Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Hosianna – Ans Kreuz mit ihm!

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
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    geöffnet.
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    IN LYSKIRCHEN:

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    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

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Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

31.03.2019

Laetare, Jerusalem

„Freue dich, Jerusalem“

(Jes 66,10)

 

Evangelium vom 4. Fastensonntag 2019

Dein Bruder war tot und lebt wieder

In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen. Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte: Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf. Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen. Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht. Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon. Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner. Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an. Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wieder gefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern. Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu. Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet. Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wieder gefunden worden.

Lk 15, 1-3.11-32

 

 

Psalm 34

1 Von David. Als er sich vor Abimelech wahnsinnig stellte und dieser ihn wegtrieb und er ging.

2 Ich will den HERRN allezeit preisen; immer sei sein Lob in meinem Mund.

3 Meine Seele rühme sich des HERRN; die Armen sollen es hören und sich freuen.

4 Preist mit mir die Größe des HERRN, lasst uns gemeinsam seinen Namen erheben!

5 Ich suchte den HERRN und er gab mir Antwort, er hat mich all meinen Ängsten entrissen.

6 Die auf ihn blickten, werden strahlen, nie soll ihr Angesicht vor Scham erröten.

7 Da rief ein Armer und der HERR erhörte ihn und half ihm aus all seinen Nöten.

8 Der Engel des HERRN umschirmt, die ihn fürchten, und er befreit sie.

9 Kostet und seht, wie gut der HERR ist! Selig der Mensch, der zu ihm sich flüchtet!

10 Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen; denn die ihn fürchten, leiden keinen Mangel.

11 Junglöwen darbten und hungerten; aber die den HERRN suchen, leiden keinen Mangel an allem Guten.

12 Kommt, ihr Kinder, hört mir zu! Die Furcht des HERRN will ich euch lehren!

13 Wer ist der Mensch, der das Leben liebt, der Tage ersehnt, um Gutes zu sehen?

14 Bewahre deine Zunge vor Bösem; deine Lippen vor falscher Rede!

15 Meide das Böse und tu das Gute, suche Frieden und jage ihm nach!

16 Die Augen des HERRN sind den Gerechten zugewandt, seine Ohren ihrem Hilfeschrei.

17 Das Angesicht des HERRN richtet sich gegen die Bösen, ihr Andenken von der Erde zu tilgen.

18 Die aufschrien, hat der HERR erhört, er hat sie all ihren Nöten entrissen.

19 Nahe ist der HERR den zerbrochenen Herzen und dem zerschlagenen Geist bringt er Hilfe.

20 Viel Böses erleidet der Gerechte, doch allem wird der HERR ihn entreißen.

21 Er behütet all seine Glieder, nicht eins von ihnen wird zerbrochen.

22 Den Frevler wird die Bosheit töten, die den Gerechten hassen, werden es büßen.

23 Der HERR erlöst das Leben seiner Knechte, niemals müssen büßen, die bei ihm sich bergen.

 

Psalm 34 in der

Übertragung von
Huub
Oosterhuis*

 

Ein Lied, gesungen, als ich tat, als wäre ich verrückt,

und wurde weggejagt und konnte gehen.

 

Dann rief ich: Gesegnet Er,

der ist und war und kommen wird.

In meinem Mund sein Name,

in meiner Seele und Gebeinen –

und ihr, die auch gebückt geht,

hört diese Worte, lebt auf.

 

Ich habe Ihn gesucht und gefunden.

Er machte selbst auf – ich strahlte,

stammelte heftig, Er lauschte, lachte,

wir schämten uns nicht.

Als ob Er Legionen schickte vom Himmel,

die mich umringten,

so sicher fühlte es sich an.

 

Lauscht, was ich sage, ihr Menschen, ihr alle:

Wenn ihr gut wollt leben – wer nicht –,

volle Tage, so glücklich wie nur möglich:

Sprich dann behutsam,

sprich nicht ins Blaue hinein und lüge nicht,

vermeide heftigen Streit.

Denn dann verzerrt sich vor Wut sein Gesicht,

eine solche Welt will Er nicht mehr.

 

Die ihn rufen, denen schickt Er Antwort

wo Er befreien kann, kommt Er, um zu befreien.

Gebrochene Herzen, zertrümmerte Rippen,

all die Katastrophen, die über dich kommen,

nur so … wacht Er noch über uns?

 

Er wacht über all deine Gebeine.

Er überlässt deine Seele nicht dem Nichts.

 

Das Böse tötet den Täter selbst.

Das Gute wird zum Baum

 

»und die Vögel des Himmels

schlagen ihr Zelt auf in seinen Spitzen«.

 

aus:
Huub Oosterhuis, Psalmen,
Freiburg 2014


Gedanken zum Psalm 34

Erfahrung

Der Sprecher dieses Psalms lässt uns Anteil nehmen an seiner Gotteserfahrung. Wieder wird uns vor Augen gestellt, dass die Wirklichkeit nicht ausgeblendet wird, wenn Gottes Güte und Rettung verkündet werden, obwohl Leid und Ohnmacht nicht aus der Welt geschaffen sind. Manchen wird das sehr schwer fallen, sich auf einen Lobpreis Gottes einzulassen, obwohl die Welt in ihrer zerstörerischen Fähigkeit gegenwärtig ist. Manche fordern geradezu eine heile Welt als einen Beweis Gottes und als eine Begründung, sich diesem Gott dann auch anzuvertrauen. Der Zweifel an der Macht oder gar an der Existenz Gottes hat es leichter, wenn die Rettung und Erlösung nicht in Sicht sind. Auch Glaubenden fällt es nicht immer leicht, im Vertrauen auf Gottes ewige Gegenwart zu sein, wenn wir ihn als abwesend erleben. Aber auch das ist uns nicht unbekannt: Menschen haben gerade in der Verzweiflung ihres Lebens einzig auf Gott gebaut. Die Erwartung in dieses Setzen auf Gott war dann nicht – wie menschlich allzu sehr zu verstehen – die wundersame Lösung aus der Not. Namen wie Dietrich Bonhoeffer geben Zeugnis davon, aber auch viele, die in ihrer Not das Vertrauen auf Gott nicht verloren haben. Sie wussten sich darin getragen, obwohl die Not nicht aufgelöst wurde. Hier offenbart sich eine Stärke, die sich der menschlichen Machbarkeit entzieht – und dennoch eine Wirklichkeit ist. Der Beter unseres Psalms gehört wohl zu den Menschen, die die Not kennen und die Rettung von Gott her erfahren haben. Diese Erfahrung will er weitergeben – und zwar vor allem den Menschen, die als ‚die Armen‘ gelten, Menschen in einer ausweglosen Not ihrer Lebensumstände. Das können vielerlei Umstände sein, nicht allein an materielle Not gebunden. In seinem ersten Teil (Verse 1-4) singt der Beter seinen Lobpreis heraus: ‚Ich will den Herrn allzeit preisen!‘ Die Armen will er ermutigen, in diesen Lobpreis mit einzustimmen. Sie mögen eine vergleichbare Erfahrung der rettenden Gegenwart Gottes machen, wie der Beter selbst: ‚Preist mit mir die Größe des Herrn, lasst uns gemeinsam seinen Namen erheben.‘ Wir können uns eine etwas zurückgenommene, noch unentschiedene Reaktion der angesprochenen Armen vorstellen. Nicht jedem ist es gegeben, aus der Not heraus zu lobpreisen statt zu klagen. Der Beter reflektiert seine Erfahrung der Rettung und sein Bild von Gott (Verse 5-8). Der Beter hat in seiner Not ‚den Herrn gesucht‘. Das ist sein Ruf um Hilfe. Er hat die Erfahrung gemacht, dass dieser Ruf nicht ungehört verhallte: ‚ER gab mir Antwort‘. Die Antwort war die Erfahrung der Rettung: ‚ER hat mich all meinen Ängsten entrissen.‘ Es lohnt sich, sich mit seiner Bitte Gott anzuvertrauen. Es ist keine Scham, wo Menschen sich aus ihrer Not heraus an Gott wenden. Ganz im Gegenteil: ‚Die auf ihn blickten, werden strahlen!‘. Auf dieser Erfahrung gründet die Überzeugung: JHWH ist der Gott, der grundsätzlich bereit ist, die Armen und Bedrängten zu retten. Als Erweis spielt der Psalmist an auf den begleitenden Schutz durch den Engel, der beim Auszug aus Ägypten die Israeliten und die Ägypter auseinanderhielt: ‚Der Engel des Herrn umschirmt, die ihn fürchten, und er befreit sie.‘ Mit dem Folgenden (Verse 9-11) wendet sich der Sprecher an die Armen. Sie mögen ‚kosten und sehen, wie gut der Herr ist.‘ Sie mögen es am eigenen Leib verspüren und bewahrheitet sehen, dass JHWH der Gott ist, der es gut meint. Der Psalmist weitet seine hymnische Weitergabe seiner Erfahrung nun zu einem Hinweis aus. Es geht um die Haltung der Gottesfurcht. Sie bezeichnet so etwas wie das grundlegende Vertrauen auf Gott, die Ehrfurcht vor der ewigen Größe und der unendlichen Schöpfermacht Gottes. Die Ehrfurcht ist die angemessene Reaktion auf diese Erhabenheit, die der Mensch Gott zuspricht. Es bleiben immer vage Annäherungen, weil Gott letztlich in seinem ganzen Wesen und seiner ganzen Wirklichkeit nicht benennbar und nicht beschreibbar ist. Der Beter ist überzeugt, dass die Gottesfurcht als Haltung vor Gott auch dann trägt, wenn die Notsituation nicht aufgelöst ist: ‚Denn die ihn fürchten, leiden keinen Mangel.‘ Mit dem Vers 12 verlässt der Dichter den Lobpreis. Er tritt jetzt auf als ein Weisheitslehrer, der die anderen – vornehmlich ‚die Armen‘ – zu einem Leben ermutigen will, das in der Gottesfurcht lebt. Auch hier ist ‚Furcht‘ nicht die Angst vor Gott, sondern die Ehrfurcht vor der Unüberbietbarkeit Gottes. Der Ausspruch: ‚Kommt, ihr Kinder, hört mir zu! Die Furcht des Herrn will ich euch lehren.‘ leitet diesen weisheitlichen Lehrgedanken ein. Mit einer sich von selbst beantwortenden Frage ruft der Dichter die Zuhörerschaft bzw. die Beterschaft auf, sich für das Gute für ihr Leben zu entscheiden: Wer ist der Mensch, der das Leben liebt, der Tage ersehnt, um Gutes zu sehen?‘ Natürlich will das jeder Mensch, vor allem die, die das Gute ‚ersehnen‘. Getreu seinem Anspruch, die Suchenden zu belehren, gibt er dann praktische Hinweise. Es sind Hinweise, die für eine soziale und eine politische Ethik werben: ‚Bewahre deine Zunge vor Bösem; deine Lippen vor falscher Rede. Meide das Böse und tu das Gute, suche Frieden und jage ihm nach.‘ Wer so zu leben bemüht ist, wird den Weg zu einem gelingenden Leben finden. Die Verse 16-18 sprechen eine Begründung aus, warum sich das Leben in dieser Haltung lohnt. In ihr spiegelt sich die Haltung Gottes. Gott steht gewiss an der Seite der Gerechten. Gott hört den Hilfeschrei der Bedrängten, denen keine Gerechtigkeit widerfährt. Die Wirkmacht des Bösen ist nicht zu verleugnen. Der Beter aber ist überzeugt, dass trotz dieser verheerenden Wirksamkeit des Bösen Gott nicht unterliegt: ‚Das Angesicht des Herrn richtet sich gegen die Bösen, ihr Andenken von der Erde zu tilgen.‘ Und eindeutig kann der Psalmist aus seiner Erfahrung unterstreichen: ‚Die aufschrien, hat der Herr erhört, er hat sie all ihren Nöten entrissen.‘ Mag sein, dass wir als heute Hörende das durch eigene Erfahrung bestätigt sehen. Mag sein, dass manchen diese so ungebrochene Gewissheit schwer zu erfassen ist. Da wird vielleicht die Abwesenheit Gottes schmerzlicher erlebt. Da mischen sich Verzweiflung an auswegloser Lebenssituation und der Zweifel an einen Gott, der uns aus all unseren Nöten entrisse. Das ist nicht unbedingt mit einer Ablehnung oder einem Zweifel an der Existenz Gottes verbunden. Oft ist es ein Sehnen, das aber kein Vertrauensfundament hat. Da fruchten auch die Erfahrungen anderer nicht. Unser Psalm endet mit einer Verbindung von gebrochener Wirklichkeit und einem dennoch Vertrauen. Die Wirklichkeit ist nicht zu verleugnen: Es gibt ‚zerbrochene Herzen, zerschlagenen Geist, erlittenes Böses, zerbrochene Glieder.‘ In all dieser Realität gibt der Psalmist uns seine Erfahrung und seine unerschütterte Gewissheit weiter: Der Herr ist in all dem nahe. Er ist solidarisch mit den Leidenden. Manchen ist das schwer aushaltbar, dass die Solidarität des Mitleidens der Erweis der Größe Gottes sein soll. Der Beter gibt seine Erfahrung weiter, dass dieses Mitleiden Gottes die Kraft gibt, am Leiden nicht zu zerbrechen. Das ist eine sehr große Bekundung des Vertrauens! Ohne einen Glauben an die Existenz Gottes kann so ein Vertrauen nicht sein. Es bleibt ein Wagnis, sich auf diesen Glauben einzulassen. Ein Beter wie der des Psalms 34 will aus eigener Erfahrung Mut machen, dieses Vertrauen zu wagen. Er ist überzeugt, dass dieses Vertrauen nicht enttäuscht wird. Dieses Vertrauen überschreitet auch die Grenze zwischen Himmel und Erde, Leben und Tod. Auch diese Erfahrung bringt der Beter noch ein: ‚Den Frevler wird die Bosheit töten.‘ Auch das ist eine geschichtlich immer wieder nachzuvollziehende Erfahrung. Sie nützt dem nichts, der Opfer dieser Frevler wird. Der Beter unseres Psalms setzt dem seine Überzeugung entgegen: ‚Der Herr erlöst das Leben seiner Knechte, niemals müssen büßen, die bei ihm sich bergen.‘ Das können wir oft genug nur staunend hören. Manchmal gibt eine solche Zuversicht enorme Kraft in das eigene Leben. Manchmal erfahren wir uns als Menschen, die es so gerne erfassen wollten, es aber – jetzt – nicht können. Der Beter ermutigt in dieser Situation, sich in einen Lobpreis Gottes ziehen zu lassen. Manchmal ist das, was uns so gänzlich fremd und unangemessen scheint, ein Durchlass zu neuer Erfahrung.

 

Ihr Matthias Schnegg

Fastenaktion 2019:

Zur Fastenaktion 2019 lädt MISEREOR Sie ein: Seien Sie Zukunft für Ihre Familie und Ihren Freundeskreis, für Ihre Pfarrei, für unsere Gesellschaft und für die Menschen in El Salvador und in vielen anderen Ländern unserer Einen Welt! Herzlichen Dank für Ihren Einsatz für eine lebenswerte Zukunft! >>>


Termine in Lyskirchen

31.03.2019 - 07.04.2019


Laetare
4. Fastensonntag
19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Donnerstag:

06.00 Uhr Frühschicht-Gottesdienst in der Krypta

anschließend Frühstück

15.00 Uhr Rosenkranz für den Frieden und die Verständigung der Kulturen

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

Judica
Passionssonntag

5. Fastensonntag

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr

 

‚nachterfahrung‘,
die nächste Lesenacht
in Lyskirchen

DIE APOSTELGESCHICHTE

18. Mai 2019 ab 19 Uhr


Aus der Gemeinde

  • Kollekten

An den nahenden besonderen liturgischen Tage sind einige besondere Kollekten: · 5. Fastensonntag: MISEREOR · Palmsonntag: Für die Stätten des Heiligen Landes · Gründonnerstag: Für das Sonn- und Feiertagscafé des Notels · Ostersonntag: unser LYSKIRCHENSonntag

 

  • Palmsonntag

 

Wir beginnen die Liturgie um 19 Uhr im Innenhof der Kirche und werden wieder in Prozession um das Kirchenquartier in die Kirche einziehen. Dank der über Jahr schon uns zugedachten Spende werden wieder ausreichend Buchs und Palmzweige da sein. Danke dem Geber! ¾ u Karwoche Wie auch vor Weihnachten wird unser Zugehen auf die Großen Heiligen Tage mit der Feier der Hl. Messe abends um 18 Uhr bekräftigen. Wir werden vor dem Glasfenster der Kreuzigungsszene im Nordseitenschiff unsere Gottesdienste feiern. 

 

  • Visitation in der Kölner Innenstadt

 

Zwischen Mai und Juli wird Weihbischof Rolf Steinhäuser zur bischöflichen Visitation auch zu uns kommen. Die Visitation sucht viele Begegnungen mit der Wirklichkeit der Gemeinden in der Mitte Kölns. Der Weihbischof wird am 19. Mai die Kleinkindermesse mitfeiern und anschließend sich mit den Mitfeiernden zum Frühstück zusammensetzen. Ebenso am 19. Mai wird der Bischof am Abend in St. Maria in Lyskirchen die Hl. Messe mitfeiern. Daneben sind am 8. Mai Einzelgespräche mit den Seelsorgern vorgesehen, ein Zusammentreffen der ‚Folgedienste‘ (= Küster, Organist, Pfarramtssekretärinnen) und eine Aussprache mit den Mitgliedern der Kirchenvorstände und der anderen Gremien der Gemeindevertretung. 

ENDE