Wort des Bischofs

"Pacem in terris"

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Reminiscere
miserationum
tuarum

„Denk an dein
Erbarmen, Herr“

(Ps 25,6)


Lesung aus dem Buch Génesis.

Das Opfer unseres Vaters Abraham

 

Nach diesen Ereignissen stellte Gott Abraham auf die Probe. Er sprach zu ihm: Abraham! Er sagte: Hier bin ich. Er sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh in das Land Morija und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne, als Brandopfer dar! Frühmorgens stand Abraham auf, sattelte seinen Esel, nahm zwei seiner Jungknechte mit sich und seinen Sohn Isaak, spaltete Holz zum Brandopfer und machte sich auf den Weg zu dem Ort, den ihm Gott genannt hatte. Als Abraham am dritten Tag seine Augen erhob, sah er den Ort von Weitem. Da sagte Abraham zu seinen Jungknechten: Bleibt mit dem Esel hier! Ich aber und der Knabe, wir wollen dorthin gehen und uns niederwerfen; dann wollen wir zu euch zurückkehren. Abraham nahm das Holz für das Brandopfer und lud es seinem Sohn Isaak auf. Er selbst nahm das Feuer und das Messer in die Hand. So gingen beide miteinander. Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham. Er sagte: Mein Vater! Er antwortete: Hier bin ich, mein Sohn! Dann sagte Isaak: Hier ist Feuer und Holz. Wo aber ist das Lamm für das Brandopfer? Abraham sagte: Gott wird sich das Lamm für das Brandopfer ausersehen, mein Sohn. Und beide gingen miteinander weiter. Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham dort den Altar, schichtete das Holz auf, band seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz. Abraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Da rief ihm der Engel des HERRN vom Himmel her zu und sagte: Abraham, Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Er sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus und tu ihm nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten. Abraham erhob seine Augen, sah hin und siehe, ein Widder hatte sich hinter ihm mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen. Abraham ging hin, nahm den Widder und brachte ihn statt seines Sohnes als Brandopfer dar. Abraham gab jenem Ort den Namen: Der HERR sieht, wie man noch heute sagt: Auf dem Berg lässt sich der HERR sehen. Der Engel des HERRN rief Abraham zum zweiten Mal vom Himmel her zu und sprach: Ich habe bei mir geschworen - Spruch des HERRN: Weil du das getan hast und deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast, will ich dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen überaus zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und den Sand am Meeresstrand. Deine Nachkommen werden das Tor ihrer Feinde einnehmen. Segnen werden sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast. Darauf kehrte Abraham zu seinen Jungknechten zurück. Sie machten sich auf und gingen miteinander nach Beerscheba. Abraham blieb in Beerscheba wohnen.

Gen 22,1-19

Gott hat seinen eigenen Sohn

nicht verschont

 

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus

an die Gemeinde in Rom.

 

Schwestern und Brüder! bIst Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, er sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein.

Röm 8, 31b–34

Es erscholl eine Stimme aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihnen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Da erschien ihnen Elíja und mit ihm Mose und sie redeten mit Jesus. Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elíja. Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen. Da kam eine Wolke und überschattete sie und es erscholl eine Stimme aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören. Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemanden mehr bei sich außer Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot er ihnen, niemandem zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Dieses Wort beschäftigte sie und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.

 

Mk 9, 2–10

Probe

zu Gen 22,1-19

Die Erzählung zur ‚Opferung des Isaak‘ ist eine überaus dramatische Erzählung. Filmreif, wie die Autoren das Geschehen inszeniert haben. Die Geschichte ist sehr wirkungsvoll komponiert: Die Probe, die Gott stellt; der bereite alte Vater; die Knechte und der Sohn in der Vorbereitung der Reise und im schweigenden Weg; die Zuspitzung der Spannung durch das letzte Stück der Wegstrecke Vater und Sohn, kurzer Wortwechsel, ansonsten zum Greifen nahe die Anspannung, was passieren wird; die zur Schlachtung bereite erhobene Hand des Vaters – und dann, endlich, die rettende Stimme aus dem Himmel: Die Probe ist bestanden. Wir kennen diese Geschichte, daher sind wir vielleicht etwas abgestumpft in der Wahrnehmung dieser Dramatik. Aber sie bleibt auch bei mehrmaligem Hören da.

 

Der Erzähler wird bewusst diese Spannung erzeugt haben – mit literarischen Mitteln einer Kargheit, die die unaushaltbare Tragik immer mehr steigert. Die Spärlichkeit der Worte, die überhaupt gewechselt werden, unterstreichen die Düsternis des Geschehens. Und so sollen es die Zuhörenden auch auffassen. Es geht um Urmenschliches, was sich hier ereignet. Es geht um einen Menschen, der sich im bisherigen Verlauf der Geschichte immer wieder mal seiner Verantwortung entzogen hat. Er hat sich durchlaviert, um vor allem Konflikten aus dem Weg zu gehen und für sich das Bestmögliche herauszuholen.

 

Die Episode um die Probe der Gottesfurcht des Abraham hat ihre Vorgeschichte. Da hören wir, wie er Sara, seine Frau, um seines eigenen Wohlergehens willen ausliefert. Sara war schön und das Objekt der Begierde einmal der Ägypter, einmal des Königs von Gerar. Damit Abraham nicht getötet würde, damit Sara für die begehrenden Männer vermeintlich frei wäre, hat er sie als seine Schwester ausgegeben und sie somit ausgeliefert. Nur Gottes Fügung verhindert Vergewaltigung. Und als diese Sara verlangte, dass er Hagar, die Magd, mit der er den Erstgeborenen gezeugt hatte, verstoße, schickte er Hagar mit Ismael in die lebensbedrohliche Ungewissheit. Ein tapferer, Verantwortung übernehmender Mann war Abraham nicht durchgängig.

 

Diesem ins Alter gekommenen Abraham wird nun die Zumutung der Probe auferlegt. Es geht um die Gottesfurcht. Es geht um die Anerkennung der Souveränität Gottes. Es geht auch um die Erkenntnis, sich selbst letztlich nicht retten zu können. So wird die Erzählung zu einem Lehrstück der Gottesfurcht und der Verlässlichkeit der Treue Gottes.

 

Eigentlich könnten wir der Geschichte mit einer gewissen Gelassenheit folgen. Von Anfang an ist klar, dass es sich um eine Probe handelt. Und so, wie wir Gott selbst in den Anfängen der Bibel schon kennengelernt haben, wird er das Opfer nicht verlangen. Selbst wenn Abraham versagt hätte – die Zusage zur Rettung und zum Leben haben schon die Urgeschichten bezeugt.

 

Dennoch packt die Erzählung in der Art, wie sich die Spannung aufbaut. Der Auftrag an Abraham ist eindeutig. Dieser widersetzt sich nicht. Wir werden Zeugen der Vorbereitung der Reise und Zeugen des Weges. Kein Wort wird überliefert von dem, was diese Wandergruppe miteinander spricht. Die Absonderung der Jungknechte von Vater und Sohn engt bewusst den Blick der Wahrnehmung auf diese beiden Männer ein. Gerade die greifbare Kargheit der Erzählung baut die Spannung auf. Der Sohn fragt nüchtern nach dem Opferlamm. Der Vater antwortet ausweichend. Dann wieder Schweigen.

 

Das Aufschichten des Brandopferaltars vollzieht sich wortlos. Der Sohn nimmt widerstandslos hin, was geschieht. Niemand und nichts kann jetzt das Schicksal wenden: ‚Abraham streckte seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten.‘  Wie willenlos-abwesend handelt der alte Vater. Aber in der Botschaft der Erzählung ist er nicht willenlos, sondern ergeben. Die Probe hieß, ob er weiter sich mit seinem Leben durchbringen will oder sich in seine Einordnung unter seinen Schöpfer preisgibt. Wie schon erwähnt: Es war nie Gottes Wille, dass Isaak grausam geopfert werden sollte. Gott ist ein Gott der Rettung.

 

Im entscheidenden Augenblick löst der Erzähler die Spannung: ‚Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu und sagte: Abraham, Abraham! … Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest ...‘

Die Gottesfurcht bezeichnet nicht eine Angst, die Menschen vor Gott haben sollen. Die Gottesfurcht erkennt die Souveränität Gottes als den Herrn über Leben und Tod an. Und es ist die Anerkenntnis Gottes, der sich in der Geschichte als treu erwiesen hat und erweisen wird. Die Antwort des Menschen ist, sich davor zu bewahren (‚zu fürchten‘), sich gegen den Willen und die Weisung Gottes zu verhalten.

 

Auch die Geschichte der Probe des Abraham hat eine längere Entstehungszeit, bis sie die Form gefunden hat, die uns heute vorliegt. Das wird etwa um das Jahr 400 v. Chr. gewesen sein. Der zweite Abschnitt unserer Perikope ist vermutlich eine spätere Ergänzung etwa in der Exilszeit des 6. vorchristlichen Jahrhunderts. Dieser Teil (Verse 15-18) lässt den so ergebenen und einsichtigen Abraham erneut die Zusage des Segens erfahren: ‚Ich will dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen überaus zahlreich machen ... Segnen werden sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast.‘

 

Es ist noch einmal gut gegangen. Die Geschichte ist gewollt anstößig und dramatisch, wohl, damit sie wachrüttelt. Die Erhabenheit Gottes ist ebenso greifbar wie die Ohnmacht des Menschen. Es geht aber nicht darum, dass Gott sich auf so grausame Weise Respekt verschaffen müsste. Aus dem Zusammenhang der ganzen Abrahamsgeschichte und schon aus den Urgeschichten der Genesis ist klar, dass Gott ein Gott der Treue und der Liebe ist. Der Mensch möge sich im Angesicht des Abraham selbst prüfen, wie er zu seinem Gott steht.

 

Die Probe des Abraham wird verschiedene Gedanken in uns freisetzen. Wir kennen Situationen, in denen das Leben und auch das Leben des Glaubens auf eine harte Probe gestellt ist. Wir kennen auch Überlegungen, die Zumutungen des Glaubens und so auch die Zumutungen Gottes als grausam erfahren zu können. Da mag sich unser Denken der Vorstellung widersetzen, durch schreckliche Zumutungen auf die Probe gestellt zu werden. Wäre Gott so klein und kleinmütig zu denken, dass er eine Probe brauchte, um seine Überlegenheit zu bezeugen?

 

Die Erzählung von der Probe des Patriarchen Abraham führt ganz auf diese Menschengestalt zu, auf dass die Zuhörenden sich selbst in dieser Gestalt mit sehen können. Die geschwächte Willenskraft des alten Mannes fällt auf, seine ergebene Bereitschaft, zu tun, was als Probe ihm auferlegt ist. Ist es eine schon durch das Leben gereifte Ergebenheit? Die Kargheit der Erzählung wischt fast alles Beiwerk zur Seite. Was bleibt in dieser so existentiellen Begegnung mit Gott? Die Zumutung Gottes, die Einwilligung dazu, weil sich auch kein Ausweg für ein Entziehen dieser Erfahrung anbietet? Und schließlich das Lehrstück zur Anerkenntnis der Einzigkeit, der Souveränität Gottes.

 

Und: Dass in dieser Ergebenheit, vielleicht gar Niederlage, sich ein Segen offenbart? Auch davon erzählt die Geschichte der Probe: Dass auf Gott Verlass ist. Die Zumutungen des Lebens können uns an die Grenze des Todes stoßen, können sogar den Tod zur Folge haben. Die Gewissheit des Erzählers aber beharrt auf dem Vertrauen in den bleibenden Segen, in die Treue Gottes. Wie groß da das Vertrauen in Gott sein muss, braucht keine genauere Erläuterung.

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Das Sonntagsblättchen vom 28.02.2021
Für alle, die auf das 'Blättchen' nicht verzichten wollen, hier zum downloaden und ausdrucken … Die Formatierung ist für beidseitig, kann aber auch einseitig ausgedruckt werden. Bei beidseitg, dann bitte auf die Einstellung "entlang der kurzen Seite spiegeln" achten ... dann klappts auch mit dem Drucker ;-)
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Einleitung in die Offenbarung des Johannes

Dr. Gunther Fleischer wird am 2. März um 19 Uhr online die Einleitung in dieses neutestamentliche Buch geben. Die Offenbarung soll - so Gott und Corona wollen - am 8. Mai Inhalt der nächsten Lesenacht in unserer Kirche sein - Lesung ganzer biblischer Bücher.

 

Den Link, um an dem Meeting per Zoom teilnehmen zu können, finden Sie auf der Homepage www.lyskirchen.com. Auf dem aktuellen Newsletter steht der Link ganz oben.

Mahnläuten am 3.3. 2021

Khalil († 24) und Kevin († 17) starben beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs
Khalil († 24) und Kevin († 17) starben beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs

Zum 12. Mal jährt sich der Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Zum Gedenken an die Opfer dieser Katastrophe werden um 13.58 Uhr die Glocken unserer Kirche läuten - im Gedenken an die Toten und an das Leid, das dadurch auf so viele Menschen gelegt wurde. Und im Gedenken an das, was der Geschichtswahrung unserer Stadt und darüber hinaus an Schaden entstanden ist.

Lange Nacht der Kirchen am 5.3.

Am Freitag ist wieder die Lange Nacht der Kirchen. Da sind die meisten Kirchen der Innenstadt von 20-24 Uhr für Besucher geöffnet. Eine Einladung, sich der Inspirationskraft der Räume anzuvertrauen. Bei uns geschieht das sehr bewusst ohne Programm. Die in unserer Kirche lebenden Jahrhunderte an Lebens- und Glaubenserfahrung sprechen für sich - und zu uns. Wer bereit sein kann, eine der Stunden der Öffnung in der Kirche präsent zu sein, melde sich bitte in der Sakristei.

Bibelgespräch online

Nun hat sich eine gewisse Selbstverständlichkeit eines Bibelgesprächs online jeden Freitag von 20-21 Uhr eingestellt. Der Kreis ist nach wie vor offen für alle Interessierten. Wer einen Zugang zu diesen Treffen haben will, schreibe bitte eine Mail an schnegg@lyskirchen.de. Wir tauschen uns in der Fastenzeit aus über die alttestamentlichen Lesungen des jeweilig folgenden Sonntags.

In dieser Fastenzeit

Von Ostern her bestimmt sich, was wir in dieser Zeit tun. Es geht nicht um den Zwang der Verzichtsübung - schon gar nicht in Zeiten, in denen die Pandemie uns Verzichte genug auferlegt. Es geht um das Begreifendürfen der Zusage zum Leben, wie sie uns als Beziehung zwischen Gott und uns zugesprochen ist. Oft genug werden wir das kaum erfasst haben. Da sind Erfahrungen leerer, ungewisser, verunsicherter Hände im Greifenwollen nach Gottgewissheit oft näher. Die Fastenzeit mag daher Hoffnungsträgerin sein, Trägerin zu jener Erfahrung, die wir Auferweckung nennen. Es ist eine Erfahrung des fundamentalen Trostes im Vertrauen, dass Gott existiert; dass Gott für unser Leben und für die Vollendung unseres Lebens steht.

 

Mit all dem sind viele Empfindungen verbunden. Im Leben der Fastenzeit hier in Maria Lyskirchen mögen einige Akzente Hilfe sein, in der Erkenntnis Gottes reifen zu dürfen. Nehmen Sie für sich, von dem Sie es für möglich halten, dass es Ihnen Stärkung auf dem Weg sein kann.

 

Zeichen der dienenden Liebe sind seit alters her eine gute Hilfe, die Gottesverbindung handfest zu gestalten, selbst dann, wenn ‚Gott‘ nach wie vor unerreichbar scheint. Die dienende Liebe ist ein Erfahrungsraum, in dem sich etwas vom Wesen Gottes im Handeln offenbart. Wir müssen das nicht einmal verstehen. Es geschieht - und wirkt bei denen, die etwas an Würdigung und Ansehen erfahren.

 

Auch in diesem Jahr sind wir zu Zeichen der dienenden Liebe eingeladen - z.B. durch die Fastenaktion zugunsten der Notschlafstelle und der Krankenwohnung für obdachlose Drogenabhängige, die im Notel Stärkung des Daseins erfahre. Gebraucht werden Zahnbürsten und Deo-Spray (aus hygienischen Gründen bitte keine Roller), weiterhin Nutella, Nesquick oder ähnliches, Bockwürste und Salami. Und Süßigkeiten sind wie immer sehr willkommen.

 

Morgenlob in der Fastenzeit ist ein Gebet, das aus der Initiative von Gemeindemitgliedern jeden Donnerstag um 7 Uhr in unserer Kirche stattfindet.

 

‚der duldet‘ heißt die Ausstellung der Kunstwerke von Kurt Wagner - künstlerische Arbeiten auf Packpapier. Es sind Bilder, die etwas Zeit des Betrachtens erwünschen, damit sie eine Verbindung zwischen Betrachtenden und dem Bild herstellen können. Es sind Gemälde, die blass bleiben, wenn sie nicht zur Kommunikation einladen - Gedanken- und Empfindungsbegegnung zwischen Bild und Betrachtenden. ‚der duldet‘ weckt Verbindungen zur Passion Jesu. In den Bildern wird deutlich, wie diese Passion Jesu zum Symbol des Duldens wird: Das Dulden der Person, die nicht ausweichen kann, was ihr (vor allem an Leid und Entwürdigung) auferlegt wird; das Dulden derer, die das Leiden sehen, sogar mitempfinden können, aber weiter geschehen lassen. Wie Aspekt dieses Duldens aussehen, davon erzählen die Bilder. Die Titel öffnen vielleicht Gedanken zu aktivem und passivem Dulden.

Fastenaktion für das Notel

 

 

 

 

 

 

Hier zur Erinnerung die Dinge, die derzeit im Notel gebraucht werden: Hier aus dem Wunschzettel der Notschlafstelle und Krankenwohnung: „Wir benötigen noch Zahnbürsten und Deo-Spray (aus hygienischen Gründen bitte keine Roller), weiterhin Nutella, Nesquick oder ähnliches, Bockwürste und Salami. Und Süßigkeiten sind wie immer sehr willkommen. Bitte keine Obstkonserven mehr – der Keller ist voll!“ Und die nutznießenden Gäste sind von Herzen dankbar, dass wir auch in dieser Weise sie im Ansehen haben


28.02.2021 – 07.03.2021

 

Reminiscere

2. Fastensonntag 2021

18.00 Uhr   Hl. Messe der Gemeinde*

 

Dienstag:

19.00 Uhr Einleitung in

die Offenbarung des Johannes - online

 

Donnerstag:

07.00 Uhr Morgenlob in der Fastenzeit

 

Freitag:

18.00 Uhr   Wortgottesdienst der Gemeinde

Ab 20.00 Uhr Bibelgeschräch online                                                                                                                            

Oculi

3. Fastensonntag 2021

18.00 Uhr   Hl. Messe der Gemeinde*

Mit Gebet Aloys Becker und Enkelkind Ivy, 12. Jahrgedächtnis Margret Kohnen und Gedenken an Robert Schnegg

Kollekte: LYSKIRCHENSonntag

 


* Wegen begrenzt zugelassener Teilnehmerzahl müssen Sie Ihre Mitfeier der Sonntagsmesse leider bitte bis jeweils Freitag 12 Uhr im Pfarrbüro anmelden: Montag-Mittwoch und  Freitag von 9 – 12 Uhr, Donnerstag von 15 – 18 Uhr Telefonisch: 0221/214615 oder per Mail:
pfarrbuero@lyskirchen.de