Wort des Bischofs

Hungersnot im Jemen

Bitte, nicht wegschauen

Benjamin marx lyskirchen krippe jemen
Ein Helfer "misst" die Arme eines Kindes im Jemen um den Grad der Unterernährung festzustellen ...

Köln, am

heutiger Tag

Für die verfolgten Christen

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Der HERR
segne dich und behüte dich.

 

Der HERR
lasse sein Angesicht leuchten  über dir und sei dir gnädig.

 

Der HERR
hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

Numeri 6,24-26

Gebet der Vereinten Nationen

Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns den Mut und die Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst mit Stolz den Namen Mensch tragen.

Wodurch du die Gegner straftest,

Herr, dadurch hast du uns zu dir

gerufen und verherrlicht

 

Lesung aus dem Buch der Weisheit.

 

Die Nacht der Befreiung wurde unseren Vätern vorher angekündigt; denn sie sollten sich freuen in sicherem Wissen, welch eidlichen Zusagen sie vertrauten. So erwartete dein Volk die Rettung der Gerechten und den Untergang der Feinde. Wodurch du die Gegner straftest, dadurch hast du uns zu dir gerufen und verherrlicht. Denn im Verborgenen opferten die heiligen Kinder der Guten; sie verpflichteten sich einmütig auf das göttliche Gesetz, dass die Heiligen in gleicher Weise Güter wie Gefahren teilen sollten, und stimmten dabei schon im Voraus die Loblieder der Väter an.

Weish 18, 6–9

 

 

Er erwartete die Stadt,

die Gott selbst geplant

und gebaut hat

 

Lesung aus dem Hebräerbrief.

 

Schwestern und Brüder! Glaube aber ist: Grundlage dessen, was man erhofft, ein Zutagetreten von Tatsachen, die man nicht sieht. Aufgrund dieses Glaubens haben die Alten ein gutes Zeugnis erhalten. Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte; und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde. Aufgrund des Glaubens siedelte er im verheißenen Land wie in der Fremde und wohnte mit Ísaak und Jakob,den Miterben derselben Verheißung, in Zelten; denn er erwartete die Stadt mit den festen Grundmauern, die Gott selbst geplant und gebaut hat. Aufgrund des Glaubens empfing selbst Sara, die unfruchtbar war, die Kraft, trotz ihres Alters noch Mutter zu werden; denn sie hielt den für treu, der die Verheißung gegeben hatte. So stammen denn auch von einem einzigen Menschen, dessen Kraft bereits erstorben war, viele ab: zahlreich wie die Ster- ne am Himmel und der Sand am Meeresstrand, den man nicht zählen kann. Im Glauben sind diese alle gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sie nur von fern geschaut und gegrüßt und sie haben bekannt, dass sie Fremde und Gäste auf Erden sind. Und die, die solches sagen, geben zu erkennen, dass sie eine Heimat suchen. Hätten sie dabei an die Heimat gedacht, aus der sie weggezogen waren, so wäre ihnen Zeit geblieben zurückzukehren; nun aber streben sie nach einer besseren Heimat, nämlich der himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, er schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat ihnen eine Stadt bereitet. Aufgrund des Glaubens hat Abraham den Ísaak hingegeben, als er auf die Probe gestellt wurde; er gab den einzigen Sohn dahin, er, der die Verheißungen empfangen hatte und zu dem gesagt worden war: Durch Ísaak wirst du Nachkommen haben. Er war überzeugt, dass Gott sogar die Macht hat, von den Toten zu erwecken; darum erhielt er Ísaak auch zurück. Das ist ein Sinnbild.

 

Hebr 11, 1–2.8–19

 

 

Haltet auch ihr euch bereit!

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Eure Hüften sollen gegürtet sein und eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf ihren Herrn warten, der von einer Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm sogleich öffnen, wenn er kommt und anklopft! Selig die Knechte,die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen. Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach – selig sind sie. Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht. Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.

 

Lk 12, 35–40

 

 

Unerwartet

zu Lukas 12, 35 – 40

 

Das Spannende ist, dass eine Evangelienerzählung eben nicht eine Ansammlung abgeschlossener Geschichten ist. Die einzelnen Episoden sind für sich denkbare Szenen. Sie stehen aber allesamt in einem Zusammenhang der Verkündigung. Wir befinden uns im Fluss der Erzählung weiterhin ‚auf dem Weg‘. Berichtet wird von Jesus, der von Galiläa über Samarien nach Judäa zieht. Ziel ist Jerusalem, der Ort von Tod, Auferweckung und Himmelfahrt. Jerusalem als Symbol der Vollendung der Gottesgemeinschaft. Wir (wie auch die Adressaten des lukanischen Evangeliums schon) sind Miterlebende der Szenen. Wir sind eingeladen, in den alten Stoffen Elemente zu finden, die uns Inspiration in der Wahrnehmung unseres Lebens und Inspiration zur Gestaltung unseres Daseins sein mögen. Auf dem Weg wird so zum Beispiel für den eigenen Weg, den wir als Glaubende gehen. Auch für uns gibt es ein – im Symbol gesprochen – Jerusalem, den ‚Ort‘, den Zustand unserer Vollendung.

 

 

 

Die Erzählung des Lukas hat uns schon einige Wegweiser gegeben: Haltungen wie die der Nächstenliebe, wie die des Hörens auf Gottes Wort, wie die des Gebetes. Aber auch Themen wie die zernagende Macht der Habgier sind schon behandelt worden. In den Lesungen der Liturgie haben wir nicht den auch gewichtigen Text zu den Sorgen der Menschen gehört, die das Leben besetzen können (12,22-34).

 

 

 

In all diese lebenspraktischen Hinweise kommt nun unser Textabschnitt mit der Aufforderung zur Wachsamkeit. Wenn wir uns die Erzählung des Evangeliums als ein großes Bühnenstück vorstellen, dann ist es denkbar, dass nach den verschiedenen ausgespielten Einzelszenen der Vorhang der weiten Bühne gefallen ist und nun jemand zur Seite vor den Vorhang tritt und einen Zwischenruf hält. Einen Zwischenruf, der die Einzelszenen wieder an den Sinnzusammenhang des Gesamtwerkes bindet. Eine Aufforderung an die Zuschauenden, mit welcher Haltung sie diese Einzelaspekte betrachten mögen. All die Hinweise stehen im Dienst, wie ein gelingendes Leben auf die Gemeinschaft mit Gott wachsen kann. Die Vollendung dieser Gemeinschaft ist auch mit der Wiederkunft des Menschensohnes und Christus Jesus in Verbindung zu bringen.

 

 

 

Die Aufforderung zur Wachsamkeit bedient sich Bildern, für die wir eine Erläuterung vertragen können. ‚Eure Hüften sollen gegürtet sein‘, lautet die erste Aufforderung. Dahinter steht die Praxis, dass man tagsüber zur Arbeit die langen Gewänder gerafft und gegürtet hatte, um größere Beinfreiheit bei der Verrichtung der Arbeit zu haben. Wenn der Ruf zur Wachsamkeit nun sagt, man solle die Hüften gegürtet halten – also auch jenseits der Arbeit –, dann bedeutet dies einen Ruf zur allgegenwärtigen Wachsamkeit. Dieses Motiv wird durch das zweite Bild vertieft: ‚Eure Lampen brennen‘. Üblicherweise werden die Öllampen ausgemacht, wenn die Menschen sich zum Schlaf niederlegen. Die Lampen sollen die ganze Nacht über brennen – ein Bild der allgegenwärtigen Wachsamkeit.

 

 

 

Aber auch die Wachsamkeit ist eine Metapher. Sie wird nicht gefordert als Notwendigkeit der Arbeitsbereitschaft zu jeder Tages- und Nachtzeit. Es geht um die innere Wachsamkeit, für die die äußerlich beschreibbare Wachsamkeit als Bild dient. Der Weckruf will die Angesprochenen zur Haltung ermutigen, mit dem Kommen des Menschensohnes jederzeit zu rechnen. Auch das steht an dieser Stelle nicht unter der Mahnung, beim Ende einen guten Empfang im Jenseits zu haben. Die Wachsamkeit mag Haltung sein, die sich am Beispiel Jesu messen will.

 

 

 

Es geht um die Wachsamkeit der eigenen Lebensgestaltung im Blick auf das Evangelium Jesu. Da werden wir alle – wieder einmal – Menschen in der bleibenden Entwicklung sein. Wieder im Bild gesprochen: Wir gehen mit unserer Lebenspraxis der Vollendung des Lebens entgegen. Wir gehen auf Jesus zu, der im Evangelium des Matthäus uns am Ende als der Weltenrichter beschrieben wird. Unser Leben können wir auch betrachten als einen permanenten Weg des Zugehens auf das Ziel unseres Weges, auf unser Jerusalem, auf die Vollendung des Lebens in der Gottesgemeinschaft.

 

 

 

Unser Textabschnitt wendet sich weiteren Bildern zu, die dieses wartende und zugleich gestaltende Zugehen beschreiben wollen. ‚Seid wie Menschen, die auf ihren Herrn warten, der von einer Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm sogleich öffnen, wenn er kommt und anklopft.‘

 

 

 

Das Unerwartete bedarf der Wachsamkeit. Die Begegnung mit dem Auferstandenen kommt immer wieder einmal unerwartet, gegen den Trott und Trend unserer Alltagsbewältigung. Wie diese Begegnung konkret aussieht, ist nicht generell zu benennen. Sie ist da, wo es um die Verwirklichung des Anspruchs des Evangeliums geht – etwa, wie das Lukasevangelium an Beispielen ausgeführt hat – im Anspruch, als Nächster ausgewählt worden zu sein oder in der Praxis der Begegnung mit dem Wort der Hl. Schrift oder im Gebet oder im gerechten Umgang mit den eigenen materiellen Möglichkeiten. Der uns entgegenkommende Herr zeigt sich wohl möglich in diesen Momenten unseres Lebensvollzuges.

 

 

 

Das klingt alles wohl möglich recht anfordernd-anstrengend. Das Evangelium verweist daher zugleich auf den ‚Gewinn‘, den diese Wachsamkeit hat. Der besteht in der beschenkend erlebten Verbundenheit mit dem auferweckten Herrn. In der Bildersprache des Evangelisten heißt das für den, der dem Herrn im rechten Moment aufnimmt: ‚Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt. Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen.‘ Wie groß diese Auszeichnung ist, vom – im Bild gesprochen – Hausherrn bedient zu werden, können wir ahnend ermessen, wenn wir in der antiken Welt eine solche Praxis für unvorstellbar dargestellt wissen.

 

 

 

Der Evangelist unterstreicht damit die lockende Einladung zu dieser Wachsamkeit. Das wird auch gefestigt mit der Bemerkung: ‚Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachwache und findet sie wach – selig sind sie.‘ Will sagen: Die Wachsamkeit der Begegnung ist allemal lohnend, auch wenn es zunächst so aussieht, als gäbe es keine Begegnung.

 

 

 

Mit einem anderen Bild wird die Dringlichkeit der Haltung der Wachsamkeit noch einmal betont: ‚Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht.‘ Auch hier geht es um die Wachsamkeit, damit nichts verlorengeht.

 

 

 

Entscheidend bleibt, dass es nicht um eine Wachsamkeit um ihrer selbst willen geht. Wachsamkeit als pädagogische Maßnahme. Es wird kein asketisches Beharrungsvermögen getestet. Es geht um die Kraft der Begegnung mit dem auferweckten Herrn. Aus dieser Begegnung reift der Weg hin zur Vollendung der Gottesgemeinschaft. Wie und wann diese Begegnungen geschehen, wissen wir nicht. Daher bringt der abschließende Satz unseres Textes es wieder auf den Punkt: ‚Der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.‘

 

 

 

Gewiss könnten wir den Text auch unter dem Blickwinkel der mahnenden Moral deuten: Mensch, sorge dafür, dass du im Sinne des Christus Jesus gut anzutreffen bist, wenn du vor dem Menschensohn dich rechtfertigen musst. Dann zielt die Geschichte eher auf den Übergang in die jenseitige Welt. Und da kann es sein, dass wir uns nicht hinreichend gerüstet vorfinden.

 

 

 

Der Blick unserer Auslegung heute sieht den Text als Zwischenruf auf der Bühne der Erzählung des Lukasevangeliums. Der Zwischenruf ist auch Mahnung, aber auch Einladung, sich wach durch das Leben zu bewegen: Wach zu sein für die Anstöße, die der Geist des Christus Jesus uns zukommen lässt. Wach sein für die Begegnungen, in denen wir die lebendige Kraft des auferweckten Herrn förmlich spüren. Wach sein für die Wahrnehmung, ein vom Herrn Bedientwerdender, ein vom Herrn Beschenkter zu sein – mitten auf dem Weg unseres persönlichen Reifens in das Vertrauen auf Gottes unbegrenzte Zusage.

 

 

 

Ihr Matthias Schnegg

 

 

 


11.08.2019 - 19.08.2019

Neunzehnter Sonntag –
im Jahreskreis

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

 

Donnerstag:

18.00 Uhr Heilige Messe mit Blumen- und Kräutersegnung an „Mariens Aufnahme in den Himmel“,

10. JG Margarete Schnegg, mit Gebet für Helene und Alwin Jung und für die Lebenden und Verstorbenen der Familie Jung

 

Freitag:

18.00 Uhr Heilige Messe in der Krypta

anschließend Bibelgespräch im Pfarrsälchen

 

Zwanzigster Sonntag –
im Jahreskreis

19.00 Uhr Heilige Messe
der Gemeinde

 

Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel

Am kommenden Donnerstag feiern wir das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Über viele Jahre war es auch das Patrozinium unserer Kirche. Dies ist jetzt offiziell auf den 8. September. Da wir aber das Himmelfahrtsfest seit Jahren feierlich begehen, nehmen wir es – inoffiziell, aber lebendig – als unser Patronatsfest der Kirche. Auch in diesem Jahr begehen wir den alten Brauch der Segnung von Blumen und Kräutern – ein spielerisches Zeichen des Vertrauens in das Leben, ein Symbol für das Vertrauen in die Zusage der Vollendung, der Auferweckung in der Gegenwart Gottes.

 

Mit einer kleinen Lichterprozession endet die Feier – in der Ehrung der Gottesmutter.

 

Der festliche Gottesdienst beginnt um 18 Uhr. Herzlich willkommen, wer kann und mag.

 

NOTEL

Victoriastr. 12

50668 Köln

Heilige Messe im NOTEL
jeweils dienstags

und donnerstags 
um 18.45 Uhr

Gebet der Religionen am
21. September, 18 Uhr,
in St. Peter

 

„Die Würde des Menschen
ist unantastbar“

(Artikel 1 Grundgesetz)

 

Unter diesem Leitwort steht das diesjährige Gebet der Religionen in Köln am Internationalen Tag für die Frieden, zu dem der Kölner Rat der Religionen in diesem Jahr nach St. Peter einlädt.

 

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Verabschiedung des Grundgesetzes steht die multireligiöse Feier unter dem Leitwort „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1 Grundgesetz).

 

In beunruhigten Zeiten ist es kostbar, Zeichen zu setzen und Erfahrungen miteinander zu teilen, dass das Gebet der Religionen dem Frieden dient. Herzliche Einladung zum Mitbeten!

 


Auferstehungsmesse  für Michael am 13. August um 18 Uhr im NOTEL

Liebe Gemeinde,

 

Samstag, des 20. Juli starb in der Krankenwohnung des Notels Michael im Alter von 53 Jahren. Wir kannten Ihn ca. 15 Jahre, hatten aber lange nichts mehr von ihm gehört. Am 5. Juli wurde er aus dem Krankenhaus zu uns entlassen, weil seine Wohnung völlig verwahrlost war und er da nicht mehr hin konnte. In den letzten 5 Tagen vor seinem Tod baute er immer mehr ab, wurde kraftloser und resignierte. Als wir am 20. Juli den RTW für ihn rufen wollten, lehnte er das ab und starb 30 Minuten später. Der Arzt diagnostizierte „allgemeines Organversagen“.

 

Wir sind dankbar, dass er bei uns im Notel gestorben ist, gut umsorgt und in einer menschenwürdigen Umgebung, nicht auf der Straße.

 

Dienstag, den 13. August, feiern wir um 18 Uhr die Auferstehungsmesse mit und für ihn im Notel. Dazu sind Sie herzlich eingeladen. Wir freuen uns, wenn es Ihnen möglich ist zu kommen. Uns trägt die Gemeinde gerade auch in einer solchen Situation sehr.

 

Für das Notel-Team

Bärbel Ackerschott

 

  • Kirche geschlossen

Wegen der Schwärzung der Fußbodenplatten wird unsere Kirche vom 19. – 21.8. geschlossen bleiben. Nach einigen Jahren ist es fällig, den Asphalt-Bodenbelag wieder einmal zu reinigen und neu zu schwärzen. Wir werden uns danach wieder auf eine ansehnlichere Ausstrahlung freuen können.

 

  • Helfende zur Gemeindebegegnung am 1. September

Auch in diesem Jahr setzen wir uns nach der Feier der Gemeindemesse zusammen, um miteinander zu erzählen, etwas zu trinken und einen Imbiss zu uns zu nehmen. Einige Vorbereitungen sind zu tätigen – dafür werden Frauen und Männer gesucht, die an dem 1. September eine Stunde vor Beginn der Messfeier mithelfen, die Tische und Bänke zu stellen und die anderen Vorbereitungen zu tätigen. Erfahrungsgemäß reicht eine Stunde vorher. Wer bereit ist, melde sich bitte bei Herrn Meder, der das Treffen dankenswerter Weise wieder organisiert.