Wort des Bischofs

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Dreifaltigkeitssonntag

1. Lesung

Als die Urmeere noch nicht waren,

wurde ich geboren

 

Lesung

aus dem Buch der Sprichwörter.

 

So spricht die Weisheit Gottes: Der Herr hat mich geschaffen als Anfang seines Weges, vor seinen Werken in der Urzeit; in frühester Zeit wurde ich gebildet, am Anfang, beim Ursprung der Erde. Als die Urmeere noch nicht waren, wurde ich geboren, als es die Quellen noch nicht gab, die wasserreichen. Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln wurde ich geboren. Noch hatte er die Erde nicht gemacht und die Fluren und alle Schollen des Festlands. Als er den Himmel baute, war ich dabei, als er den Erdkreis abmaß über den Wassern, als er droben die Wolken befestigte und Quellen strömen ließ aus dem Urmeer, als er dem Meer sein Gesetz gab und die Wasser nicht seinen Befehl übertreten durften, als er die Fundamente der Erde abmaß, da war ich als geliebtes Kind bei ihm. Ich war seine Freude Tag für Tag und spielte vor ihm allezeit. Ich spielte auf seinem Erdenrund und meine Freude war es, bei den Menschen zu sein.

Spr 8, 22–31

 

 

2. Lesung

Wir haben Frieden mit Gott durch Jesus Christus
in der Liebe, die ausgegossen ist durch den Heiligen Geist

 

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus

an die Gemeinde in Rom.

 

Schwestern und Brüder! Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Durch ihn haben wir auch im Glauben den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Mehr noch, wir rühmen uns ebenso der Bedrängnisse; denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld, Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung. Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

Röm 5, 1–5

 

 

Evangelium von Dreifaltigkeitssonntag

Alles, was der Vater hat, ist mein. Der Geist wird von dem,

was mein ist, nehmen und es euch

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.

Joh 16, 12–15

 

 

Bleibende Wirkung

zu Johannes 16,12-15

 

Wir befinden uns in der dritten Abschiedsrede des Johannesevangeliums. Die Szene lässt uns teilhaben an der Begegnung Jesu mit seiner Schülerschaft. Wesentliche Dinge der Sendung Jesu werden angesprochen. Bedeutend auch die Stimmungslage derer, die mit dem Abschied Jesu rechnen müssen. Für die Zuhörerschaft der johanneischen Gemeinde ist der Abschied vom irdisch greifbaren Jesus längst vollzogen. Für diese Gemeinde wie für alle nachfolgenden (wie uns) geht es darum, mit dem Christus Jesus den Weg zur endgültigen Gottverbundenheit zu gehen. Es geht um die Gestaltung unserer Nachfolge. Es geht um das Wachsen in die Gemeinschaft mit Gott, deren Vollendung das ‚ewige Leben‘, ‚das Leben in Fülle‘ ist. Die ungebrochene Gemeinschaft mit Gott ist diese Fülle und Erfüllung des Lebens.

 

 

 

Das Johannesevangelium hat uns schon gelehrt, in der Person des Messias Jesus ‚den Weg‘ zu erkennen, der uns in diese Gemeinschaft mit Gott führt. Diese Worte der Zusage klingen meist recht leicht verständlich. Manchen sind sie auch leicht begehbarer Weg zur Gottesverbindung. Andere erleben sich mehr auf dem herantastenden Weg, auf einem Weg, der immer wieder mit bohrenden Infragestellungen zurechtkommen muss. Mag sein, dass gerade auf diesem Weg der Suche die Szenen der Abschiedsreden Jesu hilfreiche Ermutigung und Begleitung sind. Auch im Abschiednehmen geht es um Trauer, die aus der Angst vor dem Verlust genährt ist. Übertragen kennen wir diese Angst vor dem Verlust aus der Not, immer wieder (mal) den Glauben in Frage gestellt zu sehen. Diese Zweifel sind kein gedankliches Zweifelspiel. Es geht um Hoffnung, um Sinngebung des Lebens aus der Hoffnung auf Gott.

 

 

 

Die Evangelien sind so geschrieben, dass wir als heute, sehr viel später Lebende, eventuell meinen, fast neidisch werden zu können auf die, die den irdischen Jesus direkt erlebt haben. Da haben sich manche Fragen nicht gestellt, mit denen sich all die Generationen abmühen müssen, die aufgrund des Zeugnisses anderer zum Glauben gekommen sind. So sehr die Evangelien das Leben mit dem irdischen Jesus beschrieben haben, so haben sie allesamt für Menschen geschrieben, die diesen direkten Kontakt nicht hatten. Darum erfahren wir in den Erzählungen immer wieder vom Nichtbegreifen der Jünger, haben wir Figuren wie den Thomas im Johannesevangelium vor Augen. Mit diesen Haltungen nehmen die Evangelien die Glaubenden auf, die von ihren Fragen gedrängt sind oder die trotz allen Wissens dennoch so anders handeln – eben nicht so, wie es dem Geist Jesu entspräche.

 

 

 

Im Hören der Abschiedsreden dürfen wir uns mit den Schülern Jesu verbinden, indem auch wir mit der Überlegung beschäftigt sind, wie das mit dem Glauben geht, wenn das unbezweifelbare Vorbild, der Messias Jesus, nicht irdisch greifbar ist.

 

 

 

Wohlmöglich sind wir schon gleich mit dem ersten Satz unseres Textabschnittes besänftigt: ‚Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.‘ Manche verspüren der Anspruch, die ganze Fülle dessen, was zum Glauben gehört, ganz verstanden und ganz angenommen zu haben. Solcher Anspruch kommt vielleicht aus Zeiten, in denen wir als Kinder Katechismussätze auswendig gelernt haben – in der (jetzt als irrig erwiesenen) Vorstellung, dann den Glauben zu haben – wie einen sicheren Besitz. Die Lebenserfahrung bestätigt vielmehr, dass der Glaube als existentielle Lebensgestaltung ein lebenslanger Reifungsprozess ist. Das ist so etwas wie das ‚Jetzt-nicht-tragen‘-Können. Wir werden uns annähern an das, was uns zur Fülle des Lebens führen will.

 

 

 

Und dann schließt sich aber gleich an, was unendlich beruhigend ist. Es beruhigt sowohl im Zustand des Unvollendeten wie auf dem Weg unserer Suche. Jesus verheißt den ‚Geist der Wahrheit‘. Und das so Ermutigende: Dieser Geist der Wahrheit wird uns ‚in die ganze Wahrheit leiten.‘ Es ist also ein Weg, den wir begehen. Es ist ein Weg, der nicht gleich das Ganze hat. Auf dem Weg gibt es eine begleitende Leitung. Wie ein Schutzengel, wie ein Schutzgeist, der uns von Gott mit auf den Weg unseres eigenen Glaubensprozesses gegeben ist.

 

 

 

Entlastend ist daran, dass es kein Mangel ist, nicht gleich in der Fülle des Glaubens angekommen zu sein. Der Weg ist das begleitende Motiv. Es darf sein, dass wir unseren Glauben als Entwicklung, als Prozess eines Reifens erleben dürfen. Diesen Prozess brauchen wir nicht einzig aus eigener Kraft, aus eigener Geistesleistung gehen. Der Beistand, der Paraklet, der Tröster – der Geist ist dieser Begleiter. Es kann unendlich tröstlich und aufmunternd erlebt werden, sich von diesem Geist getragen zu wissen. Das ist eine Zusage, die unserem je individuellen Glaubensweg zugesprochen ist; diese Zusage gilt aber auch dem Erleben und Wachsen der Gemeinde, der Gemeinschaft der Glaubenden; dem Wachsen der Kirche, die sich unter die Leitung dieses Geistes stellt.

 

In den Zeiten des Umbruchs der Kirche wird jetzt auffallend häufig von der Verantwortung der ‚Getauften und Gefirmten‘ gesprochen. Das stellt diese uns zugesagte Leitung durch den Geist des Messias Jesus in den Vordergrund. Unsere Gemeindeerfahrungen ermutigen, diesem Geist in seiner einladenden Kraft des Leitenden zu trauen. Dazu braucht es die Offenheit, dem Geist wirklich diese Leitung zuzugestehen und ihn nicht nur da zu bestätigen, wo er sagt, was wir hören wollten. Daher ist es vielleicht ein sicheres Zeichen der von uns erkannten Gegenwart des Geistes, wenn er unsere Kreise aufbricht und auch mal stört, verstört in der Korrektur dessen, was wir schon immer wollten. Die Entwicklung als Prinzip der Geisterfahrung hat daher auch keine Angst, etwas zu erproben, ob es ‚des Geistes‘ ist oder nicht. Und wenn nicht, dann ist derselbe Geist der Mutmacher, weiter zu suchen nach dem, was sich als ‚des Geistes‘ erweist.

 

 

 

Der Evangelist wird die menschliche Schwäche gekannt haben: Wir erklären das zum Wirken des Geistes, was uns bestätigt. Darum führt die Abschiedsrede Jesu nun zur Anbindung des Wirkens des Geistes an das Wirken des Christus Jesus selbst. So prophetisch und leitend und wegweisend der Geist seine Leitung ‚in der ganzen Wahrheit‘ wahrnimmt, so ist er grundlegend gebunden an den Christus Jesus: ‚Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird.‘ Prophetisch ist das Wirken des Geistes auf Zukunft hin, wirkend im Prozess des Glaubens. Alles aber geschieht in der Verbindung mit dem auferstandenen Herrn. ER bleibt der Offenbarer. ER bleibt ‚der Weg und die Wahrheit und das Leben‘, wie es das Johannesevangelium am Anfang der 1. Abschiedsrede (14,6) benennt – mit der gewissen Überzeugung: ‚Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.‘

 

 

 

Wenn der Geist die Hilfe ist, diesen Worten Jesu vertrauen zu lernen, dann ist auch verständlich, dass das Wirken des Geistes dazu dient, den Christus Jesus als Einzigoffenbarer Gottes zur Ehre zu bringen: ‚Er (der Geist) wird mich verherrlichen‘, kann so der Abschied nehmende Jesus im Johannesevangelium sagen.

 

 

 

Jesus vollendet die Bindung des Geistes an sich, indem er nun auch noch seine Beziehung zum Vater, zu Gott, zum Ziel des glaubenden Lebens unterstreicht: ‚Er (der Geist) wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.‘ Jesu Verkündigung ist die Offenbarung Gottes. Der Geist trägt diese Offenbarung Gottes durch den Einzigen, der das Wesen des Geheimnisses Gottes kennt. Im Prolog hat der Evangelist es so eindrücklich an den Anfang gesetzt: ‚Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.‘ (1,18) Das Geheimnis Gottes ist uns zugängig gemacht durch die Offenbarung Jesu. Sein Wirken auf der Erde ist diese Offenbarung. Wir, die Zuhörerschaft des Johannesevangeliums heute, sind durch den lebendig mitgehenden und leitenden Geist angebunden an das Offenbarungswirken Jesu.

 

 

 

Ziel bleibt, das endgültig vollendete, erfüllte Leben bei und mit Gott zu finden. Sowohl im gemeindlichen als auch im individuellen Leben erfahren wir uns als Menschen auf einem Weg der Entwicklung und der Reifung. Auf diesem Weg gibt es immer wieder Momente, in denen wir die Beglückung spüren, dass der Geist, der Beistand, der Tröster, der Anwalt so erfüllend wirkt. Manchen sind das große Momente der Gnade auf dem Weg.

 

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 

Termine in Lyskirchen

16.06.2019 - 23.06.2019


Dreifaltigkeitssonntag

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

 

Donnerstag:

Fronleichnam – Teilnahme an der Domprozession

Rosenkranzgebet entfällt

 

Freitag:

14.30 Uhr Wortgottesdienst mit Trauung

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Zwölfter Sonntag – im Jahreskreis

19.00 Uhr Heilige Messe der Gemeinde

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr

  • Fronleichnam 2019

Als Gemeinde in der Kölner Altstadt schließen wir uns der Feier des Festes am Kölner Dom an.

Dort wird auf dem Roncalliplatz um
10 Uhr die festliche Heilige Messe zusammen mit Kardinal Woelki gefeiert. Anschließend geht die Prozession den bekannten Weg durch die Straßen der Altstadt.

 

Sie sind herzlich eingeladen, das Fronleichnamsfest auf dem Roncalliplatz mitzufeiern.

Wegen des zentralen Gottesdienstes findet in St. Maria Lyskirchen und in St. Maria im Kapitol an diesem Tag keine eigene Gemeindemesse teil.

 


Aus der Gemeinde

  • BlumenDank

Auch in diesem Jahr hat Herr Benjamin Marx der Gemeinde die Blumen zu Pfingsten zukommen lassen – herzlichen Dank für das Geschenk! Die roten Anthurien sind wegen ihrer Blütenform Symbol der biblischen Feuerzungen, die als Zeichen der Geisteskraft Gottes vom Himmel auf die Erde gekommen sind. Die Zahl der 50 Blumen ist dem Namen des Pfingstfestes – pentacoste – zuzuschreiben – das Fest, das das Ende der 50 Tage Osterfeier bezeichnen. Der Ursprung des christlichen Pfingstfestes liegt im jüdischen Erntefest, das Fest Schawuot. Dieses Fest liegt 50 Tage nach dem Pessach-Fest. Auch der Begriff Schawuot (übersetzt: Wochen) weist auf sieben Wochen zwischen Pessach und dem Erntedankfest; Erntedank, weil mit Pessach die Weizenernte begann und mit Schawuot, Pfingsten, beendet wurde.

 

  • RenovabisDank

Am Pfingstsonntag haben wir die Kollekte für das Hilfswerk Renovabis gehalten und 943,26 € zusammengetragen. In diesem Jahr stand die Unterstützung der Bildungsarbeit im Osten Europas im Mittelpunkt der Aktion. Bildung zu ermöglichen ist eine der Chancen, Menschen zu einem selbständigen Leben zu befähigen. Bildung ist auch ein Werkzeug, das dem Frieden dient. Von Herten Dank allen, die die Kollekte beschenken konnten.

 

ENDE