Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

 

Wort des Bischofs

Am Sonntag wird
nicht gefastet!

Für die verfolgten Christen

verfolgte christen lyskirchen irak iran flüchtlinge

 

  • SANKT MARIA
    IN LYSKIRCHEN

    AN LYSKIRCHEN 12
    50676 KÖLN

 

  • Die Kirche ist täglich
    in der Zeit von
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    geöffnet.
  • SONNTAGSMESSE
    IN LYSKIRCHEN:

    WÄHREND DER SOMMERZEIT UM
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    WINTERZEIT UM
    18 UHR, JEWEILS SONNTAGSABENDS

  • Herzlich Willkommen
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Sankt Maria in Lyskirchen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

20.01.2019

1. Lesung

Wie der Bräutigam sich freut über die Braut,
so freut sich dein Gott über dich

 

Lesung aus dem Buch Jesaja

 

Um Zions willen kann ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein, bis das Recht in ihm aufstrahlt wie ein helles Licht und sein Heil aufleuchtet wie eine brennende Fackel. Dann sehen die Völker deine Gerechtigkeit und alle Könige deine strahlende Pracht. Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des Herrn für dich bestimmt. Du wirst zu einer prächtigen Krone in der Hand des Herrn, zu einem königlichen Diadem in der Rechten deines Gottes. Nicht länger nennt man dich „Die Verlassene“ und dein Land nicht mehr „Das Ödland“, sondern man nennt dich „Meine Wonne“ und dein Land „Die Vermählte“. Denn der Herr hat an dir seine Freude, und dein Land wird mit ihm vermählt. Wie der junge Mann sich mit der Jungfrau vermählt, so vermählt sich mit dir dein Erbauer. Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.

Jes 62, 1-5

 

2. Lesung

Ein und derselbe Geist teilt einem

jeden seine besondere Gabe zu,

wie er will

 

Lesung aus dem ersten Brief

des Apostels Paulus an die Korinther

 

Brüder! Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem andern durch den gleichen Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft, einem andern - immer in dem einen Geist - die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem andern Wunderkräfte, einem andern prophetisches Reden, einem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder einem andern verschiedene Arten von Zungenrede, einem andern schließlich die Gabe, sie zu deuten. Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.

1 Kor 12, 4-11

 

Evangelium vom 2. Sonntag im Jahreskreis

So tat Jesus sein erstes Zeichen - in Kana in Galiläa

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt, und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt, und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm. Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.

Joh 2, 1-11

 

Gedanken zum Evangelium

Zeichen

zu Johannes 2,1-11

Was mag uns bewegen, wenn wir diese Episode auf der Bühne der Erzählung des Johannesevangeliums gesehen haben? Wir erlebten eine lebendige Geschichte, Mutter und Sohn und dessen Schüler, eine Hochzeitsgesellschaft, ausgegangenen Wein und die wundersame Fülle von Wein, die sich der für das Festmahl Verantwortliche nicht vorstellen kann. Unüberhörbar die kleine stichelnde Unstimmigkeit zwischen Mutter und Jesus. Und am Ende dieses Erlebens höre wir - wie durch einen Schlusskommentator gesprochen -, dass ‚Jesus sein erstes Zeichen tat, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit.‘ Und als letzte Bemerkung, ehe der Vorhang dieser Geschichte fällt, erhalten wir den Hinweis, dass die Schüler an ihn glauben.

 

Mit dieser Wundererzählung, die zur Gattung der ‚Geschenkwunder‘ gehört, eröffnet der Evangelist den Hauptteil seiner Evangelienerzählung. Die ganze Geschichte wird auf die Passions- und Ostergeschichte zulaufen. Schon in der ersten Erzählung dieser Art wirft der Autor einen Bogen in diese Hauptverkündigung hinein: Mit Jesus wird die Herrlichkeit Gottes offenbar. Sie offenbart sich in seiner Hingabe und seiner Auferweckung aus dem Tod, seine Verherrlichung.

 

Das Johannesevangelium ist an eine Gemeinde gerichtet, die in der Auseinandersetzung mit der Synagoge stand. Von dort kommt der Vorwurf der Gotteslästerung, weil das Evangelium die Einheit zwischen dem Vater und dem Sohn bezeugt. Ebenso wird Jesus sowohl als Mensch (‚Fleisch angenommen‘), aber auch als vor aller Zeit, als ‚präexistent‘ (‚eins mit Gott‘), bekannt. Das wurde als Infragestellung des biblischen Monotheismus gesehen. Wir begegnen mit Johannes einer besonderen Theologie, die sich wesentlich von der Theologie der synoptischen Evangelien unterscheidet. Johannes zeichnet Jesus als den alleinigen und endgültigen Offenbarer des Wesens und Willens Gottes - weil er aus der Sphäre Gottes von Urzeit kommt und in seinem Tod wieder in die Herrlichkeit, die Sphäre Gottes, zurückgegangen ist.

 

Wir dürfen diese geschichtliche und theologische Bedingtheit des Evangelisten nicht übersehen. Das nimmt uns nicht die Möglichkeit, uns in unserer Gottesbegegnung von ihm inspirieren zu lassen. Es schafft uns aber auch eine gewisse Gelassenheit, weil es ebenso andere theologische Entwürfe zu Jesus, dem Christus, und zu Gott gibt - beispielsweise in den anderen drei Evangelien. Aus unserer persönlichen Erfahrung werden wir wissen, dass uns je nach eigener Situation mal der eine, mal der andere Entwurf hilfreicher ist, um in unserer Jesus Christus- und Gottesbeziehung weiter zu reifen.

Da wir Glauben in und als Gemeinschaft feiern, werden wir z.B. jeden Sonntag mit Texten in Berührung gebracht, die die Gemeinschaft der Kirche vorgibt. Das muss uns nicht immer genau treffen; es öffnet uns aber den breiten Schatz der Offenbarung als Zugangsweg zum Christus Jesus und zu Gott.

 

An diesem Sonntag treffen wir auf diese Geschichte vom Wunder zu Kana in Galiläa. Sie ist eindeutig eine Verkündigungserzählung. Sie will uns etwas zum Verständnis Jesu offenbaren. Am Anfang steht das Fest, zu dem die Mutter Jesu und Jesus und seine Jünger eingeladen sind. Der Wein geht aus. Der erste Höhepunkt der Geschichte beginnt: Die Mutter lässt Jesus wissen, dass der Wein ausgegangen ist. Jetzt könnten wir normalerweise sagen: Ja und - was haben die Gäste damit zu tun? Aber die Geschichte ist so aufgebaut, dass wir etwas über das johanneische Verständnis von Jesus erfahren sollen. Der nämlich weist seine Mutter zurück.

Erste Impuls: Das gehört sich nicht, schon gar nicht in diesem schroffen Ton: ‚Was willst du von mir, Frau!?‘ Wie wir gleich erfahren, hat sich die Mutter dadurch nicht einschüchtern lassen, denn sie scheint in aller Ruhe den Dienern einen Hinweis geben zu können. Der Erzähler bringt diese Zurückweisung aber gleich in eine theologische Dimension - und die allein will er an die Hörerschaft vermitteln: ‚Meine Stunde ist noch nicht gekommen.‘ Als Kenner des ganzen Evangeliums wissen wir, dass mit dieser ‚Stunde‘ die Stunde seines Todes und seines Eingehens in die Herrlichkeit Gottes angesprochen ist. Die erste Episode des Evangelisten knüpft die Verbindung zum Ende dessen, was verkündet sein will.

 

Die Abgrenzung von der Mutter macht auch deutlich, dass Jesus in dieser Erzählung nicht von seiner

leiblichen Abstammung und von seinen familiären Bindungen definiert wird, sondern von seiner Herkunft aus Gott und von dem, was der Wille des Vaters im Himmel ist. Mit dieser entschiedenen Markierung wird das Menschsein Jesu nicht als zweitrangig benannt. Die Wirkung dieses Menschen Jesus ist aber nur zu erklären, weil er aus Gott kommt und damit der Einzigoffenbarer Gottes ist. (So ist es zumindest die Theologie des Autors des Johannesevangeliums.)

 

Die Mutter Jesu gibt einen Impuls, der auch auf die Zuhörerschaft nachhaltig wirken darf: ‚Was er euch sagt, das tut.‘ Wir müssen nicht alles verstehen. Das Geheimnis Gottes und der Sendung Jesu entzieht sich immer wieder unserem Verstehen. Manchmal geht es ‚nur‘ um das Tun. Gemeint ist das Leben in der Gestaltung und Haltung der Nachfolge Jesu.

 

Dann erfahren wir von der riesigen Menge des Wassers, das zur Erfüllung der Reinigungsvorschriften der Juden zu jedem jüdischen Haus gehört. In diesen eher wohlhabenen Verhältnissen dieser Hochzeitsgesellschaft sind es in die Erde eingelassene Krüge, die zusammen etwa bis zu 700 Liter Wasser aufnehmen könnten. Allein diese ungeheure Zahl lässt uns ahnen, dass es hier nicht um exakte Tatsachenbeschreibung geht, sondern um Fülle, unendlich reiche Fülle. Die Zuhörerschaft wird erinnert sein an den markanten Satz: ‚Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.‘ (10,10) Das Auftreten Jesu und seine Anweisungen dienen allein diesem Ziel: Dass die, die ihm vertrauen, das Leben in Fülle be- und ergreifen.

 

Das eigentliche Verwandlungswunder wird nicht erzählt. Wie Jesus das genau gemacht hat - darauf kommt es nicht an. Wichtig ist, dass auf das Wort Jesu hin eine unermessliche Fülle da ist. Dass es Wein ist, hat vielleicht etwas mit der damit verbundenen Lebensfreude zu tun. Zeitgeschichtlich wird auf den Zusammenhang mit dem antiken Dionysos-Weingott-Mythos verwiesen. Das ist für unser Verstehen nicht ausschlaggebend.

 

Die Bestätigung erfolgt durch den ‚für das Festmahl Verantwortlichen‘. Er weiß nicht um das Woher des Weines. Der Erzähler lässt die Zuhörenden aber feststellen: Wir wissen es - wie die Diener in der Geschichte. Alles möchte die Aufmerksamkeit auf den Spender lenken. Sein Wesen ist an dieser Stelle des Evangeliums für manche noch sehr geheimnisvoll und unerschlossen.

 

Die unglaubliche Fülle des besonders guten Weines weckt in den Zuhörenden der johanneischen Gemeinde vermutlich sogleich die Verbindung zu alttestamentlichen Visionen von der Endzeit. Diese Fülle ist Zeichen der erwarteten messianischen Endzeit. Durch den Messias ist die Fülle des gelingenden Lebens zugesprochen. Dem Evangelisten liegt daran, diese Fülle nicht ausschließlich in die Ewigkeit zu verlegen. In der Geschichte spricht er vom ‚bis jetzt‘ des Ausschanks des guten Weines. Das ‚Jetzt‘ ist den Zuhörenden als Hinweis gegeben, jetzt, in der Verbindung mit dem Christus Jesus, schon Anteil an dieser von Gott zugesagten Fülle des Lebens zu haben.

 

Der Erzähler endet mit dem Hinweis, dass Jesus sein erste Zeichen tat. Damit ist der Anfang gesetzt, mit dem uns ein Verständnis des weiteren Auftretens Jesu vorgezeichnet ist: Lest und hört von Jesus, in dem sich die göttliche Herrlichkeit einzigartig offenbart. Der Evangelist wird manche Episode nun erzählen, wird einzelne Menschen oder Gruppe auftreten lassen, die mit Jesus in teils strittige, klärende Gespräche kommen. Manchen Monolog Jesu werden wir hören - ebenfalls mit dem Ziel, mehr von Jesus und seiner Sendung zu begreifen. Das Ziel all dessen ist nicht die Kenntnis einer Lehre. Das Ziel ist, das Leben in Fülle zu finden. Und diese Fülle ist die Wiederverbindung mit Gott selbst. Jesus ist der Weg, weil in ihm diese göttliche Fülle bereits vorhanden ist.

 

‚Seine Jünger glaubten an ihn‘ - das ist dann wieder ein Hinweis an uns, die wir dieses Stück von der Hochzeit zu Kana auf der Erzählbühne miterlebt haben. Mag sein, dass es gerade eine Inspiration für uns je eigen ist, dass wir Zutrauen in Jesus und Zutrauen in die Verheißung des gelingenden Lebens in Fülle haben oder gerade suchen. Was ist ‚gelingendes Leben in Fülle‘? Wie kommen wir dahin? Eine Empfehlung ist die Reaktion der Mutter in der Geschichte - vermutlich in aller Unaufgeregtheit: ‚Tut, was er euch sagt.‘

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

Termine in Lyskirchen

20.01.2019 -27.01.2019

2. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

 

Freitag:

10.30 Uhr Heilige Messe Caritasverband

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

Anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

3. Sonntag im Jahreskreis

Sonntag:

18.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

Kollekte: Tokyo/Myanmar

 

  • 19.15 Uhr nach
    der Messe Konzert
    zum Holocaust-Gedenktag

 

 


NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr


3. Konzert am Holocaustgedenktag in Lyskirchen

ERINNERUNG - VERANTWORTUNG - ZUKUNFT

„Lebens(un)wert“ – Gedenkkonzert zum 27. Januar in Lyskirchen


 

Seit 2017 gibt es in Lyskirchen zum 27. Januar regelmäßig ein Konzert zum Gedenken und zur Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Die Idee, dass sich Gemeinden und auch Kirchengemeinden dem Gedenken stellen sollen, wurde von dem ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog angeregt, wir haben die Idee sehr gerne aufgegriffen.

 

 

 

In Lyskirchen erinnert bereits seit 1997 der ‚jüdische Apotheker‘ an das Thema. Die Befreiung von Auschwitz erfolgte am 27. Januar 1945 durch russische Truppen. Ziel unseres Gedenkkonzertes ist es, an die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten und an deren unzählige Opfer zu erinnern. Zur Aufführung kommen insbesondere jüdische Komponisten, die während der Naziherrschaft verboten waren.

 

 

 

Die Kollekte nach dem Konzert ist wieder
für die Hungerhilfe der Menschen im Jemen. >>>

 

 

 

Aus der Gemeinde

Liebe Gemeinde,

und wieder hat für uns im Notel schon am 1. Advent die Bescherung begonnen. Sie haben uns reich beschenkt mit Salami, Wurst, Deo, Rasierschaum, Obstkonserven, Nutella, Süßigkeiten und vieles mehr. Wir haben uns sehr gefreut, alles können wir gut gebrauchen und unsere Gäste genießen dieses reichhaltige Angebot. Neben den kostenlosen Lebensmitteln sind auch die Bereitstellung von Dingen für die Körperhygiene für Menschen auf der Straße nicht selbstverständlich und sie genießen es sehr, sich im Notel pflegen zu können. Wir staunen immer wieder, wie eine Dusche einen Menschen verändern kann. Und dann morgens noch frisch gewaschene Wäsche – für

Obdachlose Luxus pur, für uns selbstverständlich.

 

So sage ich Ihnen von Herzen Dank

für Ihre Sorge um unsere Gäste.

Uns trägt das in unserer Arbeit sehr.

 

Herzliche Grüße

von uns allen im Notel!

 

Bärbel Ackerschott

 

Für alle, die an einem Austausch über das Glaubensbekenntnis innerhalb der Messfeier und über die Gestaltung der Fürbitten interessiert sind, sind herzlich eingeladen

 

  • zum 3. Februar
    von 16 - 17.30 Uhr
    im Pfarrsaal. 
Gemeindeversammlungen dienen der Verständigung der unterschiedlichen Sicht- und Erfahrungsweisen. Was dann konkret für die Liturgie der Gemeinde ‚des Geistes‘ sein wird, werden wir hoffentlich herausfinden.

 

Eine der weltlichen Seiten im Jahr 2018

Auch das ist ein Bestandteil des Gemeindelebens: Der Erhalt der Kirche, die Betriebskosten der Kirche, die Besonderheiten des Gemeindelebens sind auf sehr weltliche Dinge angewiesen - auf die entsprechenden finanziellen Mittel. St. Maria Lyskirchen erweist sich als eine sehr mittragende, beschenkende Gemeinde, die auch die nötigen finanziellen Mittel aufbringt. Dafür all denen, die dazu beitragen konnten, von Herzen Dank. Es ist auch ein Zeichen der Mitverantwortung, aber auch ein Zeichen der Verbundenheit, wofür auch herzlich Dank gesagt sei!

 

Hier ein paar Zahlen,

die vielleicht interessieren:

 

  • Für außergemeindliche, sozial 

diakonische Kollekten haben wir 17.385,29 € zusammengetragen. In dieser Summe sind auch die Kollekten bei den Hochzeiten enthalten (2.807,85 €), denn bei jeder Trauung findet eine Kollekte für einen sozialen Zweck statt, den die Brautleute bestimmen können.

 

  • Für die besonderen Belange

unserer Gemeinde ist vor allem der LYSKRICHENSonntag einmal im Monat statt. Dazu haben wir 2018 9.661,10 € gesammelt.

 

  • Bei den nicht bestimmten Sammelzwecken gewidmeten ‚
örtliche Kollekten‘ sind über das Jahr hin 6.252,20 € zusammengekommen. Mit diesen Kollektengeldern werden große Teile der ‚Betriebskosten‘ für den Gottesdienst bezahlt.

 

  • Auch die Sammlung durch die Kerzen vor der Schiffermadonna
haben 6.467,74 € erbracht. Diese Gelder gehen in die freie Rücklage, mit der sowohl die Betriebskosten als auch unvorgesehene Aufgaben finanziert werden - z.B. auch die Eigenmittel, die die Gemeinde bei jeder baulichen oder restauratorischen Maßnahme mit einbringen muss.

 

St. Maria Lyskirchen war also in 2018 auch wieder sehr reich beschenkt worden. Es ist auch gut zu sehen, dass eine große Summe für die diakonischen Aufgaben auch jenseits der Gemeindebelange weitergereicht werden konnte.

 

3. Februar - nach der Messfeier der Gemeinde:

Interpretation der Missa Criolla durch Tanz

1963/64 komponierte der Argentinier Ariel Ramirez die Missa Criolla. Unter Leitung von Elisabeth Levenis-Erkens wird eine Gruppe diese Messe im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst tanzen. Choreographie: Nanni Kloke. Interessierte sind auch hier herzlich willkommen.

Terminvorschau:

  • Einstimmung in die Kar- und Ostertage wird in diesem Jahr am Samstag, 30 März von 10-16 Uhr sein.

 

ENDE