manche erfüllen diese Gedanken mit Angst, andere nehmen sie als naturgegeben hin, wieder anderen sind sie Ausgangspunkt der Deutung und weltanschaulichen Einordnung des Lebens.

 

Uns wird überwiegend die Deutung aus dem Glauben an einen Gott bewegen. Dieser Glaube steht den meisten von uns nicht einfach so und vollendet zur Verfügung. Je älter wir werden, umso klarer ist vielleicht, dass nicht nur unsere Persönlichkeit eingeladen ist, bleibend zu reifen. Überall, wo ein Werden geschieht, ist es ein bleibender Prozess. Das dürfen wir auch als Geschenk der Schöpfung ansehen. Bestenfalls bewegt sich dieser Prozess auf ein Ziel hin, selbst dann, wenn wir das Ziel nur sehr begrenzt oder sogar garnicht zu benennen wüssten. Auch die Bewegung unseres Glaubens bleibt ein reifender Prozess.

 

Unser Textabschnitt ist der zweite Teil der ‚Endzeitrede‘, die das Markusevangelium komponiert hat. Sie steht unmittelbar vor der Erzählung von Passion und Auferweckung Jesu. Die Endzeitrede nimmt sich also auch dieses Themas an: Wo ist das Ziel dieses reifenden Werdens? Die Endzeitrede hat in ihrem ersten Teil überwiegend chaotische Elemente dieses Zugangs auf das Ziel hin. Diese Erfahrungen lassen sich zusammenfassen unter dem Begriff der Bedrängnis. In der markinischen Gemeinde sind es Erfahrungen der Verfolgung unter Kaiser Nero bzw. im Übergang der Dreikaiserjahre (68/69) und das Erleben der Zerstörung Jerusalems. Hier sind sowohl existentielle wie gesellschaftliche wie auch religiöse Bedrohungen angesprochen. Für uns als Hörerschaft unserer Zeit tragen die Bedrängnisse andere Namen – auch die der Erfahrung von und des Umgangs mit der Pandemie – existentiell, gesellschaftlich, religiös.

 

Unser Abschnitt nimmt sich dagegen der positiven Perspektiven dieses Zugehens auf das Ende an.

Wir begegnen in diesem Abschnitt einer Zusammenstellung alttestamentlicher Bilder, die die Untergangsbedrängnis illustrieren: ‚Die Sonne wird verfinstert werden und Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen.‘ Die Bilder beschreiben den Zusammenbruch der Weltordnung. Selbst das so selbstverständlich Erscheinende wie die Bewegung der Gestirne, stimmt nicht mehr. Auf den Punkt gebracht: Die Ordnung ist durch das Chaos zerstört. Dass das Beängstigung in Menschen auslöst, ist nachvollziehbar.

 

Wir erleben in Ansätzen, dass vieles, was bisher das Zusammenleben der Menschheit auf der Erde verbindlich zu regeln schien, in Zweifel gesetzt wird – durch Spaltungen in Gesellschaften, durch Verlust von allgemein anerkannten, verbindlichen Werten, durch Verlust an Sicherheiten und auch durch den Verlust der eindeutigen Beziehung in die übernatürliche Dimension, in die Transzendenz.

 

Das Markusevangelium setzt dem das Erscheinen Gottes entgegen. Auch hier bedient er sich der Prophetie des Alten Bundes, aus dem Buch Daniel: ‚Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit!‘  Der Menschensohn ist der menschliche Repräsentant der Herrschaft und der Herrlichkeit Gottes. Seine Kraft bringt nach der Macht des Chaos die neue Ordnung. Mit und in ihr ließe sich neu und heilsamer leben.

 

Der ‚Menschensohn‘  ist für uns Jesus. Er wird ‚die Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen‘. Die Auserwählten sind alle die, die sich Gott und seiner Ordnung anvertrauen mögen. Es ist keine Aussonderung. Der Evangelist lädt seine Hörerschaft ein, sich dieser Perspektive anzuvertrauen – auf dass sie Trost in Bedrängnis erfahren, aber auch Mut bekommen, um sich dieser göttlichen Weltordnung anzuschließen. Auch das wird ein Prozess reifenden Werdens sein.

 

Wie gestaltet sich dieser Prozess? Wie erkennen wir das, was in diesem Prozess ansteht? In der Rede des Evangelisten wird das Bild vom Feigenbaum zum Vergleich herangezogen. Es will auf die Fähigkeit verweisen, die Zeichen der Zeit deuten zu können: Alle wissen aus Alltagserfahrungen die Zeichen zu deuten, wann es die Zeit des Sommers und der Ernte ist. Dieses Bild wird auf die Erfahrung mit Jesu Wirken bezogen: ‚So erkennt ihr, wenn ihr das (nämlich das Auftreten Jesu) seht, dass er (nämlich mit ihm die Herrschaft, die Heilsordnung Gottes) nahe vor der Tür steht.‘

 

Der Evangelist geht davon aus, dass die Wiederkunft Christi, die Vollendung der göttlichen Ordnung, unmittelbar bevorsteht: ‚Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschieht.‘  Wir teilen aus unserer geschichtlichen Erfahrung diese Erwartung des Autors nicht. Die Zeitgeschichte zieht weiter ihre Bahn. Das vollendende Kommen des Menschensohnes steht nach wie vor aus. Den Evangelisten trägt die Gewissheit: ‚Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.‘

 

Dieses Vertrauen ist für manche von uns die Motivation, sich auf das reifende Werden in das ungetrübte Vertrauen auf Gott einzulassen. Begleitend und ermutigend ist uns das Zeugnis des Wortes Gottes geblieben – eines Offenbarungswortes in Menschenworten. Zudem spricht der Evangelist seine Überzeugung aus: Selbst ein ins Chaos entrückter Kosmos wird die Kraft des Offenbarungswortes des Menschensohnes nicht zerstören.

 

Dahinter steht eine große Glaubenskraft. In Bedrängnis ist die bleibende, heil schaffende Ordnungskraft Gottes eine Kraft, die Mut macht.

 

Der Text endet mit einem uns schon aus dem Matthäusevangelium bekannten Weckruf: ‚Gebt acht und bleibt wach!‘  Jetzt wendet der Evangelist den Blick auf den Zwischenraum, der zwischen dem nahe gekommenen Gottesreich und der endgültigen Vollendung liegt. Nahe gekommen ist das Reich Gottes durch den Menschensohn. Der Evangelist Markus lässt das die ersten Worte seiner Jesuserzählung sein: ‚Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium.‘ (1,15) Der Aufruf zur Achtsamkeit am Ende der Endzeitrede zielt auf diesen Aufruf: ‚Kehrt um und glaubt an das Evangelium.‘ Der Zwischenraum ist zu füllen mit dem Hineinreifen in die Nachfolge des Evangeliums. Das ist der Weg, die heilbringende Ordnung Gottes in der Welt gegenwärtig zu machen.

 

Wenn wir unsere derzeitige Welterfahrung auch als Bedrängnis erleben, was könnte uns aus dem Text der Endzeitrede inspirieren? Es klingt vielleicht zu banal: Wenn das Maß des Handelns Jesu wirklich das Maß der Weltordnung wäre, dann wären wir nicht so verunsichert und verängstigt den Bedrängnissen ausgesetzt. Was menschengemachte Bedrängnisse anginge, so wäre das Handeln nach dem Beispiel Jesu ein gutes Korrektiv. Als Maß gilt, auf die Würde, die Gerechtigkeit, die Liebe zu achten ... Und was die naturbezogenen Bedrängnisse anginge, so könnte das Wissen um den unendlichen Gott als Begleiter und als Ziel des Lebens ein Grund zu Mut, Trost und Vertrauen sein.

 

Viele von uns wissen, was Bedrängnisse sind – sowohl die, die Menschen einander antun, als auch die, die uns schicksalhaft ereilen. Manchen sind diese Notlagen noch erschwert, weil ihnen die Sicherheit Gottes und seiner Ordnung abhanden gekommen sind. Manche wachsen in ein demütiges Zutrauen, dass Gottes Wege nicht in der auslöschenden Finsternis enden.

 

Egal, wie wir im Laufe unseres persönlichen Lebens stehen: Wir sind befähigt und auch eingeladen, unser Leben als einen bleibenden Reifungsprozess zu sehen. Der Advent ist eine Markierung, dass unser Leben in unserer Deutung aus dem Glauben wieder weitergegangen ist. Es geht weiter auf das Ende und die Vollendung zu. Den Zeitpunkt dieser Vollendung kennen wir nicht. Wir dürfen getrost in der Zeit und Gegenwart sein. In unser reifendes Werden ist uns das Wort Gottes gegeben – in der Person des Menschensohnes, des menschlichen Repräsentanten des erhabenen und zugleich unendlich nahen Gottes.

 

 

Ihr Matthias Schnegg

Das 'Sonntagsblättchen' vom 1. Advent 2020
Für alle, die auf das 'Sonntagsblättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
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Krippe

Die gewohnte Milieukrippe wird es in diesem Jahr in unserer Kirche nicht geben. Das werden vielen Freunden und Liebhabern der Krippe sehr bedauern. Die Corona-Situation ließ uns aber keine andere Wahl. Wir brauchen das südliche Seitenschiff für die Gottesdienstfeiern – sonst fiel ein Drittel der sowieso schon schmerzlich begrenzten Möglichkeiten weg. Herr Marx, der Inspirator der Milieukrippe, hat für dieses Jahr eine andere, auch wieder sehr anregende Variante ersonnen: Die Krippenfiguren werden nach uns nach mitten unter uns Platz nehmen. Das verdeutlicht, was die Figuren eigentlich bezeugen mögen: Allen Menschen, egal welcher Herkunft, welcher Weltanschauung, welches gesellschaftlichen Ansehens – allen wird an Weihnachten verkündet werden, dass ihnen und für ihr Heil Jesus, der Heiland, geboren ist.

 

Herrn Marx herzlichen Dank für die Anpassung und kreative Umgestaltung in Zeiten, die eben nicht wie normale Zeiten sind.

Die Milieukrippe zum 1. Advent

Bilder der Krippe aus der NICHT-Corona Zeit finden Sie
unter www.krippe-online.de

Eine Bitte

Liebe Gemeinde, 

 

wie schon angekündigt und in guter Tradition bitten wir Sie wieder, uns im Advent zu unterstützen. Wir benötigen Salami, Nutella, Senseo Kaffee Pads, Rasierschaum, Deospray und Zahnbürsten. Ihre so konkrete Hilfe ist einfach eine Wohltat. Vielen Dank!

 

Am 15. November konnten wir dann das Sonntags Café eröffnen. Soziale Einrichtungen dürfen unter Auflagen öffnen und durch großzügige Unterstützung war es uns möglich, neben Plexiglasscheiben auch hochwertige Luftfilter anzuschaffen. So mussten wir als einzige Notschlafstelle die Bettenzahl nicht reduzieren, unsere Gäste kommen in beheizte Räume und genießen mit großer Dankbarkeit unser Hilfsangebot. Das Café ist gut angelaufen und alle sind begeistert dabei – Obdachlose, Ehrenamtler und Teamer. Ja, es macht richtig Freude! 

 

Wir wünschen Ihnen einen guten Weg auf Weihnachten hin
und herzliche Grüße aus dem Notel!

 

Bärbel Ackerschott

Weihnachtsgottesdienste

Zu den Weihnachtsgottesdiensten können sich Gottesdienstmitfeiernde an diesem Sonntag und am folgenden Sonntag nach der Messfeier melden.

 

An diesem 1. Advent geht das für die Christmetten – 16 Uhr Christvesper (keine Messfeier), die von Gemeindemitgliedern geleitet wird, 18 Uhr und 23 Uhr Christmette mit Messfeier.

 

Alle weiteren Anmeldungen für die Christmetten gehen ab dem Montag nach dem 1. Advent im Pfarrbüro (214615 während der Bürozeiten oder per Mail jederzeit).

 

Am 2. Adventssonntag ist für Gottesdienstmitfeiernde die Gelegenheit, sich für die Gottesdienste an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel in der Kirche anzumelden.

 

Alle weiteren Anmeldungen ab dem Montag nach dem 2. Advent gehen über das Pfarrbüro.

Generell zu den Anmeldungen

Um in der dichten Advents- und Weihnachtszeit zu vermeiden, dass Sie evtl. nicht mehr mitfeiern können, empfiehlt es sich sehr, sich zur Mitfeier im Pfarrbüro anzumelden. Hier der Hinweis, dass alle Anmeldungen per Mail bis Freitag, 12 Uhr, eingegangen sein müssten. Danach ist das Büro nicht mehr besetzt und niemand schaut mehr auf die Mails an das Pfarrbüro.

 

 

Bleibt das Bedauern, dass es überhaupt nötig ist, sich zur Gottesdienstfeier anzumelden...

 

  • Ab dem Montag nach dem 1. Advent geht daher die Anmeldung auch für die Christmetten ausschließlich über das Pfarrbüro – Mo-Mi und Fr von 9-12 und Do von 15-18 Uhr. Tel: 0221/214615 oder ab dem Montag nach dem 1. Advent jederzeit per e-mail: pfarrbuero@lyskirchen.de

Weihnachtskarten

Auch an diesem Sonntag können Sie vor und nach dem Gottesdienst Karten mit Motiven unserer Kirche oder unserer Krippe erwerben. Der Erlös kommt auch in diesem Jahr dem Notel zugute.

Kirchenempfang in der Advents- und Weihnachtszeit

Während der Advents- und Weihnachtszeit ist es sehr einladend, wenn Menschen aus der Gemeinde in der Kirche sind, um Beter/innen und Besucher/innen willkommen zu heißen. In Pandemiezeiten ist es auch hilfreich, wenn jemand mit darauf achtet, dass nicht zu viele Menschen sich im Raum bewegen und dass die Schutzvorschriften eingehalten werden. Für den Schutz der Frauen und Männer, die den Empfang tragen, ist durch eine gute Umhausung des Empfangs gesorgt.

Der Kirchen-/Krippenempfang verkauft auch wieder Postkarten von der Kirche und der Krippe – und auch das Heftchen, in dem zu jeder der Figuren eine Erläuterung aufgeschrieben ist.

In der Sakristei gibt es eine Liste, wann diese Dienste gebraucht werden. Danke allen, die sich – wenn vielleicht auch nur für einmal oder auch nur für eine Stunde – mit in diesen Dienst einbringen mögen.  Einzelheiten, wie dieser Dienst von statten geht, können Sie gerne bei unserem Küster, Herrn Benjamin Kläden, einholen.

Führungen in der Kirche zu Zeiten des Lockdowns

Für dieses Jahr sind keine Führungen in unserer Kirche mehr möglich. 

Fürbitten für Jahresschluss

Der Jahresschluss ist Anlass, Dank zu sagen und Bitten vor Gott zu tragen. Seit einigen Jahren sind die Gemeindemitglieder eingeladen, zu einem Thema des ausgehenden Jahres eine Fürbitte zu verfassen, die wir in der Jahresabschlussmesse vortragen und mit einer Kerze in die Gegenwart Gottes stellen. Aus der Gemeinde kam die Anregung, neben den Bitten auch die Danksagung für Erlebtes im alten Jahr in die Gegenwart Gottes zu stellen. So also die Einladung an Sie, für den Jahresabschluss eine Fürbitte oder eine Danksagung zu formulieren. Die Form lehnt sich an die Großen Fürbitten der Karfreitagsliturgie an: Das Anliegen wird benannt. Darauf antwortet die Gemeinde bekräftigend mit einem Kyrie-Ruf. Dann folgt ein abschließendes Gebet im Sinne des Anliegens. Wer eine solche Bitte oder Danksagung beitragen möchte, gebe mir bitte ein Zeichen: schnegg@lyskirchen.de oder beim nächsten Zusammentreffen.

29.11.2020 - 06.12.2020

 

Ad te levavi 

„Zu dir erhebe ich meine Seele“

Ps 25,1 

 

1. Advent 2020

18.00 Uhr Roratemesse

am Ersten Advent*

 

Freitag: 18.00 Uhr Wortgottesdienst,

anschließend Bibelgespräch 

in der Kirche

 

Populus Sion, ecce Dominus veniet ad salvandas gentes
„Volk von Zion, siehe, der Herr wird kommen, zu retten die Völker.“, Jes 30,19

 

2. Advent 2020

18.00 Uhr Roratemesse

am Zweiten Advent*

 

 


* Wegen begrenzt zugelassener Teilnehmerzahl müssen Sie Ihre Mitfeier der Sonntagsmesse leider bitte bis jeweils Freitag 12 Uhr im Pfarrbüro anmelden:

                        

Montag-Mittwoch und Freitag von 9 – 12 Uhr, Donnerstag von 15 – 18 Uhr

Telefonisch: 0221/214615 oder per Mail: pfarrbuero@lyskirchen.de